Asien-Handelsabkommen RCEP unterzeichnet


Fünfzehn Staaten haben das Abkommen unterzeichnet. Damit entsteht in Asien die weltweit größte Freihandelszone.

Am 15.11.2020 wurde das Handelsabkommen auf dem 37. ASEAN-Gipfel unterzeichnet. Durch das RCEP (Regional Comprehensive Economic Partnership) Abkommen wird in Asien die weltgrößte Freihandelszone entstehen.

Die fünfzehn Teilnehmerstaaten des Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) sind:

  • die ASEAN-Staaten
    (Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam),
  • Australien,
  • China,
  • Japan,
  • Südkorea und
  • Neuseeland

Durch das Handelsabkommen sollen über die kommenden 20 Jahre Zölle sowie nichttarifäre Handelshemmnisse abgebaut werden.

Auch deutsche Unternehmen mit Produktionsstätten in einem der Teilnehmerländer können von diesem Abkommen, wenn es zur Anwendung freigegeben wird, profitieren. Durch gezielte Anwendung von regionalen Freihandelsabkommen können Zollreduzierungen und andere Vereinfachungen Wettbewerbsvorteile bieten.

Das Abkommen tritt 60 Tage, nachdem sechs der zehn ASEAN-Staaten und drei der fünf Dialogpartner das Abkommen auf nationaler Ebene ratifiziert haben, in Kraft. Es kann also noch eine Weile dauern, bis zum Inkrafttreten des Abkommens.

Unter dem nachstehenden Link können unter anderem die Zollabbaustufen eingesehen werden:

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