Raumordnung und Stadtentwicklung

Spielplatz mit einem Schiff aus Holz

Politik und Verwaltung versuchen auf verschiedenen Ebenen durch raumordnerische Planungen die Entwicklung eines Gebietes zu steuern. Dieses umfasst alle flächenbedeutsamen Nutzungen, wie Wohnen, Gewerbe, Verkehr, aber auch soziale Einrichtungen und Einzelhandel.

Die IHK Offenbach am Main vertritt auf allen Planungsebenen das Interesse der regionalen Wirtschaft. Wir beraten Unternehmen bei der Standortwahl und unterstützen bestehende Unternehmen bei Problemen an ihrem Standort. Bei raumordnerischen und planerischen Themen auf Hessenebene vertritt die IHK Offenbach am Main als Federführer alle hessischen IHKs. Weitere Informationen zu den Aktivitäten auf Landesebene finden Sie beim Hessischen Industrie- und Handelskammertag.
 

Business Improvement Districts

Mit dem Gesetz zur Stärkung innerstädtischer Geschäftsquartiere (INGE) besteht in Hessen eine rechtliche Grundlage für die Gründung von Business Improvement Districts (BIDs).
» BIDs/INGE

Beschleunigung Planverfahren

Planen und Bauen dauert in Deutschland viel zu lange. In zehn Vorschlägen ist aus Sicht der Wirtschaft formuliert, wie Infrastrukturausbau und Gewerbeansiedlung effizienter gestaltet werden können. Beschleunigung Plan- und Genehmigungsverfahren

Regionaler Flächennutzungsplan

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat zusammen mit dem Regierungspräsidium Darmstadt erstmalig einen Regionalen Flächennutzungsplan für den Kern der Metropolregion FrankfurtRheinMain erarbeitet. Dieser Kern umfasst 75 Kommunen, u.a. Frankfurt, Offenbach und Hanau. Im Plan ist beispielsweise geregelt, wo zukünftig neue Gewerbegebiete entstehen können und an welchen Standorten Windkraftanlagen entwickelt werden dürfen. Verbandskammer und Regionalversammlung Südhessen haben den Regionalen Flächennutzungsplan im Dezember 2010 beschlossen. Im Juni 2011 wurde der Plan von der hessischen Landesregierung genehmigt und ist im Oktober 2011 durch Veröffentlichung im Hessischen Staatsanzeiger in Kraft getreten.

Das Hessische Landesplanungsgesetz sieht vor, dass Regionalpläne innerhalb von zehn Jahren nach Inkrafttreten den veränderten Verhältnissen durch Neuaufstellung anzupassen sind. Das Verfahren zur Neuaufstellung des Regionalen Flächennutzungsplans läuft aktuell.

Die IHK Offenbach am Main begleitete den Planungsprozess von Anfang an und brachte dabei die gebündelten Interessen der Wirtschaft ein.

Regionales Einzelhandelskonzept

Regionales Einzelhandelskonzept

Der Regionalverband FrankfurtRheinMain hat ein regionales Einzelhandelskonzept für den Kernbereich der Rhein-Main-Region erarbeitet. Grund dafür ist die rasante Entwicklung im Einzelhandel. Noch immer entstehen auf der grünen Wiese oder auf Gewerbebrachen neue großflächige Handelsstandorte. Diesem starken Verkaufsflächenwachstum stehen stagnierende Umsatzzahlen im Handel gegenüber. Die bestehenden planerischen Instrumente können nicht immer diese Entwicklung in eine sinnvolle Richtung steuern.

Mit dem regionalen Einzelhandelskonzept sollen zusätzliche Spielregeln für die Entwicklung neuer Handelsstandorte im Ballungsraum aufgestellt werden. Man will mit diesem Konzept innerstädtische Handelsstrukturen stärken und eine wohnortnahe Lebensmittelversorgung sichern. Gleichzeitig sollen auch Entwicklungsspielräume aufgezeigt werden. Ein Vertreter der IHK Offenbach hat in einem Fachbeirat an der Erstellung des Konzepts mitgearbeitet. Das Konzept wurde Anfang 2008 von Verbandskammer und Regionalversammlung Südhessen beschlossen und wurde in den Regionalen Flächennutzungsplan integriert.

Landesentwicklungsplan Hessen

Landesentwicklungsplan Hessen

Der Landesentwicklungsplan Hessen ist die Grundlage für die Planung der räumlichen Entwicklung Hessens.

Mit diesem Plan macht die Landesregierung Vorgaben u.a. bezüglich der räumlichen Entwicklung und der Verkehrsinfrastruktur, die dann auf der Ebene der Regionalpläne konkretisiert werden. Im Rahmen der Aufstellung des Landesentwicklungsplans Hessen haben die IHKs die Möglichkeit die Interessen der Wirtschaft in den Planungsprozess einzubringen.

Als Federführer für den Themenbereich Raumordnung für alle hessischen IHKs koordiniert die IHK Offenbach am Main ein gemeinsames Vorgehen.

Leitfaden zur städtebaulichen Planung

Leitfaden zur städtebaulichen Planung

Broschüre "Mitplanen Mitreden Mitmachen: Ein Leitfaden zur städtebaulichen Planung"

Welche städtebaulichen Planungen gibt es? Welche Aufgaben erfüllen sie? Was ist ein Flächennutzungsplan und was legt der Bebauungsplan fest? Wie kann ich an den städtebaulichen Planungen mitwirken?

Das sind einige der Fragen, die sich auch Unternehmer immer wieder stellen und die der Leitfaden  beantwortet. Er wurde im Hinblick auf aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen überarbeitet und bietet beispielsweise nun auch einen Überblick über die Förderprogramme der Stadtentwicklung in Hessen. Die Texte sind leicht verständlich formuliert. Bilder und Grafiken veranschaulichen die Grundlagen der städtebaulichen Planung mit ihren oftmals komplexen Fragestellungen.

Sollten Sie Fragen zur Broschüre oder zu konkreten planungsrechtlichen Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an.

Ansprechpartner

 Achenbach Frank

Frank Achenbach

Mitglied der Geschäftsführung

+ 49 69 8207–241

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Ansprechpartner

 Sudholt Hannah

Hannah Sudholt

Standortentwicklung

+ 49 69 8207-247

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