Steigende Nachfrage trifft auf Produktions- und Logistikprobleme Laut einer Befragung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und der Auslandshandelskammern (AHK) unter 3.200 deutschen Unternehmen im Ausland spitzen sich die Lieferkettenprobleme im Welthandel aktuell weiter zu. Inzwischen haben mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen im Ausland Probleme in ihren Lieferketten oder der Logistik – ein Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum Frühjahr. Es gibt vielfältige Gründe für die aktuellen Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen . Angesichts der Herausforderungen im internationalen Geschäft planen über die Hälfte der Unternehmen, Lieferketten anzupassen oder haben dies bereits getan. Das gilt v or allem für Industrie- und Bauunternehmen (67 Prozent von ihnen wollen ihre Lieferketten neu sortieren) und Handelsunternehmen (59 Prozent). Bei den Anpassungen der Lieferketten gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Weltregionen. Den Spitzenwert in der Einzelbetrachtung wichtiger deutscher Handelspartner erreicht das Vereinigte Königreich. Dort passen 77 Prozent der Unternehmen ihre Lieferketten an. Die Ergebnisse im Einzelnen finden sie direkt in der
Samson ist hochinnovativ, da sie in allen ihren Produktionsmaschinen die Sensoren der Firma 3D-Signals einsetzen. Diese ermöglichen es Daten in Echtzeit auszulesen und zu analysieren. Dr. Andreas Widl, CEO der SAMSON AG, erklärte den Teilnehmern, wie sich technologie- und datengesteuerte Entscheidungen auf die KPIs von SAMSON ausgewirkt haben und wie die 3d Signals-Lösung es der SAMSON AG ermöglicht, die Maschinenproduktivität zu verbessern und die Kosten innerhalb von 3 Monaten nach der Installation zu senken. "Wir wissen, dass diese Art der Technologie hochrelevant ist für viele mittelständische produzierende Unternehmen. Daher freuen wir uns, dass wir ihnen ermöglichen konnten, es live vor Ort zu begutachten", so Dr. Sven Saage, Innovationsberater der IHK-Offenbach. Bereits im letzten Jahr haben wir diese Werkstour angeboten und im Anschluss haben einige der Teilnehmer das System in ihren Unternehmen eingesetzt. Wenn Sie sich tiefergehend für die Themen der Digitalisierung interessieren oder sich einfach nur mit uns austauschen wollen, kontaktieren Sie uns gerne !
Die Corona-Pandemie hatte die Wirtschaft in der Metropolregion FrankfurtRheinMain vor allem im Vorjahr fest im Griff. Die sich anschließende wirtschaftliche Erholung wurde zum Jahreswechsel 2020/2021 durch erneute Beschränkungen unterbrochen. Der weitere Jahresverlauf in 2021 war auf der einen Seite von der sich fortsetzenden wirtschaftlichen Erholung, auf der anderen Seite von immer deutlichen zutage tretenden Problemen in den internationalen Lieferketten gekennzeichnet. Mit dem Fachkräftemangel kehrte zuletzt zudem ein wesentlicher Risikofaktor zurück. Die regionale Wirtschaft hat diese Herausforderungen im Blick, dennoch bewerten 40 Prozent der befragten Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage als gut. Nur noch 16 Prozent schätzen die derzeitige Lage in der Metropolregion als schlecht ein. Auch der Blick auf die kommenden 12 Monate stimmt zuversichtlich: Jedes vierte Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft, nur noch 16 Prozent erwarten eine sich verschlechternde Geschäftslage. Für das laufende Jahr rechnen die regionalen Wirtschaftskammern mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der Metropolregion von 2,5 Prozent. Damit konnte das Vorkrisenniveau in diesem Jahr noch nicht erreicht werden. Die bisherige positive Dynamik in der zweiten Jahreshälfte und die zuversichtliche Einschätzung vieler Unternehmen lassen aber einen optimistischen Ausblick auf das kommende Jahr zu. Für das Jahr 2022 rechnen die PERFORM-Kammern vor diesem Hintergrund mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in FrankfurtRheinMain um 5,2 Prozent. Die durch die Corona-Pandemie ausgebremste Wachstumsdynamik auf dem Arbeitsmarkt führte 2020 zu einem einmaligen Stellenrückgang. Für 2021 erwarten die PERFORM-Kammern ein geringes Wachstum von rund 2.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (0,1 Prozent). Das Beschäftigungswachstum der vergangenen Jahre wird demnach durch die Corona-Pandemie nur kurzfristig unterbrochen. Für 2022 lassen die Rückmeldungen der Unternehmen die Rückkehr zu einem deutlicheren Beschäftigungswachstum erwarten. Die regionalen Wirtschaftskammern rechnen mit einem Anstieg von rund 54.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2,2 Prozent). Das Vorkrisenniveau würde dann sogar leicht überschritten. Hier können Sie die Beschäftigungs- und Konjunkturprognose FrankfurtRheinMain 2022 herunterladen.
Laut der Richtlinie stehen insgesamt 350 Millionen Euro zur Verfügung. Der Zuschuss beträgt 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 900 Euro pro Ladepunkt. Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert. Für Unternehmen gilt eine Obergrenze von 45.000 Euro (also bei 900 Euro je Ladepunkt insgesamt 50 Stationen), für kommunale Antragsteller gilt diese Einschränkung nicht. Anträge können ab dem 23. November 2021 über das Förderportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden: Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen www.kfw.de/441 Zur Pressemitteilung: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2021/128-scheuer-aufbau-gewerblicher-ladeinfrastruktur-startet.html
Mehr als die Hälfte der Unternehmen können derzeit offene Stellen zumindest vorübergehend nicht besetzen – spürbar mehr als ohnehin schon vor Ausbruch der Corona-Krise. Lockdowns und Kurzarbeit haben den Fachkräftemangel nur zeitweise in den Hintergrund gedrängt. Der Fachkräftereport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beschreibt die aktuelle Lage, konkreten Folgen und hohen Herausforderungen. "Der Fachkräftemangel in den Betrieben ist zurück: schneller und in größerem Umfang als von vielen erwartet": So fasst der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks die Ergebnisse des DIHK-Reports Fachkräfte 2021 zusammen. "Wir haben bei den Arbeitskräften den Zenit erreicht. In den kommenden Jahren wird es für die Unternehmen ein immer mühsameres Geschäft, sich gegen die Fachkräfteengpässe zu stemmen. Zur Energiewende gesellt sich für die Betriebe nun auch die Herausforderung einer 'Fachkräftewende'." Lesen Sie den gesamten Report hier oder in folgendem Download.
Die von Bund und Ländern beschlossenen Beschränkungen orientieren sich künftig in drei Stufen an der Hospitalisierungsrate im jeweiligen Bundesland . Das Land Hessen wird diese Maßnahmen zeitnah umsetzen, in einer Sondersitzung des Corona-Kabinetts wird aktuell (Stand 19.11., 13 Uhr) noch beraten. Nachdem der Bundestag am 18. November 2021 das Infektionsschutzgesetz (lfSG) verabschiedet und der Bundesrat es am 19. November 2021 gebilligt hat, tritt das Gesetz ab Mittwoch nächster Woche in Kraft. Die epidemische Lage von nationaler Tragweite wurde zwar aufgehoben, es ergeben sich jedoch umfassende Pflichten für Arbeitgeber in Bezug auf die neuen Regelungen zu „3G“ am Arbeitsplatz . Zudem wurde die Homeoffice-Pflicht erneut eingeführt. Eine FAQ-Liste zu den Fragen rund um die neuen Regelungen sowie zu den arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat das Bundesministerium für Arbeit veröffentlicht: Zur FAQ-Liste Hier finden Sie den Bund-Länder-Beschluss im Wortlaut: Zum Beschluss Aktuelle Informationen zu Beschlüssen des Landes Hessen finden Sie auf der Website des Landes: Zur Corona-Infoseite des Landes Hessen Mehr Informationen finden Sie nach Veröffentlichung der neuen hessischen Corona-Verordnung dann auch auf unserer Internetseite zum Thema Arbeitsrecht und Infektionsschutz . Der Hessische Industrie- und Handelskammertag kommentiert den Bund-Länder-Beschluss: Schmerzliches Déjà-Vu für die Wirtschaft
Mit einem Zuschuss von insgesamt 1,25 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen die Offenbacher Ansätze zur Aufwertung der Innenstadt im Rahmen des Zukunftskonzepts Innenstadt. Für das nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministeriums „beispielhafte Projekt“ der „Station Mitte“ hat Offenbach im neuen Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ den ersten Preis des Landes erhalten, der mit 1 Million Euro prämiert ist. Mit 250.000 Euro werden darüber hinaus vier weitere Schlüsselprojekte des Offenbacher Konzeptes gefördert. Das Ziel des Zukunftskonzepts Innenstadt ist es, den Menschen zusätzliche und neue Gründe für den Besuch der Innenstadt zu geben. Das Offenbacher Zukunftskonzept wurde von der Stadt Offenbach und dem an die IHK angegliederten Verein Offenbach offensiv beauftragt und in Kooperation mit vielen innerstädtischen Akteuren erarbeitet. Der erste Preis zeige, dass mit dem Zukunftskonzept und den damit verbundenen Projekten etwas Besonderes gelungen sei, führt Franziska Hoefer als Vorsitzende des Offenbach offensiv e.V. an. Zu den weiteren, im Rahmen eines Innenstadtbudgets geförderten Projekten zählen die Projekte „Dachsteiger“ und die Umnutzung des Rathauspavillons auf dem Stadthof, welche neue Orte schaffen wollen, die Lust auf die Innenstadt machen. Weiterhin soll das Projekt „Testraum-Allee“ dafür sorgen Ladenflächen neu zu beleben und Raum für Kreatives entstehen zu lassen. Mit dem Schlüsselprojekt „Kaufhaus Kosmopolis“ hat sich außerdem eine zivilgesellschaftliche Initiative auseinandergesetzt und ihr ganz eigenes Projekt unter dem Namen „UND“ entwickelt. Es soll ein Ort des Handels, des Handelns, der Kommunikation und des sozialen und kulturellen Austauschs werden. Weitere Informationen finden Sie unter Zukunft Innenstadt | Offenbach
„Große öffentliche Veranstaltungen sind leider aufgrund der anhaltend kritischen Kennziffern der Corona-Lage kaum planbar. Deshalb haben wir uns dieses Jahr entschlossen, den aktuellen Stand der Umsetzung des Masterplans in Rundgängen erlebbar zu machen“, so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Franziska Hoefer, neu gewählte Vorstandsvorsitzende des Vereins Offenbach offensiv erläutert: „Expertinnen und Experten aus der Stadtverwaltung, den Stadtwerken und der IHK werden Ihnen spannende Einblicke geben und an Orte führen, die es zu entdecken lohnt“. Folgende Rundgänge werden angeboten: Rundgang 1 - Innenstadt: Kern mit Strahlkraft Der Rundgang informiert zum Offenbacher Zukunftskonzept für die Innenstadt und nimmt einige aktuelle Projekte in den Blick. Datum: Mittwoch, den 17.11. um 17 Uhr Rundgang 2 – Nordend: Das Nordend ist Mehr: Ein Mix aus Allem für Alle Im Offenbacher Nordend tut sich was: Was hat es mit dem Projekt „Beweg dein Quartier“ auf sich, wie verändert das Quartier sein Gesicht und wer trifft sich donnerstags auf dem Goetheplatz? Datum: Donnerstag, den 18.11. um 15 Uhr Rundgang 3 – Innovationscampus: Innovationscampus am Main - Arbeitswelt der Zukunft Eine mit Altlasten belastete Fläche mausert sich zum attraktiven Gewerbestandort. Die Samson AG zieht nach Offenbach, wer sind die neuen Nachbarn und wie wird hier in Zukunft gearbeitet? Datum: Freitag, den 19.11. um 15 Uhr Rundgang 4 –Kaiserlei: Der Dienstleistungspark Kaiserlei Der Kaiserleikreisel als Symbol für den Umbau des Stadtviertels. Was sind neue Ansiedlungen und wie sieht die Zukunft des Kaiserlei aus? Datum: Freitag, den 19.11. um 15 Uhr Rundgang 5 – Hafen Offenbach: Fokus Gewerbe – Der Hafen Offenbach im Blick der Unternehmen Der Hafen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Was macht ihn als Unternehmensstandort aus und wie sieht die weitere Zukunft aus? Datum: Samstag, den 20.11. um 14 Uhr Rundgang 6 - Nordend: Kreatives Nordend - kreatives Offenbach Das Förderprogramm Ground Floor bringt neues Leben in die Schaufenster. Auf diesem Rundgang gibt es spannende kleine Unternehmen zu entdecken und den „Spirit“ des neuen Offenbach zu erspüren. Datum: Samstag, den 20.11. um 15 Uhr Rundgang 7 – Innenstadt: Innenstadt im Wandel Früher war alles besser? Wie sich die Offenbacher Innenstadt im Laufe der Zeit verändert hat ist Thema dieses Rundgangs mit historischem Schwerpunkt. Datum: Sonntag, den 21.11. um 15 Uhr Anmeldungen sind per E-Mail an Herrn Bauer von der IHK Offenbach unter p.bauer@offenbach.ihk.de möglich. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen pro Rundgang begrenzt. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet über die Platzvergabe. Den Treffpunkt sowie weitere Informationen erhalten Sie mit Ihrer Anmeldungsbestätigung. Während des Rundgangs gilt die 3G-Regel. Bitte bringen Sie entsprechende Nachweise zum Rundgang mit.
Das globale wirtschaftliche Umfeld wird ungemütlicher, doch die deutschen Unternehmen im Ausland behaupten sich wacker. Mehr als 3.200 Mitgliedsunternehmen der AHKs haben sich an der Herbst-Umfrage des AHK World Business Outlook beteiligt. Für 44 Prozent der deutschen Unternehmen im Ausland stellen steigende Rohstoffpreise aktuell das größte Risiko für die Weltwirtschaft dar, gefolgt von wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit 40 Prozent. Auch Fachkräfteengpässe gewinnen an Bedeutung (Risiko steigt von 29 auf 37 Prozent). Als direkte Auswirkung der Corona-Krise belasten zudem bestehende Reiseeinschränkungen (65 Prozent) sowie Probleme bei Lieferketten und Logistik (Anstieg von 40 auf 54 Prozent) die internationalen Geschäfte der deutschen Unternehmen. Angesichts dieser Herausforderungen trüben sich die Konjunktureinschätzungen der deutschen Unternehmen in den internationalen Märkten gegenüber der Frühjahrsumfrage leicht ein: 41 Prozent der weltweit befragten Unternehmen rechnen mit einer besseren Konjunkturentwicklung vor Ort, 17 Prozent mit einer schlechteren. Insbesondere in China und Nordamerika sinken die Konjunkturerwartungen merklich. Während im Frühjahr noch 70 Prozent der deutschen Unternehmen in China von einer besseren Konjunkturentwicklung ausgingen, sind es aktuell nur noch 36 Prozent. In den USA sinkt dieser Wert von 74 auf 50 Prozent. Aber: In diesem herausfordernden Umfeld behauptet sich die deutsche Außenwirtschaft wacker. Die Unternehmen zeigen sich mehrheitlich optimistisch bezüglich ihrer eigenen Geschäfte und heben ihre Erwartungen für die kommenden zwölf Monate moderat an. Der DIHK rechnet für 2022 mit einem deutschen Exportwachstum von 7,0 Prozent. Die kompletten Umfrageergebnisse können Sie der hier downloaden:
Anders als noch in den vergangenen Jahren findet das Event in diesem Jahr sowohl in Präsenz in Wiesbaden, als auch als Online-Veranstaltung über einen Livestream statt. Genauere Informationen zum Programm, sowie das Dokument zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Hessischen Tourismustags.