AHK World Business Outlook Herbst 2021


Lieferkettenprobleme, Reiseeinschränkungen, hohe Rohstoffpreise

Das globale wirtschaftliche Umfeld wird ungemütlicher, doch die deutschen Unternehmen im Ausland behaupten sich wacker. Mehr als 3.200 Mitgliedsunternehmen der AHKs haben sich an der Herbst-Umfrage des AHK World Business Outlook beteiligt.

Für 44 Prozent der deutschen Unternehmen im Ausland stellen steigende Rohstoffpreise aktuell das größte Risiko für die Weltwirtschaft dar, gefolgt von wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit 40 Prozent. Auch Fachkräfteengpässe gewinnen an Bedeutung (Risiko steigt von 29 auf 37 Prozent). Als direkte Auswirkung der Corona-Krise belasten zudem bestehende Reiseeinschränkungen (65 Prozent) sowie Probleme bei Lieferketten und Logistik (Anstieg von 40 auf 54 Prozent) die internationalen Geschäfte der deutschen Unternehmen. 

Angesichts dieser Herausforderungen trüben sich die Konjunktureinschätzungen der deutschen Unternehmen in den internationalen Märkten gegenüber der Frühjahrsumfrage leicht ein: 41 Prozent der weltweit befragten Unternehmen rechnen mit einer besseren Konjunkturentwicklung vor Ort, 17 Prozent mit einer schlechteren. Insbesondere in China und Nordamerika sinken die Konjunkturerwartungen merklich. Während im Frühjahr noch 70 Prozent der deutschen Unternehmen in China von einer besseren Konjunkturentwicklung ausgingen, sind es aktuell nur noch 36 Prozent. In den USA sinkt dieser Wert von 74 auf 50 Prozent.

Aber: In diesem herausfordernden Umfeld behauptet sich die deutsche Außenwirtschaft wacker. Die Unternehmen zeigen sich mehrheitlich optimistisch bezüglich ihrer eigenen Geschäfte und heben ihre Erwartungen für die kommenden zwölf Monate moderat an. Der DIHK rechnet für 2022 mit einem deutschen Exportwachstum von 7,0 Prozent.

Die kompletten Umfrageergebnisse können Sie der hier downloaden: