Die wichtigsten Beschlüsse im Überblick: Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Zahl der Infektionen steigen wird. Wichtig ist daher, dass Betriebe der kritischen Infrastruktur – wie beispielsweise Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste – die Versorgung auch dann gewährleisten können, wenn viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausfallen. Daher werden diese Betriebe aufgefordert, ihre Pandemiepläne zu prüfen und zu aktualisieren. Die harten Beschränkungen für Ungeimpfte bleiben. Es bleibt bei 3G am Arbeitsplatz und im Öffentlichen Nahverkehr, 2G bei Kultur- und Freizeitgestaltung (beispielsweise Kinos, Theater, Gaststätten) sowie bei Einzelhandel mit Ausnahme von Geschäften des täglichen Bedarfs . Je nach regionalem Infektionsgeschehens kann für Geimpfte und Genese auch noch ein Test notwendig sein, also 2G+. Für private Treffen, ob drinnen oder draußen, an denen nicht geimpfte und nicht genesene Personen teilnehmen, gilt weiterhin: Es dürfen sich lediglich die Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen. Wenn alle geimpft oder genesen sind, gilt ab spätestens 28. Dezember, dass sich maximal zehn Personen treffen können. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. Überregionale Großveranstaltungen wie Fußballspiele finden spätestens ab dem 28. Dezember 2021 ohne Zuschauer statt. Spätestens ab diesem Zeitpunkt werden in den Ländern, deren Landesparlamente eine epidemische Lage festgestellt haben, Clubs und Diskotheken in Innenräumen geschlossen, Tanzveranstaltungen verboten. Mit der Überbrückungshilfe IV stehen für die von den Corona-Schutzmaßnahmen betroffenen Unternehmen auch weiterhin finanzielle Unterstützungen zur Verfügung. Um die Krankenhäuser zu entlasten, haben Bund und Länder schon vor einiger Zeit beschlossen, dass der Verkauf von Feuerwerkskörpern zu Silvester verboten wird. Gleichzeitig wird ein Verbot von Ansammlungen und Versammlungen an Silvester und Neujahr gelten. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung der Bundesregierung sowie in der Pressemitteilung der Landesregierung . In Hessen werden die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz vom 21. Dezember 2021 nach Diskussion im Corona-Kabinett, welches am 22. Dezember getagt hat, umgesetzt. Ab 28.12.2021 treten die neuen Maßnahmen auch in Hessen in Kraft. Die noch anzupassende Coronavirusschutz-Verordnung soll dann bis zum 13.01.2022 gelten. Am 7. Januar 2022 werden Bund und Länder erneut zu Beratungen zusammenkommen. Zum Corona-Virus: Alle Informationen, Hilfen und individuelle Beratung für Ihr Unternehmen finden Sie aufbereitet auf unserer Website .
Aktuell erarbeitet die Stadt Offenbach am Main einen Verkehrsentwicklungsplan, der die verkehrliche Ausrichtung bis zum Jahr 2035 definieren soll. Im Rahmen der momentan laufenden Bestandsanalyse startet in dieser Woche eine Online-Beteiligung der Stadt speziell für die Vertreterinnen und Vertreter der Offenbacher Wirtschaft. Um zu verstehen, wie die Unternehmerinnen und Unternehmer in der Stadt Offenbach auf das Thema Verkehr schauen, werden Sie jetzt gefragt! Bis zum 09.01.2021 können Sie in einem Fragebogen und auf einer interaktiven Karte online Ihre Anregungen einbringen Jetzt teilnehmen! Alle Informationen zu Planungs- und Beteiligungsprozess gibt es auf der Projekt-Website: www.offenbach.de/offenbachmobil
Das BMWi fördert die Erstellung eines Transformationskonzeptes, das eine langfristige Dekarbonisierungsstrategie für einen oder mehrere Standorte eines Unternehmens oder einer Gruppe von Unternehmen oder Unternehmensstandorten (Konvoi) umfasst. Der Antrag für das Transformationskonzept wird beim Projektträger VDI/VDE-IT digital eingereicht. Das Transformationskonzept muss innerhalb von zwölf Monaten nach der Antragsstellung erstellt und vorgelegt werden. Auf Antrag kann dieser Zeitraum durch Angabe von gewichtigen Gründen um bis zu zwölf Monate verlängert werden. Zu den förderfähigen Kosten zählen u.a. die Erstellung und Zertifizierung einer Treibhausgas-Bilanz, die Kosten für Energieberatung und andere Beratungsleistungen. Das BMWi fördert Ihre Investition in ein Transformationskonzept mit einem Fördersatz von 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten eine Förderung von 60 Prozent. Die maximale Fördersumme beträgt 80.000 Euro pro Transformationskonzept. Weitere Informationen finden Sie im Informationsblatt „Transformationskonzepte“ auf der Internetseite des EEW Förderwettbewerbs. Mehr zu Förderung und Finanzierung finden Sie hier. Kostenfrei beraten wir Sie auch individuell zu Ihren Fragen rund um das Thema Innovation: Vereinbaren Sie gleich einen Termin .
Das Land Hessen hat nach der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag, den 30. November 2021 angekündigt, ab Sonntag wieder strengere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einzuführen. Die neuen Regelungen zielten vor allem darauf ab, Kontakte zu reduzieren, beispielsweise durch Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte oder schärfere 2G-Regeln . Diese neuen, die Wirtschaft betreffenden Regelungen der Corona-Schutzverordnung gelten ab Sonntag, dem 5. Dezember 2021: Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte : Ab sofort dürfen sich maximal 2 Hausstände im öffentlichen Raum treffen, dies gilt auch als Empfehlung für den privaten Raum. Einführung von 2G im Einzelhandel außerhalb der Grundversorgung . Zur Grundversorgung zählen beispielsweise Supermärkte, Drogerien und Apotheken. Die 2G+-Option wird gestrichen: Es ist Betreibern beispielsweise der Gastronomie, in Kinos, Theatern oder Diskotheken nicht mehr möglich, auf Abstandsregelungen und Maskenpflicht vollständig zu verzichten, wenn sie ausschließlich Geimpfte oder Genesene mit zusätzlichem tagesaktuellem Schnelltest einlassen. Jugendliche bis 18 Jahre erhalten weiterhin aufgrund der regelmäßigen Teilnahme an den Tests in Schulen auch Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen, bei denen 2G gilt. Diese Regelung soll aber auslaufen, sobald ein umfassendes Impfangebot auch für diese Altersgruppe vorliegt. Neue Regelungen für Zusammenkünfte, Fachmessen, Veranstaltungen (zum Beispiel Sportveranstaltungen oder Vereinstreffen) und Kulturangebote, wie beispielsweise Theater, Opern, Kinos und Konzerte: In Innenräumen: Bis 10 Personen: keine Regelung. Ab 11 bis 100 Personen: 2G sowie Abstands- und Hygienekonzept. Ab 101 Personen: 2G+ sowie Abstands- und Hygienekonzept. Ab 250 Personen: Genehmigungspflicht durch die zuständigen Gesundheitsämter. Im Freien: Bis 10 Personen: keine Regelung. Ab 11 bis 100 Personen: Abstands- und Hygienekonzept. Ab 101 Personen: 2G sowie Abstands- und Hygienekonzept. Ab 3.000 Personen: Genehmigungspflicht und Kapazitätsbeschränkung ab dem 3.001-ten Platz auf 25 Prozent. Weitere Informationen finden Sie in der in der Pressemeldung des Landes Hessen: Zur Pressemeldung Der Hessische Industrie- und Handelskammertag kommentiert die Ankündigung des Landes Hessen: 2G wird hessischen Einzelhandel belasten Zum Corona-Virus: Alle Informationen, Hilfen und individuelle Beratung für Ihr Unternehmen finden Sie aufbereitet auf unserer Website .
Steigende Nachfrage trifft auf Produktions- und Logistikprobleme Laut einer Befragung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und der Auslandshandelskammern (AHK) unter 3.200 deutschen Unternehmen im Ausland spitzen sich die Lieferkettenprobleme im Welthandel aktuell weiter zu. Inzwischen haben mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen im Ausland Probleme in ihren Lieferketten oder der Logistik – ein Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum Frühjahr. Es gibt vielfältige Gründe für die aktuellen Lieferschwierigkeiten und Preissteigerungen . Angesichts der Herausforderungen im internationalen Geschäft planen über die Hälfte der Unternehmen, Lieferketten anzupassen oder haben dies bereits getan. Das gilt v or allem für Industrie- und Bauunternehmen (67 Prozent von ihnen wollen ihre Lieferketten neu sortieren) und Handelsunternehmen (59 Prozent). Bei den Anpassungen der Lieferketten gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Weltregionen. Den Spitzenwert in der Einzelbetrachtung wichtiger deutscher Handelspartner erreicht das Vereinigte Königreich. Dort passen 77 Prozent der Unternehmen ihre Lieferketten an. Die Ergebnisse im Einzelnen finden sie direkt in der
Samson ist hochinnovativ, da sie in allen ihren Produktionsmaschinen die Sensoren der Firma 3D-Signals einsetzen. Diese ermöglichen es Daten in Echtzeit auszulesen und zu analysieren. Dr. Andreas Widl, CEO der SAMSON AG, erklärte den Teilnehmern, wie sich technologie- und datengesteuerte Entscheidungen auf die KPIs von SAMSON ausgewirkt haben und wie die 3d Signals-Lösung es der SAMSON AG ermöglicht, die Maschinenproduktivität zu verbessern und die Kosten innerhalb von 3 Monaten nach der Installation zu senken. "Wir wissen, dass diese Art der Technologie hochrelevant ist für viele mittelständische produzierende Unternehmen. Daher freuen wir uns, dass wir ihnen ermöglichen konnten, es live vor Ort zu begutachten", so Dr. Sven Saage, Innovationsberater der IHK-Offenbach. Bereits im letzten Jahr haben wir diese Werkstour angeboten und im Anschluss haben einige der Teilnehmer das System in ihren Unternehmen eingesetzt. Wenn Sie sich tiefergehend für die Themen der Digitalisierung interessieren oder sich einfach nur mit uns austauschen wollen, kontaktieren Sie uns gerne !
Die Corona-Pandemie hatte die Wirtschaft in der Metropolregion FrankfurtRheinMain vor allem im Vorjahr fest im Griff. Die sich anschließende wirtschaftliche Erholung wurde zum Jahreswechsel 2020/2021 durch erneute Beschränkungen unterbrochen. Der weitere Jahresverlauf in 2021 war auf der einen Seite von der sich fortsetzenden wirtschaftlichen Erholung, auf der anderen Seite von immer deutlichen zutage tretenden Problemen in den internationalen Lieferketten gekennzeichnet. Mit dem Fachkräftemangel kehrte zuletzt zudem ein wesentlicher Risikofaktor zurück. Die regionale Wirtschaft hat diese Herausforderungen im Blick, dennoch bewerten 40 Prozent der befragten Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage als gut. Nur noch 16 Prozent schätzen die derzeitige Lage in der Metropolregion als schlecht ein. Auch der Blick auf die kommenden 12 Monate stimmt zuversichtlich: Jedes vierte Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft, nur noch 16 Prozent erwarten eine sich verschlechternde Geschäftslage. Für das laufende Jahr rechnen die regionalen Wirtschaftskammern mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in der Metropolregion von 2,5 Prozent. Damit konnte das Vorkrisenniveau in diesem Jahr noch nicht erreicht werden. Die bisherige positive Dynamik in der zweiten Jahreshälfte und die zuversichtliche Einschätzung vieler Unternehmen lassen aber einen optimistischen Ausblick auf das kommende Jahr zu. Für das Jahr 2022 rechnen die PERFORM-Kammern vor diesem Hintergrund mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in FrankfurtRheinMain um 5,2 Prozent. Die durch die Corona-Pandemie ausgebremste Wachstumsdynamik auf dem Arbeitsmarkt führte 2020 zu einem einmaligen Stellenrückgang. Für 2021 erwarten die PERFORM-Kammern ein geringes Wachstum von rund 2.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (0,1 Prozent). Das Beschäftigungswachstum der vergangenen Jahre wird demnach durch die Corona-Pandemie nur kurzfristig unterbrochen. Für 2022 lassen die Rückmeldungen der Unternehmen die Rückkehr zu einem deutlicheren Beschäftigungswachstum erwarten. Die regionalen Wirtschaftskammern rechnen mit einem Anstieg von rund 54.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (2,2 Prozent). Das Vorkrisenniveau würde dann sogar leicht überschritten. Hier können Sie die Beschäftigungs- und Konjunkturprognose FrankfurtRheinMain 2022 herunterladen.
Laut der Richtlinie stehen insgesamt 350 Millionen Euro zur Verfügung. Der Zuschuss beträgt 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 900 Euro pro Ladepunkt. Es werden Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt gefördert. Für Unternehmen gilt eine Obergrenze von 45.000 Euro (also bei 900 Euro je Ladepunkt insgesamt 50 Stationen), für kommunale Antragsteller gilt diese Einschränkung nicht. Anträge können ab dem 23. November 2021 über das Förderportal der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gestellt werden: Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen www.kfw.de/441 Zur Pressemitteilung: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2021/128-scheuer-aufbau-gewerblicher-ladeinfrastruktur-startet.html
Mehr als die Hälfte der Unternehmen können derzeit offene Stellen zumindest vorübergehend nicht besetzen – spürbar mehr als ohnehin schon vor Ausbruch der Corona-Krise. Lockdowns und Kurzarbeit haben den Fachkräftemangel nur zeitweise in den Hintergrund gedrängt. Der Fachkräftereport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) beschreibt die aktuelle Lage, konkreten Folgen und hohen Herausforderungen. "Der Fachkräftemangel in den Betrieben ist zurück: schneller und in größerem Umfang als von vielen erwartet": So fasst der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks die Ergebnisse des DIHK-Reports Fachkräfte 2021 zusammen. "Wir haben bei den Arbeitskräften den Zenit erreicht. In den kommenden Jahren wird es für die Unternehmen ein immer mühsameres Geschäft, sich gegen die Fachkräfteengpässe zu stemmen. Zur Energiewende gesellt sich für die Betriebe nun auch die Herausforderung einer 'Fachkräftewende'." Lesen Sie den gesamten Report hier oder in folgendem Download.
Die von Bund und Ländern beschlossenen Beschränkungen orientieren sich künftig in drei Stufen an der Hospitalisierungsrate im jeweiligen Bundesland . Das Land Hessen wird diese Maßnahmen zeitnah umsetzen, in einer Sondersitzung des Corona-Kabinetts wird aktuell (Stand 19.11., 13 Uhr) noch beraten. Nachdem der Bundestag am 18. November 2021 das Infektionsschutzgesetz (lfSG) verabschiedet und der Bundesrat es am 19. November 2021 gebilligt hat, tritt das Gesetz ab Mittwoch nächster Woche in Kraft. Die epidemische Lage von nationaler Tragweite wurde zwar aufgehoben, es ergeben sich jedoch umfassende Pflichten für Arbeitgeber in Bezug auf die neuen Regelungen zu „3G“ am Arbeitsplatz . Zudem wurde die Homeoffice-Pflicht erneut eingeführt. Eine FAQ-Liste zu den Fragen rund um die neuen Regelungen sowie zu den arbeitsrechtlichen Konsequenzen hat das Bundesministerium für Arbeit veröffentlicht: Zur FAQ-Liste Hier finden Sie den Bund-Länder-Beschluss im Wortlaut: Zum Beschluss Aktuelle Informationen zu Beschlüssen des Landes Hessen finden Sie auf der Website des Landes: Zur Corona-Infoseite des Landes Hessen Mehr Informationen finden Sie nach Veröffentlichung der neuen hessischen Corona-Verordnung dann auch auf unserer Internetseite zum Thema Arbeitsrecht und Infektionsschutz . Der Hessische Industrie- und Handelskammertag kommentiert den Bund-Länder-Beschluss: Schmerzliches Déjà-Vu für die Wirtschaft