Wir wollen wissen: Was planen die Parteien für die Wirtschaft? Welche Auswirkungen hätte das jeweilige Programm auf Hessens Unternehmen? Dazu sprechen wir, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, über Klima, Verkehr, Infrastruktur, Steuern, Innenstadt, Bildung und vieles mehr. Interviews jetzt ansehen!
Die Zahl der Unternehmen in Hessen wächst. 2020 wurden trotz Corona 6.600 Unternehmen mehr an- als abgemeldet. 56.900 Gewerbe wurden angemeldet, 50.300 Unternehmen verschwanden vom Markt. Damit gingen die Gewerbeanzeigen im Vergleich zu den Vorjahren zwar zurück, gleichzeitig waren die Abmeldungen aber stärker rückläufig. Die meisten Gründungen in Hessen finden in den Branchen Handel, Dienstleistungen und im Baugewerbe statt. Das geht aus dem aktuellen gemeinsamen Gründerreport des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) und der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern hervor. Den ausführlichen Report und weitere Informationen erhalten Sie hier
Subsahara-Afrika bietet Geschäftschancen für deutsche Unternehmen. Der afrikanische Markt öffnet sich und wirbt weltweit um Handelspartner und Investoren. Die Covid-19 Pandemie bringt Herausforderungen und zugleich Chancen und Potentiale für Geschäftsaktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent mit sich. Am 16. und 17. September 2021 bietet Ihnen das Netzwerk der Deutschen Auslands-handelskammern in Subsahara-Afrika (AHK-Netz) in Zusammenarbeit mit Industrie- und Handelskammern aus ganz Deutschland kostenlose Individual-Beratungen. Ca. 30 AHK-Expert*innen beantworten im Rahmen von 45-minütigen virtuellen Einzelgesprächen Ihre konkreten Fragen zu allgemeinen und branchenbezogenen Themen zu den verschiedenen Märkten in Westafrika, Ostafrika und im Südlichen Afrika. Zum Auftakt der Beratungsgespräche findet zudem ein einstündiges virtuelles Event zu den Geschäftschancen in Subsahara-Afrika statt. Die Anmeldung für die Beratungen und das Eröffnungsevent erfolgt über eine Terminbuchungsplattform, auf der Sie die Profile der AHK-Berater*innen einsehen und anhand der jeweiligen Branchen- und Länderexpertise Ihre individuellen Termine buchen können. Weitere Informationen und Registrierung unter https://ahk-subsahara-afrika.ascrion.com/ Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Am 1. September 2021 treten neue, alternativ anwendbare Ursprungregeln zwischen der EU und einigen der PEM-Partnerländer in Kraft. Die EU-Kommission hat jetzt ein Guidance-Papier zur Anwendung der neuen Regeln veröffentlicht. Zudem informiert sie über entsprechende Codierungen für die neuen Präferenzursprungsnachweise in Zollanmeldungen. Das Guidance-Papier enthält u.a. Hinweise zur parallelen Anwendung der neuen und alten PEM-Regeln sowie zum Aspekt der (Nicht-)Durchlässigkeit zwischen beiden Ursprungsregelsystemen. Ferner informiert die Generaldirektion für Steuern und Zollunion (DG TAXUD) auf ihrer Website , dass die neuen Regeln ab 1. September 2021 neben der Schweiz, Island, Norwegen, Färöer und Jordanien auch mit Albanien im bilateralen Warenverkehr anwendbar sein werden. DG TAXUD wird auf seiner Website und im Amtsblatt der EU informieren, sobald weitere PEM-Partnerländer das neue Ursprungsprotokoll ratifiziert haben. Des Weiteren hat DG TAXUD die Mitgliedstaaten über die Codierung der neuen Präferenznachweise in Zollanmeldungen informiert. Im TARIC wurden zwei neue Codes geschaffen, die ab dem 1. September 2021 gelten: „U075“: für eine Warenverkehrsbescheinigung EUR. 1, die im Rahmen der neuen Pan-Euro-Mittelmeer-Übergangsursprungregeln ausgefertigt wurde und im Feld 7 den Vermerk „Transitional Rules“ enthält. „U076“: für eine Ursprungserklärung , die im Rahmen der neuen Pan-Euro-Mittelmeer-Übergangsursprungsregeln ausgefertigt wurde und den Vermerk “origin according to the transitional rules” enthält. Jordanien Mit Beschluss Nr. 1/2021 des Assoziationsrates EU-Jordanien vom 15. April 2021 (Amtsblatt EU L 164 / 2021) zur Änderung des Europa-Mittelmeer-Abkommens zur Gründung einer Assoziation zwischen den Europäischen Gemeinschaften und ihren Mitgliedstaaten einerseits und dem Haschemitischen Königreich Jordanien andererseits wurde mit Änderung des Protokolls 3 die Anwendung des Regionalen Übereinkommens und gleichzeitige Anwendung alternativer Ursprungsregeln (Übergangsregeln) ab 1. September 2021 im Warenverkehr mit Jordanien festgelegt. Mehr in der ATLAS-Info 0214/21 .
Zur Bundestagswahl haben die Vollversammlungen der hessischen Industrie- und Handelskammern gemeinsame Positionen beschlossen. Mit ihnen wollen die IHKs das Gesamtinteresse der hessischen Wirtschaft im Vorfeld der Wahl, bei den anschließenden Koalitionsgesprächen und in der neuen Legislaturperiode wirkungsvoll vertreten. Die Bundespolitik beeinflusst die Geschäftssituation der hessischen Unternehmen unmittelbar. Daher decken die Positionen 21 Wirtschaftsthemen ab, die branchenübergreifend für die gesamte gewerbliche Wirtschaft relevant sind. Enthalten sind beispielsweise Forderungen zur Stärkung des Mittelstandes, etwa durch den Abbau von Bürokratie und steuerliche Entlastungen. Die hessische Wirtschaft möchte die berufliche Ausbildung attraktiv und zeitgemäß halten. Bei der Digitalisierung, auch der Berufsschulen, fordert sie mehr Tempo. Zudem dringen die hessischen IHKs auf mehr Investitionen in Infrastruktur: Für einen verbesserten Verkehr, leistungsfähige Breitband- und Mobilfunknetze, bezahlbare und sichere Energieversorgung. Erneuerbare Energien sollen schneller ausgebaut, die Klimapolitik wettbewerbsfähig gestaltet werden. Unternehmensgründungen solle die Bundespolitik erleichtern, Zukunftstechnologien zielgerichtet fördern. Ebenso sollen die Wirtschaftsstandorte durch mehr Flächen für Gewerbe und Wohnen gestärkt, die Planungsverfahren digitalisiert und deutlich beschleunigt werden. Alle hessischen IHK-Mitgliedsunternehmen hatten im Frühjahr die Möglichkeit, sich auf der Website des HIHK an der Beratung der Positionen zur Bundestagswahl zu beteiligen.
Die Bundesregierung hat heute Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zur sechsten Sitzung der „Konzertierten Aktion Mobilität“ empfangen. Neben einer Diskussion der Vorschläge des Fit for 55-Pakets der Europäischen Kommission wurde Bilanz gezogen hinsichtlich der bisherigen Arbeiten der Konzertierten Aktion Mobilität (KAM). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig, dass das Format viele wichtige Prozesse zur Zukunft des Automobilstandorts Deutschland initiiert und vorangetrieben hat. Einen wesentlichen Beitrag hat dazu auch die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität geleistet. Ambitionierter Klimaschutz, Sicherung von Wertschöpfung und Beschäftigung Im Zentrum der Gesprächsrunde stand eine Diskussion der Vorschläge des Fit for 55-Pakets der Europäischen Kommission zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele und der zentralen Frage, wie deren Erreichung mit gleichzeitiger Wertschöpfungs- und Beschäftigungssicherung in der Automobilindustrie einhergehen kann. Es bestand Einigkeit, dass konsequenter Klimaschutz eine Voraussetzung für zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg ist. Markthochlauf Elektromobilität, beschleunigter Ausbau der Ladeinfrastruktur Mit der Kaufförderung durch Umweltbonus und Innovationsprämie wird der Hochlauf von Elektrofahrzeugen massiv beschleunigt. Die Bundesregierung treibt den Ausbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur mit aller Kraft voran, beispielsweise mit der Förderung privater Wallboxen oder dem Schnellladegesetz, auf dessen Basis der Ausschreibungsprozess zum Deutschlandnetz begonnen hat. Auch die Automobilwirtschaft wird weiter ihren Beitrag leisten. Mit der Mineralölwirtschaft laufen derzeit Gespräche mit dem Ziel, zügig eine konkrete und belastbare Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Verbänden der Tankstellenbetreiber zu erreichen. Darin sollen klare und verbindliche Ausbauziele und eine angemessene instrumentelle Unterlegung enthalten sein. Die Bundesregierung wird sich auch auf europäischer Ebene für den raschen europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur einsetzen. Transformation begleiten - Der Zukunftsfonds Automobilindustrie Beim Spitzengespräch im November 2020 wurde beschlossen einen „Zukunftsfonds Automobilindustrie“, mit einem Volumen von einer Milliarde Euro einzurichten. Mit ihm sollen die mittel- und langfristigen Herausforderungen des Strukturwandels für die Automobilindustrie adressiert werden. Die Empfehlungen des unabhängigen Expertenausschusses zur Mittelverwendung wurden vorgestellt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird den Abschlussbericht in Kürze veröffentlichen. Die Arbeiten der Bundesregierung zur Umsetzung der Empfehlungen haben bereits begonnen. Letztere setzen auf den erarbeiteten Konzepten des Transformationsdialogs Automobilindustrie, insbesondere auch zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen der Automobilwirtschaft in der notwendigen Transformation auf. Im Fokus der Maßnahmen stehen die Digitalisierung im Automobilbereich und die Herausforderungen der vom Wandel am stärksten betroffenen Regionen. Mit dem Instrument der regionalen Transformationsnetzwerke werden vor Ort zukunftsorientierte Ansätze ausgearbeitet, um den Wandel in der Automobilindustrie mit einer zielgerichteten Strukturpolitik zu flankieren. Darüber hinaus werden mit dem Programm „Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie“ Unternehmen weiter unterstützt. Datenraum Mobilität geht live Mit der Gründung der Datenraum Mobilität GmbH und dem Beitritt der Gesellschafter wurden unter der Koordination von acatech wichtige Meilensteine erreicht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßten die Aufnahme des operativen Betriebs und die Vorstellung ausgewählter Anwendungsfälle zum ITS-Weltkongress im Oktober dieses Jahres. Die angestrebte Ausweitung auf die europäische Ebene wird konsequent fortgesetzt. Zur Frage des Zugangs zu Fahrzeugdaten wird der Austausch weitergeführt. Deutschland ist Vorreiter beim autonomen Fahren Mit dem Gesetz zum autonomen Fahren wurden die Voraussetzungen in Deutschland für autonome Fahrzeuge geschaffen. Nun gilt es, automatisierte und autonome Fahrzeuge zeitnah in den praktischen Regelbetrieb zu bringen. Zur Seite der Bundesregierung
Die Vorgaben zur UKCA-Kennzeichnung traten am 1. Januar 2021 in Kraft. Bisher war der 1. Januar 2022 Stichtag für die Umstellung von CE- auf das UKCA-Zeichen für den Warenvertrieb in UK. Am 24. August 2021 wurde entschieden, dass die CE-Kennzeichnung noch bis 1. Januar 2023 verwendet werden kann. Ausgenommen sind Medizinprodukte. Ursprünglich waren Unternehmen im Rahmen des Brexit bis Ende diesen Jahres verpflichtet Waren mit der UKCA-Kennzeichnung zu versehen und diese natürlich auch nach diesen nationalen Anforderungen zu testen. Angesichts der anhaltenden Auswirkungen der COVID-19 Pandemie wird Unternehmen mehr Zeit eingeräumt, um ihren rechtlichen Verpflichtungen nachzukommen. Die UKCA-Kennzeichnung (UK Conformity Assessed) ist eine neue britische Produktkennzeichnung, die für Waren verwendet wird, die in Großbritannien (England, Wales und Schottland) in den Verkehr gebracht werden. Sie gilt für die meisten Waren, für die bisher die CE-Kennzeichnung erforderlich war. Die offizielle Informationen der britischen Regierung sowie die Liste der betroffenen Waren finden Sie utner https://www.gov.uk/guidance/using-the-ukca-marking
Mit einem Zuschuss von insgesamt 1,25 Millionen Euro unterstützt das Land Hessen die Offenbacher Ansätze zur Aufwertung der Innenstadt im Rahmen des Zukunftskonzepts Innenstadt. Für das nach Angaben des hessischen Wirtschaftsministeriums „beispielhafte Projekt“ der „Station Mitte“ hat Offenbach im neuen Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ den ersten Preis des Landes erhalten, der mit 1 Million Euro prämiert ist. Mit 250.000 Euro werden darüber hinaus vier weitere Schlüsselprojekte des Offenbacher Konzeptes gefördert. Das Ziel des Zukunftskonzepts Innenstadt ist es, den Menschen zusätzliche und neue Gründe für den Besuch der Innenstadt zu geben. Das Offenbacher Zukunftskonzept wurde von der Stadt Offenbach und dem an die IHK angegliederten Verein Offenbach offensiv beauftragt und in Kooperation mit vielen innerstädtischen Akteuren erarbeitet. Der erste Preis zeige, dass mit dem Zukunftskonzept und den damit verbundenen Projekten etwas Besonderes gelungen sei, führt Franziska Hoefer als Vorsitzende des Offenbach offensiv e.V. an. Zu den weiteren, im Rahmen eines Innenstadtbudgets geförderten Projekten zählen die Projekte „Dachsteiger“ und die Umnutzung des Rathauspavillons auf dem Stadthof, welche neue Orte schaffen wollen, die Lust auf die Innenstadt machen. Weiterhin soll das Projekt „Testraum-Allee“ dafür sorgen Ladenflächen neu zu beleben und Raum für Kreatives entstehen zu lassen. Mit dem Schlüsselprojekt „Kaufhaus Kosmopolis“ hat sich außerdem eine zivilgesellschaftliche Initiative auseinandergesetzt und ihr ganz eigenes Projekt unter dem Namen „UND“ entwickelt. Es soll ein Ort des Handels, des Handelns, der Kommunikation und des sozialen und kulturellen Austauschs werden. Weitere Informationen finden Sie unter Zukunft Innenstadt | Offenbach
„Große öffentliche Veranstaltungen sind leider aufgrund der anhaltend kritischen Kennziffern der Corona-Lage kaum planbar. Deshalb haben wir uns dieses Jahr entschlossen, den aktuellen Stand der Umsetzung des Masterplans in Rundgängen erlebbar zu machen“, so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Franziska Hoefer, neu gewählte Vorstandsvorsitzende des Vereins Offenbach offensiv erläutert: „Expertinnen und Experten aus der Stadtverwaltung, den Stadtwerken und der IHK werden Ihnen spannende Einblicke geben und an Orte führen, die es zu entdecken lohnt“. Folgende Rundgänge werden angeboten: Rundgang 1 - Innenstadt: Kern mit Strahlkraft Der Rundgang informiert zum Offenbacher Zukunftskonzept für die Innenstadt und nimmt einige aktuelle Projekte in den Blick. Datum: Mittwoch, den 17.11. um 17 Uhr Rundgang 2 – Nordend: Das Nordend ist Mehr: Ein Mix aus Allem für Alle Im Offenbacher Nordend tut sich was: Was hat es mit dem Projekt „Beweg dein Quartier“ auf sich, wie verändert das Quartier sein Gesicht und wer trifft sich donnerstags auf dem Goetheplatz? Datum: Donnerstag, den 18.11. um 15 Uhr Rundgang 3 – Innovationscampus: Innovationscampus am Main - Arbeitswelt der Zukunft Eine mit Altlasten belastete Fläche mausert sich zum attraktiven Gewerbestandort. Die Samson AG zieht nach Offenbach, wer sind die neuen Nachbarn und wie wird hier in Zukunft gearbeitet? Datum: Freitag, den 19.11. um 15 Uhr Rundgang 4 –Kaiserlei: Der Dienstleistungspark Kaiserlei Der Kaiserleikreisel als Symbol für den Umbau des Stadtviertels. Was sind neue Ansiedlungen und wie sieht die Zukunft des Kaiserlei aus? Datum: Freitag, den 19.11. um 15 Uhr Rundgang 5 – Hafen Offenbach: Fokus Gewerbe – Der Hafen Offenbach im Blick der Unternehmen Der Hafen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Was macht ihn als Unternehmensstandort aus und wie sieht die weitere Zukunft aus? Datum: Samstag, den 20.11. um 14 Uhr Rundgang 6 - Nordend: Kreatives Nordend - kreatives Offenbach Das Förderprogramm Ground Floor bringt neues Leben in die Schaufenster. Auf diesem Rundgang gibt es spannende kleine Unternehmen zu entdecken und den „Spirit“ des neuen Offenbach zu erspüren. Datum: Samstag, den 20.11. um 15 Uhr Rundgang 7 – Innenstadt: Innenstadt im Wandel Früher war alles besser? Wie sich die Offenbacher Innenstadt im Laufe der Zeit verändert hat ist Thema dieses Rundgangs mit historischem Schwerpunkt. Datum: Sonntag, den 21.11. um 15 Uhr Anmeldungen sind per E-Mail an Herrn Bauer von der IHK Offenbach unter p.bauer@offenbach.ihk.de möglich. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen pro Rundgang begrenzt. Die Reihenfolge der Anmeldung entscheidet über die Platzvergabe. Den Treffpunkt sowie weitere Informationen erhalten Sie mit Ihrer Anmeldungsbestätigung. Während des Rundgangs gilt die 3G-Regel. Bitte bringen Sie entsprechende Nachweise zum Rundgang mit.
Das globale wirtschaftliche Umfeld wird ungemütlicher, doch die deutschen Unternehmen im Ausland behaupten sich wacker. Mehr als 3.200 Mitgliedsunternehmen der AHKs haben sich an der Herbst-Umfrage des AHK World Business Outlook beteiligt. Für 44 Prozent der deutschen Unternehmen im Ausland stellen steigende Rohstoffpreise aktuell das größte Risiko für die Weltwirtschaft dar, gefolgt von wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit 40 Prozent. Auch Fachkräfteengpässe gewinnen an Bedeutung (Risiko steigt von 29 auf 37 Prozent). Als direkte Auswirkung der Corona-Krise belasten zudem bestehende Reiseeinschränkungen (65 Prozent) sowie Probleme bei Lieferketten und Logistik (Anstieg von 40 auf 54 Prozent) die internationalen Geschäfte der deutschen Unternehmen. Angesichts dieser Herausforderungen trüben sich die Konjunktureinschätzungen der deutschen Unternehmen in den internationalen Märkten gegenüber der Frühjahrsumfrage leicht ein: 41 Prozent der weltweit befragten Unternehmen rechnen mit einer besseren Konjunkturentwicklung vor Ort, 17 Prozent mit einer schlechteren. Insbesondere in China und Nordamerika sinken die Konjunkturerwartungen merklich. Während im Frühjahr noch 70 Prozent der deutschen Unternehmen in China von einer besseren Konjunkturentwicklung ausgingen, sind es aktuell nur noch 36 Prozent. In den USA sinkt dieser Wert von 74 auf 50 Prozent. Aber: In diesem herausfordernden Umfeld behauptet sich die deutsche Außenwirtschaft wacker. Die Unternehmen zeigen sich mehrheitlich optimistisch bezüglich ihrer eigenen Geschäfte und heben ihre Erwartungen für die kommenden zwölf Monate moderat an. Der DIHK rechnet für 2022 mit einem deutschen Exportwachstum von 7,0 Prozent. Die kompletten Umfrageergebnisse können Sie der hier downloaden: