perform-frm.de Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte Qualitätszeichen und Management- instrument für Kommunen, die ihre Wohnqualität und Willkommenskultur mit System stärken. perform-frm.de 2 | 21 Inhaltsverzeichnis Einführung 3 Sichtbar mehr Wohnqualität und Willkommenskultur 3 Das Qualitätszeichen: So funktioniert die Zertifizierung 4 Praktische Hinweise zur Prüfung 7 Der Prüfbogen 9 Handlungsfeld 1: Strategische Zielsetzung 10 Handlungsfeld 2: Zuzug leicht gemacht 11 Handlungsfeld 3: Beruf und Familie 12 Handlungsfeld 4: Ausländische Fachkräfte 13 Handlungsfeld 5: Lebensqualität 14 Sonderpunkte 16 Die Prüfung 17 Prüfgespräch 17 Auswertung 18 Muster: Urkunde und Fassadenschild 19 perform-frm.de 3 | 21 Sichtbar mehr Wohnqualität und Willkommenskultur Ist Ihre Stadt oder Gemeinde ein attraktiver Wohnort oder möchte es werden? Das Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ bietet Ihnen ein effektives Managementinstrument, um Strategien für (Neu)Bürger:innen aufzusetzen oder weiterzu- entwickeln und Ihre Leistungen öffentlichkeitswirksam zu vermarkten. Willkommenspakete, ein vielfältiges Wohnangebot, eine zentrale Anmeldestelle für Kinder- betreuungseinrichtungen, ein buntes Freizeitprogramm oder lebendige Ortskerne: Kommunen haben gute Gründe, mit solchen oder weiteren Maßnahmen aktiv daran zu arbeiten, sich als attraktiver Wohnort zu positionieren und Fachkräfte als (Neu)Bürger:innen zu gewinnen. Sie sichern sich damit wirtschaftliches Wachstum, finanzielle Stabilität und gesellschaftlichen Zu- sammenhalt – und bilden somit das Fundament für eine zukunftsfähige Stadt oder Gemeinde und eine florierende Metropolregion FrankfurtRheinMain. Anerkannter Nachweis für erfolgreiche Konzepte Für kommunale Entscheidungsträger hat die Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar, die Mitglied der Initiative PERFORM ist, im Jahr 2013 das Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ in Zusammenarbeit mit Bürgermeistern und Wirtschaftsförderungen entwickelt. Viele Kommunen – auch über die Metropolregion FrankfurtRheinMain hinaus – haben dieses Managementinstrument seither genutzt, um ihre Wohnqualität und Willkommenskultur zu analysieren, interne Prozesse und Maßnahmen zu verbessern, Strategien für (Neu)Bürger:innen aufzusetzen und diese weiterzuentwickeln. Kommunen, die das Audit erfolgreich abschließen, erhalten das Qualitätszeichen „Ausge- zeichneter Wohnort für Fachkräfte“ als anerkannten Nachweis für ihr vorbildliches Leistungs- angebot und ihr exzellentes Serviceverhalten. Das Qualitätszeichen können sie für die gültige Dauer der Zertifizierung für eigene Marketingzwecke verwenden und auch den in ihrer Kommune ansässigen Unternehmen zur Nutzung bereitstellen. Sie signalisieren damit: In unserer Stadt, unserer Gemeinde, unserer Region sind Fach- und Führungskräfte aus dem In- und Ausland willkommen und finden das Angebot, das ihren Bedürfnissen entspricht. Mehrwert für Ihre Kommune auf einen Blick → Analyse der Wohnqualität und Willkommenskultur Ihrer Kommune → Entwicklung einer Strategie, der Fachkräftesicherung mit System zu begegnen → Überprüfung von bestehenden Zielsetzungen und Maßnahmen → Verbesserung interner Prozesse und interdisziplinärer Zusammenarbeit Ihrer Teams → Vernetzung zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürger:innen, um gemeinsamen Zielsetzungen für Ihre Stadt oder Gemeinde zu entwickeln → Zertifikat als anerkannter Nachweis für Ihre Leistungen und Ihre Servicequalität → Einmal im Jahr: persönlicher, praxisnaher Austausch zu erfolgreichen Konzepten unter den Kommunen, die das Qualitätszeichen tragen, bei einem Netzwerktreffen perform-frm.de 4 | 21 Das Qualitätszeichen: So funktioniert die Zertifizierung 1. Die Grundlagen Mit dem Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte" können Kommunen aus- gezeichnet werden, die im Bezirk einer teilnehmenden Industrie- und Handelskammer (IHK) in FrankfurtRheinMain liegen. Die Liste der entsprechend lizensierten IHKs erhalten Sie online: perform-frm.de/services/ausgezeichneter-wohnort Die lizensierte IHK nimmt die Beratung, die Prüfung und – bei erfolgreichem Abschluss – die Auszeichnung der Kommune vor. Anhand von eigens für dieses Verfahren entwickelten Kri- terien werden vor allem Leistungsangebote sowie das Serviceverhalten von Kommunen für Fachkräfte geprüft. Die Grundlage für die Verleihung des Qualitätszeichens ist der erfolgreiche Abschluss eines Prüfgesprächs. Dieses wird auf Basis des in dieser Broschüre aufgeführten Prüfbogens ge- führt. Der Prüfbogen wird regelmäßig durch PERFORM und die zur Auditierung berechtigten IHKs überprüft und bei Bedarf an aktuelle Anforderungen angepasst. 2. Die Zertifizierung Die zur Auditierung berechtigte IHK verleiht insbesondere an Ober-, Mittel- und Unterzentren nach erfolgreicher Prüfung das zeitlich begrenzte Recht, das Qualitätszeichen „Ausgezeichne- ter Wohnort für Fachkräfte" zu führen. Auf besondere Anfrage können sich auch Kleinzentren dem Audit unterziehen. Im bayerischen Teil der Metropolregion FrankfurtRheinMain sind auch sogenannte Verwaltungsgemeinschaften antragsberechtigt. In der Regel sollten alle Kommu- nen einer Verwaltungsgemeinschaft gemeinsam zertifiziert werden. Auf Anfrage werden auch einzelne Kommunen innerhalb einer Verwaltungsgemeinschaft zertifiziert. In diesen Fällen kann dann jedoch im Prüfverfahren nicht auf Leistungen anderer Kommunen innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft zurückgegriffen werden. Die Anfrage, sich mit dem Qualitätszeichen „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ zertifi- zieren lassen zu wollen, richtet die interessierte Kommune an die regional für sie zuständige IHK. Die IHK wird mit der Kommune das weitere Vorgehen besprechen. Es ist wünschens- wert, dass das kommunale Gremium (Magistrat, Stadt- oder Gemeinderat) zuvor einen ent- sprechenden Beschluss gefasst hat, die Zertifizierung durchführen zu lassen. Für die Auszeichnung mit dem Qualitätszeichen wird die Kommune im Rahmen eines Prüfge- sprächs anhand eines Prüfbogens durch Mitarbeitende der regional zuständigen IHK oder durch einen von der IHK beauftragten externen Dienstleister geprüft. Die IHK-Mitarbeitenden können die Leistungen der Kommune, die sich auf das Qualitätszeichen bewirbt, auf Überein- stimmung mit den Kriterien im Prüfbogen überprüfen sowie für die Prüfung erforderliche Unter- lagen anfordern und einsehen. Die Kommunen müssen die Erfüllung der Fragen bzw. Kriterien entsprechend schriftlich dokumentieren. https://perform-frm.de/services/ausgezeichneter-wohnort perform-frm.de 5 | 21 Die IHK teilt der Kommune das Prüfergebnis schriftlich mit. Sämtliche durch das Audit bei der Kommune entstehenden Kosten (etwa für internen Personal- und Sachaufwand) trägt die Kommune selbst. IHK und Kommune verpflichten sich, über die im Rahmen der Prüfung bekannt gewordenen dienstlichen Vorgänge der jeweils anderen Partei Dritten gegenüber Stillschweigen zu bewah- ren. Die Schweigepflicht besteht auch nach Beendigung der Prüfung fort. Kommt die Prüfung zu keinem positiven Ergebnis, stellt die IHK die Anfrage auf die Zertifi- zierung mit dem Qualitätszeichen solange zurück, bis die Kommune nachweisen kann, dass die Leistungen der Kommune mit den Kriterien des Prüfbogens übereinstimmen. 3. Der Prüfbogen Der Prüfbogen gliedert sich in fünf Handlungsfelder mit insgesamt 37 Fragen bzw. Kriterien, wobei die Fragen unterschiedlich gewichtet werden (siehe hierzu auch „Praktische Hinweise zur Prüfung"). Insgesamt können 103 Punkte (plus Sonderpunkte) erzielt werden. Neben der Beantwortung der Fragen werden im Rahmen des Prüfgesprächs Entwicklungs- ziele vereinbart. Diese Entwicklungsziele werden von den Kommunen selbst vorgeschlagen. Die IHK empfiehlt den Kommunen, zwischen drei und sechs Entwicklungsziele zu formulieren. 4. Nutzungsrechte Die erfolgreich auditierte Kommune erhält von der IHK eine Urkunde sowie das Logo des Qualitätszeichens „Ausgezeichneter Wohnort“, an denen ihr ein zeitlich begrenztes, allum- fassendes Nutzungsrecht zusteht (beispielsweise Verwendung des Logos des Qualitäts- zeichens auf der Homepage oder in Druckerzeugnissen wie Flyern und Broschüren). Das Logo des Qualitätszeichens darf ausschließlich in der von der IHK gelieferten Form genutzt werden. Veränderungen des Logos sind unzulässig. Das Logo darf für die Dauer verwendet werden, für die das Qualitätszeichen verliehen ist. Danach bleibt das Nutzungsrecht bestehen, wenn die Kommune erfolgreich re-auditiert ist. Die Kommune darf das Logo an Unternehmen mit Sitz in der ausgezeichneten Kommune zur eigenen Verwendung nach den oben genannten Kriterien weitergeben. Die Kommune ist ver- pflichtet, die IHK darüber zu informieren, an welche Unternehmen sie das Qualitätszeichen weitergegeben hat. Gegen eine entsprechende Aufwandsentschädigung kann die Kommune auf Wunsch über die IHK ein Fassadenschild – beispielsweise zur Anbringung am Eingang des Rathauses – mit dem Logo des Qualitätszeichens anfertigen lassen. Das Fassadenschild darf für die Dauer verwendet werden, für die das Qualitätszeichen verliehen ist. perform-frm.de 6 | 21 5. Öffentlichkeitsarbeit Eine öffentliche Berichterstattung von PERFORM und der IHK über die Auszeichnung der Kommune soll möglichst in enger Abstimmung mit der zertifizierten Kommune erfolgen. PERFORM und die IHK berichten über die Auszeichnung in ihren Medien wie beispielsweise Mitgliederzeitschrift, Homepage, Newsletter oder in sozialen Medien. Die ausgezeichnete Kommune ist damit einverstanden, dass auf der Homepage der IHK und von PERFORM Informationen (insbesondere eine Pressemeldung und Fotos) über die Verleihung des Qualitätszeichens eingestellt werden. Die von der ausgezeichneten Kommune im Prüfverfahren erreichte Punktzahl darf nicht ver- öffentlicht werden. Die Öffentlichkeitsarbeit konzentriert sich stattdessen auf konkrete Hand- lungsfelder und Maßnahmen, in denen die zertifizierte Kommune besonders gut abgeschnitten hat. Damit soll eine direkte Vergleichbarkeit der zertifizierten Kommunen vermieden werden, da das Ziel des Audits kein Punktewettbewerb zwischen Kommunen, sondern eine allgemeine Verbesserung der Wohnqualität und Willkommenskultur in FrankfurtRheinMain als Zuzugs- region für Fachkräfte aus dem In- und Ausland darstellt. 6. Die Re-Auditierung Das Qualitätszeichen wird für drei Jahre verliehen. Danach ist eine erneute Prüfung notwen- dig, falls die Kommune das Qualitätszeichen weiterhin nutzen möchte. Bei einer erfolgreich bestandenen Re-Auditierung wird das Qualitätszeichen für weitere fünf Jahre vergeben. Erfolgt keine erneute Prüfung, verfällt das Nutzungsrecht gemäß Punkt 4. Die Kommune ver- pflichtet sich, die Zertifizierungsurkunde und – sofern sie dieses m Rahmen der Auszeichnung über die IHK hat anfertigen lassen – das Fassadenschild zu entfernen und das Logo des Qualitätszeichen nicht weiter zu verwenden. Ebenso stellt die Kommune bei Verfall des Nut- zungsrechts sicher, dass die Unternehmen, denen sie im Rahmen der erfolgreichen Zertifizier- ung das Logo des Qualitätszeichens zur eigenen Verwendung bereitgestellt hat, darüber infor- miert werden, dieses nicht weiter zu verwenden. Unterzieht sich die Kommune einer erneuten Prüfung, bildet der zum Zeitpunkt des Re-Audits aktuelle Prüfbogen die Grundlage des Prüfgesprächs für die erneute Auszeichnung. Alle Kriterien müssen erneut dokumentiert werden. Nach einer erfolgreichen Re-Auditierung gelten die Punkte 4. Nutzungsrechte und 5. Öffent- lichkeitsarbeit analog. perform-frm.de 7 | 21 Praktische Hinweise zur Prüfung Die Punktevergabe und Bewertung Der Prüfbogen gliedert sich in fünf Handlungsfelder: 1. Strategische Zielsetzung 2. Zuzug leicht gemacht 3. Beruf und Familie 4. Ausländische Fachkräfte 5. Lebensqualität Im Rahmen dieser fünf Handlungsfelder gibt es insgesamt 37 Kriterien, die abgefragt werden. Ist ein Kriterium nicht erfüllt, werden keine Punkte – auch keine Teilpunkte – vergeben. Es können maximal 103 Punkte erreicht werden. Die Kriterien in den einzelnen Kategorien werden unterschiedlich gewichtet: A-Kriterien (= Kernkriterien) = 3 Punkte B-Kriterien (= Zusatzkriterien) = 2 Punkte C-Kriterien (= Bonuskriterien) = 1 Punkt Wegen der besonderen Bedeutung des Handlungsfeldes 1 „Strategische Zielsetzung“ werden die hier abgefragten Kriterien zusätzlich gewichtet: A-Kriterium (3 Punkte) x 2 Punkte = 6 Punkte „wird erfüllt“ A-Kriterium (3 Punkte) x 1 Punkt = 3 Punkte „wird teilweise erfüllt“ A-Kriterium (3 Punkte) x 0 Punkte = 0 Punkte „wird nicht erfüllt“ Beispiel: A-Kriterium (3 Punkte) wird erfüllt (2 Punkte) = 3 x 2 = 6 Punkte Für einen entsprechenden Beschluss der kommunalen Gremien zur Auditierung sowie für außergewöhnliche Angebote oder Dienstleistungen, die die Attraktivität des Wohnortes für Fachkräfte steigern, werden Sonderpunkte vergeben. Klein- und Unterzentren erhalten zudem Sonderpunkte für eine Zusatzfrage in Handlungsfeld 5 „Lebensqualität“ (5.7). Sonderpunkte werden zur Gesamtpunktzahl addiert. Durch Sonderpunkte kann eine Kommune das Gesamt- ergebnis nur verbessern. Mindestpunktzahl für die erfolgreiche Zertifizierung Um das Qualitätszeichen zu erhalten, müssen insgesamt 70 Prozent – das heißt 72 Punkte – der jeweils möglichen Gesamtpunktzahl erreicht werden. Andernfalls wird kein Qualitäts- zeichen vergeben. Das Prüfgespräch wird immer zu Ende geführt, auch wenn frühzeitig ersichtlich ist, dass die Kommune die Mindestpunktezahl nicht erreicht. perform-frm.de 8 | 21 Auswertung des Prüfbogens Der Prüfbogen wird nach Abschluss des Prüfgesprächs von der regional zuständigen IHK oder einem externen Dienstleister ausgewertet. Das Ergebnis wird der Kommune innerhalb von maximal fünf Arbeitstagen mitgeteilt. Wird das Qualitätszeichen bei der ersten Prüfung nicht vergeben, findet zu einem späteren Zeitpunkt eine Nachprüfung statt. Vereinbarung von Entwicklungszielen Die Kommune schlägt Entwicklungsziele selbst vor. Die vereinbarten Entwicklungsziele werden immer für die gesamte Dauer der Zertifizierung (also drei beziehungsweise fünf Jahre) vereinbart. Eine Überprüfung erfolgt erst im Rahmen der Re-Auditierung. Kontrolle und erneute Bewertung bei Re-Auditierung Im Rahmen der Re-Auditierung findet ein weiteres Prüfgespräch statt. Der zu diesem Zeit- punkt aktuell gültige Prüfbogen bildet die Grundlage des Gesprächs. Alle Kriterien müssen erneut schriftlich dokumentiert werden. Die Mindestpunktzahl beträgt erneut 72 Punkte. Sonderpunkte werden nur für einen ent- sprechenden kommunalen Beschluss und für neue, bislang nicht bewertete außergewöhnliche Projekte oder Dienstleistungen vergeben. Zusätzlich kann die Kommune ihr Gesamtergebnis mit der Erfüllung der Entwicklungsziele verbessern. Für jedes Entwicklungsziel, das zu 100 Prozent erfüllt wurde, erhält die Kommune zwei Sonderpunkte. Für Entwicklungsziele, mit deren Realisierung nachweisbar begonnen wurde, erhält die Kommune einen Sonderpunkt. Für Entwicklungsziele, die nicht bearbeitet wurden, wird der Kommune ein Punkt abgezogen. perform-frm.de 9 | 21 Prüfbogen für das Prüfgespräch zur Verleihung des Qualitätszeichens „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ perform-frm.de 10 | 21 Handlungsfeld 1 – Strategische Zielsetzung Liegt ein entsprechender Beschluss eines kommunalen Gremiums (Magistrat, Stadt- oder Gemeinderat) über die Durchführung der Zertifizierung „Ausgezeichneter Wohnort für Fachkräfte“ vor? 1 Sonderpunkt Ja Nein Zutreffende Punktzahl einkreisen 1.1 A Gibt es in Ihrer Kommune eine Strategie oder ein Gesamtkonzept für die demografische Entwicklung? 6 3 0 1.2 A Haben Sie ein ausgearbeitetes Konzept, mit dem Sie Angebote einer Willkommenskultur für Fachkräfte verfolgen? 6 3 0 1.3 A Kooperieren Sie in den Bereichen demografischer Wandel und/oder Fachkräftebedarf mit anderen Kommunen (zum Beispiel im Rahmen einer regionalen Fachkräfteallianz)? 6 3 0 Vereinbarte Entwicklungsziele (maximal zwei) für dieses Handlungsfeld: Ziel 1: ____________________________________________________________________ Ziel 2: ____________________________________________________________________ Summe (maximal 18 Punkte) ________ ______. perform-frm.de 11 | 21 Handlungsfeld 2 – Zuzug leicht gemacht 2.1 A Gibt es in Ihrer Kommune einen zentralen Neubürgerservice, der Basisinformationen rund um das Thema „Neu bei uns“ bereithält (beispielsweise An-/Ummeldung, Adressänderungen, Wohnen, Schulen, ÖPNV)? Ja Nein 2.2 A Gibt es die Möglichkeit, individuelle Terminabsprachen online auf Ihrer Website zu vereinbaren? Ja Nein 2.3 C Gibt es die Möglichkeit, Termine werktags vor 8:00 Uhr oder nach 18:00 Uhr zu vereinbaren? Ja Nein 2.4 C Gibt es die Möglichkeit, Termine samstags zu vereinbaren? Ja Nein 2.5 C Gibt es die Möglichkeit, kurzfristig (innerhalb von drei Werktagen) Termine bei dringenden Angelegenheiten zu vereinbaren? Ja Nein 2.6 C Bieten Sie den Neubürgerservice für die Fachkraft bei Bedarf auch direkt beim Arbeitgeber vor Ort an? Ja Nein 2.7 A Gibt es auf der Homepage Ihrer Kommune eine Rubrik „Informationen für Neubürgerinnen und Neubürger“? Ja Nein 2.8 A Gibt es bei Ihnen eine (mindestens) jährliche Veranstaltung für Neubürger:innen, damit sie sich in Ihrer Kommune wohlfühlen? Ja Nein 2.9 A Werden im Rahmen dieser Veranstaltung speziell auch Angebote für qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland vorgestellt? Ja Nein 2.10 C Gibt es in Ihrer Kommune ein „Willkommenspaket“, das bspw. Gutscheine für kostenlosen ÖPNV, kostenlosen Eintritt ins Theater, eine Übungsstunde im Fußballverein oder ähnliches beinhaltet? Ja Nein Vereinbarte Entwicklungsziele (maximal zwei) für dieses Handlungsfeld: Ziel 1: ____________________________________________________________________ Ziel 2: ____________________________________________________________________ Summe (maximal 20 Punkte) ________ perform-frm.de 12 | 21 Handlungsfeld 3 – Beruf und Familie 3.1 A Gibt es in Ihrer Kommune eine zentrale Anlaufstelle, die Angebote rund um das Thema Familie bündelt? Ja Nein 3.2 A Erhalten Neubürger:innen bei Ihnen ein aktives Angebot zur individuellen Beratung über die Betreuungssituation vor Ort, z. B. über Ihre Website? Ja Nein 3.3 A Gibt es in Ihrer Kommune eine zentrale Anmeldestelle für alle Kinderbetreuungseinrichtungen? Ja Nein 3.4 A Gibt es eine zentrale Vermittlung von Tagespflegepersonen? Ja Nein 3.5 C Gibt es eine Kurzzeit-/Adhoc- oder Notfallbetreuung für Kinder? Ja Nein 3.6 A Wo liegt die Betreuungsquote in Ihrer Kommune bei den unter Dreijährigen: über 50% über 40% über 30% unter 30% 3.7 C Gibt es in Ihrer Kommune fremdsprachige Betreuungsangebote in Kinderkrippen und/oder Kindergärten? Ja Nein 3.8 B Können Unternehmen auf Wunsch Belegplätze in Ihren Krippen und Kitas erwerben? Ja Nein 3.9 A Beschreiben Sie Art und Umfang (Betreuungszeiten, Anteil der betroffenen Schüler) der Nachmittagsbetreuungsangebote an Ihren Grundschulen. 3.10 A Beschreiben Sie Art und Umfang (Betreuungszeiten, Wochen, Anteil der betroffenen Schüler, Nachfrage und Bedarf) der Ferienbetreuungsangebote in Ihrer Kommune. 3.11 A Gibt es Tagespflegeangebote für pflegebedürftige Angehörige? Ja Nein 3.12 C Gibt es in Ihrer Kommune eine Kurzzeit/Adhoc- oder Notfallbetreuung für pflegebedürftige Angehörige? Ja Nein Vereinbarte Entwicklungsziele (maximal zwei) für dieses Handlungsfeld: Ziel 1: ____________________________________________________________________ Ziel 2: ____________________________________________________________________ Summe (maximal 29 Punkte) ________ perform-frm.de 13 | 21 Handlungsfeld 4 – Ausländische Fachkräfte 4.1 A Gibt es auf Ihrer Website Informationen auf mindestens englischer Sprache oder eine integrierte Übersetzungslösung? Ja Nein 4.2 A Verfügt Ihre Kommune über eine Übersicht aller Fremdsprachen- kenntnisse ihrer Mitarbeitenden? Ja Nein 4.3 B Gibt es in Ihrer Kommune Angebote, die zum Dialog zwischen verschiedenen Kulturen einladen und über Städtepartnerschaften hinausgehen (Veranstaltungen wie zum Beispiel Festivals, Märkte, Ausstellungen)? Ja Nein 4.4 B Gibt es Konzepte, mit denen Vereine (wie beispielsweise „Freiwillige Feuerwehr“) Zuwanderer als Nachwuchs gewinnen? Ja Nein 4.5 B Agiert Ihre Kommune in individuellen Fällen als Schnittstelle zwischen Fachkräften und Ausländerbehörden? Ja Nein 4.6 B Bietet Ihre Kommune Beratung und Unterstützungsangebote für zugezogene ausländische Fachkräfte an? Ja Nein Vereinbarte Entwicklungsziele (maximal zwei) für dieses Handlungsfeld: Ziel 1: ____________________________________________________________________ Ziel 2: ____________________________________________________________________ Summe (maximal 14 Punkte) ________ perform-frm.de 14 | 21 Handlungsfeld 5 – Lebensqualität 5.1 C Informieren Sie die Bürgerinnen und Bürger über Kultur- und Freizeitan- gebote Ihrer Kommunen und der Region? Ja, insbesondere zu Vereinen. zu kulturellen Einrichtungen mit Veranstaltungskalender. zu Sportmöglichkeiten (z. B. Wander-, Jogging- oder Fahrradkarten). zu Gesundheitsleistungen (Kliniken, Praxen, Notdienste, Apotheken). zu Einkaufsmöglichkeiten. zu attraktiven Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen. Nein 5.2 B Führt Ihre Kommune Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der Innenstadt/des Ortskerns durch? Ja Nein 5.3 A Hat Ihre Kommune besondere Mobilitätsangebote (beispielsweise Carsharing, Ladestationen für Elektroautos, Leihfahrräder)? Ja Nein 5.4 B Gibt es eine Strategie zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum? Ja Nein 5.5 A Die Ausstattung mit Glasfaseranschlüssen in Ihrer Kommune ist flächendeckend für das gesamte Stadt-/Gemeindegebiet. lückenhaft, einige Stadt-/Gemeindegebiete sind noch unterversorgt. 5.6 B Gibt es in Ihrer Kommune ein vielfältiges Wohnangebot? Ja, insbesondere generationsübergreifendes Wohnen. seniorengerechtes/betreutes Wohnen. kurzfristiges Wohnen/Boardinghäuser. Nein perform-frm.de 15 | 21 5.7 Zusatzfrage nur für Unter- und Kleinzentren | maximal 3 Sonderpunkte Zu einem attraktiven Wohnort für Fachkräfte gehören Nahversorgung, Gesundheitsver- sorgung, ein funktionierender ÖPNV und ein gutes Kinderbetreuungs- und Schulangebot. Führt Ihre Kommune gezielt Projekte durch oder nutzt sie Förderprogramme, damit die Ausstattung und Attraktivität in Ihrer Kommune weiterhin gesichert ist? Es wurde bereits ein Projekt gestartet. | 1 Sonderpunkt Es wurden bereits zwei oder mehrere Projekte gestartet. | 2 Sonderpunkte Es wurden bereits Projekte in Kooperation mit zum Beispiel Nachbargemeinden, Vereinen, Ehrenamt und Unternehmen gestartet. | 1 Sonderpunkt Vereinbarte Entwicklungsziele (maximal zwei) für dieses Handlungsfeld: Ziel 1: ____________________________________________________________________ Ziel 2: ____________________________________________________________________ Summe (maximal 22/25 Punkte) ________ perform-frm.de 16 | 21 Sonderpunkte Wir vergeben im Einzelfall Sonderpunkte für außergewöhnliche Angebote oder Dienstleistun- gen, die die Attraktivität des Wohnortes für Fachkräfte steigern. Die Sonderpunkte werden zur Gesamtzahl addiert. Pro Projekt/Angebot gibt es maximal 3 Punkte. __ Gremienschluss __ Nur für Unter- und Kleinzentren: Frage 5.7: Laufende Projekte oder Teilnahme an Förderprogrammen, die die Attraktivität des Wohnorts für Fachkräfte steigern. Sonstige außergewöhnliche Angebote und Dienstleistungen: ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ Ab der zweiten Zertifizierung (Re-Auditierung): Auswertung der Entwicklungsziele Entwicklungsziel Erfüllt (2 Punkte) Begonnen (1 Punkt) Nicht erfüllt (-1 Punkt) perform-frm.de 17 | 21 Prüfgespräch Die Überprüfung hat am ___________________________ in ___________________________ __________________________________________________________________ stattgefunden. 1. Auszeichnung Re-Auditierung Nr. ___ Von der Kommune haben teilgenommen: Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ Von der Industrie- und Handelskammer haben teilgenommen: Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ Name Unterschrift ___________________________________________________________________________ perform-frm.de 18 | 21 Auswertung Ergebnisse der Prüfkriterien Handlungsfelder Erreichte Punktzahl Maximal zu erreichen 1. Strategische Zielsetzung 18 2. Zuzug leicht gemacht 20 3. Beruf und Familie 29 4. Ausländische Fachkräfte 14 5. Lebensqualität 22/25 Summe aus Prüfkriterien 103 Sonderpunkte Erreichte Punktzahl Gremienbeschluss Frage 5.7 Sonstige Sonderpunkte Auswertung Entwicklungsziele Summe Sonderpunkte Summe Gesamtpunktzahl perform-frm.de 19 | 21 Muster der Urkunde Die Urkunde wird Ihnen nach bestandenem Prüfgespräch feierlich überreicht und mit gemeinsam abgestimmter öffentlichkeitswirksamer Kommunikation begleitet. Format: DIN A3 perform-frm.de 20 | 21 Muster des Fassadenschildes Auf Wunsch können zertifizierte Kommunen bei Ihrer IHK die Produktion eines Fassaden- schildes beauftragen. Dieses kann für mehr Sichtbarkeit der ausgezeichneten Leistungen z. B. an der Fassade des Rathauses der zertifizierten Kommune angebracht werden. Die Kosten für die Produktion des Schildes trägt die Kommune. Die IHK teilt die Produktionskosten bei Anfrage vor Produktion als unverbindliches Angebot mit. Format 250 x 250 mm Material: Plexiglas perform-frm.de 21 | 21 ÜBER PERFORM FrankfurtRheinMain gehört zu einer der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands und Europas. Damit das so bleibt, haben sich die regionalen Wirtschaftskammern der Metropolregion 2016 unter dem Dach von PERFORM Zukunftsregion FrankfurtRheinMain zusammen- geschlossen. Die Initiative fördert die Zusammenarbeit von zentralen Akteur:innen, die für die Standortattraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des internationalen Wirtschafts- standortes von zentraler Bedeutung sind. Sie stärkt die Vernetzung von Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft und Gesellschaft aus den drei Landesteilen Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz und liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Zukunftsregion. PERFORM setzt auch eigene Projekte zur wirtschaftlichen Entwicklung von FrankfurtRheinMain um und macht die Ideen und das Engagement anderer sichtbar. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: perform-frm.de
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