itelthema T Stark in die Zukunft Nachrichten: Offenbach ist attraktiv | Ratgeber: Zuverlässiger Schutz für Hinweisgeber | Netzwerke: EEN – Eine durchweg positive Erfahrung 5–6 | 2021 SIMPLY CLEVER Geht’s ums Auto, geh’ zu brass. Ihre Ansprechpartner: www.brass-gruppe.de/skoda.html AUTOHAUS BRASS ASCHAFFENBURG GmbH & Co. KG Hanauer Straße 90 - 92, 63741 Aschaff enburg Auweg 2, 63920 Großheubach August-Sunkel-Str. 1, 63452 Hanau-Lamboy Zum Eisengießer 3, 97816 Lohr am Main AUTOHAUS BRASS VERTRIEBS GmbH & Co. KG Elisabeth-Selbert-Straße 3, 63128 Dietzenbach Frankfurter Straße 171, 35392 Gießen Hanauer Landstraße 263 - 265, 60314 Frankfurt am Main 1 In Vorlauf oder teilweise nach Ihren Wünschen konfi gurierbar! 2 Angebot gilt nur für Privatkunden sowie gewerbliche Einzelabnehmer. 3 UPE = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. 4 Ein Angebot der ŠKODA Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braun- schweig, für die das Autohaus Brass als ungebundener Vertreter tätig ist. 5 Angebot nur gültig in Verbin- dung mit einer Eroberung eines Fremdfabrikats oder eines ŠKODA (Fahrzeuge aus dem VW-Konzern ausgeschlossen). Leasingrückläufer von Fremdfabrikaten werden auch ohne Ankauf des Fahrzeugs anerkannt. Der Auslauf des Leasingvertrags muss spätestens einen Kalendermonat nach Auslieferung des Neufahrzeugs erfolgen. Das Altfahrzeug muss zum Zeitpunkt des Kaufvertrags mind. 6 Monate auf den Neufahrzeugkäufer zugelassen gewesen sein. Weitere Informationen zu der Inzahlungnahmeprämie erhalten Sie bei uns, ihrem ŠKODA Partner. 6 Ermittelt im neuen WLTP-Messverfahren, umgerechnet in NEFZ-Werte zwecks Pfl ichtangabe nach Pkw-EnVKV. Nähere Informationen erhalten Sie bei uns oder unter skoda.de/wltp. Angebot gültig nur solange Vorrat reicht. Zzgl. Überführungskosten von 990,- € und zzgl. Zulassungskosten. Abbildung enthält Sonderausstattungen, die im Angebot nicht unbedingt berücksichtigt sind. Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. Bonität vorausge- setzt. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Für Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. LEASINGANGEBOT Privat inkl. MwSt. Business exkl. MwSt. ŠKODA FABIA COOL PLUS 1.0 MPI (Benzin) 44 kW (60 PS) 5-Gang mech. UPE3 15.600,00 € 13.109,24 € Anzahlung 990,00 € 990,00 € Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate jährliche Fahrleistung 10.000 km 10.000 km monatl. Leasingrate4 99,00 € 69,00 € Kraftstoff verbrauch in l/100 km, innerorts: 6,2, außerorts: 4,2, kombiniert: 4,9, CO2-Emission kombiniert: 110 g/km. Energieeffi zienzklasse C.6 LEASINGANGEBOT5 Privat inkl. MwSt. Business exkl. MwSt. ŠKODA KAMIQ MONTE CARLO 1.0 TSI (Benzin) 81 kW (110 PS) 7-Gang autom. UPE3 29.370,00 € 24.680,67 € Anzahlung 990,00 € 990,00 € Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate jährliche Fahrleistung 10.000 km 10.000 km monatl. Leasingrate4 110,00 € 54,00 € Kraftstoff verbrauch in l/100 km, innerorts: 5,8, außerorts: 4,2, kombiniert: 4,8, CO2-Emission kombiniert: 110 g/km. Energieeffi zienzklasse B.6 LEASINGANGEBOT5 Privat inkl. MwSt. Business exkl. MwSt. ŠKODA KAROQ CLEVER 1.0 TSI (Benzin) 81 kW (110 PS) 6-Gang mech. UPE3 29.210,00 € 24.546,22 € Anzahlung 990,00 € 990,00 € Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate jährliche Fahrleistung 10.000 km 10.000 km monatl. Leasingrate4 79,00 € 29,00 € Kraftstoff verbrauch in l/100 km, innerorts: 6,5, außerorts: 4,4, kombiniert: 5,2, CO2-Emission kombiniert: 119 g/km. Energieeffi zienzklasse B.6 LEASINGANGEBOT Privat inkl. MwSt. Business exkl. MwSt. ŠKODA OCTAVIA COMBI STYLE 1.5 TSI E-TEC (Mild-Hybrid), 110 kW (150 PS) 7-Gang autom. UPE3 33.020,00 € 27.747,90 € Anzahlung 990,00 € 990,00 € Vertragslaufzeit 24 Monate 24 Monate jährliche Fahrleistung 10.000 km 10.000 km monatl. Leasingrate4 129,00 € 49,00 € Kraftstoff verbrauch in l/100 km, innerorts: 5,8, außerorts: 4,0, kombiniert: 4,7, CO2-Emission kombiniert: 107 g/km. Energieeffi zienzklasse A.6 Unsere exklusiven Leasingangebote2 für Privat- und Businesskunden: BRASS SUPER SALE: SCHON AB MTL. 29 €! Solange der Vorrat reicht!1 Unser „Ökosystem“ ist überlebenswichtig Das Titelthema „Stark in die Zukunft“ könnte den Nerv dieser be- wegten Zeit nicht besser treffen. Zu behaupten, dass Krisen generell die Schwächen eines Systems beziehungsweise eines Unternehmens offenbaren, ist durchaus vertretbar. Auch wenn klargestellt werden muss, dass die Corona-Lockdowns vielen Unternehmen mit lebensfä- higen Geschäftsmodellen die existenzielle Grundlage entzogen haben. Mehr denn je zeigt sich aber, wie wertvoll das konstruktive Zusam- menwirken von Unternehmen, Institutionen, Geschäftspartnern und Kunden in schwierigen Zeiten tatsächlich ist. Diese Erfahrung begleitet uns, genauso wie viele andere Unternehmen, seit zwölf Monaten besonders stark. Als regionale Brauerei mit einem Gastronomieanteil von mehr als 60 Prozent treffen uns die pandemie- bedingten Einschränkungen sehr hart. Trotz oder gerade wegen der widrigen Umstände haben wir Akquisitionen und interne Projekte stärker vorangetrieben. Dabei konnten wir jederzeit auf die Unterstützung der IHK Offenbach am Main zurückgreifen. Denn, so gut Teams, Produkte, Prozesse und das Krisenmanagement auch sein mögen, am Ende ist das Ökosystem, in dem wir uns bewegen, von essenzieller Bedeutung, um in der Krise überle- bensfähig zu sein beziehungsweise aus ihr herauszukommen. Diese Struktur reicht von den Beratungsangeboten zur Unternehmensförderung der IHK Offenbach am Main bis hin zur Fachkräftesicherung, die sie zum Beispiel zusammen mit dem Dehoga Hessen erfolgreich umsetzt. Vorrangiges Ziel ist es, der Jugend trotz eingeschränkter Wirtschaftsaussichten Perspektiven in der Gastronomiebranche bieten zu können. Unternehmen brauchen Fachkräftenachwuchs, aber auch Innovationsimpulse – gerade um Auswege aus der aktuellen Situation zu beschreiten. Die Corona-Pandemie wirkt sich schon sichtbar in unseren Innenstädten aus. Sie beschleunigt zuvor begonnene Ver- änderungen. Jetzt zählt es, eine nachhaltige, zukunftsgerichtete Entwicklung von Arbeit und Leben in den Städten zu erreichen. Dieses Anliegen hat die IHK seit Jahren. Nur ein Beispiel dafür ist die nun vorliegende Zwischenbilanz zum Masterplan 2030 für die Stadt Offenbach. Bleiben Sie gesund und verlieren Sie nicht die Hoffnung! Fo to : I H K Robert Glaab Vizepräsident der IHK Offenbach am Main und Geschäftsführer von Glaabsbräu in Seligenstadt EDITORIAL 3Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN 5 Rückblicke auf ein sehr spezielles Jahr 6 Hygienesiegel signalisiert Sicherheit 6 Offenbach ist attraktiv 7 Neuer DIHK-Präsident mit Bezug in die Region 8 Innenstädte müssen vielfältig sein 10 Hessische Unternehmen meist gut auf Brexit eingestellt 12 Mehr Platz für Harema 12 Arbeitsjubiläen 13 Digitalisierung nimmt zu, persönliche Betreuung bleibt 14 Weniger CO2, mehr Nachhaltigkeit 15 Von der idealistischen Initiative zum mittelständischen Unternehmen 16 Spitzenergebnis und spannende Projekte 17 Globus investiert in Dietzenbach 200 JAHRE IHK – 200 JAHRE WANDEL 18 Herausforderungen annehmen – berufliche Bildung im Wandel TITELTHEMA 20 Heute ausbilden – auch zukünftig stark bleiben 24 Bei GPT Transporte reingeschaut 26 Zukunft wird gestaltet 28 Experten helfen, die Zukunft zu planen 30 Cool, kantig, kreativ – Offenbachs starke Zukunft 33 Wer wir sind und wer wir sein werden RATGEBER 35 Zusatzversicherungen machen Arbeitgeber attraktiv 36 Zuverlässiger Schutz für Hinweisgeber 38 Menschen eine Chance geben BEKANNTMACHUNGEN 39 Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 in anerkannten Ausbildungsberufen im Herbst 2021 39 Anmeldung zu den Abschlussprüfungen im Winter 2021/2022 BILDUNG 40 IHK. Die Weiterbildung 41 VERLAGS-SPEZIAL NETZWERKE 46 Eine durchweg positive Erfahrung 48 WJ gewinnen Schüler für die duale Ausbildung 49 Unternehmerisches Know-how für die Rechtsprechung TITELTHEMA STARK IN DIE ZUKUNFT 14 Unternehmen müssen widerstands- und Unternehmen müssen widerstands- und durchsetzungsfähig sein – eben stark. durchsetzungsfähig sein – eben stark. Dann können sie ihre Potenziale entfal-Dann können sie ihre Potenziale entfal- ten und sind auch für Unwägbarkeiten ten und sind auch für Unwägbarkeiten gewappnet. gewappnet. 4 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 INHALT Regionalität ist gut MÜHLHEIM. Die Wiener Feinbäckerei wurde von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zum 24. Mal mit dem „Preis für langjährige Produktqualität“ ausgezeichnet. Die Ehrung erhalten nur Unternehmen, die ihre Lebensmittel mindestens fünf Jahre regelmäßig und erfolgreich testen lassen. Geschäftsführerin Sandra Heberer sieht darin eine Bestätigung für die Unternehmensstrate- gie: „Regionalität ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil für uns. Das Backen vor Ort ermöglicht es, auf regionale Besonderheiten, Kundenwünsche und Vorlieben einzugehen. Jedes Bundesland und jede Region sind einzigartig – daher sind es auch die Produkte, die von den Heberer Handwerksbäckern vor Ort hergestellt werden.“ https://heberer.de Inklusion hat Vorteile FRANKFURT. Das Inklusionsbarometer der Aktion Mensch und des Handelsblatt Research Institutes kommt zu dem Schluss, dass die Pandemie die Einbindung von Menschen mit Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt um gut vier Jahre zurückgeworfen hat. Inklusionsbetriebe sind häufig in der Hotellerie und Gastrono- mie zu finden. Das sind Branchen, denen die Lockdowns besonders zu schaffen machen. Mehr Betriebe aus anderen Branchen könnten Inklusionsabteilungen einrichten oder Inklusionsbetriebe werden. Welche Vorteile das hat, beschreibt die Kampagne „Ein Team“. www.ein-team-inklusive.de Gründer können gewinnen OFFENBACH. Bis zum 16. Juni 2021 läuft die Bewerbungsfrist für den Hessischen Gründerpreis. Wer ein Unternehmen gegründet oder übernommen hat, die Selbstständigkeit noch nicht länger als fünf Jahre ausführt (2016–2021), davon leben kann und den Unternehmenshauptsitz in Hessen hat, kann an dem Wettbewerb teilnehmen. Auszeichnungen gibt es in den Kategorien „Gesell- schaftliche Wirkung“, „Innovative Geschäftsidee“ und „Zukunftsfä- hige Nachfolge“. Studierende, Doktoranden oder wissenschaftliche Mitarbeiter mit guten Geschäftsideen versuchen ihr Glück in der Kategorie „Gründung aus der Hochschule“. Die Teilnahme am Wett- bewerb ist kostenlos. https://hessischer-gruenderpreis.de/ Kurz notiert IHK-Geschäftsbericht 2020 Rückblicke auf ein sehr spezielles Jahr 2020 hat Corona alles auf den Kopf gestellt und die Unternehmen in der Region hart getroffen. Zu sehen ist das im nun online verfügbaren IHK-Geschäftsbericht. Die IHK Offenbach am Main hat ihr Beratungs-, Prüfungs- und Veranstaltungsangebot sofort angepasst, um sie best- möglich in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Wie das gelungen ist und wie vielfältig das Jahr dennoch war, demonstriert der IHK-Geschäftsbericht 2020 in Worten, Zahlen und Bildern. www.ihkof.de/geschaeftsbericht Informationen zur Arbeit der IHK Offenbach am Main Geschäftsbericht 2020 Offenbacher WIRTSCHAFT Das Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 5–6 | 2021 itelthema t Stark in die Zukunft Ihre Unternehmensnachrichten im IHK-Magazin Wir berichten in der Offenbacher Wirtschaft – print und online – über Ihr Unternehmen. Senden Sie uns Ihre Nachrichten an: redaktion@offenbach.ihk.de 5Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN IHR LOGISTIK- UND TRANSPORTDIENSTLEISTER WELTWEIT www.agotrans.de agotrans Logistik GmbH Behringstraße 1 6 3110 Rodgau Tel. : +49 (0) 6106 - 28 38 - 0 · info@agotrans.de Samson AG hat ihren Umzug angekündigt Offenbach ist attraktiv Die derzeit in Frankfurt ansässige Samson AG hat bekannt gegeben, ihren Standort in den nächsten Jahren nach Offenbach zu verlegen. Der Hersteller von Ventilen und Ver- bindungen wird sich auf dem Innovationscampus, dem einstigen Allessa-Gelände im Osten der Stadt, ansiedeln. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner betrachtet die Entscheidung als einen epochalen Meilenstein für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Offenbach und stellt fest: „Es zahlt sich aus, wenn Kommunen eine langfristig angelegte, strategische Flächenplanung für die Stadtentwicklung zur Hand haben. Dazu gehört auch, Gewerbeflächen für Unternehmen vorzuhalten, die expandieren wollen. Mit dem Masterplan Stadtentwicklung Offenbach liegt genau ein solches Konzept vor. Der Masterplan mit seinen Leitplanken und Potenzialflächen für Wohnen und Gewerbe gibt privaten Investoren eine verlässliche Orientierung und Planungssicherheit.“ Nun müsse die Infrastruktur weiter verbessert werden. „Die Realisierung der im Masterplan vorgesehenen Verbindungsstraße von der B448 zur Mühlheimer Straße muss nun nochmals an Priorität gewinnen. Eine gute Anbindung des Offenbacher Ostens ist unerlässlich für die Attraktivität der hier liegenden Gewerbeflächen. Das Thema Erreichbarkeit ist auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sich ansiedelnden Unternehmen essenziell. Ein integriertes, verkehrsträgerübergreifen- des und umsetzungsorientiertes Mobilitätsentwicklungskonzept sollte Perspekti- ven aufzeigen”, fordert Weinbrenner. www.offenbach.ihk.de/standortpolitik www.samsongroup.com/de Orientierung für Kunden Hygienesiegel signalisiert Sicherheit Offenbacher Gastronomie- und Einzelhan- delsbetriebe können sich für das kosten- lose städtische Hygienesiegel bewerben. Es ist Teil des 2020 beschlossenen Offen- bacher Konjunkturpakets. Die Anmeldung erfolgt schnell und kosten- los über ein Onlineformular. Anschließend besucht ein Team das Unternehmen vor Ort und prüft, ob die Maßnahmen oder Schutz- wände den geltenden Corona-Hygienevor- gaben entsprechen. Außerdem gibt es Tipps für Verbesserungen. Die prämierten Betriebe werden in regelmäßigen Abständen erneut geprüft, um langfristige Standards zu gewähr- leisten. Auf der Internetseite der Stadt Offenbach sind die Betriebe gelistet, die schon prämiert wurden. Außerdem befindet sich dort das Anmeldeformular. www.offenbach.de/hygienesiegel 6 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN Telefon Mail Online 06108 6020 info@tillmann-verpackungen.de tillmann-verpackungen.de Sonderanfertigung • Standardsortiment • Konfektionierung Die richtige Verpackung bringt Ihr Produkt groß raus. IHK Offenbach - 2017.indd 1 11.01.17 11:40 Als Präsident übernimmt er das wichtigste Ehrenamt an der Spitze der Dachorganisation der deutschen IHKs, deren gesetzlicher Auftrag die Vertretung des wirtschaftlichen Gesamtinteresses von insgesamt mehr als drei Millionen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft ist. Seit 2006 ist Adrian bereits Präsident der IHK Trier. Der 64-Jährige ist Miteigentümer der Triwo AG. Von Trier aus betreibt die Unternehmensgruppe bundesweit 30 große Industrie- und Gewerbeparks, in denen sich meist mehrere Industriebetriebe aus einer Branche angesiedelt haben. Zur Triwo gehören zudem fünf Flugplätze im Bundesgebiet, darunter der Flugplatz Egelsbach. Insgesamt beschäftigt sie rund 220 Mitarbeitende. Die Vollversammlung wählte turnusgemäß auch die vier Vize-Prä- sidien: Neu im Amt sind Marjoke Breuning, IHK Stuttgart, als Vize- präsidentin und Ralf Stoffels, SIHK zu Hagen, als Vizepräsident. Die beiden anderen Vizepräsidenten Klaus-Hinrich Vater, IHK Kiel, und Klaus Olbricht, IHK Magdeburg, wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Amtszeit des neuen Präsidiums beträgt vier Jahre. Auf Vorschlag von Peter Adrian wählte die Vollversammlung außerdem Dr. Eric Schweitzer zum DIHK-Ehrenpräsidenten. Der 55-jährige Berliner Unternehmer war seit 2013 der bis heute jüngste DIHK-Präsident. www.dihk.de Unternehmer Peter Adrian folgt auf Dr. Eric Schweitzer Neuer DIHK-Präsident mit Bezug in die Region Die 79 IHKs der Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) haben Peter Adrian zu ihrem DIHK-Präsidenten gewählt. Peter Adrian Fo to : D IH K/ W er ne r S ch ue rin g 7Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN Herr Minister, das Land Hessen hat im Dezember das „Bündnis für die Innenstadt“ gegründet, dem auch der Hessische Industrie- und Handels- kammertag (HIHK) angehört. Welche Ziele verfolgt das Bündnis? Tarek Al-Wazir: Lebendige und attraktive Ortskerne und Stadtzentren sind unerlässlich für die Lebensqualität in Hessens Städten und Gemeinden. Zugleich befinden sich viele Innenstädte in einer Krise, die lange vor der Corona-Pandemie begonnen hat. Das können wir nur alle gemeinsam angehen. Darum wurde das Bündnis ins Leben gerufen. Wir wollen die Blickwinkel und Erfahrungen aller Beteiligten bündeln. Innenstädte sind vielfältig und sollen das auch wieder werden – oder bleiben! Die Menschen können hier ihre Freizeit verbringen, einkaufen oder etwas essen gehen, Kulturangebote nutzen oder Freunde treffen. Deshalb sind auch Vertreter aus dem Gastgewerbe, der Stadtplanung und Immobilienwirtschaft oder vom Stadtmarke- ting im Bündnis vertreten. In den einzelnen Arbeitsgruppen beteiligen sich noch viel mehr Akteurinnen und Akteure aus anderen Berei- chen. Es geht ja nicht nur ums Einkaufen. Uns ist sehr wichtig, dass auch Grünflächen und eine klimafreundliche Mobilität, also Platz für Radfahrer und Fußgänger, unsere Zentren aufwerten. Wie stellt sich denn die aktuelle Situation in den Innenstädten dar? Kirsten Schoder-Steinmüller: Die Situation ist teilweise dramatisch. Schon vor der Corona- Krise war es im inhabergeführten Handel schwer, Nachfolger zu finden. Die Geschäfts- schließungen im Corona-Lockdown haben Beteiligte wollen gemeinsam Lösungen finden Innenstädte müssen vielfältig sein Der Einzelhandel befindet sich in einem Strukturwandel, der große Auswirkungen auf die Stadtzentren in Hessen hat. Ein neues Bündnis für die hessischen Innenstädte will dazu beitragen, sie aufzuwerten. Hessens Wirtschaftsminister, Tarek Al-Wazir, Kirsten Schoder-Steinmüller, Vizepräsidentin des HIHK und Präsidentin der IHK Offenbach am Main, sowie Stadtentwicklungsexperte Sven Lohmeyer verdeutlichten, was sie von der Initiative erwarten. Partner im „Bündnis für die Innenstadt“ • Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen • Hessischer Industrie- und Handelskammertag (HIHK) • Handelsverband Hessen • DEHOGA Hessen • Hessischer Städtetag • Hessischer Städte- und Gemeindebund • Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing, Landesverband Hessen • Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen • Hessische Handwerkskammern • Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft die Lage verschärft. Wir brauchen Ideen, wie wir diesen Wandel positiv gestalten können. Einen gemeinsamen Kraftakt, um Hessens Innenstädte attraktiv zu halten. Mit einer Mischung aus Handel, Gastronomie, Arbeit, Wohnen, Kultur und Freizeit. Wie unterstützt das Land die Kommunen bei dieser Herausforderung, Herr Minister? Tarek Al-Wazir: Das Land stellt aus den Mitteln des Neuen Hessenplans insgesamt 40 Millio- nen Euro für die Förderung von Projekten in den Städten und Gemeinden zur Verfügung. Das Investitionsprogramm wird bis Ende 2023 laufen und von den Bündnispartnern begleitet. Am Ende soll ein Zukunftsplan für die hessischen Innenstädte stehen. Wir sind gerade dabei, gemeinsam mit den Arbeits- gruppen des Bündnisses die erste Ausschrei- bungsrunde zu planen. Das bedeutet konkret: Wir werden zeitnah ein Förderangebot ausschreiben. Mit der Förderung können die Städte und Gemeinden Projekte unterstützen, die ihrer Innenstadt guttun. Das wird lokal sehr unterschiedlich sein. Wir denken hier an finanzielle Unterstützung für Zwischennut- zungen, an Kümmerer für die Innenstadt oder auch Projekte im öffentlichen Raum. 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Ein öffentliches Wohnzimmer und Wissenshaus für die gesamte Stadtgesellschaft, mit digitalen Medien, Gruppenräumen, Spielen und Ver- anstaltungsangeboten. Ein solcher Ort trägt ein starkes Zukunftsversprechen in sich und strahlt auf die ganze Innenstadt aus. Wie stehen die IHKs Unternehmen und Kommunen in der aktuellen Situation zur Seite? Kirsten Schoder-Steinmüller: Wir beraten betroffene Unternehmen zu den zahlreichen Unterstützungsangeboten. Rund um die Corona-Hilfen, aber auch zur Digitalisierung des Geschäfts und der Vertriebswege. Da geht es zum Beispiel um digitale Sichtbarkeit. Es muss nicht immer der eigene Onlineshop sein, aber ein gepflegter Google-My-Business- Eintrag ist aus Kundensicht Pflicht. Und mit den Kommunen arbeiten wir vor Ort ganz konkret an Zukunftskonzepten. Unser aller Anliegen ist es, die regionalen Wirt- schaftsstandorte und gerade die Innenstädte attraktiv zu halten. Das neue Bündnis in Hessen soll dazu dringend benötigte Impulse setzen. www.hihk.de Wir bieten Geschäftskunden symmetrische Internetprodukte mit Bandbreiten ab 300 Mbit/s, sowie intelligente Mehrwertdienste auf Basis von reinen Glasfaserleitungen. deutsche-glasfaser.de/inexio Deutsche Glasfaser Business GmbH / Am Kuhm 31 / 46325 Borken Schneller, stabiler, wirtschaftlicher. Glasfaser für Ihr Unternehmen. 0800 281 281 2 anrufen und Beratungsgespräch vereinbaren! NACHRICHTEN Wie kommen Unternehmen aus Hessen damit zurecht, dass das Ver- einigte Königreich aus der EU ausgeschieden ist? Die Logistikbranche ist besonders betroffen. Sie musste sich auf die veränderten Regelun- gen im Grenzverkehr, im Warenaustausch und auf unterschiedliche Zollvorschriften einrichten. Europaministerin Lucia Puttrich sucht regelmäßig den Austausch mit Vertretern der Branche. Im April sprach sie mit der Unternehmensleitung der Spedition Duwensee. Das Unternehmen wurde 1965 von Gerhard Duwensee gegründet. Mit Gregor und Georg Duwensee steht die dritte Generation der Familie an seiner Spitze. Von Heusenstamm aus sind sie international tätig und bewahren als inhabergeführtes Familienunternehmen ihre Flexibilität und Eigenständigkeit. Mit fünf täglichen Transporten von und nach Großbritannien ver- fügen die Spediteure über Erfahrungen aus erster Hand. Gregor Duwensees bisherige Einschätzung zum Brexit lautet: „Viele Prozesse sind bürokratischer geworden. Für Logistikunternehmen mit einem großen internationalen Radius, wie wir es sind, ist es etwas leichter. Mit Drittländern außerhalb der EU kennen wir diese Prozesse, und das Vereinigte Königreich gehört jetzt eben zu dieser Gruppe. Die Corona-Pandemie lässt aber derzeit eine Aussage über die tatsäch- lichen Auswirkungen des Brexits auf die Branche noch nicht zu. Viele Handelsbeziehungen sind derzeit reduziert und man wird schauen müssen, wie sich der Warenaustausch in der zweiten Jahres- hälfte entwickelt. Für unser Unternehmen kann ich aber sagen, dass wir gut auf den Brexit vorbereitet waren.“ Georg Duwensee ergänzt: „UK-Transporte sind jetzt ein Geschäft für Spezialisten.“ Die Europaministerin bedankte sich für den intensiven Austausch. „Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sich Familienunternehmen im globalen Wettbewerb durchsetzen können. Sie sind innovativ und wer- tegetragen. Das macht nicht nur flexibel, auch auf unvorhergesehene Herausforderungen wie die Covid-19-Pandemie zu reagieren, sondern es hilft auch, wenn es Sondersituationen wie den Brexit zu bewältigen gibt. Nach wie vor herrscht bei dem Thema ein Stück Unsicherheit. Ich habe aber das Gefühl, dass viele Unternehmen in Hessen deutlich besser auf den Brexit vorbereitet waren als ihre Branchenpartner in Großbritannien. Ja, der Brexit ist ein scharfer Schnitt in den Beziehun- gen der EU und Großbritanniens. Wir stellen aber auch fest, dass der Schmerz nicht so sehr daher rührt, dass man nun Zollformalitäten zu erledigen hat. Wir haben einen Partner verloren, der in vielen politi- schen Fragen unser Verbündeter war. Bei soliden Haushalten, bei der Offenheit für Fragen des Welthandels, in der Sicherheitspolitik und im Politikverständnis des pragmatischen Ansatzes. Dieser Schmerz wird noch lange anhalten“, erklärt Puttrich. https://duwensee-gmbh.de/ Europaministerin trifft Mittelstand Hessische Unternehmen meist gut auf Brexit eingestellt Ministerin Puttrich im Online-Gedankenaustausch mit der Spedition Duwensee aus Heusenstamm. Am Brexit-Gespräch mit Europaministerin Lucia Puttrich nahmen neben Gregor und Georg Duwensee von der Spedition Duwensee in Heusenstamm aus dem hessischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten Nadja Hallert, Leiterin der Stabsstelle Brexit, sowie Pressesprecher René Brosius teil. Fo to : H es si sc he s M in ist er iu m fü r B un de s- u nd E ur op aa ng el eg en he ite n 10 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN Weltweit ist einfach. Wenn sich Kompetenzen ergänzen. S-International Mittelhessen ist Partner der 30 Jahre Christa Teutsch Industrie-Anla- gen-Technik Ing. M. Ernst GmbH 25 Jahre Thomas Pumm Templet Deutschland GmbH 20 Jahre Liana Dlugosch MKU-Chemie GmbH Helene Gross VeGeTo A. Toepsch GmbH 15 Jahre Manfred Wagner Picard Lederwaren GmbH & Co. KG 10 Jahre Meril Kis Hohmann & Sohn GmbH Sven Jovic MKU-Chemie GmbH Überreichen Sie Ihren langjährigen Mitarbeitern zu deren Arbeitsjubiläum als sichtbare Anerkennung eine Urkunde der IHK Offenbach am Main. Das Jubiläum wird auf Wunsch zusätzlich im IHK- Magazin „Offenbacher Wirtschaft“ veröffentlicht. Bei Interesse teilen Sie uns bitte mit: ❙ Name des Jubilars ❙ Jubiläumsdatum ❙ genaue Firmierung des Unternehmens (entsprechend Eintragung in Handelsregister bzw. Gewerbeanmeldung) Die Kosten für eine Urkunde mit Rahmung betragen 30 Euro inkl. MwSt. Weitere Informationen unter www.offenbach.ihk.de/P2863/ Kontakt IHK-Kundenzentrum Telefon 069 8207-0 | Fax -149 service@offenbach.ihk.de Arbeitsjubiläen Die neue Industriehalle wird neun Meter hoch sein, eine Fläche von 700 Quadratmetern haben und rund 1.000 zusätzliche Palettenstell- plätze fassen. Geschäftsführer Stefan Hammel erklärt: „Wir wollten nicht nur ordentlich mehr Fläche generieren. Mindestens genauso wichtig war für uns die Schaffung von weiteren Ladetoren nebst Ladebrücken.“ Am Neubau entstehen drei Ladetore nebst Ladebrücken. Insgesamt wird die Harema GmbH dann über sechs solcher Anlagen verfügen, was die Be- und Entladeprozesse erheblich optimieren wird. www.harema.de Be- und Entladen wird unkomplizierter Mehr Platz für Harema Mit einem Neubau erweitert die Harema GmbH Reinigungsmarkt in Rodgau ihr Lager um 33 Prozent. Harema-Geschäftsführer Stefan Hammel und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner trafen sich vor dem symbolischen ersten Spatenstich auf dem Gelände, das für den Hallenneubau vorgesehen ist. Fo to : K ni ttl er M ed ie n Draht-Weissbäcker KG Steinstr. 46 - 48, 64807 Dieburg Tel. (0 60 71) 9 88 10 · Fax (0 60 71) 51 61 Internet: www.draht-weissbaecker.de Email: draht@weissbaecker.de · Draht- und Gitterzäune · Tore · Schiebetore · Drehkreuze · Türen · Schranken · Gabionen · Pfosten · Sicherheitszäune · Mobile Bauzäune · Alu-Zäune · sämtliche Drahtgeflechte · Alu-Toranlagen · Rankanlagen · auch Privatverkauf Zäune · Gitter · tore 12 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN Arbeitsjubiläen „Als Hausbank pflegen wir zu vielen unserer Kunden langjährige Beziehungen. Dadurch ken- nen wir ihre Geschäftsmodelle gut und konnten sie schnell unterstützen“, sagt Frank Lankau, Leiter Firmenkunden in der Niederlassung Darmstadt, zu der auch Offenbach gehört. Der Trend zur Digitalisierung wurde auch im Bank-geschäft durch Corona beschleunigt. „Viele Firmen haben sich stärker mit dem Thema beschäftigt und erledigen immer mehr Finanzgeschäfte digital“, berichtet Lankau. Schon mehr als drei Viertel aller Firmenkun- den der Niederlassung Darmstadt nutzten das Internet-Firmenkundenportal und erledigten fast alle Überweisungen online. Strategie 2024 Eine voll digitale Bank mit persönlicher Bera- tung und konsequentem Fokus auf Nachhal- tigkeit – diese Eckpunkte betont die Commerz- bank in ihrer neuen Strategie. Dazu werde die Bank die digitalen Stärken der Comdirect mit der Beratungskompetenz der Commerzbank Commerzbank in Offenbach kommt gut durch die Corona-Zeit Digitalisierung nimmt zu, persönliche Betreuung bleibt Trotz ungewohnter Herausforderungen zieht die Commerzbank in Offenbach für das vergangene Jahr eine positive Bilanz. In der schwierigen Pandemie- situation beriet sie ihre Unternehmer- und Firmenkunden intensiv. Fo to : C om m er zb an k Frank Lankau leitet den Firmenkunden- Bereich in der Niederlassung Darmstadt, zu der Offenbach gehört. zusammenführen. Wie die Strategie, die auch Filialschließungen umfasst, in der Region umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Fokus auf den Mittelstand Im Segment Firmenkunden werde die Com- merzbank weiter den deutschen Mittelstand, Großunternehmen sowie Auslandskunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland betreuen. „Wir bleiben die führende Bank für den Mittelstand und auch in Zukunft ein starker und verlässlicher Partner für die Wirtschaft hier in der Region“, sagt Lankau. Auch künftig stünden Firmenkunden eine persönliche Beratung und ein breites Netz an regionalen Standorten zur Verfügung. Die individuelle Betreuung werde sich auf Kunden mit komplexem Beratungsbedarf konzentrie- ren. Relevante Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmensfinanzierung, Auslandsgeschäft und Handelsfinanzierung, Kapitalmarktgeschäft sowie Risikoabsiche- rung würden weiter angeboten. Zugleich werde ein innovatives Direktbankangebot für Firmenkunden mit einem standardisierten Produkt- und Beratungsbedarf aufgebaut. www.commerzbank.de Akkreditiertes Kalibrierlabor nach DIN/ISO/IEC 17025 Wir übernehmen Ihre Prüf.- und Messmittelüberwachung Studenroth Präzisionstechnik Gmb Studenroth Präzisionstechnik GmbH (Vertrieb, Werkstatt und Kalibrierlabor) Zweigstelle:(Kalibrierlabor) Konrad-Zuse-RIng 22 Wörthstr. 31 61137 Schöneck-Kilianstädt 78564 Wehingen Telefon: +49-(0)6187/90593-0 Telefon: +49-(0)7426/93989-0 Wir prüfen - kalibrieren - verwalten www.studenroth.com 13Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN PLANUNG – PRODUKTION – MONTAGE WOLF SYSTEM GMBH 94486 Osterhofen Tel. 09932 37-0 gbi@wolfsystem.de WWW.WOLFSYSTEM.DE INDUSTRIE | GEWERBE | STAHL ASA zählt zu seinen Kunden neben Mittelständlern auch multinatio- nale Unternehmen wie Walmart, Nestlé, Volkswagen und Pfizer. Diese setzten inzwischen auf eine starke Nachhaltigkeitspolitik und ver- langten von Lieferanten, in ihrer gesamten Lieferkette kohlenstoffarme Energie zu verwenden. ASA kooperiert hier nach eigener Aussage mit Energy Web. Diese globale, von Mitgliedern betriebene gemeinnützige Organisation mit Sitz in der Schweiz beschleunige ein kohlenstoff- armes, kundenorientiertes Elektrizitätssystem, indem sie das Potenzial dezentralisierter, digitaler Technologien freisetze. EW Zero ermögliche es ASA, einen verifizierten Nachweis zu erbringen, dass kohlenstoff- arme Energie in allen Anlagen weltweit zur Herstellung der Produkte eingesetzt wurde. „Wir freuen uns sehr, ASA Automation als Pionieranwender von EW Zero begrüßen zu dürfen, um den CO2-Fußabruck seiner Produktion zu reduzieren. Wir hoffen, dass dieses Pilotprojekt ein Beispiel dafür geben wird, wie kleine und mittlere Unternehmen, die aufgrund ihres relativ geringen Stromverbrauchs oft von der Teilnahme an den Märkten für erneuerbare Energien ausgeschlossen sind, jetzt zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können“, sagt Walter Kok, CEO von Energy Web. ASA und Energy Web sind auf der Suche nach Entwicklern für erneuer- bare Energien in Europa und Lateinamerika, die sich an dem Projekt beteiligen möchten. www.asa-automation.com https://energyweb.org Grüne Energie für ASA Weniger CO2, mehr Nachhaltigkeit ASA Automation in Mainhausen, Spezialist für Automatisierungslösungen und Robotersysteme, setzt Energy Web Zero (EW Zero) zur Dekarbonisierung internationaler Lieferketten ein. Mario Krämer ist seit 2017 alleiniger Geschäftsführer von ASA Automation. EW Zero nutzt ASA, um den Stromverbrauch in Deutschland und Chile mit Energieattribut-Zertifikaten aus erneuerbaren Energien abzudecken. Fo to : A SA 14 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN Zu den Werkstätten Hainbachtal gehören heute die Werkstätten in Offenbach-Hain- bachtal, die Zweigwerkstatt in Rödermark, die Tagesförderstätten in Offenbach, Rödermark und Mörfelden-Walldorf sowie Rejob in Offen- bach und Dietzenbach. Nicht zu vergessen das Restaurant „Frieda – einfach lecker“ im Offenbacher Büsingpark und das Waldcafé im Hainbachtal, wo auch seit 2019 die inklusive „Wildbachschule“ ihren Standort hat. Seit 2015 gibt es die Kindertagesstätte Fuchsbau für rund 90 Kinder im Alter von sechs Monaten bis sechs Jahren. Die Werkstätten Hainbachtal haben aktuell etwa 1.000 Beschäftigte. Mehr als 80 Prozent von ihnen haben eine geistige Beeinträchti- gung oder eine psychische Erkrankung. Wie leistungsfähig sie sind, beweist das breite Spektrum an Produktions- und Dienstleis- tungsbereichen und viele zufriedene Kunden. Das Angebot umfasst Lettershop, Büroservice, Lager und Logistik, Konfektionierung, Ver- packung, Versand, Kunststoff- und Metall- bearbeitung, Elektro- und Kleinmontage, Holzwerkstatt, Wäscherei und Textilpflege sowie Garten- und Landschaftspflege. Menschen mit Behinderungen werden nach ihren individuellen Bedürfnissen gefördert. Im Berufsbildungsbereich mit über 60 Plätzen probieren sie in Kursen und Praktika ihre Fähigkeiten aus. Es zeigt sich, welches Potenzial ein „Neuling“ mitbringt. Lebens- praktische Fähigkeiten und soziales Verhalten werden weiterentwickelt. Durch Arbeitsauf- träge werden Kompetenzen gefördert und die Menschen auf Arbeitsplätze inner- oder außerhalb der Werkstätten vorbereitet. Die Werkstätten Hainbachtal sind eine Erfolgsgeschichte der besonderen Art, denn sie vereinen zweierlei: ein marktgerechtes Leistungsangebot und die Förderung von Menschen mit Behinderung. Deshalb hat die IHK Offenbach am Main das Unternehmen als IHK-Unikat ausgezeichnet. www.werkstaetten-hainbachtal.de Mehr als ein halbes Jahrhundert Werkstätten Hainbachtal Von der idealistischen Initiative zum mittelständischen Unternehmen Am Anfang war es eine Handvoll Leute mit vielen Ideen. Mit dem Leitgedanken, Menschen mit Behinderungen zu fördern, entstand 1970 die „beschützende Werkstatt“ Hainbachtal. 2020 hätten die Geschäftsführer Thomas Ruff (l.) und Frank Hofmann (r.) gerne zum 50. Geburtstag der Werkstätten Hainbachtal eingeladen. Ob es mit dem „50+1-Jubiläum“ klappt, ist noch ungewiss. Fo to : W er ks tä tte n H ai nb ac ht al IHR PARTNER IN SACHEN ETIKETTEN Für jeden Etikettenbedarf die passende Lösung. Individuell in Form, Farbe, Material und Haftung. Herderstraße 8 63073 Offenbach am Main Tel 069 89993-0 Fax 069 89993-45 info@of-etiketten.de www.of-etiketten.de OFFENBACHER ETIKETTENFABRIK Joachim Siebert Anzeige_184x46_2019_Layout 1 23.10.2018 11:25 Seite 1 15Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN Im modernisierten Markt sollen Waren ansprechen- der präsentiert werden und Kunden sich leichter orientieren können. Derzeit arbeiten bei Globus in Dietzenbach 85 Menschen. Nach Abschluss der Baumaßnahme – voraussichtlich im Juni 2022 – soll das Team um 15 Mitarbeiter verstärkt werden. Beim offiziellen Spatenstich begrüßte Bürgermeister Jürgen Rogg die Investition als positives Signal für den Wirtschaftsstandort Dietzenbach: „Der Ausbau des Globus Baumarktes in unserem Gewerbegebiet Mitte trägt zur nachhaltigen Sicherung von Arbeits- plätzen bei und leistet einen wichtigen Beitrag zur wohnortnahen Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger.“ Das Engagement bestätige, dass Dietzenbach mit seiner multikulturellen Prägung und seiner Lage im Rhein-Main-Gebiet attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen biete. „Nachhaltigkeit hat bei uns einen hohen Stellen- wert“, erklärte Geschäftsführer Gerald Neumayr. „Daher nutzen wir bei Baumaßnahmen dieser Größenordnung die Gelegenheit, auch in öko- logischer Hinsicht neue Maßstäbe zu setzen.“ So werde der Baumarkt mit einer energiesparenden Gebäudetechnik ausgestattet. Dazu gehörten eine ressourcenschonende LED-Beleuchtung, die Nutzung von Regenwasser sowie eine Fotovoltaik- anlage. Auf dem Parkplatz sollen Pflanzen für viel Grün sorgen und Ladestationen für Elektroautos zur Verfügung stehen. www.globus-baumarkt.de Fo to : G lo bu s Modernisierung und Erweiterung Globus investiert in Dietzenbach Das Unternehmen Globus Fachmärkte, das in Deutschland und Luxemburg insgesamt 90 Globus Baumärkte und sechs Alphatecc. Elektrofachmärkte betreibt, vergrößert die Verkaufsfläche seines Baumarktes Dietzenbach um circa 3.500 Quadratmeter auf 15.000 Quadratmeter. Offizieller Spatenstich am 24. März 2021 (v. l. n. r.): Volker Schneider (Vertriebs- leiter Region Nord der Globus Fach- märkte), Gerald Neumayr (Geschäfts- führer Vertrieb der Globus Fachmärkte), Stefan Hutterer (Marktleiter des Globus Baumarktes Dietzenbach), Jürgen Rogg (Bürgermeister der Kreisstadt Dietzenbach) und Tobias Walter (Leiter Bauwesen/Immobilien der Globus Fachmärkte). 16 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN www.buehrer-wehling.de INDUSTRIEBAU Bührer + Wehling realisiert Ihr Projekt in höchster Präzision: Reibungslos. Perfekt getaktet. Budgetoptimiert. Dabei haben wir wirtschaftliche und bauliche Potenziale genau im Blick: Vom ersten Spatenstich bis zur schlüsselfertigen Übergabe. KONZENTRIERT REALISIEREN Das Geschäftsergebnis stimmt den EVO-Manager zuversichtlich: „Alle unsere wesentlichen Finanzkennzahlen machen deutlich, dass sich die EVO weiterhin auf einem guten Weg befindet.“ Neben dem Jahresüberschuss hat sich auch das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) positiv entwickelt: Diese Kenn- zahl beträgt 40,3 Millionen Euro; im Geschäftsjahr 2019 lag der Wert noch bei 30,7 Millionen Euro (plus 31,3 Prozent). Die Bilanzsumme der AG liegt mit 339,2 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahresniveau von 299,2 Millionen Euro. Das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres von 20,9 Millionen Euro gehe nur mit 17,8 Millionen Euro in die Ausschüttung an die Anteilseigner. 3,1 Millionen Euro würden als Gewinnvortrag im Unternehmen belassen. Im Geschäftsjahr 2020 belief sich das Investitionsvolumen auf 33,5 Millionen Euro. Weg von der Kohle „Wirtschaftlich stark und voller kreativer Ideen“, nennt Meier die EVO. Sie habe in Sachen Klimaschutz ihre Hausaufgaben gemacht und ihren Kohleeinsatz durch die Optimierung ihres Kraftwerksparks massiv gesenkt. Das Unternehmen habe in den vergangenen zehn Jahren den Anteil der erneuerbaren Energien an der Eigen- stromerzeugung von null auf nahezu 50 Prozent gesteigert. Mittlerweile betreibt es mit Partnern fünf Windparks in Hessen und Rheinland-Pfalz. In der Pandemie setzt die EVO auf ein strenges Hygienekonzept. Laut Meier hat Corona die gesamte Belegschaft stark in Anspruch genommen: „Wir sind in atem- beraubender Geschwindigkeit zu einem digitalen Unternehmen geworden.“ Kom- munikation und Kooperation hätten sich zu einem großen Teil in den virtuellen Raum verlagert. Er geht davon aus, dass mobile Arbeit nach der Corona-Pandemie Teil der EVO-Firmenkultur bleibt. Technikvorstand Günther Weiß berichtete, dass alle Projekte des Jahres 2020 erfolg- reich umgesetzt wurden. Der neue Windpark „Rosskopf“, der mit den Kreiswerken Main-Kinzig für 35 Millionen Euro konzipiert wurde, ging ans Netz. Die schrittweise Modernisierung des Müllheizkraftwerks mit einem Gesamt-Investitionsvolumen von rund 50 Millionen Euro wurde abgeschlossen. Schließlich hat die EVO auf ihrem Stammsitz den Bau eines leistungsfähigen Rechenzentrums beendet. Strom für eine boomende Region Als eines der größten Projekte der nächsten Jahre bezeichnet Weiß den Ausbau des Hochspannungsnetzes in Stadt und Kreis Offenbach. Es sei das „Rückgrat der EVO schließt Pandemiejahr äußerst erfolgreich ab Spitzenergebnis und spannende Projekte 2020 ist für die Energieversorgung Offenbach (EVO) trotz Corona hervorragend verlaufen. „Wir haben einen Jahresüberschuss von 20,9 Millionen Euro erreicht, was einer Steigerung um 51,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 13,8 Millionen Euro entspricht“, berichtet der EVO-Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Meier. Stromversorgung“ in der wachsenden und sich entwi- ckelnden Region. Daher werden Stromtrassen verstärkt, Umspannwerke ausgebaut und mit den vorgelagerten Netzbetreibern Voraussetzungen geschaffen. Insgesamt seien fünf große Bauprojekte vorgesehen. Bis Ende nächsten Jahres rechnet er mit Kosten von rund 35 Millionen Euro, über alle Ausbaustufen hinweg mit einem Investitionsvolumen von weit mehr als hundert Millionen Euro. www.evo-ag.de 17Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NACHRICHTEN Berufliche Bildung musste sich immer wieder verändern, um die Bedarfe der Unternehmen zu erfüllen und für junge Menschen attraktiv zu bleiben. Sie ist seit Langem ein zentrales Instrument der Fachkräfteentwicklung. Trotzdem hat ihr gesellschaftliches Ansehen deutlich abgenommen. Immer weniger Jugendliche entscheiden sich für eine Aus- bildung. Viele tendieren zum Studium. Arbeitsmarkt und Bildung sind bedeutende Standortfaktoren für die regionale Wirtschaft. Das belegen die Standortumfragen der IHK Offenbach am Main. Doch nur wenige Unternehmen sind mit der Verfügbarkeit von qualifizierten Auszubildenden und beruflich Qualifizierten zufrieden. Neue Wege beschreiten Matthias Derzbach, Ausbildungsleiter bei der Manroland Sheetfed GmbH Offenbach am Main, und Mitglied im Berufsbildungsaus- schuss der IHK Offenbach am Main, weiß das: „Wir bilden aktuell 76 Auszubildende in zehn verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Ausbildung ist für uns der zentrale Pfeiler, um uns personell so aufzustellen, dass wir wettbewerbsfähig sind und auch in Zukunft bleiben“, erklärt er. „Wir investieren in die Ausbildung junger Menschen. Der Schwerpunkt liegt im gewerblich-techni- schen Bereich. Dazu haben wir unser Ausbil- dungszentrum modernisiert und digitalisiert. Wir gestalten die Zukunft gemeinsam mit unseren Auszubildenden. Damit die Ausbil- dung für junge Menschen interessant bleibt, müssen wir uns weiter anstrengen und auch neue Wege beschreiten.“ Die betriebliche Berufsausbildung bleibt nur attraktiv, wenn Berufe und Ausbildungs- inhalte konsequent modernisiert und angepasst werden, so wie die Metall- und Elektroberufe, zu denen heute Zusatz- qualifikationen rund um die Digitalisierung gehören. So wie es für Kaufleute im Einzel- handel die neue Wahlqualifikation Online- handel gibt. Der Wandel betrifft auch die Schüler. Die Schule muss sie besser und mit modular aufgebauten Angeboten auf die Ausbildung vorbereiten. IHK-zertifizierte Teilqualifika- tionen könnten weniger leistungsstarken Schulabgängern eine Berufsausbildung ermöglichen. Berufstätige, die keinen beruflichen Abschluss haben,v könnten ihre Kompetenzen mithilfe von Teilqualifikatio- nen erweitern und dokumentieren. Genauso wichtig sind gute Angebote für leistungsstarke Schulabgänger wie die Kom- bination einer Ausbildung mit IHK-geprüften Weiterbildungen („Abiturientenmodelle“) oder eine Verbindung von Ausbildung und Herausforderungen annehmen – berufliche Bildung im Wandel Deutschland und die IHK-Unternehmen brauchen heute und in Zukunft eine leistungsfähige berufliche Bildung. Nur sie sichert die praktisch qualifizierten Fachkräfte, die Wirtschaft und Gesellschaft dringend benötigen. Sie sorgt für einen wettbewerbsfähigen, innovativen Mittelstand – auch in Zeiten der Pandemie. Fo to s: M an ro la nd S he et fe d Gm bH O ffe nb ac h 1821 1831 1841 1851 1861 …200 JAHRE IHK – 200 JAHRE WANDEL 18 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 dualem Studium, zum Beispiel in Kooperation mit der Berufsakademie Rödermark. Daneben sollten jungen Menschen, die sich nach Abbruch eines Studiums für eine Ausbildung interessieren, schon erwor- bene Studienleistungen auf die Ausbildungs- prüfungen angerechnet werden. Gleichzeitig müssen Leistungen aus einer Berufsausbil- dung oder aus der höheren Berufsbildung im Studium anerkannt werden. Offener, flexibler und digitaler Noch werden die akademische und die Berufsbildung als getrennte Alternativen wahrgenommen. Der bildungspolitische Auftrag lautet, den wachsenden Über- schneidungsbereich zu gestalten. Das Ziel ist ein zukunftsfähiges, integriertes System nachschulischer Bildung. Wir müssen vom „Entweder oder“ zum „Sowohl als auch“ kommen. Das Lernen in der berufli- chen Bildung muss digitaler und flexibler werden. Das geht nur in leistungsfähigen Berufsschulen auf dem neu- esten Stand der Technik und mit digitalen Lehrkonzepten. Die bieten einen deutlichen Mehrwert – der Unterricht muss beispiels- weise nicht immer zwingend vor Ort in einer Klasse stattfinden. Die freie Berufsschulwahl für den Ausbildungsbetrieb würde diesen Innovationsschub fördern. Autoren Heike Klepzig Telefon 069 8207-333 klepzig@offenbach.ihk.de Thomas Süsser Telefon 069 8207-313 suesser@offenbach.ihk.de … 1981 1991 2001 2011 2021 200 JAHRE IHK – 200 JAHRE WANDEL 19Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 Weil sie geschlossen bleiben müssen, können viele Hotels und Gaststätten ihre Auszubildenden in der Pandemie nicht angemessen auf bevorstehende Prüfungen vorbereiten. Die IHK Offenbach am Main, der Dehoga und die Georg-Kerschen- steiner-Schule haben dreiwöchige Kurse initiiert, in denen das entscheidende Wissen vermittelt und praktisch geübt wird. UNTERNEHMEN WISSEN, WIE WICHTIG FACHKRÄFTENACHWUCHS IST Heute ausbilden – auch zukünftig stark bleiben Unternehmen brauchen immer gut ausgebildete Fachkräfte. Es wäre fatal, diese Tatsache in der Pandemie abzutun. Nur wenn genug Menschen ausgebildet und weiterentwickelt werden, verfügen Unternehmen über qualifizierte Fachkräfte zur Zukunftssicherung. 20 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Neun Azubis stehen in der Küche des Sheraton Offenbach Hotels und schneiden Gemüse. Sie sind einige von 580 Teilnehmern an den praktischen Vorbereitungs- wochen für Azubis aus dem Hotel- und Gastronomiebereich, die die IHK Offenbach am Main, der Dehoga und die Georg-Kerschensteiner-Schule initiiert haben. Während wegen der Corona-Krise viele Ausbildungsbetriebe seit Monaten geschlossen sind, stehen die zukünftigen Fachkräfte kurz vor ihrer IHK-Abschlussprüfung. Organisiert werden die dreiwöchigen Kurse vom Dehoga Hessen mit Unterstützung der hessischen IHKs. Das hessische Wirtschaftsministerium hat die Aktion mit 930.000 Euro finanziert. „Es macht unheimlichen Spaß zu sehen, wie sich die Azubis in den letzten Wochen entwickelt haben. Ihre Unsicherheit aufgrund geschlossener Hotel- und Gastro- nomiebetriebe und fehlender Praxis war hoch. Nun stehen wir ihnen mit unserem Praxiswissen zur Seite. Die Auszubildenden nehmen dies sehr dankbar an“, erklärt Dirk Wilhelm Schmidt, General Manager des Sheraton Offenbach Hotels. Das Sheraton ist eine von 16 Ausbildungsstätten, die ihr Haus für das Programm in Hessen zur Verfügung gestellt haben und insgesamt 57 Azubis in den vier Hotel- und Gaststättenberufen auf die Prüfung vorbereiten. Die schwierige Situation und fehlende Perspektiven haben die Zahl der neu abgeschlos- senen Ausbildungsverträge im Jahr 2020 zwar um elf Prozent sinken lassen. Doch die IHK Offenbach am Main und ihre Betriebe sind optimistisch. „Zum April liegen wir im Vergleich zum Vorjahr nur noch bei einem Minus von drei Prozent bei den neu abgeschlossenen Ausbildungs- verträgen. Das beweist: Ausbildung ist und bleibt das Instrument für eine starke Zukunft unserer Unternehmen“, sagt Jana Maria Kühnl, Leiterin der Bildungsbe- ratung bei der IHK Offenbach am Main. Das bestätigen die Unternehmen. Sie sichern deshalb mit innovativen und krea- tiven Lösungen die Ausbildung ihrer Nachwuchsfachkräfte. „In unserem Betrieb bekommen alle Mitarbeiter und Auszubildenden alle uns zur Verfügung stehenden Fo to s: D eh og a Ausbildung ist und bleibt das Instrument für eine starke Zukunft unserer Unternehmen 21Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Mittel, wie Laptop, Handy, Scanner und die mobile Software ausgehändigt, um die Abhängigkeit von der Präsenz im Büro zu verringern“, erklärt Wladlen Loladze, Geschäftsführer von Quattrum Global Logistic in Dietzenbach. Das Unternehmen bildet im kaufmännischen Bereich aus. Sein Motto lautet: „Millenials verstehen“. Für Quattrum heißt das, Flexibilität zu bieten und auf die Wünsche der jungen Menschen einzugehen. „Gute Mitarbeiter kennen ihren Marktwert und erwarten heute mehr vom Arbeitsleben. Kommen wir als Unternehmen dem nicht nach, sind die guten Kräfte schnell weg. Also müssen wir selbst an die Azubis ran. So sichern wir unsere Zukunft und unsere Zukunftsfähigkeit“, erläutert Wladlen Loladze. Auch für Daniel Ganz von der Assion KG in Rodgau geht kein Weg an der dualen Berufsausbildung vorbei: „Die Ausbildung von heute ist die Zukunft von morgen. Wir bauen sehr stark auf unsere jungen Menschen in der Ausbildung. Wenn wir nur in die nächsten fünf Jahre schauen, werden wir allein altersbedingt einige Mit- arbeitende verlieren – ganz abgesehen von der Dynamik des Unternehmens. Ohne unseren eigenen Nachwuchs könnten wir diese Lücken nicht schließen“, erklärt Ganz. In dem Fachgroßhandel für Haustechnik werden elf junge Menschen zu Kaufleuten im Groß- und Außenhandelsmanagement ausgebildet. Ganz sieht sein Unternehmen und den Nachwuchs vor Herausforderungen: „Die derzeitige Ausbildungs- platzsuche gestaltet sich meiner Meinung nach schwierig.“ Doch auch hier unterstützt die IHK mit diversen Angeboten: von Online- Azubi-Speeddatings über die digitale Ausbildungsmesse bis hin zu Infoveranstal- tungen für Eltern. Darüber hinaus berät die IHK Offenbach am Main Arbeitgeber und Arbeitnehmer individuell, anbieterneutral und kostenfrei zur beruflichen Weiterbildung und zu den dazugehörigen Finanzierungsmöglichkeiten. Qualifizierende Seminare und Lehrgänge bringen Mitarbeiter im Job voran. Unternehmen profitieren von erweitertem oder vertieftem Fachwissen. Die IHK-Prüfungen und -Abschlüsse sind anerkannt und stehen dafür, dass relevantes, aktuelles Wissen vermittelt wurde. www.offenbach.ihk.de/ausbildung-weiterbildung Kontakt Jana Maria Kühnl Telefon 069 8207-341 kuehnl@offenbach.ihk.de Die Ausbildung von heute ist die Zukunft von morgen 22 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Chancen ergreifen! Aus Beschäftigten Fachkräfte machen Wir informieren und beraten auch Ihr Unternehmen individuell rund um die Möglichkeiten des Qualifizierungschancengesetzes (QCG). Rufen Sie uns an. Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen. Agentur für Arbeit Offenbach www.arbeitsagentur.de/offenbach Tel.: 06106 844933 offenbach.arbeitgeber@arbeitsagentur.de Publication name: Anz_Offenbacher Wirtschaft_QCG generated: 2021-03-26T12:26:53+01:00 Weiterbildung – auch während der Kurzarbeit Das Qualifizierungschancengesetz (QCG) ist Bestandteil der Qualifizierungsoffensive WEITER.BILDUNG! der Bundes- agentur für Arbeit und beinhaltet: • umfassende Beratung • erweiterter Zugang zu Weiterbildungs- förderungen • Förderung der Lehrgangskosten • Arbeitsentgeltzuschüsse Eine umfassende Qualifizierungsberatung ist die Basis. Auf Grundlage des Qualifizierungs- chancengesetzes kann die Agentur für Arbeit Offenbach den Erwerb eines anerkannten Berufsabschlusses und Anpassungsweiter- bildungen von Beschäftigten fördern. Auch Kurzarbeit kann für eine Qualifizierung genutzt werden. Mit dem neuen Paragraph 106a Sozialgesetzbuch (SGB) III hat der Gesetz- geber die Weiterbildung während Kurzarbeit vorübergehend erleichtert. Der Arbeitgeber- Service informiert über Förderkonditionen und Antragsverfahren. „Unternehmen können diese Option nutzen, um dem Fachkräftemangel aktiv zu begeg- nen“, so Sandra Arzbächer, Teamleiterin im Offenbacher Arbeitgeber-Service. „Dabei sollten auch ältere Beschäftigte, Geringqua- lifizierte und Teilzeitkräfte nicht übersehen, sondern an den Entwicklungsaktivitäten be- teiligt werden.“ Interessierte Arbeitgeber erhalten ausführ- liche Informationen bei Qualifizierungsbera- ter Thomas-Oliver Petzold unter Telefon 06106 844933 oder per Mail unter offen- bach.arbeitgeber@arbeitsagentur.de. – ANZEIGE – Goran Panjak hat seinen Lkw mit dem Heck an die Rampe des Logistikunternehmens in Rodgau gefahren. Es rumpelt. Während die Ladung verstaut wird, kontrolliert er Papiere. Panjak hat das Know-how für die Dienst- leistungen, die er anbietet, während der Ausbildung zum Speditionskaufmann und in fast 30-jähriger Tätigkeit in großen Speditio- nen gesammelt. „Ich war unter anderem auch im Bereich Vertrieb tätig. Aus dieser Zeit habe ich gute Kontakte“, berichtet er und macht sich bereit, seine Ladung an ihr nächstes Ziel zu verfrachten. Bei der Gründung 2016 nahm er die Hilfe der IHK Offenbach am Main in Anspruch. „Ich habe Herrn Panjak kennengelernt, als er sich selbstständig gemacht hat. Er hat damals den Gründungszuschuss von der Arbeitsagentur beantragt. Mit einer fachlichen Stellungnahme habe ich ihn unterstützt. Er ist eine Kämpfernatur, glaube ich. Er stellt sich den Widrigkeiten des Lebens und ist ein starker Unternehmer“, schildert IHK-Existenz- gründungsberater Bernd Eckmann seinen Eindruck von der Begegnung. Zunächst spezialisierte sich Panjak auf Transporte für Kunden aus Industrie und Handel im unmittelbaren Umfeld. Auch für die Pharmaindustrie sowie für Messen und Veranstaltungen war er tätig. Zusätzlich bot er einen Kurierdienst an. Als 2019 eine Flaute zu spüren war und schließlich 2020 Corona die Veranstaltungs- branche lahmlegte, überdachte er sein Fo to : A re ns -D ür r/ IH K Birgit Arens-Dürr hat bei GPT Transporte reingeschaut 24 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA „Gute Transportunternehmer werden immer gebraucht“, sagt der Solo-Selbstständige Goran Panjak. Die Branchen, aus denen die Aufträge kommen, können allerdings wechseln. Noch ist Goran Panjak Solounternehmer. Er plant, ein weiteres Fahrzeug anzuschaffen und Mitarbeiter einzustellen. Geschäftsmodell. „Herr Panjak hat im letzten Jahr Hessen Mikro-Liquidität beantragt. Dabei sind wir uns wieder begegnet, weil die Beantragung über unsere IHK als Koopera- tionspartner gelaufen ist. Er hat den Kredit aber nicht bekommen, weil seine Zahlen viel zu gut waren. Da er Mittel brauchte, um sich Handlungsspielraum zu schaffen, habe ich ihn auf das Mikro-Darlehen aufmerksam gemacht. Den Antrag darauf haben wir durch- bekommen“, berichtet Eckmann. Mit einem Shuttle-Service schließt der Unter- nehmer derzeit Lücken zwischen Spediteuren oder Konfektionierern im Rhein-Main-Gebiet sowie internationalen Post- und Paketdienst- leistern. „Das sieht einfach aus, aber es kann nicht jeder machen. Man braucht dafür nicht nur den Speditions- und Logistik-Background, sondern auch eine EU-Lizenz“, erklärt er. „Es gilt, auf viele Einzelheiten aufzupassen. Wer sich der Routine hingibt, dem unter- laufen leicht Fehler im Umgang mit dem Fahrzeug oder dem Kunden. Der proaktive und stetige Dialog mit den Auftraggebern ist wichtig. Außerdem achte ich auf ein sauberes, verbindliches Auftreten. Ich orientiere meine Unternehmensphilosophie stark an den Bedürfnissen meiner Kunden und lebe sie wirklich. Im Übrigen kommt mein Preis- Leistungs-Verhältnis gut an“, hat er erfahren. Neben den täglichen Touren als Basis will er sich auch im nationalen und innereuro- päischen Charterbereich etablieren. Deshalb plant er, Mitarbeiter einzustellen und den Fuhrpark zu erweitern. Eckmann ist zuversichtlich: „Ich traue Herrn Panjak zu, dass er das schafft. Er kann sich auf veränderte Situationen einstellen und geht dann neue Wege. Das überzeugt mich.“ www.gpt-transporte.de 25Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Um unsere Vorstellungen von Zukunft verwirklichen zu können, müs- sen wir Zukunft sichtbar und erfahrbar machen. Eines der Versprechen von Design ist, Ideen von Zukunft lebendig auszugestalten, so dass wir Zukunft erleben und verstehen können. Erfolgreiche Produkte und etablierte Geschäftsmodelle von heute lassen sich nicht eins zu eins auf die Zukunft übertragen. Gewinne sinken, Märkte verschwinden, Unternehmen und ganze Industrie- zweige hören auf zu existieren. Einfache Antworten und schnelle Lösungen gibt es nicht. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, für komplexe Probleme ganzheitliche Strategien und nachhaltige Lösungen zu finden. Um sinnvolle Veränderungen einzuleiten und Innovation zu schaf- fen, müssen wir unsere Vorstellungen von Zukunft bereits heute konkret und detailliert ausgestalten: verschiedene Veränderungen und Trends berücksichtigen; alternative Formen von Zusammen- leben und nachhaltiger Wirtschaft skizzieren; Interaktionen mit zukünftigen Produkten und Dienstleistungen von morgen gestalten und prototypisch ausprobieren. Wir brauchen Praktiken, mit denen wir methodisch Zukunft sichtbar und greifbar machen, um über sie nachdenken und sprechen zu können. Scott Smith, britischer Zukunftsberater und Gründer der Beratungs- firma Changeist, hat über 20 Jahre Erfahrungen strategischer Voraus- schau in seinem Buch „How to Future“ (Verlag Kogan Page Limited) zusammengefasst. Dort beschreibt er einen methodischen Prozess, der aufzeigt, wie wir uns strategisch auf die Zukunft vorbereiten können: Signale und Trends verstehen; verschiedene Versionen von Zukunft bewerten; entscheidende Themen und Aufgabe identifizieren, um die richtigen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen. Der Prozess gibt Unternehmen Orientierung, sich für relevante Projekte und Veränderungen zu entscheiden und die dafür benötigten „Futuring“ – Veränderungsfähigkeit macht stark Zukunft wird gestaltet Es ist an der Zeit, dass wir gemeinsam über Zukunft nachdenken und über Zukunft sprechen. Medizinprodukte der Zukunft: mobiles Microlab … Sichere Zutrittskontrolle für berechtigte Personen Zugang Servicepersonal mit separaten Statistiken Bezahlprozesse für alle Zahlungsanbieter abgebildet Intuitive Bedienung interakive Kundenführung Dashboard Management Suite mit API Unterstützung 24/7 Betrieb mit Frühwarnsystem COVID-19 Hygienekonzept mit Desinfektions/Fieberschutz Made in Germany We flexibilize your IT. 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Fo to s: m a- m a. ne t Ressourcen bereitzustellen. Folgende drei Unter- nehmensperspektiven veranschaulichen das Potenzial des Prozesses. • Die Zukunft meiner Produkte: Digitalisierung meiner Produkte, innovative digitale und nachhaltige Produkt-Service-Ökosysteme • Die Zukunft meiner Produktion: komplementäre und neue Wertschöpfungsketten • Die Zukunft meines Unternehmens: transfor- mative Prozesse für nachhaltige und resiliente Unternehmensstrukturen; relevante Themen und Kriterien der Zukunft für mein Unternehmen verstehen Wir können aus der Vergangenheit lernen, Trends erkennen und Komplexität verstehen: Zukunft ent- steht nicht zufällig. Zukunft wird gestaltet! 27Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Testen Sie jetzt live die innvovative Augmented Reality-Vorschau per Smartphone-Scan realisiert durch www.preality.de SCHODER GMBH · Heinrich-Hertz-Straße 19 · 63225 Langen · Tel.: 061 03 / 59 71-0 · info@schoder.com · www.schoder.com Sparen Sie Zeit und Kosten durch AR-Simulation für Prägungen „Mit der Hebeis Events oHG in Dreieich betreiben wir einen Cateringservice, der sich auf Cocktails und hochwertigen Kaffee spezialisiert hat. In erster Linie haben wir Firmenkunden und bewirten deren Gäste auf Messen und Kongressen“, berichtet er. Auf Tagesveranstaltungen versorgt sein Team gelegentlich 3.000 Gäste mit Cocktails und baut Kaffee-Bars auf. Cocktailworkshops, Gin Tastings und Sensorik-Seminare als Team- buildingmaßnahmen gehören ebenso zum Angebot. „Wir hatten schon Veranstaltungen in Abu Dhabi, Kuala Lumpur, Shanghai, Stockholm, Kopenhagen und Barcelona“, schwärmt er. „Wir sind breit aufgestellt mit Ein qualifizierter Blick von außen stärkt für Entscheidungen Experten helfen, die Zukunft zu planen Andreas Hebeis hatte unterschiedliche Geschäftsideen. Er ließ sich von Experten der IHK Offenbach am Main beraten, um eine zweite Meinung zu hören. Anschließend traf er seine Entscheidungen und ist sicher, dass es die richtigen waren. Andreas Hebeis hat mit IHK-Experten aus unterschiedlichen Teams seine Geschäftsideen besprochen und dann darüber entschieden, welche er weiterverfolgt. Fo to : H eb ei s frankfurter-volksbank.de Ausgezeichnete Baufinanzierung mit System. 28 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 Autorin Birgit Arens-Dürr Telefon 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Kunden aus unterschiedlichsten Branchen. Viele betreuen wir schon sehr lange.“ Selbstständig ist Hebeis schon seit 2001. „Als wir die IHK angesprochen haben, hatten wir mehrere Anliegen zum Ausbau des Geschäfts. Zum Beispiel ging es darum, ein Lokal in Frankfurt zu übernehmen. Die Juristin Andrea Zbiral-Müller vom Team Recht und Steuern hat uns zum Pachtvertrag beraten. Holger Winkler und Bernd Eckmann vom Team Existenzgründung und Unternehmensför- derung haben uns unterstützt, als es um Geschäftser- weiterung, Kauf und Integration eines bestehenden Unternehmens und unseren Onlineshop ging. Es hat mich besonders gefreut, dass sich alle IHK-Experten später wieder gemeldet und auch in anderen Belangen an uns gedacht haben.“ Hebeis hat schließlich entschieden, die Firma zu über- nehmen und auf das Lokal zu verzichten. Danach hat er den Onlineshop www.perfect-brew.de als Ergänzung zum Cateringservice eröffnet. „Die IHK-Beratung war nur positiv. Wir wurden in unserem Vorgehen meist bestätigt und haben wichtige Tipps bekommen. Vor allem tat es gut, eine unabhängige Meinung zu unseren Plänen zu hören. Ich empfehle jedem Unternehmer, aktiv mit der IHK zusammenzuarbeiten. Bevor man eine Entscheidung trifft und sich später ärgert – einfach anrufen und nach- fragen“, rät er. www.ihkof.de/expertengespraeche.de 29Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA 180° Upgrade: Stärken Sie die internationale Qualifikation ihrer Mitarbeiter. Mit einem dualen oder berufsbegleitenden internationalen BWL oder MBA Studium. www.management-darmstadt.de D U B B EL S PÄ TH „Eine der wichtigsten Zuständigkeiten einer Stadt ist die Frage, wie sie ihre Flächen verwendet. Mit dem Masterplan haben wir für die nächsten 15 Jahre entschieden, wo in Offenbach Wohnen und wo Gewerbe Platz haben soll, um der Spekulation einen Riegel vorzuschieben“, erinnert Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke an den ursprünglichen Sinn des Masterplans. Das Stadtentwicklungskonzept wurde 2015 unter breiter Beteiligung erarbeitet und gemeinsam von der Stadt und dem an die IHK angegliederten Verein Offenbach offensiv beauftragt. Ein Masterplanbeirat mit Ver- tretern und Vertreterinnen von Stadt und Verein begleitet seitdem die Umsetzung und trifft sich regelmäßig. Nach fünf Jahren sind in allen zehn identifizierten Schlüsselprojekten Masterplan stärkt Offenbach - eine Zwischenbilanz Cool, kantig, kreativ – Offenbachs starke Zukunft Der „Masterplan 2030“ wurde im Februar 2016 von den Stadtverordneten als Leitlinie der Offenbacher Stadtentwicklung beschlossen. Viele Projekte daraus sind in den letzten fünf Jahren angestoßen worden. Das Interesse der Offenba- cher Bürger an den Master- plan-Projekten ist groß. Im „Masterplan Offenbach: Dialog“ wird das Entwick- lungskonzept alljährlich diskutiert. Der Masterplan Offenbach 2030 wurde im Auftrag der Stadt Offenbach und des von der Industrie- und Handelskammer (IHK) und heimischen Unternehmen getragenen Vereins Offen- bach offensiv entwickelt. Fo to : I H K Fo to s: B er nd G eo rg 30 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Kontakt Ingrid Ölmez Telefon 069 8207-242 oelmez@offenbach.ihk.de Kontakt Laura Becker Telefon 069 8207-246 becker@offenbach.ihk.de Projekt mitgestalten? mit der richtigen Strategie.Zeit für die Zukunft – www.vobadreieich.de Ihre unternehmerischen Pläne sowie Ihre persönlichen Wünsche und Ziele sind naturgemäß eng mit aktuellen äußeren Umständen verknüpft. Gerade in solchen schwierigen Zeiten braucht es daher neben fundierten Marktkenntnissen verlässliche und gesicherte Expertise. Unsere Spezialisten der Unterneh- menskundenbetreuung sowie die Experten der Projekt- und Investorenfinanzierung gehen mit hoher Branchenkompetenz und langjähriger Erfahrung mit Ihnen in den Dialog. Auf dieser Basis entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen die für Ihre Zukunft passende Strategie. Sprechen Sie uns einfach an. Tel. 06103 95-3000 | kontakt@vobadreieich.de Informieren und mitgestalten Eine Broschüre zieht Zwischenbilanz und zeigt, wie die zehn Masterplan-Schlüsselprojekte bisher umgesetzt wurden. Sie kann bei der IHK Offenbach am Main angefordert werden. Entwicklungen sichtbar. Von Anfang an war klar: Stadtentwicklung braucht manchmal Zeit. Deshalb zeigt der Masterplan bewusst auch langfristige Ziele auf. Frank Achenbach, Geschäftsführer des Vereins Offenbach offensiv, befindet, dass sich die Stimmung in der Stadt gewandelt hat: „Die Perspektiven für den Standort sind positiver geworden. Offenbach wird als cool und kantig beschrieben, als kreativ und unkonventionell. Als wir 2015 mit der Erarbeitung begonnen haben, war das noch kaum absehbar. Zwar stehen noch viele Herausforderungen an, doch insgesamt kann man sagen: Der Master- plan ist ein Erfolgsprojekt.“ 31Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Omnichannel Payment – Geschäftsprozesse digitalisieren Die Digitalisierung schreitet in im- mer mehr Branchen und Unter- nehmen voran. Sie ist der wichtigste Treiber für Wettbewerb und Innovation auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Digitalisierung ermög- licht Effizienz. Diese Erwartungshaltung stellt Unternehmen jedoch vor die neue Herausforderung, einen gut durchdach- ten, digitalisierten Geschäftsprozess zu bieten. Sicherlich gibt es Geschäftspro- zesse, die mit internen Ressourcen digi- talisiert werden können. Schwerer wird der Aufbau von internem Knowhow bei der Abwicklung von Bezahlprozessen, beim Einschätzen der Kreditwürdigkeit und bei allgemein notwendigen Risiko- prüfungen, denn sie verlangen jahre- lange Erfahrung. Und genau darauf hat sich Creditreform spezialisiert. Wir ken- nen die Herausforderungen moderner Unternehmen genau und stellen über unsere Plattform CrefoPay individuell passende Leistungen zur Verfügung, die für die digitale Transformation von Geschäftsprozessen benötigt wird. Egal ob Onlineshop, telefoni- sche Bestellabwicklung oder die aussagekräf- tige digitale Prüfung von Geschäftspart- nern und Neukun- den – CrefoPay bietet alle Mög- lichkeiten aus einer Hand über nur eine Schnitt- stelle. Je höher der bran- chenübliche Warenkorb, je geringer die Gewinnmar- ge, desto größer ist dabei das Risiko für den Anbieter. Laut Studien erwarten sogar über 95 % aller B2B-Kunden den Rechnungskauf, um ihre Einkäu- fe durchzuführen. Mit CrefoPay wird dieses Risiko stark minimiert. Dafür sorgen die B2B-Risikochecks von Creditreform. CrefoPay erleichtert es, zu entscheiden, wem man Rechnungs- kauf und wem man alternative Zah- lungsarten anbietet. Ein zusätzlicher Service ist ein umfangreiches Repor- ting: Mit diesem hat man stets absolu- te Transparenz über das Ergebnis der weiteren Prüfungen und kann diese auf individuelle Anforderungen anpassen. Neben allen relevanten Zahlungsarten, die sich über standardisierte Plugins für viele Shopsysteme einfach integrie- ren lassen, stehen auch für den bereits existierenden Onlineshop sämtliche Services für eine risikobezogene, dy- namische Zahlartensteuerung zur Verfügung. Das integrierte Debitoren- management übernimmt die automa- tisierte Zuordnung von Zahlungen und stößt auf Wunsch ein individualisier- bares Forderungsmanage- ment an – und das alles natürlich vollständig im Look & Feel des Händ- lers. Sollte der Fall eintreten, dass eine Zahlung ausbleibt, erfolgt außerdem die automatisier- te Weiterleitung an Creditreform zur In- kassobearbeitung. Nicht alle Unternehmen verfügen jedoch über einen eigenen Onlineshop. Kunden er- warten jedoch die Möglichkeiten der Onlinezahlung, schon allein um den Bestellprozess schnell und unkompli- ziert durchführen zu können. CrefoPay hat eine Lösung dafür entwickelt: Pay by Link! Somit sind Bestellungen und Zahlungen auch ohne eigene Website oder Onlineshop möglich. Über das eigene Händler-Backend bei CrefoPay generiert man innerhalb weni- ger Sekunden einen Link zur individuell gestalteten Zahlungsseite mit seinem eigenen Logo und Wording. Dieser Link kann ganz bequem per SMS, E-Mail oder Whatsapp nach der Bestellung an den Käufer gesendet werden, sodass der Käufer daraufhin die Zahlung ein- fach und schnell durchführen kann. Sehr gerne stehen Ihnen unsere An- sprechpartner rund um das Thema Digitalisierung unverbindlich zur Verfü- gung. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen. Creditreform Offenbach Gabold & Bleul KG Goethering 58, 63067 Offenbach Tel.: 0 69/98553 – 108 info@offenbach.creditreform.de www.creditreform.de/offenbach – Anzeige – 28. Januar 2020, 9:00 Uhr: Nach intensiver Vorbereitung und nächtlichem Aufbau mit letztem Feinschliff begann in Karlsruhe die Learntec, Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung. Einen Tag zuvor war der erste offizielle Covid-19-Fall in Deutschland bestätigt worden. Die Veranstaltung beein- flusste das kaum. Die Hallen waren voll. Grüppchen von Interessierten drängten sich auf unserem Stand. Zum Abschied wurden viele Hände geschüttelt. Die Messe war ein voller Erfolg. In den Kalendern häuften sich Nachfolgetermine. Sechs Wochen später war das alles nicht mehr viel wert. Termine wurden abgesagt und Budgets eingefroren. Viele unserer Kunden kämpfen seitdem unter- nehmerisch ums Überleben. Der Ausgangs- und der Wendepunkt Innovative Produktlösungen, hohe Qualität und individuelle Beratung sind unsere DNA. So können wir uns als deutsches Unterneh- men im Wettbewerb mit großen internatio- nalen Unternehmen messen und behaupten. Made in Germany ist für uns ein wichtiger Qualitätsmaßstab bei Konzeption, Fertigung und Service. Als inhabergeführtes Unterneh- men setzen wir auf langfristige Beziehungen mit Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten. Wir bilden Fachkräfte nach IHK-Standards aus. Mitte April 2020 war uns bewusst, dass sich viele Lebensbereiche und das geschäftliche Umfeld dauerhaft verändern würden. Für unser Unternehmen bedeutete das eine unabsehbare Bedrohung und zugleich eine riesige Chance. Wir analysierten und sortierten unser Portfolio und unsere Kunden. Eine zentrale Frage lautete: Wer wird zukünftig Budgets für welche Form von Produkt bereit- stellen wollen und können? Geschäftsbereiche wie Veranstaltungen und Messen sowie Branchen wie Hotel, Gastronomie und Reisen waren und sind maximal betroffen. Gleichzeitig war klar, dass die Themen Videokonferenz und Home- office sowie Digitalisierung in der Industrie stark zunehmen werden. Konferenz- und Schulungsräume sowie öffentliche Informa- tionsterminals würden perspektivisch nur mit strengem Augenmerk auf Hygiene wieder mehr genutzt werden. In virtuellen Veranstaltungen von IHK und AHK (Auslandshandelskammer) erfuhren wir von spannenden Technologien. Die Idee entstand, die Konferenz- und Büroräume mit innovativen Luftreinigern sicher zu machen, damit unsere Mitarbeiter sie wieder ohne Bedenken nutzen können. Unser „Aura Air“- System reinigt nicht nur die Luft von Viren, Bakterien und Pollen, sondern erfasst und meldet regelmäßig per App oder Mail die Luftqualität an Unternehmer, Mitarbeiter und Besucher. Die Produktreihe hat uns neue Kundenkreise erschlossen: Kindergärten und Schulen sind ebenso an der Analyse und Reinigung der Luftqualität in Innenräumen interessiert wie die Betreiber von Verkehrs- mitteln im öffentlichen und privaten Nah- und Fernverkehr. Neu ist auch der UV Sterilizer. Wissenschaft- liche Studien bestätigen, dass UV-Licht in kürzester Zeit Oberflächen desinfiziert. Mit einem Spezialisten haben wir ein solches System für den Einsatz in öffentlichen Selbst- informationssystemen konzipiert. Ein Sensor stellt sicher, dass sich keine Personen in der Umgebung aufhalten. Dann aktiviert er ein 2020 – ein Jahr des Umbruchs Wer wir sind und wer wir sein werden Die Grunwald Display Solutions GmbH wurde 2006 in Dreieich gegründet und zählt sich zu den Pionieren im Bereich Digital Signage (Digitale Beschilderung) und großformatige Touchscreen-Systeme. In der Pandemie hat das Unternehmen schnell reagiert, das Produktportfolio ausgebaut und deutlich zukunftsorientierter gestaltet. Die großformatigen Touchscreen-Systeme von Grunwald Display Solutions verfügen inzwischen über verschiedene Selbstreinigungsoptionen. Fo to s: G ru nw al d Di sp la y So lu tio ns Omnichannel Payment – Geschäftsprozesse digitalisieren Die Digitalisierung schreitet in im- mer mehr Branchen und Unter- nehmen voran. Sie ist der wichtigste Treiber für Wettbewerb und Innovation auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Digitalisierung ermög- licht Effizienz. Diese Erwartungshaltung stellt Unternehmen jedoch vor die neue Herausforderung, einen gut durchdach- ten, digitalisierten Geschäftsprozess zu bieten. Sicherlich gibt es Geschäftspro- zesse, die mit internen Ressourcen digi- talisiert werden können. Schwerer wird der Aufbau von internem Knowhow bei der Abwicklung von Bezahlprozessen, beim Einschätzen der Kreditwürdigkeit und bei allgemein notwendigen Risiko- prüfungen, denn sie verlangen jahre- lange Erfahrung. Und genau darauf hat sich Creditreform spezialisiert. Wir ken- nen die Herausforderungen moderner Unternehmen genau und stellen über unsere Plattform CrefoPay individuell passende Leistungen zur Verfügung, die für die digitale Transformation von Geschäftsprozessen benötigt wird. Egal ob Onlineshop, telefoni- sche Bestellabwicklung oder die aussagekräf- tige digitale Prüfung von Geschäftspart- nern und Neukun- den – CrefoPay bietet alle Mög- lichkeiten aus einer Hand über nur eine Schnitt- stelle. Je höher der bran- chenübliche Warenkorb, je geringer die Gewinnmar- ge, desto größer ist dabei das Risiko für den Anbieter. Laut Studien erwarten sogar über 95 % aller B2B-Kunden den Rechnungskauf, um ihre Einkäu- fe durchzuführen. Mit CrefoPay wird dieses Risiko stark minimiert. Dafür sorgen die B2B-Risikochecks von Creditreform. CrefoPay erleichtert es, zu entscheiden, wem man Rechnungs- kauf und wem man alternative Zah- lungsarten anbietet. Ein zusätzlicher Service ist ein umfangreiches Repor- ting: Mit diesem hat man stets absolu- te Transparenz über das Ergebnis der weiteren Prüfungen und kann diese auf individuelle Anforderungen anpassen. Neben allen relevanten Zahlungsarten, die sich über standardisierte Plugins für viele Shopsysteme einfach integrie- ren lassen, stehen auch für den bereits existierenden Onlineshop sämtliche Services für eine risikobezogene, dy- namische Zahlartensteuerung zur Verfügung. Das integrierte Debitoren- management übernimmt die automa- tisierte Zuordnung von Zahlungen und stößt auf Wunsch ein individualisier- bares Forderungsmanage- ment an – und das alles natürlich vollständig im Look & Feel des Händ- lers. Sollte der Fall eintreten, dass eine Zahlung ausbleibt, erfolgt außerdem die automatisier- te Weiterleitung an Creditreform zur In- kassobearbeitung. Nicht alle Unternehmen verfügen jedoch über einen eigenen Onlineshop. Kunden er- warten jedoch die Möglichkeiten der Onlinezahlung, schon allein um den Bestellprozess schnell und unkompli- ziert durchführen zu können. CrefoPay hat eine Lösung dafür entwickelt: Pay by Link! Somit sind Bestellungen und Zahlungen auch ohne eigene Website oder Onlineshop möglich. Über das eigene Händler-Backend bei CrefoPay generiert man innerhalb weni- ger Sekunden einen Link zur individuell gestalteten Zahlungsseite mit seinem eigenen Logo und Wording. Dieser Link kann ganz bequem per SMS, E-Mail oder Whatsapp nach der Bestellung an den Käufer gesendet werden, sodass der Käufer daraufhin die Zahlung ein- fach und schnell durchführen kann. Sehr gerne stehen Ihnen unsere An- sprechpartner rund um das Thema Digitalisierung unverbindlich zur Verfü- gung. Wir freuen uns auf Ihre Anfragen. Creditreform Offenbach Gabold & Bleul KG Goethering 58, 63067 Offenbach Tel.: 0 69/98553 – 108 info@offenbach.creditreform.de www.creditreform.de/offenbach – Anzeige – 33Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Autor Michael Grunwald Telefon 06103 48564-0 m.grunwald@displaypc.de Desinfektionsprogramm für die Touch- Oberfläche. Wir erarbeiteten Komplettlösungen für diverse Einsatzorte: für Personal Workspaces wie Homeoffice und an Industriemaschinen und -anlagen, für Collaboration Workspaces wie Konferenz- und Schulungsräume mit großen interaktiven Touch-Monitoren nebst Videokonferenzsystemen und Luftreinigungs- einheiten sowie für Public Workspaces wie Informationsterminals in öffentlichen Bereichen. Bilanz nach einem Jahr Rückblickend haben wir zwar einiges falsch eingeschätzt, aber generell viel richtig gemacht. Vor allem ist unser Unternehmen trotz allen Gegenwinds stabil geblieben. Wir haben keine Arbeitsplätze abgebaut und fühlen uns bereit für die Zukunft. Wir haben gelernt, wie wichtig es ist, sich mit anderen Unternehmern, Lieferanten und Kunden auszutauschen, Partnerschaften zu schließen, zu festigen und zu kooperieren. Mit unseren Lösungen wollen wir unser Unter- nehmen nachhaltig stärken und gleichzeitig unseren Teil beitragen, damit die immer noch unwägbare Situation ein Ende nimmt. Die Grunwald Display Solutions feiert 2021 ihren 15. Geburtstag. Wir haben noch sehr viel vor. Ich bin zuversichtlich, dass wir trotz oder auch wegen der Herausforderungen in der Pandemie unser Unternehmensfundament festigen konnten. www.displaypc.de 34 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 TITELTHEMA Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist eine private Zusatzversicherung, die Arbeitgeber ihren Mitarbeitern anbieten. Sie setzt mit erweiterten Leistungen an, wo der Umfang der gesetzlichen Krankenkassen endet, etwa was Arzt- oder Zahnarztbehand- lungen angeht, im Krankenhaus oder bei Vorsorgeuntersuchungen. Die bKV macht die Fürsorge des Arbeitgebers erlebbar und zeigt die Wertschätzung für sein Team. Das wirkt positiv auf die Mitarbeitermotivation. Dank der besseren Gesundheitsvorsorge und der guten Versorgung im Krankheitsfall können außerdem der Krankenstand und die Ausfall- quote günstig beeinflusst werden. Mitarbeiter nehmen die freiwillige Sozial- leistung des Arbeitgebers gerne an und fühlen sich dem Unternehmen besonders ver- bunden. Die Zusatzleistung bKV eröffnet die Möglichkeit, sich von Konkurrenten abzuheben. Im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte kann sie eine entscheidende Rolle spielen. In einigen Industrieunternehmen sind Zusatz- versicherungen wie die bKV heute schon Standard, für mittelständische Unternehmen und kleinere Betriebe aber oft noch Neuland. Gerade Letztere befürchten, sie sei teuer und aufwendig. Dabei betragen die Kosten je nach Leistungsumfang der bKV deutlich weniger als ein Prozent der Lohn- und Gehaltssumme eines Unternehmens. Ab einer Betriebsgröße von fünf Mitarbeitern kommt sie in Frage. Ab fünf Mitarbeitern kann sich eine bKV lohnen Zusatzversicherungen machen Arbeitgeber attraktiv Ob Work-Life-Balance, Fitness, Ernährungskonzepte oder Vorsorge – Gesundheit ist für Mitarbeiter ein wichtiges Thema. Unternehmen, die hier mehr leisten als ihre Mitbewerber, profitieren mehrfach, zum Beispiel wenn sie eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) offerieren. Autoren Daniel Troha und Maximilian Sturm Telefon 06182 8492-8871 info@mitarbeiterfinden-mitarbeiterbinden.de https://mitarbeiterfinden-mitarbeiterbinden.de Daniel Troha und Maximilian Sturm empfehlen Arbeitgebern, auf die betriebliche Krankenversicherung zu setzen, um im Wettbewerb um quali- fizierte Fachkräfte zu punkten. Fo to : D an ie l T ro ha 35Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 RATGEBER MESSEN AUF RÄDERN www.messenaufraedern.de hello@messenaufraedern.de Nicht jedes Produkt verkauft sich digital. Wir bieten Ihnen die Lösung für die erfolgreiche Produktpräsentation vor Ort. Machen Sie die Krise zur Chance! Einfach Buchen Individuell anpassen Messe auf Rädern erhalten und starten Vor Ort präsentieren Ergebnisse erzielen Gerne wieder! Wer die Skandale bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Frankfurt, Wilke-Wurst oder der Wohnungsbaugesellschaft Mönchengladbach verfolgt hat, weiß, dass sie große Reputationsschäden mit sich bringen. Gewöhnlich haben nur Konzerne die finanziellen Reserven, um solche Situationen mit einem blauen Auge zu überstehen. Für kleinere und mittelständische Unternehmen ist das Risiko größer. Ihnen stellt sich immer wieder die Frage, wie sie die Gefahr reduzieren können, dass ein Mitarbeiter mit bewussten oder unbewussten Gesetzesverstößen das Schicksal des gesamten Unternehmens aufs Spiel setzt und wie im Einzelfall mit der Veröffentlichung von Interna umzugehen ist. Mittelständler in der Pflicht Auf der Basis der EU-Richtlinie zum „Whistleblowing“ vom 16. Dezember 2019 liegt inzwischen der notwendige Entwurf für ein deutsches Hinweisgeberschutzgesetz vor. Es soll noch in diesem Jahr in Kraft treten. Danach sind Menschen geschützt, die Verstöße gegen das geltende Recht melden beziehungsweise veröffentlichen und deswegen auch als Hinweisgeber oder Whistleblower bezeichnet werden. Mitarbeiter sollen also die Möglichkeit bekommen, solche Verstöße dem eigenen Unternehmen intern anonym zu melden. Darum verpflichtet die Richt- linie Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern, Meldeka- näle einzurichten und Verfahren zu etablieren, nach denen Wer mehr als 50 Mitarbeiter hat, muss handeln Zuverlässiger Schutz für Hinweisgeber Mitarbeiter, die Verstöße gegen geltendes Recht bemerken und melden, sollen besser als bisher geschützt werden. Das sieht die EU-Hinweisgeberricht- linie vor. Demnächst wird sie in Deutschland mit einem Gesetz realisiert. Fo to : R aw f8 - st oc k. ad ob e. co m Hinweise bearbeitet und Folgemaßnahmen gesteuert werden. Ergänzend soll es möglich sein, Behörden zu informieren. Gerade Mittelständler sind betroffen und sollten Folgendes beachten: • Schriftliche oder mündliche Hinweise müssen erfasst werden. • Meldungen sollen sowohl mit Namensnennung als auch anonym möglich sein. • Hinweise können alle Personen geben, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Unternehmen in Kontakt stehen – das heißt eigene Mitarbeiter, externe Geschäftspartner und deren Mitarbeiter. • Informationen zu den Meldemöglichkeiten und dem Verfahren müssen klar und leicht zugänglich sein, zum Beispiel über die Unternehmenswebseite. • Beim Bearbeiten der Hinweise muss die Vertraulichkeit des Hinweisgebers gewahrt bleiben. • Alle rechtlichen Bedingungen des Datenschutzes beziehungsweise der Daten- schutzgrundverordnung (DSGVO) sind unbedingt einzuhalten. 100.000 Unternehmen sind allein in Deutschland davon betroffen 36 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 RATGEBER Für mittelständische Unternehmen ist es oft sinnvoll, die professionelle, vertrauliche und effiziente Bearbeitung von Hinweisen an externe Dienstleister zu übertragen. Die richtigen Wege anbieten Es gibt nicht „die eine“ richtige Hinweisgeberlösung, sondern nur die richtige für das jeweilige Unternehmen. Gängige Meldekanäle sind: • Callcenter – Kommunikation von Mensch zu Mensch • Ombudsperson – vermittelnde Stelle zwischen den Parteien • Briefkasten – Kommunikation meist nur in eine Richtung • Digitale Hinweisgeber-Tools – Echtzeit-Chat und die Möglichkeit, Hinweise jederzeit von jedem Ort mit jedem internetfähigen Gerät mündlich/schriftlich zu geben. In der Praxis haben sich digitale Lösungen bewährt. „Whistleblower“, also Hinweisgeber zu Rechtsverstößen, sollen zukünftig besser geschützt werden. Veranstaltungstipp IHK-Webinar zum Hinweisgeberschutzgesetz Termin: 10.06. ab 9 Uhr www.offenbach.ihk.de/E12906 Autor Dr. Thomas Altenbach Geschäftsführer Legaltegrity GmbH Rechtsanwalt bei AC Tischendorf PartmbB altenbach@legaltegrity.com Kontakt Marianna Kartziou Telefon 069 8207-222 kartziou@offenbach.ihk.de Besuchen Sie unser Sicherheitscenter Der Stichtag naht Die EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern muss bis Ende 2021 in Deutsch- land, Österreich und allen anderen EU-Ländern umgesetzt werden. Allein in Deutschland betrifft dies rund 100.000 Unternehmen. Die Erfahrungen bei der Einführung der DSGVO haben gezeigt, dass es sinnvoll ist, nicht auf den letzten Drücker zu starten, da es dann zu Engpässen auf der Anbieterseite kommen kann. Deshalb sind alle Unternehmen gut beraten, frühzeitig ein anonymes Hinweisge- bersystem in ihrem Unternehmen einzuführen. 37Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 RATGEBER Infos Arbeitgeber-Hotline 0800 101-8100 Mainarbeit-Arbeitgeber@offenbach.de Mit dem Gesetz wurden zwei neue Förderinstrumente geschaffen: die „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ nach § 16i SGB II und die „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ nach § 16e SGB II. Beide richten sich an alle Arten von Betrie- ben, unabhängig von Branche, Rechtsform oder Region und davon, ob sie erwerbswirtschaftlich und gewinnori- entiert arbeiten, gemeinnützig oder kommunal sind. Die Förderung erfolgt bis zu fünf Jahren und beträgt in den ersten beiden Jahren des Arbeitsverhältnisses 100 Prozent des Bruttolohns. Ein Job-Coach steht Arbeitgebern und -nehmern bei Fragen und Problemen zur Seite. Catrin Dammer, Geschäftsführerin von Unicat Vape, einem Einzel- und Großhandel für E-Zigaretten und Raucher- bedarf mit mehreren Standorten in der Region, war über- rascht, als die MainArbeit anfragte, ob sie einen langzeit- arbeitslosen Menschen einstellen würde. Sie wagte den Versuch und hat es nicht bereut. „Mein neuer Mitarbeiter ist stets pünktlich, einsatzbereit, aktiv im Kundenverkauf und der Beratung. Bei anfallenden Überstunden sagt er nicht nein“, freut sie sich. Sie will weitere Unternehmen ermutigen, diesen Schritt zu gehen. „Die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter war von Anfang an bis heute mehr als zufriedenstellend“, lobt sie und hebt hervor: „Beratung, Erreichbarkeit und Unterstützung aus einer Hand durch den Job-Coach erweisen sich als sehr hilfreich.“ Wer Langzeitarbeitslose einstellt, erhält Förderung und Hilfe Menschen eine Chance geben Seit 2019 haben in Offenbach und der Region ansässige Unternehmen über 140 von Langzeit- arbeitslosigkeit betroffene Menschen eingestellt. Das Kommunale Jobcenter in Offenbach, die MainArbeit, hat sie unterstützt und bietet über das neue Teilhabechancengesetz des Bundes ein attraktives Fördermodell an. Heusenstammer Str. 3 I 63179 Obertshausen I Parkplatz im Hof SCHAFFEN SIE AUS ALTEN WERTEN NEUE MÖGLICHKEITEN Ankauf von: Schmuck I Gold I Münzen I Uhren I usw. Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 13.00 Uhr & 15.00 - 18.00 Uhr I Samstag nach Vereinbarung Tel. 0 6104 9 531315 I www.goldhaus.net Anz. Goldhaus IHK 90x57mm final.indd 1Anz. Goldhaus IHK 90x57mm final.indd 1 09.09.20 16:4309.09.20 16:43 HYDRAULIK-ZYLINDER Reparatur / Rekonstruktion WIR sind IHR Partner für die Reparatur und Rekonstruktion von Hydraulik-Zylindern. Wir liefern Ihnen originalgetreue Nachbildungen schnell, zuverlässig und preiswert. Fragen Sie an! DESOI GmbH | Gewerbestraße 16 | 36148 Kalbach Tel.: 06655 9636-14 | info@desoi-industrietechnik.de www.desoi.de 38 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 RATGEBER BEKANNTMACHUNG Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 in anerkannten Ausbildungsberufen im Herbst 2021 Die IHK Offenbach am Main informiert bis Mitte Mai 2021 alle Ausbildungsbetriebe schriftlich, welche Auszubildenden zur Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 im Herbst 2021 vorgesehen sind. Für die in diesem Aufforderungs-/Anmeldeschreiben genannten Auszubildenden ist eine Anmeldung zur Zwischenprüfung nicht mehr erforderlich. Für die Anmeldung zur Abschlussprüfung Teil 1 ist der Anmeldeschluss der 31. Mai 2021. Spätere Anmeldungen können für diese Prüfung nicht mehr berücksichtigt werden. Auszubildende, die im Schreiben genannt sind, jedoch nicht an der Prüfung teilnehmen sollen, müssen der IHK Offenbach am Main bis 31. Mai 2021 schriftlich gemeldet werden. Die Teilnahme an der Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 ist Zulassungs- voraussetzung für die Abschlussprüfung/Abschlussprüfung Teil 2. Zur Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 im Herbst 2021 werden von der IHK Offenbach eingeplant: Für die industriell-technische Zwischenprüfung: • alle Auszubildenden in zweijährigen Ausbildungsberufen, deren Ausbildung in der Zeit vom 1. April 2020 bis 31. März 2021 begonnen hat; • alle Auszubildenden, die aufgrund der Berufsgrundbildungsjahr- oder Berufsfach- schul-Anrechnungsverordnung eine verkürzte Ausbildung in zweijährigen Aus- bildungsberufen in der Zeit vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 begonnen haben bzw. beginnen Für die kaufmännische Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1: Alle Auszubildenden in kaufmännischen und kaufmännisch-verwandten Ausbildungsberufen, deren Ausbildungsdauer 3 Jahre beträgt Ausbildungsbeginn 01.03.2020 verkürzt 2 ½ Jahre beträgt Ausbildungsbeginn 01.08.2020 verkürzt 2 Jahre beträgt Ausbildungsbeginn 01.03.2021 Verkäufer, Fachlageristen, Servicefahrer, Servicefachkraft für Dialogmarketing und Kaufleute für Dialogmarketing: Ausbildungsbeginn 01.08.2020 Gastronomieberufe: 3 Jahre Ausbildungsbeginn 01.08.2020 verkürzt 2 + 2 ½ Jahre Ausbildungsbeginn 01.03.2021 Alle Auszubildenden, die vor den genannten Terminen ihre Ausbildung begonnen und noch keine Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 abgelegt haben. Für Auszubildende, die zum Zeitpunkt der Prüfung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist gem. § 35 Abs. 2 BBiG der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, die ärztliche Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung gem. § 33 Abs. 1 JArbSchG vorzulegen. Bitte reichen Sie eine Kopie der Bescheinigung ein. Anmeldung zu den Abschlussprüfungen im Winter 2021/2022 Zur Winterprüfung 2021/2022 sind von den Ausbildungsbetrieben anzumelden bzw. können sich selbst anmelden: • Auszubildende, deren Ausbildungszeit bis zum 30. April 2022 endet. • Auszubildende, deren Ausbildungszeit nach dem 30. April 2022 endet, und die die Abschlussprüfung vorzeitig ablegen möchten. • Wiederholer (auch Teilwiederholer) • Externe Bewerber, die aufgrund ihrer Berufstätigkeit an der Prüfung teilnehmen möchten. Anmeldeschluss ist für alle Berufe der 1. August 2021. Später eingehende Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Ver- antwortlich für die rechtzeitige Anmeldung ist der Ausbildungsbetrieb, bei vorzeitiger Prüfung/Externenprüfung der Prüfungsbewerber. Auskünfte über die Prüfungsanmeldungen erteilen im Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung für kaufmännische Berufe Karin Basler (Telefon 069 8207-323), Dilan Köse – auch für IT-Berufe – (Telefon 069 8207-215) und Ortrud Schmidts (069 8207- 322). Für industriell-technische Berufe Sandra Martin (069 8207-312), Mehtap Sayar (069 8207-338) und Jennifer Wesenberg (069 8207-337). Firmen, die bis zum 11. Juni 2021 nicht im Besitz der Anmeldeformulare sind, bitten wir um Anruf (Telefonnummern siehe oben). Anmelde- und Antragsformulare für vorzeitige Prüfung/Externenprüfung können von unserer Homepage unter www. offenbach.ihk.de (Aus- und Weiterbildun/Prüfungen in der Ausbildung/…) herunter- geladen werden. Prüfungstermine Kaufmännische/IT-Abschlussprüfungen: 23/24. November 2021 (schriftliche Prüfung) 10. bis 28. Januar 2022 (mündliche Prüfungen/praktische Übungen/ Präsentationen und Fachgespräche) Industriell-technische Abschlussprüfungen: 7./8. Dezember 2021 (schriftliche Prüfung) Die praktischen und mündlichen Prüfungen sind ab 10. Januar bis Ende Februar 2022 geplant. 39Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 Ausbildung IHK-Prüfungslehrgang „Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung“ – Webinar. . . . . . . . . . 01.06. – 31.08.2021 (50 U.-Std.) | 550 Euro IHK-Seminar „Neue Methodik für Ausbilder“ . . . . . . . . . . . . . . . .15.06.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Azubi-Fit „Adios Lampenfieber, hallo Souveränität – wirkungsvolles Präsentieren“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29.06.2021 (1 Tag) | 145 Euro Außenwirtschaft – IHK-Exportakademie IHK-Seminar „Die umsatzsteuerliche Behandlung von Reihen- und Dreiecksgeschäften“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .25.05.2021 (1 Tag) | 249 Euro IHK-Seminar „Die umsatzsteuerliche Abwicklung von im Ausland erbrachten Dienstleistungen und Werklieferungen”. . . . . . . . 08.06.2021 (5 U.-std.) | 199 Euro Büromanagement IHK-Seminar „Arbeitstechnik und Zeitmanagement“. . . . . . . . . .09.06.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Seminar „Erfolgsfaktor Telefon“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .05.07.2021 (1 Tag) | 225 Euro Betriebswirtschaft & Rechnungswesen IHK-Seminar „AGB und Verträge passgenau gestalten (Contract Drafting & Management)“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20.05.2021 (1 Tag) | 225 Euro Marketing & Vertrieb IHK-Abendvortrag „Grundlagen des Produktrechts“ . . . . . . . . 19.05.2021 (3 U.-std.) | 85 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Online Marketing Manager“ – eLearning. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.05. – 16.07.2021 (80 U.-Std.) | 1.960 Euro IHK-Seminar „Podcasts strategisch und nachhaltig konzipieren“. . . .22.06.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Seminar „Bildrechte – visuellen Content rechtssicher einsetzen“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .06.07.2021 (1 Tag) | 225 Euro Personalmanagement & -führung IHK-Seminar „Grundlagen erfolgreicher Führung“. . . . . . .19. – 20.05.2021 (2 Tage) | 399 Euro IHK-Seminar „Personalauswahl – Einstellungsinterviews professionell führen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21.05.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Seminar „Lohn- und Gehaltsabrechnung kompakt“. . . . . 25. – 27.05.2021 (3 Tage) | 520 Euro IHK-Seminar „Beurteilungsgespräche sicher gestalten“. . . . . . . .08.06.2021 (1 Tag) | 225 Euro Persönlichkeitsentwicklung IHK-Seminar „Selbstmarketing – ernten Sie, was Sie gesät haben“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18.05.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Seminar „Kreatives Sprechen – markant und souverän überzeugen“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17.06.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK. Die Weiterbildung Seminare und Workshops Neue Methodik für Ausbilder Ab und zu braucht der Ausbildungsalltag neuen Input – Alternativen zu den standardisierten Ausbildungsmethoden. Der abwechslungsreiche Methoden-Workshop bietet frische, direkt umsetzbare Anregungen und Werkzeuge für die Praxis. Die kreativ-lebendigen Methoden begeistern Ausbilder wie Auszubildende und beflügeln zu neuen Ideen. www.offenbach.ihk.de/E12654 Passgenaue AGB und Verträge Jeder Unternehmer kommt mit Vertragsmuster, Service- oder Ver- und Einkaufsbedingungen (AGB) in Berührung und muss diese aufbauen oder immer wieder anpassen. In diesem Seminar wird vermittelt, mit der Systematik des AGB- und Vertragswesens so umzugehen, dass praxistaugliche und pragmatische Ergebnisse für den unternehmerischen Alltag entstehen. Sie sind die Ausgangspunkte für einen Doku- menten- und Klausel-Pool. www.offenbach.ihk.de/E12771 Podcasts kommen an Kaum eine Marke oder ein Unternehmen kann sich dem Thema Audio (noch) entziehen. Wie können Podcasts sinnvoll im Kommunikations- und Marketingmix eingesetzt werden? Wie muss ein Podcast strategisch entwickelt werden, damit er Erfolg verspricht und dauerhaft einen starken Mehrwert liefert? Mithilfe eines „Bau- kastens“ vermittelt das Seminar Schritt für Schritt eine Konzeptionsanleitung für Podcasts, die Zielgruppen, Ressourcen und Erfolgs- messung im Blick haben. www.offenbach.ihk.de/E12649 * U.-std. = Unterrichtsstunden Beratung in der IHK Sandy Wagner Telefon (069) 8207-344 | Fax -319 weiterbildung@offenbach.ihk.de Alle Weiterbildungsangebote der IHK Offenbach am Main: www.ihkof.de/weiterbildung Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de 5-6 2021 Weiterbildung und Seminare 40 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 BILDUNG Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de 5-6 2021 Weiterbildung und Seminare 2 VerlagsSpecial | Weiterbildung und Seminare Ihr Partner für Aufstiegsfortbildung, Weiterbildung, Umschulung und Prüfungsvorbereitung in den Bereichen kaufmännische Berufe Weiterbildung(en) in/für die Sicherheitsbranche Coaching und Bewerbungstraining (für alle Berufsgruppen) Angebote für Flüchtlinge/Migranten Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern. Deutsche Angestellten-Akademie DAA Frankfurt am Main Walter-Kolb-Straße 5 - 7 60594 Frankfurt am Main 069 972002-0 info.frankfurt-main@daa.de www.daa-frankfurt-main.de KOFA Kompakt: Weiterbildung boomt in kleinen Unternehmen Der KOFA Kompakt 4/2021 beschreibt die Weiterbildungsakti- vität und -intensität der Unternehmen und stellt die Potentiale digitaler Weiterbildungsformate dar. Kleine und mittlere Un- ternehmen (KMU) tätigen höhere Ausgaben und investieren mehr Zeit in betriebliche Weiterbildung als Großunternehmen. Da KMU in den vergangenen Jahren zunehmend auf digitale Weiterbildungsformate gesetzt haben, konnten sie die Phasen der Corona-bedingten Kurzarbeit ähnlich intensiv für Weiterbil- dung nutzen wie größere Unternehmen. Weiterbildung während der Corona-Krise Laut der KOFA-Auswertung der IW-Weiterbildungserhebung aus dem Frühsommer 2020 hat knapp jedes fünfte Unterneh- men die Corona-bedingte Kurzarbeit genutzt, um seine Beleg- schaft weiterzubilden. Kleine Unternehmen schickten mit 47,1 Prozent ihre Mitarbeitenden genauso häufig wie große Unter- nehmen in Kurzarbeit. Die Tatsache, dass kleine Unternehmen die Kurzarbeit in ähnlichem Maße zur Weiterbildung nutzten wie große Unternehmen, ist überraschend, denn in Zeiten ohne Krise unterscheidet sich die Weiterbildungsbeteiligung sehr stark nach Unternehmensgröße. Während nahezu alle großen (99,5 Prozent) und mittelgroßen (96,3 Prozent) Unternehmen ihrer Belegschaft Weiterbildung ermöglichen, sind es „nur“ 87,4 Prozent der kleinen Unternehmen. Hohe Weiterbildungsinvestitionen bei kleinen Unternehmen bereits vor der Corona-Krise Besonders kleine Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in Weiterbildung – auch um Fachkräfteengpässe zu kompen- sieren. Mit 1.384 Euro je Mitarbeitendem und Jahr wendeten kleine Unternehmen 2019 deutlich mehr für betriebliche Wei- terbildung auf als große Unternehmen (1.142 Euro) und mit- telgroße Unternehmen (1.209 Euro). Beschäftigte in kleinen Unternehmen konnten sich auch deutlich länger weiterbilden: Sie haben sich durchschnittlich mit 22,4 Stunden pro Jahr qua- lifiziert und damit etwa sechs Stunden mehr als Beschäftigte in mittleren und großen Unternehmen. 2 VerlagsSpecial | Weiterbildung und Seminare Ihr Partner für Aufstiegsfortbildung, Weiterbildung, Umschulung und Prüfungsvorbereitung in den Bereichen kaufmännische Berufe Weiterbildung(en) in/für die Sicherheitsbranche Coaching und Bewerbungstraining (für alle Berufsgruppen) Angebote für Flüchtlinge/Migranten Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gern. Deutsche Angestellten-Akademie DAA Frankfurt am Main Walter-Kolb-Straße 5 - 7 60594 Frankfurt am Main 069 972002-0 info.frankfurt-main@daa.de www.daa-frankfurt-main.de KOFA Kompakt: Weiterbildung boomt in kleinen Unternehmen Der KOFA Kompakt 4/2021 beschreibt die Weiterbildungsakti- vität und -intensität der Unternehmen und stellt die Potentiale digitaler Weiterbildungsformate dar. Kleine und mittlere Un- ternehmen (KMU) tätigen höhere Ausgaben und investieren mehr Zeit in betriebliche Weiterbildung als Großunternehmen. Da KMU in den vergangenen Jahren zunehmend auf digitale Weiterbildungsformate gesetzt haben, konnten sie die Phasen der Corona-bedingten Kurzarbeit ähnlich intensiv für Weiterbil- dung nutzen wie größere Unternehmen. Weiterbildung während der Corona-Krise Laut der KOFA-Auswertung der IW-Weiterbildungserhebung aus dem Frühsommer 2020 hat knapp jedes fünfte Unterneh- men die Corona-bedingte Kurzarbeit genutzt, um seine Beleg- schaft weiterzubilden. Kleine Unternehmen schickten mit 47,1 Prozent ihre Mitarbeitenden genauso häufig wie große Unter- nehmen in Kurzarbeit. Die Tatsache, dass kleine Unternehmen die Kurzarbeit in ähnlichem Maße zur Weiterbildung nutzten wie große Unternehmen, ist überraschend, denn in Zeiten ohne Krise unterscheidet sich die Weiterbildungsbeteiligung sehr stark nach Unternehmensgröße. Während nahezu alle großen (99,5 Prozent) und mittelgroßen (96,3 Prozent) Unternehmen ihrer Belegschaft Weiterbildung ermöglichen, sind es „nur“ 87,4 Prozent der kleinen Unternehmen. Hohe Weiterbildungsinvestitionen bei kleinen Unternehmen bereits vor der Corona-Krise Besonders kleine Unternehmen investieren viel Zeit und Geld in Weiterbildung – auch um Fachkräfteengpässe zu kompen- sieren. Mit 1.384 Euro je Mitarbeitendem und Jahr wendeten kleine Unternehmen 2019 deutlich mehr für betriebliche Wei- terbildung auf als große Unternehmen (1.142 Euro) und mit- telgroße Unternehmen (1.209 Euro). Beschäftigte in kleinen Unternehmen konnten sich auch deutlich länger weiterbilden: Sie haben sich durchschnittlich mit 22,4 Stunden pro Jahr qua- lifiziert und damit etwa sechs Stunden mehr als Beschäftigte in mittleren und großen Unternehmen. 3 | VerlagsSpecialWeiterbildung und Seminare Die Initiative „Pro Abschluss“: Berufliche Nachqualifizierung stärkt Personal und Unternehmen In Stadt und Kreis Offenbach a. Main sind Janina Berger und Klaus Mika von der Gesellschaft für Wirtschaftskunde e.V. als Bildungscoaches der Initiative „ProAbschluss“ tätig. Sie unterstützen Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter bei ihrer beruflichen Nachqualifizierung. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir erklärt hierzu: „Mit der Nachqualifizierung der eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter können Unternehmen dazu beitragen, ihren Fachkräftebe- darf zu sichern. Für die Beschäftigten ist eine abgeschlossene Ausbildung die beste Absicherung gegen Arbeitslosigkeit“. Die Bildungscoaches ermitteln auf Wunsch, für welche Mitar- beiter und Mitarbeiterinnen im Unternehmen eine Nachqualifi- zierung in Frage kommt, welche beruflichen Kompetenzen und Kenntnisse bereits vorhanden sind und informieren zu finanzi- ellen Fördermöglichkeiten. Auf Wunsch begleiten die Bildungscoaches die Teilnehmer/ -innen bis zum Berufsabschluss, der durch eine Externenprü- fung vor der zuständigen Kammer erworben wird. An der Initiative „ProAbschluss“, die ein Teil des Bündnisses „Ausbildung Hessen“ ist, beteiligen sich Wirtschaft, Gewerk- schaften, Arbeitsverwaltung, Kommunen und Sozialpartner. Das Land hat dafür rund 33 Millionen Euro aus eigenen und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds eingeplant. Kontakt: Ihr Ansprechpartner für die Stadt Offenbach: Klaus Mika Telefon 0 69/98 19 05 13 E-Mail k.mika@gfw-bildungswerk.de Ihre Ansprechpartnerin für den Landkreis Offenbach: Janina Berger Telefon 0 69/98 19 05 12 E-Mail j.berger@gfw-bildungswerk.de Es fehlt grundsätzlich eher an Zeit als an Geld Trotz höherer Weiterbildungsintensität beklagen vor allem klei- ne Unternehmen, dass sie keine Zeit für Weiterbildung haben und die Mitarbeitenden nicht noch länger im Tagesgeschäft entbehren können. Für 23,0 Prozent der kleinen Unternehmen ist das der entscheidende Hinderungsgrund, während es bei mittleren und großen Unternehmen nur 16,6 bzw. 14,6 Prozent sind. Auch klagen kleine Unternehmen häufiger darüber, dass ihnen die Kapazitäten für die Planung und Organisation feh- len. Hier spielt sicherlich auch eine Rolle, dass KMU seltener eine eigene Personalabteilung oder hauptamtliche Personalex- perten haben, die sich um die Weiterbildung der Belegschaft kümmern, und daher die Planung und Organisation von Wei- terbildung häufiger nebenherlaufen muss. Kleine Unternehmen nutzen zunehmend digitale Lernmedien Aufgrund ihrer räumlichen wie zeitlichen Flexibilität bieten di- gitale Lernangebote Unternehmen die Möglichkeit, die knappe Ressource Zeit besser auszuschöpfen. So lassen sich Lernein- heiten unterbrechen und zu einem späteren Zeitraum fortset- zen und sind damit gut geeignet, um zeitlichen Spielraum, der sich beispielsweis durch eine schwankende Auftragslage ergibt, für die Aneignung neuen Wissens zu nutzen. Die Kurzarbeit konnte vor allem die Unternehmen für die Qualifizierung ihrer Belegschaft nutzen, die bereits vor der Corona-Krise digitale Lernmedien verwendet haben. www.kofa.de 4 VerlagsSpecial | Weiterbildung und Seminare Vo lk sh oc hs ch ul e – W ei te rb ild un g un d Bi ld un gs m an ag em en t Volkshochschule Offenbach am MainWEITERBILDUNG & BERATUNG Für Beruf und Alltag Die vhs Offenbach bietet ein breites Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten zu ganz unterschiedlichen Themen, unter anderem Kurse zur beruflichen Weiterbildung und dem Erlernen von Sprachen. Wer einen Nachweis über das Erlernte braucht, um beruflich voranzukommen oder seine Lebensbedingungen zu verändern, kann bei der Volkshochschule Prüfungen ablegen und anerkannte Zertifikate erwerben. Unsere Angebote helfen, Anforderungen im Arbeitsalltag durch die Vertiefung von Wissen zu unterstützen. Aber auch, wenn Sie noch nicht den richtigen Weg gefunden haben, bieten wir ein passendes Angebot an: Unsere Weiterbildungsberatung. Sie bewerben sich gerade für einen neuen Job? Wir unterstützen Sie mit Bewer- bungstipps oder bescheinigen Ihnen Ihre Kenntnisse. Sie lernen lieber alleine? Im Selbstlernzentrum können Sie am Computer mit Lernprogrammen in Ihrem eigenen Tempo lernen. Lernberater unterstützen und begleiten Sie. Ganz egal, was Sie lernen wollen, bei uns finden Sie das richtige Angebot. www.vhs-offenbach.de | Tel. 069 8065 3141 | vhs@offenbach.de vhs Offenbach | Berliner Straße 77 | 63065 Offenbach 3 | VerlagsSpecialWeiterbildung und Seminare Das passende Weiterbildungsformat Unternehmen brauchen – gerade in Krisenzeiten – gut aus- gebildete und qualifizierte Mitarbeiter. Weiterbildungen kön- nen hier unterstützen und bieten zahlreiche Optionen bei der Auswahl des passenden Lernformats. Was sollte vorab bedacht werden? Die Entscheidung, eine Weiterbildung zu machen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Es gilt zu klären, welchen Abschluss kann beziehungsweise möchte man aufgrund der Vorausset- zungen und beruflichen Ziele erlangen. Danach stellt sich die zentrale Frage: Welches Format soll die Weiterbildung haben, mit der man sich qualifizieren möchte? Wie wählt man das richtige Format? Welches Format das richtige ist, hängt im Wesentlichen von den persönlichen Bedürfnissen ab. Neben der Integration der Weiterbildung in den beruflichen und privaten Alltag spielt auch der eigene Lerntyp eine Rolle. Will man zum Beispiel lieber in der Gruppe lernen oder zuhause mit Lernbrief, Computer und Internet? Da jeder Lerner anders ist, braucht jeder einen ande- ren Kanal, um sich das Wissen gut einzuprägen. Manche lernen besser beim Lesen, andere beim Zuhören und wieder andere beim Austausch in einer Gruppe. Welche Formate gibt es? Die Formate von Weiterbildungen sind vielfältig. Manche Lehr- gänge setzen voraus, dass man vor Ort ist und dort den Unter- richt besucht. Andere Formen sind zum Beispiel Lehrgänge die vollkommen digitalisiert sind, also online von Zuhause durch Webmeetings abgehalten werden, oder auch Lehrgänge, die einen hohen Anteil an Selbststudium beinhalten. Natürlich gibt es auch Misch-Varianten, sogenanntes Blended Learning. Die IHK-Akademie Koblenz stellt fachspezifische Weiterbildung im kaufmännischen sowie technischen Bereich bereit. Online und vor Ort an den Standorten in Koblenz, Bad Kreuznach und Neuwied. www.ihk-akademie-koblenz.de Diese und weitere Angebote am Campus Koblenz und Bad Kreuznach fi nden Sie unter www.ihk-akademie-koblenz.de Folgen Sie uns: instagram.com/ihkakademiekoblenz facebook.com/IHKAkademieKoblenz PROFITIEREN SIE VON UNSEREN PRAXISNAHEN FORMATEN – FLEXIBEL ONLINE ODER NAH BEI IHNEN VOR ORT Geprüfte/-r Personalfachkaufmann/-frau Kompakte & ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Training Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Geprüfte/-r Technische/-r Betriebswirt/-in Praxisnahe Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Präsenzkurs Geprüfte/-r Fachwirt/-in Einkauf Kompakte und ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Kurs Lohn- und Gehaltsbuchhalter/-in (IHK) Fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten für die betriebliche Entgeltabrechnung Blended Learning Betriebswirtschaftliche/-r Assistent/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) Einstieg in die Übernahme betriebswirtschaftlich orientierter Aufgaben Blended Learning Geprüfte/-r Industriefachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Berufliche Mobilität Älterer ist groß Knapp 40 Prozent der über 50-Jährigen in Deutschland sind be- reit, sich noch einmal auf einen neuen Beruf beziehungsweise eine neue Tätigkeit einzulassen. Lediglich 29 Prozent können sich das ab 50 überhaupt nicht vorstellen. Das ergaben die Be- fragungen zur DIA-Studie 50plus, die ein umfangreiches Kapitel zum Thema „Beruf und Bildung“ enthält. Die berufliche Mobi- lität verändert sich allerdings mit zunehmendem Alter etwas. Auf die Frage, ob sie auch mit über 50 Jahren noch zu einem Berufs- oder Tätigkeitswechsel bereit wären, antworteten unter den Befragten, die dieses Alter noch nicht erreicht haben, 52 Prozent mit Ja. „Es macht also durchaus einen Unterschied, ob ein solcher Wechsel in jüngeren Jahren hypothetisch angenommen oder mit den Erfahrungen im fortgeschrittenen Alter beurteilt wird“, fügt Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zu diesen Befragungsergebnissen hinzu, die vom Meinungsforschungsinstitut INSA Consulere im Auftrag des DIA ermittelt worden sind. Anders als viele andere Altersstudien befragt die DIA-Studie 50plus auch jüngere Altersgruppen, um deren Sicht aufs Alter und auf Ältere ebenfalls zu erfassen. Lebenslanges Lernen als Selbstverständlichkeit Mit 63 Prozent sind außerdem nahezu zwei Drittel der über 50-Jährigen bereit, sich noch einmal beruflich weiterzubilden. Dabei gibt es einen klaren Zusammenhang mit dem Einkom- men. Je höher es ausfällt, desto größer ist die Neigung, von Berufs wegen noch einmal in ein Lehrbuch zu schauen. Selbst in der Einkommensgruppe unter 1.000 Euro signalisierten im- merhin 54 Prozent aller Befragten eine solche Bereitschaft. Bei einem Einkommen über 4.000 Euro sind es sogar 79 Prozent. „Lebenslanges Lernen wird demnach von einer Mehrheit der Bevölkerung als selbstverständlich angesehen. Darauf müssen sich Unternehmen und Bildungseinrichtungen aller Art einstel- len und auch entsprechende Angebote vorhalten und unterbrei- ten“, erklärt Morgenstern. Für die repräsentative Studie befragte INSA Consulere insge- samt 3.030 Personen. Die komplette Studie mit allen Ergebnis- sen erscheint in der Mitte dieses Jahres. Dabei handelt es sich um die vierte Auflage dieser Studie seit 2011. www.dia-vorsorge.de 5 | VerlagsSpecialWeiterbildung und Seminare 3 | VerlagsSpecialWeiterbildung und Seminare Das passende Weiterbildungsformat Unternehmen brauchen – gerade in Krisenzeiten – gut aus- gebildete und qualifizierte Mitarbeiter. Weiterbildungen kön- nen hier unterstützen und bieten zahlreiche Optionen bei der Auswahl des passenden Lernformats. Was sollte vorab bedacht werden? Die Entscheidung, eine Weiterbildung zu machen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Es gilt zu klären, welchen Abschluss kann beziehungsweise möchte man aufgrund der Vorausset- zungen und beruflichen Ziele erlangen. Danach stellt sich die zentrale Frage: Welches Format soll die Weiterbildung haben, mit der man sich qualifizieren möchte? Wie wählt man das richtige Format? Welches Format das richtige ist, hängt im Wesentlichen von den persönlichen Bedürfnissen ab. Neben der Integration der Weiterbildung in den beruflichen und privaten Alltag spielt auch der eigene Lerntyp eine Rolle. Will man zum Beispiel lieber in der Gruppe lernen oder zuhause mit Lernbrief, Computer und Internet? Da jeder Lerner anders ist, braucht jeder einen ande- ren Kanal, um sich das Wissen gut einzuprägen. Manche lernen besser beim Lesen, andere beim Zuhören und wieder andere beim Austausch in einer Gruppe. Welche Formate gibt es? Die Formate von Weiterbildungen sind vielfältig. Manche Lehr- gänge setzen voraus, dass man vor Ort ist und dort den Unter- richt besucht. Andere Formen sind zum Beispiel Lehrgänge die vollkommen digitalisiert sind, also online von Zuhause durch Webmeetings abgehalten werden, oder auch Lehrgänge, die einen hohen Anteil an Selbststudium beinhalten. Natürlich gibt es auch Misch-Varianten, sogenanntes Blended Learning. Die IHK-Akademie Koblenz stellt fachspezifische Weiterbildung im kaufmännischen sowie technischen Bereich bereit. Online und vor Ort an den Standorten in Koblenz, Bad Kreuznach und Neuwied. www.ihk-akademie-koblenz.de Diese und weitere Angebote am Campus Koblenz und Bad Kreuznach fi nden Sie unter www.ihk-akademie-koblenz.de Folgen Sie uns: instagram.com/ihkakademiekoblenz facebook.com/IHKAkademieKoblenz PROFITIEREN SIE VON UNSEREN PRAXISNAHEN FORMATEN – FLEXIBEL ONLINE ODER NAH BEI IHNEN VOR ORT Geprüfte/-r Personalfachkaufmann/-frau Kompakte & ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Training Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Geprüfte/-r Technische/-r Betriebswirt/-in Praxisnahe Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Präsenzkurs Geprüfte/-r Fachwirt/-in Einkauf Kompakte und ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Kurs Lohn- und Gehaltsbuchhalter/-in (IHK) Fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten für die betriebliche Entgeltabrechnung Blended Learning Betriebswirtschaftliche/-r Assistent/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) Einstieg in die Übernahme betriebswirtschaftlich orientierter Aufgaben Blended Learning Geprüfte/-r Industriefachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Das passende Weiterbildungsformat Unternehmen brauchen – gerade in Krisenzeiten – gut aus- gebildete und qualifizierte Mitarbeiter. Weiterbildungen kön- nen hier unterstützen und bieten zahlreiche Optionen bei der Auswahl des passenden Lernformats. Was sollte vorab bedacht werden? Die Entscheidung, eine Weiterbildung zu machen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Es gilt zu klären, welchen Abschluss kann beziehungsweise möchte man aufgrund der Vorausset- zungen und beruflichen Ziele erlangen. Danach stellt sich die zentrale Frage: Welches Format soll die Weiterbildung haben, mit der man sich qualifizieren möchte? Wie wählt man das richtige Format? Welches Format das richtige ist, hängt im Wesentlichen von den persönlichen Bedürfnissen ab. Neben der Integration der Weiterbildung in den beruflichen und privaten Alltag spielt auch der eigene Lerntyp eine Rolle. Will man zum Beispiel lieber in der Gruppe lernen oder zuhause mit Lernbrief, Computer und Internet? Da jeder Lerner anders ist, braucht jeder einen ande- ren Kanal, um sich das Wissen gut einzuprägen. Manche lernen besser beim Lesen, andere beim Zuhören und wieder andere beim Austausch in einer Gruppe. Welche Formate gibt es? Die Formate von Weiterbildungen sind vielfältig. Manche Lehr- gänge setzen voraus, dass man vor Ort ist und dort den Unter- richt besucht. Andere Formen sind zum Beispiel Lehrgänge die vollkommen digitalisiert sind, also online von Zuhause durch Webmeetings abgehalten werden, oder auch Lehrgänge, die einen hohen Anteil an Selbststudium beinhalten. Natürlich gibt es auch Misch-Varianten, sogenanntes Blended Learning. Die IHK-Akademie Koblenz stellt fachspezifische Weiterbildung im kaufmännischen sowie technischen Bereich bereit. Online und vor Ort an den Standorten in Koblenz, Bad Kreuznach und Neuwied. www.ihk-akademie-koblenz.de 4 VerlagsSpecial | Weiterbildung und Seminare Vo lk sh oc hs ch ul e – W ei te rb ild un g un d Bi ld un gs m an ag em en t Volkshochschule Offenbach am MainWEITERBILDUNG & BERATUNG Für Beruf und Alltag Die vhs Offenbach bietet ein breites Angebot an Weiterbildungsmöglichkeiten zu ganz unterschiedlichen Themen, unter anderem Kurse zur beruflichen Weiterbildung und dem Erlernen von Sprachen. Wer einen Nachweis über das Erlernte braucht, um beruflich voranzukommen oder seine Lebensbedingungen zu verändern, kann bei der Volkshochschule Prüfungen ablegen und anerkannte Zertifikate erwerben. Unsere Angebote helfen, Anforderungen im Arbeitsalltag durch die Vertiefung von Wissen zu unterstützen. Aber auch, wenn Sie noch nicht den richtigen Weg gefunden haben, bieten wir ein passendes Angebot an: Unsere Weiterbildungsberatung. Sie bewerben sich gerade für einen neuen Job? Wir unterstützen Sie mit Bewer- bungstipps oder bescheinigen Ihnen Ihre Kenntnisse. Sie lernen lieber alleine? Im Selbstlernzentrum können Sie am Computer mit Lernprogrammen in Ihrem eigenen Tempo lernen. Lernberater unterstützen und begleiten Sie. Ganz egal, was Sie lernen wollen, bei uns finden Sie das richtige Angebot. www.vhs-offenbach.de | Tel. 069 8065 3141 | vhs@offenbach.de vhs Offenbach | Berliner Straße 77 | 63065 Offenbach 3 | VerlagsSpecialWeiterbildung und Seminare Das passende Weiterbildungsformat Unternehmen brauchen – gerade in Krisenzeiten – gut aus- gebildete und qualifizierte Mitarbeiter. Weiterbildungen kön- nen hier unterstützen und bieten zahlreiche Optionen bei der Auswahl des passenden Lernformats. Was sollte vorab bedacht werden? Die Entscheidung, eine Weiterbildung zu machen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Es gilt zu klären, welchen Abschluss kann beziehungsweise möchte man aufgrund der Vorausset- zungen und beruflichen Ziele erlangen. Danach stellt sich die zentrale Frage: Welches Format soll die Weiterbildung haben, mit der man sich qualifizieren möchte? Wie wählt man das richtige Format? Welches Format das richtige ist, hängt im Wesentlichen von den persönlichen Bedürfnissen ab. Neben der Integration der Weiterbildung in den beruflichen und privaten Alltag spielt auch der eigene Lerntyp eine Rolle. Will man zum Beispiel lieber in der Gruppe lernen oder zuhause mit Lernbrief, Computer und Internet? Da jeder Lerner anders ist, braucht jeder einen ande- ren Kanal, um sich das Wissen gut einzuprägen. Manche lernen besser beim Lesen, andere beim Zuhören und wieder andere beim Austausch in einer Gruppe. Welche Formate gibt es? Die Formate von Weiterbildungen sind vielfältig. Manche Lehr- gänge setzen voraus, dass man vor Ort ist und dort den Unter- richt besucht. Andere Formen sind zum Beispiel Lehrgänge die vollkommen digitalisiert sind, also online von Zuhause durch Webmeetings abgehalten werden, oder auch Lehrgänge, die einen hohen Anteil an Selbststudium beinhalten. Natürlich gibt es auch Misch-Varianten, sogenanntes Blended Learning. Die IHK-Akademie Koblenz stellt fachspezifische Weiterbildung im kaufmännischen sowie technischen Bereich bereit. Online und vor Ort an den Standorten in Koblenz, Bad Kreuznach und Neuwied. www.ihk-akademie-koblenz.de Diese und weitere Angebote am Campus Koblenz und Bad Kreuznach fi nden Sie unter www.ihk-akademie-koblenz.de Folgen Sie uns: instagram.com/ihkakademiekoblenz facebook.com/IHKAkademieKoblenz PROFITIEREN SIE VON UNSEREN PRAXISNAHEN FORMATEN – FLEXIBEL ONLINE ODER NAH BEI IHNEN VOR ORT Geprüfte/-r Personalfachkaufmann/-frau Kompakte & ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Training Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Geprüfte/-r Technische/-r Betriebswirt/-in Praxisnahe Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Präsenzkurs Geprüfte/-r Fachwirt/-in Einkauf Kompakte und ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Kurs Lohn- und Gehaltsbuchhalter/-in (IHK) Fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten für die betriebliche Entgeltabrechnung Blended Learning Betriebswirtschaftliche/-r Assistent/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) Einstieg in die Übernahme betriebswirtschaftlich orientierter Aufgaben Blended Learning Geprüfte/-r Industriefachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Berufliche Mobilität Älterer ist groß Knapp 40 Prozent der über 50-Jährigen in Deutschland sind be- reit, sich noch einmal auf einen neuen Beruf beziehungsweise eine neue Tätigkeit einzulassen. Lediglich 29 Prozent können sich das ab 50 überhaupt nicht vorstellen. Das ergaben die Be- fragungen zur DIA-Studie 50plus, die ein umfangreiches Kapitel zum Thema „Beruf und Bildung“ enthält. Die berufliche Mobi- lität verändert sich allerdings mit zunehmendem Alter etwas. Auf die Frage, ob sie auch mit über 50 Jahren noch zu einem Berufs- oder Tätigkeitswechsel bereit wären, antworteten unter den Befragten, die dieses Alter noch nicht erreicht haben, 52 Prozent mit Ja. „Es macht also durchaus einen Unterschied, ob ein solcher Wechsel in jüngeren Jahren hypothetisch angenommen oder mit den Erfahrungen im fortgeschrittenen Alter beurteilt wird“, fügt Klaus Morgenstern, Sprecher des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) zu diesen Befragungsergebnissen hinzu, die vom Meinungsforschungsinstitut INSA Consulere im Auftrag des DIA ermittelt worden sind. Anders als viele andere Altersstudien befragt die DIA-Studie 50plus auch jüngere Altersgruppen, um deren Sicht aufs Alter und auf Ältere ebenfalls zu erfassen. Lebenslanges Lernen als Selbstverständlichkeit Mit 63 Prozent sind außerdem nahezu zwei Drittel der über 50-Jährigen bereit, sich noch einmal beruflich weiterzubilden. Dabei gibt es einen klaren Zusammenhang mit dem Einkom- men. Je höher es ausfällt, desto größer ist die Neigung, von Berufs wegen noch einmal in ein Lehrbuch zu schauen. Selbst in der Einkommensgruppe unter 1.000 Euro signalisierten im- merhin 54 Prozent aller Befragten eine solche Bereitschaft. Bei einem Einkommen über 4.000 Euro sind es sogar 79 Prozent. „Lebenslanges Lernen wird demnach von einer Mehrheit der Bevölkerung als selbstverständlich angesehen. Darauf müssen sich Unternehmen und Bildungseinrichtungen aller Art einstel- len und auch entsprechende Angebote vorhalten und unterbrei- ten“, erklärt Morgenstern. Für die repräsentative Studie befragte INSA Consulere insge- samt 3.030 Personen. Die komplette Studie mit allen Ergebnis- sen erscheint in der Mitte dieses Jahres. Dabei handelt es sich um die vierte Auflage dieser Studie seit 2011. www.dia-vorsorge.de 5 | VerlagsSpecialWeiterbildung und Seminare 3 | VerlagsSpecialWeiterbildung und Seminare Das passende Weiterbildungsformat Unternehmen brauchen – gerade in Krisenzeiten – gut aus- gebildete und qualifizierte Mitarbeiter. Weiterbildungen kön- nen hier unterstützen und bieten zahlreiche Optionen bei der Auswahl des passenden Lernformats. Was sollte vorab bedacht werden? Die Entscheidung, eine Weiterbildung zu machen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Es gilt zu klären, welchen Abschluss kann beziehungsweise möchte man aufgrund der Vorausset- zungen und beruflichen Ziele erlangen. Danach stellt sich die zentrale Frage: Welches Format soll die Weiterbildung haben, mit der man sich qualifizieren möchte? Wie wählt man das richtige Format? Welches Format das richtige ist, hängt im Wesentlichen von den persönlichen Bedürfnissen ab. Neben der Integration der Weiterbildung in den beruflichen und privaten Alltag spielt auch der eigene Lerntyp eine Rolle. Will man zum Beispiel lieber in der Gruppe lernen oder zuhause mit Lernbrief, Computer und Internet? Da jeder Lerner anders ist, braucht jeder einen ande- ren Kanal, um sich das Wissen gut einzuprägen. Manche lernen besser beim Lesen, andere beim Zuhören und wieder andere beim Austausch in einer Gruppe. Welche Formate gibt es? Die Formate von Weiterbildungen sind vielfältig. Manche Lehr- gänge setzen voraus, dass man vor Ort ist und dort den Unter- richt besucht. Andere Formen sind zum Beispiel Lehrgänge die vollkommen digitalisiert sind, also online von Zuhause durch Webmeetings abgehalten werden, oder auch Lehrgänge, die einen hohen Anteil an Selbststudium beinhalten. Natürlich gibt es auch Misch-Varianten, sogenanntes Blended Learning. Die IHK-Akademie Koblenz stellt fachspezifische Weiterbildung im kaufmännischen sowie technischen Bereich bereit. Online und vor Ort an den Standorten in Koblenz, Bad Kreuznach und Neuwied. www.ihk-akademie-koblenz.de Diese und weitere Angebote am Campus Koblenz und Bad Kreuznach fi nden Sie unter www.ihk-akademie-koblenz.de Folgen Sie uns: instagram.com/ihkakademiekoblenz facebook.com/IHKAkademieKoblenz PROFITIEREN SIE VON UNSEREN PRAXISNAHEN FORMATEN – FLEXIBEL ONLINE ODER NAH BEI IHNEN VOR ORT Geprüfte/-r Personalfachkaufmann/-frau Kompakte & ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Training Geprüfte/-r Wirtschaftsfachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Geprüfte/-r Technische/-r Betriebswirt/-in Praxisnahe Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Präsenzkurs Geprüfte/-r Fachwirt/-in Einkauf Kompakte und ortsunabhängige Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Live-Online-Kurs Lohn- und Gehaltsbuchhalter/-in (IHK) Fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten für die betriebliche Entgeltabrechnung Blended Learning Betriebswirtschaftliche/-r Assistent/-in im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) Einstieg in die Übernahme betriebswirtschaftlich orientierter Aufgaben Blended Learning Geprüfte/-r Industriefachwirt/-in Fernlehrgang Flexible und zielorientierte Vorbereitung auf die IHK-Fortbildungsprüfung Blended Learning Das passende Weiterbildungsformat Unternehmen brauchen – gerade in Krisenzeiten – gut aus- gebildete und qualifizierte Mitarbeiter. Weiterbildungen kön- nen hier unterstützen und bieten zahlreiche Optionen bei der Auswahl des passenden Lernformats. Was sollte vorab bedacht werden? Die Entscheidung, eine Weiterbildung zu machen, ist mit vielen Überlegungen verbunden. Es gilt zu klären, welchen Abschluss kann beziehungsweise möchte man aufgrund der Vorausset- zungen und beruflichen Ziele erlangen. Danach stellt sich die zentrale Frage: Welches Format soll die Weiterbildung haben, mit der man sich qualifizieren möchte? Wie wählt man das richtige Format? Welches Format das richtige ist, hängt im Wesentlichen von den persönlichen Bedürfnissen ab. Neben der Integration der Weiterbildung in den beruflichen und privaten Alltag spielt auch der eigene Lerntyp eine Rolle. Will man zum Beispiel lieber in der Gruppe lernen oder zuhause mit Lernbrief, Computer und Internet? Da jeder Lerner anders ist, braucht jeder einen ande- ren Kanal, um sich das Wissen gut einzuprägen. Manche lernen besser beim Lesen, andere beim Zuhören und wieder andere beim Austausch in einer Gruppe. Welche Formate gibt es? Die Formate von Weiterbildungen sind vielfältig. Manche Lehr- gänge setzen voraus, dass man vor Ort ist und dort den Unter- richt besucht. Andere Formen sind zum Beispiel Lehrgänge die vollkommen digitalisiert sind, also online von Zuhause durch Webmeetings abgehalten werden, oder auch Lehrgänge, die einen hohen Anteil an Selbststudium beinhalten. Natürlich gibt es auch Misch-Varianten, sogenanntes Blended Learning. Die IHK-Akademie Koblenz stellt fachspezifische Weiterbildung im kaufmännischen sowie technischen Bereich bereit. Online und vor Ort an den Standorten in Koblenz, Bad Kreuznach und Neuwied. www.ihk-akademie-koblenz.de Bis Anfang des Jahres firmierte das Unternehmen KFEU als Fujitsu Electronics Europe GmbH. Die Kaga-Gruppe mit mehr als 6.000 Mitarbeitern und 67 Vertriebs- und Produktionsstätten weltweit ist seit über 50 Jahren im japanischen Distributionsmarkt und der Auftragsfertigung von elektronischen Komponenten aktiv. Vor zwei Jahren ist sie bei Fujitsu Electronics eingestiegen und wird das Unternehmen bis Dezember 2021 komplett übernehmen, so dass eine Namensänderung konsequent war. „Unsere Ursprünge liegen in der Fertigung von elektroni- schen Bauteilen. Heute sind wir eine reine Vertriebsorga- nisation mit dem Fokus auf ‚value added distribution‘. Mit unseren Kunden aus den Bereichen Automotive, Industrie und Medizintechnik ebenso wie mit unseren Zulieferern pflegen wir partnerschaftliche Beziehungen“, berichtet KFEU-Geschäftsführer Axel Tripkewitz, der mit seinem 43-köpfigen Team in Langen und weiteren Mitarbeitern in Mailand und München einen jährlichen Umsatz von etwa 65 Millionen Euro erzielt. Die KFEU sei immer daran interessiert, ihr Portfolio zu erweitern. „Beim ‚Productscouting‘ im Internet bin ich auf die EEN-Website gestoßen“, berichtet Tripkewitz. Er nahm Kontakt zu Milena Keuerleber auf, die dieses Netzwerk der Europäischen Kommission zur Unterstützung von Unternehmen und Innovation in der IHK Offenbach am Main betreut. Sie unterstützte ihn dabei, ein Firmenprofil für Kaga Fei auf der EEN-Internetplattform anzulegen. „Es meldeten sich etwa 20 Interessenten. Am Anfang waren es mehr, aber nicht die passenden“, erklärt der Geschäftsfüh- Geschäftspartner mit dem Enterprise Europe Network finden Eine durchweg positive Erfahrung Die Kaga FEI Europe GmbH (KFEU) mit Sitz in Langen hat über das Enterprise Europe Network (EEN) einen Kooperationspartner gefunden, dessen Produkte das eigene Portfolio gut ergänzen. Enterprise Europe Network (EEN) Kleine und mittlere Unternehmen, die sich weltweit positionieren möchten und internationale Geschäftspartner suchen, finden beim EEN alle Angebote unter einem Dach. Das Leistungsportfolio des EEN bietet eine Profil-Datenbank, B2B-Matchmaking-Events und „einen direkten Draht zur EU“. Die umfangreiche EEN-Datenbank verzeichnet Unternehmen, die auf der Suche sind. Aktuell gehören mehr als 600 Organisationen aus 64 Ländern zum EEN-Netzwerk. www.ihkof.de/een Kontakt Milena Keuerleber Telefon 069 8207-254 keuerleber@offenbach.ihk.de Axel Tripkewitz ist Geschäftsführer der Kaga FEI Europe GmbH (KFEU) in Langen und berichtet von seiner positiven Erfahrung mit dem Enterprise Europe Network. Fo to : K FE U 46 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NETZWERKE Der Wirtschaftsstandort Dreieich – beste Verbindungen. Magistrat der Stadt Dreieich · Wirtschaftsförderung · Hauptstr. 45 · 63303 Dreieich · Tel: +49 (0) 6103 - 601-681 · E-Mail: wirtschaft@dreieich.de · www.dreieich.de Dreieich liegt zentral in der Region Frankfurt Rhein-Main. In nur 15 Minuten erreichen Sie den Flughafen und die Frankfurter Innenstadt. Dreieich bietet eine gigabitfähige Breitbandversorgung. Dreieichs erstklassige Bildungs- und Betreuungsangebote umfassen alle Schultypen sowie das Haus des Lebenslangen Lernens mit angeschlossener Internationaler Schule. Kontaktieren Sie uns. Wir liefern Ihnen gute Argumente weitere Informationen und persönliche Unterstützung: Auswahl von Gewerbegrundstücken und -immobilien Standortdaten: Kennziffern, Broschüren, Dienstleistungen Netzwerkbildung, Kontaktfindung, Newsletter u.v.m. Die Basis für Ihren Erfolg. w o o g @ w o o g -d es ig n .d e rer. Keuerleber ergänzt: „Wir haben das Profil noch einmal präzisiert und die Anforderungen genauer formuliert.“ Darauf meldete sich unter anderem das japanische Unternehmen Tsubame Musen. Es stellt elektro- nische Bauteile wie miniaturisierte Potentiometer, Joysticks und Schleifringe her. Derartige Komponenten eignen sich, um das KFEU-Angebot weiter zu komplettieren. Inzwischen haben die beiden Firmen einen Kooperationsvertrag ausgehandelt und abgeschlos- sen. „Das war ein iterativer, typisch japanischer Prozess. Wir kennen uns mit den kulturellen Eigenheiten aus und können damit umgehen. Jetzt sind wir offiziell Tsubames Distributionspartner in Europa“, sagt Tripkewitz. Muster von Produkten sind auf dem Weg und Preislisten gemeinsam erstellt worden. Mit der Unterstützung durch das EEN äußert er sich sehr zufrieden: „Frau Keu- erleber hat einen guten Job gemacht. Ich sage immer: ‚Speed matters.‘ Sie hat uns zeitnah informiert, Fragen sofort beantwortet, das Profil richtig angepasst und uns die Interessenten zugespielt.“ Sein Rat lautet: „Wer über die EEN-Plattform Partner sucht, sollte ehrlich und authentisch sein. Es ist wichtig, genau zu sagen, was man braucht. Die exakte Beschreibung erspart beiden Seiten Zeit. Das Netzwerk sollte unbedingt bekannter werden. Je mehr Unternehmen sich ihm anschließen, desto sinn- hafter wird es für alle.“ 47Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NETZWERKE NETZWERKE Online-Bewerbungstraining kommt gut an WJ gewinnen Schüler für die duale Ausbildung In diesen schwierigen Zeiten brauchen Jugendliche Orientierung. Die Wirtschaftsjunioren (WJ) Offenbach geben sie ihnen. Die Ansicht „Du kannst nur erfolgreich werden, wenn du studierst“ ist immer noch ziemlich verbreitet. Die WJ Offenbach haben eine andere Botschaft: „Mach, was dir Spaß macht“, um erfolgreich zu sein. Diese haben sie rund 200 Schülern der 9. und 11. Klasse bei zwei Online-Bewerbertrainings in der Dreieichschule Langen erklärt. Sie haben die Zukunftschancen mit einer Berufsausbildung aufgezeigt und davon berichtet, wie groß der Bedarf der Unternehmen an Fachkräften mit abgeschlossener Ausbildung ist. Außerdem haben sie den Jugendlichen Bewerbungs- tipps aus Profi-Sicht gegeben. Die Veranstal- tung hat gleich ein wichtiges Ziel erreicht: Viele Teilnehmer konnten sich anschließend vorstellen, eine Ausbildung zu absolvieren. Zum Einstieg fragten die WJ die Schüler: „Wer von euch weiß schon, was er nach dem Abitur machen will?“ Das war die Ausgangssituation. Denn es gibt eine zentrale Herausforderung: Die private Wirtschaft und der öffentliche Dienst können einen großen Teil ihrer Lehr- stellen nicht besetzen. Das betrifft kleine und mittlere Unternehmen genauso wie Konzerne. Die Folgen sind fatal: Projekte der öffentlichen Hand zum Beispiel im Straßen-, Brücken- und Wohnungsbau verzögern sich. Privatunterneh- men müssen Aufträge ablehnen oder können sich nicht weitentwickeln, weil qualifizierter Nachwuchs fehlt. Das belegten die WJ unter anderem anhand von Presseveröffentlichun- gen. Den Berichten war auch zu entnehmen, dass die Einstiegsgehälter für Ausbildungs- absolventen gestiegen sind und dass Firmen heute gut dafür bezahlen, dass qualifizierte Fachkräfte bei ihnen bleiben. Es gibt keinen Zweifel: Trotz globaler Pandemie suchen Behörden und Unternehmen weiter dringend nach Fachkräften und Auszubildenden. Die WJ erklärten den Schülern, wie sich eine Ausbildung heutzutage gestaltet. Die Jugendlichen erfuhren anschaulich, was für eine gelungene Kombination aus Theorie und Praxis eine Berufsausbildung bietet und bekamen Einblick in das große Spektrum an Ausbildungsberufen in Verwaltung, Technik und Forschung. Außerdem räumten die WJ mit dem Klischeedenken auf, dass manche berufliche Aufgaben „genderabhängig“ sind. Im Anschluss gaben die WJ-Profis Tipps. Sie raten zum Beispiel dazu, auf sogenannte „Soft Skills“ zu achten. Man sagt: „Der Kunde ist König“. Deshalb ist es wichtig, gut mit den Kunden kommunizieren zu können. Als zum Abschluss die Eingangsfrage „Wer von euch weiß schon, was er nach dem Abitur machen will?“ wiederholt wurde, war die Bereitschaft, eine Ausbildung in Betracht zu ziehen, deutlich gestiegen. www.wj-offenbach.de WJ-Kalender Mai/Juni 2021 8. Mai 2021 WJ-Blind-Dinner: Die große Netzwerküberraschung Nr. 2 12. Mai 2021 WJ-Stammtisch: Zu Gast Robert Glaab, Geschäftsführer der Glaabsbräu Brauerei: ein Jahr Corona – von der Traditionsbrauerei seit 1744 bis zum Corona-Testcenter 18. Mai 2021 Let’s talk about: Diversity als Herausforderung + Chance in der Arbeitswelt 22. Mai 2021 Women&Work 2021: WJ@Shero – WJ OF ist dabei! 26. Mai 2021 Let’s talk about: 1. Moderierte Selbstreflexion, WJ OF gegen Rassismus und Diskriminierung 9. Juni 2021 WJ-Stammtisch 15. Juni 2021 Let’s talk about: Anti-Schwarzer Rassismus 26. Juni 2021 Training Day 2021 30. Juni 2021 Let’s talk about: Rassismus I 18. September 2021 Save-the-Date: Keynote4Life 48 Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 Redaktion redaktion@offenbach.ihk.de Birgit Arens-Dürr (Chefredakteurin) Tel. 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr ( jeweils am 1. des Monats) Ausgabedatum 3. Mai 2021 Titelbild TonisPan – stock.adobe.com Das Magazin wird auf umweltfreundlichem FSC®-Papier klimaneutral gedruckt. IMPRESSUM Herausgeber Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Postfach 10 08 53 63008 Offenbach am Main Frankfurter Straße 90 63067 Offenbach am Main Tel. 069 8207-0 | Fax -199 redaktion@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de Verantwortlich Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der IHK-Mit- gliedschaft. Dieser Bezug kann jederzeit durch einen Hinweis an den Herausgeber beendet werden, aber auch jederzeit nach einem entsprechenden Hinweis wieder aufgenommen werden. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in der Of- fenbacher Wirtschaft abwechselnd die weibliche und die männ- liche Form und verzichten auf Schreibweisen wie „Unternehmer und Unternehmerinnen“ oder „Unternehmer*innen“. Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei. Designkonzept, Gestaltung, Titelbild, Verlag und Druck Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, 60386 Frankfurt www.zarbock.de Verlagsleitung: Ralf Zarbock Anzeigendisposition Anette Kostrzewa Tel. 069 420903-75 anette.kostrzewa@zarbock.de Anzeigenpreisliste Gültig ab 1. Januar 2021 Mediadaten www.offenbach.ihk.de/P460 Der Präsident des Landgerichts Darmstadt hat Martin Deiß, Geschäftsführer der Mühlheimer Bürgerhaus Gesellschaft mbH, Mühlheim am Main, ab dem 1. April 2021 für fünf Jahre zum Handelsrichter ernannt. Aktuelles zu Handelsrichtern Unternehmerisches Know-how für die Rechtsprechung Alle im Folgenden genannten ehrenamtlichen Handelsrichter wurden von der IHK Offenbach am Main vorgeschlagen. Die Amtszeiten von Dr. Claudia Nagel, Geschäftsführerin der Nagel & Company GmbH, Offenbach am Main, und Markus Demuth, Gesellschafter der Junker Immobilien KG, Rodgau, wurden jeweils mit Wirkung vom 1. Juli 2021 um weitere fünf Jahre verlängert. Bereits mit Wirkung zum 1. Juni 2021 wurde die Amtszeit von Peter Walther, Geschäfts- führer der Stadtwerke Offenbach Holding GmbH verlängert, ebenfalls um fünf Jahre. Zudem endeten nach langjähriger Tätigkeit die Amts- zeiten der Handelsrichter Detlev Brauweiler und Georg R. Heberer. Die IHK Offenbach am Main bedankt sich herzlich für das ehrenamtliche Engagement. Fo to : I H K O ffe nb ac h Fo to : P riv at Fo to : I H K O ffe nb ac h Fo to : P riv at 49Offenbacher Wirtschaft Mai/Juni 2021 NETZWERKE VORSCHAU 7-8 Offenbacher WIRTSCHAFT Das Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 7–8 | 2021 itelthema t Wirtschaftsstandort Seligenstadt Titelthema | Wirtschaftsstandort Seligenstadt Anzeigenschluss für die Ausgabe Juli/August 2021 ist der 11.06.2021. Redaktionsschluss für die Ausgabe September/Oktober 2021 ist der 01.08.2021. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich die Themen aus aktuellen Anlässen ändern können. 50 Offenbacher Wirtschaft VERANSTALTUNGEN 21. JUNI 2021 17:00 UHR IHKOF.DE/200 2021_ANZ_Jubilaeum_OWi_05-06_119x280mm.indd 12021_ANZ_Jubilaeum_OWi_05-06_119x280mm.indd 1 14.04.2021 11:57:5614.04.2021 11:57:56 Business to Business Ihr direkter Kontakt zum Marktplatz: 0 69/42 09 03-75 oder per E-Mail verlag@zarbock.de PRÄSENTATIONSMAPPENIndividuelle Mappen Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Pro Feld bitte nur ein Zeichen eintragen. Nach jedem Satzzeichen ein Feld frei lassen. Leerstellen zählen als ein Feld. Die Laufzeit Ihrer Anzeige beträgt mindestens sechs Ausgaben. Die Abrechnung über die Gesamtlaufzeit erfolgt nach der ersten Ausgabe. Anette Kostrzewa Sontraer Straße 6 60386 Frankfurt am Main Telefon 0 69/42 09 03-75 Telefax 0 69/42 09 03-70 E-Mail verlag@zarbock.de ■■ Bitte veröffentlichen Sie in mindestens sechs Ausgaben unsere Fließtextanzeige in der Rubrik | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Firma Ansprechpartner Straße/Nr. PLZ/Ort Telefon E-Mail | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Monatlich: 7,– € 14,– € 21,– € 28,– € Coupon Marktplatzanzeige Zeitarbeit Koch & Benedict GmbH Personal-Service. Ihr zuverlässiger Partner bei Personalbedarf. Tel. 08 00/2 04 01 00 (kostenfrei) www.kochundbenedict.de Immobilien Kostenfreie Immobilienbewertung adler-immobilien.de T. 069. 955 22 555 Wir ermitteln den reellen Marktwert Ihrer Immobilie - kostenfrei & unverbindlich. Bei Verkaufswunsch entwickeln wir gerne mit Ihnen eine Vermarktungs- und Preisstrategie. Anzeigenschluss für die Jul/Aug-Ausgabe: 11. Juni 2021 Sichern Sie sich Ihre Platzierung unter 0 69 /42 09 03-75 verlag@zarbock.de Sicherheit Mobile Einbruchmeldeanlage Zur Miete und Kauf Sofortmontage jederzeit 24h-Service BWS Sicherheitsdienste GmbH Tel. 0 69 / 88 81 45 Mobile Einbruchmeldeanlage Zur Miete und Kauf Sofortmontage jederzeit www.bws-offenbach.de Sicherheitsdienst Digitalisierungsberatung www.webflex.digital Apartmenthotels Apartments-Seligenstadt.de Die preiswerte Hotelalternative Eine Nacht oder ein ganzes Jahr Preisanfrage 06182-827120 Datenschutzbeauftragter Extern. Für Unternehmen. All-in-Media GmbH, Offenbach info@all-in-media.com Lagertechnik Stahlhallenbau 02651.96200 ComputerschulungCOMPUTERSCHULUNG www.cblick.de 06151 784842 ZeiterfassungZEITERFASSUNG Zeiterfassung, Urlaubs- workflow, Betriebsdaten, Projektzeiten, Zutritt. www.time-info.de - 06151 33 90 97 Sie suchen einen zuverlässigen Begleiter auf Ihrem Erfolgsweg? Kein Problem. 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