Neben der Verfügbarkeit von ausreichend Gewerbe- und Industrieflächen am richtigen Standort müssen Flächen bestimmte Qualitätsanforderungen – wie unter anderem eine leistungsfähige Infrastruktur, eine geeignete Grundstücksgröße und eine gute Breitbandversorgung – erfüllen. Ein Mangel an Bauland führt auch zu höheren Mietpreisen. So sind die gewerblichen Mietpreise ein wichtiges Kriterium für die Standort- und Investitionsentscheidung. Neun Industrie-und Handelskammern der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben mithilfe von Experten Orientierungswerte zu Büro-, Einzelhandels-und Gastronomiemieten sowie zu Mietpreisen für Hallen-, Logistik-und Produktions-sowie Lager-und Abstellflächen in der Publikation „Gewerbemieten in FrankfurtRheinMain 2021“ zusammengetragen. Die Publikation von „PER F O RM Zukunftsregion FrankfurtRheinMain“ stellt eine Orientierungshilfe zur Standortwahl für Unternehmen dar. Passend zur international aufgestellten Region erscheint der Bericht in deutsch-englischer Fassung.
Zahlreiche Lebensmittel dürfen in bestimmten Nicht-EU-Ländern nur dann importiert werden, wenn sie aus Herstellungsbetrieben stammen, die durch das jeweilige Drittland registriert und gelistet sind. Die Betriebe sind dafür verantwortlich, dass sie und ihre Waren die Anforderungen des Einfuhrlandes erfüllen. Die Bestätigung, dass dies der Fall ist, obliegt den Behörden des Exportlandes. In Deutschland sind dies die Lebensmittelüberwachungsbehörden der Bundesländer. Die Ausfuhr von zahlreichen Produktkategorien aus der Bundesrepublik Deutschland nach China war bislang ohne vorheriges Listungsverfahren bei den chinesischen Behörden möglich (traditioneller Handel). Im Dekret Nummer 248 des Zentralen Zollamtes der Volksrepublik China (GACC) vom 12. April 2021 fordert die chinesische Seite erstmals die Etablierung eines Listungsverfahrens für deutsche Betriebe, die diverse Produktkategorien nach China exportieren möchten. Um weiterhin einen reibungslosen Handel zu gewährleisten, führt GACC die Registrierung der traditionell exportierenden Herstellerbetriebe auf Basis eines Pre-Listings durch. Dieses Pre-Listing betrifft ausschließlich Herstellerbetriebe und die folgenden 14 Produktkategorien: 1. Därme 2. Bienenerzeugnisse 3. Eier und Eierzeugnisse 4. essbare Fette und Öle 5. gefüllte Teigwaren 6. essbares Getreide 7. Produkte der Getreidemühle-Industrie und Malz 8. frisches und getrocknetes Gemüse sowie getrocknete Bohnen 9. ungeröstete Kaffee- und Kakaobohnen 10. Gewürze 11. Nüsse und Samen 12. Trockenobst 13. diätetische Lebensmittel 14. Lebensmittel zur Gesundheitsvorsorge (Functional Food) Deutschland wurde aufgefordert, eine Liste der Herstellerbetriebe, welche seit dem 1. Januar 2017 Produkte dieser Kategorien in die Volksrepublik China bereits exportiert haben, an China zu übermitteln. Die betroffenen Wirtschaftsverbände wurden gebeten, diese Listen zusammenzustellen. Die Frist für die Übermittlung der Listen durch die betroffenen Wirtschaftsverbände an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist der 18. Oktober 2021 . Betriebe, die Handelsbeziehungen zur Volksrepublik China für die oben genannten Produktkategorien pflegen, und die nicht in den entsprechenden Wirtschaftsverbänden organisiert sind, können sich für eine Aufnahme in die Liste an ihre zuständige Überwachungsbehörde wenden. Darüber hinaus hat GACC mitgeteilt, dass sich Hersteller anderer Produkte, als die der oben genannten Kategorien, wie beispielsweise alkoholische Getränke, nach dem 1. November 2021 selbst über das System Single Window registrieren lassen können. Bestehende Registrierungsverfahren und Listungen (Fleisch- und Fleischerzeugnisse, Fisch-und Fischereierzeugnisse, Milch- und Milcherzeugnisse) werden fortgeführt wie bisher und sind von dieser aktuellen Listungsabfrage unberührt. Weitere Informationen auf der Homepage des BVL
Wie sieht die Entwicklung deutscher Innenstädte nach der Corona-Pandemie aus? Welche Maßnahmen sind notwendig, damit die Zentren attraktive Standortfaktoren bleiben? Welche Rolle spielen Handel und Gastronomie in der Innenstadt der Zukunft? Antworten auf diese Fragen gibt die deutschlandweite imakomm-Studie „Zukunftsfeste Innenstädte: Zwischenbilanz und Strategien“, an der sich 750 Verteter*innen aus Kommunen und Wirtschaftsvereinigungen in ganz Deutschland beteiligten. Die IHK-Organisation gehört mit ihrem Netzwerk zu den Unterstützern der Studie. Wir laden Sie hiermit herzlich zur virtuellen Präsentation der Studienergebnisse am 03. November 2021 von 17 bis 19 Uhr mit DIHK-Vizepräsidentin Marjoke Breuning ein. Außerdem stellen kommunale Vertreter gute Lösungen für Zukunftsstädte vor und diskutieren darüber, was nun getan werden muss. Aus der Region Offenbach ist Frau Niermann, Amtsleiterin der Offenbacher Wirtschaftsförderung dabei. Unter https://event.dihk.de/innenstadt können Sie sich anmelden. Dort finden Sie auch das detaillierte Programm.
"Die Gewerbesteuer gilt als das Band zwischen Kommunen und der Wirtschaft", kommentiert Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die aktuelle DIHK-Erhebung zu den kommunalen Hebesätzen. "Dieses Band ist aber zunehmend einer Zerreißprobe ausgesetzt." "Die Gewerbesteuer sorgt bei den Betrieben für immer mehr Belastungen, gleichzeitig wird die kommunale Finanzsituation vielfach fragiler", gibt Adrian zu bedenken. Die Folge seien starke Niveaugefälle bei der öffentlichen Infrastruktur. "Wirtschaft ist aber in allen Regionen des Landes auf eine leistungsstarke öffentliche Infrastruktur und effiziente Verwaltung angewiesen, um im Wettbewerb bestehen zu können." Weil die Gewerbesteuer die wichtigste kommunale Steuerquelle sei, drehten Kommunen immer wieder gerade an dieser Steuerschraube, warnt der DIHK-Präsident. "Doch Steuererhöhungen auf kommunaler Ebene sind nicht der richtige Weg." Weniger Wirtschaftskraft in der Region und damit weniger Einnahmen wären die Folgen. Und schon heute lägen die Belastungen der Unternehmen hierzulande höher als in allen anderen EU-Ländern. Nach Einschätzung des DIHK sollte daher eine Reform die kommunalen Einnahmen weniger konjunkturanfällig gestalten. "Möglich wäre dies etwa mit einer gewinnabhängigen Kommunalsteuer mit eigenem Hebesatzrecht für die Gemeinden, bei der alle wirtschaftlichen Tätigkeiten einbezogen werden", schlägt Adrian vor. "Da sind also noch dicke Bretter zu bohren." Die Politik solle dieses immer dringender werdende Thema aber endlich anpacken, mahnt der DIHK-Präsident. Denn nur so könnten möglichst viele Kommunen attraktive Investitionsstandorte für Unternehmen bleiben oder sich dazu entwickeln. Genauere Informationen, sowie die Ergebnisse finden Sie auf der DIHK-Website .
"Digitalisierung, Klimaschutz und der Fachkräftemangel sind für die Unternehmen die wichtigsten Zukunftsthemen. Sie haben die Sorge, dass Deutschland hier zunehmend an Boden verliert", fasst DIHK-Präsident Peter Adrian die Antworten zusammen. "Unsere Wirtschaft braucht jetzt einen spürbaren Investitions-Ruck in Deutschland. Richtschnur für den neuen Koalitionsvertrag sollte deshalb sein, private und öffentliche Investitionen zu fördern", sagt Adrian. "Wir müssen zügiger entscheiden können. Deutschland darf zwar weiterhin besonders gründlich sein, aber nicht langsamer als der Rest der Welt. Die Unternehmen sehen sich allzu oft durch komplexe Regulierungen, langwierige Verfahren und praxisferne Vorgaben ausgebremst." Erfahren Sie mehr darüber in der aktuellen News des DIHK . Hier können Sie sich das aktuelle IHK-Unternehmensbarometer 2021 gleich herunterladen.
Aus aktuellem Anlass möchten wir vor der Betrugsmasche von Internetkriminellen, die als ukrainischen Handelsvermittler auftreten, warnen. Konkret sollten deutsche Unternehmen bei der Geschäftsanbahnung über das Internet für den Einkauf von Lebensmitteln (wie z.B. ukrainischem Sonnenblumenöl) oder anderen Gütern mit einem ukrainischen Handelsvermittler oder Lieferanten inklusive ukrainischem Logistikunternehmen Vorsicht walten lassen. Die Betrüger treten als Handelsvermittlungsunternehmen, meist als Trading LLC auf und verfügen über sehr ansprechende und professionell wirkende Firmenhomepages. Zudem liefern diese gefälschte Mitgliedsbescheinigungen der ukrainischen Handelskammer als Beleg Ihrer Existenz. Eine Anzahlung wird nach Abschluss des Geschäfts und Übermittlung einer Handelsrechnung oder Abschluss eines Exklusivitätsvertrags gefordert. Nach Mailversand von gefälschten Frachtpapieren z.B. bill of landing einer weiteren ukrainischen Scheinfirma, eines Logistikunternehmens, wird die zweite Ratenzahlung gefordert. Final wird dann eine weitere Zahlung für angeblich während des Transports per Seefracht/Landfracht zusätzlich angefallene Zollabgaben oder Gebühren für radioaktiver Strahlungsmessung gefordert, die den Weitertransport der Güter verhindern würden. Wir empfehlen deutschen Unternehmen vor der Leistung von Anzahlungen an neue ukrainische Handelsvermittler/Lieferanten/ Logistiker diese neuen Geschäftspartner von der deutsch-ukrainischen Handelskammer (AHK) vorab überprüfen zu lassen.
Das Gesetz über die Insolvenzsicherung durch einen Reisesicherungsfonds ist beschlossen und in Kraft getreten. Welche Auswirkungen hat dieses für Ihr Unternehmen bzw. Ihre Organisation? Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes stellt sich für die Anbieter von Pauschalreisen die Frage, ob Sie zukünftig in den Reisesicherungsfonds werden einzahlen müssen oder wie sie Ihre Kundengelder alternativ absichern können. Bei unserem Webinar am 22. September von 10:30 – 12:00 Uhr wird Frau Rechtsanwältin Anja Smettan-Öztürk, welche seit über 20 Jahre im Bereich des Reiserechts tätig ist über aktuelle Entwicklungen im Reiserecht sprechen, Auswirkungen im Reisesicherungsfondsgesetz erläutern und den Blick in die Zukunft richten: wie wird Covid 19 die Reisebranche weiterhin beeinflussen? Das Webinar wird via Microsoft-Teams durchgeführt. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Wir bitten daher um Anmeldung bis spätestens zum 17. September 2021 unter folgendem Link: https://event.dihk.de/webinarreiserecht
Die hessischen Industrie- und Handelskammern haben das Förderprogramm Zukunft Innenstadt mit angeschoben und waren auch gemeinsam mit anderen Partnern im Bündnis für die Innenstadt bei der Auswahl der Preisträger beteiligt. Zusätzlich zum Innenstadtbudget wurden Projekte aus den Städten Offenbach am Main, Rüsselsheim und Eschwege mit dem Kommunalpreis ausgezeichnet. In unserem IHK-Bezirk Offenbach am Main erhalten folgende Städte für die Umsetzung ihrer Ideen und Konzepte Geld aus dem Förderprogramm: Stadt Heusenstamm 180.000 Euro Stadt Dreieich 250.000 Euro Stadt Langen 250.000 Euro Stadt Mühlheim am Main 250.000 Euro Stadt Obertshausen 110.000 Euro Stadt Offenbach am Main 250.000 Euro Stadt Rödermark 30.000 Euro Stadt Rodgau 125.000 Euro Stadt Seligenstadt 250.000 Euro Besonders freuen wir uns, dass die Stadt Offenbach am Main mit dem Kommunalpreis ausgezeichnet wurde. Mit den zusätzlichen Fördermitteln in Höhe von 1 Mio. Euro soll das Schlüsselprojekt Station Mitte aus dem Zukunftskonzept Innenstadt weiter vorangetrieben werden. Der IHK-nahe Verein Offenbach offensiv hat gemeinsam mit der Stadt das Zukunftskonzept erstellt und bringt sich auch aktiv in die Umsetzung der Projekte, wie zum Beispiel der Testraumallee und der Station Mitte ein. Wir freuen uns über so viel Engagement und Ideenreichtum in unserer Region. Unsere Innenstädte und Ortzentren haben angesichts der großen Herausforderungen nur dann eine positive Perspektive, wenn sich alle gemeinsam einsetzen und bereit sind auch neue Wege zu gehen. Wir unterstützen gerne dabei. Weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier .
Wir wollen wissen: Was planen die Parteien für die Wirtschaft? Welche Auswirkungen hätte das jeweilige Programm auf Hessens Unternehmen? Dazu sprechen wir, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, über Klima, Verkehr, Infrastruktur, Steuern, Innenstadt, Bildung und vieles mehr. Interviews jetzt ansehen!
Die Zahl der Unternehmen in Hessen wächst. 2020 wurden trotz Corona 6.600 Unternehmen mehr an- als abgemeldet. 56.900 Gewerbe wurden angemeldet, 50.300 Unternehmen verschwanden vom Markt. Damit gingen die Gewerbeanzeigen im Vergleich zu den Vorjahren zwar zurück, gleichzeitig waren die Abmeldungen aber stärker rückläufig. Die meisten Gründungen in Hessen finden in den Branchen Handel, Dienstleistungen und im Baugewerbe statt. Das geht aus dem aktuellen gemeinsamen Gründerreport des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK) und der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern hervor. Den ausführlichen Report und weitere Informationen erhalten Sie hier