Am 26.01.2022 hat die EU bei der Welthandelsorganisation (WTO) Konsultationen zur Streitbeilegung mit Ägypten über dessen Regelung zur obligatorischen Registrierung von Einführern beantragt. Die EU ist der Auffassung, dass diese Vorschriften gegen die Regeln der WTO verstoßen, da durch sie die Einfuhren einer breiten Palette von Waren, von landwirtschaftlichen Erzeugnissen bis zu Haushaltsgeräten, beschränkt werden. Die Ausfuhren zahlreicher betroffener Waren aus der EU nach Ägypten nahmen nach Einführung der Registrierungspflicht im Jahr 2016 um 40 % ab. Hintergrund Seit 2016 müssen sich ausländische Fabriken und Unternehmen, die bestimmte Waren nach Ägypten ausführen wollen, bei der ägyptischen Behörde GOEIC (General Organisation for Export and Import Control) registrieren (vgl. u.a. WM-Meldung Nr. 206929948 vom 20.04.2016). Diese Anforderungen gelten derzeit für über 29 Warenkategorien, darunter landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, Kosmetika, Spielzeug, Textilien, Kleidung, Haushaltsgeräte, Möbel und Keramikkacheln. Das Registrierungsverfahren ist laut EU willkürlich und kann Jahre dauern. Die ägyptischen Behörden haben die Anträge vieler Unternehmen aus der EU trotz zahlreicher Interventionen sowohl der betroffenen Industrien als auch der EU lange unbearbeitet gelassen. Die Registrierungspflicht und die damit verbundenen Verzögerungen bei der Bearbeitung von Anträgen stellen laut EU eine Einfuhrbeschränkung dar und sind als solche nicht mit dem Zoll- und Handelsabkommen der WTO (GATT 1994) sowie mit den WTO-Übereinkommen über die Landwirtschaft und über Einfuhrlizenzverfahren vereinbar. Nächste Schritte Die von der EU beantragten Konsultationen zur Streitbeilegung sind der erste Schritt des WTO-Streitbeilegungsverfahrens. Führen sie nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung, kann die EU die Einsetzung eines WTO-Panels beantragen, das in der Sache entscheidet.
Angesichts des starken Reiseverkehrs hat das Bundeskabinett beschlossen, die Testpflicht für Einreisende auszuweiten. Die neuen Regelungen gelten ab dem 1. August. Neu ist: - Alle Einreisenden, die das zwölfte Lebensjahr vollendet haben, müssen bei Einreise einen negativen Testnachweis, einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen. - Die Kategorie des "einfachen" Risikogebiets entfällt. Es gibt nur noch Hochrisiko- und Virusvariantengebiete. Weitere Informationen auf der Seite der Bundesrgierung . Mehr Informationen rund um Auslandsreisen und Corona auch auf unseren internet-Seiten
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Thomas Maier Sachverständigenwesen +49 69 8207-224 E-Mail schreiben Wir, die IHK Offenbach, bestellen und vereidigen für bestimmte Sachgebiete besonders sachkundige Personen. Sie stehen damit Unternehmen, Verbrauchern und Gerichten zur Beurteilung und Begutachtung besonderer - nicht immer nur strittiger - Angelegenheiten zur Verfügung. Manfred Schultheis VIBRA MASCHINENFABRIK Schultheis GmbH & Co. KG Vorsitzender des Sachverständigenausschusses
Holger Winkler Unternehmensförderung + 49 69 8207-226 E-Mail schreiben Weiterführende Links Auftragsberatungsstelle Hessen Hessische Ausschreibungsdatenbank subreport - Die Auftragsplattform
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Verständlicherweise liegt der Fokus aktuell vermehrt auf touristischen Angeboten und Dienstleistungen, die in den vergangenen Monaten nur sehr begrenzt möglich waren. Aufgrund des zeitlichen und personellen Aufwands für diese Projekte wurde die Bewerbungsfrist nach hinten verschoben. Dennoch sind bereits viele spannende Projekte im Rahmen des mit 10.000 € dotierten "Typisch Hessisch Awards" eingegangen. Genauere Informationen, sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf der Website des Tourismusnetzwerks Hessen .
Einfach Platz nehmen, spielen oder zuhören: Vom 15. Juni bis 15. August 2026 wird die Offenbacher Innenstadt erneut zur offenen Bühne. Im Rahmen der Initiative „Spiel mich! – Klaviere in Offenbach“ stehen an ausgewählten Standorten frei zugängliche Klaviere bereit, die von allen Besucherinnen und Besuchern genutzt werden können. Zwei Orte, viele Begegnungen Die Instrumente befinden sich vor dem Musikhaus André (Frankfurter Straße 28) sowie vor dem Modehaus M. Schneider (Frankfurter Straße 7). Dort entstehen musikalische Momente, die zum Verweilen, Zuhören und Mitmachen einladen. Bereits zum vierten Mal setzt das Projekt darauf, die Fußgängerzone zu beleben und Menschen zusammenzubringen. Musik wird dabei zum verbindenden Element – unabhängig von Alter, Herkunft oder musikalischer Vorerfahrung. Ziel ist es, die Innenstadt als lebendigen Ort der Begegnung und Kreativität erlebbar zu machen. „Spiel mich! bringt Musik unmittelbar in den Alltag der Menschen – offen, spontan und für alle zugänglich. Genau solche Impulse machen unsere Innenstadt lebendig und zeigen, wie wichtig kulturelles Miteinander und Begegnung sind“, betont IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. Die akustischen Klaviere wurden eigens für die Aktion zu Digital-Pianos umgebaut. Hintergrund sind die besonderen Anforderungen im Einsatz: tagsüber im Freien, nachts im Innenbereich, kurzfristige Standortwechsel bei Regen sowie schwankende Temperaturen. In den vergangenen Jahren führte dies dazu, dass die Instrumente regelmäßig neu gestimmt werden mussten. Dieser Aufwand entfällt nun. Die „Klavier-Paten“ im Modehaus M. Schneider und im Musikhaus André achten auf das „Wohlergehen“ der Pianos und sind zuständig dafür, dass sie morgens auf ihren Platz gebracht und abends wieder sicher untergestellt werden. Kunstvolle Klaviere als Blickfang Auch optisch setzt die Aktion Akzente: Zwei Klassen der Beethovenschule haben die Klaviere kreativ gestaltet und ihnen ein individuelles Erscheinungsbild verliehen. „Die gestalteten Instrumente fallen ins Auge und laden zusätzlich dazu ein, stehenzubleiben und sich mit ihnen zu beschäftigen“, sagt Hans-Jörg André vom Musikhaus André. „Musik bringt Menschen zusammen – genau das wird hier im Stadtbild erlebbar.“