Nachrichten Konjunktur derzeit stabil | Ratgeber Kurzer Weg zu flüssigen Mitteln | Bildung Spezialisten für feine Lederwaren | Netzwerke Neuer WJ-Vorstand startet durch itelthema T Besser nachhaltig 3–4 | 2020 Rechtsanwälte Steuerberater Wirtscha sprüfer Notare Alles aus einer Hand. Rechtsanwälte Steuerberater Wirtscha sprüfer Notare Neuer Standort. 20 Rechtsanwälte. 15 Steuerberater. 5 Notare. 4 Wirtschaftsprüfer. 75 Mitarbeiter. Durch die Zusammenführung umfassender Beratungskompetenzen ist in Offenbach ein neuer leistungsstarker Dienstleister für alle rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen entstanden: die HaackSchubert Partnerschaftsgesellschaft mbB. Die seit vielen Jahren in Offenbach tätigen Rechtsanwälte und Notare der Haack Partnerschaftsgesellschaft mbB und das Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsteam um Hartmut W. Schubert und Thorsten Breideband bieten Ihnen fachübergreifende Beratung aus einer Hand. Erfahren Sie mehr unter: www.haackschubert.de Rechtsberatung & Notare Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung Immobilien- & Unternehmensberatung 200213_HS_Anzeige_IHK_210x280_b.indd 1200213_HS_Anzeige_IHK_210x280_b.indd 1 13.02.20 13:5813.02.20 13:58 Nachhaltiger kommunizieren Unternehmen sollen und wollen wachsen. Unternehmen sollen und wollen nachhaltig sein. Geht beides zusammen? Wachstum steht für Wohlstand und Weiterentwicklung, Nachhaltig- keit für das Wohl von Mensch und Umwelt. Beide bedingen einander und sind grundlegend für unsere Zukunftssicherung. Ökonomische Nachhaltigkeit ist erforderlich, denn nur mit Wachstum und Inno- vationen sind wir in der Lage, die ökologischen und sozialen Heraus- forderungen zu meistern. Es geht also nicht darum, ob, sondern wie Wachstum und Nachhaltigkeit vereinbart werden. Die IHK-Organisation berät und qualifiziert in puncto Nachhaltig- keit. Sie setzt sich für klare Regeln ein, die praktikable Lösungen ermöglichen, und sie gibt Impulse für gute wirtschaftliche Rahmen- bedingungen. Was ganz unterschiedliche Unternehmen für mehr Nachhaltigkeit leisten, zeigen einige Beispiele in diesem IHK-Magazin. Wachstum und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen – das strebt die IHK Offenbach am Main auch mit ihrer Kommunikation an. Wie und wo Menschen sich informieren, verändert sich gerade rasant. Täglich wächst die Flut an Nachrichten. Wie erreichen wir unsere Zielgruppen trotzdem und sogar besser, seien es Mitgliedsunternehmen, Exis- tenzgründer, Politik und Verwaltung, Fachkräfte, Auszubildende oder Schüler? Welche Medien – analog und digital – bevorzugen sie? Zu welchen Themen brauchen sie Rat? Welche Formate sprechen sie an? Auf diese Fragen suchen wir immer wieder Antworten, entwickeln bewährte Medien weiter und nehmen neue hinzu. So halten Sie eine Offenbacher Wirtschaft in Händen, die deutlicher das Engagement und die Angebote Ihrer IHK zeigt, die Unternehmer aus der Region zu Wort kommen lässt und Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung von Stadt und Kreis Offenbach gewährt. Statt zehnmal erscheint das IHK-Magazin nun in sechs jährlichen Doppelaus- gaben. Das schont Ressourcen und ermöglicht den Ausbau der parallel erscheinenden Online-Version. Überzeugen Sie sich selbst! Ihr IH K Markus Weinbrenner Hauptgeschäftsführer IHK Offenbach Rechtsanwälte Steuerberater Wirtscha sprüfer Notare Alles aus einer Hand. Rechtsanwälte Steuerberater Wirtscha sprüfer Notare Neuer Standort. 20 Rechtsanwälte. 15 Steuerberater. 5 Notare. 4 Wirtschaftsprüfer. 75 Mitarbeiter. Durch die Zusammenführung umfassender Beratungskompetenzen ist in Offenbach ein neuer leistungsstarker Dienstleister für alle rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen entstanden: die HaackSchubert Partnerschaftsgesellschaft mbB. Die seit vielen Jahren in Offenbach tätigen Rechtsanwälte und Notare der Haack Partnerschaftsgesellschaft mbB und das Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsteam um Hartmut W. Schubert und Thorsten Breideband bieten Ihnen fachübergreifende Beratung aus einer Hand. Erfahren Sie mehr unter: www.haackschubert.de Rechtsberatung & Notare Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung Immobilien- & Unternehmensberatung 200213_HS_Anzeige_IHK_210x280_b.indd 1200213_HS_Anzeige_IHK_210x280_b.indd 1 13.02.20 13:5813.02.20 13:58 Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 EDITORIAL 3 TITELTHEMA BESSER NACHHALTIG 14 Nachhaltigkeit ist grundlegend, genauso wie wirtschaftliches Wachstum. Unternehmen finden Wege, beide zu vereinbaren. NACHRICHTEN 5 Neues aus Berlin und Brüssel 6 Mehr schnelles Internet 7 Herausforderndes Projekt 9 Zur richtigen Zeit am richtigen Ort 10 Konjunktur derzeit stabil 12 Danfoss-Deutschlandzentrale bald am Kaiserlei TITELTHEMA 14 Wirtschaftsinitiative gegründet 16 Nachhaltigkeit aus Tradition 20 „Die Welt braucht Recyclingsysteme“ 22 Auszubildende engagieren sich für den Klimaschutz 24 Zu wertvoll zum Verbrennen 25 So geht’s nachhaltiger 26 Wie nachhaltig sind unsere Handelspartner? RATGEBER 27 Kurzer Weg zu flüssigen Mitteln 29 VERLAGS-SPEZIAL BEKANNTMACHUNGEN 37 Nachtragswirtschaftssatzung 38 Wirtschaftssatzung 39 Änderung der Gebührenordnung BILDUNG 40 IHK. Die Weiterbildung 41 Spezialisten für feine Lederwaren NETZWERKE 42 Wie im wirklichen Leben 44 Neuer Vorstand startet durch 45 Mit guten Projekten viel erreicht MENSCHEN & WIRTSCHAFT 46 Arbeitsjubiläen 47 Qualifizierte Nachwuchsfachkräfte 48 Zwei Nachwuchstechniker für die EVO VERANSTALTUNGEN 49 Wie gut ist Ihr Internet-Auftritt? 49 Offenbach erleuchtet 50 Frankfurter Zukunftskongress Offenbacher Wirtschaft März/April 20204 INHALT Europas Rolle in der Welt BRÜSSEL. Der DIHK hat am 21. Januar 2020 in Brüssel ein Positions- papier zum Welthandel veröffentlicht, das eine Stärkung europäischer Unternehmen im globalen Handel fordert. Die deutsche Wirtschaft ist auf ein starkes Europa angewiesen, das international für offene Märkte eintritt und auch den eigenen Markt offenhält. Jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hängt am Export, in der Industrie sogar jeder zweite. Viele Regeln, die die Unternehmen tagtäglich nutzen, und selbst die Zukunft der Welthandelsorganisation (WTO) stehen infrage. Dabei benötigt die Wirtschaft offene Märkte und gute Regeln für Handel und Investitionen. Nur mit der EU als großem integrierten Wirtschaftsraum haben die Unternehmen im internationalen Wettbewerb eine hörbare Stimme. Angesichts der bedrohlichen Herausforderungen ist es aus DIHK-Sicht dringend geboten, dass die neue EU-Kommission ihre Handels- politik zur Top-Priorität macht, um das in den letzten Jahrzehnten Errungene zu erhalten und zu stärken. Die IHK-Organisation hat daher eine umfassende handelspolitische Positionierung getroffen. Darin werden Grundlinien für die derzeitige Situation gezeichnet und Ideen zusammengestellt, die deutschen Unternehmen im internationalen Geschäft helfen würden. Das Positionspapier „Europas Rolle in der Welt – Wirtschaft braucht international offene Märkte" finden Sie auf der DIHK-Webseite. Vorfahrt für bedeutsame Verkehrsvorhaben und Ersatzneubauten BERLIN. Der Bundestag hat zwei Gesetze zur Beschleunigung von Verkehrsprojekten in das Kabinett eingebracht und dabei auch eine Neues aus Berlin und Brüssel Reihe von DIHK-Vorschlägen aus der Praxis aufgegriffen. Künftig sollen wichtige Eisenbahnstrecken und Wasserstraßen per Bundesgesetz beschlossen und aufwendige Planverfahren vermieden werden. Außerdem ist vorgesehen, dass alte, marode Eisenbahn- oder Auto- bahnbrücken im einfachen Genehmigungsverfahren ausgetauscht werden können. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben wertete die Gesetze als „ersten richtigen Schritt“ für schnellere Verbesserungen der Infra- struktur: „Unsere Unternehmen brauchen leistungsfähige Straßen und Schienen, um Produkte just in time zu transportieren“, so Wansleben. In der Praxis vergingen von der Planung bis zur Fertigstellung von Pro- jekten jedoch oft Jahre, nicht selten sogar Jahrzehnte: „Bei Schienen- wegen sind es durchschnittlich rund 20 Jahre.“ Um Planungsprozesse wirklich schneller zu machen, müssten außerdem die Gerichtsverfahren verkürzt werden. Derzeit machten viele Unternehmen die Erfahrung, dass die Komplexität der Verfahren oft dazu genutzt wird, um wichtige Infrastrukturprojekte zu verzögern. Einwände würden von Kritikern häufig nicht in den dafür vorgesehenen Verfahren der Öffentlichkeitsbe- teiligung geltend gemacht, „sondern erst, wenn der Bagger rollt“. Deshalb, so Wansleben, „kommt es darauf an, dass in Zukunft die Öffentlichkeit ganz frühzeitig beteiligt wird, die Argumente ausge- tauscht werden und es eine Entscheidung für oder gegen ein Projekt gibt. Einwände, die danach gegen Projekte vorgebracht werden, sollten dann nicht mehr berücksichtigt werden müssen.“ Kabinett beschließt Rohstoffstrategie BERLIN. Mit der vom Bundeskabinett beschlossenen Rohstoffstra- tegie will die Bundesregierung die Unternehmen bei einer sicheren, verantwortungsvollen und nachhaltigen Rohstoffversorgung unter- stützen. Dabei sollen ökologische, ökonomische sowie soziale Aspekte berücksichtigt werden. Die Bundesregierung hat insgesamt 17 Maß- nahmen beschlossen. Eine neue technologische Herausforderung ist die Elektromobili- tät. Durch die Elektrifizierung des Antriebs wird die Nachfrage nach Rohstoffen wie Lithium, Kobalt und seltenen Erden ansteigen, weshalb die sichere und ausreichende Versorgung mit diesen Rohstoffen sichergestellt werden soll. Weitere Maßnahmen sind unter anderem die Forschungs- & Entwicklungsförderung von Projekten im Bereich der Rohstoffverarbeitung (u. a. Aufbereitungstechnik und Metallurgie) und im Leichtbau (Technologietransfer-Programm Leichtbau). Zudem soll ein „Runder Tisch“ eingerichtet werden, um gemeinsam mit der Wirtschaft den Einsatz von mineralischen Sekundärrohstoffen aus dem Recycling zu erhöhen. © S ki tte rp ho to / Pe xe ls Für möglichst reibungslose Warenströme: In alle Welt exportieren zu können, ist für deutsche Unternehmen von essenzieller Bedeutung. Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 5 NACHRICHTEN Das Unternehmen Deutsche Glasfaser hat einen Standort in Seligenstadt eröffnet. Von dort aus soll das hessische Land durch den Ausbau von FTTH-Glasfasernetzen („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) für Privatkunden und Unternehmen weiter digita- lisiert werden. „Vor fast genau drei Jahren startete unser erstes Projekt in Hessen: ein Gewerbegebiet, das unser Businessbereich in Dietzenbach ausgebaut hat. Jetzt sind wir landesweit bereits in etwa 50 Kommunen engagiert. Mit der Eröffnung unseres 13. Standortes in Seligenstadt wollen wir dieses Enga- gement ausweiten, weil wir im gesamten Bundesland noch viel Potenzial für Glas- faseranschlüsse von Privathaushalten und Unternehmen sehen“, sagt Dr. Stephan Zimmermann, Geschäftsführer von Deutsche Glasfaser. „Wir schaffen einen spürbaren Nutzen der Digitalisierung für den Menschen und treiben den Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur, auch im ländlichen Raum, mit Hochdruck voran. Wir haben einen klaren Kurs und verfolgen konsequent das Ziel, bis 2025 flächendeckend Gigabitanschlüsse bereitzustellen. Allein in dieser Legislatur- periode stehen 270 Millionen Euro für den Gigabitausbau zur Verfügung“, betont die hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus. www.deutsche-glasfaser.de Glasfaseroffensive in Hessen Mehr schnelles Internet Der neue Deutsche Glasfaser-Standort in Seligenstadt zeigt: Unternehmen und Privathaushalte im ländlichen Raum profitieren vom Ausbau der digitalen Infrastruktur in Hessen. IHR LOGISTIK- UND TRANSPORTDIENSTLEISTER WELTWEIT www.agotrans.de agotrans Logistik GmbH Behringstraße 1 6 3110 Rodgau Tel. : +49 (0) 6106 - 28 38 - 0 · info@agotrans.de V. l. n. r.: Oliver Quilling, Landrat Kreis Offenbach, Frank Lortz, Vizepräsident des hessischen Landtages, Digitalministerin Dr. Kristina Sinemus, Dr. Stephan Zimmermann, Geschäftsführer Deutsche Glasfaser, und Bürgermeister Dr. Daniell Bastian bei der Eröffnung des Deutsche Glasfaser-Standorts in Seligenstadt. De ut sc he G la sf as er Offenbacher Wirtschaft März/April 20206 NACHRICHTEN Der Simulator zeigt, wie vernetzte Systeme, Lösungen und Services von Continental ganzheitlich das Nutzererlebnis zukünftig bestimmen und die Mobilität sicher, intelli- gent und stressfrei gestalten sollen. Dr. Reiner Nett, Geschäftsführer der Kegel- mann Technik GmbH, berichtet: „Wir hatten ein halbes Auto rund um die innovativen Lösungen von Continental zu bauen – und das innerhalb von nur fünf Monaten.“ Sein Team habe anhand des Projektes Qualität, Termintreue, umfassende Technologieexper- tise und innovative Lösungen für komplexe Herausforderungen durch anspruchsvolle Kunden unter Beweis stellen können. Bei der Umsetzung kamen unterschiedlichste Technologien einzeln oder in Kombination, nacheinander oder gleichzeitig zum Einsatz: Die (halbe) Karosserie musste höchsten technischen und ästhetischen Ansprüchen genügen. Sie wurde mit Laminaten aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) in einer CNC-gefrästen Negativform realisiert. Die spätere Freiformoberfläche erhielt dadurch eine hohe Genauigkeit und Glätte. Sie wurde durch Lackieren veredelt. An den definierten Funktionsstiften und Verbindungspunkten und -flächen wurden komplexe Funktionsteile in das Laminat integriert. Das Stereolithografieverfahren (SLA) kam an den Felgenblenden zum Einsatz, da die Materialbeschaffenheit ein Finishing mit hoher Oberflächengüte erlaubt. Das tiefe Schwarz der Felgenblende kommt so beson- ders gut zur Geltung. Das Firmenlogo an der Felgenblende wurde nicht 3-D-gedruckt, sondern erodiert, um größere Kantenschärfe und ein markenprägendes Design zu gewähr- leisten. Das Interieur und das Multifunktionslenkrad erhielten eine Lederkaschierung. Die ange- deutete Windschutzscheibe wurde mittels Thermoforming hergestellt. Die nahtlose Ein- stiegsleiste aus Aluminium war aufgrund der Krümmung und ihrer Länge eine besondere Herausforderung für die Mitarbeiter an der Fräse, da die Bruchgefahr bei dem filigranen Bauteil sehr groß war. Wie der Simulator die Präsentation erklä- rungsbedürftiger Innovationen auf Messen oder in Showrooms erleichtert, hat er im vergangenen Herbst auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt unter Beweis gestellt. www.ktechnik.de Technologische Vielfalt gefragt Herausforderndes Projekt Kegelmann Technik, Spezialist für additive Fertigung aus Rodgau, hat für das Technologieunternehmen Continental einen zukunftsweisenden Fahrsimulator realisiert. Ke ge lm an n Sieht futuristisch aus und macht erlebbar, wohin sich die Mobilität entwickelt. Telefon Mail Online 06108 6020 info@tillmann-verpackungen.de tillmann-verpackungen.de Sonderanfertigung • Standardsortiment • Konfektionierung Die richtige Verpackung bringt Ihr Produkt groß raus. IHK Offenbach - 2017.indd 1 11.01.17 11:40 Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 7 NACHRICHTEN Marken setzen auf Mainhausen Doppelt Grund zum Feiern 2019 feierte die ANWR-Gruppe nicht nur das 100-jährige Bestehen der Einkaufsgenossenschaft. Sie konnte darüber hinaus eine deut- liche Steigerung des Geschäftsvolumens erzielen. Das Geschäftsvolumen stieg um fast 54 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Dieser weit überdurchschnittliche Anstieg hängt mit der Über- nahme des Zentralregulierungsgeschäfts der VR-Leasing AG durch die zur ANWR-Gruppe gehörende Aktivbank AG zusammen. 2020 soll der Orderstandort Mainhausen durch die Investition in die neuen Showroom- und Büroflächen für namhafte Hersteller aus dem Sportbereich noch attraktiver werden. Die Sportmarken Nike und Asics werden ab der Jahresmitte zusammen rund 2.500 Quadratmeter in einem neuen Gebäude nutzen. www.anwr-group.com Zum Jubiläum überreichte IHK-Hauptgeschäftsführer Weinbrenner (M.) den ANWR-Vorständen (v. l. n. r.) Fritz Terbuyken, Frank Schuffelen, Matthias Grevener und Franz Klimesch eine Urkunde der IHK Offenbach am Main. AN W R Abenteuer Anlegen Beratung wird virtuell In der Volksbank Dreieich eG warten zwei neuartige Beratungsangebote auf den Kunden. Mithilfe von VR-Brillen geht es zum einen auf die so genannte „Traum- reise“, die Anlage- und Investitionsmöglichkeiten bei der Fahrt mit schaukelnden Booten, durch zerklüftete Berge und über sanfte Hügel zeigt. Zum anderen begleitet die Brille den Kunden bei der eigenen Einschätzung, welches Risiko er für eine Geldanlage eingehen würde. Gerade diese bewerten die Experten der Bank als spannend. Tatsäch- lich schätzten viele Kunden ihre Risikobereitschaft anders ein als im „klassischen“ Beratungsgespräch. www.vobadreieich.de NISSAN e-NV200 Kastenwagen Autohaus Mustermann Musterstraße 123 • 45678 Musterhausen Tel.: 01 23 45/67 89 00 www.autohausmustermann.de AUFLADEN. EINLADEN. ABLADEN. DER NEUE NISSAN e-NV200. NISSAN FIRMENKUNDEN 100 % elektrisch. Abb. zeigt Sonderausstattung. 15 Jahre Garan- tie bis 160.000 km für alle NISSAN Nutzfahr- zeug-Modelle sowie für den NISSAN EVALIA. Ausgenommen ist der NISSAN e-NV200, für den 5 Jahre/100.000 km gelten, wobei sich die 5 Jahre Garantie aus 3 Jahren/100.000 km Herstellergarantie und kostenfreien 2 Jahren NISSAN 5★ Anschlussgarantie des teilnehmenden NISSAN Partners zusammensetzen. Der kom- plette Umfang und Inhalt der Anschlussgarantie kann den NISSAN 5★ Anschlussgarantiebedingungen entnommen wer- den, die der teilnehmende NISSAN Partner für Sie bereithält. 160.000 KM160.000 KM AUF ALLE NISSAN NUTZFAHRZEUGE1 Lesen Sie die Offenbacher Wirtschaft jetzt online: www.offenbacher-wirtschaft.de Offenbacher Wirtschaft März/April 20208 NACHRICHTEN Leonardo eröffnet am Kaiserlei Zur richtigen Zeit am richtigen Ort Sechs Hotels gibt es demnächst am Kaiserlei. Im Februar hat das Leonardo Offenbach Frankfurt geöffnet. Le on ar do H ot el s Ce nt ra l E ur op e „Wir sind stolz, dass wir uns diesen attrak- tiven Platz direkt am Main und mit bestem Skyline-Blick sichern konnten“, freut sich General Manager Oded Zizovy. Das Hotel ist in Neubau-Qualität auf den Grundmauern des früheren Honeywell-Bürogebäudes entstanden. Es ist das fünfte Haus der Hotelgruppe im Rhein-Main-Gebiet und bietet auf sechs Etagen insgesamt 238 überdurchschnittlich große Comfort-, Deluxe- und Superior-Zimmer sowie Suiten, teilweise mit Skyline-Blick. Der Konferenz- bereich auf 230 Quadratmetern Fläche im Erdgeschoss hat eine Außenterrasse und einen direkten Zugang zum Main. Im Restaurant „Traveler“ soll eine traditionell- regionale, frische und nachhaltige Küche angeboten werden. „Das Leonardo-Hotel liegt inmitten des sich dynamisch entwickelnden Kaiserleigebiets“, betonte Stadtrat Paul-Gerhard Weiß. Offen- bachs Wirtschaftsförderer Jürgen Amberger gratulierte: „Das Haus eröffnet an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt.“ Mit Hyundai, Axa, Danfoss und der Helaba nannte er einige der Unternehmen, die sich der Standortvorteile wegen ebenfalls für den Stadtteil entschieden haben. Trotz Anfragen werde die Stadt dort keine weiteren Hotels genehmigen. www.leonardo-hotels.de Die Leonardo-Manager Ingo Domaschke (l.) und Oded Zizovy (r.) sind vom Mainblick begeistert. Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 9 NACHRICHTEN WIR MACHEN IHNEN DAS BUSINESSLEBEN EINFACHER. ÖKOENERGIE, ENERGIEDIENSTLEISTUNGEN, IT UND TELEKOMMUNIKATION AUS EINER HAND. Mehr erfahren auf entega.de/geschaeftskunden EINFACH KLIMAFREUNDLICH FÜR ALLE. EN297652_Anzeige_Offenbacher_Wirtschaft_quer_210x136_39L.indd 1 28.01.20 11:26 Der Konjunkturklimaindex der IHK Offenbach am Main ist um 3,2 Punkte auf 108,3 Punkte gestiegen. Er liegt aber unter dem zehnjährigen Durchschnitt. Trotz verbesserter Zukunftsaussichten wird weiterhin eine geringe Wachstumsdynamik erwartet. „Die Mehrzahl der Unternehmen bewertet die eigene wirtschaftliche Situation wie auch die Zukunftsaussichten zufriedenstellend oder positiv. Vor allem Einzelhändler und Dienstleister profitieren offen- sichtlich noch von der positiven Verbraucherstimmung dank der guten gesamtwirtschaftlichen Beschäftigungslage. Trotzdem steigt die Zahl der Skeptiker. Vor allem Großhandel und Industrie fürchten, schwie- rigen Zeiten entgegenzusehen“, berichtet IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. Die Befragungsergebnisse zeigen, dass viele Betriebe bezüglich ihrer Investitionen nach wie vor zurückhaltend sind. Personal wird weiterhin gesucht, wobei sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamt. Erwartungen weiter gedämpft Konjunktur derzeit stabil Anfang 2020 sind die Unternehmen in der Region zuversichtlicher als im vergangenen Herbst. 3,2 Punkte Steigerung des Konjunkturklimaindex der IHK Offenbach am Main auf 108,3 Punkte. 60 80 140 160 40 1 | 2 0 20 2 | 2 0 19 3 | 2 0 18 1 | 2 0 18 3 | 2 0 16 2 | 2 0 15 1 | 2 0 14 3 | 2 0 12 2 | 2 0 11 2 | 2 0 17 1 | 2 0 16 3 | 2 0 14 2 | 2 0 13 1 | 2 0 12 3 | 2 0 10 -40 -20 -60 40 60 20 Geschäftslage IHK-Konjunkturklimaindex Geschäftserwartung Konjunkturklima Region Offenbach Jahresbeginn 2020 100 -3,1 Klimaindex neutral = 100 21,1 108,3 0 Offenbacher Wirtschaft März/April 202010 NACHRICHTEN Kontakt Judith Müller Telefon 069 8207-250 mueller@offenbach.ihk.de Die Irritationen im Welthandel dämpfen – wie schon 2019 – die Erwartungen an das Auslandsgeschäft. Neben globalen und nationalen Wirtschaftsentwicklungen fordern 2020 insbesondere die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern, die Digitalisierung und der Klimaschutz die Unternehmen in der Region heraus. „Um diesen Herausforderungen zu begegnen, bedarf es einer zukunfts- orientierten Infrastruktur“, sagt der IHK-Hauptgeschäfts- führer und führt aus: „Fachkräfte müssen zeitgemäß gebildet und für neue Anforderungen geschult werden. Sie brauchen Wohnungen und müssen störungsfrei über leistungsfähige Straßen und einen gut ausgebauten öffentlichen Personennahverkehr zur Arbeit gelangen. Zur Digitalisierung von Prozessen und Produktionen sind flächendeckende, moderne Mobilfunkstandards und eine wettbewerbsfähige Breitbandinfrastruktur vonnöten. Nicht zuletzt schultern Unternehmen über Energiekosten und Investitionen in nachhaltige Ausstattung und Techno- logien einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Um eine hohe Versorgungssicherheit des Standortes zu erhalten und die Ziele der Energiewende zu erreichen, müssen der Netzausbau und die Windkraft schnellstmöglich voran- getrieben werden. Für eine Infrastruktur, die dem gerecht wird, braucht es Strategie, politischen Willen sowie schnelle Plan- und Genehmigungsverfahren. Dies ist umso mehr von Bedeutung für die wachsende Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main, in der es bereits heute an vielen Stellen zu empfindlichen Engpässen kommt.“ www.ihkof.de/konjunktur Elektrisiert die Straße. Nicht nur für Design-Fans: Der Audi e-tron Sportback¹ - jetzt bei uns bestellbar. Der erste rein elektrische Sportback von Audi in der Antriebsvariante 55 quattro1 begeistert mit 300 kW (408 PS) Leistung und vereint eine neu interpretierte coupéhafte Linienführung mit sportivem Auftritt. Ergebnis: pure Emotion - ohne Abstriche. Machen Sie sich bereit: Der neue Audi e-tron Sportback1 steht in den Startlöchern. Jetzt sind das Fahrzeug und andere Elektro- und Hybridmodelle bei uns bestellbar! 1 Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km: 23,9– 20,6 (NEFZ); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0. Angaben zu den Kraftstoff-/Stromverbräuchen und CO2-Emissionen bei Spannbreiten in Abhängigkeit von der gewählten Ausstattung des Fahrzeug. Alle Angaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. Autohaus Brass Vertriebs GmbH & Co. KG Paul-Brass-Straße 7 63128 Dietzenbach Tel.: 0 60 74 / 8 01-5 Fax: 0 60 74 / 8 01-4 44 info.dietzenbach@brass-gruppe.de www.brass-dietzenbach.audi Afföllerstraße 108 35039 Marburg Tel.: 0 64 21 / 5 90 74-0 Fax: 0 64 21 / 5 90 74-1 00 info.marburg@brass-gruppe.de www.brass-marburg.audi Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 11 NACHRICHTEN Die Einweihung der Deutschlandzentrale ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant. Die Gesamtmietfläche von rund 13.600 Quadrat- metern wird Platz für mehr als 400 Mitarbeiter bieten. „Wir wollen Danfoss als attraktives Techno- logieunternehmen noch sichtbarer machen und haben dafür in Offenbach-Kaiserlei den optimalen Standort gefunden“, erklärt Ole Møller-Jensen, Geschäftsführer der Danfoss GmbH und Präsident Danfoss Central Europe. „Das neue Bürogebäude wird nicht nur ein hochmoderner Arbeitsplatz sein, sondern auch mit neuester energieeffizienter Gebäu- detechnologie von Danfoss ausgestattet. Es soll als Referenzobjekt für Kunden, Mitarbeiter und die Öffentlichkeit dienen.“ Die Gestaltung und Ausstattung des neuen Bürogebäudes wird im Sinne von „New Work“ von verschiedenen Mitarbeitergruppen mitge- staltet. Der gut zu erreichende neue Standort im Zentrum Europas soll zum Treffpunkt für Kollegen aus aller Welt werden. www.danfoss.de Da nf os s Modernes Arbeiten mit Blick auf den Main Danfoss-Deutschlandzentrale bald am Kaiserlei Danfoss, ein weltweiter Markt- und Technologieführer in den Bereichen Kälte, Klima, Heizung, Motorenregelung und mobile Maschinen, zieht von Offenbach-Waldhof an den Kaiserlei. Blick in das Atrium der Danfoss-Deutschlandzentrale, die in zwei Jahren bezogen werden soll. PLANUNG – PRODUKTION – MONTAGE WOLF SYSTEM GMBH 94486 Osterhofen Tel. 09932 37-0 gbi@wolfsystem.de WWW.WOLFSYSTEM.DE INDUSTRIE | GEWERBE | STAHL Offenbacher Wirtschaft März/April 202012 NACHRICHTEN Partner in China LANGEN. Die Pittler ProRegion Berufsausbildung GmbH (PBA) kooperiert mit der University of Technology Ningbo und dem Unternehmen Techart Medical Equipment Co. LTD. Beide Vereinbarungen sind Resultate des Besuchs von PBA-Geschäftsführer Thomas Keil und Guoen Leng, Geschäftsführer der Langener Lypics Germany und ehren- amtlicher Willkommenspate der Wirtschaftsförderung, in der chinesischen Stadt in der Region Schanghai. www.pba-online.de Stark in Berlin MÜHLHEIM. Die Wiener Feinbäckerei Heberer betreibt bald 40 Standorte in der Hauptstadt. Das Unternehmen sieht sich in seiner Strategie bestätigt, sich bei der Stand- ortwahl und der Sortimentsgestaltung an den Lebens- bedürfnissen einer mobiler werdenden Gesellschaft zu orientieren. Die positive Entwicklung zeigt sich auch in der Bilanz des Unternehmens. Die Umsätze auf bestehender Fläche konnten um vier Prozent gesteigert werden. Im ersten Halbjahr 2019 hat das Unternehmen seinen Umsatz dabei um 2,3 Millionen Euro auf 37,0 Millionen Euro erhöht. Darin nicht enthalten sind die Außenumsätze der gesamten Franchising-Sparte. Im Rhein-Main-Gebiet wurde das Filialnetz durch die Übernahme von zwölf Standorten der Glockenbäckerei merklich erweitert. www.heberer.de Erfolg mit Neuheiten OFFENBACH. Die Hyundai Motor Deutschland GmbH hat mit über 129.500 Neuzulassungen im vergangenen Jahr einen neuen Rekord aufgestellt, der einem Markt- anteil von rund 3,6 Prozent und einer Steigerung von 0,3 Prozentpunkten im Vergleich zu 2018 entspricht. Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr beträgt rund 13 Prozent. Hyundai bleibt damit nach eigener Auskunft die erfolgreichste asiatische Marke in Deutschland. Mit Produktneuheiten will das Unternehmen den Erfolg 2020 fortsetzen. www.hyundai.de Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 13 NACHRICHTEN Gemeinsam ermitteln wir Ihren Bedarf. Kontaktieren Sie uns! Tel . 06102. 32 92 98 rhein-main@cdc.de Carl Duisberg Centrum Rhein-Main www.carl-duisberg-firmentraining.de ERFOLGREICH GLOBAL AGIEREN: Mit uns finden Sie die richtigen Worte! • Sprachkurse für Beruf und Alltag • Branchenspezifische Trainings • Prüfungsvorbereitung Einzel- und Gruppentraining IHR EXPERTE IM RHEIN-MAIN GEBIET cdc.de Follow Us! SPRACHTRAINING Wirtschaftsinitiative gegründet Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Unternehmen etablieren. Offenbacher Wirtschaft März/April 202014 TITELTHEMA Ad ob e St oc k Das hessische Umweltministerium will die Wirtschaft unter dem Dach der seit 2008 existieren- den Nachhaltigkeitsstrategie Hessen vereinen. Bisher war sie lediglich in einzelne Aktionen eingebunden. Im Frühjahr 2019 wurde die Nachhaltigkeitsstrategie neu ausgerichtet und in Hessisches Bündnis für Nachhaltigkeit umbenannt. Gleich auf der Frühjahrssitzung wurde eine Wirtschaftsinitiative ins Leben gerufen, die nun zu entwickeln ist. Fest steht ihr Leitgedanke: Das Thema Nachhaltigkeit soll entlang der gesamten Wertschöpfungskette etabliert werden. Inzwischen wurde ein Steuerungskreis gegründet, besetzt mit Vertretern aus Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, der Landesverwaltung, aber auch von Gewerkschaften und Kirchen. Er erarbeitet in den nächsten Monaten die Zielsetzung, Themen, Angebote sowie die Organi- sationsstruktur der Wirtschaftsinitiative und bereitet den Start vor. Mit einer Befragung sollen zunächst die Bedürfnisse der Unternehmen für ein nachhaltiges Wirtschaften ermittelt werden, um in einem weiteren Schritt passende Angebote machen zu können. Im ersten Halbjahr 2020 ist es voraussichtlich so weit, dass die Wirtschaftsinitiative an den Start geht. Dann beginnt die eigentliche Arbeit. www.hessen-nachhaltig.de Woche der Nachhaltigkeit Vom 7. bis 10. September 2020 wird die IHK Offenbach am Main in Kooperation mit der IHK Hanau die verschiedenen Aspekte von Nachhaltigkeit behandeln. In Anlehnung an die vier strategischen Handlungsfelder der Nachhaltigkeit – Markt, Mitarbeiter, Umwelt und Gesellschaft – bieten vier Veranstaltungen unterschiedliche Schwerpunkte. www.offenbach.ihk.de/P181 Autor Peter Sülzen Telefon 069 8207-244 suelzen@offenbach.ihk.de Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 15 TITELTHEMA Natur- und Umweltschutz sind Teil der Unternehmensphilosophie Nachhaltigkeit aus Tradition Beim Sitzmöbelspezialisten Köhl in Rödermark ist Nachhaltigkeit ein gelebtes Konzept. Klimaschutz, Ressourcenschonung, CO2- Reduktion – nicht erst seitdem das Thema in aller Munde ist, setzt die Sitzmöbelma- nufaktur auf eine nachhaltige Produktion. Der mittelständische Hersteller qualitativ hochwertiger und ergonomischer Büro- und Konferenzstühle hat den ressourcenschonen- den Umgang mit Natur und Umwelt schon seit der Gründung des Unternehmens fest im Blick. Und im Laufe der Zeit haben Umbau- und Renovierungsarbeiten einen äußerst nachhaltig wirtschaftenden Entwicklungs- und Fertigungsstandort im Rhein-Main-Gebiet entstehen lassen. Die soziale Verantwortung ist seit Gründung im Jahr 1976 Teil der Unternehmensphilosophie und wurde mit zielgerichteten Investitionen unterstützt. Heute ist das Thema Nachhaltig- keit eine Managementposition innerhalb der Unternehmensführung und direkt an die Geschäftsleitung gekoppelt. Das spiegelt sich 100 % erneuerbare Energien am Standort in Rödermark nicht nur in ressourcenschonenden, effizienten Produktionsprozessen und in der CO2-neu- tralen Energieversorgung des Betriebes wider. Nachhaltiges Wirtschaften offenbart sich bei Köhl vor allem auch in Modularität und Quali- tät der langlebigen Produkte. Effiziente Prozesse und regionale Zulieferer Fester Bestandteil der Nachhaltigkeits- strategie ist es, Fertigungsprozesse und Logistik immer wieder auf ihre ökologische Verträglichkeit hin zu überprüfen und mittels internationaler Zertifizierungs- standards größtmögliche Transparenz zu erzielen. Bei allen Entwicklungsprozessen und Investitionsentscheidungen haben Energieeinsparungen und die Vermeidung von umweltbelastenden Verfahren Priorität. So wird in der Produkt-Neuentwicklung von Anfang an darauf geachtet, wiederverwend- bare Materialien und Holz aus nachhaltiger deutscher Forstwirtschaft zu nutzen. Kö hl G m bH Offenbacher Wirtschaft März/April 202016 TITELTHEMA Außerdem werden Zuliefer- und Logistik- partner entlang der gesamten Wert- schöpfungskette aktiv darin unterstützt, ihre Umweltbilanz zu verbessern und das Recycling auszuweiten. Dabei bevorzugt man Regionalität und kurze Transportwege. Denn auch das trägt dazu bei, Energie zu sparen und aufwendige Verpackungen zu vermeiden. Am Produktionsstandort in Rödermark setzt man mittlerweile zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien. Auf den Dächern des Verwaltungsgebäudes und der Produktions- hallen sorgen Fotovoltaik-Module auf einer Fläche von insgesamt 3.700 Quadratmetern für über 182.000 kWh an Solarstrom pro Jahr. Das bedeutet im Vergleich zu konventionell erzeugter Energie eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um 120 Tonnen im Jahr. Außerdem verfügt das Unternehmen über eine hochmoderne Pelletheizung und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, mit denen die wärmegedämmten Gebäude auf dem 14.800 Quadratmeter großen Firmenareal effi- zient und umweltschonend geheizt werden. Qualität und Modularität sorgen für langlebige Produkte Hochwertige Komponenten, ein modularer Aufbau und die langfristige Nachrüstbarkeit der Sitzmöbel machen diese zur äußerst nachhaltigen Investition. In der Produktion kommen ausschließlich schadstoffgeprüfte und umweltgerechte Materialien zum Einsatz. Diese können später wieder sortenrein den Rohstoffkreisläufen zugeführt werden. Dadurch sind Köhl-Sitzmöbel bis zu 99 Proz- ent recycelbar. Darüber hinaus sind die meisten Produkte mit Umweltsiegeln wie dem EU-Ecolabel oder dem FSC-Zertifikat ausgezeichnet. Und auch die in Fertigung und Vertrieb anfallenden Abfälle können durch eine sortenreine Trennung zum größten Teil wiederverwendet werden. Im Bereich Qualität und Umweltschutz unter- zieht sich das Unternehmen jährlich einer externen Prüfung. Alle Aktivitäten im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement sind zertifiziert (ISO 9001 und 14001). Außerdem ist man mithilfe externer Berater permanent bestrebt, den CO2-Fußabdruck weiter zu reduzieren. So wurden zum Beispiel in Koope- ration mit der Umweltorganisation „plant- my-tree“ und lokalen Forstbetrieben im hessischen Odenwald 200 Bäume gepflanzt, um auch auf diese Weise einen Beitrag zu einer besseren CO2-Bilanz zu leisten. www.koehl.com Autorin Christiane Diekmann Telefon 06055 9380-39 christiane.diekmann@mmd-pr.de Die perfekte Unternehmensnachfolge „Wir sind ein Unternehmen, das auf seine Kundenhistorie und Struktur aufbauen kann und nicht bei Null starten muss.“ Wenn ein Gründer das sagt, kann es sich eigentlich nur um eine Gründung durch Übernahme handeln. Die Rede ist von der Bühler & Sell Elektromotoren GmbH aus Offen- bach, einem mehr als 100 Jahre alten Betrieb im Elektromaschinenbau. „Wir machen alles, was sich durch Strom dreht“, bringt einer der neuen Inhaber und Geschäftsführer, Marc Jost, sein Unternehmen auf den Punkt. Und das augenscheinlich gut, denn seit er gemeinsam mit Bianca Quillmann den Betrieb übernahm und leitet, entwickelt sich das ohnehin gesunde Unternehmen besser als erwartet. Quillmann und Jost waren selbst viele Jahre Angestellte in dem Traditionsunternehmen gewesen. Als sie hörten, dass der bisherige Inhaber Frank Hill verkaufen wolle, sprachen sie ihn beim Grillen darauf an. Bevor Bühler & Sell an eine Investorengruppe gehe, wollten sie selbst das lieber über- nehmen. Sie stießen auf offene Ohren – schlussendlich einigte sich Frank Hill mit seinen Mitarbeitern und verzichtete auf einen möglichen höheren Verkaufspreis. Den Weg dorthin hatte Michael Butte geebnet, der mit seiner Beratungsgesell- schaft den gesamten Prozess begleitet hatte. Die Commerzbank Offenbach als Hausbank begleitete das Vorhaben, die Bürgschaftsbank Hessen besicherte die Kaufpreisfinanzierung, da die Neu-Unter- nehmer sich zwar privat engagierten, jedoch nicht alle erforderlichen Sicherhei- ten für so eine große Transaktion stellen konnten. Genau das ist ja die Aufgabe der Bürgschaftsbank, fehlende Sicherheiten zu ersetzen. „Es hat uns sehr bewegt, wie die Bürgschaftsbank bereit war, dieses Unternehmen zu begleiten und damit auch ein Stück Risiko von unseren Schultern genommen hat“, berichten Quillmann und Jost. Mit der Übernahme wurde das Unterneh- men von einer KG in eine GmbH überführt, ein Beirat wurde gegründet, in dem neben Michael Butte auch der ehemalige Besitzer aktiv ist. Mehr über die Bürgschaftsbank Hessen: www.bb-h.de Advertorial Fo to : H ei ke R os t Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 17 TITELTHEMA In Unverpackt-Läden gibt es die meisten Waren lose, damit Verpackungsmüll und Lebensmittelverschwendung vermieden werden. Einen der größten in Deutschland gibt es in Mühlheim. „Ich gebe euch zwei Monate“, bekamen Nina und Andres Bornemann zu hören, als sie 2019 ihr Geschäft „natürlichfrei“ in der Bahnhof- straße eröffneten. Sie blieben zuversichtlich, denn sie stolperten schließlich nicht blind in das Projekt. „Wir haben Marktforschung betrieben und uns von der IHK Kennzahlen zu Mühlheim nennen lassen“, sagt Andres Bornemann, der noch bis zum 31. März 2020 im Groß- kundenvertrieb arbeitet. Sie stellten fest: Die durchaus gute Kaufkraft in der Stadt wandert zum großen Teil ab. Die Bahnhofstraße hat in der Vergangenheit als Haupteinkaufsstraße an Bedeutung eingebüßt, wird aber seit einigen Jahren dank des Wochenmarkts und einiger interessanter Läden wieder aufgewertet. Idealer Standort Die Gründer entwickelten ein Konzept, das auf den drei Säulen „biologisch, regional, nachhaltig“ basiert und schrieben einen Businessplan. Ihre Bank, die Sparkasse Langen-Seligenstadt, gab bereitwillig grünes Licht für die Finanzierung. „Wir wollen uns das mal ansehen. Wir waren noch nie in einem Unverpackt-Laden“, sagt der Kunde, dessen Tochter im Kindergarten-Ar en s- Dü rr/ IH K Birgit Arens-Dürr hat bei der „natürlichfrei“ reingeschaut Offenbacher Wirtschaft März/April 202018 TITELTHEMA Andres und Nina Bornemann haben ihr Projekt Unverpackt-Laden sorgfältig vorbereitet. alter auf die Gläser mit Süßigkeiten zusteuert. „Willst du mal probieren?“, fragt die Ange- stellte Ilene Mazura. Außer ihr unterstützen sechs Minijobber das Ehepaar. Klar darf gekostet werden. Die meisten Kunden bringen selbst Behälter mit, wiegen sie zuerst und befüllen sie dann. Papiertüten und gereinigte Einweggläser stehen für Spontankäufer bereit. An der Kasse wird der Preis nach Abzug des Eingangsgewichts (Tara) ermittelt. Seit einem Jahr hilft „natürlichfrei“ Mühlheims Zentrum zu beleben und die Nahversorgung zu ergänzen. „Wir hätten es nicht besser tref- fen können“, ist Nina Bornemann überzeugt. Sie leitet das Geschäft, zu dem eine kleine Café-Ecke gehört, in der unterschiedlichste Gäste zusammentreffen. Auf 120 Quadratmetern Verkaufsfläche gibt es ein Vollsortiment mit rund 800 Artikeln: trockene Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Hülsenfrüchte, Nüsse, Saaten, Trockenfrüchte und Mehle. Dazu fast 70 Gewürze, Tees, Kaffee, Backzutaten und Süßigkeiten. Auch Öle, Essige, Milchprodukte, Backwaren, einige Glaskonserven sowie Hygiene-, Pflege- und Reinigungsmittel sind im Angebot. „Klar war, dass meine Frau mindestens so viel verdienen sollte wie in ihrem Beruf als Arzt- helferin“, erklärt Andres Bornemann. Sie zeigt sich zufrieden und sagt: „Es kommen Kunden von jung bis alt, vom ‚Öko‘ bis zum ‚Normalo‘. Mal füllt eine Oma ihr schönes Gefäß mit 200 Gramm Salz auf. Dann erledigen Familien ihren kompletten Wocheneinkauf.“ Wegen der Qualitätsvorgaben mögen die Preise über denen im konventionellen Einzelhandel liegen. „Die Leute merken aber schnell: Es ist günstig, wenn ich nur die Menge kaufe, die ich wirklich brauche“, hat sie beobachtet. Ihr Mann ergänzt: „Wir passen die Preise an, wenn sich im Einkauf etwas ändert.“ Mit Sonderangeboten locken sie nicht, versichert er. Statt Werbung bevorzugen sie Mund- propaganda und Social-Media-Präsenz. Es geht nicht immer ohne Gleich am Eingang überraschen Milchersatz- getränke in Kartons. Tetrapack im Unverpackt- Laden? „Wir haben lange gesucht. In Glas abgefüllt gibt es die Produkte kaum. Dieser Hersteller achtet sehr auf Nachhaltigkeit. Der Deckel ist aus Zuckerrohr, der Karton aus Weizenstroh, die Alufolie so dünn wie möglich. Fast alles ist recycelbar“, berichtet Andres Bornemann. „Immer auf Verpackungen zu verzichten, wäre schön. Aber manchmal gibt es gute Gründe dafür“, räumt er ein. Ob alles sein muss, was die Lebensmittelhygiene- und Verpackungsverordnung vorgibt, stellt er allerdings infrage. Verpackungen könnten ein- gespart, andere Materialien verwendet werden. „Das Know-how der Hersteller ist immens wichtig“, sagt er. Im hessischen Ministerium für Natur- und Umweltschutz nimmt er an gemeinsamen Gesprächen zum Thema teil. Mitte März öffnet eine „natürlichfrei“-Filiale in Rodgau-Nieder-Roden. Dann laden die Bornemanns auch am Puiseauxplatz zum nachhaltigen Konsum ein. www.natuerlichfrei.kaufen Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 19 TITELTHEMA Kunststoffverpackungen werden immer nachhaltiger „Die Welt braucht Recyclingsysteme“ Verpackungen aus Kunststoff sind in der Kritik, aber oft alternativlos. Für die Hersteller ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema. „Wie würden wir in einer Welt ohne Kunst- stoff dasitzen? Halb nackt, ohne Brille, ohne Handys?“, mahnt Thomas Pfaff, der gemein- sam mit Thiemo Burkardt die Geschäfte der Seufert Gesellschaft für transparente Verpackungen mbH in Rodgau führt. Auch er ist entsetzt über die Bilder von Plastik- müll-Teppichen auf den Weltmeeren und verendeten Tieren am Strand. Aber er sagt: „Es ist keine Lösung, unsere Industrie zum Sündenbock zu machen.“ Freier Blick aufs Produkt Die Seufert GmbH besetzt mit Klarsichtver- packungen eine Nische. „Ohne viel Druck wie im Kartonbereich geben wir dem schönen Innenprodukt eine Plattform. Wir gehören zu den Marktführern in Europa“, erklärt der Geschäftsführer. Das Unternehmen hat in Rodgau 85 Mitarbeiter. Das Material stammt aus der Schwesterfirma Folienwerk Wolfen in Bitterfeld, wo 160 Men- schen in Lohn und Brot stehen. „Durch die Beteiligung können wir auf die Entwicklung Einfluss nehmen. Wir haben nichts von der Stange. Der Kunde legt das Produkt auf den Tisch und sagt, das hätte ich gerne kreativ umgesetzt“, berichtet Pfaff. Nachhaltigkeit sei seit 30 Jahren ein großes Thema. Schon aus wirtschaftlichen Gründen geht der Abfall aus der Herstellung längst retour an das Folienwerk, wird wieder eingranuliert und verarbeitet. „Das machen wir seit Anfang der 90er-Jahre. Heute ist es ein Zusatznutzen, wenn du sagst, du hast ein nachhaltiges Produkt. Neue Technologien ermöglichen uns bis zu 100 Prozent Recycling.“ Neben eigenem und zugekauftem post- industriellem Abfall werden PET-Flaschen aus dem Post-Consumerbereich verarbeitet. „Die Kunden wollen hohe Qualität und Nachhaltigkeit, am besten reines Recyclat, aber mit den Eigenschaften eines jungfräu- lichen Materials: höchste Transparenz und Widerstandskraft.“ Das erfordert verschie- dene Reinigungsprozesse. Die Nachfrage sei „brutalst hoch“. Und da die Marktgesetze greifen, ist der recycelte Kunststoff derzeit die teurere Variante. Faktor Mensch Doch auch nachhaltige Kunststoffverpa- ckungen werden angeprangert. So dachte der EU-Umweltkommissar kürzlich über ein generelles Verbot nach. „Wir werden von der Politik alleingelassen und gebrandmarkt. Das Thema wird total falsch aufgesetzt. Die PET-Flasche hat keine Beine, da spielt der Faktor Mensch eine Rolle“, ist für Pfaff klar. Ar en s- Dü rr/ IH K Ehrliche, offene Diskussionen über Kunststoffverpackungen und Recycling sind für Thomas Pfaff entscheidend. Offenbacher Wirtschaft März/April 202020 TITELTHEMA gen. Aber da muss man alle Verpackungen unter die Lupe nehmen, nicht nur die aus Kunststoff!“ „Die Welt braucht Recyclingsysteme“, steht für Pfaff fest. Mindestens siebenmal kann Kunststoff wiederverwertet werden. Die Entwicklungsabteilung im Schwesterwerk forscht an Optimierungen und biologischen Alternativen. „Das ist zum Beispiel Bio-PET aus Zuckerrohr. Wir haben jetzt schon ein Material mit 30 Prozent und streben mindes- tens 60 Prozent an.“ Seufert wurde für solche Bemühungen mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt im September 2019 in London mit einem Innovationspreis für PET Blue Ocean, ein Material mit hohem Recyclinganteil. www.seufert.com Se uf er t Autorin Birgit Arens-Dürr Telefon 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de „Als China 2018 die Pforten dichtgemacht hat, wurde bekannt, dass unser Kunststoff- müll seit Jahren in ferne Länder exportiert wurde. Wir saßen auf dem eigenen Abfall. Ein Sündenbock musste her: die Kunststoff- verpackungsindustrie“, schildert er seine Sicht der Dinge. „Wir haben kein Problem mit Kunststoffverpackungen, sondern ein Recyclingproblem. Seit Anfang 1990 bezahlen wir über den Grünen Punkt für ein ordent- liches Recyclingsystem. Dann hören wir, es wurde nur rudimentär eingeführt. Wo ist das Geld geblieben? Hätte der Gesetzgeber vor zehn Jahren vorgegeben, dass es nur eine Sorte Kunststoff mit einem ordentlichen Recyclingsystem gibt, dann hätten wir nicht diese Misere.“ Außerdem fordert er, den Verbraucher ehrlich zur „thermischen Verwertung“ zu informieren. Besser erhöhe man den Brennwert von Rest- müll mithilfe von Plastikabfall, um Fernwärme zu erzeugen, als dazu Rohöl zu nehmen. Allerdings lasse sich von Europa aus nicht die Welt retten. „85 Prozent der Verunreinigungen auf den Meeren stammen aus Asien und Nordafrika.“ Gemeinsam zu Lösungen Wie soll es weitergehen? Im April diskutieren darüber bei Seufert alle, die dort an der Wert- schöpfungskette beteiligt sind. Mithilfe der Kunststoffverbände sucht das Unternehmen den Austausch mit der Politik. „Natürlich ist nicht alles toll. Es gibt unnötige Verpackun- Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 21 TITELTHEMA Das Verpackungsmaterial Eco-R-PET enthält bis zu 100 Prozent recycelten Kunststoffabfall. Nutzen Sie die Fachkompetenz unserer Metallexperten für Ihre passgenauen Metallteile! CNC-FRÄSTECHNIK INDUSTRIEGRAVUREN CNC-DREHTECHNIK BLECHBEARBEITUNG SIEB-/DIGITALDRUCK ERODIERTECHNIK SCHWEISSEN/BOLZENPRESSEN SCHODER GMBH Heinrich-Hertz-Straße 19 · 63225 Langen Tel.: 0 6103 / 59 71-0 · Fax: 0 6103 / 59 71-59 info@schoder.com · www.schoder.com Sie suchen einen Lohnfertiger, der Ihre Gehäuse präzise lasert und biegt? Unsere Laserschneidetechnik ermög- licht Ihnen komplexe Umrisse und eine genaue, schnelle Verarbeitung. Best- mögliche Materialausnutzung macht die Lasertechnik ausgesprochen wirt- schaftlich. Unsere Spezialisten an den CNC-Biegemaschinen sorgen für sehr fl exibles Abkanten und gewährleisten komplizierte Biegeteile. Sparsam und stark: CNC-Blechbearbeitung „ Wir reden kein Blech, wir lasern es! “ Stefan Heil, Abteilungsleiter Feinblech Ihr SCHODER-Spezialist für Laser- und Biegetechnik Ihr SCHODER-Spezialist für Laser- und Biegetechnik Energie-Scouts Auszubildende engagieren sich für den Klimaschutz Seit 2014 qualifizieren die IHKs in Deutschland Auszubildende zu Energie-Scouts. Die Jugendlichen lernen, Energiesparpotenziale in ihren Betrieben zu finden. Sowohl kaufmännische als auch gewerblich- technische Auszubildende können Energie- Scouts werden. Sie erwerben Kenntnisse zu Klimaschutz, Energie- und Ressourceneffi- zienz. Fachworkshops in den teilnehmenden Unternehmen vermitteln den Jugendlichen das notwendige Hintergrundwissen zu Technologien und Verfahren. Sie lernen Messgeräte anzuwenden, Energiedaten zu erheben und diese zu bewerten. Parallel suchen die Auszubildenden im eige- nen Unternehmen nach Verbesserungsmög- lichkeiten, dokumentieren sie und überlegen Lösungen. Da sie frei von Betriebsblindheit ans Werk gehen, lohnt sich ihr Einsatz oft selbst dann, wenn ein Energiemanagement vorhanden ist. Die teilnehmenden Firmen tragen nicht nur zum Klimaschutz bei, sie spa- ren gleichzeitig Energiekosten und steigern ihre Attraktivität als Ausbildungsbetrieb. Die Auszubildenden übernehmen Verantwortung und entwickeln im Team eigene Ideen. Das begeistert Julia Römer, Mitglied der Geschäftsleitung der Benedict System- fertigung GmbH in Aschaffenburg, deren Energie-Scouts im letzten Jahr die Weiter- bildung bei der IHK Offenbach am Main als bestes Team absolviert haben. „Im Rahmen des Projektes wurden konkrete energetische IH K Beim Workshop in der Benedict Systemferti- gung GmbH in Aschaffenburg sammelten die angehenden Energie-Scouts 2019 Praxiswissen. Nachrichten Konjunktur derzeit stabil | Ratgeber Kurzer Weg zu flüssigen Mitteln | Bildung Spezialisten für feine Lederwaren | Netzwerke Neuer WJ-Vorstand startet durch itelthema t Besser nachhaltig 3–4 | 2020 Offenbacher WIRTSCHAFTDas Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 5–6 | 2020 TITELTHEMA AbgefahrenMit einer Anzeige in der Offenbacher Wirtschaft erreichen Sie 23.500 Entscheider in Stadt und Kreis Offenbach. Wir beraten Sie gerne: 0 69 / 42 09 03-75 oder www.zarbock.de Offenbacher Wirtschaft März/April 202022 TITELTHEMA Autor Peter Sülzen Telefon 069 8207-244 suelzen@offenbach.ihk.de Schwachstellen im Betrieb gefunden. Sie sind bereits genau beziffert und können größten- teils selbst beseitigt oder optimiert werden“, sagt Römer. „Wir konnten die Talente und Begabungen unserer Azubis noch besser kennenlernen und sie nun gezielter fördern.“ Zudem haben sich das Team- gefüge und das Miteinander im Unternehmen positiv verändert, stellt sie fest und ergänzt: „Die Offenheit und das Verständnis für unternehmerische Belange wurden größer.“ Die Energie-Scouts der Benedict GmbH hatten sich mit Druckluft- leckagen im Betrieb beschäftigt und ins- gesamt 28 Undichtigkeiten entdeckt. Durch deren Beseitigung spart das Unternehmen jährlich rund 2.500 Euro. Die Themen variieren: So ging es bei Einsätzen in der Region zum Beispiel um Beleuchtung, Belüftung, Motoren, Dienstreisemanagement oder Mitarbeiter- motivation. Die Energie-Scouts sind ein Projekt der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. In der IHK Offenbach am Main startet die nächste Qualifizierungsrunde im Juni 2020. Sie endet mit der öffentlichen Präsentation und Auszeichnung der Energie- Scout-Projekte im November 2020. Interes- sierte Unternehmen können sich jederzeit bei der IHK melden. www.offenbach.ihk.de/P4352 www.mittelstand-energiewende.de ... spart das Unternehmen jährlich rund 2.500 Euro. Telefon: 06103 95-3000 • E-Mail: kontakt@vobadreieich.de www.vobadreieich.de WIR SIND VOLKS BÄNKER Weil wir für die Zukunft umdenken. Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 23 TITELTHEMA Mehr Recycling bei Gewerbeabfällen Zu wertvoll zum Verbrennen Die Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV) formuliert anspruchsvolle Vorgaben für ein hochwertiges Recycling. Laut Statistik betrifft das in Hessen rund 284.000 Gewerbebetriebe und 35.000 Baustellen. Die schon 2017 novellierte Verordnung zielt darauf, wertstoffhaltige Abfälle zu gewinnen, um diese mehr und besser als bisher wieder- zuverwenden oder stofflich zu verwerten. Rohstoffe sollen in den Stoffkreislauf zurück- geführt und nicht „energetisch verwertet“ – also verbrannt – werden. Dazu müssen sie möglichst sortenrein gesammelt werden. Es geht um die Fraktion Pappe, Papier und Karton sowie um Glas, Kunststoffe, Metalle, Holz, Textilien und Bioabfälle. Zusätzlich sind jene Abfälle zu separieren, für die es eine andere Rechtsgrundlage gibt. Dazu zählen Ver- packungen, Elektrogeräte oder Batterien. Das ist für alle Gewerbebetriebe verbindlich, ob groß oder klein, Dienstleister oder Handwerker. Im Bereich der Bau- und Abbruchabfälle sind Glas, Kunststoffe, Metall, Holz, Dämmmaterial, Bitumengemische, Baustoffe auf Gipsbasis, Beton, Ziegel und Fliesen-Keramik-Gemische zu sortieren. Das gilt auch für Bauabfälle aus betriebseigenen Baumaßnahmen. Seltene Ausnahmen gibt es nur, wenn die Umsetzung technisch unmöglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Abfallerzeuger und -besitzer haben zudem umfassende Dokumentationspflichten. Die Vollzugshinweise für betroffene Unternehmen keine Rechtskraft entfalten, bieten sie gute Anhaltspunkte, wie die Pflichten aus der Ver- ordnung rechtskonform umgesetzt werden. Sie sind unter dem Stichwort „LAGA M34“ im Internet zu finden. fir in a - i st oc kp ho to .c om Autor Peter Sülzen Telefon 069 8207-244 suelzen@offenbach.ihk.de Die Gewerbeabfallverordnung in der Praxis Wird die GewAbfV zumindest in Hessen einheitlich umgesetzt? Das beleuchtet die Veranstaltung aus Sicht des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klima- schutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, des Regierungspräsidiums als Vollzugsbehörde, eines Entsorgungsunternehmens sowie eines Abfallerzeugers aus der Region. Termin: 12. März 2020, 14:00 bis 17:00 Uhr Ort: IHK Offenbach am Main www.ihkof.de/GewAbfV getrennte Sammlung der verschiedenen Abfallfraktionen und die fachgerechte Entsorgung müssen mit Fotos, Lageplänen der Abfallsammelstellen, Wiegescheinen und Rechnungen belegt werden. Für die Dokumentation, die Behälterverwaltung oder das Abfuhrmanagement bieten einige Dienst- leister übersichtliche Softwareunterstützung wie Handy-Apps an. Auch die hessischen Regierungspräsidien stellen auf ihren Websei- ten eine Dokumentationshilfe zur Verfügung. Erst 2019 haben sich die zuständigen Bundes- länder auf einheitliche Maßstäbe für den Vollzug der Verordnung geeinigt. Dies zeigt, wie komplex die Materie ist. Auch wenn die Damit Rohstoffe aus Gewerbeabfällen in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können, müssen sie schon im Betrieb sortiert werden. Offenbacher Wirtschaft März/April 202024 TITELTHEMA Pendeln und Reisen Jobticket einführen Dienstfahrrad- oder E-Bike-Leasing anbieten Fahrgemeinschaften fördern (Intranet oder schwarzes Brett) Umweltfreundliche Firmenfahrzeuge anschaffen Zug statt Flug für Dienstreisen nehmen Ganzheitlich und umfassend: das Betriebliche Mobilitätsmanage- ment. Die IHK hilft, es zu entwickeln und systematisch umzusetzen (www.offenbach.ihk.de/P4732) Verbrauchsmaterial Weniger drucken. Wenn, dann beidseitig und im tonersparenden Eco-Modus Papier mit hohem Recycling-Anteil, möglichst 100 Prozent, verwenden Toilettenpapier und Küchenrollen aus recyceltem Material bevor- zugen. Auf Umweltzeichen Blauer Engel achten Seife, Spül- und Putzmittel mit biologisch abbaubaren Inhalts- stoffen schonen Umwelt und Haut Arbeitskleidung aus Bio-Baumwolle oder recycelten Fasern zur Ver- fügung stellen. Hier steht das GOTS-Siegel für nachhaltige Qualität Heizung und Strom Rechner, Drucker, Scanner und sonstige Geräte zum Feierabend vom Netz nehmen (Steckdosenleisten mit Schalter) Bewegungsmelder in Sanitärräumen und Kaffeeküchen installieren Heizungen/Klimaanlagen über Zeitschaltuhren zum Feierabend drosseln Prüfen, ob eine Fotovoltaikanlage wirtschaftlich wäre Energieberatung für Unternehmen nutzen (www.offenbach.ihk.de/P279) Auszubildende als Energie-Scouts qualifizieren (s. Beitrag auf Seite 22) Rund ums Gebäude Dachflächen oder Fassaden begrünen Grünflächen insektenfreundlich gestalten (Blütenpflanzen aussähen, nicht mähen, keine Pestizide einsetzen) Insektenhotels aufhängen Müll vermeiden, Rohstoffe verwerten Auf Einweggeschirr und -besteck verzichten Abfälle sortenrein trennen (s. Beitrag auf Seite 24) Batterien und Akkus sammeln und dem Recycling zuführen Ausrangierte, funktionierende Elektronikgeräte und Büro- Einrichtung verschenken So geht’s nachhaltiger Checkliste für den Betrieb Nachhaltigkeit ist ökologisch geboten und ökonomisch sinnvoll. Ein Check der Gegebenheiten und Abläufe im Unternehmen bringt Möglichkeiten für Verbesserungen an den Tag. Informationen und Beratung bietet die IHK Offenbach am Main. Grüne Zukunft Rogel Raumbegrünung GmbH Samerwiesen 14, 63179 Obertshausen Tel.: 06104 - 94897-10, rogel@hydrokultur.de www.hydrokultur.de Die Innenraum-Begrünung bietet heute weit mehr Möglichkeiten als das einfache Platzieren von Topfpflanzen. Durch moderne Begrünungssysteme lässt sich “Grün“ als Design-Element behandeln, welches vielseitige Einsatzmöglichkeiten im Raum bietet. Neben der beeindruckenden Optik einer Pflanzenwand, eines Pflanzenbil- des oder eines kompletten Innengar- tens ist es der gesundheitsfördernde Mehrwert der die Pflanzen für uns unverzichtbar macht. Fakt ist, mit Begrünung jeglicher Art tut man der Umwelt und den Menschen langfristig etwas Gutes. Jeder kann mit- machen und somit zu einer klimagerechten Stadtentwicklung beitragen. Wir sind Ihr Spezialist im Rhein-Main-Gebiet und beraten Sie gerne um gemeinsam eine individuelle Begrünungslösung für Ihr Unternehmen zu finden. Nachhaltig investieren PFLANZEN NATÜRLICHE KLIMAANLAGEN FÜR BÜRO- & INNENRÄUME Wohlfühlgarantie Natürliche Ästhetik und ein gesundes Raumklima Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 25 TITELTHEMA Europa soll bis 2050 zum ersten klima- neutralen Kontinent werden. Ein Fahrplan soll die Wirtschaft in der Gemeinschaft nachhaltiger machen. Um Umweltpolitik und Nachhaltigkeit grenzüberschreitend gerecht zu werden, setzt die EU auch bei Freihandels- abkommen auf hohe internationale Umwelt- und Sozialstandards. Ein Aktionsplan der EU-Kommission soll deshalb sicherstellen, dass sie in den Partnerländern tatsächlich realisiert und sogar ausgebaut und verbessert werden. Neuere EU-Abkommen mit Drittstatten (zum Beispiel Südkorea, Zentralamerika, Kolum- bien/Peru, Singapur, Vietnam, Kanada) gehen schon in diese Richtung. Die Vertragsseiten verpflichten sich, internationale Arbeits- und Umweltstandards zu ratifizieren und anzuwenden. Sozial- und Umweltdumping, beispielsweise durch das Unterbieten bei Arbeitslöhnen oder Umweltauflagen, werden ausdrücklich untersagt. Es gibt eigene, bin- dende Kapitel zu Nachhaltigkeitsfragen und teilweise spezielle Regelungen zur umsich- tigen Nutzung natürlicher Ressourcen wie Fischbeständen und Holz, gegen Korruption sowie für CSR (Corporate Social Responsibility oder Unternehmerische Gesellschaftsver- antwortung). Im geplanten Freihandelsabkommen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) soll Brasilien verpflichtet werden, die Entwaldung zu bekämpfen. Ein Kapitel umfasst Themen wie die nachhaltige Bewirtschaftung und Erhaltung der Wälder sowie die Achtung der Arbeitnehmerrechte. Bilaterale Gremien und Beratergruppen, die aus Organisationen der Zivilgesellschaft gebildet wurden, führen Kontrollen durch. Umwelt- und Sozialstandards in Freihandelsabkommen Wie nachhaltig sind unsere Handelspartner? Der Green Deal von EU-Präsidentin Ursula von der Leyen hat Auswirkungen auf die internationalen Handelsabkommen. Autorin Silvia Schubert-Kester Telefon 069 8207-252 schubert@offenbach.ihk.de Für Streitfälle sind spezielle Schlichtungsver- fahren vorgesehen. Dass die EU das Thema ernst nimmt, zeigt sich beispielsweise daran, dass sie Anfang 2019 formelle Konsultationen mit Korea ein- geleitet hat. Der Grund: Das Partnerland hatte gezögert, Vereinbarungen über internationale Arbeitsstandards umzusetzen. Wie ernst die Partnerländer die Nachhaltigkeitsvereinba- rungen nehmen, wird die Zukunft zeigen. Offenbacher Wirtschaft März/April 202026 TITELTHEMA AUSGEZEICHNETE BAUFINANZIERUNG MIT SYSTEM. WIR ÜBERLASSEN GUTE BERATUNG NICHT DEM ZUFALL. Ausstellung Eigenheim und Garten in Bad Vilbel Durch Sale & Lease Back, auch SLB oder Asset-Finance genannt, können stille Reserven gehoben werden. Die schlummern regelmäßig in den gebrauchten, nahezu abgeschriebenen Maschinen, Anlagen oder Nutzfahrzeugen von Unternehmen. Das Unternehmen erfährt einen Liquiditätszufluss und kann zudem einen außerordentlichen Ertrag generieren, der die Eigenkapital-Quote zu stärken hilft. Anschlie- ßend werden die Maschinen oder Anlagen im Gegenzug langjährig zurückgeleast. Sie werden unverändert und vor allem ohne Zeitverzöge- rung weiter genutzt. Wann kommt SLB infrage? Der innovative Finanzierungsansatz liegt darin, dass nicht die Kundenbonität im Vordergrund steht, sondern allein die Werthaltigkeit des Maschinenparks. Dafür kommen ausschließ- lich universal einsetzbare, mobile und sekundärmarktfähige Maschinen in Betracht. Welche Vorzüge hat die Finanzierungsform? Anhand eines detaillierten Anlagespiegels wird innerhalb weniger Tage ein erstes Finanzierungsangebot erstellt. Gutachter ermitteln unter Berücksichtigung der Zweit- marktfähigkeit den Wert der Assets, aus dem sich der Ankaufswert und die Ausschüt- tungssumme für den SLB-Deal ergeben. Es folgen eine ausführliche Eigentumsprüfung und der Vertragsabschluss. Meist hat der Kunde innerhalb kurzer Zeit die liquiden Mittel auf seinem Konto – ohne sich einer langwierigen Kreditprüfung unterziehen zu müssen. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Die Objekte für das SLB müssen frei von Rechten Dritter sein. Eine weitere zwingende Voraussetzung ist, dass es sich um universal einsetzbare Maschinen handelt, für die es einen entsprechenden Sekundärmarkt gibt. Branchenseitig werden unter anderem die Bereiche Automotive (Metall- und Kunststoff- verarbeitung), Maschinenbau, Hoch- und Tiefbau, Druckindustrie, Lebensmittelher- stellung, Textilproduktion, Landwirtschaft und Nutzfahrzeuge fokussiert. Das Finanzierungs- volumen reicht von 100.000 bis zu 15 Millionen Euro. Wo sind die Grenzen? Nicht finanziert werden Einzel- und Sonderma- schinen, verkettete Anlagen und Immobilien. Was ist zu beachten? Die Bedeutung von SLB-Verfahren bei Unter- nehmen steigt stetig an, da es ein erprobtes Mittel ist, um die eigene Liquidität im Rahmen einer reinen Innenfinanzierung abzubilden. Wichtig für den Unternehmer: Wie bei jeder anderen Finanzierungsart muss er die künfti- gen Leasingraten jederzeit bedienen können. Wenn die Maschine abgeschrieben ist, fällt für den kompletten Kaufpreis ein außerordent- licher Ertrag an. Er ist voll zu versteuern, wenn keine Verlustvorträge vorhanden sind. Andererseits sind die Leasingraten in der Zukunft Betriebsausgaben, die sich gewinn- und damit steuermindernd auswirken. Sale & Lease Back Kurzer Weg zu flüssigen Mitteln Was tun, wenn Liquidität gefragt ist und die Bank „Nein“ sagt? Die Finanzierungsform Sale & Lease Back kann eine Alternative sein. Kontakt Patrick Felderhoff Telefon 069 9399 6463 11 patrick.felderhoff@ctf-finance.com www.ctf-finance.com IHR PARTNER IN SACHEN ETIKETTEN Für jeden Etikettenbedarf die passende Lösung. Individuell in Form, Farbe, Material und Haftung. Herderstraße 8 63073 Offenbach am Main Tel 069 89993-0 Fax 069 89993-45 info@of-etiketten.de www.of-etiketten.de OFFENBACHER ETIKETTENFABRIK Joachim Siebert Anzeige_184x46_2019_Layout 1 23.10.2018 11:25 Seite 1 Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 27 RATGEBER Lernende und interagierende Maschinen verstehen Fit für KI Der kostenlose Online-Kurs „Elements of AI“ der IHKs in Deutschland vermittelt Wissen zur künstlichen Intelligenz (KI oder AI). Der Deutsche Industrie- und Handelskam- mertag (DIHK) rechnet in den nächsten fünf Jahren mit einem stark wachsenden Einsatz von KI in allen Wertschöpfungsstufen. „Im digitalen Zeitalter bleiben wir als deutsche Wirtschaft nur wettbewerbsfähig, wenn wir auch bei künstlicher Intelligenz an der Weltspitze mitspielen“, sagt DIHK-Präsident Eric Schweitzer zum Ziel der Initiative. Jede noch so intelligente Maschine brauche einen Menschen, der sie versteht. Deshalb seien Fachkräfte mit klugen Ideen und dem richtigen Know-how wichtig. Für die Teilnahme an dem in Finnland entwi- ckelten Angebot sind weder mathematische noch Programmierkenntnisse erforderlich. Es umfasst sechs Module, die bei freier Zeitein- teilung absolviert werden. www.elementsofai.de BIEG informiert zu Pinterest Hier geht’s ums Produkt Die Plattform Pinterest ist in Deutschland beliebt und bietet Unternehmen gute Möglichkeiten zur Produktpräsentation. Noch ein neues Social Network – muss das sein? Noch mehr Inhalt generieren und verbreiten? Mit diesen Fragen beginnt der neue Leitfaden „Das Pinterest-1 x 1“ des IHK-Beratungszentrums BIEG Hessen. Er erklärt, wie der Einsatz der Plattform insbesondere kleinen Unternehmen weiterhilft und wann sich die Aktivität dort lohnt. Denn als „soziale Produktsuchmaschine“ unterscheidet sich Pinterest erheb- lich von anderen Netzwerken: Einzelne Produkte können gezielt beworben und verkauft werden. Den Leitfaden gibt es kostenfrei zum Download. www.bieg-hessen.de Brexit-Folgen kommen noch Bereit sein, wenn’s ernst wird 2020 hat der Brexit noch keine gravierenden Konsequenzen für den Handel deutscher Unternehmen. Die kommen voraussichtlich Anfang 2021. Klar ist bereits jetzt: Die Unternehmen müssen sich auf Veränderungen einstellen. Insbesondere im Warenverkehr wird es eine Reihe von Verschlechterungen geben. Die Vorbereitungen in den Unternehmen auf den Brexit können umfangreich sein – abhängig unter anderem vom künftigen Engagement in Großbritannien, von der Unternehmensgröße und der Branche. Ein Check hilft herauszufinden, wo Anpassungsbedarf im Unternehmen herrscht. www.ihk.de/brexitcheck Vom optimalen Architektenentwurf bis zur schlüsselfertigen Ausführung ▪ GANZHEITLICH: Produktion und Logistik ▪ SPEZIALISIERT: Wohn- und Geschäftshäuser ▪ ERFAHREN: Büro und Handel ▪ VERANTWORTLICH: Planung und Entwicklung ▪ SCHLÜSSELFERTIG: Neubauten und Sanierung ▪ VERBINDLICH: Termin- und Festpreisgarantie A B B A WEIL UNSER MASSSTAB IHRE HOHEN ERWARTUNGEN SIND. www.joekel.de Joekel_AZ_IHK_alle_rz.indd 1 30.08.17 10:53 Offenbacher Wirtschaft März/April 202028 RATGEBER Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsthema wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de 3–4 2020 Werbemittel Kundengeschenke mit Mehrwert Seite 6 Nachhaltig tagen Green Meetings sind Standard Seite 7 Veranstaltungen Fo to : i st oc k/ iz us ek 2 VerlagsSpecial | Veranstaltungen Blick über den Tellerrand Events nachhaltig planen und durchführen Zu einer nachhaltigen Firmenveranstaltung gehört ein nach- haltiges Catering mit entsprechenden Lebensmitteln. Doch auch weitere Faktoren wie die Wahl der Location und der Umgang mit den Servicemitarbeitern spielen eine Rolle. Bei der Planung eines Firmenevents sind viele Aufgaben zu er- ledigen. Bei einer Großveranstaltung sind Essen und Trinken wichtig, vor allem in Bezug auf Nachhaltigkeit. Ein nachhalti- ges Catering erscheint aufwändig und teuer. Sicher erfordert es Aufmerksamkeit, doch der positive Effekt, der damit erzielt werden kann, ist groß: Denn man tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, auch die Wahrnehmung bei Kunden und Gästen ist positiv. Schließlich werden Bemühungen um Nachhaltigkeit von Unternehmen durch deren Kunden und Partner honoriert. Folgende Hinweise sind zu beachten: Auswahl der Lebensmittel Wer ein nachhaltiges Menü oder Buffet anbieten möchte, muss auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Erdbeeren zum Nachtisch auf der Weihnachtsfeier sind nicht möglich, beim Sommerfest natürlich schon. Auch Ananas stellt ein Problem dar, denn beim nachhaltigen Catering müssen saisonale und regionale Produkte auf den Teller kommen, konsequenterweise in Bioqualität. Caterer, die auf nachhaltige Angebote speziali- siert sind, können entsprechende Menü-Vorschläge machen, die raffinierte Gerichte mit heimischen und saisonalen Lebens- mittel enthalten. Die Zeit und Wegstrecke vom ökologischen Anbau bis hin zum Teller des Gasts sollen möglichst kurz sein. Bei der Auswahl des Menüs oder Buffets stellt sich die Frage, ob Fleisch auf dem Speiseplan stehen soll. Für den Event kann natürlich Bio-Fleisch aus der Region als Alternative verwendet werden. Aufgrund der Klimabilanz sollte aber zumindest über is to ck /o nu rd on ge l 2 VerlagsSpecial | Veranstaltungen Blick über den Tellerrand Events nachhaltig planen und durchführen Zu einer nachhaltigen Firmenveranstaltung gehört ein nach- haltiges Catering mit entsprechenden Lebensmitteln. Doch auch weitere Faktoren wie die Wahl der Location und der Umgang mit den Servicemitarbeitern spielen eine Rolle. Bei der Planung eines Firmenevents sind viele Aufgaben zu er- ledigen. Bei einer Großveranstaltung sind Essen und Trinken wichtig, vor allem in Bezug auf Nachhaltigkeit. Ein nachhalti- ges Catering erscheint aufwändig und teuer. Sicher erfordert es Aufmerksamkeit, doch der positive Effekt, der damit erzielt werden kann, ist groß: Denn man tut nicht nur der Umwelt etwas Gutes, auch die Wahrnehmung bei Kunden und Gästen ist positiv. Schließlich werden Bemühungen um Nachhaltigkeit von Unternehmen durch deren Kunden und Partner honoriert. Folgende Hinweise sind zu beachten: Auswahl der Lebensmittel Wer ein nachhaltiges Menü oder Buffet anbieten möchte, muss auf bestimmte Lebensmittel verzichten. Erdbeeren zum Nachtisch auf der Weihnachtsfeier sind nicht möglich, beim Sommerfest natürlich schon. Auch Ananas stellt ein Problem dar, denn beim nachhaltigen Catering müssen saisonale und regionale Produkte auf den Teller kommen, konsequenterweise in Bioqualität. Caterer, die auf nachhaltige Angebote speziali- siert sind, können entsprechende Menü-Vorschläge machen, die raffinierte Gerichte mit heimischen und saisonalen Lebens- mittel enthalten. Die Zeit und Wegstrecke vom ökologischen Anbau bis hin zum Teller des Gasts sollen möglichst kurz sein. Bei der Auswahl des Menüs oder Buffets stellt sich die Frage, ob Fleisch auf dem Speiseplan stehen soll. Für den Event kann natürlich Bio-Fleisch aus der Region als Alternative verwendet werden. Aufgrund der Klimabilanz sollte aber zumindest über is to ck /o nu rd on ge l 3 | VerlagsSpecialVeranstaltungen eine Reduktion nachgedacht oder Fleisch eben gleich ganz vom Speiseplan des Events gestrichen werden. Ein guter Caterer, der sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt, wird hierzu beraten können. Ein Buffet ohne Fleisch muss nämlich nicht aus langweiligen Beilagen bestehen. Konsequenz in der Umsetzung Veranstalter, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit befas- sen, sollten nicht nur das Catering beachten sondern über den Tellerrand schauen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Saisonale Snacks aus der Region mit Plastikbesteck von Ein- weggeschirr zu essen, wäre fast schon fahrlässig. Allerdings eignen sich dünne Teller aus Bambus auch nicht für einen festli- che Veranstaltung beispielsweise im Bankensektor, da die Gäste einer solchen Veranstaltung meist eine bestimmte Erwartungs- haltung an Stil und Atmosphäre haben. Damit auf Wegwerf- Artikel verzichtet werden kann, vermieten Caterer Geschirr und Gläser. Getränke können aus Mehrwegflaschen ausgeschenkt werden, so lässt sich Müll vermeiden. Events benötigen oft eine anspruchsvolle technische Ausstat- tung. Hier sollte bei der Organisation und Buchung die Reduk- tion des Stromverbrauchs angestrebt werden. Von Beleuchtung über Präsentations-Hardware, bis zu Bühnentechnik sind die Einsparpotenziale manchmal enorm. Damit sorgt man nicht nur für mehr Nachhaltigkeit auf dem Event, sondern spart natürlich auch Energiekosten. Immer mehr Locations weisen ihre CO2-Bilanz aus – so lassen sich nachhaltige Locations schnell erkennen. Außerdem sollte man bei der Buchung des Veranstaltungsortes darauf achten, dass die Gäste bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln anrei- sen können – und nicht einzeln mit dem Auto. Faktor Mensch Nachhaltigkeit bezieht sich nicht nur auf die Umwelt und den Energieverbrauch. Auch der Umgang mit Menschen spielt eine wichtige Rolle. Gerade in der Gastronomie kommt es immer wieder vor, dass beim Mindestlohn, der korrekten Anmeldung und Versicherung der Mitarbeiter, bei Arbeitsschutzbestim- mungen oder beim Jungenschutz geschummelt wird. Als Auf- traggeber sollte man hier seine Ansprüche und Vorstellungen deutlich machen und sich gegebenenfalls Nachweise zeigen lassen. Umgang mit unverbrauchten Lebensmitteln In Deutschland werden jedes Jahr zirka 30 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt. Vielleicht ist es im Rahmen einer Veran- staltung auch möglich, nicht benötigte Reste an entsprechen- de Hilfsorganisationen zu spenden. Allerdings müssen dabei verschiedenen Dinge beachtet werden. Lebensmittel, die auf einem offenen Selbstbedienungsbuffet lagen, dürfen aus hygi- enischen Gründen nicht mehr weitergegeben werden. Ebenfalls sind Kühlketten nicht zu unterbrechen, da sonst ein gesundheit- liches Risiko entsteht. Grundsätzlich ausgeschlossen von der Weitergabe sind Lebensmittel, die rohes Fleisch, frische Eier oder rohen Fisch enthalten. Idealerweise planen Organisatoren von Veranstaltungen bereits im Vorfeld, wie mit nicht verbrauchten Lebensmittel umgegan- gen wird. Hilfe bietet die Initiative „United against the Waste“ mit einer Reihe Ideen zum Food-Waste-Management und pra- xistauglichen Lösungen. In größeren Städten gibt es Initiativen, Vereine und Unterneh- men, die der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken. Am bekanntesten sind hier die Tafeln, die sich deutschlandweit eta- bliert haben. Konkrete Lösungen lassen sich auch mit der App „Too good to go“ umsetzen: Mit ihr können Veranstalter ihre Lebensmittelreste kurz vor Ende eines Kongresses für wenig Geld anbieten, Kunden reservieren die Lebensmittel und holen sie direkt vor Ort ab. • Kurzurlaub ganz nah – nur 30 Min. von Frankfurt entfernt • Meetings, Seminare, Tagungen und Events • Hubertus-Hof – unser Hotelbruder im Spessart • Idyllische Lage direkt am Wasser und mitten in der Natur • Verwöhnarrangements und kulinarische Abwechslung • vitalOase zum Wohlfühlen und Insel mit Beach-Club Wir freuen uns auf Sie! Genuss, Freizeit, Wellness, Tagung. Vielfalt ganz nach Ihrem Geschmack Events & Outdoor- Programme direkt vor der Haustüre! www.seehotel-niedernberg.de n W illkommen in unserer Dorfgemein sc ha ft n W ill ko m m en in unserer Dorfgemeinschaf n W illkom m en in Seehotel Niedernberg GmbH & Co. KG Leerweg | 63843 Niedernberg 06028 999-0 | www.seehotel-niedernberg.de is to ck /o nu rd on ge l Auch die Anreise berücksichtigen Gute Reise Wer eine Konferenz oder größere Veranstaltung nachhaltig organisieren möchte, sollte sich im Vorfeld über eine emis- sionsreduzierte Anreise der Teilnehmer Gedanken machen. Eine große Veranstaltung, zu der viele Teilnehmer anreisen, ist natürlich immer auch eine Belastung für die Umwelt. Darum steht die Frage an erster Stelle, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden muss oder ob die Teilnehmer auch zu einem vir- tuellen Treffen geladen werden können. Entscheidet man sich für eine Zusammenkunft an einem Ort, achtet man bei der Auswahl der Location darauf, dass diese gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Dabei muss der Veranstalter auch die Veranstaltungszeiten im Auge behalten, sodass den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Benutzung des öffentli- chen Nahverkehrs oder der Bahn möglich ist. Einen zusätzlichen Anreiz kann die Integration von Busfahrscheinen in die Eintritt- stickets bieten. Bei kleineren Veranstaltungen ist es manchmal sinnvoll, eine veranstaltungsspezifische Informationplattform zu errichten, damit die Anreisenden Fahrgemeinschaften bilden können. Unter Umständen bietet sich auch ein Shuttleservice an um möglichst viele Gäste gemeinsam zu transportieren. Idealerweise kommen dann E-Fahrzeuge zum Einsatz. In den meisten Städten stehen mittlerweile auch E-Scooter zur Verfü- gung. Auch deren Nutzung kann in Erwägung gezogen werden. Wenn Veranstaltungen CO2-neutral sein sollen, können die Or- ganisatoren die nicht vermeidbaren verkehrsbedingten Klima- gase berechnen lassen und einen Ausgleich schaffen, indem Treibhausgasemissionen an andere Stelle mittels qualitativ hochwertiger Klimaschutzprojekte gemindert werden. www.dehst.de Stadthalle Offenbach Veranstaltungs GmbH Waldstr. 312 · D-63071 Offenbach Beratung und Reservierung: E-Mail: info@stadthalle-offenbach.de Tel. +49 69 829002-20 · Fax. +49 69 829002-62 www.stadthalle-offenbach.de Genau richtig für Betriebsversammlungen, Tagungen, kleinere Messen etc. Raum für jeden Anspruch Sprechen Sie uns an! Auch die Anreise berücksichtigen Gute Reise Wer eine Konferenz oder größere Veranstaltung nachhaltig organisieren möchte, sollte sich im Vorfeld über eine emis- sionsreduzierte Anreise der Teilnehmer Gedanken machen. Eine große Veranstaltung, zu der viele Teilnehmer anreisen, ist natürlich immer auch eine Belastung für die Umwelt. Darum steht die Frage an erster Stelle, ob die Veranstaltung überhaupt stattfinden muss oder ob die Teilnehmer auch zu einem vir- tuellen Treffen geladen werden können. Entscheidet man sich für eine Zusammenkunft an einem Ort, achtet man bei der Auswahl der Location darauf, dass diese gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Dabei muss der Veranstalter auch die Veranstaltungszeiten im Auge behalten, sodass den Teilnehmern und Teilnehmerinnen die Benutzung des öffentli- chen Nahverkehrs oder der Bahn möglich ist. Einen zusätzlichen Anreiz kann die Integration von Busfahrscheinen in die Eintritt- stickets bieten. Bei kleineren Veranstaltungen ist es manchmal sinnvoll, eine veranstaltungsspezifische Informationplattform zu errichten, damit die Anreisenden Fahrgemeinschaften bilden können. Unter Umständen bietet sich auch ein Shuttleservice an um möglichst viele Gäste gemeinsam zu transportieren. Idealerweise kommen dann E-Fahrzeuge zum Einsatz. In den meisten Städten stehen mittlerweile auch E-Scooter zur Verfü- gung. Auch deren Nutzung kann in Erwägung gezogen werden. Wenn Veranstaltungen CO2-neutral sein sollen, können die Or- ganisatoren die nicht vermeidbaren verkehrsbedingten Klima- gase berechnen lassen und einen Ausgleich schaffen, indem Treibhausgasemissionen an andere Stelle mittels qualitativ hochwertiger Klimaschutzprojekte gemindert werden. www.dehst.de Stadthalle Offenbach Veranstaltungs GmbH Waldstr. 312 · D-63071 Offenbach Beratung und Reservierung: E-Mail: info@stadthalle-offenbach.de Tel. +49 69 829002-20 · Fax. +49 69 829002-62 www.stadthalle-offenbach.de Genau richtig für Betriebsversammlungen, Tagungen, kleinere Messen etc. Raum für jeden Anspruch Sprechen Sie uns an! is to ck /G la di at ho r Gute Zeit Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei der Auswahl der Konfe- renzgebäude und der Hotels eine große Rolle. Aber auch in den Räumen, in den eine Tagung stattfindet, können Strom und Energie gespart werden. Wer bei der Organisation einer Veranstaltung auf Nachhal- tigkeit setzen möchte, sollte bei der Entscheidung für ein Konferenzgebäude auf den Energieverbrauch des Gebäudes achten. Je nach Alter der Bausubstanz, nach allgemeiner Be- schaffenheit und technischer Ausstattung gibt es da große Unterschiede. Bei der Orientierung und beim Fakten-Check hilft die EMAS- Registrierung. Unternehmen, die sich an EMAS beteiligen, verpflichten sich dazu, alle einschlägigen Umweltrechtsvor- schriften zu erfüllen und einen Prozess der kontinuierlichen Verbesserung der eigenen Umweltleistung zu organisieren. Sie veröffentlichen eine Umwelterklärung und lassen sich von einem unabhängigen Umweltgutachter überprüfen. Auch die Viabono-Lizenz gibt Aufschluss. Sie wird an Hotels vergeben, die umwelt- und klimafreundlich sind. Auch während der Ver- anstaltung kann Energie gespart werden. Beispielsweise sollte möglichst Tageslicht genutzt werden, Räume sollten weder intensiv geheizt noch im Sommer gekühlt werden. Wer kann, nutzt Strom aus erneuerbaren Quellen und achtet bei dem Einsatz von technischen Geräten wie Laptops, Beamern und Druckern darauf, dass diese die Kriterien des Umweltzeichens „Blauer Engel“ erfüllen. Kommen Gefrier- und Kühlgeräte sowie Geschirrspüler zum Einsatz, wählt man am besten Geräte mit der optimalen Energieeffizinez aus. www.emas-register.de, www.viaboneo.de www.blauer-engel.de Capitol Theater GmbH Offenbach Kaiserstr. 106 · D-63065 Offenbach Beratung und Reservierung: E-Mail: info@capitol-online.de Tel. +49 69 829002-0 · Fax. +49 69 829002-62 www.capitol-online.de Möchten auch Sie „Live on Stage“ sein? Für alle, die Glamour und Esprit lieben Erste Wahl für Corporate Events und Konzerte 6 VerlagsSpecial | Veranstaltungen Kundengeschenke mit Mehrwert Auf Messen und bei Veranstaltungen ist es in vielen Unter- nehmen üblich, Kunden und Geschäftspartnern Geschenke zu überreichen. Wenn diese nachhaltig und fair produziert sind, wirkt sich das positiv auf die Umwelt und die Kunden- beziehung aus. Ökologische Werbeartikel und nachhaltige Kundengeschenke sind Präsente, die gebraucht werden und nützlich sind. Sie tra- gen dazu bei, mit den knapper werdenden Ressourcen und der Umwelt schonend umzugehen, und sind darüber hinaus auch ein gutes Mittel, um bei Kunden und Partnern einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Es gibt grüne Geschenke für Kunden und Geschäftspartner, die sich nicht nur durch ihre Gestaltung von der üblichen Massenware abheben, sondern auch durch das verwendete Material und den Herstellungsprozess. Öko- Kundengeschenke und nachhaltige Werbemittel unterscheiden sich von konventionellen Waren dadurch, dass sie international anerkannten Gütezeichen unabhängiger Organisationen und Verbände entsprechen und mit verschiedenen Bio-Siegeln (z.B. GOTS, FSC®, PEFC, Blauer Engel, Demeter, Fair Trade, EU-Bio- Siegel) zertifiziert sind. Mit ökologisch sinnvollen und hochwertigen Werbeartikeln zei- gen Firmen ihre umweltfreundlich ausgerichtete Firmenphiloso- phie. Die Herstellung umwelt- und sozialverträglicher Produkte erfolgt energie- und ressourceneffizient und klimaneutral, z.B. unter Nutzung von Solarenergie, Photovoltaik oder Wasserkraft. Schadstoffe, die die Umwelt und die Gesundheit belasten sind dabei ebenso tabu wie genetisch veränderte Substanzen. Die ökologischen Geschenke zeigen nachhaltig eine positive Wir- kung; ein Signal, das die Kunden zu schätzen wissen. Öko Werbemittel und Saisonartikel für Events, Büro, Meetings und Messen Nachhaltige Kundenpräsente sind fair und sozial produziert, CO2- sparend, re- oder up-cycled. Vermarkter wie beispielsweise das Unternehmen Greenpicks bieten Bürohelfer, Öko-Kugelschreiber, Bleistifte mit Bio-Samen, die eingepflanzt werden können, Papier, Briefumschläge, Aktenordner, Notizhefte, Kalender, USB Sticks, Taschen, Obst- und Gemüsebeutel, Schutzhüllen für Handy, Ta- blet & Co., nachfüllbare Trinkflaschen und Coffee to go Becher, Sportartikel, Öko Spielwaren, Bio Süßwaren, Bio Kaffee und Tee sowie Saisonartikel für Weihnachten und Ostern. Mit Logo-Aufdruck versehen sind die Öko Präsente nicht nur einfach eine Werbemaßnahme, sondern ein sinnvolles Ge- schenk für die tägliche Anwendung und drücken Ihre Anerken- nung auf nachhaltige Art und Weise aus. www.Greenpicks.de is to ck /Z ol ga _F Willkommen bei der Messe O enbach! Ihr kompetenter Partner für Fach- und Publikumsmessen, Events, Konferenzen oder Roadshows – mitten im Zentrum der Rhein-Main-Region. Messe O enbach GmbH Kaiserstr. 108–112 | 63065 O enbach | Tel.: +49 69 82 97 55 - 0 | info@messe-offenbach.de 6 VerlagsSpecial | Veranstaltungen Kundengeschenke mit Mehrwert Auf Messen und bei Veranstaltungen ist es in vielen Unter- nehmen üblich, Kunden und Geschäftspartnern Geschenke zu überreichen. Wenn diese nachhaltig und fair produziert sind, wirkt sich das positiv auf die Umwelt und die Kunden- beziehung aus. Ökologische Werbeartikel und nachhaltige Kundengeschenke sind Präsente, die gebraucht werden und nützlich sind. Sie tra- gen dazu bei, mit den knapper werdenden Ressourcen und der Umwelt schonend umzugehen, und sind darüber hinaus auch ein gutes Mittel, um bei Kunden und Partnern einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Es gibt grüne Geschenke für Kunden und Geschäftspartner, die sich nicht nur durch ihre Gestaltung von der üblichen Massenware abheben, sondern auch durch das verwendete Material und den Herstellungsprozess. Öko- Kundengeschenke und nachhaltige Werbemittel unterscheiden sich von konventionellen Waren dadurch, dass sie international anerkannten Gütezeichen unabhängiger Organisationen und Verbände entsprechen und mit verschiedenen Bio-Siegeln (z.B. GOTS, FSC®, PEFC, Blauer Engel, Demeter, Fair Trade, EU-Bio- Siegel) zertifiziert sind. Mit ökologisch sinnvollen und hochwertigen Werbeartikeln zei- gen Firmen ihre umweltfreundlich ausgerichtete Firmenphiloso- phie. Die Herstellung umwelt- und sozialverträglicher Produkte erfolgt energie- und ressourceneffizient und klimaneutral, z.B. unter Nutzung von Solarenergie, Photovoltaik oder Wasserkraft. Schadstoffe, die die Umwelt und die Gesundheit belasten sind dabei ebenso tabu wie genetisch veränderte Substanzen. Die ökologischen Geschenke zeigen nachhaltig eine positive Wir- kung; ein Signal, das die Kunden zu schätzen wissen. Öko Werbemittel und Saisonartikel für Events, Büro, Meetings und Messen Nachhaltige Kundenpräsente sind fair und sozial produziert, CO2- sparend, re- oder up-cycled. Vermarkter wie beispielsweise das Unternehmen Greenpicks bieten Bürohelfer, Öko-Kugelschreiber, Bleistifte mit Bio-Samen, die eingepflanzt werden können, Papier, Briefumschläge, Aktenordner, Notizhefte, Kalender, USB Sticks, Taschen, Obst- und Gemüsebeutel, Schutzhüllen für Handy, Ta- blet & Co., nachfüllbare Trinkflaschen und Coffee to go Becher, Sportartikel, Öko Spielwaren, Bio Süßwaren, Bio Kaffee und Tee sowie Saisonartikel für Weihnachten und Ostern. Mit Logo-Aufdruck versehen sind die Öko Präsente nicht nur einfach eine Werbemaßnahme, sondern ein sinnvolles Ge- schenk für die tägliche Anwendung und drücken Ihre Anerken- nung auf nachhaltige Art und Weise aus. www.Greenpicks.de is to ck /Z ol ga _F Willkommen bei der Messe O enbach! Ihr kompetenter Partner für Fach- und Publikumsmessen, Events, Konferenzen oder Roadshows – mitten im Zentrum der Rhein-Main-Region. Messe O enbach GmbH Kaiserstr. 108–112 | 63065 O enbach | Tel.: +49 69 82 97 55 - 0 | info@messe-offenbach.de CONGRESS PARK HANAU Schlossplatz 1 | 63450 Hanau Tel. 0 61 81 - 277 50 info@cph-hanau.de www.cph-hanau.de Nachhaltig Tagen auf über 4.000qm Tagungen Kongresse Veranstaltungen Mehr als Location Congress Park Hanau Green Meetings sind Standard Live Entertainment und Nachhaltigkeit müssen nicht im Widerspruch stehen. Der Congress Park Hanau (CPH) ist dafür ein gutes Beispiel. Mit einem großen Kongresssaal, einem Konzertsaal, weitläufi- gen Foyers und flexibel kombinierbaren Tagungsräumen bietet das Kongress- und Kulturzentrum der Brüder-Grimm-Stadt Ver- anstaltern sehr gute Voraussetzungen für umweltbewusste und klimaschonende Veranstaltungen. Das Team des CPH beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema Nachhaltigkeit im Veranstaltungsbereich und orientiert sich an den Leitlinien von „fairpflichtet“, dem Nachhaltigkeits- kodex der Veranstaltungswirtschaft. Ökologische und soziale Aspekte sind an vielen Stellen in die betrieblichen Abläufe ein- gebunden. Sämtliche Ressourcen werden mit Bedacht und so schonend wie möglich genutzt. Jüngstes Beispiel ist das neue digitale Wegeleitsystem, das nachhaltig verwendbar ist, ener- giesparend betrieben wird und Ressourcen in Form von Arbeit, Papier und Druckerfarben einspart. Durch die Zusammenarbeit des CPH mit „natureOffice“ sind gänzlich klimaneutrale Veran- staltung möglich. www.cph.de/veranstalter/green-meetings 8 VerlagsSpecial | Veranstaltungen Offen für Alle Eine Veranstaltung kann nur dann wirklich nachhaltig sein, wenn niemand ausgegrenzt wird. Aus diesem Grund müssen die Organisatoren schon bei der Auswahl der Location dar- auf achten, dass diese unter anderem barrierefrei ist. Um Menschen im Rollstuhl einen Zugang zu ermöglichen, sollten Stufen und hohe Niveauunterschiede vermieden wer- den. Auch die Aufzüge in mehrstöckigen Gebäuden müssen rollstuhlgängig sein. Zur Not kann man transportable Rampen und Treppenschrägaufzüge bereithalten, wenn es keine ande- ren Möglichkeiten gibt. Bei der Bestuhlung der Räume muss darauf geachtet werden, dass Gänge breit genug sind und kei- ne Hindernisse im Weg stehen. Es sollte immer auch Platz für Begleitpersonen sein. Auch Freiflächen an Türen müssen ein- geplant werden, mindesten 120 Zentimeter vor und hinter jeder Tür. Neben geeigneten Sitz-und Stellplätzen, die idealerweise in der Nähe von Türen liegen sollten, ist auf eine rollstuhlgerechte Gestaltung von Bedienelementen, Buffets und WCs zu achten. Fluchtwegen müssen ebenso für Rollstuhlfahrer geeignet sein wie PKW-Stellplätze am Eingang des Veranstaltungsorts. Für gehbehinderte Personen sind vor allem kurze Wege und absolut rutschsichere Böden ein Muss. Auch leichtgängige Türen, aus- reichend breite Gänge, Sitze mit Armlehnen sowie Handläufe an Treppen sollten zur Verfügung stehen. Sehbehinderte und blinde Personen sollten Hilfestellungen durch Markierungen von Stufenkanten, kontrastreiche Kenn- zeichnung nicht vermeidbarer Hindernisse, Markierungen von Stuhlkanten und guter Beleuchtung erhalten. Zusätzlich sehr hilfreich ist ein gut erkennbaren Leit- und Orientierungssystem. Auch verständliche akustische Informationen und Unterlagen in Großdruck erleichtern ihnen die Teilnahme. Für Menschen mit Hörbehinderung oder für Gehörlose sollten geeignete Höranlagen oder -geräte bereitgestellt werden. Filme sollten mit Untertitel unterlegt werden und bei Vorträgen kön- nen Gebärdendolmetscher das Gesagte übertragen. Generell gilt für Menschen mit Behinderung, dass sie offen, normal und auf Augenhöhe behandelt werden wollen. Fehlen- de Distanz, übertriebene Hilfsbereitschaft, die ins Übergriffige tendiert sowie Distanzlosigkeit oder plumpe Neugierde sind fehl am Platz. www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de 1/2 Seite Offenbacher Wirtschaft (Anzeige 1/4 Seite = 90x128 mm) Entwurf 1 Lay2 Eine der schönsten Veranstaltungs- und Tagungshallen im Rhein- Main-Gebiet freut sich auf Ihren Besuch. Ausgezeichneter Service, kurze Wege, außergewöhnliche Architektur, moderne Technik und ein eingespieltes Team erwarten Sie in diesem überraschend viel- fältigen, wandelbaren Haus mit den Glasgemälden von Weltrang. Herzlich willkommen in der Neuen Stadthalle Langen Gastlich. Festlich. Professionell. Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen Telefon: 06103 203-410 E-Mail: neue-stadthalle@langen.de www.neue-stadthalle-langen.de is to ck / M rL on el yW al ke r I. Wirtschaftsplan Der Wirtschaftsplan wird wie folgt verabschiedet: 1. im Erfolgsplan mit Erträgen in Höhe von 9.319.000,00 € Aufwendungen in Höhe von 11.150.000,00 € geplantem Vortrag in Höhe von 467.900,00 € mit dem Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe von 1.662.600,00 € 2. im Finanzplan mit Investitionseinzahlungen in Höhe von 0,00 € Investitionsauszahlungen in Höhe von 665.300,00 € II. Beitrag 1. Natürliche Personen und Personengesellschaften, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, und eingetragene Vereine, wenn nach Art oder Umfang ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb nicht erforderlich ist, sind vom Beitrag freigestellt, soweit ihr Gewerbeertrag nach dem Gewerbesteuer- gesetz oder, soweit für das Bemessungsjahr ein Gewerbesteuermessbetrag nicht festgesetzt wird, ihr nach dem Einkommensteuergesetz ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200,00 € nicht übersteigt. Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen, die ihr Gewerbe nach dem 31. Dezember 2003 angezeigt und in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erzielt haben noch an einer Kapital- gesellschaft mittelbar oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, sind für das Geschäftsjahr der IHK, in dem die Betriebseröffnung erfolgt, und für das darauf folgende Jahr von der Umlage und vom Grundbeitrag sowie für das dritte und vierte Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr Gewerbeertrag hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000,00 € nicht übersteigt. 2. Als Grundbeiträge sind zu erheben von 2.1. Nichtkaufleuten¹ a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 25.000,00 €, soweit nicht die Befreiung nach Ziffer II. 1 eingreift 30,00 € b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 25.000,00 € 50,00 € 2.2. Kaufleuten mit einem Verlust oder mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 37.000,00 € 150,00 € 2.3. Kaufleuten² mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, ab 37.001,00 € bis 100.000,00 € 200,00 € 2.4. Kaufleuten² mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 100.000,00 € 250,00 € Nachtragswirtschaftssatzung der IHK Offenbach am Main – Geschäftsjahr 2019 Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main hat am 4. Dezember 2019 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBI. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 82 des Zweiten Gesetzes zur Anpassung des Datenschutzrechts an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (Zweites Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungs- gesetz EU – 2. DSAnpUG-EU) vom 20. November 2019 (BGBI. I S. 1626, 1673), und der Beitragsordnung vom 4. Dezember 2007, zuletzt geändert durch Beschluss der Vollversammlung vom 15. März 2018, folgende Nachtragswirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2019 (1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019) beschlossen: 2.5. allen IHK-Mitgliedern, die nicht nach Ziffer 1. vom Beitrag befreit sind und ein Kriterium der zwei nachfolgenden Kriterien erfüllen: - mehr als 500.000.000,00 € Bilanzsumme - mehr als 50.000.000,00 € Umsatz auch wenn sie sonst nach Ziffer II. 2.1–2.4 zu veranlagen wären 500,00 € Soweit der Grundbeitrag und die Umlage nach Ziffer II.3 sich zusammen auf weniger als 5.000,00 € belaufen, beträgt der Grundbeitrag 5.000,00 € 2.6. Kapitalgesellschaften, die nach Ziffer II. 2.2–2.4 zum Grundbeitrag veranlagt werden und deren Tätigkeit sich in der Komplementärfunktion in einer ebenfalls der IHK Offenbach am Main zugehörigen Personenhandelsgesellschaft erschöpft, wird der Grundbeitrag auf Antrag um 25 % ermäßigt. 2.7. Gesellschaften mit Verwaltungssitz im Bezirk der IHK Offenbach am Main, deren sämtliche Anteile von einem im Handelsregister eingetragenen Unternehmen gehalten werden, das seinen Verwaltungssitz im Bezirk der IHK Offenbach am Main hat, wird der Grundbeitrag auf Antrag ebenfalls um 25 % ermäßigt. 3. Als Umlagen sind zu erheben 0,22 % des Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von 15.340,00 € für das Unternehmen zu kürzen. 4. Bemessungsjahr für Grundbeitrag und Umlage ist das laufende Jahr. 5. Die Beitragserhebung für das Jahr 2019 erfolgte mit einer Vorauszahlung in Höhe von 100 %. 6. Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Bemes- sungsjahr nicht bekannt ist, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und der Umlage auf der Grundlage des letzten der IHK vorliegenden Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb erhoben. Soweit ein Nichtkaufmann die Anfrage der IHK nach der Höhe des Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbe- betrieb nicht beantwortet hat, wird im Rahmen der Veranlagung zunächst nur der Grundbeitrag gem. Ziffer II. 2.1. a) geltend gemacht. III. Kredite 1. Investitionskredite Für Investitionen können Kredite in Höhe von 0,00 Euro aufgenommen werden. 2. Kassenkredite Zur Aufrechterhaltung der ordnungsgemäßen Kassenwirtschaft dürfen Kassenkredite bis zur Höhe von 0,00 Euro aufgenommen werden. IV. Gesamtdeckungsprinzip, Deckungsfähigkeit Alle Erträge dienen, soweit nichts anderes bestimmt ist, zur Deckung aller Aufwen- dungen (Gesamtdeckungsprinzip). Zweckgebundene Mehrerträge sind nur für damit verbundene Mehraufwendungen zu verwenden. Personalaufwand und alle übrigen Aufwendungen sind insgesamt gegenseitig deckungsfähig. Investitionsausgaben werden ebenfalls für gegenseitig deckungsfähig erklärt. Die vorstehende Wirtschaftssatzung wird hiermit ausgefertigt und im Mitteilungsblatt „Offenbacher Wirtschaft“, Heft März 2020, sowie im Internet veröffentlicht. Offenbach am Main, den 4. Dezember 2019 Kirsten Schoder-Steinmüller Markus Weinbrenner Präsidentin Hauptgeschäftsführer 8 VerlagsSpecial | Veranstaltungen Offen für Alle Eine Veranstaltung kann nur dann wirklich nachhaltig sein, wenn niemand ausgegrenzt wird. Aus diesem Grund müssen die Organisatoren schon bei der Auswahl der Location dar- auf achten, dass diese unter anderem barrierefrei ist. Um Menschen im Rollstuhl einen Zugang zu ermöglichen, sollten Stufen und hohe Niveauunterschiede vermieden wer- den. Auch die Aufzüge in mehrstöckigen Gebäuden müssen rollstuhlgängig sein. Zur Not kann man transportable Rampen und Treppenschrägaufzüge bereithalten, wenn es keine ande- ren Möglichkeiten gibt. Bei der Bestuhlung der Räume muss darauf geachtet werden, dass Gänge breit genug sind und kei- ne Hindernisse im Weg stehen. Es sollte immer auch Platz für Begleitpersonen sein. Auch Freiflächen an Türen müssen ein- geplant werden, mindesten 120 Zentimeter vor und hinter jeder Tür. Neben geeigneten Sitz-und Stellplätzen, die idealerweise in der Nähe von Türen liegen sollten, ist auf eine rollstuhlgerechte Gestaltung von Bedienelementen, Buffets und WCs zu achten. Fluchtwegen müssen ebenso für Rollstuhlfahrer geeignet sein wie PKW-Stellplätze am Eingang des Veranstaltungsorts. Für gehbehinderte Personen sind vor allem kurze Wege und absolut rutschsichere Böden ein Muss. Auch leichtgängige Türen, aus- reichend breite Gänge, Sitze mit Armlehnen sowie Handläufe an Treppen sollten zur Verfügung stehen. Sehbehinderte und blinde Personen sollten Hilfestellungen durch Markierungen von Stufenkanten, kontrastreiche Kenn- zeichnung nicht vermeidbarer Hindernisse, Markierungen von Stuhlkanten und guter Beleuchtung erhalten. Zusätzlich sehr hilfreich ist ein gut erkennbaren Leit- und Orientierungssystem. Auch verständliche akustische Informationen und Unterlagen in Großdruck erleichtern ihnen die Teilnahme. Für Menschen mit Hörbehinderung oder für Gehörlose sollten geeignete Höranlagen oder -geräte bereitgestellt werden. Filme sollten mit Untertitel unterlegt werden und bei Vorträgen kön- nen Gebärdendolmetscher das Gesagte übertragen. Generell gilt für Menschen mit Behinderung, dass sie offen, normal und auf Augenhöhe behandelt werden wollen. Fehlen- de Distanz, übertriebene Hilfsbereitschaft, die ins Übergriffige tendiert sowie Distanzlosigkeit oder plumpe Neugierde sind fehl am Platz. www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de 1/2 Seite Offenbacher Wirtschaft (Anzeige 1/4 Seite = 90x128 mm) Entwurf 1 Lay2 Eine der schönsten Veranstaltungs- und Tagungshallen im Rhein- Main-Gebiet freut sich auf Ihren Besuch. Ausgezeichneter Service, kurze Wege, außergewöhnliche Architektur, moderne Technik und ein eingespieltes Team erwarten Sie in diesem überraschend viel- fältigen, wandelbaren Haus mit den Glasgemälden von Weltrang. Herzlich willkommen in der Neuen Stadthalle Langen Gastlich. Festlich. Professionell. Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen Telefon: 06103 203-410 E-Mail: neue-stadthalle@langen.de www.neue-stadthalle-langen.de is to ck / M rL on el yW al ke r 1 Nichtkaufleute sind Gewerbetreibende, die nicht im Handelsregister eingetragen sind und deren Gewerbebetrieb nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert. 2 Kaufleute sind Gewerbetreibende, die in einem Register (zum Beispiel Handelsregister, Genossenschaftsregister oder Vereinsregister) eingetragen sind oder deren Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 37 BEKANNTMACHUNG I. Wirtschaftsplan Der Wirtschaftsplan wird wie folgt verabschiedet: 1. im Erfolgsplan mit Erträgen in Höhe von 10.384.000,00 € Aufwendungen in Höhe von 10.857.800,00 € geplantem Vortrag in Höhe von 0,00 € mit dem Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe von 879.700,00 € 2. im Finanzplan mit Investitionseinzahlungen in Höhe von 0,00 € Investitionsauszahlungen in Höhe von 298.800,00 € II. Beitrag 1. Natürliche Personen und Personengesellschaften, die nicht im Handelsregister eingetragen sind, und eingetragene Vereine, wenn nach Art oder Umfang ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb nicht erforderlich ist, sind vom Beitrag freigestellt, soweit ihr Gewerbeertrag nach dem Gewerbesteuer- gesetz oder, soweit für das Bemessungsjahr ein Gewerbesteuermessbetrag nicht festgesetzt wird, ihr nach dem Einkommensteuergesetz ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200,00 € nicht übersteigt. Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen, die ihr Gewerbe nach dem 31. Dezember 2003 angezeigt und in den letzten fünf Wirtschaftsjahren vor ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erzielt haben noch an einer Kapital- gesellschaft mittelbar oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, sind für das Geschäftsjahr der IHK, in dem die Betriebseröffnung erfolgt, und für das darauf folgende Jahr von der Umlage und vom Grundbeitrag sowie für das dritte und vierte Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr Gewerbeertrag hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000,00 € nicht übersteigt. 2. Als Grundbeiträge sind zu erheben von 2.1. Nichtkaufleuten1 a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 25.000,00 €, soweit nicht die Befreiung nach Ziffer II. 1 eingreift 50,00 € b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 25.000,00 € 70,00 € 2.2. Kaufleuten2 mit einem Verlust oder mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 37.000,00 € 220,00 € Wirtschaftssatzung der IHK Offenbach am Main – Geschäftsjahr 2020 Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main hat am 4. Dezember 2019 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBI. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 82 des Zweiten Gesetzes zur Anpassung des Datenschutzrechts an die Verordnung (EU) 2016/679 und zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2016/680 (Zweites Datenschutz-Anpassungs- und -Umsetzungs- gesetz EU – 2. DSAnpUG-EU) vom 20. November 2019 (BGBI. I S. 1626, 1673), und der Beitragsordnung vom 4. Dezember 2007, zuletzt geändert durch Beschluss der Vollversammlung vom 15. März 2018, folgende Wirtschaftssatzung für das Geschäfts- jahr 2020 (1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020) beschlossen: 2.3. Kaufleuten² mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, ab 37.001,00 € 330,00 € 2.4. allen IHK-Mitgliedern, die nicht nach Ziffer 1. vom Beitrag befreit sind und ein Kriterium der zwei nachfolgenden Kriterien erfüllen: - mehr als 500.000.000,00 € Bilanzsumme - mehr als 50.000.000,00 € Umsatz auch wenn sie sonst nach Ziffer II. 2.1–2.3 zu veranlagen wären 500,00 € Soweit der Grundbeitrag und die Umlage nach Ziffer II.3. sich zusammen auf weniger als 5.000,00 € belaufen, beträgt der Grundbeitrag 5.000,00 € 2.5. Kapitalgesellschaften, die nach Ziffer II. 2.2.–2.4. zum Grundbeitrag veranlagt werden und deren Tätigkeit sich in der Komplementärfunktion in einer ebenfalls der IHK Offenbach am Main zugehörigen Personenhandelsgesellschaft erschöpft, wird der Grundbeitrag auf Antrag um 25 % ermäßigt. 2.6. Gesellschaften mit Verwaltungssitz im Bezirk der IHK Offenbach am Main, deren sämtliche Anteile von einem im Handelsregister eingetragenen Unternehmen gehalten werden, das seinen Verwaltungssitz im Bezirk der IHK Offenbach am Main hat, wird der Grundbeitrag auf Antrag ebenfalls um 25 % ermäßigt. 3. Als Umlagen sind zu erheben 0,28 % des Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von 15.340,00 € für das Unternehmen zu kürzen. 4. Bemessungsjahr für Grundbeitrag und Umlage ist das laufende Jahr. 5. Die Beitragserhebung für das Jahr 2020 erfolgt ebenfalls wieder mit einer Voraus- zahlung in Höhe von 100 %. 6. Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Bemes- sungsjahr nicht bekannt ist, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und der Umlage auf der Grundlage des letzten der IHK vorliegenden Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb erhoben. Soweit der IHK bisher keine Daten bekannt sind, erfolgt zunächst eine vorläufige Veranlagung mit dem jeweiligen Grundbeitrag in der untersten Staffel. III. Kredite 1. Investitionskredite Für Investitionen können Kredite in Höhe von 0,00 Euro aufgenommen werden. 2. Kassenkredite Zur Aufrechterhaltung der ordnungsgemäßen Kassenwirtschaft dürfen Kassenkredite bis zur Höhe von 0,00 Euro aufgenommen werden. IV. Gesamtdeckungsprinzip, Deckungsfähigkeit Alle Erträge dienen, soweit nichts anderes bestimmt ist, zur Deckung aller Aufwen- dungen (Gesamtdeckungsprinzip). Zweckgebundene Mehrerträge sind nur für damit verbundene Mehraufwendungen zu verwenden. Personalaufwand und alle übrigen Aufwendungen sind insgesamt gegenseitig deckungsfähig. Investitionsausgaben werden ebenfalls für gegenseitig deckungsfähig erklärt. Die vorstehende Wirtschaftssatzung wird hiermit ausgefertigt und im Mitteilungsblatt „Offenbacher Wirtschaft“, Heft März/April 2020, sowie im Internet veröffentlicht. Offenbach am Main, den 4. Dezember 2019 Kirsten Schoder-Steinmüller Markus Weinbrenner Präsidentin Hauptgeschäftsführer 1 vgl. oben Ziffer II. Nr. 1 Satz 1 2 Kaufleute sind Gewerbetreibende, die in einem Register (zum Beispiel Handelsregister, Genossenschaftsregister oder Vereinsregister) eingetragen sind oder deren Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Offenbacher Wirtschaft März/April 202038 BEKANNTMACHUNG Änderung der Gebührenordnung der IHK Offenbach am Main Die Vollversammlung der IHK Offenbach am Main hat in ihrer Sitzung vom 5. September 2019 nachfolgende Änderungen des Gebühren- tarifs zur Gebührenordnung der IHK Offenbach am Main beschlossen: Gebührentarif Nr. 1.1 – Ausstellung von Ursprungszeugnissen und Beglaubigungen von Handelsrechnungen: bisher: 6,00 € (Nr. 1.1.1) bzw. 6,50 € (Nr. 1.1.2) neu: 9,50 € Gebührentarif Nr. 1.4 – sonstige Bescheinigungen: bisher: 6,50 € neu: 9,50 € Die bisherigen Gebührentatbestände 1.1.1 (digital) sowie 1.1.2 (analog) entfallen, da zwischen beiden Antragsformen nicht mehr unterschieden wird. Der Beschluss der Vollversammlung ist mit Bescheid vom 26. Novem- ber 2019 vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen genehmigt worden und wird hiermit bekannt gemacht. Offenbach am Main, den 2. Dezember 2019 Kirsten Schoder-Steinmüller Markus Weinbrenner Präsidentin Hauptgeschäftsführer Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 39 BEKANNTMACHUNG Manfred Kind 6 NOTAR Olaf Meister 4 NOTAR Thorsten Wolf 7·8 NOTAR Dr. Hans-Joachim Leonhardt 2·3 NOTAR Silvia Lackenbauer 5 Michael Ruthardt 5 Katja Schröder 1 MEDIATORIN Stefan Hering, LL.M. Rechtsanwälte und Notare VERTRAUEN AUF ERFAHRUNG Fachanwälte für: 1 Arbeitsrecht · 2 Familienrecht · 3 Gewerblichen Rechtsschutz 4 Handels- und Gesellschaftsrecht · 5 Insolvenzrecht 6 Miet- und Wohnungseigentumsrecht · 7 Steuerrecht · 8 Verwaltungsrecht Berliner Straße 40 | 63065 Offenbach am Main | Telefon 069/829900 www.knolle.de | www.mentor-ag.de Rechtsanwälte und Notare VERTRAUEN AUF ERFAHRUNG Olaf Meister 4 NOTAR Thorsten Wolf 7·8 NOTAR Dr. Hans-Joachim Leonhardt 2·3 NOTAR Silvia Lackenbauer 5 Michael Ruthardt 5 Katja Schröder 1 MEDIATORIN Stefan Hering, LL.M. Luisa Stein, LL.M. 6 Fachanwälte für: 1 Arbeitsrecht · 2 Familienrecht · 3 Gewerblichen Rechtsschutz 4 Handels- und Gesellschaftsrecht · 5 Insolvenzrecht 6 Miet- und Wohnungseigentumsrecht · 7 Steuerrecht · 8 Verwaltungsrecht Berliner Straße 40 | 63065 Offenbach am Main | Telefon 069/829900 www.knolle.de | www.mentor-ag.de Rechtsanwälte und Notare VERTRAUEN AUF ERFAHRUNG Olaf Meister 4 NOTAR Thorsten Wolf 7·8 NOTAR Dr. Hans-Joachim Leonhardt 2·3 NOTAR Silvia Lackenbauer 5 Michael Ruthardt 5 Katja Schröder 1 MEDIATORIN Stefan Hering, LL.M. Luisa Stein, LL.M. 6 Fachanwälte für: 1 Arbeitsrecht · 2 Familienrecht · 3 Gewerblichen Rechtsschutz 4 Handels- und Gesellschaftsrecht · 5 Insolvenzrecht 6 Miet- und Wohnungseigentumsrecht · 7 Steuerrecht · 8 Verwaltungsrecht Berliner Straße 40 | 63065 Offenbach am Main | Telefon 069/829900 www.knolle.de | www.mentor-ag.de Rechtsanwälte und Notare VERTRAUEN AUF ERFAHRUNG Olaf Meister 4 NOTAR Thorsten Wolf 7·8 NOTAR Dr. Hans-Joachim Leonhardt 2·3 NOTAR Silvia Lackenbauer 5 Michael Ruthardt 5 Katja Schröder 1 MEDIATORIN Stefan Hering, LL.M. Luisa Stein, LL.M. 6 Fachanwälte für: 1 Arbeitsrecht · 2 Familienrecht · 3 Gewerblichen Rechtsschutz 4 Handels- und Gesellschaftsrecht · 5 Insolvenzrecht 6 Miet- und Wohnungseigentumsrecht · 7 Steuerrecht · 8 Verwaltungsrecht Berliner Straße 40 | 63065 Offenbach am Main | Telefon 069/829900 www.knolle.de | www.mentor-ag.de Olaf Meister 4 NOTAR Thorsten Wolf 6∙7 NOTAR Dr. Hans-Joachim Leonhardt 2∙3 NOTAR Stefan Hering LL.M. Luisa Stein LL.M. 5 Ulrike Fuchs 1 VERTRAUEN AUF ERFAHRUNG Fachanwälte für: 1 Arbeitsrecht ∙ 2 Familienrecht ∙ 3 Gewerblichen Rechtsschutz 4 Handels- und Gesellschaftsrecht · 5 Miet- und Wohnungseigentumsrecht 6 Steuerrecht · 7 Verwaltungsrecht Draht-Weissbäcker KG Steinstr. 46 - 48, 64807 Dieburg Tel. (0 60 71) 9 88 10 · Fax (0 60 71) 51 61 Internet: www.draht-weissbaecker.de Email: draht@weissbaecker.de · Draht- und Gitterzäune · Tore · Schiebetore · Drehkreuze · Türen · Schranken · Gabionen · Pfosten · Sicherheitszäune · Mobile Bauzäune · Alu-Zäune · sämtliche Drahtgeflechte · Alu-Toranlagen · Rankanlagen · auch Privatverkauf Zäune · Gitter · tore Heusenstammer Straße 3 l 63179 Obertshausen Tel. 0 6104 9 531315 l www.goldhaus.net l Uhren l Silberwaren l Antiquitäten Ankauf von: l Schmuck l Gold l Münzen l Sammlungen l Porzellan l Bestecken SCHAFFEN SIE AUS ALTEN WERTEN NEUE MÖGLICHKEITEN Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00 - 13.00 Uhr + 15.00 - 18.00 Uhr I Sa 10.00 - 13.00 Uhr - Parkplatz im Hof - Sofortige Auszahlung l Zinn l Gemälden l Nachlässen Anz. Goldhaus 2sp. 90x66mm final.indd 1 05.02.20 18:51 Ausbildung Für Auszubildende | IHK-Seminar „Korrespondenztraining für Auszubildende – Wie formuliere ich Briefe und E-Mails professionell?“31.03.2020 (1 Tag) | 145 Euro Für Ausbilder | IHK-Seminar IHK-Seminar „Rechtlich sicher ausbilden“ 03.04.2020 (1 Tag) 225 Euro Finanz- und Rechnungswesen IHK-Seminar „Buchführung intensiv“ 23.–27.03.2020 (5 Tage) | 650 Euro IHK-Abendworkshop „Die betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) richtig lesen und verstehen“ 30.03.2020 (3 U.-std.) | 99 Euro Führung, Projekt- und Teammanagement IHK-Seminar „Vom Mitarbeiter zur Führungskraft“21.–22.04.2020 (2 Tage) | 399 Euro Gesundheit IHK-Seminar „Resilienz, Gelassenheit und Zuversicht in bewegten Zeiten“ 20.03.2020 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Abendworkshop „Energieräuber raus – Wohlbefinden rein“ 21.04.2020 (3 U.-std.) | 85 Euro Immobilienwirtschaft IHK-Seminar „Die WEG-Praxis – Verwaltungs- und Rechtswissen“30.03.2020 (1 Tag) | 225 Euro International – IHK-Exportakademie IHK-Seminar „Import 1 – Der elektronische Zolltarif“ 02.04.2020 (1 Tag) | 249 Euro IHK-Seminar „Import 2 – Zollrechtliche Abwicklung“ 23.04.2020 (1 Tag) | 249 Euro IHK-Workshop „Basiswissen – Zoll für Einsteiger“28.04.2020 (4 U.-std.) | 199 Euro Kunden, Marketing, Verkauf Zertifikatslehrgang „Social Media Manager IHK“ 27.03.–29.05.2020 (80 U.-std.) | 1.960 Euro IHK-Abendvortrag „Grundlagen des Produktrechts“ 06.05.2020 (3 U.-std.) | 85 Euro Lern- und Arbeitstechniken IHK-Seminar „Digitalisierung im Office – Ist Alexa die neue Assistentin?“ 20.04.2020 (1 Tag) | 225 Euro IHK. Die Weiterbildung Ausgewählte Seminare und Workshops Buchführung intensiv Hier werden die rechtlichen und betriebswirt- schaftlichen Grundlagen der Buchführung, Grundkenntnisse in den Bereichen Inventur, Inventar, Bestands- und Erfolgskonten sowie einfache und zusammengesetzte Buchungs- sätze vermittelt. Dazu gibt es praktische Tipps aus dem betrieblichen Alltag, die beim Buchen unmittelbar umgesetzt werden können. Vom Mitarbeiter zur Führungskraft Mit diesem Rollenwechsel werden neue Führungskräfte oft alleinegelassen. Hier lernen sie, ihn aktiv zu managen. Außerdem wird der Umgang mit schwierigen Situationen in der Führungspraxis trainiert. Import 1 – Der elektronische Zolltarif Sachbearbeiter aus dem Import und Export, die neu mit der Eintarifierung von Waren befasst sind oder künftig damit betraut werden, erfahren, wie Nachverzollungen und Verstöße, z. B. gegen außenwirtschaftsrecht- liche Auflagen, vermieden werden. Alle IHK-Weiterbildungen unter: www.ihkof.de/anmelden Kontakt Sandy Wagner Telefon 069 8207-344 | Fax -319 wagner@offenbach.ihk.de * U.-std. = Unterrichtsstunden Offenbacher Wirtschaft März/April 202040 BILDUNG Kontakt Sandy Wagner Telefon 069 8207-344 | Fax -319 wagner@offenbach.ihk.de Anhand praxisnaher Beispiele und angeleitet von der erfahrenen Fachlehrerin Marianne Pfaff lernen die Teilnehmer an fünf Kurs- wochenenden, produktionsreife Arbeitsmuster zu erstellen. Die Teilnehmer erwerben modellgestalterische Grundbegriffe, fertigen Schnittarbeiten von Kleinlederwaren und Taschen und stellen produktionsreife Prototypen für die Lederwarenfertigung her. Manfred Junkert, HDS/L-Geschäftsführer, appelliert an die Branche, Expertise und Wissen zu nutzen: „Hochwertige Taschen und Acces- soires machen ein Outfit erst komplett. Wir gehen davon aus, dass dieses Segment in Zukunft wachsen wird.“ „Nur wer Mitarbeiter mit hervorragender Kompetenz hat, kann hochwertige Feintäschner- und Lederwaren herstellen. Qualifizierte Fachkräfte sind entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit – auch in Zeiten globalisierter Märkte und zunehmend digitalisierter Prozesse“, ergänzt IHK-Geschäftsführer Friedrich Rixecker. Termin: ab dem 8. Mai 2020, an fünf Wochenenden, freitagnachmittags und samstags ganztägig Ort: Picard Lederwaren, Obertshausen Kosten: 1.099 Euro pro Person www.offenbach.ihk.de/E12464 „Mustermacher“ sind gefragt Spezialisten für feine Lederwaren Im Zertifikatslehrgang „Modellgestaltung“ lernen Sattler, Fachkräfte für Lederverarbeitung und Feintäschner die Kunst des Mustermachens. Die IHK Offenbach am Main bietet ihn Kooperation mit dem HDS/L - Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.V. in Berlin an. H DS /L Bevor Lederwaren in Serie gehen können, fertigen Mustermacher Prototypen an. Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 41 BILDUNG Während der Nutzer bei VR vollständig in eine virtuelle Welt eintaucht, meint AR die Erweite- rung der Realität mit digitalen Informationen. In beiden Fälle fühlt sich der Anwender als unmittelbarer Teil des dargestellten Prozesses und kann selbst komplexe Zusammenhänge in kürzester Zeit erfassen und interagieren. VR- und AR-Brillen, Smartphones und Tablets sind die technischen Grundlagen, um in den Bereichen Marketing und Vertrieb Zusam- menhänge auf neue Weise zu visualisieren. Auf Messen oder bei Kundenterminen werden Produkte virtuell in den realen Kontext eingebunden und in Funktion gezeigt, ohne dass reale Produkte benötigt werden. Das spart Kosten für physische Modelle oder Prototypen. Damit befasst sich unter anderem ein aktuelles Forschungsprojekt der Boos & Schulz Designagentur und der Schoder GmbH in Langen. Das Projekt ist Teil des Forschungs- netzwerks „Future Factory“, das von der IHK Offenbach am Main mitinitiiert wurde. Intelligente Datenbanken können Modul- systeme über Konfiguratoren abbilden. Das ermöglicht dreidimensionale und interaktive Produktkataloge, die wesentlich Mit VR und AR in Vertrieb und Service punkten Wie im wirklichen Leben Gerade im technischen Vertrieb war es in der Vergangenheit oft unmöglich, Kunden bestimmte Produktvorteile verständlich zu kommunizieren. Das geht jetzt einfacher dank Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR). Ein Einrichtungsmodul wird über ein Tablet in originaler Größe in der realen Umgebung dargestellt. Bo os & S ch ul z D es ig na ge nt ur Offenbacher Wirtschaft März/April 202042 NETZWERKE Autor Ingmar Boos Telefon 06134 5656 707 boos@bsd-agentur.de www.bsd-agentur.de anschaulicher sind als Druckerzeugnisse oder PDF-Dateien. Zusätzliche Funktionalitäten und Interaktionen können schnell ergänzt und angepasst werden. Weiterhin können die in den Anwendungen sichtbaren virtuellen Modelle direkt in 3-D als Prototypen gedruckt und in einen Internetbrowser als interaktive 3-D-Darstellung eingebunden werden. So erleichtert AR Kunden oder Projektpartnern Entscheidungsprozesse. Vorteil fürs Lernen Im Bereich Service sind derartige Trainings- und Wartungsanwendungen geeignet, einen Techniker bei der Wartung vor Ort auch mit- tels Telesupport zu unterstützen. Jeder Schritt kann vorgegeben, überprüft und cloudbasiert dokumentiert werden, was wiederum Zeit und Kosten spart. Schulungen mit AR und VR sind etablierten Lernmethoden inzwischen häufig überlegen und zudem flexibel einsetz- bar. Mitarbeiter werden per AR-Unterstützung schnell in neue Arbeitsfelder eingearbeitet. Mithilfe von VR-Anwendungen werden Abläufe unabhängig von der physischen Realität simuliert und trainiert. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn komplett digitale Umgebungen benötigt werden oder wenn Gefahrenbereiche betroffen sind, die nur kurz oder nicht betreten werden dürfen. Ein Beispiel: Die Deutsche Bahn verwendet VR-Schulungen für Wartungsarbeiten im Bereich der Hochspannungssysteme ihrer ICE-Züge, da diese Bereiche nur in einem sehr kurzen Zeitraum gefahrlos betreten werden können und die Züge schnellstmög- lich wieder in Betrieb genommen werden müssen. AR und VR bieten für Unternehmen in vielen Bereichen unschätzbare Mehrwerte bei vergleichsweise geringen Kosten. Die Anwendungen sind skalierbar vom Einstieg bis hin zu komplexen dreidimensio- nalen Kommunikationskonzepten, über- greifend über alle Unternehmensbereiche hinweg. Wir realisieren den reinen Glasfaserausbau in Ihrem Gewerbegebiet. deutsche-glasfaser.de/business Deutsche Glasfaser Business GmbH / Am Kuhm 31 / 46325 Borken Schneller, stabiler, wirtschaftlicher. Glasfaser für Ihr Unternehmen. 0800 281 281 2 anrufen und Beratungsgespräch vereinbaren! Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 43 NETZWERKE Neuer Vorstand startet durch Die Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren (WJ) Offenbach hat in der Villa des Mercure Hotels in Dreieich einen neuen Vorstand und eine neue Präsidentin gewählt. Die junge Stimme der Wirtschaft Die Wirtschaftsjunioren sind ein Verband von jungen Unterneh- mern, Selbstständigen und Führungskräften aus allen Branchen. Ziele des Verbands sind, innerhalb eines belastbaren Netzwerks Unternehmertum zu fördern, die persönliche Weiterentwicklung voranzutreiben und sich mit der Stimme der jungen Wirtschaft gesellschaftspolitisch zu positionieren. Der Verband versteht sich als Lern-, Trainings- und Netzwerkorganisation für junge Unter- nehmer und Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen und Engagement zeigen. www.wj-offenbach.de V. l. n. r. Kristof Felsö, Sebastian Fieber, Ali Erdem, Larissa Steinmüller, Milena Keuerleber, Anja Basta und Anna Wolf. Larissa Steinmüller, Schoder GmbH in Langen, ist die diesjährige Präsidentin. Sie übernahm das Amt von Kristof Felsö, Mainsystems, der nun als Immediate Past President agiert. Ihr stehen Vizepräsidentin Anna Wolf, Wolf Marke- ting, Seligenstadt, Schatzmeister Sebastian Fieber, Secure Corner, Hainburg, sowie Anja Basta, DVPT e. V., Heusen- stamm, und Ali Erdem, Ericsson, Mörfelden-Walldorf. In der WJ-Geschäftsstelle übergab Daniel Kühn die Leitung nach fünf ereignisreichen Jahren an Milena Keuerleber. Für 2020 halten die WJ Offenbach an ihrem Motto „Training. Wirtschaft. Netzwerk“ fest. M ar cu s L ip po ld Kontakt Milena Keuerleber Telefon 069 8207-254 keueleber@offenbach.ihk.de Offenbacher Wirtschaft März/April 202044 Termine der WJ Offenbach e. V. 17. März Wir über uns – Die WJ Offenbach mit Anna Wolf und Sebastian Fieber Ort: Neue Mainterrasse, Seligenstadt 21. April IHK – Wieso? Weshalb? Warum? mit IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner Mit guten Projekten viel erreicht Die WJ Offenbach e. V. waren im vergangenen Jahr wieder in unterschiedlichsten Projekten erfolgreich aktiv. Als Vermittler zwischen Schulen und Wirtschaft verhalfen sie jungen Menschen während des Aktionstags „Schüler als Bosse“ zu Einblicken in Führungspositio- nen. Mit Bewerbungsmappen-Checks und Bewerbertrainings unterstützten sie zukünf- tige Azubis, Studenten und Fachkräfte auf der Bildungsmesse gOFfit in Offenbach. Dank der Spendenaktion „Kinder rutschen für Kinder“ (Rollenrutsche) beim Open Doors Festival in Neu-Isenburg konnten sie einen Scheck über 1.250 Euro an die Kinderhilfe- stiftung e. V. überreichen. Ein Highlight war die WJ-Teilnahme am Lichterfest im Offenbacher Büsing Palais. Erneut nahmen mehr Unternehmer, Selbst- ständige, Freiberufler, Führungskräfte und solche, die es werden wollen, am jährlich stattfindenden Projekt Training Day teil. Auch die monatlichen Stammtische erfreuten sich wieder großer Beliebtheit und brachten ganz unterschiedliche, spannende Menschen in Kontakt. Der Wirtschaftsstandort Dreieich – Basis für Ihren Erfolg Magistrat der Stadt Dreieich · Wirtschaftsförderung · Hauptstr. 45 · 63303 Dreieich · Tel: +49 (0) 6103 - 601-681 · E-Mail: wirtschaft@dreieich.de · www.dreieich.de Dreieich liegt zentral in der Region Frankfurt Rhein-Main: in nur 15 Minuten erreichen Sie den Flughafen und die Frankfurter Innenstadt. Mehrere Autobahnanschlüsse, Busse und Bahnen bieten ideale Verkehrsanbindungen. Die erstklassigen Bildungs- und Betreuungsangebote umfassen sämtliche Schultypen sowie das Haus des Lebenslangen Lernens mit angeschlossener Internationaler Schule. Die Immobilienpreise und Steuerhebesätze sind günstiger als in den Großstädten. Attraktive Gewerbegebiete bieten ein breites Spektrum an Flächen und Immobilien. Kontaktieren Sie uns. Wir liefern Ihnen gute Argumente und weitere Informationen. Glänzende Aussichten. w o o g @ w o o g -d es ig n .d e Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 45 Arbeitsjubiläen Überreichen Sie Ihren langjährigen Mitarbeitern zu deren Arbeitsjubiläum als sichtbare Anerkennung eine Urkunde der IHK Offenbach am Main. Das Jubiläum wird auf Wunsch zusätzlich in unserer Mitgliederzeitschrift „Offenbacher Wirtschaft“ veröffentlicht. Bei Interesse teilen Sie uns bitte mit: ❙ Name des Jubilars ❙ Jubiläumsdatum ❙ genaue Firmierung des Unternehmens (entsprechend Eintragung in Handelsregister bzw. Gewerbeanmeldung) Die Kosten für eine Urkunde mit Rahmung betragen 30 Euro inkl. MwSt. Weitere Informationen unter www.offenbach.ihk.de/P2863/ Kontakt IHK-Kundenzentrum Telefon 069 8207-0 | Fax -149 service@offenbach.ihk.de 40 Jahre Karl-Heinz Unkelbach Offenbacher Verkehrs- Betriebe GmbH 35 Jahre Anja Weingärtner Ing. R. Gruner GmbH & Co. KG 30 Jahre Marcus Foesel Ing. R. Gruner GmbH & Co. KG Petra Ghenai PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Kai Prinz GEFINAL Blech- und Stahlbau GmbH Stul Meike Röder Präzision GmbH, Egelsbach (nachträglich) 25 Jahre Ingo Hildebrandt GEFINAL Blech- und Stahlbau GmbH Zoran Babic Henning Förster Michael Neeb Offenbacher Verkehrs- Betriebe Gmb Jost Monika Röder Präzision GmbH, Egelsbach (nachträglich) 20 Jahre Gabriele Freese PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Peter Wenzek Arno Arnold GmbH Markus Wesp Stadtwerke Dreieich GmbH 15 Jahre Matthias May HEMA Maschinen- und Apparateschutz GmbH Heike Jäger PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Santo Flora Finger Cargo Care GmbH 10 Jahre Nina Schator PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Vitali Stankevitch Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Matthias Hohmann Hohmann & Sohn GmbH Franc Vindis Ing. R. Gruner GmbH & Co. KG International erfahren Wechsel an der Spitze Sukwon Kim ist seit Dezember 2019 Präsident der Hyundai Motor Deutschland GmbH in Offenbach. Er hat die Geschäfte von Seong Nam Kim übernommen, der in die Zentrale der Hyundai Motor Company in Seoul, Süd- korea, zurückgekehrt ist. Sukwon Kim startete seine berufliche Lauf- bahn 2002 bei der Hyundai Motor Company. Von 2008 bis 2013 war er Präsident von Hyundai Motor Slowakei. 2016 bis 2017 leitete er das Nordamerika-Team in der Hyundai Zentrale in Seoul. Von März 2017 bis Novem- ber 2019 verantwortete er als Präsident die Geschäfte von Hyundai Motor Polen. www.hyundai.de Internationaler Austausch Gastronomie ohne Grenzen Drei angehende Köche der Georg-Kerschens- teiner-Schule (GKS) Obertshausen Obertshau- sen nahmen an der Internationalen Woche des Lycée de Gascogne in Bordeaux teil, zu der auch Delegationen aus Italien, Spanien, Mexico, Serbien und den USA kamen. Beglei- tet wurden sie von Schulleiter Dirk Ruber, Fachpraxislehrerin und Küchenmeisterin Kirsten Mönch, Wirtschafts- und Französisch- lehrer Francois Julien. Sie erlebten eine inten- sive Woche mit berufsbezogenen Workshops, Unterrichtshospitationen, Kochateliers, Sprachanimationen, Betriebsbesichtigungen, Weinproben und Ausflügen. www.gks-obertshausen.de Offenbacher Wirtschaft März/April 202046 MENSCHEN & WIRTSCHAFT Bei einem festlichen Empfang im Delta Hotels by Marriott Frankfurt Offenbach erhielten die frischgebackenen Berufsanfänger als Hotel- fachfrau/-mann, Restaurantfachfrau/-mann, Köchin/Koch sowie Fachfrau/-mann für Systemgastronomie ihre Abschlusszeugnisse. Eine besondere Ehrung war den besten Absolventen vorbehalten: Madeleine Constant, Restaurantfachfrau aus der Gutsschänke Neuhof, Dreieich, teilt sich den ersten Platz mit dem Restaurantfachmann Christoph Meier (externer Absolvent). Ihnen folgen auf dem zweiten Platz Max Gutmann, Fachmann für Systemgastronomie, Mc Donald's, Offenbach, und auf Platz drei Johannes Heckel, Koch, Alte Bergmühle, Dreieich. www.dehoga-hessen.de Absolventen aus dem Gastgewerbe freigesprochen Qualifizierte Nachwuchsfachkräfte 20 ehemalige Auszubildende in den gastgewerblichen Berufen aus Stadt und Landkreis Offenbach legten Anfang 2020 erfolgreich ihre Abschlussprüfung vor der IHK ab. De ho ga Absolventen, Ausbilder, Lehrer, Prüfer, Vertreter von Verbänden und Gäste trafen sich zur Freisprechungsfeier bei Delta Hotels am Kaiserlei. Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 47 MENSCHEN & WIRTSCHAFT So m m er /IH K Zwei Nach- wuchstechniker für die EVO Geeignete Auszubildende zu finden, ist für Unternehmen zur Herausforderung geworden. Die IHK Offenbach am Main unterstützt sie dabei – unter anderem mit der Veranstal- tung „Deine Nacht der Ausbildung“. Doppeltes Glück: Bastian Nikisch (l.) hat einen Ausbildungsvertrag bekommen und einen Tablet gewonnen, den die Offenbacher Stiftung für Berufsbildung verlost hat. Er kam mit seinem Ausbilder Peter Richter (r.) zur Preisverleihung in die IHK. GemeinsamErfolgreich 15. Februar 2019. Ein Shuttlebus bringt Jugendliche, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, in sieben Ausbildungs- betriebe in Offenbach. Einer von ihnen ist Bastian Nikisch. Als erster Stopp steht für ihn die Energieversorgung Offenbach (EVO) auf dem Programm. Er erfährt, welche Berufe man dort erlernen kann. Beim Rundgang durch den Betrieb trifft er in der Ausbildungs- werkstatt Peter Richter. „Das war ein intensives Gespräch“, erinnert sich der Ausbilder. Zu einem solchen Austausch bietet die Veranstaltung ausreichend Gelegenheit. Auf Ausbildungsmessen können sich die Besucher über das ganze Ausbil- dungsspektrum in der Region orien- tieren. „Deine Nacht der Ausbildung“ ermöglicht unmittelbare Einblicke in einzelne Betriebe. „Ich habe Bastians Fragen beantwortet und dabei sein Interesse geweckt“, sagt Richter. Nikisch bewarb sich, über- zeugte sowohl im Vorstellungsgespräch als auch im Test und hat im Herbst eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik bei der EVO angefan- gen. „Zu dem Beruf hat er vorher keinen besonderen Bezug gehabt, aber er ist motiviert und seine Auffas- sungsgabe ist gut“, lobt der Ausbilder den jungen Mann und berichtet: „Wir bieten jedes Jahr acht Plätze für neue technische Auszubildende. Die sind besonders schwer zu bekommen. Letz- tes Jahr haben wir zwei davon bei ‚Deine Nacht der Ausbildung‘ gefunden.“ Der IHK-Aktionstag findet jährlich in Offenbach statt und ab 2020 auch in Rödermark. www.deine-nacht-der-ausbildung.de Offenbacher Wirtschaft März/April 202048 Website-Check Wie gut ist Ihr Internet-Auftritt? Die eigene Website ist eine besonders kostengünstige und schnelle Methode, um das eigene Angebot zu präsentieren – wenn Konzept und Umsetzung stimmen. Nur wenn ein Internetauftritt ansprechend gestaltet, gut strukturiert und technisch aktuell ist, bleibt der Nutzer auf der Seite und wird im besten Fall zum Kunden. Schlechte Funktionalität oder Geschwindig- keit können leicht zur Anti-Werbung werden. In Kooperation mit dem Beratungs- und Informationszentrum Elekt- ronischer Geschäftsverkehr (BIEG) bietet die IHK Offenbach am Main einen kostenlosen Website-Check an. In Einzelgesprächen wird der Internetauftritt diskutiert. Anregungen und konstruktive Kritik helfen, ihn zu optimieren. Bitte vorab anmelden! Termin: 18.03.2020, 10:30 bis 16:00 Uhr Ort: IHK Offenbach am Main www.offenbach.ihk.de/E12424 Faszinierende Lichtkunst Offenbach erleuchtet Die Luminale 2020 findet vom 12. bis 15. März in Offenbach und Frankfurt unter dem Titel „Luminale, Biennale für Lichtkunst und Stadtgestaltung“ statt. In Offenbach werden in der Kategorie Community 19 Projekte und im Bereich Study zwei Projekte die Stadt erstrahlen lassen und damit einen Beitrag von Kreativ- schaffenden, Unternehmen, Produzenten und Vereinen für die Stadtgesellschaft im Kontext des Lichtes leisten. Lichtkunst wird am Hauptbahnhof und weiteren Stand- orten in unmittelbarer Nähe gezeigt, ebenso im Nordend am Hafenplatz. Am Mainufer (Höhe Isenburger Schloss) wird eine Installation zu bewundern sein, ebenso wie am Gebäude des „Kunst.Ort.Rumpenheim e. V.“. In der Innen- stadt werden unter anderem in den Räumen des Bunds Offenbacher Künstler (BOK), im Kunstverein Offenbach im KOMM sowie in der evangelischen Stadtkirche Aktionen geboten. www.offenbach.de/luminale Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 49 VERANSTALTUNGEN Alle Informationen im Netz: www.aussenwirtschaftstag-hessen.de IHK Frankfurt am Main 25. Juni 2020 Regional vernetzt – global erfolgreich Hessischer Industrie- und Handelskammertag ANZ_IHK-Offenbach_4c_210x94+.indd 1ANZ_IHK-Offenbach_4c_210x94+.indd 1 12.02.20 11:1112.02.20 11:11 IMPRESSUM Herausgeber Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Postfach 10 08 53 63008 Offenbach am Main Frankfurter Straße 90 63067 Offenbach am Main Tel. 069 8207-0 | Fax -199 redaktion@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de Verantwortlich Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main Redaktion redaktion@offenbach.ihk.de Birgit Arens-Dürr (Chefredakteurin) Tel. 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr ( jeweils am 1. des Monats) Ausgabedatum 2. März 2020 Das Magazin wird auf umwelt- freundlichem FSC-Papier klimaneutral gedruckt. Designkonzept, Gestaltung, Titelbild, Verlag und Druck Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Frankfurt www.zarbock.de Verlagsleitung: Ralf Zarbock Anzeigendisposition Anette Kostrzewa Tel. 069 420903-75 anette.kostrzewa@zarbock.de Anzeigenpreisliste Gültig ab 1. Januar 2020 Mediadaten www.offenbach.ihk.de/P460 Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der IHK-Mitgliedschaft. Dieser Bezug kann jederzeit durch einen Hinweis an den Herausgeber beendet werden, aber auch jederzeit nach einem entsprechenden Hinweis wieder aufgenommen werden. Vollbeilage Schultz GmbH & Co. KG, Wiesbaden VORSCHAU 5-6 Titelthema | Abgefahren Anzeigenschluss für die Ausgabe Mai/Juni 2020 ist der 15.04.2020. Redaktionsschluss für die Ausgabe Juli/August 2020 ist der 01.06.2020. Offenbacher WIRTSCHAFT Das Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 5–6 | 2020 TITELTHEMA Abgefahren Herausforderungen rechtzeitig angehen Frankfurter Zukunftskongress Der erste „Frankfurter Zukunftskongress“ verbindet die herausfordernden Zukunftsthemen Planet Erde, Digitalisierung und Zukunft der Arbeit. Am an da D ah m s Richard David Precht vermittelt seine Ansichten beim ersten „Frankfurter Zukunftskongress“. Warum diese drei großen Themen gemein- sam gedacht werden müssen, erläutert der Philosoph und Publizist Richard David Precht in seinem Vortrag. Die Teilnehmenden werden sich in sogenannten Denkräumen austauschen und konkrete Ideen entwickeln. Die Neurowissenschaftlerin Franca Parianen wird im Science Slam der Frage nachgehen, warum wir uns manchmal nicht zum richtigen Handeln motivieren können, obwohl wir es eigentlich besser wissen. Termin: 2. April 2020, 10:00 bis 18:00 Uhr Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt Kosten: 290 Euro www.frankfurter-zukunftskongress.de 50 Offenbacher Wirtschaft März/April 2020 VERANSTALTUNGEN Business to Business Ihr direkter Kontakt zum Marktplatz: 0 69/42 09 03-75 oder per E-Mail verlag@zarbock.de PRÄSENTATIONSMAPPENIndividuelle Mappen Anzeigen-Hotline: 0 69/42 09 03-75 Anzeigenschluss für die Ausgabe Mai/Juni: 15. April 2020 Sichern Sie sich Ihre Platzierung unter 0 69 /42 09 03-75 verlag@zarbock.de Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Pro Feld bitte nur ein Zeichen eintragen. Nach jedem Satzzeichen ein Feld frei lassen. Leerstellen zählen als ein Feld. Die Laufzeit Ihrer Anzeige beträgt mindestens sechs Ausgaben. Die Abrechnung über die Gesamtlaufzeit erfolgt nach der ersten Ausgabe. Anette Kostrzewa Sontraer Straße 6 60386 Frankfurt am Main Telefon 0 69/42 09 03-75 Telefax 0 69/42 09 03-70 E-Mail verlag@zarbock.de ■■ Bitte veröffentlichen Sie in mindestens sechs Ausgaben unsere Fließtextanzeige in der Rubrik | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Firma Ansprechpartner Straße/Nr. PLZ/Ort Telefon E-Mail | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Monatlich: 7,– € 14,– € 21,– € 28,– € Nur Web-Site-Adresse: 12,– €/Zeile Coupon Marktplatzanzeige Events www.drehorgel-frankfurt.de Drehorgelmusik für viele Anlässe Datenschutz Extern. Für Unternehmen. 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