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Ihre aktuelle Situation schätzen die Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach zwar noch ähnlich wie zu Beginn des Jahres ein, aber mehr als ein Drittel von ihnen geht von einer Verschlechterung in der näheren Zukunft aus. Investitionen und zusätzliche Personaleinstellungen sind aktuell kaum geplant. Die Erwartungen an das Exportgeschäft sind ebenfalls gesunken. 41 Prozent der Betriebe rechnen mit rückläufigen Auslandsumsätzen. Quer durch alle Branchen zeigt sich ein eingetrübtes Bild. Der Konjunkturklimaindex für die Industrie hat mit 63,2 Punkten einen neuen Tiefststand in den letzten zehn Jahren erreicht. Ebenfalls gedämpft ist die Stimmung im Großhandel. 60 Prozent der Unternehmen dort überlegen, ihre Investitionen zu reduzieren. Verunsicherung und Druck von außen und innen Ein Ende der Kriege und Konflikte auf der Welt ist derzeit nicht in Sicht. Ihre Auswirkungen auf die Energie-, Rohstoff- und Warenversorgung behindern die Unternehmen in der Region erheblich in ihrem geschäftlichen Fortkommen und verunsichern sie. Diese Faktoren treiben zudem die Inflation und belasten das Konsumklima. 68 Prozent der Unternehmen, die an der IHK-Konjunkturumfrage teilgenommen haben, betrachten aktuell eine nachlassende Inlandsnachfrage als das größte Geschäftsrisiko. Aber nach wie vor haben sich auch die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland nicht zugunsten der Unternehmen verändert. Wo bleibt das Reformpaket? „Die Unternehmen brauchen jetzt strukturelle Reformen. Dazu gehören wettbewerbsfähige Energiepreise, eine spürbare Entlastung von bürokratischen Anforderungen, Entlastung bei Lohnnebenkosten und bei Steuern und Abgaben. Hierzu bedarf es einer konsistenten Wirtschaftspolitik über alle Ressorts hinweg, um die Anreize für Investitionen zu erhöhen und Vertrauen in den Wirtschaftsstandort Deutschland wieder zu gewinnen. Einzelmaßnahmen ohne strategischen Zusammenhang reichen nicht aus. Entscheidend ist vielmehr ein umfassendes, aufeinander abgestimmtes Reformpaket, welches die Grundlage für neues Wachstum in Deutschland schafft“, steht für Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main, fest. Alle Ergebnisse zur Konjunkturumfrage der IHK Offenbach am Main im Frühsommer 2026: www.ihkof.de/konjunktur ***
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hat eine Sonderauswertung des AHK World Business Outlook Frühjahr 2026 veröffentlicht. Im Fokus stehen die internationalen Auswirkungen der aktuellen US‑Handelspolitik auf deutsche Unternehmen. Leichte Erholung bei anhaltenden Risiken Die Geschäftslage deutscher Unternehmen in den USA hat sich im Frühjahr 2026 spürbar verbessert, bleibt jedoch unter dem langjährigen Durchschnitt. Handelshemmnisse und politische und regulatorische Unsicherheiten stellen weiterhin zentrale Geschäftsrisiken dar. Unternehmen mit eigener Präsenz in den USA bauen ihre Aktivitäten nach dem Zollschock des Vorjahres wieder aus. Exportorientierte Unternehmen ohne Standort vor Ort reagieren dagegen häufig mit einer verstärkten Diversifizierung ihrer Absatzmärkte. Die wichtigsten Ergebnisse in Zahlen: Mehr als jedes zweite deutsche Unternehmen mit US‑Geschäft hat auf die US-amerikanische Handelspolitik reagiert und Maßnahmen ergriffen: 14 % reduzieren ihr US-Geschäft 15 % erschließen neue Märkte 18 % fokussieren sich stärker auf bestehende oder heimische Kernmärkte 11 % berichten von einem Ausbau ihres US‑Geschäfts Unternehmen mit US‑Standort sind vorsichtig optimistisch: Geschäftserwartungen und Investitionsabsichten verbessern sich, bleiben aber unter dem langjährigen Mittel Handelsbarrieren sind das am häufigsten genannte Geschäftsrisiko 59 % der befragten Unternehmen berichten von gestiegenem bürokratischem Aufwand durch Zollverfahren und Compliance‑Prüfungen Deutsche Unternehmen in den USA reagieren auf die US‑Zollpolitik insbesondere durch: Weitergabe von Zollkosten an US-Kunden durch Preisanpassungen (68 %) Anpassung der Lieferketten mit stärkerer Lokalisierung (39 %) Fokussierung auf den US‑Binnenmarkt („local for local“) (32 %) Weitere Informationen Die ausführlichen Ergebnisse hat die DIHK auf ihrer Website veröffentlicht. Hier geht es zur Sonderauswertung.
Sabine Sommer Kommunikation +49 69 8207-239 E-Mail schreiben
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Am 20. Mai 2026 haben sich Rat und Europäisches Parlament vorläufig auf zwei Verordnungen zur Umsetzung der zollbezogenen Bestandteile des Handelsabkommens zwischen den USA und der EU geeinigt. Ziel ist die Stärkung stabiler und planbarer transatlantischer Handelsbeziehungen bei gleichzeitiger Wahrung der handelspolitischen Handlungsfähigkeit der EU. Kern der Einigung ist der weitere Abbau von Zöllen auf US‑Industriegüter sowie ein verbesserter Marktzugang, unter anderem durch Zollkontingente und reduzierte Zollsätze für ausgewählte Meereserzeugnisse und nicht sensible Agrargüter. Zur Absicherung europäischer Interessen enthält das Regelwerk einen ausgeprägten Schutzmechanismus. Die Europäische Kommission kann bei drohenden oder tatsächlichen Marktstörungen infolge erheblich steigender Importe Untersuchungen einleiten und Maßnahmen – bis hin zur Aussetzung der Regelung – ergreifen. Auch bei Verstößen der USA gegen vereinbarte Verpflichtungen oder bei handelsverzerrenden Maßnahmen stehen der Kommission erweiterte Eingriffsbefugnisse zur Verfügung. Zudem können EU-seitige Zugeständnisse im Bereich Stahl und Aluminium ausgesetzt werden, sofern die USA bis zum 31.12.2026 weiterhin einen Zollsatz von über 15 % auf aus der EU importierte Stahl- und Aluminiumderivate anwenden. Die Verordnungen sind zeitlich befristet und laufen – vorbehaltlich weiterer Beschlüsse – Ende 2029 aus (Sunset-Klausel). Flankierend ist eine engmaschige Überwachung der Auswirkungen der Handelsliberalisierungsmaßnahmen vorgesehen: Die Kommission berichtet regelmäßig über Entwicklungen der Handelsströme und -volumina und legt vor Ablauf eine umfassende Evaluierung vor, insbesondere mit Blick auf Auswirkungen auf KMU. Nach technischer Finalisierung müssen die Rechtsakte noch formell verabschiedet werden. Ihr Inkrafttreten erfolgt unmittelbar nach Veröffentlichung im Amtsblatt der EU. Weitere Informationen hat der Europäische Rat in seiner Pressemeldung herausgegeben.
Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Frankfurter Straße 90 | 63067 Offenbach am Main | Telefon 069 8207-0 | Telefax 069 8207-149 | E-Mail service@offenbach.ihk.de | www.offenbach.ihk.de Postbank Frankfurt | IBAN DE27500100600021510609 | BIC PBNKDEFF | Städtische Sparkasse Offenbach | IBAN DE85505500200015002000 | BIC HELA-DEF1OFF Antrag auf Reisekostenerstattung Antragsteller/in Name, Vorname Kontoangaben IBAN BIC Angaben zum Kontoinhaber, falls abweichend von Antragsteller/in Veranstaltung Titel der Veranstaltung Ort Datum Fahrtkosten Reise mit PKW, zurückgelegte Kilometer ÖPNV Flugzeug Sonstiges: Übernachtung Ja Nein Reisenebenkosten: Bewirtungskosten: Ort, Datum Datenschutzinformationen der IHK Offenbach am Main: Der Schutz Ihrer persönlichen Daten hat für die IHK einen hohen Stellenwert. Die IHK unterliegt als öffentliche Stelle den Vorschriften der EU- Datenschutzgrundverordnung („DSGVO“), spezialgesetzlicher Regelungen und dem Landesdatenschutzgesetz Hessen. Es ist uns wichtig, Sie darüber zu informieren, welche Daten wir verarbeiten und zu welchen Zwecken: https://www.offenbach.ihk.de/datenschutz/ Wichtiger Hinweis: Fügen Sie dem Antrag bitte die Einladung zu der Veranstaltung und Nachweise zu den geltend gemachten Kosten bei (z.B. Fahrschein ÖPNV, Hotelrechnung). Summe Erstattung in ¤ _____________________ (x 0,30 ¤) = Betrag in ¤ , in ¤ , in ¤ ¤ _______________________________________ ¤ https://www.offenbach.ihk.de/datenschutz/ PKW zurückgelegte Kilometer: Off ÖPNV: Off Flugzeug: Off Sonstiges: Off Ja Übernachtung: Off Nein Übernachtung: Off Ort der Veranstaltung: Name, Vorname: IBAN: BIC: Titel der Veranstaltung: abweichender Kontoinhaber: ggf: Reisenebenkosten benennen: Bewirtungskosten benennen: Per E-Mail senden: Reisenebenkosten: Off Bewirtungskosten: Off Sonstige Reiseoption angeben: Datum der Veranstaltung: Sonstige Fahrtkosten angeben: Betrag Bewirtungskosten angeben: Betrag Reisenebenkosten angeben: Übernachtungskosten angeben: AnzahlKilometer: Kilometergeld: 0 KMPauschale: 0,3 Ort, Datum: Summe (automatische Berechnung): 0 TextField:
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Die geopolitischen Rahmenbedingungen verändern sich spürbar, Märkte ordnen sich neu und die Absicherung internationaler Geschäfte gewinnt für Unternehmen zunehmend an Bedeutung. In einem kompakten SpotLight geben wir einen Überblick zu aktuellen geopolitisch-ökonomische Entwicklungen sowie die internationale Insolvenzsituation . Erfahren Sie, wie Sie weltweites Inkasso als Instrument im Forderungsmanagement einsetzen können – inklusive zentraler Voraussetzungen und praktischer Hinweise. Durch die wichtigsten Fallstricke führen Sie Christian Pfab, Director / Head of Commercial Network, und Markus Kuger, Chefvolkswirt / Head of Economic Research DACH von Compagnie Française d'Assurance pour le Commerce Extérieur SA (Coface) Niederlassung in Deutschland .
Der Generationswechsel im Mittelstand stellt viele Unternehmen zunehmend vor große Herausforderungen. Laut aktuellem KfW-Nachfolge-Monitor suchen jährlich rund 109.000 Betriebe eine Nachfolge, während gleichzeitig etwa 114.000 Unternehmen eine Stilllegung planen. Diese Entwicklung verdeutlicht den wachsenden Handlungsdruck: Ohne frühzeitige Planung droht vielen Unternehmen das Ausscheiden aus dem Markt. Mit der Webinar-Reihe „Unternehmensnachfolge“ vom 15. bis 19. Juni 2026 wird ein praxisnahes Informationsangebot geschaffen, das zentrale Aspekte der Übergabe und Übernahme beleuchtet. Die Veranstaltungsreihe vermittelt kompakte Einblicke in: strategische Fragestellungen der Nachfolgeplanung rechtliche Rahmenbedingungen wirtschaftliche und persönliche Herausforderungen im Übergabeprozess Dabei werden sowohl familieninterne Übergaben als auch externe Unternehmensübernahmen berücksichtigt. Die Teilnahme an der Webinar-Reihe ist kostenfrei und anonym möglich.
Einflussfaktoren auf die aktuelle Generation von Azubis Wünsche, Ziele und Werte junger Menschen Erfolgsfaktoren für eine zeitgemäße Ausbildung Klarheit und Transparenz schaffen Kompetenzentwicklung gezielt steuern Ihre Rolle als Coach*in und Lernberater*in Dieses Trainingsseminar bietet Ihnen praktische Ansätze und eine moderne "Bedienungsanleitung", um mit Freude und Erfolg auszubilden. Gewinnen Sie neue Einblicke in die Lebenswelt der jungen Generation und lernen Sie, Ihre Rolle als Coach*in und Lernberater*in mit Leichtigkeit und Erfolg auszufüllen. Nach diesem Trainingsseminar kehren Sie mit einem prall gefüllten Werkzeugkasten voller praxistauglicher Ansätze und neuer Impulse in Ihren Arbeitsalltag zurück. Sie werden die Zusammenarbeit mit Azubis noch gelassener und erfolgreicher gestalten, Konflikte reduzieren und eine positive Ausbildungsatmosphäre schaffen können. Legen Sie gemeinsam mit Ihren Azubis den Grundstein für eine motivierende und effiziente Ausbildung. Ausbilderinnen und Ausbilder aus Unternehmen und Organisationen.