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KAI KÔ 2026 : Technologiepartnerschaften im Fokus


Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien trafen sich auf Einladung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main beim deutsch-japanischen Wirtschaftsempfang KAI KÔ am 14. August 2026 im Bernardbau in Offenbach.

Gruppenbild von Ehrengästen des deutsch-japanischen Wirtschaftsgipfels KAI KÔ

V.l.n.r.: IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner, Staatssekretärin Katrin Hechler, Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller, Prof. Dr.-Ing. Tobias Melz, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Bauwerksdauerhaftigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Dr. Shogo Akagawa, Editor-at-Large EMEA bei Nikkei, Nicole Fontaine, Direktorin Toray International Europe GmbH, Mina und Takeshi Ito, Generalkonsul von Japan, Andreas Bruszynksi, Bürgermeister Stadt Offenbach am Main, Anne Pomsel, Geschäftsführerin Deutsch-Japanischer Wirtschaftskreis e.V. Vorne: Mitglieder der japanischen Maskentanzgruppe Mahoroba aus Dazaifu, die im Rahmen des Main Matsuri Festivals in Offenbach auftraten. Foto: IHK Offenbach am Main/Andreas Riske

Die diesjährige Veranstaltung stand unter dem Motto „Connecting Technology. Shaping the Future.“ Die zentrale Frage lautete: Wie können Deutschland und Japan durch Zusammenarbeit im Technologiebereich ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und gemeinsame Antworten auf globale Herausforderungen entwickeln?

Zum Auftakt des deutsch-japanischen Dialogs über Zukunftstechnologien, Innovationen und internationale Kooperationen begrüßten Andreas Bruszynski, Bürgermeister der Stadt Offenbach am Main, und IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller die Gäste. „Japanische Unternehmen sind seit vielen Jahren ein wichtiger Teil unserer Stadt. KAI KÔ macht sichtbar, wie eng Offenbach mit Japan verbunden ist und wie wertvoll der direkte Austausch für die Weiterentwicklung unseres Wirtschaftsstandorts ist“, sagte Bruszynski.

Schoder-Steinmüller betonte: „KAI KÔ steht für Begegnung, Austausch und die gemeinsame Gestaltung der Zukunft. Gerade in Zeiten tiefgreifender technologischer Veränderungen sind internationale Partnerschaften wichtiger denn je. Deutschland und Japan sind nicht nur durch gemeinsame wirtschaftliche Interessen verbunden, sondern auch durch Innovationskraft, Verlässlichkeit und ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen.“

Es folgte eine Podiumsdiskussion über die Zukunft deutsch-japanischer Zusammenarbeit in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, industrielle Innovationen, Fachkräftesicherung sowie resiliente und nachhaltige Wertschöpfungsketten. Teilnehmende waren Dr. Shogo Akagawa, Editor-at-Large des japanischen Wirtschaftsmagazins Nikkei, Nicole Fontaine, Direktorin und Prokuristin der Toray International Europe GmbH, sowie Prof. Dr.-Ing. Tobias Melz, Direktor des Fraunhofer-Instituts für Bauwerksdauerhaftigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF. Anne Pomsel, Geschäftsführerin des Deutsch-Japanischen Wirtschaftskreises e. V., moderierte den Austausch.

Die Diskussion zeigte, dass Deutschland und Japan vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass eine engere Zusammenarbeit in Zukunftsfeldern wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Energie und Kreislaufwirtschaft vielversprechend ist.

Ebenso kam die Diskussionsrunde zu dem Ergebnis, dass erfolgreiche deutsch-japanische Kooperationen weit über technologische Innovationen hinausgehen und vor allem auf Vertrauen, gegenseitigem Verständnis und persönlichen Beziehungen beruhen. Während deutsche Unternehmenskultur häufig von direkter Kommunikation und schnellen Entscheidungen geprägt ist, spielen in Japan langfristiges Denken und konsensorientierte Prozesse eine wichtige Rolle. Eine Kombination dieser unterschiedlichen Stärken schafft aus Sicht der Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer eine starke Grundlage für erfolgreiche Zusammenarbeit und gemeinsame Innovationen.

Über KAI KÔ

KAI KÔ ist der deutsch-japanische Wirtschaftsempfang der IHK Offenbach am Main. Seit 2019 bringt die Veranstaltung Entscheiderinnen und Entscheider aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um den Austausch zwischen Japan und Deutschland zu fördern und neue Impulse für die Zusammenarbeit beider Länder zu setzen. KAI KÔ hat sich als Treffpunkt der deutsch-japanischen Business Community im Rhein-Main-Gebiet etabliert und findet seit 2022 im Rahmen des Main Matsuri Festivals statt.

Hier erfahren Sie mehr über KAI KÔ und die deutsch-japanische Partnerschaft im RheinMain-Gebiet: www.offenbach.ihk.de/international/kai-ko/