9–10 | 2021 2 ddni.11_efr̈uwtnE_232131 2 ddni.11_efr̈uwtnE_232131 08.07.21 08:4008.07.21 08:40 Druck- und Verlagshaus Zarbock team@zarbock.de · www.zarbock.de ... auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Wir ratuieren der IHK Offenbach am Main zum 200- ärien Jubiläum! Offen für Innovationen Was wir im Jubiläumsjahr 2021 feiern, ist die 200-jährige Erfolgs- geschichte der Wirtschaft unserer Region. Und gerade wird sie weitergeschrieben. Denn auch wenn wir Corona nicht ad acta legen können, ist spürbar, dass unsere Unternehmen exzellente Antworten auf die Pandemie gefunden haben. Schon im Mai stieg der Konjunkturklimaindex der IHK Offenbach am Main, weil sich die Geschäftslage und die Erwartungen verbesserten. Das ist nicht allein mit einem nationalen oder globalen Aufschwung zu erklären. Vor allem haben die Betriebe in Stadt und Kreis Offenbach die Herausforderung 2020 sofort angenommen. Sie haben Prozesse und sogar ganze Geschäftsmodelle angepasst. Viele sattelten auf neue Produkte um, die einer Ausbreitung der Infektion entgegenwirken. Arbeitsabläufe wurden digitalisiert, Onlineshops aufgebaut oder Lieferservices etabliert. Bestehende Kooperationen und Netzwerke wurden intensiv genutzt, neue entwickelt und erfolgreich gestartet. Wieder hat sich gezeigt: Situationen schnell erfassen und in Chancen verwandeln – diese spezielle Kompetenz zeichnet die Unternehmen am starken Standort Region Offenbach aus. So haben sie strukturelle Veränderungen, gesellschaftliche Entwicklungen und Krisen bewältigt. Dass sie wand- lungsfähig sind, sichert den Wohlstand hier. Auch für die Zukunft ist diese Eigenschaft ein entscheidender Schlüssel. Denn die Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach werden die Themen von morgen genauso offen, kreativ und flexibel anpacken. Die IHK Offenbach am Main bietet die Plattform, auf der sich Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik austauschen und vernetzen: zu innovativen Technologien, zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen oder besonders dazu, wie der Fachkräftenachwuchs gesichert wird. Auf diese Zukunftsthemen konzentriert sich das zweite IHK-Jubiläumsevent create change! am 19. Oktober 2021. Seien Sie dabei, lassen Sie sich inspirieren und diskutieren Sie mit! Wir laden Sie herzlich dazu ein. Fo to s: IH K Kirsten Schoder-Steinmüller Präsidentin der IHK Offenbach am Main Markus Weinbrenner Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main EDITORIAL 3Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 WIR gratulieren Der Flugplatz Egelsbach gratuliert der IHK Offenbach am Main ganz herzlich zum 200-jährigen Jubiläum. Weiterhin viel Erfolg und alles Gute! TRIWO Egelsbach Airfield GmbH www.egelsbach-airport.com IHK Offenbach am Main – immer eine starke Stimme für die Unternehmen in der Region! Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! Templet Deutschland GmbH www.templet.de Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main zum Jubiläum. Tel. 06108/791101 | muehlheimer-pulverbeschichtung@t-online.de www.muehlheimer-pulverbeschichtung.de Gratulation für die ersten 200 Jahre – das wollen wir auch mal schaffen! Delta-t Messdienst Andreas Völker GmbH & Co. KG Wilhelmstr. 1 • 63179 Obertshausen • Tel (06104)6649-0 • www.dtm-av.de Die preiswerte & schnelle Heizkostenabrechnung! abass GmbH, Tel 06103 404566-0, info@abass.de, www.abass.de Ihr IT-Systemhaus – 200 Jahren IHK Offenbach abass GmbH, Tel 06103 404566-0, info@abass.de, www.abass.de Ihr IT-Systemhaus – 200 Jahre Wirtschaftsbeistand! Gratulation und Danke. Weiter so, wir Unternehmen brauchen jede Unterstützung. Berdux Weine GmbH www.berdux-weine.de BBeerrdduuxx--WWeeiinnee GGmmbbHH VViinnootthheekk,, WWeeiinn-- uunndd KKaaffffeeeebbaarr WWiillhheellmmssppllaattzz 1100,, 6633006655 OOffffeennbbaacchh aamm MMaaiinn TTeell..:: 00 6699 –– 885500 9900 334400 FFaaxx:: 00 6699 –– 8811 7711 9922 EEmmaaiill:: iinnffoo@@BBeerrdduuxx--WWeeiinnee..ddee wwwwww..BBeerrdduuxx--WWeeiinnee..ddee Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main zu 200 Jahren und richten unseren Blick gemeinsam in die Zukunft. Herzlichen Gückwunsch www.vobadreieich.de SCHMETTERLINGSREINE Glückwünsche zum 200-jährigen Jubiläum! www.harema.de Es grüßen herzlichst Stefan Hammel (Mitglied der Vollversammlung) & das Harema-Team. 1821 2021 TITELTHEMA 200 JAHRE IHK – 200 JAHRE WANDEL 28 NACHRICHTEN 6 Japanischer Generalkonsul stellt sich in Offenbach vor 7 Außergewöhnlich engagiert 8 Arbeitsjubiläen 10 Stabwechsel im Hessischen Wirtschaftsarchiv 10 Schmid berät weiter 11 Wirtschaftsstrategie für Offenbach 12 Geschäftsführer berufen 11 Wachstumsziele sicherstellen 14 Langen bekommt superschnelles Internet 15 Whisky statt Bier 16 Rechtssicherheit für IHKs und ihre Dachorganisation 18 Kurz notiert 20 Entspannte Sitzerlebnisse 21 Für komfortable Pausen an der A 3 22 Dann eben ein neues Geschäftsfeld 24 Kuchen, Kaffee und Wissen to go 26 Unternehmer im besten Wortsinn TITELTHEMA 28 Eine starke Partnerschaft für den Wirtschaftsstandort Offenbach 32 Mit Geschichte in die Zukunft 36 Wie aus Einzelakteuren ein Team wurde 38 Unterstützend – stärkend – prägend 40 Über die eigenen Interessen hinaus 42 Reichen unsere Werte? 44 Herausforderungen für 2030 plus? 46 Junge Netzwerker mit stolzer Tradition 50 „Agile Organisation mit großer Tradition und Zukunft“ 52 Der erste IHK-Präsident 53 Die erste IHK-Präsidentin 54 Gemeinwohl und Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft zählen RATGEBER 58 Mehr Digitalisierung wagen 59 VERLAGS-SPEZIAL BEKANNTMACHUNGEN 64 Entschädigungsregelung BILDUNG 66 Vom Azubi zum Leiter und noch weiter 70 IHK. Die Weiterbildung 71 Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 in anerkannten Ausbildungsberufen im Frühjahr 2022 72 So wird die duale Ausbildung zukunftssicher 5Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 INHALT Telefon Mail Online 06108 6020 info@tillmann-verpackungen.de tillmann-verpackungen.de Sonderanfertigung • Standardsortiment • Konfektionierung Die richtige Verpackung bringt Ihr Produkt groß raus. IHK Offenbach - 2017.indd 1 11.01.17 11:40 IHK und Stadt pflegen seit über 30 Jahren enge Beziehungen zur japanischen Partnerstadt Kawagoe beziehungsweise zur dortigen Handelskammer. Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, der General- konsul Shinichi Asazuma, die Vizekonsulin Mariko Yano, IHK-Geschäftsführer Markus Weinbrenner und Silvia Schubert-Kester, Leiterin IHK-Team Interna- tional, tauschten sich unter anderem zu Wirtschaft, Umwelt und innovativen Entwicklungen aus. Alle Beteiligten sehen der Zeit nach der Pandemie entgegen. Sie hoffen, dass sich die Menschen beider Länder bald wieder persönlich begegnen und die bewährten Austauschprogramme weitergeführt werden können. Persönliche Kontakte bald wieder aufnehmen Japanischer Generalkonsul stellt sich in Offenbach vor Bei seinem Antrittsbesuch in Offenbach traf der neue japanische Generalkonsul Shinichi Asazuma am 16. Juli 2021 Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und Vertreter der IHK Offenbach am Main. v. l. n. r.: Silvia Schubert-Kester, Leiterin IHK- Team International, IHK-Hauptgeschäfts- führer Markus Weinbrenner, Vizekonsulin Mariko Yano, Generalkonsul Shinichi Asazuma und Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. Fo to : S ta dt O ffe nb ac h/ ge or g- fo to , o ffe nb ac h 6 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Anlässlich des 20. Hessischen Unternehmerinnentages wurde am 15. Juli 2021 erstmals der „Hessische Unter- nehmerinnenpreis“ verliehen, und zwar an Simone Weinmann-Mang, Geschäftsführerin und Inhaberin der Arno Arnold GmbH in Obertshausen. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir stellte fest: „Frau Wein- mann-Mang ist ein Paradebeispiel und hervorragendes Vorbild für das hessische Unternehmerinnentum. Wenn Frauen an der Spitze von Firmen ihre Fähigkeiten bewei- sen, stärkt das jede Volkswirtschaft. Wir wollen möglichst viele Frauen ermutigen, sich diesen Erfolg zuzutrauen.“ Die Geehrte ist ehrenamtliche Richterin, Vorstands- mitglied des Bildungswerks der hessischen Wirtschaft sowie des Verbands der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen Bezirksgruppe Offenbach und Osthessen. In der IHK Offenbach am Main stärkt sie den IHK-Expertenrat Kommunikation mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung. Schon am 1. Juli 2021 wurde Wolf Matthias Mang aus- gezeichnet. Mit seiner Ehefrau leitet er die Geschäfte der Arno Arnold GmbH, ist Vorsitzender des Gesellschafter- ausschusses der Matthias Oechsler und Sohn GmbH sowie seit 2000 Aufsichtsratsvorsitzender der Oechsler AG, Ansbach. „Wolf Matthias Mang engagiert sich in vielfältiger Weise für das Gemeinwohl und zeichnet sich dabei durch seinen unermüdlichen Einsatz aus“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier bei der Verleihung. Er hob Mangs Tätig- keiten im Arbeitgeberverband Hessenmetall – Verband der Metall- und Elektro-Unternehmen Hessen e. V., als Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmer- verbände e. V. (VhU) und als Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hervor. Als Vizepräsident der IHK Offenbach am Main bringe er seine Expertise als mittelständischer Unterneh- mer in Finanz-, Rechnungs- und Umweltfragen ein. Familienunternehmer erhalten Auszeichnungen Außergewöhnlich engagiert Ein Unternehmerehepaar, das sich seit Langem in der IHK Offenbach am Main einsetzt, wurde im Juli ausgezeichnet: Simone Weinmann-Mang ist „Hessische Unternehmerin des Jahres“. IHK-Vizepräsident Wolf Matthias Mang empfing das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zeichnete Simone Weinmann-Mang als „Hessische Unternehmerin des Jahres“ aus. Fo to : H M W EV W Wolf Matthias Mang nahm das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundes- republik Deutschland aus den Händen von Ministerpräsident Volker Bouffier entgegen. Fo to : H es si sc he S ta at sk an zl ei 7Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Arbeitsjubiläen Überreichen Sie Ihren langjährigen Mitarbeitern zu deren Arbeitsjubiläum als sichtbare Anerkennung eine Urkunde der IHK Offenbach am Main. Das Jubiläum wird auf Wunsch zusätzlich im IHK-Magazin „Offenbacher Wirtschaft“ veröffentlicht. Bei Interesse teilen Sie uns bitte mit: ❙ Name des Jubilars ❙ Jubiläumsdatum ❙ genaue Firmierung des Unternehmens (entsprechend Eintragung in Handelsregister bzw. Gewerbeanmeldung) Die Kosten für eine Urkunde mit Rahmung betragen 30 Euro inkl. MwSt. Weitere Informationen unter www.offenbach.ihk.de/P2863/ Kontakt IHK-Kundenzentrum Telefon 069 8207-0 | Fax -149 service@offenbach.ihk.de 40 Jahre Michaela Straub PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG 35 Jahre Annette Chatzis PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Stephanie Hild PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG 30 Jahre Karin Ehmann KÖBA-Sewifa GmbH Mike Smith Verzollungsbüro Butz GmbH 25 Jahre Elke Aissa Arno Arnold GmbH Heike Balzer Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Renate Bergk HEMA Maschinen- und Apparateschutz GmbH Tina Holecz PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Claudia Lichtenberger PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Hasan Ustaoglu Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Carmen Zornmüller Geodis CL Germany GmbH 15 Jahre Yuko Akiyama- Wintersinger PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Jonas Usinger PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG 10 Jahre Peter Eckardt Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Susanne Kreisel HEMA Maschinen- und Apparateschutz GmbH Janett Lorenz PICARD Lederwaren GmbH & Co. KG Kai Seibert Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG 5 Jahre Marianna Peruzzi KÖBA-Sewifa GmbH Luca Pilloni KÖBA-Sewifa GmbH 8 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN 9Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Wie der digitale Wandel echte Handarbeit erreicht? Mit uns. Große Schritte gehen Sie am besten gemeinsam mit uns. Ob in digitale Welten, auf globalen Märkten oder in eine grüne Zukunft – als starker Partner an Ihrer Seite unterstützen wir Sie bei allen Themen, die Ihnen wichtig sind. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungs- termin. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse. Sparkassen-Finanzgruppe Hessen-Thüringen Productware Schmid berät weiter Herbert Schmid, war Mitgründer, Gesellschafter und Geschäftsführer der productware GmbH, Electronic-Manufacturing-Services(EMS)-Unter- nehmen aus Dietzenbach. Nun hat er sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und seine Geschäftsführertätigkeiten aufgegeben. Schmid steht dem Unternehmen weiterhin beratend zur Verfügung. Geschäftsführer bleibt Marco Balling. Schmid kommentiert die Veränderung: „Wir können sehr stolz darauf sein, dass wir uns in diesem Haifisch- becken der EMS-Branche erfolgreich behaupten. Es ist eine Bestätigung unseres Tuns und Handelns und zeigt, dass sich auch kleinere mittelständische EMS- Unternehmen gegenüber den ‚EMS-Größen‘ dauerhaft durchsetzen können, wenn sie ihre Kunden jederzeit gut und zuverlässig bedienen.“ www.productware.de Eisenbach hat an Köhler übergeben Stabwechsel im Hessischen Wirtschaftsarchiv Dr. Ulrich Eisenbach, Gründungsdirektor des Hessischen Wirtschafts- archivs (HWA), hat sich nach fast 30-jähriger Tätigkeit in den Ruhe- stand verabschiedet. Unter Eisenbachs engagierter Leitung hat sich das HWA über die Landes- grenzen hinweg als bedeutende Sammlungs- und Forschungsinstitution der Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte etabliert. Seine Nachfolge hat Dr. Ingo Köhler übernommen. Der Unternehmens- historiker ist Ansprechpartner für die historische Schriftgut- und Mediensicherung sowie Experte für die historische Kommunikation an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffent- lichkeit. www.hessischeswirtschaftsarchiv.de Seit die hessischen Indus- trie- und Handelskammern das HWA 1992 ins Leben gerufen haben, leitete es Dr. Ulrich Eisenbach. Fo to s: H W A Fo to : P ro du ct w ar e IHR LOGISTIK- UND TRANSPORTDIENSTLEISTER WELTWEIT www.agotrans.de agotrans Logistik GmbH Behringstraße 1 6 3110 Rodgau Tel. : +49 (0) 6106 - 28 38 - 0 · info@agotrans.de 10 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN WIR LEBEN INNOVATION! Dieses 3D-gedruckte Prägewerkzeug für Kartonagen entstand in einem Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und wird Ihre Papierveredelung bereichern: Günstiger und schneller verfügbar als Metall-Prägewerkzeuge Hochauflösend im Bereich von 25 µm Vorschau in realitätsnahen Modellen SCHODER GMBH Heinrich-Hertz-Straße 19 · 63225 Langen Tel.: 0 61 03 / 59 71-0 · Fax.: -59 www.schoder.com · info@schoder.com Ab sofort erhältlich! Zunächst gab der Oberbürgermeister dem Expertenrat einen Überblick über wichtige Projekte. Er informierte zum Kaiserleiviertel, zum Zukunftskonzept Innenstadt und zum Innovationscampus, auf den die jetzt noch in Frankfurt ansässige Samson AG ziehen wird. Anschließend diskutierten die Teilnehmer, was Offenbach als Wirtschaftsstandort stark macht und wo ungenutzte Potenziale schlummern. Dabei diente der Entwurf einer Analyse der Dortmunder Strategieberatung Moduldrei als Grundlage. Der Expertenrat erarbeitete ein Stärken-Schwä- chen-Profil, lieferte kreative Vorschläge für den Ausbau wirt- schaftlicher Kompetenzfelder und forderte, auch mutige städtebauliche Projekte anzugehen und das Marketing für Offenbach zu verstärken. Als Potenziale hoben die Mitglieder die gute Lage, eine erlebbare Innovationskultur, die Internationalität der Men- schen sowie eine Verwaltung, die Themen vorantreibt, hervor. Auch ein „unperfektes“ Image, das sich wohltuend vom Umfeld abhebt, nannten sie als Vorzug. Dem Expertenrat Wirtschaftsförderung gehören 15 für fünf Jahre gewählte Führungskräfte von Unternehmen aus der Metropolregion FrankfurtRheinMain an, darunter IHK-Prä- sidentin Kirsten Schoder-Steinmüller und Ulrike Wernig- Pohlenz, Vorsitzende des IHK-Expertenrats Innovation und Design. www.offenbach.de/wirtschaft Experten aus dem Wirtschaftsleben geben der Stadt Impulse Wirtschaftsstrategie für Offenbach Der Expertenrat Wirtschaftsförderung hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke und den hauptamtlichen Dezernenten Sabine Groß und Paul-Gerhard Weiß die Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt diskutiert. 11Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN WIR LEBEN INNOVATION! Dieses 3D-gedruckte Prägewerkzeug für Kartonagen entstand in einem Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und wird Ihre Papierveredelung bereichern: Günstiger und schneller verfügbar als Metall-Prägewerkzeuge Hochauflösend im Bereich von 25 µm Vorschau in realitätsnahen Modellen SCHODER GMBH Heinrich-Hertz-Straße 19 · 63225 Langen Tel.: 0 61 03 / 59 71-0 · Fax.: -59 www.schoder.com · info@schoder.com Ab sofort erhältlich! Rodgauer Baustoffwerke Geschäftsführer berufen Karsten Mechau wurde in die Geschäftsfüh- rung der Rodgauer Baustoffwerke GmbH & Co. KG und deren Tochtergesellschaft UNIKA Kalksandsteinwerk Wiesbaden GmbH & Co. KG berufen. Mechau nimmt weiterhin im Beteiligungs- unternehmen UNIKA Kalksandsteinwerke Südbayern GmbH & Co. KG seine Aufgaben als Geschäftsführer wahr, zukünftig gemeinsam mit Dipl.-Ing. Frank Neumann, der für alle drei Unternehmen die Vertriebsgeschäftsführung innehat. www.unika-sued.de Flexlink Wachstumsziele sicherstellen Roman Kucza ist neuer Vertriebsleiter bei der Flexlink Systems GmbH in Offenbach, der deutschen Niederlas- sung eines weltweit agierenden Experten für Förder- technik und industrielle Automatisierung. Kucza ist verantwortlich für die Vertriebsgebiete in Deutschland sowie der Tschechischen und Slowakischen Republik. Die Schwerpunkte seiner Tätigkeit sieht er in der digitalen Transformation des Vertriebs sowie der Stärkung des Indirektgeschäfts mit Partnern und Herstellern fertiger Komponenten (OEMs). www.flexlink.de Verstärkung in der Geschäftsführung: Dipl.-Ing. Frank Neumann (r.) und Karsten Mechau (l.). Der 54-jährige Diplom-Ingenieur Kucza bringt Erfahrungen aus den Bereichen Vertrieb und Marketing mit zu Flexlink. Fo to : R od ga ue r B au st off w er ke Fo to : F le xl in k Sy st em s G m bH 12 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN SIMPLY CLEVER Geht’s ums Auto, geh’ zu brass. Ihre Ansprechpartner: www.brass-gruppe.de/skoda.html AUTOHAUS BRASS ASCHAFFENBURG GmbH & Co. KG Hanauer Straße 90 - 92, 63741 Aschaff enburg Auweg 2, 63920 Großheubach August-Sunkel-Str. 1, 63452 Hanau-Lamboy Zum Eisengießer 3, 97816 Lohr am Main Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. 1 Ein Angebot der ŠKODA Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Abschluss des Leasingvertrages nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Angebot gültig solange der Vorrat reicht. Angebot zzgl. MwSt., Überführungs- und Zulassungskosten. Nur gültig für gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Nicht kombinierbar mit weiteren ausgewählten Sonderaktionen und Sonderkonditionen. Änderungen und Irrtürmer vorbehalten. 2 Die Auszahlung im Falle der Gewährung der beantragten staatlichen Förderung erfolgt erst nach positivem Bescheid. Den Herstelleranteil inkludiert ŠKODA direkt beim Kauf oder Leasing. Die staatliche Förderung endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel, voraussichtlich spätestens am 31. 12. 2025. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Mehr Infos zur Bean- tragung des Umweltbonus unter: www.bafa.de. 3 Ermittelt im neuen WLTP-Messverfahren, umgerechnet in NEFZ-Werte zwecks Pfl ichtangabe nach Pkw-EnVKV. Nähere Infos erhalten Sie bei uns oder unter skoda.de/wltp *Reichweite (WLTP) laut Herstellervorgabe. Die Reichweite kann abhängig von der Ausstattung, Fahrstil, Geschwindigkeit usw. abweichen. Weitere Informationen erhalten Sie bei uns. GEWERBEKUNDEN-LEASINGANGEBOT1: ŠKODA ENYAQ iV60 70 KW (95 PS) 1-GANG-AUTOMATIK Ausstattung: Metallic-Lackierung, Design Selection Lodge, KESSY (Schlüsselloses Zugangs- und Start- Stopp-System), Vorbereitung Anhängerzugvorrichtung, Fahrprofi lauswahl, elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memoryfunktion, beheizbare Vordersitze, Spurhalteassistent plus Stauassistent, Info- taiment-Paket Basis (Navigation), Parksensoren vorn und hinten, Spurwechselassistent, LED-Haupt- scheinwerfer, Müdigkeitserkennung, Klimaanlage Climatronic (3-Zonen), Leichtmetallräder 8J x 20, Sunset (Heck- und hintere Seitenscheiben dunkel getönt) u.v.m. Sonderzahlung: (6.000,00 € Rückerstattung als Umweltbonus der BaFa2) 6.990,00 € Vertragslaufzeit 24 Monate Jährliche Fahrleistung 10.000 km 24 mtl. Leasingraten à 199,00 €1 Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 14,4; CO₂-Emission kombiniert in g/km: 0; Effi zienz- klasse: A+3. ENYAQ iV60. Solange der Vorrat reicht! DER NEUE ŠKODA Rundum stark. Rein elektrisch. Der Neue, 100% elektrische ŠKODA ENYAQ iV. Für Unternehmen beginnt mit dem Neuen ŠKODA ENYAQ iV eine neue Ära. Der vollelektrische SUV ist das neueste Mitglied unserer wachsenden iV Familie: Auf elegante Weise verbindet er ein hohes Ausstattungsniveau mit einer beeindruckenden Reichweite von bis zu 412 km* und schont dabei Ihr Budget. Jetzt bereits ab 199,00 € monatlich1. ŠKODA. Simply Clever. ŠKODA ENYAQ iV60 199,– € / mtl1 Reichweite von bis zu 412 km* AUTOHAUS BRASS VERTRIEBS GmbH & Co. KG Elisabeth-Selbert-Straße 3, 63128 Dietzenbach Frankfurter Straße 171, 35392 Gießen Hanauer Landstraße 263 - 265, 60314 Frankfurt am Main 13Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN SIMPLY CLEVER Geht’s ums Auto, geh’ zu brass. Ihre Ansprechpartner: www.brass-gruppe.de/skoda.html AUTOHAUS BRASS ASCHAFFENBURG GmbH & Co. KG Hanauer Straße 90 - 92, 63741 Aschaff enburg Auweg 2, 63920 Großheubach August-Sunkel-Str. 1, 63452 Hanau-Lamboy Zum Eisengießer 3, 97816 Lohr am Main Abbildung zeigt Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. 1 Ein Angebot der ŠKODA Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Straße 57, 38112 Braunschweig, für die wir als ungebundener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Abschluss des Leasingvertrages nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausgesetzt. Angebot gültig solange der Vorrat reicht. Angebot zzgl. MwSt., Überführungs- und Zulassungskosten. Nur gültig für gewerbliche Einzelabnehmer mit Ausnahme von Sonderkunden für ausgewählte Modelle. Nicht kombinierbar mit weiteren ausgewählten Sonderaktionen und Sonderkonditionen. Änderungen und Irrtürmer vorbehalten. 2 Die Auszahlung im Falle der Gewährung der beantragten staatlichen Förderung erfolgt erst nach positivem Bescheid. Den Herstelleranteil inkludiert ŠKODA direkt beim Kauf oder Leasing. Die staatliche Förderung endet mit Erschöpfung der bereitgestellten Fördermittel, voraussichtlich spätestens am 31. 12. 2025. Ein Rechtsanspruch besteht nicht. Mehr Infos zur Bean- tragung des Umweltbonus unter: www.bafa.de. 3 Ermittelt im neuen WLTP-Messverfahren, umgerechnet in NEFZ-Werte zwecks Pfl ichtangabe nach Pkw-EnVKV. Nähere Infos erhalten Sie bei uns oder unter skoda.de/wltp *Reichweite (WLTP) laut Herstellervorgabe. Die Reichweite kann abhängig von der Ausstattung, Fahrstil, Geschwindigkeit usw. abweichen. Weitere Informationen erhalten Sie bei uns. GEWERBEKUNDEN-LEASINGANGEBOT1: ŠKODA ENYAQ iV60 70 KW (95 PS) 1-GANG-AUTOMATIK Ausstattung: Metallic-Lackierung, Design Selection Lodge, KESSY (Schlüsselloses Zugangs- und Start- Stopp-System), Vorbereitung Anhängerzugvorrichtung, Fahrprofi lauswahl, elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memoryfunktion, beheizbare Vordersitze, Spurhalteassistent plus Stauassistent, Info- taiment-Paket Basis (Navigation), Parksensoren vorn und hinten, Spurwechselassistent, LED-Haupt- scheinwerfer, Müdigkeitserkennung, Klimaanlage Climatronic (3-Zonen), Leichtmetallräder 8J x 20, Sunset (Heck- und hintere Seitenscheiben dunkel getönt) u.v.m. Sonderzahlung: (6.000,00 € Rückerstattung als Umweltbonus der BaFa2) 6.990,00 € Vertragslaufzeit 24 Monate Jährliche Fahrleistung 10.000 km 24 mtl. Leasingraten à 199,00 €1 Stromverbrauch in kWh/100 km: kombiniert 14,4; CO₂-Emission kombiniert in g/km: 0; Effi zienz- klasse: A+3. ENYAQ iV60. Solange der Vorrat reicht! DER NEUE ŠKODA Rundum stark. Rein elektrisch. Der Neue, 100% elektrische ŠKODA ENYAQ iV. Für Unternehmen beginnt mit dem Neuen ŠKODA ENYAQ iV eine neue Ära. Der vollelektrische SUV ist das neueste Mitglied unserer wachsenden iV Familie: Auf elegante Weise verbindet er ein hohes Ausstattungsniveau mit einer beeindruckenden Reichweite von bis zu 412 km* und schont dabei Ihr Budget. Jetzt bereits ab 199,00 € monatlich1. ŠKODA. Simply Clever. ŠKODA ENYAQ iV60 199,– € / mtl1 Reichweite von bis zu 412 km* AUTOHAUS BRASS VERTRIEBS GmbH & Co. KG Elisabeth-Selbert-Straße 3, 63128 Dietzenbach Frankfurter Straße 171, 35392 Gießen Hanauer Landstraße 263 - 265, 60314 Frankfurt am Main Holger Honig I Heusenstammer Straße 3 I 63179 Obertshausen Für mehr Zeit & Diskretion – Termine nach Vereinbarung! SCHAFFEN SIE AUS ALTEN WERTEN NEUE MÖGLICHKEITEN Ankauf von: Schmuck I Gold I Münzen I Uhren I Antiquitäten Tel. 0 6104 9 531315 I www.goldhaus.net Jetzt Termin vereinbaren! Online oder telefonisch! Anz. Goldhaus IHK 90x57mm 06.2021.indd 1Anz. Goldhaus IHK 90x57mm 06.2021.indd 1 22.06.21 17:0822.06.21 17:08 Wir gratulieren zum 200. Jubiläum und Sie profitieren! Besuchen Sie den Online-Shop mit mehr als 40.000 IT-Produkten: www.arp.de Wir gratulieren zum 200. Jubiläum und Sie profitieren! Besuchen Sie unseren Online-Shop mit mehr als 40.000 IT-Produkten: www.arp.de 10 € Rabatt*: ARPIHK200 *Mindestbestellwert 50 € (nur für gewerbliche Kunden). Einlösbar bis einschließlich 31.12.2021. 14 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Fo to : V er sa te l Der Düsseldorfer Telekommunikationsanbieter hat den Betrieben in den betroffenen Gewerbegebieten bereits Angebote gemacht, die sich an Unternehmensgröße und Bedarf orientieren. Der Tiefbau zur Verlegung der Glas- faserkabel läuft auf Hochtouren. „Wir freuen uns sehr, dass wir in kurzer Zeit zahlreiche Firmen von unserem Angebot überzeugen konnten und diese nun mit hochleistungsfähiger Glasfaser ausstatten werden“, sagt Dr. Sören Trebst, Vorsitzender der Geschäfts- führung von 1&1 Versatel. Weitere Unternehmen haben die Möglichkeit, vom Ausbau zu profitieren und sich anschließen zu lassen. www.1und1.net Kontakt Hassan Achlihi Telefon 0201 8377-202 hassan.achlihi@1und1.net Spatenstich für den Glasfaserausbau Langen bekommt superschnelles Internet Da die 1&1 Versatel GmbH ihr Glasfasernetz ausbaut, sind Langener Unternehmen bald mit Internet-Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s unterwegs – über tausendmal schneller als mit DSL. Seit Inbetriebnahme der neuen Brauerei 2015 wurde im alten Sud- haus nicht mehr gebraut. Zukünftig wird die 1870 gegründete Distillerie de Fontagard in Neuillac nahe der Stadt Cognac damit Whisky produzieren. Glaabsbräu-Geschäftsführerin Emmanuelle Bitton-Glaab freut sich, dass die Anlage weiterver- wendet wird und ganz besonders, dass sie von einem Familienunter- nehmen aus Frankreich, ihrer Heimat, gekauft wurde. www.glaabsbraeu.de Das Sudhaus war das Herzstück der alten Brauerei. Fo to : G la ab sb rä u Glaabsbräu verkauft Sudhaus an Destillerie Whisky statt Bier Mehr als 50 Jahre lang wurden Millionen Liter Bier im Sudhaus der alten Glaabsbräu in Seligenstadt gebraut. Inzwischen wurde es verkauft, demontiert und nach Frankreich gebracht. DANKE FÜR 200 JAHRE verbinden vernetzen verknüpfen zusammensetzen koppeln anbinden zusammenfügen weiterbringen Seit über 100 Jahren steht auch die ANWR GROUP in Mainhausen für Handel, Wandel und Vielfalt. Für Schuhe, Sport und Lederwaren, für Finanzdienstleistungen und die ANWR Kinderhilfe. Darauf sind wir stolz, und wir danken der IHK Offenbach für die gute Zusammenarbeit. www.anwr-group.com ANWR_Glueckwunsch_Anz_184x78.indd 1ANWR_Glueckwunsch_Anz_184x78.indd 1 11.08.21 12:4811.08.21 12:48 15Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Damit können die IHKs und der DIHK sich nach einer Periode erheblicher Unsicherheit wieder in einem verläss- lichen rechtlichen Rahmen im Interesse der Mitglieder zu wirtschaftspolitischen Themen gegenüber Politik und Öffentlichkeit einbringen. Der Bundesgesetzgeber hat zum richtigen Zeitpunkt gehandelt, denn die Heraus- forderungen für die Unternehmen sind angesichts von Corona-Pandemie, Klimaanpassungsfragen und wach- senden Handelsbarrieren enorm. Wirtschaft braucht und hat nun wieder eine starke Stimme, die sich mit konkreten Lösungsvorschlägen in die Diskussion einbringt. Der DIHK e. V. wird durch das Gesetz zum 1. Januar 2023 in eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentli- chen Rechts umgewandelt, in der alle deutschen IHKs Fo to s: S to ck A do be – b ur du n Seit August steht fest, wie sich die IHKs und ihre Dachorganisation im Interesse der Unternehmen einbringen dürfen. Gründung der Deutschen Industrie- und Handelskammer Rechtssicherheit für IHKs und ihre Dachorganisation Am 11. August 2021 ist das Zweite Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Am 12. August 2021 ist es in Kraft getreten. Mit den Änderungen werden die Kompetenzen der Industrie- und Handelskammern und der Dachorganisation an vielen Stellen konkretisiert. Mitglied sind: die Deutsche Industrie- und Handelskam- mer (DIHK). Auf diese Weise wird verlässlich gewähr- leistet, dass alle IHK-Mitgliedsunternehmen auch auf Bundesebene und in Europa in die politische Interessen- vertretung einbezogen sind. Bis zur Umwandlung nimmt der DIHK e. V. die gesetzlichen Aufgaben wahr. Zu den Aufgaben des DIHK e. V. gehört wie bisher die Wahrnehmung des Gesamtinteresses der IHK-Mitglieds- unternehmen auf nationaler, europäischer und internati- onaler Ebene, die Förderung der gewerblichen Wirtschaft und die Wahrung der Prinzipien der ehrbaren Kaufleute. Der DIHK e. V. und später die DIHK unterstützen und fördern darüber hinaus die Zusammenarbeit und den regelmäßigen Erfahrungsaustausch der IHKs. 16 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Die Wahrnehmung des Gesamtinteresses als wichtigste Aufgabe kann im Sinne der Gesamtverantwortung der Wirtschaft auch Ziele einer nachhaltigen Entwicklung umfassen. Denn die Wirtschaft ist vielfältig mit Politik und Gesellschaft verknüpft, was die Gesetzesnovelle klarstellt. Zudem koordinieren und fördern der DIHK e. V. und künftig die DIHK das Netzwerk der Auslandshandels- kammern, Delegiertenbüros und Repräsentanzen der deutschen Wirtschaft. Diese Aufgabe hat nun Gesetzes- rang erlangt. Das neue IHKG räumt nicht zuletzt den IHKs und ihren Mitgliedsunternehmen einen gesetzlichen Anspruch auf Unterlassung ein. Durch die Rechtsprechung verankerte Pflichten zur demokratischen Teilhabe aller Mitglieder werden klarstellend in das Gesetz aufgenommen. Der gesetzlich konkretisierte Kompetenzbereich gilt ab Inkrafttreten des IHKG sowohl für IHKs als auch für den DIHK. www.dihk.de www.gesetze-im-internet.de/ihkg 17Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Vibra Anz IHK print:Layout 1 12.08.21 10:36 Seite 1 Mehr Geschäftsreisen NEU-ISENBURG. Dank Impffortschritten und niedrigen Inzidenzen finden wieder mehr Geschäftsreisen statt, berichtet AirPlus International, Anbieter von Lösungen im Bereich Corporate Payment. Europäische AirPlus-Kunden hätten im Mai 2021 mehr als ein Drittel mehr Flugreisen unternommen als im April. Im Vergleich zum Vorjahresmonat habe sich die Zahl fast verfünffacht. Überproportional stark legten innereuropäische Flüge zu, nämlich um knapp 50 Prozent. Geschäftsreisen mit Inlandsflügen stiegen um ein Drittel. Deutsche Geschäftsreisende seien im Mai 38,5 Prozent mehr als im Vormonat geflogen. Von Vor-Pandemie-Zahlen sei Europa allerdings weit entfernt: Im Mai habe die Gesamtzahl der Flüge von Geschäftsreisenden verglichen mit 2019 bei rund einem Zehntel gelegen. www.airplus.com Mehr Bürgschaften WIESBADEN. 2020 unterstützte die Bürgschaftsbank Hessen (BB-H) insge- samt 261 Vorhaben hessischer Unternehmen. Das bedeutet 211 Millionen Euro Investitionen und Liquidität, die sie ermöglichte, indem sie fehlende Sicherhei- ten ersetzte. Dies ist das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Voraussetzung dafür war das schnelle und entschlossene Handeln der Politik wie der BB-H selbst: Für Maßnahmen wie Kurzarbeitergeld, Steuerstundungen und Soforthilfen erhöhten Land und Bund bei Pandemiebeginn die Rückbürgschaftsquoten. So konnte die BB-H ihr Angebot ausweiten, indem sie die Bürgschaftsober- grenzen und Verbürgungsquoten erhöhte. Der Ausblick auf 2021 fällt vorsichtig optimistisch aus. Die Geschäftsentwicklung zeige, dass die hessische Wirtschaft stabil sei. Das gelte auch für Gründungen und Unternehmensnachfolgen. www.bb-h.de Mehr Kunden vernetzen DREIEICH. Das Unternehmen Pan Dacom Direkt informiert über seinen passiven GPON-Splitter, ein Verteiler, mit dem dank einer doppelten Packungs- dichte gegenüber anderen Splittern mehr Wohneinheiten an ein öffentliches Glasfasernetz angeschlossen werden könnten. Gerade in Stadtlagen, wo Wohnraum immer weiter verdichtet wird, erübrige sich dadurch der Austausch oder Neubau von Multifunktionsgehäusen. www.pandacomdirekt.de Kurz notiert 18 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN ARBEITSBÜHNEN Für alle, die Höchst- leistung bringen. Neu I Gebraucht I Miete I Service Ihr JLG-Partner in der Region Suffel Fördertechnik GmbH & Co. KG Wailandtstraße 11 63741 Aschaffenburg Telefon 06021 861-555 jlg@suffel.com jlg.suffel.com 19Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Audi Business Audi A3 Sportback 40 TFSI e* Autohaus Best GmbH Dieselstraße 61, 63165 Mühlheim Telefon: 06108 / 6002 - 85 verkauf@autohaus-best.de * Kraftstoffverbrauch l/100 km: innerorts 1,5; außerorts 1,5; kombiniert 1,5; Stromverbrauch, kWh/100 km: kombiniert 13,8; CO₂-Emissionen g/km: kombiniert 34; Effizienzklasse A+. Automatik, 150 kW (204 PS), Ibisweiß, Audi phone box, Parkassistent mit Einparkhilfe plus, Sitzheizung vorn, Geschwindigkeitsregelanlage, MMI Radio plus, Mittelarm- lehne vorn, 17" LM-Felgen u. v. m. Sonderzahlung entspricht Umweltbonus²: € 4.500 Vertragslaufzeit 36 Monate Jährliche Laufleistung 10.000 km Leasing Gesamtbetrag € 9.180 monatliche Leasingrate1 € 200,00 ¹, ², ³ Tauchen Sie ein in die Welt des effizienten Fahrens, denn unsere Hybrid-Modelle vereinen das Beste aus Verbrennungs- und Elektromotor. Achtsam in der Stadt und durchzugsstark auf der Autobahn. Gewinnen Sie an mehr Flexibilität, dank zweier Antriebsformen, integriert in vier Fahrmodi. Unser attraktives Leasingangebot zum 200-jährigem Jubiläum: Intuitiv und dynamisch. Angebot gültig bis 30.09.2021 und nur solange Vorrat reicht. Abgebildete Sonderausstattungen sind im Angebot nicht unbedingt berücksichtigt. Alle An- gaben basieren auf den Merkmalen des deutschen Marktes. FD-Stand: 08.2021. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Das Angebot gilt für gewerbliche Einzelabnehmer. Alle Preise zzgl. 19% MwSt. ¹ Ein Leasingangebot der Audi Leasing, Zweigniederlassung der Volkswagen Leasing GmbH, Gifhorner Str. 57, 38112 Braunschweig für die wir als ungebun- dener Vermittler gemeinsam mit dem Kunden die für den Abschluss des Leasing-Vertrags nötigen Vertragsunterlagen zusammenstellen. Bonität vorausge- setzt. Es besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht für Verbraucher. Preis inkl. Werksabholung und Zulassungskosten. ² Die Sonderzahlung wird zu Leasingbeginn durch den Leasingnehmer entrichtet. Die Höhe der dargestellten Anzahlung entspricht der Höhe des Umweltbo- nus, welche beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden kann. ³ Der Erwerb (Kauf oder Leasing) ausgewählter neuer Elektro- oder Hybridfahrzeuge von Audi durch Privatpersonen, Unternehmen, Stiftungen, Körperschaf- ten und Vereine wird mit einem Umweltbonus inkl. Innovationsprämie gefördert, sofern das Fahrzeug bis zum 31.12.2021 zugelassen und der Erwerb nicht zugleich mit anderen öffentlichen Mitteln gefördert wird. Ausnahme: der jeweilige Fördermittelgeber hat eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bundes- ministerium für Wirtschaft und Energie geschlossen, wobei es aber zum Zeitpunkt der Antragstellung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) noch zu keiner Auszahlung gekommen sein darf. Der Hersteller gewährt dem Leasingnehmer eine Mobilitätprämie in Höhe von bis zu 3.000 Euro. Die Mobilitätsprämie des Herstellers wird direkt von dem Nettokaufpreis abgezogen. Der Umweltbonus in Höhe von bis zu 6.000 Euro (Bundesanteil am Umweltbonus einschl. Innovationsprämie) kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unter www.bafa.de beantragt werden und wird nach positivem Zulassungsbescheid vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ausbezahlt. Die Prämienhöhen können Sie hier einse- hen: https://www.audi.de/de/brand/de/elektromobilitaet/foerderung.html . Dafür muss das Fahrzeug im Inland auf den/die Antragsteller/-in zugelassen werden (Erstzulassung) und mindestens 24 Monate zugelassen bleiben. Die Zahlung der ausgewiesenen Sonderzahlung erfolgt bei Vertragsabschluss bzw. mit Berechnung der ersten Leasingrate durch den Leasingnehmer. Nach Erstzulassung muss der BAFA Umweltbonus durch den Leasingnehmer beantragt werden. Der Antrag auf Gewährung des Bundesanteils am Umweltbonus muss spätestens ein Jahr nach Zulassung über das elektronische Antragsformular unter www.bafa.de eingereicht werden. Nähere Informationen zum Umweltbonus sind auf den Internetseiten des BAFA unter www.bafa.de/DE/Energie/ Energieeffizienz/Elektromobilitaet/Neuen_Antrag_stellen/ neuen_antrag_stellen.html abrufbar. Das IGR zeichnet damit Unternehmen aus, die sich in vorbildlicher Weise für den arbeitenden Menschen einsetzen. Die Jury würdigt insbesondere Betriebe, die wirksame ergonomi- sche Konzepte und Produkte entwickeln. Köhl hatte sich mit seinem neuen Konferenzdrehsessel Anteo Alu beworben. 2014 hatte der Sitzmöbelhersteller nach zweijähriger For- schungs- und Entwicklungszeit den Air-Seat mit einem im Sitzpolster integrierten Zwei-Kammer-Luftkissen auf den Markt gebracht. Das intelligente System mobilisiert die Wirbelsäule und die Muskulatur mit sanften Bewegungen nah am Sitzenden. Der neu entwickelte Anteo Alu für Konferenzen zeichnet sich – so das Unternehmen – durch seine einzigartige, automatische Synchron-Mechanik aus. Bei ihr passe sich der Druck der flexib- len Rückenlehne automatisch an das Gewicht des Sitzenden an. So biete er dynamischen Sitzkomfort. Darüber hinaus verfüge er über eine einstellbare Lordosenstütze sowie einen Schiebesitz zur individuellen Anpassung an die Beinlänge des Nutzers. Mit der neuartigen Synchron-Mechanik sollen selbst Konferenz- marathons noch zum entspannten Sitzerlebnis werden. www.koehl.com Für einen gesunden Rücken Entspannte Sitzerlebnisse Der Sitzmöbelhersteller Köhl aus Rödermark hat den Innovationspreis Ergonomie 2021 des Instituts für Gesundheit und Ergonomie (IGR) gewonnen. Fo to : K öh l 20 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN MATO GmbH & Co. KG Benzstr. 16-24 63165 Mühlheim In rund zehnmonatiger Bauzeit ist eine moderne „Serways- Kompaktanlage“ entstanden, die Raststätte, Shop und Tankstelle unter einem Dach vereint. Am Hotel stehen Lademöglichkeiten für Elektroautos zur Verfügung. Außerdem gibt es ein Restaurant, das 30. Restaurant der Kette Tabilo im Tank & Rast-Servicenetz. „Unseren eingeschlagenen Modernisierungskurs verfolgen wir auch in diesem Jahr konsequent weiter. Wir haben am Standort Weiskirchen Nord ein Erholungsangebot für Reisende geschaffen, welches nicht Raststätte Weiskirchen Nord modernisiert Für komfortable Pausen an der A 3 Tank & Rast, Anbieter von Gastronomie, Einzelhandel, Hotellerie, Kraftstoff und Schnellladeinfrastruktur auf den Autobahnen in Deutschland, hat 6,8 Millionen Euro in die Modernisierung der Raststätte Weiskirchen Nord investiert. Fo to : t am k- ra st nur auf die heutigen, sondern auch auf die künftigen Anforderungen an eine Raststätte perfekt zugeschnitten ist“, erklärt Tank & Rast-CEO Peter Markus Löw. In Weiskirchen Nord gibt es unter anderem kostenfreies WLAN für mobiles Arbeiten oder privates Surfen, moderne sanitäre Anlagen samt Fernfahrerduschen und Babywi- ckelraum sowie ein Serways-Hotel mit 67 Zimmern. Die gesamte Haustechnik des Neubaus sei auf Energie- effizienz und Automatisierung ausgelegt. Im Winter lasse sich die Heizung intelligent steuern, im Sommer die Klimaanlage. Die Autobahn Tank & Rast Gruppe GmbH & Co. KG betreibt mit ihren Franchisepartnern im deutschen Autobahnnetz rund 360 Tankstellen und rund 400 Raststätten. www.tank.rast.de Draht-Weissbäcker KG Steinstr. 46 - 48, 64807 Dieburg Tel. (0 60 71) 9 88 10 · Fax (0 60 71) 51 61 Internet: www.draht-weissbaecker.de Email: draht@weissbaecker.de · Draht- und Gitterzäune · Tore · Schiebetore · Drehkreuze · Türen · Schranken · Gabionen · Pfosten · Sicherheitszäune · Mobile Bauzäune · Alu-Zäune · sämtliche Drahtgeflechte · Alu-Toranlagen · Rankanlagen · auch Privatverkauf Zäune · Gitter · tore 21Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN MATO GmbH & Co. KG Benzstr. 16-24 63165 Mühlheim Fo to : H ol ub ar „Mit Corona zogen plötzlich alle meine Kunden ins Homeoffice. Da trägt man eher Legeres und kaum Kleidung, die in die Reinigung muss. Manche Firmen hatten komplett geschlossen. Ab Mitte März letzten Jahres gingen die Umsätze auf einen Schlag um rund 80 Prozent zurück“, erinnert er sich. „Ende August 2020 habe ich mich mit einem Studienfreund über Aerosole und ihre Bedeutung für die Übertragung der Viren unterhalten. Dieser Freund hat einen Maschinenhandel und berichtete mir von den Luftreinigungsgeräten, die Keime aus der Luft filtern. Als ich meine Kunden darauf angesprochen habe, war das Interesse groß. Viele wollten nach dem ersten Lockdown wieder starten. Ich sah eine Chance für ein neues Geschäftsfeld – eine Aufgabe für mich und gleichzeitig die Möglichkeit, den Unternehmen wieder zu mehr Normalität zu verhelfen.“ Die Luftfiltergeräte, auf die sich Norbert Holubar spezialisiert hat, nennt er mobil, leistungsstark und wartungsarm. Kontakt Norbert Holubar Telefon 069 98559639 norbert.holubar@deseg.de Im September fing er an. Das erste Gerät ging an einen Kunden, den er schon kannte. Er kontaktierte auch neue Unternehmen und Verbände. „Natürlich gab es auch Ableh- nungen,“ sagt Holubar, „aber viele suchten einen Weg, um ihr Geschäft wieder wie früher zu betreiben.“ Die Produkte seien gut und verfügten über relevante Alleinstellungsmerk- male. „Die Kunden sind alle sehr zufrieden und dadurch macht es natürlich Freude“, stellt er fest. Zurzeit läuft der Textilreinigungsservice nebenbei weiter. „Ob ich dem in Zukunft wieder mehr Zeit widmen werde, muss man sehen. Je nachdem, wie sich die Marktsitua- tion entwickelt, orientiere ich mich vielleicht ganz neu“, überlegt Holubar. www.deseg.de 22 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Pandemie ändert die Kundenbedürfnisse Dann eben ein neues Geschäftsfeld Vor Corona betrieb Norbert Holubar einen Textilreinigungsservice. In der Pandemie war dieser Dienst nicht mehr gefragt. Um selbst eine sinnvolle Tätigkeit zu haben und anderen ihr Geschäft wieder zu ermöglichen, verkauft er jetzt Luftreinigungsgeräte. WIR gratulieren 200 Jahre IHK Offenbach am Main – 200 Jahre Wirtschaftsstandort in Bewegung. Wir gratulieren zum Jubiläum und bedanken uns für die hervorragende Zusammenarbeit. Stadt Offenbach am Main Wirtschaftsförderung & Liegenschaften www.offenbach.de/wirtschaft 200 Jahre IHK Offenbach am Main - 200 Jahre dem Fortschritt verbunden für eine starke Offenbacher Wirtschaft! Wir gratulieren. Hildegard Mailänder Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin www.wp-mailaender.de Hildegard Mailänder Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin Dipl.-Kfm. Matthias Heusel Steuerberater Herrnstraße 37 63065 Offenbach am Main Telefon (069) 82 97 86 - 0 Telefax (069) 81 35 43 info@wp-mailaender.de www.wp-mailaender.de USt-ID-Nr. DE297030875 Postbank Frankfurt / M. 1084 35 608 · BLZ 500 100 60 IBAN DE97 5001 0060 0108 435608 SWIFT-BIC PBNKDEFF H. Mailänder, WP/StB · Dipl.-Kfm. M. Heusel, StB Herrnstraße 37 · 63065 Offenbach am Main Städtische Sparkasse Offenbach / M. 31216 · BLZ 505 500 20 IBAN DE31 5055 0020 0000 031216 SWIFT-BIC HELADEF10FF Die im Rahmen des Bundesdatenschutz- gesetzes zulässigen und für uns geschäftsnotwendigen Daten werden per EDV gespeichert und verarbeitet. 200 Jahre für die Region. Wir beglückwünschen die IHK Offenbach am Main und freuen uns, den Wandel aktiv mitgestalten zu können. VIDEOR E. Hartig GmbH www.videor.com Schüllermann und das Team für Wirtschaftsprüfung, Steuer-, Rechts- und Unternehmensberatung gratulieren herzlich zu 200 Jahren IHK Offenbach am Main! SCS - Schüllermann Consulting GmbH www.schuellermann.de von jubilar* zu jubilar: auf die nächsten 50 jahr! *kolumbus gmbh (1.7.1971) gratuliert mit vollen segeln. kolumbus gmbh, max planck str. 14, 63128 dietzenbach 06074 / 8503-0 zentrale@kolumbus-gmbh.de www.km-blechbearbeitung.de Herzlichen Glückwunsch IHK Offenbach KM_AD_90x50_OF_Wirtschaft_PSO.indd 1KM_AD_90x50_OF_Wirtschaft_PSO.indd 1 09.08.21 15:1609.08.21 15:16 herthundbuss.com Die herzlichsten Glückwünsche zum 200-jährigen Jubiläum! Passt immer! Seit vielen Jahren sind wir stolzer Partner der IHK Offenbach und freuen uns auch zukünftig darauf, tatkräftige Unterstützung zu leisten. www.standortplus.de 200 Jahre IHK Offenbach am Main - ein schneller.starker.smarter. Grund zu feiern! Die Ursprünge der Wiener Feinbäckerei Heberer gehen auf das Jahr 1891 zurück. Das in Offenbach am Main gegründete Unternehmen wird heute von den Geschwis- tern Sandra und Georg P. Heberer als Geschäftsführer in der fünften Generation geführt. Die Brüder Alexander und Georg Heberer IV. sind als Geschäftsführer und Inhaber beziehungsweise Gesellschafter der Heberer Gmbh & Co. KG – der Muttergesellschaft der Wiener Feinbäckerei Heberer – beratend tätig. Das Geschäftsmodell der Wiener Feinbäckerei Heberer besteht aus den eigenen Filialen, betrieben mit Kommis- sionären, dem Franchisegeschäft an Verkehrsknotenpunk- ten sowie dem Großkundengeschäft mit gastronomischen Einrichtungen, Partnern im Lebensmitteleinzelhandel und der Belieferung anderer Bäcker. Hinzu kommt ein Master-Franchise-Vertrag mit SSP Deutschland – dem nach eigenen Angaben führenden Dienstleister in der Ver- kehrsgastronomie in Deutschland. Mit ihm werden aktuell 31 Standorte unter der Heberer-Flagge betrieben. Mit über 200 Filialen in den Kernregionen Rhein-Main, Berlin und Thüringen sowie an Hochfrequenzstandorten wie Bahnhöfen und Flughäfen zählt sich Heberer bundesweit zu den Marktführern der Branche. Wiener Feinbäckerei Heberer feiert 130-jähriges Firmenjubiläum Kuchen, Kaffee und Wissen to go Zum eigenen großen Geburtstag beschenkt die in Mühlheim ansässige Wiener Feinbäckerei Heberer die University of Applied Sciences Frankfurt mit einer Kooperation. Fo to s: H eb er er Mehr als 200 Filialen hat das Unternehmen aus Mühlheim. Nachfolgende Generationen aufzubauen und zu unter- stützen, liegt sozusagen in der DNA von Heberer. Daher verzichten die Mühlheimer auf eigene Feierlichkeiten zum Jubiläum und unterstützen mit einer gemeinsamen Aktion die University of Applied Sciences Frankfurt, die am 3. September 2021 selbst ihren 50. Geburtstag feiert. Dazu werden in den Heberer-Filialen im Rhein-Main-Gebiet Werbeaufsteller platziert und Postkarten verteilt. „Wissen to go“, lautet die Kampagne, bei der ein Coaching im Wert von 1.000 Euro gewonnen werden kann. Der Höhepunkt der Kooperation findet zur Jubiläumsveranstaltung der Hochschule statt: Die Wiener Feinbäckerei Heberer wird eine ein Meter mal 80 Zentimeter große Torte als Jubiläumsgeschenk überreichen. Unternehmen der Familien Nicht nur in der Familie Heberer klappt die Generationen- nachfolge. Auch unter den Mitarbeitern sind viele Vertreter aus Familien, die bereits in der dritten Generation dabei sind. So überrascht nicht, dass die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit am Standort Mühlheim aktuell 17 Jahre beträgt. Viele Mitarbeiter verbringen gar ihr gesamtes Arbeitsleben bei Heberer. Die längste Betriebs- 24 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN Die Geschwister Sandra und Georg P. Heberer leiten heute gemeinsam die Geschäfte der Wiener Feinbäckerei Heberer. PITTLER ProRegion Berufsausbildung GmbH Siemensstraße 11-15 | 63225 Langen DIE PITTLER PROREGION GRATULIERT UND WÜNSCHT ALLES GUTE! WIR FREUEN UNS MIT INNOVATION WEITERHIN DIE ARBEIT DER IHK OFFENBACH UNTERSTÜTZEN ZU DÜRFEN. zugehörigkeit in der Wiener Feinbäckerei besitzen aktuell Mitarbeiter mit über 45 Jahren Tätigkeit im Familienunternehmen. Auch gelingt es dem Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit unter- schiedlichen Lebensmodellen, Kulturen, Nationalitäten und Altersgruppen seit Generationen zu integrieren. Genau diese Vielfalt wird im Unternehmen gelebt und führt zu großer Verbundenheit und Loyalität. In der Heberer-Gruppe sind weit über 30 unterschiedliche Nationalitäten in direkter Festanstellung vertreten. www.heberer.de 25Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN „Der heutige Tag soll nicht im Zeichen der Trauer stehen, sondern des freudigen Gedenkens“, begrüßte Jutta Strothoff, die Witwe des Verstorbenen, rund 80 Gäste zur feierlichen Einweihung des Hans-Strothoff-Platzes. Dreieichs Magistrat und Stadtparlament hatten einen einstimmigen Beschluss gefasst, den Platz vor der MHK-Europazentrale nach ihm zu benennen. „Mein Mann wäre heute sehr stolz darauf gewesen.“ Landrat Oliver Quilling bezeichnete Hans Strothoff als „Unternehmer im besten Wortsinn“, der über die Grenzen der Stadt Dreieich hinaus gewirkt habe. Mit der Strothoff International School, deren Auf- und Ausbau ihm bis zu seinem Tod ganz besonders am Herzen gelegen habe, verdankten ihm Stadt und Kreis ein ganz besonderes Bildungsangebot. Hans Strothoff sei ein „unvergesslicher Unternehmer und Selfmademan“ gewesen, unterstrich Prof. Rainer Kirchdörfer, Aufsichtsratsvorsitzender der MHK Group, und merkte an, dass die Benennung eines öffentlichen Platzes nach einer Persönlichkeit heute kaum mehr möglich sei. Nur schwer sei ein Konsens, der allen Fraktionen und Bürgern gerecht werde, zu finden. Prägendes Engagement für Dreieich Unternehmer im besten Wortsinn Der Landrat des Kreises Offenbach und Dreieichs Bürgermeister würdigen das gesellschaftliche Engagement des 2020 verstorbenen MHK-Gründers. Zur Enthüllung der neuen Adresse der MHK-Zentrale trafen sich (v. l. n. r.) Bürgermeister Martin Burlon, Dreieichs Stadtverordneten- vorsteherin Bettina Schmitt, Landrat Oliver Quilling sowie von MHK HR-Mana- gerin Jutta Strothoff, der Aufsichtsrat- vorsitzende Rainer Kirchdörfer und der Vorstandsvorsitzen- de Werner Heilos. Fo to : M H K 26 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN s Offenbach s Langen-Seligenstadt Zusammenhalt ist einfach. Wir gratulieren zu 200 Jahren IHK Offenbach am Main! Zuversicht Durchblick FortschrittMiteinander Sein Wirken hat Spuren auch in unserer Stadt hinterlassen, die noch lange sicht- und wahrnehmbar sein werden. Bürgermeister Martin Burlon hob die enge Verbindung zwischen Dreieich und dem Unternehmer hervor. Die Würdigung der Lebensleistung sei allen Vertretern von Magistrat und Stadtparlament eine Herzensangelegenheit gewesen. In seinem Ehrenamt als Gründer und Vorsitzender des Vereins Zukunft Dreieich sei es Strothoff in einzigartiger Weise gelungen, engagierte Bürger der Stadt zusam- menzuführen. Mit seinem Namen seien untrennbar die Wiederherstellung eines Landschaftsschutzgebiets und die Erstellung eines Masterplans als Impuls für die Stadtentwicklung verbunden. „Sein Wirken hat Spuren auch in unserer Stadt hinterlassen, die noch lange sicht- und wahrnehmbar sein werden“, erklärte er. www.mhk.de 27Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 NACHRICHTEN DIE STADT UND IHRE IHK Eine starke Partnerschaft für den Wirtschaftsstandort Offenbach 28 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Fo to : I go r L in k - s to ck .a do be .c om Die Weiterentwicklung der Stadt Offenbach war und ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Akteure. Die IHK Offenbach am Main ist ein entscheidender von ihnen. 29Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Offenbach ist im Kommen. Auch wenn noch viel Arbeit vor uns liegt: Die Talsohle ist durch- schritten. Offenbach gewinnt als Wirtschafts- und Wohnstandort in der Metropolregion Frank- furtRheinMain an Bedeutung und auch das Image der Stadt wandelt sich. Für einen solchen Entwicklungsprozess braucht es als Stadt nicht nur einen langen Atem und die Zukunftsvision einer modernen, vielfältig-bunten, kreativen und unkonventionellen Großstadt. Hierfür sind auch zivilgesellschaftliches und unternehmerisches Engagement und die Unterstützung durch kompetente und verlässliche Partner wie die IHK unerlässlich, die in diesem Jahr in Offenbach ihren 200. Gründungstag feiern kann und mit der uns eine langjährige Zusammenarbeit verbindet. Wir wollen an dieser Stelle aber den Blick nicht zu weit in die Vergangenheit richten, sondern vielmehr einige gemeinsame Projekte wür- digen, die für die Zukunft unserer Stadt von zentraler Bedeutung sind. Ein großer Meilenstein der Kooperation zwischen Stadt und IHK ist der 2016 von der Stadtverordnetenversammlung als Rahmenplan der Stadtentwicklung beschlossene Masterplan Offenbach 2030. Er gibt die Richtung vor, wie und wo Offenbach wachsen soll und welche Potenziale wir im Bereich der Gewerbe- und Wohnbauflächen haben. Die Besonderheit in Offenbach ist, dass dieser Masterplan im Auftrag der Stadt und des von der IHK und heimischen Unternehmen getragenen Vereins Offenbach offensiv erarbeitet wurde. Bei dieser quasi öffentlich-privaten Kooperation verbindet uns das gemeinsame Ziel, die Stärken und Potenziale unserer Stadt zu fördern. Erarbeitet hat ihn das Planungsbüro Albert Speer und Partner unter Einbindung von Experten aus Stadtverwaltung und Wirtschaft sowie von Bürge- rinnen und Bürgern. Mit diesem Strategiekonzept bietet Offenbach allen relevanten Akteuren langfristige Planungssicherheit und formuliert dabei zehn Schlüsselprojekte. Dazu zählt die Entwicklung des ehemaligen Clariant-Geländes zu einem zukunftsweisenden Innovationscampus mit dem ersten Ansiedlungserfolg: der Samson AG, eines der weltweit führenden Mess- und Regeltechnik-Produzenten. Auf dem Innovationscampus soll unter anderem auch der Designpark entstehen, in dem sich Tech-Start-ups sowie Unternehmen unterschiedlicher Technologiebereiche inhaltlich vernetzen und gemeinsam mit Forschungs- abteilungen und wissenschaftlichen Institutionen neue Produkte, Zukunftskonzepte und innovative Geschäftsfelder erschließen. Der Designpark ist ein Gemeinschaftsforschungsprojekt der Hochschule für Gestaltung, der städtischen Entwicklungsgesellschaft Inno Innovations- campus Offenbach, der Landesgesellschaft Hessen Trade & Invest, des Teams Innovation der IHK Offenbach am Main und der städtischen Wirtschaftsförderung. Eine ganz besondere Herausforderung stellt die Neupositionierung der Offenbacher Innenstadt als ein weiteres Schlüsselprojekt des Masterplans dar. Der Handel, lange Zeit dominierende Nutzung der Innenstädte, leidet. Onlinehandel, Nachfolgeproblematiken oder hohe Miet- einnahmeerwartungen von Immobilieneigentümern sind nur einige der Faktoren, die hierauf Einfluss haben. Um dem strategisch entgegenzuwirken und die Innenstadt neu zu denken, hat die Stadt gemeinsam mit dem Verein Offenbach offensiv und damit begleitet von der IHK das Zukunfts- konzept Innenstadt finanziert und als Schlüsselprojekt des Masterplans weiterentwickelt. Dieses 2020 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene Strategiekonzept wurde in einem großen Beteiligungsprozess erarbeitet und wird nun schrittweise umgesetzt. Auch hier arbeiten die städtische Wirtschaftsförderung und die IHK bei ausgewählten Projekten in gemeinsamer Verantwortung eng zusammen. Offenbach gewinnt als Wirtschafts- und Wohnstandort in der Metropolregion FrankfurtRheinMain an Bedeutung und auch das Image der Stadt wandelt sich. 30 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle auch das Engagement der IHK im Netzwerk Gründerstadt. Die Stadt Offenbach hat es im Rahmen des EU-geförderten Projektes „City of Entre- preneurs“ initiiert, um die Gründungsintensität zu forcieren und Gründerinnen und Gründern einen optimalen Start in die Selbstständigkeit zu ermöglichen. Die IHK berät sie kompetent und bietet spezielle Veranstaltungen wie den Gründertag. So hat sie zweifellos Anteil daran, dass Offenbach seit Jahren bei deutschlandweiten Rankings einen Spitzenplatz unter den Gründer- städten einnimmt. Der kurze Rückblick zeigt: Für die Stadt Offenbach war es stets wichtig, die IHK an ihrer Seite zu wissen. Daraus ist eine intensive, vertrauensvolle und auch erfolgreiche Kooperation zum Wohle Offenbachs und der hier ansässigen Unternehmen mit ihren Fachkräften erwachsen – immer mit dem Ziel, Stadt und Region zu stärken. Weiter so! Autor Dr. Felix Schwenke Oberbürgermeister der Stadt Offenbach Kontakt Magistrat der Stadt Offenbach am Main Telefon 069 80653206 wirtschaftsfoerderung@offenbach.de www.offenbach.de/wirtschaft Fo to : S ta dt O ffe nb ac h / T ho m as L em ni tz er www.hohmann-verpackungen.de Wir gratulieren! 31Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Das Jubiläum der IHK Offenbach am Main ist ein passender Anlass für einen stolzen Blick in die Geschichte. Die Offenbacher Wirtschaft baut auf festen Werten auf und steht seit nun zwei Jahrhunderten für ein innovatives Unternehmertum. Gemeinsam hat man viele gute, aber auch schlechte Zeiten durchlebt. Die Corona-Pandemie oder die Finanzkrise 2008 zeigen, wie wechselvoll die Wirtschaftsgeschichte ist. Daher kann die Beschäftigung mit der eigenen Vergangenheit mehr sein als nur schmückendes Beiwerk für die Feierlichkeiten: Das Gestern erfüllt ganz konkrete Funktionen für das Management von heute. Geschichte schärft Identität und Image. In einem Wirtschaftsraum wie Offenbach hilft eine lebendige Geschichtskultur, die Identität zu stärken. Eine lebendige Ge- schichtskultur kann zur Stärkung der Identität eines Wirtschaftsraums beitragen und ebenso zum Gemeinschaftsge- fühl in Unternehmen. Fo to : s to ck .a do be – M ar y Ev an s P ic tu re L ib ra ry 2 01 7 Der Blick in die Vergangenheit gibt Orientierung Mit Geschichte in die Zukunft Das Hessische Wirtschaftsarchiv zeigt, warum die Historie für das heutige Management nützlich ist. Sie schafft Vertrauen und ermutigt zur Kooperation. Wie schon in den Gründerzeiten der Leder- und Druckindustrie ist auch in der heute unsicheren Gegenwart die Verlässlich- keit der regionalen Lieferanten, der Vertriebspartner und Kunden eine Grundfeste. Die gemeinsame Vergangenheit verdeutlicht, dass stabile lokale Ankerpunkte im zuneh- mend globalen Wettbewerb enorm wertvoll sind. Zugleich sind die historisch gewachsenen Informations-, Innovati- ons- und Wissensnetzwerke entscheidend für die Zukunfts- potenziale einer Region. Je stärker sich Unternehmen mit ihrem Standort identifizieren, desto selbstbewusster ist die Ausstrahlung nach außen. So verstetigt sich die gute Reputation und macht die Region attraktiv für Start-ups 32 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA und Neuansiedlungen. Geschichte ist also der Kitt, der die regionalen Wirtschaftsstrukturen zusammenhält und ihnen ein unverkennbares Gesicht gibt. Geschichte gibt Orientierung für ein „Manage- ment of Change“. Da Wirtschaftsentwicklung immer schon durch Umbrüche geprägt ist, kann sich das heutige Management diese Erfahrung zunutze machen. In die Vergangen- heit zu blicken, hat somit wenig mit verklärter Traditionspflege gemein. Spannend ist eine Unternehmensgeschichte, wenn sie zeigt, wie vorige Generationen Wandel gemeistert haben. Was war nötig, um etwa die Fertigungsstrategie in den 1970er-Jahren an die Automatisierung anzupassen? Was heißt das für die Industrie 4.0? Wie hat das Unternehmen mittels Marke- ting und Internationalisierung neue Absatz- märkte erschlossen? Oder auch: Wie haben es Familienunternehmen über Generationen geschafft, ihren Bestand und die Nachfolge zu sichern? Schon oft in der Geschichte standen die Zeitgenossen vor der Aufgabe, mit Routinen zu brechen, um Herausforderungen zu bewälti- gen. Häufig steckt das Know-how für eine hohe Resilienz schon im historischen Erfahrungs- schatz des eigenen Unternehmens. Man muss nur danach suchen. Spannend ist eine Unter- nehmensgeschichte, wenn sie zeigt, wie vorige Generationen Wandel gemeistert haben. Seit 200 Jahren weiß die Offenbacher Wirtschaft eine starke Interessenvertretung an Ihrer Seite; seit über 50 Jahren unsere erfahrene Beratung in wirtschaftsrechtlichen Themen. Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main herzlich zum Jubiläum! Auf in die nächsten 200 Jahre für die Offenbacher Wirtschaft! www.knolle.de Alles Gute zum Jubiläum Einem zuverlässigen Partner wie der IHK stehen wir mit all unserer Energie zur Seite. Zum runden Geburtstag und auch in den nächsten 200 Jahren. www.evo-ag.de 200 JAHRE IHK OFFENBACH AM MAIN Wir gratulieren! Alles Gute zum Jubiläum 23917_EVO_AZ_GratulationIHK_90x119_RZ 2.indd 123917_EVO_AZ_GratulationIHK_90x119_RZ 2.indd 1 05.08.21 11:5305.08.21 11:5333Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Autor Dr. Ingo Köhler Hessisches Wirtschaftsarchiv e. V. Telefon 06151 162 177-0 info@hessischeswirtschaftsarchiv.de www.hessischeswirtschaftsarchiv.de Geschichte gestaltet die Unternehmenskultur. Viele Unternehmen investieren mittlerweile in die Geschichtsarbeit, um Sinn für gemeinsa- mes Handeln zu stiften. Eine historisch fundierte „Corporate Culture“ vermag Mitarbeiter zu motivieren, Geschäftspartner und Kunden an das Unternehmen zu binden. Zugleich bietet die historische Kommunikation einen großen Fundus, um Attribute wie Tradition und Erfahrung, Qualität und Reputation nach außen zu vermitteln. Auch hier geht es also nicht um Geschichte(n) von früher, sondern um aktives Management. Das Hessische Wirtschaftsarchiv (HWA) in Darmstadt bietet Unter- nehmen, die sich für das Instrument Unternehmensgeschichte interessieren, seit über 30 Jahren kompetente Hilfe an. Das Bild des Archivs als staubiger Keller passt längst nicht mehr. Als moderne Serviceeinrichtung aller hessischen IHKs und der Handwerkskammer Rhein-Main übernimmt, sichert und erschließt das HWA historische Akten- und Bildbestände von privaten Unternehmen des Landes. Das Ziel ist nicht allein, das Gedächtnis der hessischen Wirtschaft zu bewahren und damit Kulturgut zu erhalten. Vielmehr zeigt das HWA den Partnerunternehmen Wege auf, wie sich dieser Erfahrungsschatz einsetzen lässt. Das HWA arbeitet somit an der Schnittstelle zwischen unternehmerischer Praxis, wissenschaftlicher Forschung und Öffentlichkeitsarbeit – und dies entgeltlos. Hier macht Geschichte also Sinn – nicht nur für das nächste Jubiläum. Wir sind Hersteller Lokal. Schnell. Flexibel. „SMC Deutschland bietet ein außergewöhnlich umfangreiches Produktspektrum. Unsere große Fertigungstiefe, eine hochmoderne lokale Produktion und hervorragend qualifi zierte Mitarbeiter sichern unseren Kunden schnell verfügbare Produkte und individuelle Lösungen.“ Marius Pulter, Manager Production, Egelsbach www.smc.de SMC Deutschland GmbH Boschring 13-15 • 63329 Egelsbach Tel. +49 (0) 6103 402-0 info@smc.de • 200 Jahre IHK Offenbach am Main! Partnerschaftlich. Kompetent. Bewegend. Wir gratulieren unserer IHK zum Jubiläum. 200 Jahre Einsatz und Expertise für die Unternehmen der Region. Vielen Dank für die gute Partnerschaft und alles Gute für die Zukunft wünscht SMC Deutschland. Boschring 13-15 · 63329 Egelsbach Tel. +49 (0) 6103 402-0 info@smc.de www.smc.de SMC Deutschland GmbH Gestatten: Wir sind PreZero Service Deutschland und erfüllen Ihnen jeden Entsorgungswunsch. Für ein sauberes Rhein-Main-Gebiet. Nachhaltig handeln. 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Bernard AG, Offenbach Ingo Mayer 2000 bis 2007 Karl Mayer Textilmaschinenfabrik GmbH, Obertshausen Karl Giebel 1968 bis 1976 Lederwarenmanufaktur Goldpfeil Ludwig Krumm AG, Offenbach Hans Günther Heyne 1945 Metallschrauben- und Präzisionsdrehteilfabrik Gebr. Heyne GmbH, Offenbach Andreas Aicheler 1920 Direktor zu Offenbach und Ergänzungsrichter der Handelskammer Philipp Casimir Krafft 1821 bis 1836 Rauchtabakfabrik Ph. Casimir Krafft & Co., Offenbach Geh. Kommerzienrat Julius Mönch 1864 bis 1874 Lederwaren-Fabrik Jakob Mönch & Co. Offenbach Kommerzienrat Otto Mohr 1911 bis 1912 Seifen- und Parfümeriefabrik C. Naumann, Offenbach Alfred Clouth 2007 bis 2017 Alfred Clouth Lackfabrik GmbH & Co. KG, Offenbach Konsul Alois Bromkamp 1976 bis 1986 Gelenkwellenfabrik Löhr & Bromkamp, Offenbach Dr. Ernst Arthur Schmidt 1946 Panzerlit-Werke Offenbach, Offenbach Helmut von Wild 1945 bis 1946 Maschinenfabrik C.A. Neubecker, Offenbach Willi Heyne 1920 bis 1933 Metallschrauben- und Präzisionsdrehteilfabrik Gebr. Heyne GmbH, Offenbach J. P. d’Orville-Hebenstreit 1836 bis 1842 Schnupftabakfabrik Gebr. Bernard AG, Offenbach Geh. Kommerzienrat Karl Theodor Wecker 1874 bis 1889 Kutschen- und Wagenfabrik Dick & Kirschten, Offenbach Louis Feistmann 1913 bis 1917 J. Feistmann & Söhne Lederwaren, Offenbach Kirsten Schoder-Steinmüller seit 2017 Schoder GmbH, Metallverarbeitung, Langen Rudolf Thiels 1986 bis 1994 MAN Roland Druckmaschinen AG, Offenbach Konsul Friedrich Hengst 1947 bis 1962 Bankhaus Friedrich Hengst & Co., Offenbach Erich Gellrich 1933 bis 1937 Schneider & Helmecke AG, Maschinenfabrik Offenbach Die Präsidentin und die Präsidenten der IHK Offenbach am Main VON DER GRÜNDUNG 1821 BIS INS JUBILÄUMSJAHR 2021 Fo to s: S ie he S ei te 7 4 1821 1831 1841 1851 1861 …200 JAHRE IHK – 200 JAHRE WANDEL … 1981 1991 2001 2011 2021 200 JAHRE IHK – 200 JAHRE WANDEL 1821 In Offenbach wird eine Handelskam- mer gegründet. Sie soll der Großherzoglichen Staatsregierung Vor- schläge zur Förderung von „Manufacturen“ unterbreiten, auf Handels- und Gewerbe- hindernisse aufmerksam machen und „neue Quellen des National- reichthums“ entdecken. 1921 bietet die Stiftung zur Förderung des Unter- richts- und Bildungswesens Kurse für Kaufleute an. Aus ihr ist die heutige Offenbacher Stiftung für Berufsbildung entstanden. 2012 Die IHK fordert einen Masterplan für die Stadt Offenbach und initiiert 2013 den Verein Offenbach offensiv, der die Umsetzung vorantreibt. 2016 wird der Masterplan beschlossen. 2020 ent- steht das Zukunftskonzept für die Innenstadt. 1884 Die Han- delskammer eröffnet als eine der ersten in Deutschland eine kaufmännische Fort- bildungsschule. 1920 wird sie von der Stadt übernommen. 1989 Die IHK hilft beim IHK-Auf- bau in den neuen Bundesländern und ist federführend zuständig für den Auf- bau eines Kammer- systems in Litauen. Enge Kontakte zu dem baltischen Staat bestehen nach wie vor. 1855 Die Handelskammer fordert Strafen für den Missbrauch fremder Warenbezeichnungen. 1964 Die Wirtschaftsjunioren Offenbach am Main werden gegründet. 1833 Die Handelskammer fordert eine Postwagen-Ver- bindung von Vilbel über Offenbach nach Darmstadt. In den folgenden Jahrzehnten setzt sie sich für Bahnstrecken in der Region ein. 1959 Die IHK zieht an den Stadthof. 1906 Die IHK bekommt ihr erstes eigenes Gebäude in der Kaiserstraße. 2007 Die IHK befür- wortet den Ausbau des Flughafens Rhein-Main und plädiert im Interesse der Menschen in der Region für ein Nachtflugverbot. 1826 Die Handelskammer befragt Fabriken zur Ausfuhr fertiger Waren und Einfuhr von Rohstoffen. Zollschranken behindern das Wirtschafts- wachstum in der Region. 1942 Die IHKs werden im Deutschen Reich aufgelöst und arbeiten als Bezirksstellen der Gauwirtschaftskammern weiter. 1946 erfolgt die formale Wieder- herstellung. 1956 werden die hoheitlich-rechtlichen Aufgaben und die Pflichtmitgliedschaft gesetzlich fixiert. 1902 Die hessischen Handelskammern werden öffentlich-rechtliche Institutionen. Da der Anteil der produzierenden Betriebe zugenommen hat, werden sie 1925 zu Industrie- und Handelskammern (IHK). 2001 Beim Hessentag in Dietzenbach findet die erste IHK-Ausbildungsmesse – später gOFfit – statt. Mit vielen weiteren Initiativen zeigt die IHK jungen Menschen heute die Chancen einer dualen Ausbildung und bringt sie mit Unternehmen in Kontakt, die sie zu zukünftigen Fachkräften qualifizieren. 1832 wird der Kreis Offenbach erstmals gebildet, 1848 aufgelöst und 1852 neu gegliedert – mit 43.282 Einwohnern. In der Stadt Offenbach öffnet 1832 die Handwerkerschule – die Vorgängerin der Hochschule für Gestaltung. 1847 verbindet die Bahn Frankfurt und Hanau über Offenbach. Die Infrastruktur zu Land und auf dem Wasser wächst. 1862 reisen 21 Repräsentanten aus 21 Offenbacher Firmen zur Weltaus- stellung in London. 1879 zeigt die Wirtschaft (632 Unter- nehmen) auf der Hessischen Landes- gewerbeausstellung in Offenbach ihre Leistungsfähigkeit. 2016 beginnt der Umbau des Kaiserleikreisels. 2019 beschließt die Stadt Offenbach, das ehemalige Clariant-Gelände in einen Innovationscampus umzu- wandeln. Die Coronapandemie erschüttert die Menschen und die Unternehmen in der Region. Der Kreis Offenbach hat aktuell etwa 356.000 Einwohner. Er ist einer der wirtschaftsstärksten Kreise Deutschlands. 1871 Die sechs hessischen Handelskammern bekom- men einheitliche Rechts- grundlagen. 1971 Die IHK lehnt eine „Regionalstadt Frankfurt“ ab. Diese hätte die Verwaltungseinheit der Städte Frankfurt und Offenbach und eine Trennung von Stadt und Kreis Offenbach bedeutet. 1995 Keiko Bromkamp, die Witwe des früheren IHK- Präsidenten, initiiert durch eine Stiftung den Austausch von deutschen und japanischen Studenten und jungen Arbeitskräften. 2000 schließt die IHK einen Freundschafts- vertrag mit der IHK in Offenbachs Partnerstadt Kawagoe. 1987 Die Artenschutz- fahne, angeregt und vor- angetrieben von der IHK, wird als Herkunftsnach- weis für Reptillederwaren bundesweit anerkannt. 1996 Die IHK zieht in die Frank- furter Straße 90. 2015 Die IHK-Kampagne Starker Standort Region Offen- bach und die Forderung nach einem Wirtschaftsförderkonzept zielen darauf, die Potenziale der Region besser zu nutzen und zu entwickeln. Ein Ergebnis ist die Initiative Standort Plus. 2020 Die IHK steht in der Pan- demie an der Seite der Unterneh- men, informiert zu gesetzlichen Vorgaben und Hilfsprogrammen. Sie setzt sich gegenüber der Politik für praxisnahe Coronaregeln ein. Eindringlich warnt sie vor dem Lieferkettengesetz, durch das eine zusätzliche Belastung des Mittel- stands droht. 2017 Die IHK-Vollversammlung drängt auf den Ausbau der Autobahn A 3, nachdem sie zuvor schon die Standstreifennutzung angeregt hatte. Sie unterstützt die für die Region sinnvollste Streckenführung der Regionaltangente West. Durch Be- ratung und Kooperation unterstützt sie aktiv den Mobilitätswandel. 2016 Die IHK nimmt sich der Integration von Flüchtlingen an, berät Unternehmen, veranstaltet Berufs- orientierungscamps und bildet selbst geflüchtete Menschen aus. Mit der betrieblichen Einstiegsqualifizierung (EQ) eröffnet sie ihnen einen strukturierten Weg ins Berufsleben. 2021 Die IHK begeht ihr 200-jähriges Jubiläum auf neuen Wegen: Pandemiekonform lädt sie zu virtuellen und hybriden Veranstaltungen ein. 2006 Wer eine Geschäftsidee hat, wird beim ersten IHK-Gründertag beraten. Die Veranstaltung wird bis heute erfolgreich fortgesetzt. 1819 ist Offenbach Hessens größte Industriestadt. Früher als im Umland herrscht hier vollkommene Gewerbe- freiheit. Leder-, Textil-, Metall- und Maschinen- industrie, Chemie- und Druckerei- betriebe sowie Schriftgießereien gedeihen im wirtschaftsfreundlichen Klima. 1954 wird Offenbach mit mehr als 100.000 Einwohnern zur Großstadt. 1955 starten erste Maschinen vom Flugplatz Egelsbach. Er erweitert die Kapazitäten des schon 1936 eröffne- ten Frankfurter Flug- und Luftschiff- hafens Rhein-Main, der ebenfalls zum Teil im Kreis Offenbach liegt. 1957 wird der Abschnitt Frankfurt-Aschaffenburg der Autobahn A 3 als wichtige Ost- West-Verbindung im Kreis Offenbach freigegeben. 2002 wird die Kreisverwaltung nach Dietzenbach verlegt. Seit 2003 darf es sich offiziell Kreisstadt nennen. Seit 2003 bündelt die Initiative „Gründerstadt Offenbach“ die Arbeit aller Akteure, die Gründungen unter- stützen. 2009 beginnt die Erschließung des Offenbacher Hafens als neuer Stadtteil zum Leben und Arbeiten. 1933 leben 185.038 Menschen im Kreis Offenbach. 1938 wird Offenbach kreis- freie Stadt. 1950 hat der Kreis noch 131.178 Einwohner. Zusammen mit den 89.019, die in der Stadt Offenbach leben, sind es 220.000. Die Ausstellung „Lederwarenindustrie und Marshallplan“ findet 1949 statt. Aus ihr entwickelt sich die heutige Inter- nationale Lederwarenmesse (ILM). 2014 Im Experten-Netzwerk Design to Business bringt die IHK Kreativschaffende und Unterneh- men aus der Region zusammen, um Innovation voranzutreiben. 1998 geht die erste IHK-Web- site online. 1863 Die Handelskammer drängt die Stadt Offenbach, für gesunde und billige Arbeiter- wohnungen zu sorgen. 1995 wird die Rhein-Main-Verkehrs- verbund GmbH (RMV) gegründet und Offenbach erhält Anschluss an die S-Bahn Rhein-Main. Im Juni 1996 wird mit der Linie 16 die letzte Straßenbahnstrecke in Offenbach stillgelegt. Grundsteinlegung für das neue IHK-Gebäude. Der Hafen ist eines der großen Bauprojekte in Offenbach. Standort Plus bündelt die Wirtschaftsförderung im Kreis. Auch während der Pandemie ist die IHK den Unternehmen ein wichtiger Partner. Die Kaiserleibrücke, über die später die Autobahn A 661 geführt wird, ver- bindet Stadt und Kreis Offenbach mit Frankfurt und dem Taunus seit 1964. Ab 1965 erleichtert im Stadtteil Kaiser- lei der größte europäische Kreisel den Straßenverkehr südlich des Mains. 1968 wird das Autobahnstück vom Taunusring zum Kreisel eröffnet. Mit der Gebietsreform 1977 werden 27 zuvor selbstständige Orte zu 13 Städten und Gemeinden umgeformt, die den neuen Kreis Offenbach bilden. Der Kreis Offenbach seit der Gebietsreform.Mit der Autobahn A 661 bildet die Kaiserleibrücke eine zentrale Nord-Südachse im Kreis. 1955 nimmt der Flugplatz Egelsbach den Betrieb auf.Das Deutsche Ledermuseum öffnet 1917 in Offenbach.Von der Landesgewerbeausstellung zeugen heute einige Beton-Exponate im Dreieichpark. Eine Handelskammer für Offenbach. Anfang des 19. Jahrhunderts blüht die Wirtschaft in Offenbach. Bei Dick und Kirschten werden Kutschen, Achsen und Räder gebaut. In den 70er-Jahren greift der wirt- schaftliche Strukturwandel. Während die Statistik für das Jahr 1962 insgesamt 588 Industriebetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern verzeichnet, sind es 1982 noch 403. Gleichzeitig entwickeln sich neue Unternehmen im Dienstleistungsbereich. Die in Offenbach initiierte Artenschutzfahne belegt die Herkunft von Reptillederwaren. 35Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main herzlich zum 200. Jubiläum! frankfurter-volksbank.de 1821, als die IHK aus der Taufe gehoben wurde, existierte der Kreis noch gar nicht. Seine erstmalige Bildung folgte elf Jahre später. Was damals mit 38 vor allem noch landwirtschaftlich geprägten Ortschaf- ten begann, formte sich im Lauf der Zeit zu einem der wirtschafts- stärksten Landkreise Deutschlands, der nun 13 Städte und Gemeinden in der pulsierenden Metropolregion FrankfurtRheinMain umfasst. Aus ursprünglich weniger als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern wurden 356.000 Menschen aus fast 180 Nationen, die ihren Lebensmit- telpunkt in unserer „Großstadt im Grünen“ haben. Zu den Kompetenz- branchen zählen inzwischen die Informations- und Kommunikations- technologie, wissensintensive Dienstleistungen, Maschinenbau und Automotive sowie Logistik. Seit jeher stand die IHK Offenbach am Main den Unternehmen zuverlässig zur Seite. Diese Tatsache spiegelt sich auch in zahlreichen Kooperationen zwischen IHK und Kreis wider, die in den vergangenen Jahrzehnten den Weg zum wirtschaftlichen Erfolg mit geebnet haben. Angefangen bei Projekten zur Unterstützung von Jugendlichen im Übergang von Schule zu Beruf und der Berufsschulen über eine gemeinsame Weiterbildungserklärung bis hin zum betrieblichen Mobilitätsmanagement, bei dem die IHK, die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (kvgOF) und die Integriertes Verkehrs- und Mobilitäts- management Region Frankfurt RheinMain (ivm) Firmen eine Mobili- tätsberatung zur nachhaltigen Verkehrsteilnahme ihrer Beschäftigten anbieten. Die umfassendste Kooperation ist aktuell aber das einzig- artige Wirtschaftsförderkonzept Standort Plus. Wirtschaftsförderung im Wandel Wie aus Einzelakteuren ein Team wurde 200 Jahre IHK Offenbach am Main – ein beeindruckendes Jubiläum, zu dem der Kreis Offenbach herzlich gratuliert. Das zugehörige Motto „Wandel“ beschreibt auch die Entwicklung unseres Kreises äußerst passend, in deren Verlauf die IHK stets ein wichtiger Partner war. Oliver Quilling ist seit 2010 Landrat des Kreises Offenbach. Fo to : K re is O ffe nb ac h Bestandsunternehmen, Investoren und Start-ups erhalten in ihrer Arbeit und im Behördenkontakt umfangreiche Unterstützung durch die lokalen Wirtschaftsförderungen sowie durch die des Kreises, aber auch durch die IHK und die Kreishandwerkerschaft. Die Fülle an separaten Service- und Beratungsangeboten führte in der Praxis oft dazu, dass die einzelnen Akteure mehr über- anstatt miteinander sprachen. Durch diesen Umstand gingen viel Zeit und Potenzial verloren. Im Jahr 2016 setzten der Kreis Offenbach, die 13 kreisangehörigen Kommunen, die IHK Offenbach am Main sowie die Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach deshalb einen neuen Meilen- stein in ihrer Zusammenarbeit. Mithilfe des innovativen Wirtschaftsförderkonzepts Standort Plus bündeln die 16 wichtigsten Akteure für eine erfolgreiche Wirtschaftsför- derung seitdem ihre Kräfte. Der Claim „Schneller.Stärker. Smarter.“ ist dabei nicht allein nur Slogan, sondern auch die Devise der eng verzahnten Kooperation, die über Stadt- und Gemeindegrenzen hinaus denkt und handelt. Interessierte erhalten nun alle Leistungen der Wirtschafts- förderung aus einer Hand. Dazu zählen neben gezielten Informationen zum Beispiel auch die fachliche Begleitung bei Immobilien- und Flächensuche, bei Genehmigungs- verfahren und Finanzierungsfragen sowie der Akquise von Fachkräften. Mit dem Cross Innovation Netzwerk bietet 36 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA BLECHTEILE ONLINE KALKULIEREN UND BESTELLEN PHOTONCUT.COM POWERED BY KM BLECHBEARBEITUNG GMBH DXF ODER STEP DATEI HOCHLADEN MATERIAL UND STÄRKE AUSWÄHLEN STÜCKZAHL FESTLEGEN STÜCKZAHL ONLINE BESTELLEN Photoncut_AD_210x137_OF_Wirtschaft_PSO.indd 1Photoncut_AD_210x137_OF_Wirtschaft_PSO.indd 1 10.08.21 11:4410.08.21 11:44 Standort Plus – zusätzlich zu verschiedenen Veranstaltungsformaten – eine attraktive Plattform für kleine und mittelständische Unter- nehmen, um sich regional zu vernetzen und branchenübergreifend auszutauschen. Die strategische Partnerschaft „Wissenschaft stärkt Wirtschaft“ mit der Frankfurt University of Applied Sciences sorgt darüber hinaus für einen wertvollen Wissenstransfer zwischen Theorie und Praxis. Gerade mittelständische Unternehmen ohne internen Forschungs- und Entwicklungsbereich können von den vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten mit der Hochschule profitieren und sich den Fachkräften von morgen zugleich als attraktive Arbeitgeber präsentieren. Auch in den kommenden Monaten hält Standort Plus viele spannende und innovative Formate für die Wirtschaft in der Region bereit. Derzeit laufen etwa intensive Vorbereitungen für ein umfangreiches Digitalisie- rungsprojekt mit vielfältigen Weiterbildungs- und Beratungsangeboten zu Social-Media- und Web-Auftritten – damit schließlich auch der individuelle Wandel von analog zu digital perfekt glückt. www.kreis-offenbach.de www.standortplus.de Kontakt Kreis Offenbach - Wirtschaftsförderung Telefon 06074 8180-3424 standortplus@kreis-offenbach.de Autor Oliver Quilling Landrat Kreis Offenbach Telefon 06074 8180-1000 landrat@kreis-offenbach.de 37Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA BLECHTEILE ONLINE KALKULIEREN UND BESTELLEN PHOTONCUT.COM POWERED BY KM BLECHBEARBEITUNG GMBH DXF ODER STEP DATEI HOCHLADEN MATERIAL UND STÄRKE AUSWÄHLEN STÜCKZAHL FESTLEGEN STÜCKZAHL ONLINE BESTELLEN Photoncut_AD_210x137_OF_Wirtschaft_PSO.indd 1Photoncut_AD_210x137_OF_Wirtschaft_PSO.indd 1 10.08.21 11:4410.08.21 11:44 Schließlich ist die IHK Offenbach am Main eine der ältesten Industrie- und Handelskammern Deutschlands. 1821 gegründet, hat sie die wirtschaftliche Entwicklung in der Region maßgeblich mitgeprägt. Diese Entwicklung verlief durchaus wechselhaft. Einst international als Lederstadt bekannt, bekam vor allem die Stadt Offenbach seit den frühen 1970er-Jahren zu spüren, was ein abstrakter Begriff wie „Strukturwandel“ in der Realität bedeutet: Zehntausende Arbeits- plätze gingen verloren, nicht nur in der Lederbranche, sondern auch in der Elektro- und Druckmaschinenindustrie. In der jüngeren Vergangenheit galt meine Heimatstadt nicht gerade als Boom-Town, und im Kreis – dem es insgesamt deutlich besser ging – wurden immer mal wieder Sommerloch-Debatten über eine Umbenennung des Kreises geführt. Von der Bedeutung der IHK Offenbach am Main für die Region Unterstützend – stärkend – prägend Beinahe eine halbe Million Menschen leben in Stadt und Kreis Offenbach. Über 35.000 Unternehmen sind hier ansässig. Sie alle profitieren von der Arbeit der IHK – in der Gründungsberatung, in der Unternehmensförderung, in der Aus- und Weiterbildung und natürlich als Dienstleisterin und Interessenvertretung mit langer Tradition. Der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir (2. v. r.) kommt regelmäßig zum Austausch mit IHK-Vertretern nach Offenbach. Noch vor dem Pandemieausbruch sprach er mit (v. l. n. r.) den IHK-Geschäftsführern Friedrich Rixecker und Dr. Martin Gegenwart, IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller, IHK-Geschäfts- führer, Frank Achenbach und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. Fo to : A re ns -D ür r/ IH K 38 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA w w w .h a fe n -o ff en b a ch .d e © Alex Habermehl 200 JAHRE IHK OFFENBACH. WIR GRATULIEREN! Danke für die gute Zusammenarbeit. GESTALTEN SIE MIT. OFFEN, VIELFÄLTIG, IMMER WIEDER NEU. DAS IST OFFENBACH. G. Strauß - noch nie gehört? Sagt Ihnen nichts? Kein Problem - unter www.gstrauss-gmbh.de oder 069-857062-15 wird Ihnen bei den Themen persönliche Schutzausrüstung (PSA), Berufskleidung oder betrieblichem Bedarf geholfen! Autor Tarek Al-Wazir Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Telefon 0611 - 815 0 info@wirtschaft.hessen.de Doch die Situation hat sich deutlich verändert. Inzwischen wachsen nicht nur die Gemeinden des Kreises, sondern auch die Stadt Offen- bach ist sichtlich attraktiver geworden. Auch die Beschäftigung wächst wieder. Das ist nicht zuletzt dem Einsatz der IHK Offenbach am Main und der Kreativität der regionalen Unternehmen zu verdanken. Es hat sich ausgezahlt, sich neu zu positionieren und neue Wege zu gehen. Heute macht das verarbeitende Gewerbe nur noch einen recht kleinen Teil des Standorts aus; dafür haben Dienst- leistungen, Kreativwirtschaft und Design seit den 1990er-Jahren viel zur Diversifizie- rung der Offenbacher Wirtschaftsstruktur beigetragen. Geholfen hat dabei die Lage im wirtschaftlich überaus dynamischen Metropolgebiet Rhein-Main mit seiner hervorragenden Anbindung an nationale und internationale Verkehrswege, seinen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, seinen gut ausgebildeten Fachkräften. Ein ganz wichtiger Impuls war auch die S-Bahn-Anbindung seit Mitte der 90er-Jahre, die später endlich auch den Ostkreis erreichte. Diese Stärken gilt es kontinuierlich weiterzuentwickeln. Niemand weiß das besser als die IHK Offenbach am Main, die mit einer Vielzahl von Initiativen und Projekten dazu beiträgt, den Standort zu stärken. In der Produktions- und Innovationsförderung, etwa durch den Designpark auf dem ehemaligen Clariant-Gelände, im interdis- ziplinären Wissens- und Technologietransfer durch das Kreativbranchen-Netzwerk Design to Business, das ich als Schirmherr unterstützen darf, in der Mobilitätspolitik mit ihrem Einsatz für die Optimierung der Dreieichbahn, die Verlängerung der S2 und das Projekt einer Südtangente. Als Wirtschaftsminister und als Offenbacher gratuliere ich deshalb der IHK Offenbach sehr herzlich zu ihrem 200-jährigen Bestehen. Ich wünsche mir und der ganzen Region, dass sie weiterhin so engagiert für den Standort arbeitet. Der IHK und all ihren Mitgliedern wünsche ich alles Gute zu ihrem Jubiläum. Es hat sich ausgezahlt, sich neu zu positionieren und neue Wege zu gehen. 39Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA w w w .h a fe n -o ff en b a ch .d e © Alex Habermehl 200 JAHRE IHK OFFENBACH. WIR GRATULIEREN! Danke für die gute Zusammenarbeit. GESTALTEN SIE MIT. OFFEN, VIELFÄLTIG, IMMER WIEDER NEU. DAS IST OFFENBACH. Der Trierer Unternehmer Peter Adrian wurde 2021 an die Spitze des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin gewählt. Das heißt auch 200 Jahre Engagement über das eigene Unternehmen hinaus. Ehrenamtliches Engagement für die gesamte Region und die Ausbildung junger Menschen. Zu ihrem 200-jährigen Jubiläum gratuliere ich der IHK Offenbach am Main ganz herzlich. In all diesen Jahren haben die Unternehmen und hat die IHK in Offenbach am Main viel erlebt, einiges durchlitten und noch mehr gemeistert. Die letzten knapp einein- halb Jahre Corona-Pandemie kommen als ein weiteres Kapitel in einer langen Liste hinzu. Dabei ist die Wucht der Pandemie für Gesellschaft und Wirtschaft weitreichender und langwieriger als viele von uns das im Frühjahr 2020 erwartet haben. Viele Unternehmen sind stark gebeutelt, auch wenn die Wirtschaft an anderen Stellen insgesamt erstaunlich gut durch diese Krise kommt. Nicht zuletzt dank des großen Einsatzes der IHKs vor Ort. Als Unternehmerinnen und Unternehmer wissen wir: In Krisensituationen heißt es, pragmatisch und schnell zu handeln. Für langfristigen Erfolg gilt es aber auch, gewonnene Erfahrungen auszuwerten und daraus Lehren für künftiges Handeln zu ziehen. Nur ein Beispiel: In den letzten Monaten wurde besonders deutlich, wie wichtig vor Ort in den Regionen, nahe an den Unternehmen, eine leistungsfähige staatliche Infrastruktur wie eine digitale Verwaltung ist. Gute Rahmenbedingungen und eine positive wirtschaft- liche Perspektive sind aber kein Konsumgut. Wir als Unternehmen erwarten auch nicht, dass die Politik beides „frei Haus“ liefert. Wir werben vielmehr für Zusammen- arbeit auf Augenhöhe, gerade jetzt. Die IHK-Organisation kann dies vielfach mit wirtschaftsnahen Vorschlägen und Anregungen tun: vor Ort in der Kommune, in den Ländern und auf Bundes- und Europaebene. 79 Industrie- und Handelskammern in Deutschland in Kombination mit den rund 140 Büros im Netz der Fo to : D IH K/ W er ne r S ch ue rin g Gemeinsam engagiert für die Region und ihre Menschen Über die eigenen Interessen hinaus 200 Jahre IHK Offenbach am Main. Sechs Generationen. Eine lange Zeit. Was hat sich seitdem alles getan! Eine Zeit enormen technischen Fortschritts, eine Zeit enormen politischen Wandels. Ein Erfolgsgeheimnis: das Bestreben der Offenbacher Kaufmannschaft, ihre Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen. 40 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN FÜR IHRE HOHEN ANSPRÜCHE Schlüsselfertigbau – wenn aus Ihrem Wunsch Realität wird. LEONHARD WEISS ist Ihr kompetenter Partner, der durch den Einsatz von LEAN und BIM inno- vative Lösungen am Puls der Zeit anbietet. Erleben Sie mit uns die Faszination, Ihr einzigartiges Projekt entstehen zu lassen – von der Planung über die Umsetzung bis zur Übergabe und dies mit höchster Transparenz. LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG Monzastr. 2, 63225 Langen Ihre Ansprechpartnerin: Renate Hauenstein, P +49 7951 33-2125 bau-de@leonhard-weiss.com, www.leonhard-weiss.de FREUDE AM BAUEN ERLEBEN Autor Peter Adrian Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Telefon 030 20 308 11 00 adrian.peter@dihk.de www.dihk.de Die IHK Offenbach am Main ist nicht die größte IHK. Seit 200 Jahren ist sie aber mit Herzblut und Engagement vorne mit dabei. Auslandshandelskammern in über 90 Ländern und dem DIHK in Berlin und Brüssel fördern die Zusammenarbeit von Unternehmerinnen und Unternehmern über wirtschaftliche Eigeninte- ressen hinaus. Sie leisten mit Beratungsangeboten, Unternehmensbesuchen, Veranstaltungen und unterschiedlichen Unternehmergremien einen Beitrag zu einer insgesamt erfolgreichen deutschen Wirtschaft und sind Sprachrohr gegenüber Verwaltung und Politik in den Regionen, in Deutschland, Europa und der Welt. Insbesondere die praktischen Erfahrungen aus der Unternehmerschaft – in der IHK-Organisation diskutiert, ausgewertet und abgewogen – leisten als Grundlage wirtschaftspolitischer Entscheidungen einen wichtigen Beitrag. Die IHK Offenbach am Main ist nicht die größte IHK. Seit 200 Jahren ist sie aber mit Herzblut und Engage- ment vorne mit dabei. Von den Unternehmerinnen und Unternehmern für die Unternehmerinnen und Unternehmer und die Region. Für diesen fortdauernden ehrenamtlichen Einsatz meinen aufrichtigen Dank und herzliche Glückwünsche. 41Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA MASSGESCHNEIDERTE LÖSUNGEN FÜR IHRE HOHEN ANSPRÜCHE Schlüsselfertigbau – wenn aus Ihrem Wunsch Realität wird. LEONHARD WEISS ist Ihr kompetenter Partner, der durch den Einsatz von LEAN und BIM inno- vative Lösungen am Puls der Zeit anbietet. Erleben Sie mit uns die Faszination, Ihr einzigartiges Projekt entstehen zu lassen – von der Planung über die Umsetzung bis zur Übergabe und dies mit höchster Transparenz. LEONHARD WEISS GmbH & Co. KG Monzastr. 2, 63225 Langen Ihre Ansprechpartnerin: Renate Hauenstein, P +49 7951 33-2125 bau-de@leonhard-weiss.com, www.leonhard-weiss.de FREUDE AM BAUEN ERLEBEN Natur ist die Voraussetzung für alles, was wir kennen. Und zweifelsohne ist sie das Schönste, das wir kennen. Dabei ist die Natur immer noch zu sehr großen Teilen unerforscht und viel Unbekanntes in der Natur bleibt noch ungenutzt. Jedoch geht die Entwicklung der Natur in keine gute Richtung. Die Biosphäre hat sich global bereits durch- schnittlich um 1,2 Grad erwärmt, an den Polen durchschnittlich um über drei Grad. Der Südpol hatte erstmals Anfang 2020 katastro- phale Temperaturen über 20 Grad – plus! Wir kennen die ersten Erwärmungswirkungen und wir wissen von den ersten Kipppunkten. Massive Flüchtlingsströme aus unwirtlich werdenden Erdteilen werden prognostiziert. Niemand garantiert das Bremsen des laufenden Temperaturanstiegs, auch nicht die begrenzte Staatengemeinschaft des Pariser Klimaprotokolls. Der innere menschliche Impuls Zusätzlich werden durch die weltweit wachsende Landnutzung Tiere und Pflanzen verdrängt. Das bereits heute höchste Tier- und Pflanzenarten-Aussterben jemals wird weiter- getrieben. Jede Art war einzigartig in Schönheit und Funktion für das biologische System. Allein ein bis zu über zehntausend Jahre alter Baum erweckt einen tiefen Respekt, doch steht keiner mehr davon in Deutschland. Braucht es tatsächlich „Werte“ oder gar einen „Wertewandel“, um zu verstehen, in welchen Zustand wir unsere Biosphäre gebracht haben und weiter bringen? Die Bedrohlichkeit der aktuellen ökologischen Daten ist sehr klar. Sind es die Erkenntnisse der Ethik- theorien – die Tugend- und Gerechtigkeits- ethiken, der ehrbare Kaufmann oder der Utilitarismus – die hier Lösungen oder gar eine vielleicht notwendige Weiterentwicklung unserer Gesellschaften bieten? Ethiktheorien beschreiben das menschliche Handeln, sie bewerten es und leiten philosophisch ab, wie die menschliche Moral auf das Verhalten wirkt. Aber verneinen sie damit nicht den eigentlichen Kern von Moral als inneren menschlichen Impuls? Wir alle empfinden doch subjektiv und individuell, was falsch und richtig, gut und böse ist. Schalten sich angesichts des Zustandes dieses Planeten nicht bereits Gefühle wie Angst oder Empathie als direkte Empfindung ein? Oder haben wir hierfür einfach zu wenig Wissen, um die Tragweite der Naturschä- digungen mit den bereits prognostizierten existenziellen Auswirkungen zu verstehen? Die gesellschaftlichen Erkenntnisse um die Erd- und Klimaerwärmung und das Arten- Aussterben verlieren sich in den alltäglichen Meinungen sehr verschiedener Gesellschafts- gruppen im Konzert mit den Alarmrufen der Wissenschaft. Ein Fünfjähriger würde kopfschüttelnd eine Lösung verlangen. In unserer Demokratie kommt es kollektiv nicht zu einer so sachlogisch scheinbar einfachen Entscheidung. Nutzen der Nachhaltigkeit Aber liegt die Lösung nicht auf der Hand? Wertschöpfung und Wohlstand entstehen weltweit durch Unternehmen. Unternehmen stellen im äußerst feingliedrigen Wirtschafts- system Produkte für den Bedarf der Menschen her. Jedes Produkt und auch alle Objekte von uns Menschen bestehen aus Material, das aus der Natur gefördert wurde. Auch unsere Energien zur Herstellung und zum Gebrauch der Produkte und Objekte basieren bisher meistens noch auf der klimaschädlichen Ver- brennung von Naturmaterial. Häuser, Autos, Lebensmittel, Gebrauchsgüter, alles – jeweils mit mehr oder weniger Kollateralschäden für die Natur. Der Fünfjährige würde nun fordern: Macht doch bitte die Produkte umweltfreund- lich! Tatsächlich gibt vor allem die EU mit ihrem Green Deal, ihrer Nachhaltigkeitsstrate- gie und ihren immer häufigeren Umsetzungen Unternehmen in der Verantwortung Reichen unsere Werte? Ein kurzer philosophischer Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Natur und auf mögliche Wege zu ihrem Schutz. Welche Rolle und welchen Nutzen haben Unternehmen? 42 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Wir verbinden Menschen mit der Chemie von morgen Seit beinahe 50 Jahren gestalten wir von O enbach aus aktiv die Zukunft und bieten Lösungen für innovative Zukunftstechnologien wie 5G-Kommunikation, 3D-Druck, E-Mobility und smarte Technologiekonzepte. Wir gratulieren der IHK O enbach zum 200-jährigen Jubiläum und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit am Standort O enbach. www.bm-chemie.com AnzOWi-Sonderausgabe2021_210x136ISOcV2_DE_ak.indd 1AnzOWi-Sonderausgabe2021_210x136ISOcV2_DE_ak.indd 1 11.08.21 13:1511.08.21 13:15 in verschiedenen Branchen den Weg vor. Tatsächlich orientiert sich dieser Weg der Wei- terentwicklung der gesamten Wirtschaft auch immer am Machbaren beziehungsweise an dem, was bekannte Lösungen vorzeichnen. Der ökonomische Vorteil dieser Weiter- entwicklung für jedes Unternehmen liegt in dem immer stärkeren Wettbewerbsvorteil. Denn jeder weiß vom ökologischen Zustand und jeder ist immer mehr bereit, dies in seinem Konsum zu honorieren. Nicht nur ein Babynahrungshersteller (Hipp), ein Brauereikonzern (Krombacher) oder eine Drogeriemarktkette (dm) wurden mit einer Nachhaltigkeitsstrategie Marktführer. Immer mehr Vorbilder, gedacht sei nur an das verkaufsfördernde Produktattribut „Bio“, belegen, dass es sich lohnt, sich über die Grenzen der gesetzlichen Nachhaltigkeits- auflagen hinaus weiterzuentwickeln und damit Kunden wahrhaftig zu begeistern. Im Feld Nachhaltigkeit ist ein neuer Wettbewerb gestartet, den die Mutigen gewinnen. Es sind die für die Natur und auch für die Gesundheit gern nachgefragten Mehrwerte, die Produkte weltweit im Wettbewerb beflügeln. Autor Tom Veltmann Veltmann Management Consult – Mehrwerte für Marken, Münster Telefon 0251 4809330 info@mehrwerte-fuer-marken.de www.mehrwerte-fuer-marken.de Fo to : E ln ur – st oc k. ad ob e. co m 43Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Wir verbinden Menschen mit der Chemie von morgen Seit beinahe 50 Jahren gestalten wir von O enbach aus aktiv die Zukunft und bieten Lösungen für innovative Zukunftstechnologien wie 5G-Kommunikation, 3D-Druck, E-Mobility und smarte Technologiekonzepte. Wir gratulieren der IHK O enbach zum 200-jährigen Jubiläum und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit am Standort O enbach. www.bm-chemie.com AnzOWi-Sonderausgabe2021_210x136ISOcV2_DE_ak.indd 1AnzOWi-Sonderausgabe2021_210x136ISOcV2_DE_ak.indd 1 11.08.21 13:1511.08.21 13:15 Die Stadt und der Landkreis Offenbach sind, von der Lage, der Vernetzung und ihrer Struktur, zentrale Elemente des prosperie- renden Rhein-Main-Gebiets. Alle Studien und Prognosen bescheinigen der Region Rhein- Main eine hohe Dynamik und Attraktivität, so dass auch für den Raum Offenbach beste Voraussetzungen bestehen, auf denen künftig aufgebaut werden kann. Die Herausforderung besteht allerdings darin, in Gesellschaft, Poli- tik und Wirtschaft die Zukunftsaufgaben der nächsten Jahrzehnte anzugehen, wozu unter anderem die Themenfelder Nachhaltigkeit, Reaktion auf den demografischen Wandel und Digitalisierung zählen. Aus Sicht der Stadtplanung wird es erforder- lich, unsere Städte und Kommunen resilient zu gestalten, so dass die stärker werdenden Naturereignisse, wie zum Beispiel Starkregen, keine großen Schäden anrichten können. Für den Klimaschutz bedarf es zunächst der Umsetzung innovativer Neubauten (Passivhäuser, Plusenergiegebäude) und insbesondere der Sanierung und energeti- schen Ertüchtigung von Altbauten, da die Sanierungsrate weit hinter den Erfordernissen zurückliegt. Während beim Bauen auf bewährte Kon- zepte zurückgegriffen werden kann, steht im Verkehr noch ein deutlicher Umbruch bevor. Für die Zukunft werden umfassende Mobilitätskonzepte mit einer Verknüpfung aller Verkehrsträger benötigt, bei denen neben Elektromobilität die gemeinschaft- liche Nutzung von Fahrzeugen sowie die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und des Radfahrens eine große Rolle spielen. Der derzeit stark diskutierte Ersatz unserer Ver- brennerfahrzeuge durch elektrogetriebenen Individualverkehr wird aufgrund des weiter anhaltenden Flächen- und Energieverbrauchs der „Individualgefäße“ nicht die alleinige Lösung sein. Für eine nachhaltige Stadt- und Regional- entwicklung ist in hohem Maße der Umgang mit dem Faktor „Fläche“ relevant. Vorrangig geht es darum, vorhandene Wohn- und Gewerbeflächen mit hoher Dichte möglichst effizient zu nutzen und zu qualifizieren, die Naturraumfunktion und Biodiversität von Freiräumen zu erhalten und zu erhöhen und eine nachhaltige regionale Mobilität zu imple- mentieren. Der aktuell diskutierte Bau eines Fernbahntunnels kann positive Wirkungen für die Raumstruktur entfalten, da die Kapazität im regionalen Schienensystem erhöht und dadurch die umweltfreundliche Vernetzung in der Region gefördert wird. Siedlungserwei- terungen sollten im Sinne einer kompakten Siedlungsstruktur und einer Stadt der kurzen Die Potenziale des Wirtschaftsraums Offenbach ausschöpfen Herausforderungen für 2030 plus? Was muss in der Region geschehen, damit ihre guten Zukunftschancen bestmöglich genutzt werden? Durchdachte Mobilitätskonzepte sind ein Schlüssel für den Erfolg der Region. Im Osten des Kreises Offen- bach nutzen Menschen gemeinsam das Sammeltaxi Hopper, wo der ÖPNV Lücken aufweist. Fo to : B i p in ed a- fo to gr af ie 44 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Wege möglichst konzentriert erfolgen. Eine intensivere Durchgrünung bebauter Bereiche kann klimatische Vorteile im Nahbereich erzeugen. Der demografische Wandel mit dem Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge ins Renten- alter wird den Bedarf an Arbeitskräften in der Region noch erhöhen. Um dem Fachkräfte- mangel zu begegnen, wird ein breites Bündel an planerischen und strukturellen Maßnah- men erforderlich, beispielsweise die Erhö- hung der Attraktivität der Region (Förderung der Urbanität, Wohnraumangebote für alle Einkommensschichten, attraktive Innen- städte, Freizeitangebote) oder die stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Bildungsein- richtungen bei gleichzeitiger Digitalisierung der Schulen. Das Rhein-Main-Gebiet bietet mit dem De-Cix-Internetknoten und der hohen Dichte an Rechenzentren und Serverfarmen beste Voraussetzungen für die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. In der Breite ist noch ein leistungsfähiger Ausbau der Netzinfrastrukturen, der 5G-Funknetze und die Förderung digitaler Wirtschaftsstrukturen anzugehen, so dass die Region fit für die digitale Zukunft wird. Der hohe Energie- verbrauch der Rechenzentren sollte durch spezifische Lösungen reduziert werden, wie innovative Kühlsysteme, die Nutzung umwelt- freundlicher Energieträger und insbesondere durch die Abwärmenutzung im Rahmen von integrierten (Quartiers-)Konzepten. Für die nächste Dekade resultieren daraus große Herausforderungen für den Standort, deren Lösungen vielfach in wechselseitiger Vernetzung stehen, weshalb übergreifende Konzepte und Strategien entworfen und gemeinschaftlich umgesetzt werden sollten. Autor Stefan Kornmann AS+P Albert Speer + Partner GmbH Telefon (069) 605011150 s.kornmann@as-p.de www.as-p.de 45Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Der Wirtschaftsstandort Dreieich – beste Verbindungen. Magistrat der Stadt Dreieich · Wirtschaftsförderung · Hauptstr. 45 · 63303 Dreieich · Tel: +49 (0) 6103 - 601-681 · E-Mail: wirtschaft@dreieich.de · www.dreieich.de Dreieich liegt zentral in der Region Frankfurt Rhein-Main. In nur 15 Minuten erreichen Sie den Flughafen und die Frankfurter Innenstadt. Dreieich bietet eine gigabitfähige Breitbandversorgung. Dreieichs erstklassige Bildungs- und Betreuungsangebote umfassen alle Schultypen sowie das Haus des Lebenslangen Lernens mit angeschlossener Internationaler Schule. Kontaktieren Sie uns. Wir liefern Ihnen gute Argumente weitere Informationen und persönliche Unterstützung: Auswahl von Gewerbegrundstücken und -immobilien Standortdaten: Kennziffern, Broschüren, Dienstleistungen Netzwerkbildung, Kontaktfindung, Newsletter u.v.m. Die Basis für Ihren Erfolg. w o o g @ w o o g -d es ig n .d e Die WJ Offenbach gehören zu den Wirtschafts- junioren Deutschland (WJD) mit Sitz in Berlin, die sich 1954 gegründet haben. Zu ihnen zählen elf Landesverbände, denen wiederrum 210 regionale Kreisverbände angehören. 10.000 aktive Mitglieder und 7.000 Fördermitglieder haben die WJD. Wer jünger als 40 Jahre alt ist, kann sich als aktives Mitglied einbringen. Anschließend besteht die Mög- lichkeit, dem Verein als Fördermitglied verbunden zu bleiben. Hintergrund dieser Altersgrenze ist, dass es ausdrücklich darum geht, die Stimme der jungen Wirtschaft zu vertreten. International kennt man die WJ als Junior Chamber International (JCI). Deren Gründung geht sogar auf das Jahr 1915 zurück. Die JCI umfasst 5.000 unab- hängige lokale Organisationen mit über 200.000 aktiven Mitgliedern in mehr als 100 Staaten. Um die WJ Offenbach zu gründen, haben sich seinerzeit sechs junge Unternehmer zusammenge- tan. Am 9. September 1964 ist es so weit – der neue Juniorenkreis der IHK Offenbach am Main tritt zum ersten Mal zusammen. Die Junioren beginnen mit Vortragsveranstaltungen und zwanglosen Zusam- menkünften. 1965 finden bereits 14 Veranstaltungen statt. Schließlich ist es ein Ziel, den überbetrieb- lichen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu stärken. In den kommenden Jahrzehnten wächst der Verein, denn immer mehr junge Unternehmer und Unternehmerinnen sowie (Nachwuchs-) Führungskräfte wollen sich bei den WJ ehrenamtlich engagieren. Sie wollen sich beruflich und persönlich weiterentwickeln und etwas bewegen. Aus den zahlreichen erfolgreichen Projekten sind wichtige Wirtschaftsjunioren (WJ) Offenbach Junge Netzwerker mit stolzer Tradition Die WJ Offenbach sind noch keine 200 Jahre alt wie die IHK. Es gibt sie aber seit inzwischen fast 60 Jahren. Das spricht für die Qualität des Netzwerks der jungen Führungskräfte aus der Region. Fo to s: W J O ffe nb ac h am M ai n 1973, JCI-Weltkonferenz in Nizza: Von den WJ Offenbach sprach Dr. Wolfgang Kappus. Er bekleidete zeitweise das zweithöchste Amt der internationalen Junioren- organisation (Executive Vice President) und war später Präsident der IHK Offenbach am Main. 46 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Treffen hessischer Juniorenkreise im Jahr 1979 www.buehrer-wehling.de INDUSTRIEBAU Bührer + Wehling bietet Ihnen gesamt- planerische Kompetenz bei Projekten jeder Größenordnung. Sollten Sie be- reits über eine Planung verfügen, prüfen wir diese gerne in Hinblick auf zusätzliche Potenziale und Opti- mierungen. KOMPETENT PLANEN Organisationen entstanden: 1968 der DVPT-Deutscher Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e. V., 1982 die Kinderhilfestiftung e. V. und 2001 Einfach Leben e. V. Wer die WJ-Strukturen etwas besser kennt, weiß, dass nach dem Prinzip „One Year to Lead“ immer wieder ein neuer Vorstand aus den Reihen der Mitglieder gewählt wird. Damit der Know-how-Transfer nicht verloren geht, berät aber der Präsident aus dem Vorjahr als IPP („Immediate Past President“). So können viele Mitglieder in der Vor- standsarbeit aktiv sein und ihre Impulse einbringen. Mitglieder, die nicht genug vom Verein bekommen können, haben die Möglichkeit, sich auf Landes- und Bundesebene einzubringen. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der WJ Offenbach wurde die Landeskonferenz der WJ Hessen 2014 in Offenbach ausgerichtet. Für besonderes Engagement warten Preisverleihungen: Die höchste Ehre ist die Senatorenehrung. Nur die Besten der Besten erhalten diese „Mitgliedschaft auf Lebenszeit“. Ausgezeichnete Ideen Der Themenschwerpunkt der WJ liegt auf der jungen Wirtschaft und dem Unternehmertum. Kern der WJ-Arbeit ist in diesem Bereich, gemeinsam und „hands on“ Projekte anzustoßen und durchzu- führen. Diese Projekte können in die Bereiche Bildung und Soziales, Internationales, Politik und vieles mehr gehen – zum Beispiel zur beruflichen Nachwuchsausbildung oder um das Bewusstsein und die Verantwortung gegenüber Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zu fördern. Die besten Initiativen werden mit Landes-, Bundes-, Europa- oder Weltpreisen ausgezeichnet. Die WJ Offenbach sind unter anderem Träger des Landespreises 2021 mit dem „WJ Blind Dinner – Die große Netzwerküberraschung“. 47Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Anlässlich des 50-jährigen WJ Offenbach-Jubiläums 2014 fand die WJ Landeskonferenz in Offenbach statt. Hier sind (v. l. n. r.) die Konferenzdirektoren Guido von Schemm, Sandra Michelsfelder mit Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und dem damals amtierenden WJ-Präsidenten Sven Franzen zu sehen. Autor Gino Scalinci WJ-Ressortleiter Kommunikation scalinci@wj-offenbach.de In unseren Reihen finden sich viele Gründerinnen und Gründer von Start-ups, aber auch Unter- nehmer aus etablierten Familienunternehmen, Multiplikatoren, Netzwerker, Möglichmacher und Ideensammler. Unsere Mitglieder sind nicht selten die Geschäftsführer jener genannten Unternehmen. Gerne kommen auch die Nachfolger oder leitende Angestellte aus Firmen zu uns. Die Stärke des Vereins ist sein persönliches Netzwerk, das immer auch auf Regionalität setzt. Dabei ergeben sich automatisch Synergieeffekte. Wenn auch du – denn wir duzen uns alle bei den WJ – Interesse hast, uns näher kennenzuler- nen, komm zu unserem „Lunch & Meet“, zum nächsten Stammtisch oder zu einer unserer vielen weiteren Veranstaltungen. Wir freuen uns, dich näher kennenzulernen. Die Termine findest du auf unserer Website. www.wj-offenbach.de Mehr erfahren zur WJ-Historie: www.wj-offenbach.de/historie 48 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Löwenstarke Gratulation: 200 Jahre IHK Offenbach! Der Löwe hat´s. Der Löwe bringt´s. Hurra, Hurra Herzlichen Glückwunsch Frankfurter Str. 35 069 / 81 36 85 Montag - Samstag 63065 Offenbach apo-zum-loewen.de 8:00 - 19:00 Uhr shop.apo-zum-loewen.de 49Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Mit flexiblen digitalen Lösungspaketen hat Ihr Team alles für eine gute und sichere Zusammenarbeit – jederzeit und überall. vodafone.de/mittelstand Können wir durch intelligente Anwendungen besser zusammenarbeiten – egal, wo wir sind? Together we can Vodafone GmbH • Ferdinand-Braun-Platz 1 • 40549 Düsseldorf • vodafone.de/business 14_Vodafone_IHK_SME_210x280_Architect.indd 1 30.06.21 14:06 Spezielle Unternehmer in einer Region mit Potenzial „Agile Organisation mit großer Tradition und Zukunft“ Beim „feier-abend“ zum 200-jährigen IHK-Jubiläum sprachen Unternehmerpersönlichkeiten und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier am 21. Juni 2021 über die Bedeutung, die Aufgaben und die Zukunft der IHK Offenbach am Main und ihrer Mitgliedsunternehmen. Sasan Tabib, Chip 1 Exchange GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, erkennt großes Potenzial in der Region und fordert eine gemeinsame Zukunftsplanung „Offenbach hat mit der Gründung der Handelskammer vor 200 Jahren ein Bekenntnis zu seiner Wirtschaftskraft mit den agierenden Unter- nehmen in der Region abgegeben. Der Grundgedanke war, eine freie wirtschaftliche Betätigung zu garantieren, in der Überzeugung, dass selbstständiges Engagement die gemeinsamen Interessen wahrt. Damit wurde der Grundstein für die bis heute wirkende Eigeninitiative und Verantwortung der Unternehmen aus Stadt und Kreis Offenbach gelegt. Die Werte der ehrbaren Kaufleute – Vertrauen, Fairness, Verlässlichkeit – sind heute aktueller denn je“, äußerte IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller ihre Überzeugung. Für sie ist das „spezielle Offenbacher Unternehmertum“ durch typische Eigenschaften gekennzeichnet. Das seien Wagemut, Ideenreichtum, Flexibilität und der Blick dafür, Chancen zu ergreifen. Starke Stimme der Wirtschaft Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier unter- strich: „Massive Umwälzungen in der Wirtschaft – wie besonders in Zeiten der Pandemie – benötigen den engen Austausch zwischen Politik und Unternehmen. Die Rolle der IHK ist, die Vielfalt der Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen zu bündeln, Interessen gegenüber der Politik zu formulieren und eine starke Stimme für die Fo to : S ve n L. F ra nz en Fo to : I H K 50 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Wirtschaft zu sein. Die Notwendigkeit der IHK und ihrer Arbeit für die Ausbildung, für Arbeitsplätze, für die Infrastruktur und die Themen, die Unternehmen und Gesellschaft in Zukunft bewegen, ist unbestritten. Die IHK Offenbach am Main ist eine agile Organisation mit großer Tradition und Zukunft.“ Unternehmensvielfalt erhalten „Die Politik tendiert auf Europaebene, aber auch teilweise in Deutschland in Richtung Elefantenunternehmen und große Konglome- rate“, warnte Manfred Schultheis, Geschäfts- führer der Vibra Maschinenfabrik Schultheis GmbH & Co., und appellierte: „Wir sollten jedoch sehr wachsam sein und uns weiterhin die für Deutschland typische, bunte Vielfalt an kleinen und mittelständischen Unternehmen erhalten – verbunden mit dem Wunsch, dass dies politisch auch entsprechend flankiert wird.“ Robert Glaab, Glaabsbräu GmbH & Co. KG, Seligenstadt, setzt beim Thema Standort- stärkung auf die IHK Offenbach am Main. Die IHK stärkt den Standort „Die Standortplanung in Stadt und Kreis Offenbach ist außerordentlich wichtig, ob es der Masterplan für Offenbach ist oder die Verkehrsplanung, aber auch die Innenstadt- planung. Wie sieht hier die Zukunft aus? Wie viele Händler hat die Stadt noch? Wie viel Gastronomie wird es noch geben und wie können wir die Innenstadt stärken? Das sind ganz wichtige Themen. Hier hat unsere IHK ihre Stärken und ist dort sehr, sehr aktiv“, hob Glaabsbräu-Geschäftsführer und IHK-Vizeprä- sident Robert Glaab aus Seligenstadt hervor. Großer Vorteil Diversität „All das, was unsere Region ausmacht, ist für uns als weltweit agierender Distributor unersetzlich. Die hier auffindbare Diversität spiegelt die Vielfalt Europas wider. Das findet man sonst selten in einer anderen Region Deutschlands. Offenbach ist für uns ein sen- sationeller Standort, den wir weiterhin hegen und pflegen sollten. Das Potenzial ist da, wir müssen allerdings die richtigen Fragen für die Zukunft stellen. Was müssen wir tun, um die nächsten Jahre nicht zu verschlafen?“, will Sasan Tabib, Chip 1 Exchange GmbH & Co. KG., gemeinsam mit anderen Unternehmern und der IHK diskutieren. Den „feier-abend“ noch einmal erleben Alle Diskussionsbeiträge, Unternehmensein- blicke und die Zeitreise des „feier-abends“ gibt es unter: www.ihkof.de/200 Fo to : I H K „Ob Notfall oder Wartungs bedarf – Ihre Unterstützung ist nur einen Anruf entfernt.“ Für den IT-Notfall – 24/7 Helpdesk garantierte Hilfe in maximal 2 Stunden 06103 40456-700, helpdesk@abass.de Für alles andere rund um Ihre IT 06103 404566-0, info@abass.de abass GmbH Ihr persönliches IT-Systemhaus Moselstraße 11, 63225 Langen info@abass.de, www.abass.de 51Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Der erste IHK-Präsident Philipp Casimir Krafft 1821 bis 1836 Mitgründer der Handelskammer Offenbach 1773 in Kaiserslautern geboren, bei Antritt 48 Jahre Offenbach Vater von vier Kindern Zuerst Getreidehändler, 1791 Direktor principale bei Geelvinck, Amerongen & Co. in Offenbach, 1816 benennt er das Unternehmen als Inhaber in Rauchtabakfabrik Krafft und Co. um, Filialbetrieb in Nürnberg Tabak- und Zigarrenfabrik in Offenbach Handelshemmnisse, Steuern, Standortentwicklung, Infrastruktur (Befürwortung eines Eisenbahnausschusses) Politiker, erster Offenbacher Landtagsabgeordneter, Kulturförderer – erreicht mit Gleichgesinnten den Bau des Theaters „Comödienhaus“ in Offenbach, beteiligt seine Arbeiter am Gewinn, schließt gemeinsam mit dem Frankfurter Bankier Rothschild eine Staatsanleihe ab. Amtsperiode Alter Wohnort/Lebensmittelpunkt Familiäre Situation Beruflicher Hintergrund Unternehmen Themen als Präsident Sonstiges Engagement 52 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Kirsten Schoder-Steinmüller 2017 bis heute, seit 2004 Mitglied der Vollversammlung der IHK Offenbach am Main 1962 in Langen geboren, bei Antritt 55 Jahre Dreieich/Langen Mutter von drei Töchtern Diplom-Betriebswirtin, seit 1984 im Familienunternehmen in der dritten Generation tätig, seit 2003 Gesamtverantwortung als alleinige geschäftsführende Gesellschafterin der Schoder GmbH, Langen Industriebetrieb, Langen, in der Metallfertigung mit 65 Beschäftigten, der auch ausbildet. Fachkräftemangel, duale Ausbildung, Standortentwicklung, Globalisierung, Digitalisierung, Corona-Pandemie Mitglied im DIHK-Außenwirtschaftsausschuss, Vizepräsidentin des Hessischen Industrie- und Handelskammertages e. V., ehrenamtliche Finanzrichterin am Hessischen Finanzgerichtshof, Kassel, ehrenamtliche Handelsrichterin am Landgericht Offenbach, Mitglied im Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Langen eG, Mitglied im Aufsichtsrat der Hessen Trade & Invest GmbH, Expertenrat Wirtschaftsförderung der Stadt Offenbach, Mitglied im hr-Rundfunkrat Die erste IHK-Präsidentin Amtsperiode Alter Wohnort/Lebensmittelpunkt Familiäre Situation Beruflicher Hintergrund Unternehmen Themen als Präsidentin Sonstiges Engagement 53Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA 1821 war das Gründungsjahr der Offenbacher IHK, der ersten im damaligen Großherzogtum Hessen. Was waren die Auslöser für die Gründung einer Dachorganisation der Händler und Kaufleute und in welchem politischen Umfeld passierte dies? Entscheidend an einem Standort sind die handelnden Menschen, und das meine ich hier in mehrfacher Hinsicht. Die Übernahme der Stadt Offenbach durch das Groß- herzogtum Hessen 1816 bewirkte, dass der Spielraum für über die Region hinausgehende Handelsverbindungen, Arbeitsteilung oder Bevölkerungswachstum größer wurde. Trotz der desolaten Wirtschaftslage am Ende der napoleo- nischen Zeit zeichnete sich in Offenbach der Aufschwung ab. Offenbach war bereits die größte Industriestadt im Großherzogtum. Dies war den vorhandenen Strukturen der Industriezweige wie Textil, Leder, Tabak zu verdanken, aber auch der zentralen Lage mit Knotenpunkten von Verkehrswegen und Handelsstraßen. 200 Jahre IHK Offenbach am Main – 200 Jahre Wandel Gemeinwohl und Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft zählen Seit 200 Jahren gibt es die IHK Offenbach am Main. Sie hat sich seitdem gewandelt. Trotzdem halten ihre Unternehmerinnen und Unternehmer an grundlegenden Werten bis heute fest. Für ein Interview mit der Offenbach-Post sprach Redakteur Achim Lederle mit IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller. Was für den Standort wichtig ist, erkannten die politischen Entschei- dungsträger im Großherzogtum Hessen bereits 1819. Sie räumten der Stadt Offenbach Sonderrechte zur Förderung des Handels und der Industrie ein. Dazu gehörte, die vollständige Gewerbefreiheit und damit die Aufhebung des Zunftzwangs einzuführen. Gleichzeitig sicherten sie sich das Know-how der Unternehmer. Sie gaben vor, eine Handelskammer einzurichten, die die Vielfalt der Handelsleute – ohne Unterschied der Religion und Konfession – widerspiegeln sollte. Engagierte Unternehmer mit Eigeninitiative schlossen sich dann 1821 zur Gründung zusammen. Und zu den von der Regierung dann festgelegten Aufgaben gehörte, ihr Vorschläge zur Förderung von Handel und „Manufacturen“ zu unterbreiten und sie auf Handels- und Gewerbehindernisse aufmerksam zu machen. Aus meiner Sicht schon damals ein Bekenntnis dazu, dass eine breit angelegte Eigenverant- wortung die gemeinsamen Interessen stärkt. Der erste Präsident der Handelskammer, der Tabakwarenfabrikant Phi- lipp Casimir Krafft, verstand sich als Ratgeber und Streiter für gemein- Fo to : I H K 54 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA same Interessen gegenüber der Regierung, aber ebenso als Verfechter für Freiheit von Handel und Gewerbe und zugleich als Wirtschaftsförderer. Wie aus Ihrem Video zum Jubiläum hervorgeht, war Offenbach ja damals freigeistiger als das benachbarte Frankfurt und lockte viele kreative Unternehmer an. Könnten Sie diesen Umstand etwas erläutern? Ein aufgeschlossenes Klima für wirtschaftliche Entwick- lung bot guten Boden dafür, das Unternehmertum – zuvor gefördert durch das Fürstenhaus zu Isenburg – zu halten und weiter auszubauen. Neben den auch damals schon relevanten harten Standortfaktoren wie Lage, Erreichbarkeit, finanzielle Voraussetzungen – über Offenbach konnte das teure Chancen erkennen und ergreifen, Wagemut und Risiko- bereitschaft, Kreativität gepaart mit Pragmatismus, sich im Wettbewerb durchsetzen und auch in schwieri- gen Zeiten zuversichtlich bleiben: Das sind Tugenden, die damals wie heute Unternehmertum auszeichnen. Brückengeld in Frankfurt umgangen werden – war hier die Atmosphäre für Freigeist und Vielfalt historisch verankert. Diese zog schon die Hugenotten aus dem Ausland in die Region, weil sie hier nicht nur Zuflucht fanden, sondern ihre Ideen verwirklichen und dazu die passenden Partner gewinnen konnten. Dabei waren und sind die Werte der ehrbaren Kaufleute – Vertrauen, Fairness, Verlässlichkeit – der Schmierstoff für gemeinsames Handeln. Der Typus des Offenbacher Wirtschaftstreiben- den war aufgeschlossen und weltoffen, zupackend und hemdsärmelig mit abenteuerlich viel Kraft und Durch- haltevermögen. Harter Sprung in die Gegenwart: Was bleibt von den Idealen von einst? Welche Tugenden des frühkapitalistischen Unternehmertums sind noch heute hilfreich und wichtig? Chancen erkennen und ergreifen, Wagemut und Risiko- bereitschaft, Kreativität gepaart mit Pragmatismus, sich im Wettbewerb durchsetzen und auch in schwierigen Zeiten zuversichtlich bleiben: Das sind Tugenden, die damals wie heute Unternehmertum auszeichnen. Und nicht zuletzt einen Blick über die Grenzen des eigenen Unternehmens und Landes zu werfen, ist wichtig, um Ideen und Anregun- gen aufzunehmen sowie neue Geschäftspartner zu finden. Die sprichwörtliche „weltmännische Kaufmannsausbil- 55Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA KUNSTSTOFFE IN PERFEKTION! SGT Spritzguss-Technik Wilhelm GmbH Kunststoff - So vielseitig einsetzbar, wie sein Ausgangsmaterial Am Sandborn 3 · 63500 Seligenstadt/Froschhausen Tel.: +49 (0)6182-60155 · Fax.:+49 (0)6182-827583 www.sgtechnik.de · info@sgtechnik.de Unsere Leistungen im Einzelnen: · Heißprägedruck · Siebdruck, Rundsiebdruck · Herstellung von farbigen und transparenten Spritzgussteilen · Abmusterung von Spritzgusswerkzeugen · Klein- und Großserien · Montagearbeiten zur Komplettierung von Serien · Durchführung nach Vorgabe · Erstmusterprüfberichte dung“, wie sie im 19. Jahrhundert üblich war, war ein Erfolgsfaktor und ist es heute noch. Im Gespräch mit Herrn Bouffier bei der Jubiläumsveranstaltung forderten Sie nachdrücklich drei große „Ds“ von der Politik: nämlich mehr Dialog, mehr Digitalisierung und eine Unterstützung der dualen Ausbildung. Können Sie diese Forderungen konkretisieren? Der Dialog mit der Politik steht für die IHK an erster Stelle, denn nur wenn wir zu wirtschaftsrelevanten Themen Argumente sachgerecht austauschen und gemein- sam nach Lösungen suchen, werden wir als Gesellschaft erfolgreich sein. Dazu brauchen wir eine gute Vertrauensbasis zwischen Politik und Wirtschaft, aber auch die Bereitschaft der Politik, uns Unternehmern empathisch zuzuhören und unsere Sorgen ernst zu nehmen. Alles wird digitaler: Dienstleistungen, Produkte, Herstellungsprozesse. Arbeitsplätze werden mobil und ins Homeoffice verlegt. Technologien wie künstliche Intelligenz halten Einzug nicht nur in der Industrie, sondern in der Breite der Wirtschaft. Für uns ist wichtig, dass wir flächendeckend über eine leistungsfähige Breitband- und Mobilfunk- infrastruktur verfügen, dass der Umgang mit Daten zwar sicher, aber auch praktikabler werden muss und wir Zugang zu neuen Basistech- nologien wie beispielsweise Quantencomputing erhalten. Da wir heute genauso wie vor 200 Jahren vor großen Umbrüchen stehen, müssen wir die Menschen befähigen und qualifizieren, um gemeinsam den Wandel stemmen zu können. Dazu gehört der Erwerb digitaler Kompetenzen in allen Altersgruppen. Und selbstverständlich muss die berufliche Bildung attraktiv und zeitgemäß gestaltet werden, denn sie bildet das Rückgrat für die Leistungsfähigkeit der vielen mittelständischen Unternehmen. Die Corona-Pandemie war und ist eine große Herausforderung für die Firmen in der Region. Wie kann die IHK die heimischen Unter- nehmer bei der Bewältigung der Pandemiefolgen unterstützen? Wichtig für einen erfolgreichen Weg aus der Pandemie ist die Zuver- sicht der Unternehmerinnen und Unternehmer. Die höre ich in vielen Gesprächen. Sie wird gestärkt, wenn wir uns auf unser unternehme- risches Handeln konzentrieren und Ideen für die Zukunft entwickeln können. Überbordende Bürokratie, zunehmende Regulierung, zusätzliche Abgaben und Steuern, damit zeigen sich viele Unterneh- men unzufrieden. Die IHK mahnt gestern wie heute die Politik, klare, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die die notwendigen Freiräume für verantwortliches Handeln bieten. Und so sehen wir uns als Unternehmerinnen und Unternehmer in der Verantwortung, dazu beizutragen, die Zukunft für Wirtschaft und Gesellschaft mitzugestal- ten. PLANUNG – PRODUKTION – MONTAGE WOLF SYSTEM GMBH 94486 Osterhofen Tel. 09932 37-0 gbi@wolfsystem.de WWW.WOLFSYSTEM.DE INDUSTRIE | GEWERBE | STAHL Die IHK mahnt gestern wie heute die Politik, klare, ver- lässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die die not- wendigen Freiräume für verantwortliches Handeln bieten. 56 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Drei Aspekte, wie die IHK konkret ihre Unternehmen unterstützt, sind mir wichtig zu erwähnen: Die IHK fördert Austausch und Kooperationen zwischen Unternehmen. Sie initiiert Forschungsverbünde wie die Future Factory. In diesem Innovationsnetzwerk unterstüt- zen wir Unternehmen aktiv bei ihren Innovationsideen: zum Beispiel dabei Projektpartner oder Fördermöglich- keiten zu finden und zu realisieren. Wir bringen „Design“ als Innovationstreiber in die Unternehmen, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Innenstädte und Ortskerne müssen auch in Zukunft leben- dig sein. Hier beraten wir Akteure und bringen gemeinsam neue Projekte auf den Weg, um attraktive Lebens- und Erlebnisräume zu schaffen, so dass sich Menschen dort gerne wieder treffen und auch konsumieren. Die IHK macht ihre Unternehmen fit für Zukunftsthemen. Sie berät zu finanziellen Förderprogrammen, um in die Digitalisierung und Nachhaltigkeit investieren zu können. Abseits von Corona: Was sind die dringlichsten Aufgaben der IHK in den nächsten Jahren? Und – ein verwegener Griff in die Zukunft – wird es die IHK 2121 auch noch geben? Die drei zentralen Herausforderungen werden die Digitalisierung, die Transformation zu einer CO2-neutralen Wirtschaft und der Fachkräftebedarf in einer sich unglaublich schnell wandelnden Arbeitswelt sein. Die IHK wird sich in diesen Themenfeldern für gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen einsetzen. Wir wollen weniger Regulierungen und staatliches Mikromanagement, sondern stattdessen mehr marktwirtschaftliche Anreize – auch in der Klimaschutzpolitik. Am Ende müssen wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, nicht nur in Stadt und Kreis Offenbach, sondern auch auf Bundes- und europäischer Ebene. Ich bin optimistisch, dass der Geist der „Offenbacher Macher“ auch zukünftig die Region voranbringen wird. Und ich bin überzeugt, dass es die IHK auch in den nächsten 200 Jahren noch geben wird, denn wir setzen auf einen solidarischen, am Gemeinwohl und am Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft orientierten Ansatz. Das ist unsere Stärke! www.op-online.de 57Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 TITELTHEMA Wir bieten Geschäftskunden symmetrische Internetprodukte mit Bandbreiten ab 300 Mbit/s, sowie intelligente Mehrwertdienste auf Basis von reinen Glasfaserleitungen. deutsche-glasfaser.de/inexio Deutsche Glasfaser Business GmbH / Am Kuhm 31 / 46325 Borken Schneller, stabiler, wirtschaftlicher. Glasfaser für Ihr Unternehmen. 0800 281 281 2 anrufen und Beratungsgespräch vereinbaren! Für die rund 300 Mitglieder im VDIVH brachte die Pandemie einschneidende Veränderungen des Berufsalltags mit sich: Eigentümerversammlungen konnten nicht mehr in Präsenz stattfinden. Die Kommunikation mit Kunden und Partnern beschränkte sich auf E-Mail und Telefon. Mitarbeiter wechselten ins Homeoffice und die Verordnungen änderten sich fast täglich. In dieser angespannten Lage fungierte der Verband als Schnittstelle zwischen Ministerien und Mitgliedern. Das Feedback und die aktuellen Informationen kamen bei den Mitgliedern sehr gut an. Die Weiterbildung stellte der VDIVH auf digitale Angebote um. Künftig soll es eine Mischung aus Online- und Präsenzterminen geben. Dokumente digital abrufen Eins hat Corona überdeutlich gezeigt: Unternehmen, die bereits „digital“ arbeiten, bewältigten die Situation leichter. Das belegt ein Blick nach Heusenstamm: Bianca Kollig hat mit ihrem Team der Immobilienservice Kollig GmbH & Co. KG vor drei Jahren mit der Digitalisierung sämtlicher Akten der Liegenschaften begonnen. „Während der Pandemie konnten unsere Sachbearbeiter so weiterhin uneinge- schränkt auf alle Vorgänge zugreifen“, erklärt Kollig. Ihre Tochter Tatjana König-Kol- lig, die als Prokuristin im Unternehmen tätig ist, sieht in der Digitalisierung auch deutliche Vorteile für die Kunden: „Über ein geschütztes Onlineportal können Eigentümer und Mieter jederzeit für sie relevante Dokumente wie Abrechnungen, Energieausweise oder die Hausordnung einsehen.“ Digitale Lösungen erleichtern auch Eigentümerversammlungen, wie Bianca Kollig berichtet. „Wir müssen für die Abstimmungen heute keine umständlichen Anwesenheitslisten mehr führen. Mit Autorin Katja Niebling Geschäftsführerin Telefon 06102 5745-216 info@vdiv-hessen.de www.vdiv-hessen.de Bianca Kollig (r.) und ihre Tochter Tatjana König-Kollig von der Immobilienservice Kollig GmbH & Co. KG aus Heusenstamm haben früh auf Digitalisierung gesetzt.. Fo to s: V DI VH Immobilienverwalter profitieren von digitalen Lösungen Mehr Digitalisierung wagen Hessische Immobilienverwalter stehen in der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Ein Zwischenfazit des Verbands der Immobilienverwalter Hessen (VDIVH) zeigt: Digitale Geschäftsprozesse helfen den Unternehmen, auch in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben. der Einladung zur WEG-Versammlung versenden wir einen Barcode, den wir am Eingang scannen. So haben wir immer die genaue Übersicht über die Stimmrechtsan- teile.“ Die Software erlaube es zudem, bereits während der Versammlung ein Protokoll zu erstellen. Beispiele wie dieses zeigen, wie wichtig eine intensive Beschäftigung mit digitalen Lösun- gen ist. Der VDIVH unterstützt seine Mitglieder und bietet auch Erfahrungsaustausch-Grup- pen zu Software-Themen an. Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsthema wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de Foto: istockphoto - gerenme 9/10 2021 Messen, Tagungen und Veranstaltungen 58 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 RATGEBER Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsthema wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de Foto: istockphoto - gerenme 9/10 2021 Messen, Tagungen und Veranstaltungen 2 VerlagsSpecial | Messen, Tagungen und Veranstaltungen Messen in Deutschland: So wird der Neustart nach Corona ein Erfolg Messewirtschaft erstellte schon im März ein umfangreiches Leistungspaket für den sicheren Re-Start – Hygiene- und Abstandskonzepte sind mit Behörden abgestimmt Für die Wirtschaft sind Messen und andere Veranstaltungen von unschätzbarem Wert. Sie dienen der Kundengewinnung, der Präsentation von Neuerungen, der Kontaktpflege und vie- lem mehr. Umso bitterer trafen Veranstalter, Unternehmen, Messebauer und Zulieferer die vielen Absagen während des Corona-Lockdowns. 2020 konnten 70 Prozent aller geplanten Messen in Deutschland nicht stattfinden. Digitale Alternativen konnten den Schaden nicht ausgleichen. Coronabedingte Ab- sagen führten laut Fachverband AUMA bis jetzt zu gesamtwirt- schaftlichen Verlusten in Höhe von 40 Milliarden Euro. Mittlerweile sind Messen in allen Bundesländern aber wieder zugelassen. Ausländische Teilnehmer dürfen einreisen (auch wenn sie sich vorher genau über die jeweils geltenden Bestim- mungen am Veranstaltungsort informieren sollten). Seit dem Sommer haben einige Messen wieder ihre Pforten geöffnet und konnten mit Erfolg stattfinden. Das liegt auch daran, dass be- reits im März ein Leistungspaket für den Neustart erarbeitet wurde. „Die Messewirtschaft verfügt hierbei über ganzheitliche Gesundheitsschutz-Konzepte, die seit Beginn der Corona-Krise beständig weiterentwickelt worden sind. Diese Konzepte sind behördlich abgestimmt und genehmigt“, heißt es dazu in einer AUMA-Erklärung. Zu den acht Bausteinen, die einen sicheren und erfolgreichen Re-Start ermöglichen, zählen unter anderem die optimale Nut- zung des Flächenpotentials und eine im Einzelnen festgelegte Mindestfläche pro Besucher. So ist gewährleistet, dass der Min- destabstand von 1,50 Metern eingehalten wird. Eine elektro- nische Steuerung von Besucherströmen, Registrierungen zur Kontaktnachverfolgung und der Einsatz leistungsfähiger Belüf- tungsanlagen sind weitere wesentliche Maßnahmen. Wegen der Unvorhersehbarkeit der weiteren Pandemie-Ent- wicklung sollten sich alle Beteiligten aber auf jeden Fall stets auf dem neuesten Stand halten. Als Verband der deutschen Messewirtschaft hält AUMA auf seiner Internetseite (www. auma.de) regelmäßig aktualisierte Informationen bereit. 1/2 Seite Offenbacher Wirtschaft (Anzeige 1/4 Seite = 90x128 mm) Entwurf 1 Lay2 Eine der schönsten Veranstaltungs- und Tagungshallen im Rhein- Main-Gebiet freut sich auf Ihren Besuch. Ausgezeichneter Service, kurze Wege, außergewöhnliche Architektur, moderne Technik und ein eingespieltes Team erwarten Sie in diesem überraschend viel- fältigen, wandelbaren Haus mit den Glasgemälden von Weltrang. Herzlich willkommen in der Neuen Stadthalle Langen Gastlich. Festlich. Professionell. Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen Telefon: 06103 203-410 E-Mail: neue-stadthalle@langen.de www.neue-stadthalle-langen.de Fo to : i st oc kp ho to - g us ta vo fr az ao 3 | VerlagsSpecialMessen, Tagungen und Veranstaltungen Willkommen bei der Messe O enbach! Ihr kompetenter Partner für Fach- und Publikumsmessen, Events, Konferenzen oder Roadshows – mitten im Zentrum der Rhein-Main-Region. Messe O enbach GmbH Kaiserstr. 108–112 | 63065 O enbach | Tel.: +49 69 82 97 55 - 0 | info@messe-offenbach.de Auslandsmesseprogramm 2022 festgelegt Bundeswirtschaftsministerium plant 296 Messebeteiligungen weltweit: Höchste Zahl seit Programm-Premiere 1949 Kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland können bei ihren Aus- landsmessebeteiligungen im nächsten Jahr wieder mit staatlicher Unterstüt- zung rechnen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat jetzt das Auslandsmesseprogramm 2022 festgelegt. Insgesamt sind 296 Bundesbeteiligungen in 56 Ländern geplant – so viele German Pavilions wie nie zuvor seit der erstmaligen Umset- zung im Jahr 1949. Das ist ein starkes Zeichen, dass die deutsche Wirtschaft auch künftig Messen als zentrales In- strument ihres Exportmarketing sieht. Über das Programm wurde auf der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA – Verband der deutschen Mes- sewirtschaft am 29. April 2021 entschieden. Die Sitzung fand Corona-bedingt als Videokonferenz statt. Die Regionen Süd-, Ost- und Zentral-Asien bleiben auch im Jahr 2022 die wichtigsten Zielregionen: 128 Beteiligungen sind dort insgesamt geplant, darunter 60 in China inkl. Hongkong. Weitere Zielregionen sind die europäischen Länder außerhalb der EU (47 Messen, davon 36 in Russland), Nordamerika mit 35 Beteiligungen, der Nahe und Mittlere Osten mit 25, Latein- amerika mit 19 und Afrika mit 28 Messebeteiligungen. Weitere German Pavilions sollen bis zum Herbst aufgenommen werden. Für das Auslandsmesseprogramm 2022 hat das Bundeswirt- schaftsministerium zunächst einen Etat von rund 45,1 Mio. Euro bereitgestellt. Das BMWi hat die Beteiligungskonditionen vor dem Hintergrund der aktuell besonders schwierigen Lage für die Wirtschaft deutlich verbessert. Zudem wurde das Aus- landsmesseprogramm um geplante 12 German Pavilion in der EU erweitert. Damit will das Bundeswirtschaftsministerium die deutsche Wirtschaft beim Wiedereinstieg in das Instrument Auslandsmessen und zur Bewältigung der Coronaschäden be- sonders unterstützen. Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA schlägt dem Ministerium jährlich Messen für sein Auslands- messeprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der exportori- entierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und Landwirt- schaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes und der Bundesländer. Aktuelle und detaillierte Informationen zu einzelnen Messen im Auslandsmesseprogramm sind auf der AUMA-Website zu finden: www.auma.de/de/ausstellen/foerderungen/foerde- rungen-im-ausland. Fo to : i st oc kp ho to - b er nd st uh lm an n 2 VerlagsSpecial | Messen, Tagungen und Veranstaltungen Messen in Deutschland: So wird der Neustart nach Corona ein Erfolg Messewirtschaft erstellte schon im März ein umfangreiches Leistungspaket für den sicheren Re-Start – Hygiene- und Abstandskonzepte sind mit Behörden abgestimmt Für die Wirtschaft sind Messen und andere Veranstaltungen von unschätzbarem Wert. Sie dienen der Kundengewinnung, der Präsentation von Neuerungen, der Kontaktpflege und vie- lem mehr. Umso bitterer trafen Veranstalter, Unternehmen, Messebauer und Zulieferer die vielen Absagen während des Corona-Lockdowns. 2020 konnten 70 Prozent aller geplanten Messen in Deutschland nicht stattfinden. Digitale Alternativen konnten den Schaden nicht ausgleichen. Coronabedingte Ab- sagen führten laut Fachverband AUMA bis jetzt zu gesamtwirt- schaftlichen Verlusten in Höhe von 40 Milliarden Euro. Mittlerweile sind Messen in allen Bundesländern aber wieder zugelassen. Ausländische Teilnehmer dürfen einreisen (auch wenn sie sich vorher genau über die jeweils geltenden Bestim- mungen am Veranstaltungsort informieren sollten). Seit dem Sommer haben einige Messen wieder ihre Pforten geöffnet und konnten mit Erfolg stattfinden. Das liegt auch daran, dass be- reits im März ein Leistungspaket für den Neustart erarbeitet wurde. „Die Messewirtschaft verfügt hierbei über ganzheitliche Gesundheitsschutz-Konzepte, die seit Beginn der Corona-Krise beständig weiterentwickelt worden sind. Diese Konzepte sind behördlich abgestimmt und genehmigt“, heißt es dazu in einer AUMA-Erklärung. Zu den acht Bausteinen, die einen sicheren und erfolgreichen Re-Start ermöglichen, zählen unter anderem die optimale Nut- zung des Flächenpotentials und eine im Einzelnen festgelegte Mindestfläche pro Besucher. So ist gewährleistet, dass der Min- destabstand von 1,50 Metern eingehalten wird. Eine elektro- nische Steuerung von Besucherströmen, Registrierungen zur Kontaktnachverfolgung und der Einsatz leistungsfähiger Belüf- tungsanlagen sind weitere wesentliche Maßnahmen. Wegen der Unvorhersehbarkeit der weiteren Pandemie-Ent- wicklung sollten sich alle Beteiligten aber auf jeden Fall stets auf dem neuesten Stand halten. Als Verband der deutschen Messewirtschaft hält AUMA auf seiner Internetseite (www. auma.de) regelmäßig aktualisierte Informationen bereit. 1/2 Seite Offenbacher Wirtschaft (Anzeige 1/4 Seite = 90x128 mm) Entwurf 1 Lay2 Eine der schönsten Veranstaltungs- und Tagungshallen im Rhein- Main-Gebiet freut sich auf Ihren Besuch. Ausgezeichneter Service, kurze Wege, außergewöhnliche Architektur, moderne Technik und ein eingespieltes Team erwarten Sie in diesem überraschend viel- fältigen, wandelbaren Haus mit den Glasgemälden von Weltrang. Herzlich willkommen in der Neuen Stadthalle Langen Gastlich. Festlich. Professionell. Südliche Ringstraße 77, 63225 Langen Telefon: 06103 203-410 E-Mail: neue-stadthalle@langen.de www.neue-stadthalle-langen.de Fo to : i st oc kp ho to - g us ta vo fr az ao 3 | VerlagsSpecialMessen, Tagungen und Veranstaltungen Willkommen bei der Messe O enbach! Ihr kompetenter Partner für Fach- und Publikumsmessen, Events, Konferenzen oder Roadshows – mitten im Zentrum der Rhein-Main-Region. Messe O enbach GmbH Kaiserstr. 108–112 | 63065 O enbach | Tel.: +49 69 82 97 55 - 0 | info@messe-offenbach.de Auslandsmesseprogramm 2022 festgelegt Bundeswirtschaftsministerium plant 296 Messebeteiligungen weltweit: Höchste Zahl seit Programm-Premiere 1949 Kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland können bei ihren Aus- landsmessebeteiligungen im nächsten Jahr wieder mit staatlicher Unterstüt- zung rechnen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat jetzt das Auslandsmesseprogramm 2022 festgelegt. Insgesamt sind 296 Bundesbeteiligungen in 56 Ländern geplant – so viele German Pavilions wie nie zuvor seit der erstmaligen Umset- zung im Jahr 1949. Das ist ein starkes Zeichen, dass die deutsche Wirtschaft auch künftig Messen als zentrales In- strument ihres Exportmarketing sieht. Über das Programm wurde auf der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA – Verband der deutschen Mes- sewirtschaft am 29. April 2021 entschieden. Die Sitzung fand Corona-bedingt als Videokonferenz statt. Die Regionen Süd-, Ost- und Zentral-Asien bleiben auch im Jahr 2022 die wichtigsten Zielregionen: 128 Beteiligungen sind dort insgesamt geplant, darunter 60 in China inkl. Hongkong. Weitere Zielregionen sind die europäischen Länder außerhalb der EU (47 Messen, davon 36 in Russland), Nordamerika mit 35 Beteiligungen, der Nahe und Mittlere Osten mit 25, Latein- amerika mit 19 und Afrika mit 28 Messebeteiligungen. Weitere German Pavilions sollen bis zum Herbst aufgenommen werden. Für das Auslandsmesseprogramm 2022 hat das Bundeswirt- schaftsministerium zunächst einen Etat von rund 45,1 Mio. Euro bereitgestellt. Das BMWi hat die Beteiligungskonditionen vor dem Hintergrund der aktuell besonders schwierigen Lage für die Wirtschaft deutlich verbessert. Zudem wurde das Aus- landsmesseprogramm um geplante 12 German Pavilion in der EU erweitert. Damit will das Bundeswirtschaftsministerium die deutsche Wirtschaft beim Wiedereinstieg in das Instrument Auslandsmessen und zur Bewältigung der Coronaschäden be- sonders unterstützen. Der Arbeitskreis für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA schlägt dem Ministerium jährlich Messen für sein Auslands- messeprogramm vor. Er besteht aus Vertretern der exportori- entierten deutschen Fachverbände, der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Ernährung und Landwirt- schaft (BMEL), des Auswärtigen Amtes und der Bundesländer. Aktuelle und detaillierte Informationen zu einzelnen Messen im Auslandsmesseprogramm sind auf der AUMA-Website zu finden: www.auma.de/de/ausstellen/foerderungen/foerde- rungen-im-ausland. Fo to : i st oc kp ho to - b er nd st uh lm an n 4 VerlagsSpecial | Messen, Tagungen und Veranstaltungen CONGRESS PARK HANAU Schlossplatz 1 | 63450 Hanau www.cph-hanau.de Telefon +49 (0) 61 81 – 277 50 Tagungen Kongresse Kultur Professionelle Beratung und Know-how Hygienekonzepte und ausreichend skalierbare Flächen Modernstes Technik-Equipment Breitbandglasfaser-Technologie bis 100 MBits Hochleistungs-WLAN-Infrastruktur (Standard 802.11ac) Mehr als Location. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten im CPH! Wir bringen Menschen zusammen – analog, digital, hybrid Bund unterstützt Aussteller bei Neustart auf Messen in Deutschland ab Oktober 2021 Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten bei ihrer Teilnahme als Aussteller auf deutschen internationalen Messen in diesem Jahr finanzielle Unterstützung. In Zusammenarbeit mit dem AUMA – Verband der deutschen Messewirtschaft hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) jetzt ein entsprechendes Förderprogramm aufgesetzt. Damit will die Bundesregierung gezielt das Exportmarketing der Unterneh- men hierzulande stärken und fördern. Das Programm startet im Oktober 2021 und soll bis Ende 2022 laufen. Anlässlich der im Bundesanzeiger veröffentlichten Mitteilung des BMWi erklärte Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des AUMA: „Die Förderung kleiner und mittelständischer Aussteller ist ein wichtiges Signal für den Neustart in unserer Branche, die seit März 2020 mit Ausnahmen im Lockdown ist. Es unterstützt gezielt das Messemarketing der Unternehmen, um neue Kun- den zu gewinnen, neue Märkte zu erschließen und bestehen- de Geschäftskontakte zu festigen. Gerade nach dem langen, Corona-bedingten Stillstand sind kleine und mittelständische Unternehmen dringend auf Impulse durch Messen angewiesen, weil sie hier ihre Innovationen direkt präsentieren und Kunden persönlich ansprechen können.“ Das neue Programm fördert Einzelbeteiligungen von Ausstellern an ausgewählten Messen. Teilnehmen können Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die nach der EU-Definition zu den klei- nen und mittleren Unternehmen gehören und damit weniger als 250 Mitarbeiter haben und höchstens 50 Mio. Euro Jahres- umsatz erwirtschaften. Die Förderung umfasst einen Zuschuss bei den Kosten für Standmiete und Standbau von bis zu 12.500 Euro. Detaillierte Informationen zur Beantragung der Förderung erteilt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) un- ter www.bafa.de. Die Liste der internationalen Messen, auf de- nen Aussteller von der Bundesförderung profitieren können, ist beim BAFA im Bereich „Wirtschaftsförderung und Mittelstand“ und beim AUMA unter abrufbar. Bundeswirtschaftsministerium fördert Messeteilnahmen von Start-ups in 2022 Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt im Jahr 2022 wieder Start-ups bei ihrer Messebe- teiligung. Die geförderten Firmen können sich auf 72 interna- tionalen Messen in Deutschland an Gemeinschaftsständen beteiligen. Dafür hat der AUMA – Verband der deutschen Mes- sewirtschaft jetzt die entsprechenden Messen veröffentlicht. Die jeweiligen Messeveranstalter haben sich bereiterklärt, diese Stände zu organisieren. Sie zeigen damit auch, dass sie für 2022 mit einer weitgehend normalen Umsetzung des geplanten Mes- seprogramms rechnen. Das Programm für junge, innovative Unternehmen richtet sich insbesondere an Start-ups aus Industrie, Handwerk und tech- nologieorientierten Dienstleistungsbereichen. Es soll die Ver- marktung und insbesondere den Export neuer Produkte und Verfahren von Unternehmen aus Deutschland unterstützen. Förderfähig sind ausschließlich die Kosten für Standmiete und Standbau im Rahmen des Firmengemeinschaftsstandes. Bei den ersten beiden Messebeteiligungen werden 60% der Kos- ten übernommen, ab der dritten Messebeteiligung 50% – pro Aussteller und Messe maximal 7.500 Euro. Eine Übersicht der Messen und die Förderbedingungen stehen auf der Website des AUMA bereit unter: www.auma.de/de/aus- stellen/foerderungen/foerderungen-in-deutschland. Fo to : A um a 5 | VerlagsSpecialMessen, Tagungen und Veranstaltungen CONGRESS PARK HANAU Schlossplatz 1 | 63450 Hanau www.cph-hanau.de Telefon +49 (0) 61 81 – 277 50 Tagungen Kongresse Kultur Professionelle Beratung und Know-how Hygienekonzepte und ausreichend skalierbare Flächen Modernstes Technik-Equipment Breitbandglasfaser-Technologie bis 100 MBits Hochleistungs-WLAN-Infrastruktur (Standard 802.11ac) Mehr als Location. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten im CPH! Wir bringen Menschen zusammen – analog, digital, hybrid LOCATION FÜR DIGITALE UND HYBRIDE EVENTS Der Congress Park Hanau (CPH), nur 30 Minuten von Frankfurt entfernt, bietet Konzepte, Technik und Dienstleistungen für alle Formate der Live-Kommunikation - digital, hybrid und analog. Streaming & Co. gehören im Kongress- und Kulturzentrum am Hanauer Schlossplatz schon länger zum Repertoire. Die Corona- Pandemie hat eine dynamische Weiterentwicklung angestoßen. Die leistungsstarke Breitband-Internetverbindung war bereits vorhanden. Verschiedene Videokonferenzlösungen und profes- sionelle Kameratechnik wurden noch ergänzt. Zur hervorragen- den technischen Infrastruktur kommt das Raumangebot mit ausreichend skalierbaren Flächen für hybride Formate. Kompetenz trifft Erfahrung Das Technik-Team des CPH hat seit Mitte letzten Jahres ne- ben digitalen Workshops unter anderem verschiedene hybride Formate mit Bürgerbeteiligung sowie die Mitgliederversamm- lung eines größeren Verbands digital in Szene gesetzt. Wie bei analogen Formaten legen die Profis im CPH größten Wert auf Planung und Konzeption. „Ablaufregie und Dramaturgie sind die entscheidenden Parameter, damit ein hybrides oder auch rein digitales Event funktioniert. Das Technikteam des CPH be- rät und begleitet Kunden von der ersten Idee über die Planung bis zur Umsetzung von Streaming Events, hybriden Kongressen und Tagungen, digitalen Meetingräumen, Online-Seminaren und weiteren Formaten“, betont David Rautenberg, Leiter Ver- anstaltungs- und Objekttechnik. Das Team greift dabei auf die langjährige Erfahrung in der Veranstaltungstechnik zurück und übersetzt dieses Know-how in die digitale Welt. So etwa, wenn es darum geht, den Zugang zum Online-Event sicher zu gestalten und gleichzeitig Barrierefreiheit herzustellen. „Trolle müssen draußen bleiben, aber alle Teilnahmeberechtigten rein- kommen“, bringt es Rautenberg auf den Punkt. Mehr Informationen finden Sie unter www.cph-hanau.de Kontakt: Congress Park Hanau Schlossplatz 1, 63450 Hanau Telefon 0 61 81/277 50 Telefax 0 61 81/277 555 Email: info@cph-hanau.de 5 | VerlagsSpecialMessen, Tagungen und Veranstaltungen CONGRESS PARK HANAU Schlossplatz 1 | 63450 Hanau www.cph-hanau.de Telefon +49 (0) 61 81 – 277 50 Tagungen Kongresse Kultur Professionelle Beratung und Know-how Hygienekonzepte und ausreichend skalierbare Flächen Modernstes Technik-Equipment Breitbandglasfaser-Technologie bis 100 MBits Hochleistungs-WLAN-Infrastruktur (Standard 802.11ac) Mehr als Location. Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten im CPH! Wir bringen Menschen zusammen – analog, digital, hybrid LOCATION FÜR DIGITALE UND HYBRIDE EVENTS Der Congress Park Hanau (CPH), nur 30 Minuten von Frankfurt entfernt, bietet Konzepte, Technik und Dienstleistungen für alle Formate der Live-Kommunikation - digital, hybrid und analog. Streaming & Co. gehören im Kongress- und Kulturzentrum am Hanauer Schlossplatz schon länger zum Repertoire. Die Corona- Pandemie hat eine dynamische Weiterentwicklung angestoßen. Die leistungsstarke Breitband-Internetverbindung war bereits vorhanden. Verschiedene Videokonferenzlösungen und profes- sionelle Kameratechnik wurden noch ergänzt. Zur hervorragen- den technischen Infrastruktur kommt das Raumangebot mit ausreichend skalierbaren Flächen für hybride Formate. Kompetenz trifft Erfahrung Das Technik-Team des CPH hat seit Mitte letzten Jahres ne- ben digitalen Workshops unter anderem verschiedene hybride Formate mit Bürgerbeteiligung sowie die Mitgliederversamm- lung eines größeren Verbands digital in Szene gesetzt. Wie bei analogen Formaten legen die Profis im CPH größten Wert auf Planung und Konzeption. „Ablaufregie und Dramaturgie sind die entscheidenden Parameter, damit ein hybrides oder auch rein digitales Event funktioniert. Das Technikteam des CPH be- rät und begleitet Kunden von der ersten Idee über die Planung bis zur Umsetzung von Streaming Events, hybriden Kongressen und Tagungen, digitalen Meetingräumen, Online-Seminaren und weiteren Formaten“, betont David Rautenberg, Leiter Ver- anstaltungs- und Objekttechnik. Das Team greift dabei auf die langjährige Erfahrung in der Veranstaltungstechnik zurück und übersetzt dieses Know-how in die digitale Welt. So etwa, wenn es darum geht, den Zugang zum Online-Event sicher zu gestalten und gleichzeitig Barrierefreiheit herzustellen. „Trolle müssen draußen bleiben, aber alle Teilnahmeberechtigten rein- kommen“, bringt es Rautenberg auf den Punkt. Mehr Informationen finden Sie unter www.cph-hanau.de Kontakt: Congress Park Hanau Schlossplatz 1, 63450 Hanau Telefon 0 61 81/277 50 Telefax 0 61 81/277 555 Email: info@cph-hanau.de Entschädigungsregelung für die Tätigkeit der Mitglieder der Prüfungsausschüsse/Prüferdelegationen, des Berufsbildungsausschusses, des Schlichtungsausschusses und der Prüfungsaufsichten der IHK Offenbach am Main Die Vollversammlung der IHK Offenbach am Main hat in ihrer Sitzung vom 8. Juni 2021 einstimmig ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen folgende Entschä- digungsregelung für die Tätigkeit der Mitglieder der Prüfungsausschüsse/Prüfer- delegationen, des Berufsbildungsausschusses, des Schlichtungsausschusses und der Prüfungsaufsichten der IHK Offenbach am Main beschlossen: Für die ehrenamtliche Tätigkeit in den nach den Vorschriften des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) zu errichtenden Prüfungsausschüssen/Prüferdelegationen, dem Berufsbildungs- ausschuss und dem Schlichtungsausschuss gewährt die Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Entschädigungen in sinngemäßer Anwendung des Justizvergü- tungs- und -entschädigungsgesetzes (JVEG) vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 776), zuletzt geändert durch Art. 6 des Gesetzes vom 21. Dezember 2020 (BGBl. I S. 3229) in der jeweils geltenden Fassung, soweit nicht eine Entschädigung von anderer Seite gewährt wird. § 1 Anspruchsberechtigte Anspruch auf Entschädigung nach diesen Regelungen haben Mitglieder der Prüfungsausschüsse/Prüferdelegationen, des Berufsbildungsausschusses und des Schlichtungsausschusses der IHK Offenbach am Main, sowie Personen, die als Prüfungsaufsicht für die IHK Offenbach am Main tätig sind. Eine Entschädigung durch die IHK Offenbach am Main erfolgt, soweit eine Entschädigung nicht von anderer Seite gewährt wird. § 2 Zeitversäumnisse Eine Entschädigung wird für Zeitversäumnisse gewährt. Als Zeitversäumnisse gelten: • die schriftliche, mündliche und praktische Prüfungsdurchführung • die Auswertung der praktischen Prüfung • die Vorbereitung der Fachgespräche • das Erstellen von Prüfungsaufgaben • Besprechungen der Prüfungsausschüsse • Mitarbeit in Aufgabenerstellungsausschüssen • Besprechungen des Berufsbildungsausschusses • Tätigkeiten im Rahmen von Schlichtungsangelegenheiten • Vorbereitung sowie Auf- und Abbau des Prüfortes • die Erarbeitung von Überdenkungsentscheidungen im Rahmen von Widerspruchs- verfahren gegen Prüfungsentscheidungen § 3 Höhe der Entschädigung für Zeitversäumnisse Die Entschädigung für Zeitversäumnisse erfolgt gemäß § 16 JVEG in der jeweils geltenden Fassung. 64 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 BEKANNTMACHUNG § 4 Aufgabenkorrektur Sofern Prüfer für die Aufgabenkorrektur nicht Zeitversäumnis nach dem JVEG geltend machen, wird je Stunde Prüfungszeit (Richtzeit in den einzelnen Fächern) und Prüfungsteilnehmer vergütet: a) bei programmierten Aufgaben 1,20 € b) bei Offenantwort-Aufgaben - im Bereich Ausbildung 4,00 € - Im Bereich Weiterbildung 6,00 € c) bei gemischten Aufgaben entsprechend anteilig für die Auswertung der Fertigkeitsprüfung (betriebliches Projekt, betrieblicher Auftrag etc.) kann nur Zeitversäumnis bzw. Verdienstausfall gemäß § 3 geltend gemacht werden. Eine Ausnahme bildet Teil 1 der Abschlussprüfung der Kaufleute für Büro- management, der nach § 4b entschädigt wird. § 5 Fahrtkostenersatz (1) Neben der Entschädigung nach § 3 und 4 dieser Entschädigungsregelung erhalten die Anspruchsberechtigten Fahrtkostenersatz. Fahrtkostenerstattung erfolgt für Fahrten zwischen Wohn- und Tagungsort. (2) Bei Benutzung des öffentlichen Personennahverkehrs werden die tatsächlich entstandenen Auslagen bis zur Höhe der Kosten für die Benutzung der zweiten Wagenklasse ersetzt. (3) Bei Benutzung eines eigenen oder unentgeltlich zur Nutzung überlassenen Kraftfahrzeugs werden Fahrtkosten für den kürzesten Hin- und Rückweg pro gefahrenen Kilometer erstattet. Die Höhe richtet sich nach § 5 JVEG in der jeweils geltenden Fassung. Zusätzlich werden die aus Anlass der Fahrt anfallenden baren Auslagen, insbesondere Parkentgelte, gegen Nachweis ersetzt. (4) Taxi-, Flug- und Übernachtungskosten werden in begründeten Ausnahmefällen nach vorheriger Vereinbarung mit der IHK Offenbach am Main unter Vorlage der Bestätigung der IHK Offenbach am Main und der Belege erstattet. § 6 Entschädigung für Aufwand (1) Für Tätigkeiten ab einer Mindestzeit von mehr als 8 Stunden, einschließlich notwendiger Reise- und Wartezeiten, wird eine Tagegeldpauschale gewährt. Die Höhe richtet sich nach § 6 JVEG in der jeweils geltenden Fassung. (2) Erfolgt eine Verpflegung durch die IHK Offenbach am Main, entfällt der dies- bezügliche Anspruch auf Aufwandsentschädigung. (3) Durch die ehrenamtliche Tätigkeit unvermeidbar entstehende sonstige bare Auslagen werden gegen Nachweis erstattet. § 7 Verdienstausfall (1) Die IHK Offenbach am Main erstattet den Anspruchsberechtigten für die unter § 2 genannten Tätigkeiten auf Antrag einen nachgewiesenen Verdienstausfall, soweit der Verdienstausfall nicht von anderer Seite ersetzt wird. Die maximale Höhe pro Stunde beträgt 20,00 €. (2) Verdienstausfall wird für maximal 10 Stunden pro Tag gewährt. § 8 Inkrafttreten Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Mitteilungsblatt der IHK Offenbach am Main (Offenbacher Wirtschaft) in Kraft. Bitte beachten Sie: Etwaige steuerpflichtige Teile des Abrechnungsbetrages sind vom Empfänger im Rahmen der Einkommensteuererklärung zu deklarieren. Der Beschluss der Vollversammlung der IHK Offenbach am Main ist mit Bescheid vom 27. Juli 2021 vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen genehmigt (Geschäftszeichen: IV4-A-045-g-07-02#012) und am 2. August ausgefertigt worden und wird hiermit bekannt gemacht. Offenbach am Main, den 2. August 2021 Kirsten Schoder-Steinmüller Markus Weinbrenner Präsidentin Hauptgeschäftsführer 65Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 BEKANNTMACHUNG IHR PARTNER IN SACHEN ETIKETTEN Für jeden Etikettenbedarf die passende Lösung. 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Damit ist er „qualifizierte Person“ im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). Aber der Reihe nach. IHK-Prüfung mit Auszeichnung Der gebürtige Frankfurter Lasse Kühl ist spät dran, als er sich im Sommer 2005 nach dem Abitur, dem neunmo- natigen Wehrdienst und einem abgebrochenen Studium auf einen Ausbildungsplatz bewirbt. Er erhält reihenweise Absagen, die meisten Stellen sind schon besetzt. Im Internet findet er die Atriga-Anzeige für eine Ausbildung als Bürokaufmann – heute Kaufmann für Büromanage- ment. Er bewirbt sich und wird prompt zum Vorstellungs- gespräch eingeladen. Kühl berichtet: „Nach dem ersten Gespräch gab es noch einen Schnuppertag mit kleinen Tests. Kurz darauf bekam ich schon die Zusage. Ab Karrierechancen im Unternehmen klar aufzeigen Vom Azubi zum Leiter und noch weiter Dies ist keine „Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Geschichte. Aber sie macht zwei Dinge deutlich: Der innovative deutsche Mittelstand bietet nach wie vor spannende Aufstiegschancen, und eine erfolgreiche Karriere in ein und demselben Unternehmen ist noch lange kein Auslaufmodell. August konnte ich ein einmonatiges Praktikum absolvieren, bevor im September die eigentliche Ausbildung startete.“ Anstatt Kopierer oder Kaffeemaschine zu bedienen, lernt der Azubi von Beginn an alle Bereiche des Unternehmens kennen: Er macht sich ein Bild von den Tätigkeiten der Mitarbeiter im hauseigenen Contact Center, unterstützt den Vertrieb und hilft bei der Betreuung der Mandanten. Kühl erinnert sich: „Ich wurde sehr schnell in das tägliche Business der verschiedenen Abteilungen integriert, der Schwerpunkt lag aber in der Mandantenbetreuung. Das passte auch sehr gut, da mich dieser Bereich schon immer interessiert hat.“ Die Ausbildung ist auf zweieinhalb Jahre ausgelegt, Kühl kann auf- grund seiner guten Leistungen auf zwei Jahre verkürzen und besteht die Abschlussprüfung im Sommer 2007 mit der Gesamtnote „sehr gut“. Im Anschluss wird er von der IHK Offenbach am Main als einer der Jahrgangsbesten ausgezeichnet. Verantwortung vom ersten Tag an Kühl möchte im Unternehmen bleiben, was die Verantwortlichen in Langen ebenfalls für eine sehr gute Idee halten. Folglich ist man sich nach einem kurzen Gespräch einig: Er unterschreibt seinen Arbeitsver- trag, bleibt in seinem Lieblingsbereich und kümmert sich im Customer Care und Customer Service (Kundenbetreuung) um die vielfältigen Daimlerstr. 12 – 14 63303 Dreieich 06103 20107-218 www.dalektron.de anfrage218@dalektron.de ► Etiketten, Karten ► Etikettendrucker ► Etikettieranlagen ► Thermotransferfolie ► Barcodescanner ► Mobile Datenerfassung ► Softwarelösungen ► Laserkennzeichnung 67Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 BILDUNG und abwechslungsreichen Anliegen der Auftraggeber. Außerdem unterstützt er den Vertrieb und das Backoffice, also die Verwaltung. Sein erster offizieller Titel lautet „Sales Assistant“: „Mir wurden Zug um Zug mehr Aufgaben übertragen, die Verantwortung wuchs, und seit 2008 wirke ich auch an Ausschreibungen mit“, berichtet Kühl. Dank der Unterstützung durch das Team habe er die steigenden, spannenden Anforderungen und Herausforderungen immer gut meistern können. Der Weg zur Führungsposition Seit Dezember 2019 ist Lasse Kühl nun „Head of Customer Care“, wobei die Bezeichnung seine ganz unterschiedlichen Aufgabenberei- che nur unzureichend beschreibt. Das kann er selbst viel besser: „Die Atriga ist seit der Gründung im Jahr 2003 auf einem stetigen und konti- nuierlichen Wachstumskurs“, erzählt er. „Somit wächst auch die Anzahl der Mitarbeiter. Im Vertrieb unterstütze ich inzwischen die Kollegen bei der Planung von Messen und Veranstaltungen, bereite die Newsletter für unsere Kunden vor und bespiele mit unseren kreativen Köpfen die Social-Media-Kanäle. In erster Linie betreue ich natürlich unsere Auftraggeber, habe inzwischen aber auch Personalverantwortung übernommen, kümmere mich um Bewerbungen, führe Einstellungs- Lasse Kühl hat die Chancen einer Ausbildung erkannt und die Angebote seines Arbeitgebers genutzt, um in eine Führungsposition aufzusteigen. Fo to : A tr ig a gespräche und bereite Arbeitsverträge vor. Bei der groß angelegten Büroerweiterung 2019 agierte ich als eine Art ‚Mädchen für alles‘. Ich koordinierte die Handwerker und wählte das neue Mobiliar mit aus. In diesem Jahr steht eine weitere Vergrößerung an. Zudem machen wir unser Contact Center zu einem der modernsten in ganz Europa. Es wird also nie langweilig bei der Atriga.“ Qualifizierung in Coronazeiten Anfang letzten Jahres bekommt Kühl von der Geschäftsleitung das Angebot, sich weiterzu- qualifizieren. Er kann einen achtmonatigen Sachkundelehrgang bei der Deutschen Inkasso Akademie absolvieren. Hier werden ihm alle notwendigen Rechtskenntnisse vermittelt, um sich als sogenannte quali- fizierte Person registrieren zu lassen. Damit kann er nach der erfolgreichen Prüfung im Autor Nicolai Jereb Fachjournalist Telefon 0201 45893609 nicolai.jereb@comfact.de www.comfact-pressebuero.de Nie wieder Türöffnung oder Schlüsseldienst! Nie wieder ausgesperrt! Schlüsselaufbewahrung im Schlüsseltresor 68 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 BILDUNG September 2020 ein eigenes Inkassounternehmen gründen, aber das hat er gar nicht im Sinn: „Mit meinem neuen Wissen auf einem hohen juristischen Niveau kann ich unsere Kunden in einer Tiefe beraten, wie es mir bisher nicht möglich war. Schon allein dafür hat sich der Aufwand gelohnt“, konstatiert er. In den sechs Monaten hat Kühl Ein- blicke in komplexe Themengebiete wie bürgerliches Recht, Handels-, Wertpapier- und Gesellschaftsrecht, Zivilprozessrecht einschließlich Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht, Kostenrecht und nicht zuletzt Datenschutz- und Berufsrecht bekommen. Was hat er noch mitgenommen von der Weiterbildung? Kühl fasst zusammen: „Neben der Vermittlung von profunden Kenntnissen rund um das Thema Inkasso durch erfahrene Richter, Anwälte, einen leitenden Regierungsdirektor und weitere Koryphäen auf ihrem jewei- ligen Fachgebiet habe ich vor allem das Networking mit den rund 20 Teilnehmern aus ganz Deutschland sehr geschätzt, die gemeinsamen Aktivitäten und den fachlichen Austausch. Das hat meinen beruflichen und privaten Horizont ganz wesentlich erweitert.“ Was macht Betriebe attraktiv? Karrieren wie die von Lasse Kühl scheinen heutzutage selten gewor- den zu sein. Es gibt aber doch gute Gründe dafür, seinen beruflichen Werdegang auf einen Arbeitgeber zu beschränken. Kühl nennt gleich mehrere: „Bei der Atriga arbeiten wir in kleinen Teams eng und ver- trauensvoll zusammen. Freundlicher und kollegialer Umgang gehört dazu. Zudem sind die Hierarchien flach, die Entscheidungswege kurz. Hier kann man Themen schnell besprechen und klären. Außerdem ist die technische Ausrüstung immer auf dem neuesten Stand. Modernste Rechner und ergonomische Büromöbel machen die Arbeit sehr angenehm und komfortabel.“ Dass es sich hier nicht um reine Lobpreisun- gen des eigenen Arbeitgebers handelt, unter- mauern Gütesiegel der Bewertungsplattform „kununu“: Sie zählt die Atriga nicht nur zum Kreis von Unternehmen mit der Auszeichnung „Top Company“, sondern zu den wenigen, die das Siegel „Open Company“ tragen dürfen. Zu den Voraussetzungen gehört hier unter anderem ein transparenter Einblick in den Arbeitsalltag für potenzielle Bewerber. Laut Focus-Business ist Atriga darüber hinaus Top- Arbeitgeber Mittelstand 2021, gehört also zu den besten Arbeitgebern im Bereich Finanzen und ist das in Deutschland bei seinen Mit- arbeitern beliebteste Inkassounternehmen. WIR gratulieren Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main zu diesem besonderen Jubiläum und freuen uns, seit mehr als 25 Jahren Teil dieses tollen Netzwerks zu sein! Somentec Software GmbH www.somentec.de IB Südwest gGmbH www.ib-suedwest.de Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main zum Jubiläum und danken für die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Container Dienst Dreieich Totzek GmbH 2-spaltig 90 x 60 mm RZ-Anzeigen4c 30.03.2007 12:24 Uhr Seite 6 Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main zu ihrem 200-jährigen Jubiläum! Daimlerstraße 7 • 63303 Dreieich/Dreieichenhain Tel.: 0 61 03 / 3 79 06-0 • Fax: 0 61 03 / 3 79 06-16 mailbox@containerdienst-dreieich.de Bieberer Str. 205-207 63071 Offenbach 069-857062-0 www.gstrauss-gmbh.de • • Wir gratulieren der IHK Offenbach am Main herzlich zu 200 Jahren erfolgreicher Arbeit und freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen 200 Jahre! Die Strothoff International School legt den Grundstein für Erfolg im Beruf. Unsere jungen Entrepreneurs gratulieren der IHK Offenbach am Main! Strothoff International School www.strothoff-international-school.com/de/ Herzliche Glückwünsche zu einer langjährigen erfolgreichen Arbeit in Offenbach und Stärkung unseres Standortes. Aus- und Weiterbildungszentrum für Klassische Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin e.V. www.abz-mitte.de 200 Jahre IHK Offenbach am Main – die productware gratuliert recht herzlich zu diesem besonderen Ereignis! Ein bedeutendes Jubiläum für die Wirtschaft unserer Region. Wir wünschen alles Gute und mit dem Blick in die Zukunft auf weitere Jahre voller Chancen und Herausforderungen! productware GmbH www.productware.de Druck- und Verlagshaus Zarbock team@zarbock.de · www.zarbock.de ... auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Wir ratuieren der IHK Offenbach am Main zum 200- ärien Jubiläum! IHK. Die Weiterbildung Seminare und Workshops Exportkontrolle in der Praxis Das Seminar vermittelt die wesentlichen Grundlagen der Exportkontrollnormen. Neben aktuellen Entwicklungen in der EG-Dual-Use-Verordnung und im nationalen Bereich wird Praxiswissen über Zielsetzung sowie Ausmaß und Inhalt der zu beachtenden Regelungen erarbeitet. www.offenbach.ihk.de/E12560 Umgang mit schwierigen Mietern Viele Mieter nutzen für geringe Jahresbeiträge die außergerichtliche Vertretung, die ihnen der Mieterschutzbund in ganz Deutsch- land anbietet. Ist der Vermieter rechtlich unerfahren, befindet er sich damit oft schon nach Vertragsunterzeichnung automatisch im Nachteil. Die Teilnehmer erfahren, wie sie von Anfang an Fehler in Konfliktfeldern mit Mietern vermeiden und tauschen sich mit anderen Vermietern aus. www.offenbach.ihk.de/E12608 Vom Mitarbeiter zur Führungskraft In den Bereichen Umgang mit Mitarbeitern, Ziele setzen und erreichen und Umgang mit Fehlverhalten wird führendes Handeln erwar- tet, wo bisher geführtes Verhalten passend war. Hier geht es darum, den Rollenwechsel aktiv zu managen, souverän mit schwierigen Situationen umzugehen sowie Techniken der Kommunikation und Motivation zu erlernen. www.offenbach.ihk.de/E12566 * U.-Std. = Unterrichtsstunden Beratung in der IHK Sandy Wagner Telefon 069 8207-344 | Fax -319 weiterbildung@offenbach.ihk.de Alle Weiterbildungsangebote der IHK Offenbach am Main: www.ihkof.de/weiterbildung Ausbildung IHK-Prüfungslehrgang „Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung“ – Vollzeit-Block . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.09. – 23.10.2021 (80 U.-Std.) | 729 Euro IHK-Azubi-Fit „Gast- und Kundengespräche souverän führen“. . . .27.09.2021 (1 Tag) | 145 Euro Außenhandel IHK-Seminar „Export – Grundlagen des Präferenzrechts“ . . . . . .28.09.2021 (1 Tag) | 249 Euro IHK-Seminar „Kalkulation im Präferenzrecht rechtssicher gestalten“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .30.09.2021 (1 Tag) | 249 Euro IHK-Seminar „Exportkontrolle in der Praxis“ . . . . . . . . . . . . . . . .05.10.2021 (1 Tag) | 249 Euro IHK-Seminar „Export – Auftragsabwicklung“ . . . . . . . . . . . . . . . .28.10.2021 (1 Tag) | 249 Euro Betriebswirtschaft & Rechnungswesen IHK-Seminar „Buchführung intensiv“. . . . . . . . . . . . . . . . .13. – 17.09.2021 (5 Tage) | 650 Euro IHK-Seminar „Forderungsrealisierung ohne Anwalts- und Inkassokosten“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .07.10.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Fachkraft für Buchführung (IHK)“ Live-Online-Weiterbildung. . . . . . . . . . . . . . . 05.10.2021 – 08.03.2022 (80 U.-Std) | 1.050 Euro Immobilienmanagement IHK-Seminar „Einführung in die Mietverwaltung (Wohnraum)“ . . .15.09.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Seminar „Betriebskostenabrechnung“ . . . . . . . . . . . . . . . . .16.09.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Seminar „Tipps zum (rechtlichen) Umgang mit schwierigen Mietern“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .29.10.2021 (1 Tag) | 225 Euro Marketing & Vertrieb IHK-Zertifikatslehrgang „Social Media Manager“ – E-Learning. . . . . . .05.10.2021 – 08.03.2022 (80 U.-Std.) | 1.960 Euro IHK-Seminar „Design Sprint – Agile Produktentwicklung“. . . . . .07.10.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Online Marketing Manager“ – Präsenz . . . . . . . . 08.10. – 10.12.2021 (80 U.-Std.) | 1.960 Euro Personalmanagement & -führung IHK-Seminar „Mitarbeitervergütung: motivierend in der Struktur, durchdacht in der Verwendung“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .04.10.2021 (1 Tag) | 225 Euro IHK-Seminar „Vom Mitarbeiter zur Führungskraft“. . . . . . .04. – 05.10.2021 (2 Tage) | 399 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Team- und Projektmanager“. . . . . . . . . . . . . . . . 04.10. – 04.11.2021 (80 U.-Std.) | 2.240 Euro IHK-Webinar „Nähe trotz Abstand – Wertschöpfung durch Wertschätzung in schwierigen Zeiten“. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27.10.2021 (4 U.-Std.) | 99 Euro Persönlichkeitsentwicklung IHK-Seminar „Selbstbewusst im Berufsalltag“. . . . . . . . . . . . . . .21.09.1021 (1 Tag) | 225 Euro 70 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 BILDUNG Mask Authority GmbH | www.virshields.com | info@virshields.com JETZT BUSINESS- PAKET SICHERN! 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Für die Anmeldung zur Abschlussprüfung Teil 1 ist der Anmeldeschluss der 13. November 2021. Auszubildende, die im Schreiben nicht genannt sind, aber an dieser Zwischenprü- fung/Abschlussprüfung Teil 1 teilnehmen sollen – wie auch Auszubildende, die im Schreiben genannt sind, jedoch nicht an der Prüfung teilnehmen sollen –, müssen der IHK Offenbach am Main bis 13. November 2021 schriftlich gemeldet werden. Spätere Meldungen können für diese Prüfung nicht mehr berücksichtigt werden. Die Teilnahme an der Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 ist Zulassungsvor- aussetzung für die Abschlussprüfung/Abschlussprüfung Teil 2. Zur Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 im Frühjahr 2022 werden von der IHK Offenbach am Main eingeplant: Für die industriell-technische Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1: - alle Auszubildenden in 3- und 3 1/2-jährigen Ausbildungsberufen, deren Ausbildung in der Zeit vom 01.04.2020 bis 31.03.2021 begonnen hat - alle Auszubildenden in 3- und 3 1/2-jährigen Ausbildungsberufen, die unter Berück- sichtigung der Berufsgrundbildungsjahr- und Berufsfachschul-Anrechnungsverord- nung ihre Ausbildung in der Zeit vom 01.10.2020 bis 30.09.2021 begonnen haben Für die kaufmännische Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1: Alle Auszubildenden in kaufmännischen und kaufmännisch-verwandten Ausbil- dungsberufen, deren Ausbildungsdauer 3 Jahre beträgt Ausbildungsbeginn 01.08.2020 verkürzt 2 ½ Jahr beträgt Ausbildungsbeginn 01.03.2021 verkürzt 2 Jahre beträgt Ausbildungsbeginn 01.08.2021 Verkäufer/-in, Fachlageristen, Servicefahrer, Servicefachkräfte für Dialogmarketing und Kaufleute für Dialogmarketing: Ausbildungsbeginn 01.03.2021 Gastronomieberufe: 3 Jahre Ausbildungsbeginn 01.03.2021 verkürzt 2 + 2 ½ Jahre Ausbildungsbeginn 01.08.2021 Alle Auszubildenden, die vor den genannten Terminen ihre Ausbildung begonnen und noch keine Zwischenprüfung/Abschlussprüfung Teil 1 abgelegt haben. Für Auszubildende, die zum Zeitpunkt der Zwischenprüfung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist gem. § 35 Abs. 2 BBiG der Ausbildungsbetrieb verpflichtet, die ärztliche Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung gem. § 33 Abs. 1 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) vorzulegen. Bitte reichen Sie eine Kopie der Bescheinigung ein. 71Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 BILDUNG Mask Authority GmbH | www.virshields.com | info@virshields.com JETZT BUSINESS- PAKET SICHERN! Masken Made in EU Medizinische Gesichtsmasken (Typ II & Typ IIR) nach DIN EN 14683:2019+AC2019 FFP2 Masken nach DIN EN 149:20001+A1:2009 Covid-19-N-Antigen-Schnelltest (Laienzugelassen von BfArM) ÜBERZEUGEN SIE SICH SELBST! FRAGEN SIE INDIVIDUELLE GROSSMENGEN GERNE AN! 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Stand Juli 2021 wurden bei den hessischen IHKs so viele neue Verträge wie im Vorjahr erfasst, nämlich knapp 14.200 – Tendenz steigend. Lehrer gut vorbereiten Die hessischen IHKs begrüßen insbesondere folgende Forderungen der Enquetekommission des Bundestages zur „Beruflichen Bildung in der digitalen Arbeitswelt“: Der Berufswahlpass soll endlich digitalisiert werden. Es ist wichtig, die Perspektiven im Anschluss an eine Aus- bildung wie zum Beispiel in der höheren Berufsbildung, im Rahmen der Berufsorientierung zu thematisieren. Bund, Länder und Kommunen sind gefordert So wird die duale Ausbildung zukunftssicher Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) begrüßt, dass sich die Enquetekommission des Bundestags zur „Beruflichen Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ vehement für die duale Berufsausbildung einsetzt. Fo to : A re ns -D ür r/ IH K Abschlussprüfung 2021 in der IHK Offenbach am Main. Darüber hinaus braucht es mehr „Lehrkraftbetriebspraktika“, um auch Lehrkräften unmittelbare Einblicke in die Berufspraxis außerhalb der Schule zu ermöglichen. Das ist grundlegend, damit sie ihre Schülerin- nen und Schüler fachkundig bei der Berufswahl unterstützen können. In allen Studiengängen der Lehramtsausbildung sind Informationen zum System der Berufsbildung zu verankern. Die zwischen Bund und Ländern vereinbarte Qualitätsoffensive Lehrerbildung soll zu einer Qualitätsoffensive Lehrerweiterbildung angepasst und weiterent- wickelt werden. Auch die Forderung zur Qualifizierung zum Lernen mit digitalen Medien und E-Didaktik muss umgesetzt werden. Berufsschulen besser ausstatten Die hessischen IHKs unterstützen darüber hinaus einen bundesweiten Pakt für Berufsschulen. Dieser soll unter anderem virtuelle Klassen- zimmer stärker nutzen, insbesondere an Berufsschulen im ländlichen Raum. Bundesweit sollte es – wie von der Enquetekommission angeregt – Mindeststandards geben. Das betrifft zum Beispiel die Ausstattung oder den Einsatz von externen IT-Kräften. Auch die Kommunen sollen ihren Beitrag zu einem effizienteren Bildungssystem leisten. Ihre Aufgabe ist es, ein datengestütztes Bildungs- und Übergangsmanagement zu verankern. Mit ihm lässt sich rechtzeitig und effektiv besonders mit Blick auf Digitalisierung, Zuwanderung und Fachkräftemangel agieren, und es ermöglicht ein Bildungsverlauf-Tracking. www.hihk.de 72 Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 BILDUNG VORSCHAU 11-12 Offenbacher WIRTSCHAFT Das Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 11–12 | 2021 itelthema t Global oder regional? Titelthema | Global oder regional? Anzeigenschluss für die Ausgabe November/Dezember 2021 ist der 15.10.2021. Redaktionsschluss für die Ausgabe Januar/Februar 2022 ist der 01.12.2021. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich die Themen aus aktuellen Anlässen ändern können. das weltweit einzigartige Bil- dungssystem duale Berufsaus- bildung zukunftssicher machen 73Offenbacher Wirtschaft September/Oktober 2021 VERANSTALTUNGEN IHK Sicherheitstag 28. Oktober 2021, 14:00 - 17:00 Uhr THEMEN Cybercrime & Extremismus ONLINE+kostenfrei PROGRAMM ›› Mit Sicherheit in die Zukunft ‹‹ Update zur aktuellen Gefährdungslage Felix Paschek Vizepräsident, Hessisches Landeskriminalamt, Wiesbaden — ›› Cyberkriminalität: konkrete Fälle ‹‹ • Die größten Risiken für Unternehmen • Wirkungsvolle Schutzmaßnahmen Christian Schülke schuelke.net internet.security.consulting, Langen — ›› Fraunhofer Cyber Range ‹‹ Ausbildung von Sicherheitsexperten durch Angriffssimulationen Carsten Schmidt Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT, Darmstadt — ›› Hessen CyberCompetenceCenter (Hessen3C) ‹‹ Markus Wortmann Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, Abteilung Cyber- und IT-Sicherheit, Wiesbaden — ›› Islamistisch, Rechtsextrem, Querdenker ‹‹ Radikalisierte Mitarbeiter im Unternehmen erkennen Dr. Roland Johne, Sven Daniel Landesamt für Verfassungsschutz Hessen, Wiesbaden — ›› „Corona-Leugner“ und Masken-Verweigerer ‹‹ Arbeitsrechtliche Möglichkeiten des Arbeitgebers Susanne Burster Fachanwältin für Arbeitsrecht, HESSEN Metall - Darmstadt und Südhessen Schützen Sie aktiv Ihr Unternehmen und melden Sie sich online an. Diese Veranstaltung ist ein kostenfreier Service Ihrer IHK. ihk-sicherheitstag.de Redaktion redaktion@offenbach.ihk.de Birgit Arens-Dürr (Chefredakteurin) Tel. 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr ( jeweils am 1. des Monats) Ausgabedatum 1. September 2021 Titelbild Zarbock Das Magazin wird auf umweltfreundlichem FSC®-Papier klimaneutral gedruckt. IMPRESSUM Herausgeber Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Postfach 10 08 53 63008 Offenbach am Main Frankfurter Straße 90 63067 Offenbach am Main Tel. 069 8207-0 | Fax -199 redaktion@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de Verantwortlich Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der IHK-Mit- gliedschaft. Dieser Bezug kann jederzeit durch einen Hinweis an den Herausgeber beendet werden, aber auch jederzeit nach einem entsprechenden Hinweis wieder aufgenommen werden. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir in der Offenbacher Wirtschaft abwechselnd die weibliche und die männliche Form und verzichten auf Schreibweisen wie „Unter- nehmerInnen“ oder „Unternehmer*innen“. Wir meinen immer alle Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung. Die verkürzte Sprachform hat redaktionelle Gründe und ist wertfrei. Designkonzept, Gestaltung, Titelbild, Verlag und Druck Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, 60386 Frankfurt www.zarbock.de Verlagsleitung: Ralf Zarbock Anzeigendisposition Anette Kostrzewa Tel. 069 420903-75 anette.kostrzewa@zarbock.de Anzeigenpreisliste Gültig ab 1. Januar 2021 Mediadaten www.offenbach.ihk.de/P460 74 Offenbacher Wirtschaft VERANSTALTUNGEN Sie haben die Idee - IHK-Gründertage 28. - 30. September 2021 wir helfen Ihnen gerne auf die Sprünge! Die IHK-Gründertage finden in diesem Jahr digital statt! Vom 28. bis 30. September 2021 bietet die IHK Offenbach am Main einen digitalen Gründersprint an für alle, die sich für den Start in die Selbstständigkeit interessieren und bald loslegen möchten. Pro tieren Sie von dem Expertenwissen in Webinaren und exklusiven Sprechtagen - und das vollkommen kostenfrei. Das komplette Programm für die Online Gründertage nden Sie unter www.ihk-gruendertag.de digital. Quellen zu den Fotos im Zeitstrahl v.l.n.r.: Dick und Kirschten, Haus der Stadtgeschichte Offenbach./ Gründung der Handelskammer, Haus der Stadtgeschichte Offenbach./ Hessische Landes- gewerbeausstellung, Haus der Stadtgeschichte Offenbach./ Deutsches Ledermuseum, Stadt Offenbach./ Flugplatz Egelsbach, Flugplatz Egelsbach./ Kaiserleibrücke, Fotolyse - stock.adobe.com./ Kreis Offenbach, IHK./ Artenschutzfahne, Internationaler Reptillederverband (IRV) Offenbach./ Grundsteinlegung IHK-Gebäude, IHK./ Hafen Offenbach, IHK./ Standort Plus, Kreis Offenbach./ Corona-Viren, SergeyBitos - stock.adobe.com Business to Business Ihr direkter Kontakt zum Marktplatz: 0 69/42 09 03-75 oder per E-Mail verlag@zarbock.de PRÄSENTATIONSMAPPENDesignermappen Stahlhallenbau Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen. Pro Feld bitte nur ein Zeichen eintragen. Nach jedem Satzzeichen ein Feld frei lassen. Leerstellen zählen als ein Feld. Die Laufzeit Ihrer Anzeige beträgt mindestens sechs Ausgaben. Die Abrechnung über die Gesamtlaufzeit erfolgt nach der ersten Ausgabe. Anette Kostrzewa Sontraer Straße 6 60386 Frankfurt am Main Telefon 0 69/42 09 03-75 Telefax 0 69/42 09 03-70 E-Mail verlag@zarbock.de ■■ Bitte veröffentlichen Sie in mindestens sechs Ausgaben unsere Fließtextanzeige in der Rubrik | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Firma Ansprechpartner Straße/Nr. PLZ/Ort Telefon E-Mail | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Monatlich: 7,– € 14,– € 21,– € 28,– € Coupon Marktplatzanzeige Zeitarbeit Koch & Benedict GmbH Personal-Service. Ihr zuverlässiger Partner bei Personalbedarf. 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Volkswagen Automobile Frankfurt GmbH T-Cross Life 1.0 TSI OPF 81 kW (110 PS) 7-Gang-DSG Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 5,8 / außerorts 4,5 / kombiniert 5,0; CO₂Emissionen, g/km: kombiniert 114 Ausstattung: DAB+, Spurhalteassistent „Lane Assist“, „Front Assist“ u. v. m. Lackierung: Deep Black Perleffekt GeschäftsfahrzeugLeasingrate monatlich: 175,00 €1 Leasingsonderzahlung: 990,00 € Laufzeit: 48 Monate Jährliche Fahrleistung: 10.000 km T-Roc Cabriolet R-Line 1.5 TSI OPF 110 kW (150 PS) 6-Gang Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,4 / außerorts 5,1 / kombiniert 5,6; CO₂Emissionen, g/km: kombiniert 128 Ausstattung: DAB+, Telefonschnitt stelle, Radio „Composition“ u. v. m. Lackierung: Cactus Green/Schwarz GeschäftsfahrzeugLeasingrate monatlich: 169,00 €1 Leasingsonderzahlung: 999,00 € Laufzeit: 24 Monate Jährliche Fahrleistung: 10.000 km T-Roc Sport 1.5 TSI OPF 110 kW (150 PS) 6-Gang Kraftstoffverbrauch, l/100 km: innerorts 6,2 / außerorts 4,7 / kombiniert 5,3; CO₂Emissionen, g/km: kombiniert 120 Ausstattung: Müdigkeitserkennung, „Front Assist“, „Lane Assist“ u. v. m. Lackierung: Uranograu GeschäftsfahrzeugLeasingrate monatlich: 159,00 €1 Leasingsonderzahlung: 999,00 € Laufzeit: 24 Monate Jährliche Fahrleistung: 10.000 km
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