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Stadtwerke Neu‑Isenburg erneut als „Vorbildlich Mobil“ ausgezeichnet

Kressel/Stadtwerke Neu-Isenburg
Anlässlich der Eröffnung der Freibadsaison im WaldSchwimmbad Neu-Isenburg überreichten Stephan Schader, Vize-Präsident der IHK Offenbach am Main, Alexander Böhn, Kreisbeigeordneter des Kreises Offenbach, sowie Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der ivm, das Zertifikat an Kirk Reineke, Geschäftsführer der Stadtwerke Neu-Isenburg. Das WaldSchwimmbad zählt zu den Standorten, die im Rahmen des Betrieblichen Mobilitätsmanagements der Stadtwerke Neu-Isenburg in den Fokus genommen werden, um nachhaltige und bedarfsgerechte Mobilitätsangebote für Mitarbeitende sowie Besucherinnen und Besucher weiterzuentwickeln.
Bereits 2022 hatten die Stadtwerke Neu-Isenburg im Rahmen des Programms „Besser zur Arbeit“ ein Betriebliches Mobilitätsmanagement entwickelt. Zu den Maßnahmen, die seitdem umgesetzt wurden, zählen unter anderem die Einführung eines Jobtickets, über das inzwischen nahezu alle Mitarbeitenden verfügen, sowie die konsequente Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bei Mitarbeiterevents und Betriebsausflügen. Auch bei Dienstreisen haben Bus und Bahn grundsätzlich Vorrang. Darüber hinaus wurden mehrere Diensträder angeschafft, die sowohl für Fahrten zwischen den Standorten als auch privat genutzt werden können. Persönliche Mobilitätsberatungen zu Fahrrad und ÖPNV, Infotage, Fahrradchecks sowie Aktionen und Wettbewerbe wie „Stadtradeln“ ergänzen das Angebot zur Motivation der insgesamt 89 Beschäftigten.
Nachhaltige Mobilität als kontinuierlicher Prozess
In den letzten Jahren wurde das Maßnahmenpaket konsequent weitergeführt, ausgebaut und überprüft. Nun haben die Stadtwerke ihr Mobilitätskonzept für einen weiteren Auszeichnungszeitraum von fünf Jahren angepasst und ambitioniert fortgeschrieben. „Nachhaltige Mobilität ist für uns kein kurzfristiges Projekt, sondern Teil unserer Unternehmenskultur“, betont Kirk Reineke. „Wir sehen darin einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Gesundheit unserer Beschäftigten und zur Attraktivität der Stadtwerke als Arbeitgeber.“
Inzwischen können die Stadtwerke Neu-Isenburg ihren mobilitätsbedingten CO₂‑Ausstoß systematisch erfassen und auswerten – eine wichtige Grundlage, um die Emissionsbilanz in den kommenden Jahren weiter zu verbessern. Das Ziel ist eine Reduzierung des durch Mobilität verursachten CO₂‑Ausstoßes um 15 Prozent bis 2031. Darüber hinaus planen die Stadtwerke, das Mobilitätsmanagement, das Nachhaltigkeitsmanagement und das Betriebliche Gesundheitsmanagement innerhalb des Unternehmens stärker zu verzahnen.
Bewährte Angebote wie Jobticket, Fahrradleasing und die Teilnahme an Mobilitätswettbewerben wollen die Stadtwerke Neu-Isenburg fortführen und weiter ausbauen. Perspektivisch sollen unter anderem zusätzliche Lademöglichkeiten an verschiedenen Standorten sowie verbesserte Fahrradabstellanlagen im Stadtgebiet geschaffen werden.
Beratung rund um die Mitarbeitermobilität
Arbeitgeber in Stadt und Kreis Offenbach können ihre Maßnahmen für eine nachhaltige Mitarbeitermobilität von der IHK Offenbach am Main und der ivm auditieren lassen. Bei Erfolg erhalten sie dann das Prädikat „Vorbildlich Mobil”. Darüber hinaus unterstützt das kostenfreie Programm „Besser zur Arbeit“ Unternehmen und Organisationen dabei, ein passendes Mobilitätskonzept zu erarbeiten. Ansprechpartnerinnen für Arbeitgeber, die ihre Mitarbeitermobilität nachhaltig verbessern wollen, sind Christine Breser (bmm@ivm-rheinmain.de) und Judith Müller (mueller@offenbach.ihk.de).
Weitere Informationen: www.BesserZurArbeit.de