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Der Wirtschaft geht es etwas besser, aber noch nicht gut

Erholungssignale kommen aus fast allen Branchen. Besonders kräftig fallen sie in der Industrie aus. Auch im Einzel- und Großhandel sowie bei den Dienstleistern verbessert sich das Konjunkturklima. Die Exporterwartungen erreichen wieder einen positiven Saldo.
Preise und Politik verzögern Erholung
Die regionale Wirtschaft arbeitet sich aus ihrem Stimmungstief heraus. Aber nach wie vor blockieren konjunkturelle und strukturelle Herausforderungen einen nachhaltigen Aufschwung: Mit 69 Prozent stehen die Energie- und Rohstoffpreise an der Spitze der Geschäftsrisiken. Es folgen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen mit 62 Prozent, die Arbeitskosten mit 58 Prozent und die Inlandsnachfrage mit 56 Prozent. Die Arbeitskosten belasten die Betriebe immer stärker. Das schlägt sich auch in den Ergebnissen der Sonderfragen der IHK-Konjunkturumfrage nieder: Knapp 63 Prozent der Unternehmen geben an, dass niedrigere Sozialversicherungsbeiträge es ihnen ermöglichen würden, mehr Personal einzustellen.
Reformen endlich umsetzen
„Die regionale Wirtschaft erholt sich trotz hoher Energie- und Arbeitskosten. Aber ein Großteil des Aufschwungs ist lediglich auf staatliche Ausgaben zurückzuführen. Damit die Erholung dauerhaft trägt, muss die Bundesregierung die Reformvorhaben jetzt konsequent umsetzen. Dies entlastet die Unternehmen und erhöht ihre Investitionsbereitschaft“, sagt Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main.
Alle Ergebnisse unter: www.ihkof.de/konjunktur
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Grafik: IHK