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Azubi-Event „Wirtschaft und Demokratie“


[Offenbach am Main, 27. Oktober 2026] 40 Auszubildende aus 17 Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach kamen am 23. Oktober 2026 in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main zusammen, um sich zum Thema Demokratie auszutauschen. Gemeinsam mit dem Klingspor Museum und dem Haus der Stadtgeschichte hatte die IHK Offenbach am Main im Rahmen der World Design Capital (WDC)-Initiative „Places of Democracy – Orte der Demokratie“ zum Azubi-Event „Wirtschaft und Demokratie“ eingeladen.

Gruppe von Auszubildenden

40 Auszubildenden aus 17 Unternehmen in Stadt und Kreis Offenbach kamen am 23. Oktober 2026 in die IHK Offenbach am Main, um sich beim Azubi-Event „Wirtschaft und Demokratie“ auszutauschen. Astrid Jäger vom Haus der Stadtgeschichte (1. Reihe, r.), Katharina Hepp vom Klingspor Museum (2. Reihe, r.) sowie Frank Hofmann, Mitglied der Geschäftsführung (2. Reihe, 2.v.r.), und Aline Grimm, Team Innovation (1. Reihe, 2.v.r.), von der IHK Offenbach am Main gestalteten das Programm.

Frank Hofmann, Mitglied der Geschäftsführung der IHK Offenbach am Main, begrüßte die Auszubildenden und betonte: „Demokratie ist kein Zuschauersport, sondern lebt vom Mitmachen.“ Dann beschäftigten sich die Jugendlichen in Rollenspielen, Diskussionsrunden und mittels kreativer Arbeitsaufträge mit Fragen rund um demokratische Prozesse: Wie entstehen Entscheidungen? Warum ist Mitwirkung wichtig? Welche Rolle kann jede und jeder Einzelne dabei spielen?

Ein weiteres Thema war die Rolle, die Medien bei der Informationsverbreitung und Meinungsbildung spielen. Ebenso diskutierten die Jugendlichen die Frage, wie man in Zeiten von Social Media und KI-generierten Inhalten Falschinformationen und Fakten unterscheiden kann. Astrid Jäger, Museumspädagogin im Haus der Stadtgeschichte, und Katharina Hepp, wissenschaftliche Volontärin im Klingspor Museum, gaben einen kurzen Überblick darüber, wie technische Innovationen vom Buchdruck bis zum Smartphone die Verbreitung von Informationen verändert haben. Dazu hatten sie einiges an Anschauungsmaterial mitgebracht, darunter einen Lithographiestein, bewegliche Lettern sowie historische Fotoapparate und Radios. Abschließend gestalteten die Auszubildenden in kleinen Gruppen kreative Plakate mit eigenen Statements zu der Frage: „Was braucht Offenbach aus meiner Sicht, damit es ein demokratischer Ort bleibt?“

Positives Fazit aller Beteiligten

Zum Ende der Veranstaltung zogen alle Beteiligten ein positives Fazit: Astrid Jäger und Katharina Hepp freuten sich, dass sie bei der Veranstaltung mit einer Zielgruppe ins Gespräch gekommen waren, mit der sie im Museumsalltag sonst wenig Kontakt haben. „Es war toll, zu sehen, wie offen und reflektiert die Auszubildenden sind“, sagte Jäger. Frank Hofmann zeigte sich ebenfalls „rundum zufrieden“ und beeindruckt vom Engagement der jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auch bei den Auszubildenden selbst war die Resonanz durchweg positiv. „Es war eine gute Erfahrung und schön zu erleben, dass gegenseitiger Respekt die Basis ist, die allen wichtig ist“, sagte Hatice C., die eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement macht. Okan Y. fand den Programm-Mix aus Diskussionen, interaktiven Elementen, Vorträgen und kreativen Aktivitäten gelungen. Außerdem habe ihm der Austausch mit den anderen Azubis gut gefallen, so der angehende Industriekaufmann.