STARKE STIMME WIRTSCHAFT STARKE STIMME Wahl2024-OWi-Cover.indd 1Wahl2024-OWi-Cover.indd 1 10.10.2023 10:01:1710.10.2023 10:01:17Bildung Nacht der Ausbildung erstmals in Rödermark | Ratgeber Präventionsprogramm für Logistik-Unternehmen Nachrichten Ab in die Mitte 2024 | Netzwerke WJ Offenbach auf Twinning-Touren 01 –02 | 2024 Weil Grün mehr als nur eine Farbe für uns ist – ZARBOCK, die CO2-neutrale Druckerei Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG team@zarbock.de · www.zarbock.de www.blauer-engel.de/uz195 AR1 ai169744889019_136060_Eigenanz_Scherenschnitt_210x280_CO2-neutral.pdf 1 16.10.23 11:34 Markus Weinbrenner Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main Fo to : I H K Wussten Sie, dass die IHK Offenbach am Main ein Parlament besitzt? Als wichtiger Teil unserer demokratischen Grundord- nung bündelt es die gesamtwirtschaftlichen Interessen der rund 34.000 Mitgliedsunternehmen aus Stadt und Kreis Offenbach. Durch seine Zusammensetzung aus 13 Branchen ist gewährleistet, dass die Wirtschaftsstruktur des IHK-Bezirks umfassend abgebil- det wird und das Parlament ein echtes Spiegelbild der regionalen Wirtschaft ist. Sein Name – die IHK-Vollversammlung. Welche Aufgaben hat die Vollversammlung als oberstes Gremium der IHK Offenbach am Main? Die 57 Mitglieder legen die Richt- linien der IHK-Arbeit fest. Dabei fließen ihre wertvollen Erfahrun- gen aus der unternehmerischen Praxis ein. Außerdem verabschie- det die Vollversammlung den Wirtschaftsplan und entscheidet über die Höhe der IHK-Beiträge. Auch die Mitglieder des Präsidiums werden aus der Mitte der Vollversammlung gewählt. Für mich persönlich leistet die IHK-Vollversammlung aber noch sehr viel mehr. Wenn ich wissen möchte, wie es um die regionale Wirtschaft bestellt ist, muss ich nur mit den Mitgliedern sprechen. Kaum jemand kennt die Herausforderungen der unternehme- rischen Praxis so gut wie sie. Die Mitglieder der Vollversammlung sind für mich aber auch Vorbilder. Warum? Weil sie sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit als Inhaberin, Vorstandsmitglied, Geschäftsführer oder Prokuristin eines Unternehmens die Zeit nehmen, um Impulse für bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu geben. Unter dem Motto #GemeinsamGestalten bringen sie ihre Expertise zum Wohle der regionalen Wirtschaft ein. Sie übernehmen nicht nur Verantwortung für ihr eigenes Unternehmen, sondern für die Gesellschaft. Man kann nicht oft genug betonen, dass sie das ehren- amtlich machen. Die Tätigkeit in der Vollversammlung ist den Mitgliedern eine echte Herzensangelegenheit. Daher habe ich abschließend eine herzliche Bitte an Sie: Machen Sie vom 18. Januar bis 20. Februar 2024 von Ihrem Wahlrecht für die IHK-Vollversammlung Gebrauch! Unterstützen Sie auch darüber hinaus die Arbeit der IHK Offenbach am Main! Dafür gebührt Ihnen mein herzlicher Dank. Ihr Markus Weinbrenner Die IHK-Vollversammlung – ein ganz besonderes Gremium EDITORIAL 3Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 WIRTSCHAFT Wahl2024-OWi-Cover.indd 1Wahl2024-OWi-Cover.indd 1 10.10.2023 10:01:1710.10.2023 10:01:17 NACHRICHTEN 5 IHK-Magazin bestellen oder abbestellen 5 Gut vorbereitet auf die IHK-Wahl 6 IHK fordert vereinte Kräfte bei Arbeitskräftesicherung 8 Ab in die Mitte 2024 8 Often – Pop-up im Hinterhof 9 Schöne Anerkennung für Jubilare 10 Reingeschaut bei der Grünen Grazie 13 Feinkost bleibt Familientradition 13 Beste Wünsche zum 100sten 15 Gesundheit und Wohlbefinden im Blick TITELTHEMA 16 Mitbestimmen und mitgestalten 19 Zweite öffentliche Bekanntmachung des Wahlausschusses der IHK Offenbach am Main zur IHK-Wahl 2024 19 Die Kandidierenden der IHK-Wahl 2024 29 Erläuterungen zu der Wahl RATGEBER 30 Vorbeugen statt Ausfall BEKANNTMACHUNGEN 31 Übertragung der Aufgabe der Ausstellung von Carnets auf die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar 32 Wirtschaftssatzung der IHK Offenbach am Main – Geschäftsjahr 2024 34 VERLAGS-SPECIAL BILDUNG 40 IHK. Die Weiterbildung 41 Nacht der Ausbildung erstmals in Rödermark 42 Weniger Bewerbungen und weniger Ausbildungsplätze 44 Profis gaben Starthilfe 45 Neustart der Rotarischen Berufsinformation geglückt 46 „Genau die Fachkräfte, die unsere Wirtschaft braucht“ NETZWERKE 49 Auf direktem Weg zu internationalen Geschäftspartnerschaften 50 WJ Offenbach auf Twinning-Touren 51 Wirtschaftsjunioren setzten ein Zeichen für Inklusion 52 Aktuelles aus dem Sachverständigenwesen 52 Frisch vereidigt 53 Viele Masterplan-Maßnahmen realisiert oder geplant 53 Netzwerke treffen sich bei MATO in Mühlheim VERANSTALTUNGEN 54 Infos für (neue) IHK-Mitglieder TITELTHEMA IHK-WAHL 2024 14 Die Mitglieder der IHK Offenbach am Main wählen ihre Vollversammlung. 90 Unternehmerinnen und Unternehmer kandidieren und stellen sich hier vor. 4 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 INHALT IHR LOGISTIK- UND TRANSPORTDIENSTLEISTER WELTWEIT www.agotrans.de agotrans Logistik GmbH Behringstraße 1 6 3110 Rodgau Tel. : +49 (0) 6106 - 28 38 - 0 · info@agotrans.de Gut vorbereitet auf die IHK-Wahl Einen gelungenen Auftakt zur IHK-Wahl 2024 gab es am 24. November 2023 in der IHK Offen- bach am Main. Markus Weinbrenner informierte die Kandidatinnen und Kandidaten über den aktuellen Stand der Wahlvorbereitung und den weiteren Prozess. Sabine Sommer und René Wörfel vom Team Kommunikation der IHK Offenbach am Main gaben den 50 Teilnehmenden ein Marketing-Kit zur Bewerbung der eigenen Kandidatur mit an die Hand. IHK-Magazin bestellen oder abbestellen Wer Mitglied in der IHK Offenbach am Main wird, erhält drei Printausgaben des IHK-Magazins Offenbacher Wirtschaft per Post. Eine kurze Nachricht per E-Mail mit Angabe des Unternehmensnamens und der Mitgliedsnummer (ID) genügt und das kostenlose Print-Abonnement wird fortgesetzt. Genauso einfach wird das Abonne- ment der gedruckten Ausgabe per E-Mail jederzeit abbestellt. E-Mail: redaktion@offenbach.ihk.de Die Online-Ausgabe der Offenbacher Wirtschaft finden Sie unter www.offenbacher-wirtschaft.deNachrichten OB-Wahl: Wer hat die besten Ideen für Offenbach? | Ratgeber So müssen Hinweisgeber jetzt geschützt werden | Veranstaltungen Bundesministerin Stark-Watzinger beim Offenbacher Dialog im Herbst Durchdacht digital 9 –10 | 2023 Nachrichten IHK-Wahl – Kandidaten jetzt im Internet | Ratgeber Vorsicht, wenn Grundbesitz bewertet wird! | Netzwerke Internationale Geschäftspartnerschaften entdecken | Veranstaltungen IHK-Boarding Was ändert sich im neuen Jahr? 11 –12 | 2023 Fo to : I H K 5Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN Mammut-Gemeinschaftsaufgabe für alle Akteure IHK fordert vereinte Kräfte bei Arbeitskräftesicherung Beim Offenbacher Dialog am 26. Oktober 2023 in der IHK Offenbach am Main mit 100 Gästen stand das Thema Arbeitskräftegewinnung und -sicherung im Mittelpunkt. Gast- rednerin war Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung. IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller hob in ihrer Begrüßung hervor: „Der Mangel an Arbeits- und Fachkräften wirkt sich schon längst negativ auf die Unternehmen aus und bremst die wirtschaft- liche Entwicklung. Das wird die Unternehmen bei allen anderen Herausforderungen zukünftig in ihrer Existenz belasten. Wir müssen als Unternehmen, als Politik, als Verwaltung gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln und umsetzen, bevor Wohlstandsverluste für Wirtschaft und Gesellschaft drohen.“ Bereits die aktuellen Zahlen der hessischen Agenturen für Arbeit mit rund 50.000 gemeldeten offenen Stellen sowie Engpässe bei der Besetzung von Stellen bundesweit in 30 Berufsgruppen verdeutlichten die Dramatik. Der IHK-Fachkräfte monitor prognostiziere für Hessen 264.000 fehlende Fachkräfte bis zum Jahr 2028. Die demografische Entwicklung mit stagnierenden Zahlen von Schulabgängern und einer wachsenden Anzahl von Per- sonen, die aus dem Berufsleben ausscheiden, würde diese Situation verschärfen. Wirtschaftsbremse Fachkräftemangel Bundesministerin Stark-Watzinger führte in ihrer Keynote aus, welchen Aktionsplan für Bildung die Politik verfolgt, um die Transformation zu gestalten und mit innovativen Ansätzen dazu beizutragen, die Fach- Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, berichtete von den Maßnahmen der Bundesregierung zur Fachkräftesicherung. Mit ihr diskutierten Matthias Derzbach (l.), Leiter der Ausbildung bei Manroland Sheetfed GmbH in Offenbach, und Thomas Iser (2. v. l.), Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenbach. IHK-Haupt geschäftsführer Markus Weinbrenner (l.) moderierte die Gesprächsrunde und brachte die Fragen und Anregungen des Publikums ein. Fo to : A re ns / I H K 6 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN kräfte in der Region zu sichern. „Es klafft eine Lücke am Arbeitsmarkt, die wir so weit wie möglich verkleinern müssen. Denn wir brauchen die Menschen, die Macherinnen und Macher von morgen: für die Ener- giewende, für den digitalen Wandel und für Wachstum und Wohlstand in unserem Land. Der Dialog von Wirtschaft und Politik ist dabei wich- tiger denn je. Denn der Fachkräftemangel ist eine Wirtschaftsbremse. Die Bundesregierung und besonders das Bundesbildungsministerium wirkt ihm mit dem Startchancen- Programm, der Exzellenzinitiative Berufliche Bildung und dem neuen Fachkräfteeinwande- rungsgesetz entgegen“, sagte die Bundesministerin. Bei der anschließenden Podiumsrunde diskutierten die Experten aus der Region, die Ministerin und das Publikum, wie der Arbeitskräftebe- darf in Stadt und Kreis Offenbach heute und zukünftig gedeckt werden kann und wie die Ausbildung für junge Menschen attraktiv bleibt. Moderator war IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. Berufsorientierung forcieren Matthias Derzbach, Leiter der Ausbildung bei Manroland Sheetfed GmbH in Offenbach, betonte die Rolle der dualen Ausbildung: „Aus- bildung ist neben dem Zuzug aus dem Ausland das Instrument, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Wer, wenn nicht wir in den Unternehmen kennt unseren eigenen Bedarf besser und kann die not- wendigen Kompetenzen praxisnah vermitteln.“ Derzbach sprach sich dafür aus: „Die duale Ausbildung muss attraktiv bleiben. Wir müssen als Unternehmen dafür werben und die Vielfalt der Berufe aufzeigen. Die berufliche Orientierung in allen Schulformen und Altersklassen kann nicht früh genug anfangen. Die bundesweite Ausbildungskam- pagne Jetzt#könnenlernen, die Bildungsmessen oder Projekte wie die Nacht der Ausbildung sind hilfreiche Bausteine dabei. Ohne Motivation und Engagement der Jugendlichen fruchtet das jedoch nicht.“ Thomas Iser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenbach, skizzierte zur Einwanderung von Fachkräften: „Die Gewin- nung von Arbeitskräften aus dem Ausland ist alternativlos, wenn wir die derzeitig und zukünftig zunehmenden vakanten Stellen besetzen wollen. Der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit berät und unterstützt die Unternehmen dabei umfassend. Dennoch müssen wir bessere Rahmenbedingungen schaffen, die den deutschen Arbeits- markt für ausländische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer attraktiv machen in Konkurrenz zu anderen Ländern. Die arbeits- und auf- enthaltsrechtlichen Verfahren müssten weiter beschleunigt werden, indem man beispielsweise die ausländerrechtlichen Aufgaben in einer Ausländerbehörde in Hessen bündelt. Diese könnte in enger Zusam- menarbeit mit den weiteren Beteiligten wie Kammern und Arbeits- agenturen zu schnelleren Entscheidungen kommen. Aber auch bei der Geschwindigkeit der Anerkennungsverfahren ist noch Luft nach oben. Es gilt zudem zu überlegen, ob die derzeit hohen sprachlichen Anforderungen zum Einstieg in einige Berufe angepasst werden sollten. Deutschkenntnisse könnten dann auch durch berufsbegleitende Qualifizierung ausgebaut werden.” Willkommenskultur etablieren Die IHK-Präsidentin fasste zum Abschluss zusammen: „Die Mammut- aufgabe Arbeitskräftesicherung duldet keinen Zeitaufschub. Nur mit vereinten Kräften aller Akteure wird sie lösbar sein. Mit dem Fachkräfte- einwanderungsgesetz hat die Bundesregierung die Weichen gestellt, damit Unternehmen leichter und schneller Fachkräfte aus Drittstaaten rekrutieren können. Schnelle, unbürokratische und digitale Umset- zung zusammen mit den Kommunen vor Ort ist nicht nur bei der Fach- kräfteeinwanderung notwendig. Wir schenken der Politik gerne unser Vertrauen, dass die Digitalisierung der Visastellen wie angekündigt bis 2025 gelingt.“ Schoder-Steinmüller betonte: „Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe, eine Willkommenskultur für ausländische Mitarbeitende zu schaffen, die ihren Namen verdient. Die IHK Offenbach am Main bietet den Unternehmen als Partnerin im Projekt ‚Hand in Hand for International Talents‘ ein Gesamtpaket zur Unterstützung – von der Suche über die Rekrutierung bis zur Integration von Fachkräften aus dem Ausland in den Unternehmen. Ausbildung und kontinuierliche Weiterqualifizie- rung, praxisnah und auf heute und zukünftig gefragte Kompetenzen gerichtet, sind und bleiben ein Garant für qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte. Daran müssen wir mit allen Akteuren in der Region – Unter- nehmen, Schulen, Kommunen, Institutionen – gemeinsam weiter- arbeiten. Von der Politik auf Bundesebene erwarten wir die Rahmen- bedingungen, in denen die Umsetzung gelingen kann.“ www.offenbach.ihk.de/ausbildung-weiterbildung „Die Gewinnung von Arbeitskräften aus dem Ausland ist alternativlos, wenn wir die derzeitig und zukünftig zunehmen- den vakanten Stellen besetzen wollen. IHR PARTNER IN SACHEN ETIKETTEN Für jeden Etikettenbedarf die passende Lösung. Individuell in Form, Farbe, Material und Haftung. Herderstraße 8 63073 Offenbach am Main Tel 069 89993-0 Fax 069 89993-45 info@of-etiketten.de www.of-etiketten.de OFFENBACHER ETIKETTENFABRIK Joachim Siebert Anzeige_184x46_2019_Layout 1 23.10.2018 11:25 Seite 1 7Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN Lebe deinen Raum Ab in die Mitte 2024 Die hessische Innenstadt-Offensive Ab in die Mitte! sucht 2024 unter dem Motto „Lebe deinen Raum“ nach kreativen Köpfen mit innovativen Ansätzen zur Belebung von Innen- städten und Ortskernen. Ein Gesamtbudget von 210.000 Euro steht zur Verfügung. Gewünscht sind Aktionen und Events, die aktuelle Herausforderungen reflektieren und gleichzeitig die Innenstädte als leben- dige, attraktive Orte in den Fokus rücken. Als Initiator unterstützt der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) die Initiative. 2023 wurden unter dem Motto „Meine Stadt, mein Spielfeld“ Preisträger gekürt, die mit ihren Projekten unterschiedlichste Beiträge zur Stadtentwicklung leisteten. In einem ehe- maligen Juweliergeschäft in der Offenbacher Fußgängerzone hat sich mit dem DIAMANT ein kreativer Anziehungspunkt entwickelt. In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung ist dort als „Museum of Urban Culture“ ein Raum für kulturelle Produktion und Begegnung entstanden. Im Wiesbade- ner Rheingauviertel wurde das in Barcelona entwickelte Konzept der Superblocks 2022 erprobt und erlebbar gemacht. 2023 wurde die Initiative erfolgreich fortgeführt und erweitert. Bei dem generationenübergreifen- den Projekt „Tanz und Bewegung durch den Sommer“ aus Bad Hersfeld standen sport- liche Aktivitäten im Vordergrund. Viele Vereine und Einrichtungen haben dort gemeinsam ein eindrucksvolles Veranstaltungsprogramm auf die Beine gestellt. Nun sind wieder Ideen gefragt, bei denen es nicht um die ganz große Party gehen muss. Gebraucht werden nachhaltige Impulse. Je Projekt winkt ein Preisgeld von 25.000 Euro für die Umsetzung. Bewerbungsschluss ist am 14. Februar 2024. www.abindiemitte-hessen.de Often – Pop-up im Hinterhof Vom 30. November bis zum 3. Dezember 2023 lud das Mini-Design-Kaufhaus Often zum Shoppen und Chillen in einem Hinterhof und dem dazugehörigen Gebäude neben der leer- stehenden Galeria in der Fußängerzone ein. Das Often markiert den Beginn des Impuls- projekts Testraum-Allee aus dem Zukunfts- konzept Innenstadt der Stadt Offenbach am Main. Ziel ist die Renaissance der Frankfurter Straße. www.of-ten.de Kontakt Hannah von Guionneau Telefon 069 8207-251 guionneau@offenbach.ihk.de 8 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN Gefahrgut-Logistik auf höchstem Niveau Andreas Bonifer Spedition und Verkehrs- unternehmen GmbH & Co. KG Seligenstädter Straße 129 D-63073 Offenbach am Main abs-bonifer.com Arbeitsjubiläen 40 Jahre Joachim Zilch GEFINAL Blech- & Stahlbau GmbH 20 Jahre Simone Hebisch people at work Personalleasing + Vermittlungsgesellschaft mbH (Nachtrag aus 2023) Heino Röder Assion KG (Nachtrag aus 2023) 10 Jahre Peter Dexheimer Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Gertrud Ehehalt Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Adrian Harres Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Sandra Hermes Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Birgit Hofmann KÖBA-Sewifa GmbH Nadine Janke Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Karolina Keil DENTAL-UNION GmbH Samson Kiros Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Thanh Thang Pham Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Tomas Purol Röder Component Service Center GmbH (Nachtrag aus 2023) Eberhard Ruhl Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Markus Schneider Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) Stefan Sperling Röder Präzision GmbH (Nachtrag aus 2023) 5 Jahre Alexander Desch people at work Personalleasing + Vermittlungsgesellschaft mbH Schöne Anerkennung für Jubilare Ihre langjährigen Mitarbeiterinnen oder Mit- arbeiter verdienen zu ihren Arbeitsjubiläen besondere Auszeichnungen. Deshalb stellt Ihnen die IHK Offenbach am Main personali- sierte Urkunden zur Verfügung, auf Wunsch kombiniert mit einer Veröffentlichung hier im IHK-Magazin „Offenbacher Wirtschaft“. Wenn Sie auf diese Weise zeigen möchten, wie sehr Sie die Zusammenarbeit mit den Jubilaren schätzen, teilen Sie uns bitte fol- gende Informationen mit: ❙ Name des Jubilars ❙ Jubiläumsdatum ❙ genaue Firmierung des Unternehmens (entsprechend Eintragung in Handelsregis- ter bzw. Gewerbeanmeldung). Die Kosten für eine gerahmte Urkunde betra- gen 40,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. www.ihkof.de/jubilare Kontakt IHK-Kundenservice Telefon 069 8207-0 | Fax -149 service@offenbach.ihk.de 9Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN Fo to : A re ns /IH K Imke Schultz sind für ihre Kosmetikprodukte natürliche Zutaten in Bio-Qualität wichtig, aber auch wenig oder umweltfreundliche Verpackungen, um die Plastikflut ein- zudämmen. „Für Naturkosmetik habe ich mich schon in den 1980er-Jahren interessiert. In der Fernsehsendung Hobbythek ging es zum Beispiel darum. Eigentlich ist damals meine Motivation entstanden, Chemie zu studieren“, berichtet die Gründerin, die hauptberuflich in der Arzneimittelentwicklung arbeitet. Ein Hobby ist die Naturkosmetik für sie auf keinen Fall. „Der Aufwand ist groß. Man braucht ruck- zuck viele Rohstoffe, muss auf entsprechende hygienische Bedingungen achten und steril arbeiten. Eine Seife geht noch. Aber spätes- tens bei den Emulsionen hört der Do-it-Your- self-Bereich aus meiner Sicht auf. Ich würde mir keine Kosmetik selbst machen, wenn ich das nicht beruflich täte“, erklärt sie. Schultz stellt in ihrer „Wohlfühlwerkstatt“ in Rodgau rund 30 verschiedene Produkte nach eigenen Rezepten her: Deo-Cremes, Natursei- fen, Cremes und Öle für Gesicht und Körper, feste Gesichtsreiniger und feste Shampoos, Hand- und Lippenpflegeprodukte sowie Haar- und Bartöle. Nur Bio-Zutaten Sie produziert frisch nach Bedarf, in der Vorweihnachtszeit zum Beispiel zweimal pro Woche. „Sobald eine Charge angebrochen wird, wird eine neue produziert, damit wir immer einen Sicherheitsbestand haben“, erklärt sie. „Wir“ das sind Imke Schultz und ihr Ehemann. „Als Corona kam, wussten wir Birgit Arens hat bei der Grünen Grazie reingeschaut 10 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN nicht, ob wir unsere Arbeitsstellen behalten. Die Gründung im November 2020 war unser Plan B. Mein Mann ist Betriebswirt und bringt seine Expertise aus der Steuerberatung und der Logistikbranche ein.“ Die Kontakte zu Lieferanten und Kunden zu pflegen, ein Warenwirtschaftssystem zu entwickeln, die Bestellungen zu verwalten und die Buchhal- tung zu erledigen, ist so aufwändig, dass er mit eingestiegen ist. Schon 2016 experimentierte Schultz auf der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal mit Deocremes. „Ich bedufte sie mit ätheri- schen Ölen. Sie wirken mit Natron. Es erhöht den pH-Wert der Haut, so dass sich Schweiß- bakterien nicht vermehren können“, erklärt sie. Besonders anspruchsvoll wurde spätes- tens die Entwicklung von Gesichtscremes für unterschiedliche Hauttypen beziehungsweise Hautzustände. „Meine Kundin ist die Frau, die Zeit hat, sich um sich selbst zu kümmern, und ihre Kosmetik sorgfältig aussucht. In jedem Alter gibt es verschiedene Hautzustände, die mal mehr, mal weniger Fett erfordern. Die Feuchtigkeit soll in der Haut bleiben, aber teilweise verdunsten können, damit alle Systeme funktionieren. Das lässt sich über den Fettgehalt regulieren. Mineralöl-Cremes bilden Barrieren. Da verdunstet nicht viel.“ Schultz stellt selbst viele Pflanzenextrakte her, die in fast allen Produkten enthalten sind. „Ich verwende nennenswerte Anteile der wirksamen Substanzen, zum Beispiel zehn Prozent Hanföl und nicht nur verschwindende Mengen wie manche Hersteller“, versichert sie. Obwohl alle Ingredienzen nachweislich Bio-Qualität haben, sind die Grüne-Grazie- Produkte bisher nicht bio-zertifiziert. „Die Kosten sind hoch und ich weiß nicht, ob wir damit wirklich aus der Masse herausstechen“, erklärt sie. Ob hier Geld investiert werden soll, lieber in eine Messeteilnahme oder in weitere Beratungen überlegt sie noch. Vertrieb und Marketing verbessern „Anfangs hatten wir jeweils zur Hälfte Privat- kunden und Kunden aus dem Einzelhandel, darunter viele Unverpackt-Läden, von denen inzwischen leider viele aufgegeben haben. Dem Einzelhandel geht es generell schlecht. Wir suchen neue Geschäfte als Partner und bauen das Endkundengeschäft aus. Deshalb arbeiten wir intensiv an unserem Marketing, am Social-Media-Auftritt und der Suchma- schinenoptimierung“, nennt sie aktuelle Her- ausforderungen. Zu denen gehört auch die Verpackungsverordnung. „Wir sind Verpacker. Aber wir verwenden vor allem Glas, das in den Recyclingprozess zurückgeht. Auch ohne ein ausgeklügeltes Pfandsystem geben die Kunden die Gläser gerne zurück, so dass wir es schaffen, ca. 25 Prozent des Glasbedarfes aus dem Rücklauf zu decken“, sagt sie. 2023 hat sich Imke Schultz mit der Grünen Grazie um den Hessischen Gründerpreis beworben. Sie erhielt kostenlose Beratungen, die Gelegenheit zum Ausstellen auf der Nach- haltigkeitsmesse Impact Festival in Offenbach und Einladungen zu weiteren Veranstaltun- gen. „Wir haben zwar nicht gewonnen. Aber die Teilnahme hat uns einen Push gegeben“, ist sie überzeugt. www.gruenegrazie.de In der Coronapandemie hat die Chemikerin Dr. Imke Schultz begonnen, sich ein zweites berufliches Standbein aufzubauen. Sie stellt aus pflanzlichen Bio-Rohstoffen Naturkosmetik her – der Gesundheit und der Umwelt zuliebe. 11Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN MEHR HANDEL WENIGER REGULIERUNG ihkof.de/wahl IHK-Wahl_Anzeigen_OWi_210x280mm.indd 3IHK-Wahl_Anzeigen_OWi_210x280mm.indd 3 01.11.2023 16:18:4401.11.2023 16:18:44 12 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN Beste Wünsche zum 100sten IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmueller (2. v. r.) und IHK- Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner (l.) gratulierten Monika Wetzl (2. v. l.) und ihrer Tochter Judith Parthon (r.), die das Fachgeschäft Lederwaren Keim in Langen in der dritten beziehungsweise vierten Generation führen. Im Jahr 1923 begann Wetzls Großvater Wilhelm Keim in seiner Wohnung, Lederwaren in Handarbeit her- zustellen. Zunächst fertigte er vor allem große Einkaufstaschen, aber auch schon feinere Kleinlederwaren. Dass er sein Handwerk verstand, beweist der bunt illustrierte Gesellenbrief aus dem Jahr 1909. Heute ist Lederwaren Keim auf den Verkauf konzentriert und bietet ein breites Sortiment an Gürteln, Taschen, Koffern, Kleinlederwaren und Schirmen an. Feinkost bleibt Familientradition Holger Winkler, Teamleiter Unternehmens- förderung der IHK-Offenbach am Main, (r.) gratulierte der Unternehmerfamilie Kümmerle zum 90-jährigen Bestehen ihres Feinkost-Geschäfts Kümmerle Käse & Genuss in Neu-Isenburg. Zum sorgsam ausgewählten Sortiment gehören neben bis zu hundert Käsen auch Suppen, Salate, Weine, Spirituosen und weitere Leckereien aus handwerklicher Herstellung. V. l. n. r.: Hans Kümmerle, Senior-Chef, Hans-Phi- lipp Kümmerle, Inhaber & Geschäftsführer, Cresencia Kümmerle, Senior-Chefin, und IHK-Referent Holger Winkler. Auf dem Foto fehlt Junior-Chefin Inez Kümmerle, die ebenfalls zum Team gehört. Fo to : K üm m er le Fo to : I H K 13Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN ❙ Kultureller Förderpreis für Kino-Betreiber LANGEN. In einer Feierstunde im Lichtburg Filmtheater hat Bürgermeister Jan Werner (r.) den Kulturellen Förderpreis der Stadt Langen 2023 an Kinobetreiber Stefan Burger (l.) überreicht. Die Stadt würdigt Burgers Einsatz zum Erhalt der Langener Kinotradi- tion als bedeutendes Stück kulturellen Lebens. „Dass wir hier in Langen, in einer Stadt unserer Größe und in Nachbarschaft etlicher Großstätde, überhaupt noch ein Kino haben, ist keine Selbstver- ständlichkeit“, stellte der Bürgermeister fest. Er erinnerte daran, dass die Lichtburg mehrfach vor dem Aus gestanden hatte, bevor Stefan Burger das Haus 2019 übernahm und es seitdem sowohl mit cineastischer als auch wirtschaftlicher Kompetenz, vor allem aber mit Einfühlungsvermögen für das Publikum führe, weiterentwickle und ihm so wieder einen festen Platz im kulturellen Leben der Stadt verschafft habe. https://lichtburg-langen.de ❙ Kinderhilfestiftung trauert um Gründer OFFENBACH/FRANKFURT. Am 9. Oktober 2023 ist Dr. med. h. c. Dieter W. F. Hofmann ver- storben. Gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren (WJ) Offen- bach, deren Vorsitzender er seinerzeit war, gründete er Anfang der 1980er-Jahre die Kinderhilfe- stiftung e. V., um sich für chronisch kranke, behinderte, benachtei- ligte und misshandelte Kinder in der Rhein-Main Region und ihre Familien einzusetzen. Mit seiner Initiative legte Hofmann einen Grundstein zur Verbesserung der Ausstat- tung der onkologischen Station am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am Klinikum Goethe-Universität Frankfurt am Main. www.kinderhilfestiftung.org ❙ Weiter in der IHK-Welt OFFENBACH/FRANKFURT. Frank Irmscher, zuvor Teamleiter Innovation bei der IHK Offenbach am Main, hat zum Jahreswechsel die fachliche Leitung von IHK Hessen innovativ in Frankfurt übernommen. Die Gemein- schaftseinrichtung bündelt Fachexpertise und Netzwerke der IHKs rund um Digitalisierung und weitere Zukunftsthemen. „Ich freue mich darauf, auch in der neuen Rolle unser hessenweites Design-to-Business-Netzwerk und andere Offenbacher Initiativen zu unterstützen“, erklärt Irmscher. Sein Nachfolger in der IHK Offenbach am Main ist Robin Hillesheim. www.ihk-hessen-innovativ.de www.offenbach.ihk.de/innovation-umwelt ❙ Wissenschaftspreisträgerin 2023 LANGEN. Dr. Linda Schönborn hat den mit 15.000 Euro dotierten Langener Wissenschaftspreis erhalten. „Wir freuen uns, mit Dr. Linda Schönborn eine Wissenschaftlerin auszuzeichnen, mit deren For- schung der zu Grunde liegende Mechanismus aufgeklärt wurde, der in sehr seltenen Fällen zum Auftreten von Immunthrombosen nach COVID-19-Impfung mit Adenovektor-Impfstoffen gegen COVID-19 geführt hat“, erklärte apl. Prof. Klaus Cichutek, Präsident des Paul- Ehrlich-Instituts, Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. www.pei.de ❙ Aktuelles zu Handelsrichtern OFFENBACH. Die Amtszeit von Kirsten Schoder-Steinmüller, geschäftsführende Gesellschafterin der Schoder GmbH, Langen, wurde mit Wirkung vom 1. Oktober 2023 um weitere fünf Jahre verlängert. Am 30. November 2023 endete nach 19 Jahren die Amtszeit des Han- delsrichters Martin Schneller, Rödermark. Die IHK Offenbach am Main bedankt sich herzlich für das langjährige ehrenamtliche Engagement. www.offenbach.ihk.de/recht-und-steuern Menschen und WirtschaftMenschen und Wirtschaft Physischer Schutz für Gebäude, Firmengelände und Kritische Infrastrukturen KI-gestützte Videolösungen und innovative Services Beratung, Planung und Distribution für Facherrichter, Händler und Systemhäuser Ihr zuverlässiger Partner für Video- und Sicherheitslösungen in Rödermark VIDEOR E. Hartig GmbH | www.videor.com 14 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NACHRICHTEN ❙ Förderung für Freifunk OFFENBACH. Privatpersonen oder Unter- nehmen erhalten einen Zuschuss, wenn sie in Offenbach einen Freifunk-Router aufstel- len, über den andere Menschen im Internet navigieren, sich informieren, aber auch Radio oder Filme streamen können. Pro Person wird die Anschaffung eines Gerätes gefördert. In Ausnahmefällen werden mehrere Geräte gefördert, zum Beispiel bei Cafés und Res- taurants, in deren Räumen ein Zugangspunkt nicht ausreichen würde. www.offenbach.de/freifunk ❙ Zusammen Gutes tun LANGEN. Die Stadtwerke Langen setzen für ihr Sponsoring für gemeinnützige Vorhaben jetzt eine Crowdfunding-Plattform ein. Wer eine Idee für ein gemeinnütziges Projekt hat, aber nicht genug Geld zur Umsetzung, kann auf www.zusamme-crowd.de eine Projekt- seite einrichten. Unterstützt werden Projekte aus den Bereichen Kultur, Soziales, Bildung, Umwelt und Sport, die einen gemeinnützigen Zweck verfolgen. Vereine, Organisationen, Initiativen und Privatpersonen können Initiativen starten. Politische Projekte sind ausgeschlossen. www.zusamme-crowd.de Gesundheit und Wohlbefinden im Blick Zum 50-jährigen Jubiläum der Sonnen-Apotheke in Hainburg überreichte IHK- Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner eine Urkunde der IHK Offenbach am Main. 1973 eröffnete Wolfgang Ochmann (r.) die Apotheke mit seiner Frau Gerlinde (2. v. l.) im Neubaugebiet westlich der Bahnlinie in Hainstadt und erweiterte sie später um eine Drogerie. Schnell erkannte er den Bedarf an Kindernahrungs- und Pflegemitteln. Persönliche und diskrete Beratungen in einem separaten Raum waren von Anfang an ein Wettbewerbsvorteil. 2013 übernahm Tochter Gila Aufhammer-Ochmann (2. v. r.) das Unternehmen mit 14 Beschäftigten und einem Fahrservice für Medikamentenlieferungen. Stark nachgefragt sind die Vorträge zu Gesundheitsthemen im „Main-Zeit-Raum“ der Sonnen-Apotheke. www.sonnenapotheke.tv Fo to : S on ne n- Ap ot he ke Physischer Schutz für Gebäude, Firmengelände und Kritische Infrastrukturen KI-gestützte Videolösungen und innovative Services Beratung, Planung und Distribution für Facherrichter, Händler und Systemhäuser Ihr zuverlässiger Partner für Video- und Sicherheitslösungen in Rödermark VIDEOR E. Hartig GmbH | www.videor.com NACHRICHTEN IHK- WAHL 2024 VIELE ZIELE ERREICHT UND WEITERHIN VIEL ZU TUN Mitbestimmen und mitgestalten Der scheidende IHK-Vizepräsident Hans- Joachim Giegerich wurde im Jahr 2000 in die Voll versamm lung und 2005 ins Präsidium der IHK Offenbach am Main gewählt. Arbeitskreise, IHK- und DIHK-Ausschüsse, Expertenräte – Giegerich hat sich in vielen Gremien und als Prüfer engagiert. Hier spricht er über die IHK-Wahl und sein außergewöhnliches, ehrenamtliches Engagement. Fo to : I H K Herr Giegerich, warum sollten sich Unternehmerin- nen und Unternehmer an der IHK-Wahl beteiligen? In einer immer komplexer werdenden Welt sind die Industrie- und Handelskammern ordnende und unter- stützende Organisationen, welche wie keine anderen die vielfältigen Interessen der Unternehmen in der Region, aber auch über die Region hinaus bis in die Gremien der europäischen Union hinein zu unterstüt- zen wissen. Die gewünschte Kommunikation auch von einer Mehrheitsmeinung abweichender Positionen stellt sicher, dass Politikberatung fair und ausgewogen erfolgen kann. Das verdient unser aller Unterstützung. Sie haben nicht nur gewählt, sondern sich auch zur Wahl gestellt. Was hat Sie dazu motiviert? Wir Unternehmerinnen und Unternehmer sind gewohnt, nicht nur zu meckern, sondern auch anzu- packen. Manche Aufgabe jedoch können sie nicht im Unternehmen allein bewerkstelligen. Immer dann, wenn es um die Gestaltung von Rahmenbedingungen geht, habe ich mich auch immer gern beteiligt und mitgearbeitet. Wenn Sie jetzt zurückblicken, was hat Ihnen bei Ihrer IHK-Arbeit speziell am Herzen gelegen? Zwei Schwerpunktthemen haben mich in all diesen Jahren begleitet: einerseits Chancen der Informa- tionstechnologie und die Notwendigkeit lebendiger Informationssicherheit in die Unternehmen zu ver- mitteln, schon wegen meines beruflichen Hintergrun- des. Andererseits die Aus- und Weiterbildung, deren Rahmenbedingungen und der stets notwendige Dialog zwischen den Bedürfnissen junger Menschen und den Ausbildungsbetrieben. Der scheidende IHK-Vize- präsident Hans-Joachim Giegerich kennt und schätzt die Arbeit des IHK- Ehrenamts aus langjähriger Erfahrung. Das Foto zeigt ihn bei der Eröffnung der Nacht der Ausbildung 2023 im Offenbacher Rathaus. 16 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 Hatten Sie besondere Ziele, die Sie während Ihres ehrenamtlichen Engagements erreichen wollten, und ist Ihnen das gelungen? Betrachte ich mir die Schwerpunkte meiner IHK-Arbeit, so bleibt festzuhalten: Sobald ein Ziel erreicht war, hatte ich gleich ein neues im Visier. Insofern: viele Ziele erreicht und weiterhin viel zu tun. Über welchen Erfolg oder welche Erfolge freuen Sie sich noch heute? Im Bereich der beruflichen Bildung bleiben viele Erfolge hängen. So ist es uns – Haupt- und Ehrenamt gemeinsam – immer wieder gelun- gen, Neues zu wagen, wie beispielsweise die Bildungsmesse zusammen mit dem Handwerk und der Agentur für Arbeit zu veranstalten. Persönlich gefreut habe ich mich immer über Erfolge im Schlichtungsausschuss und darüber, jungen Menschen in schwieriger Situation zu einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung verholfen zu haben. Im Bereich der Informationstechnologie bleibt ganz gewiss in Erinnerung, dass wir – der damalige IT-Ausschuss – auch mit Unterstützung der DIHK und gemeinsam mit vielen anderen Unternehmerinnen und Unternehmern verhin- dert haben, dass in Brüssel ein den Mittelstand erdrückendes Patentrecht für Software verab- schiedet wird. Was werden Ihrer Ansicht nach die dring- lichsten Aufgaben für die neue IHK-Voll versammlung sein? Die Welt um uns und damit unsere Rahmen- bedingungen verändern sich gerade in einem atemberaubenden Tempo. Die zahlreichen krie- gerischen Auseinandersetzungen und die damit verbundene geopolitische Polarisierung einer- seits sowie der Klimawandel und die damit ein- hergehenden Herausforderungen für Wirtschaft und Bürger andererseits werden in den nächsten Jahren sicherlich prägend sein. Bleiben wird leider auch der immer zäher werdende Kampf gegen die Zunahme von Bürokratie, die uns alle zu erdrücken droht. Es wäre ein toller Erfolg, würde dies von den uns Regierenden erkannt und umgekehrt, so dass wir wieder wie in den Nuller- jahren über Bürokratieabbau sprechen könnten. Das würde uns sehr helfen, den vorher genannten Herausforderungen besser zu begegnen. Davon überzeugt, dass wir Unternehmerinnen und Unternehmer auch in der nächsten Periode alles unternehmen werden, um sogar hohe Hürden zu nehmen und praktikable Lösungen zu finden, werde ich auch diesmal von meinem akti- ven Wahlrecht Gebrauch machen und die Arbeit unserer IHK in anderer Rolle weiter begleiten. Die Fragen stellte Birgit Arens, IHK Offenbach am Main Im Lauf der Jahre hat Hans-Joachim Giegerich die IHK Offenbach am Main bei unzähligen Gelegenheiten reprä- sentiert. 17Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA STARKE STIMME STARKE WIRTSCHAFT ihkof.de/wahl IHK-Wahl_Anzeigen_OWi_210x280mm.indd 6IHK-Wahl_Anzeigen_OWi_210x280mm.indd 6 01.11.2023 16:19:2901.11.2023 16:19:29 IHK- WAHL 2024 Zweite öffentliche Bekanntmachung des Wahlausschusses der IHK Offenbach am Main zur IHK-Wahl 2024 Kandidatenlisten zu der Wahl der IHK-Vollversammlung für die Wahlperiode vom 01. April 2024 bis 31. März 2029 und Erläuterungen zur IHK-Wahl 2024 Die nachfolgend aufgeführten Wahlvorschläge zu den insgesamt 13 Wahlgruppen sind bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung am 02. Oktober 2023 eingegangen, vom Wahl- ausschuss geprüft und für gültig befunden worden. Die gültigen Wahlvorschläge in jeder Wahlgruppe sind zu Kandidatenlisten zusammengefasst worden und werden hier- mit bekannt gemacht (§ 11 Absatz 5 Satz 1 Wahlordnung der IHK Offenbach am Main). Die Kandidatinnen und Kandidaten werden innerhalb der Wahlgruppe in alphabetischer Reihenfolge mit folgenden Angaben vor- gestellt: Name, Vorname, ggfs. Titel, Bild, Jahrgang (soweit Angaben gemacht wurden), Position im Unternehmen, Bezeichnung des Unternehmens mit Anschrift, Gründungsjahr des Unternehmens und Anzahl der Beschäf- tigten. #zukunftgestalten Wahlgruppe I: Industrie, Forschung und Entwicklung, Umwelt In dieser Gruppe sind 11 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Glaab, Robert Jahrgang: 1965 Geschäftsführer Glaabsbräu GmbH & Co. KG Wallstr. 1 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 1744 Anzahl der Beschäftigten: 18 Heberer, Alexander Richard Jahrgang: 1958 Geschäftsführer Heberer GmbH & Co. KG Dieselstr. 58 63165 Mühlheim am Main Gründungsjahr: 1891 Anzahl der Beschäftigten: 426 Himbert, Dr. Benedikt Walter Jahrgang: 1993 Geschäftsführer Arno Arnold GmbH Bieberer Str. 161 63179 Obertshausen Gründungsjahr: 1864 Anzahl der Beschäftigten: 88 Julien, Pascal Jahrgang: 1978 Geschäftsführer Bachmann Kunststoff Technologien GmbH Rudolf-Diesel-Str. 2 63322 Rödermark Gründungsjahr: 1990 Anzahl der Beschäftigten: 12 5 6 7 8 Martin, Christoph Jahrgang: 1972 Geschäftsführer Georg Martin GmbH Martinstr. 55 63128 Dietzenbach Gründungsjahr: 1972 Anzahl der Beschäftigten: 130 Meier, Dr. Christoph Jahrgang: 1971 Vorstandsmitglied Energieversorgung Offenbach Aktiengesellschaft Andréstr. 71 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1980 Anzahl der Beschäftigten: 500 Nagel, Prof. Dr. Claudia Jahrgang: 1965 Geschäftsführerin NAGEL & COMPANY GmbH Herrnstr. 100 63065 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2010 Anzahl der Beschäftigten: 8 Picard, Georg Jahrgang: 1971 Geschäftsführer PICARD Lederwaren GmbH & Co. Kommanditgesellschaft Friedensstr. 22 63179 Obertshausen Gründungsjahr: 1928 Anzahl der Beschäftigten: 100 » 19Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 9 10 11 12 Placzek, Daniel Jahrgang: 1973 Geschäftsführer Bodo Ehmann GmbH Bensbruchstr. 6 63533 Mainhausen Gründungsjahr: 1979 Anzahl der Beschäftigten: 50 Schoder-Steinmüller, Kirsten Jahrgang: 1962 Geschäftsführerin Schoder GmbH Heinrich-Hertz-Str. 19 63225 Langen (Hessen) Gründungsjahr: 1924 Anzahl der Beschäftigten: 70 Schrod, Thorsten Jahrgang: 1978 Prokurist MKU-Chemie GmbH Rudolf-Diesel-Str. 7 63322 Rödermark Gründungsjahr: 1993 Anzahl der Beschäftigten: 99 Schultheis, Manfred Jahrgang: 1970 Geschäftsführer VIBRA MASCHINENFABRIK Schultheis GmbH & Co. Im Großen Ahl 50 63075 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1948 Anzahl der Beschäftigten: 190 13 14 Weber, Angela Jahrgang: 1978 Geschäftsführerin elektronik-service Bernd Luft GmbH Raiffeisenstr. 4 63303 Dreieich Gründungsjahr: 1980 Anzahl der Beschäftigten: 10 Wondrak, Christine Jahrgang: 1966 Prokuristin DeKomTe de Temple Kompensator-Technik GmbH Walinusstr. 13 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 1978 Anzahl der Beschäftigten: 80 Wahlgruppe II: Großhandel, Handelsvertreter In dieser Wahlgruppe sind 10 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Berdux-Pusch, Birgit Irma Maria Jahrgang: 1967 Inhaberin Birgit Irma Maria Berdux-Pusch Handelsvertretung Berliner Str. 137 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2007 Anzahl der Beschäftigten: 14 Deliaslan, Ahmet Jahrgang: 1970 Inhaber Ahmet Deliaslan Autohaus STAR Waldstr. 266 63071 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2010 Anzahl der Beschäftigten: 6 Gatzweiler, Marc Eric Jahrgang: 1971 Geschäftsführer Delta Elements GmbH Bernardstr. 14–16 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2007 Anzahl der Beschäftigten: 5 Grunwald, Michael Jahrgang: 1976 Geschäftsführer Grunwald Display Solutions GmbH Max-Planck-Str. 25 63303 Dreieich Gründungsjahr: 2010 Anzahl der Beschäftigten: 13 » „Mit der IHK Wahl haben Unternehmen als regionales Netzwerk in der Vollversammlung die Möglichkeit, die Zukunft von Stadt und Kreis Offenbach mitzugestalten. Also unbedingt wählen gehen!“ Eva-Maria Ellmerich, DTP AKADEMIE RheinMain GmbH, Offenbach am Main 20 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 5 6 7 8 Hammel, Stefan Jahrgang: 1959 Geschäftsführer Harema GmbH Reinigungsmarkt Maria-Goeppert-Mayer-Str. 2 63110 Rodgau Gründungsjahr: 1962 Anzahl der Beschäftigten: 75 Haug, Frank Jahrgang: 1968 Geschäftsführer Bodo Möller Chemie GmbH Senefelderstr. 176 63069 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1975 Anzahl der Beschäftigten: 350 Mizdrak, Dominik Jahrgang: 1978 Geschäftsführer VIDEOR E. Hartig GmbH Carl-Zeiss-Str. 8 63322 Rödermark Gründungsjahr: 1987 Anzahl der Beschäftigten: 120 Pasedag, Roland Axel Jahrgang: 1970 Geschäftsführer RP-Technik GmbH Hermann-Staudinger-Str. 10–16 63110 Rodgau Gründungsjahr: 1981 Anzahl der Beschäftigten: 275 9 10 11 12 Resch, Nadine Jahrgang: 1976 Geschäftsführerin RMT RehaMed Technology GmbH Waldstr. 66 a 63128 Dietzenbach Gründungsjahr: 1989 Anzahl der Beschäftigten: 15 Rüger, Kirsten Jahrgang: 1970 Inhaberin Kirsten Rüger BrandsBusiness Frankfurter Str. 3 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 2014 Weipert, Alexander Jahrgang: 1971 Geschäftsführer TRAVELLER Jean Weipert GmbH Andréstr. 51 a 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1919 Anzahl der Beschäftigten: 3 Wunderlich, Andreas Jahrgang: 1980 Geschäftsführer QualiTrade UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG Ottostr. 3 a 63150 Heusenstamm Gründungsjahr: 2013 Anzahl der Beschäftigten: 18 Wahlgruppe III: Einzelhandel, Apotheken In dieser Wahlgruppe sind 7 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Braun, Christoph Jahrgang: 1966 Geschäftsführer Braun GmbH Bahnstr. 101–107 63225 Langen (Hessen) Gründungsjahr: 1992 Anzahl der Beschäftigten: 120 Das, Veysel Jahrgang: 1985 Geschäftsführer Wemer GmbH Bahnhofsanlage 2 63225 Langen (Hessen) Gründungsjahr: 2022 Deckenbach, Frank Jahrgang: 1976 Inhaber Frank Deckenbach e.K. Malteserstr. 5 63179 Obertshausen Gründungsjahr: 2015 Anzahl der Beschäftigten: 71 Göbel, Stefan Jahrgang: 1967 Geschäftsführer Heinrich Göbel Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hans-Böckler-Str. 13 63263 Neu-Isenburg Gründungsjahr: 1924 Anzahl der Beschäftigten: 300 » 21Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 5 6 7 8 Hoefer, Franziska Jahrgang: 1973 Inhaberin Apotheke zum Löwen e.K. Frankfurter Str. 35 63065 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1770 Anzahl der Beschäftigten: 65 Horster, Holger Jahrgang: 1971 pers. haftender Gesellschafter Holger Horster & Michael Josef Schiller GbR VINOeVIVEwein & leben Jahnstr. 2 63179 Obertshausen Gründungsjahr: 2018 Ishikawa, Daniel Jahrgang: 1982 Geschäftsführer Lyght Living Furniture Leasing GmbH & Co. KG Ferdinand-Porsche-Ring 22 63110 Rodgau Gründungsjahr: 2011 Anzahl der Beschäftigten: 18 Leonard, Marcus Norbert Jahrgang: 1958 Geschäftsführer mobilfreu.de GmbH Franz-Rau-Str. 12 63150 Heusenstamm Gründungsjahr: 2012 Anzahl der Beschäftigten: 2 9 10 Löwer, Martin Joachim Jahrgang: 1976 Inhaber Martin Joachim Löwer Gärtnerei Löwer Dudenhöfer Str. 60 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 1877 Anzahl der Beschäftigten: 50 Szczuka, Dean Harry Jahrgang: 1988 Inhaber Dean Harry Szczuka threeoak – bicycles and lifestyle Joinvillerstraße 44 63303 Dreieich Gründungsjahr: 2013 Anzahl der Beschäftigten: 1 Wahlgruppe IV: Kreditinstitute, Versicherungen In dieser Wahlgruppe sind 2 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 Schader, Stephan M. Jahrgang: 1969 Vorstandsvorsitzender VR Bank Dreieich-Offenbach eG Offenbacher Str. 2 63303 Dreieich Gründungsjahr: 1892 Anzahl der Beschäftigten: 301 Schultz, Thorsten Jahrgang: 1974 Regionsleiter Unternehmerkunden Commerzbank AG Kaiserstr. 74 63065 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1870 Anzahl der Beschäftigten: 34.000 Zolper, Wolfgang Jahrgang: 1971 Vorstandsmitglied Sparkasse Langen-Seligenstadt Frankfurter Str. 137 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 1840 Anzahl der Beschäftigten: 586 „Nicht wählen trotz Stimmrecht heißt, nicht mitentscheiden wollen – und sich gegebenenfalls hinterher ärgern. Also: Besser beteiligt sein und mitwählen bei der IHK-Wahl!“ Hans-Christian Richter, MATO GmbH & Co. KG, Mühlheim am Main 22 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 Wahlgruppe V: Finanzdienstleistungen, Versicherungsvermittler, Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaften In dieser Wahlgruppe sind 5 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Bäumler, Jan Jahrgang: 1972 Vorstandsmitglied 917 Family Office AG Friedensallee 108 63263 Neu-Isenburg Gründungsjahr: 2012 Anzahl der Beschäftigten: 20 Bermbach, Frank Jahrgang: 1968 Vorstandsmitglied MHK Group AG Hans-Strothoff-Platz 1 63303 Dreieich Gründungsjahr: 2000 Anzahl der Beschäftigten: 596 Ehrhardt, Thomas Jahrgang: 1979 Geschäftsführer REMCI Finance GmbH Paul-Ehrlich-Str. 38 63322 Rödermark Gründungsjahr: 2018 Anzahl der Beschäftigten: 8 Gurzawski, Marcus Jahrgang: 1968 pers. haftender Gesellschafter Herbert Störger & Marcus Gurzawski GbR Siemensstr. 30 63512 Hainburg Gründungsjahr: 2016 5 6 7 8 Hug, Sandra Jahrgang: 1991 Geschäftsführerin Buchmatt Invest GmbH Am Sportfeld 6 63110 Rodgau Gründungsjahr: 2022 Schmitt, Thorsten Jahrgang: 1983 Geschäftsführer NEMIUS Union GmbH Berliner Str. 116 63065 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2015 Anzahl der Beschäftigten: 1 vom Schemm, Guido Jahrgang: 1978 Geschäftsführer GVS Financial Solutions GmbH Robert-Bosch-Str. 5 63303 Dreieich Gründungsjahr: 2011 Anzahl der Beschäftigten: 3 Wörner, Fabian Jahrgang: 1977 Geschäftsführer Controlware Holding GmbH Waldstr. 92 63128 Dietzenbach Gründungsjahr: 2013 Wahlgruppe VI: Immobilienwirtschaft In dieser Wahlgruppe sind 3 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Hillenbrand-Wardak, Shala Jahrgang: 1981 Geschäftsführerin Park Lane Asset Management GmbH Frankfurter Str. 127 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2006 Anzahl der Beschäftigten: 8 Noé, Dr. Dietmar Jahrgang: 1963 Inhaber Dr. Dietmar Noé Noé Immobilien Dielmannstr. 25 63069 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1991 Anzahl der Beschäftigten: 3 Rebell, Sigrid Jahrgang: 1958 Geschäftsführerin KREBS Verwaltungs GmbH Leipziger Ring 37 63150 Heusenstamm Gründungsjahr: 2009 Anzahl der Beschäftigten: 1 Schmidt, Dr. Sebastian Jahrgang: 1988 Geschäftsführer SleevesUp! Spaces GmbH Robert-Bosch-Str. 5 63303 Dreieich Gründungsjahr: 2018 Anzahl der Beschäftigten: 39 » Fo to : A do be S to ck - TA S yd or uk 23Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 5 Vetter, Hans-Jörg Jahrgang: 1967 Inhaber Hans-Jörg Vetter Immobilien und Wohnquartier entwicklung Janseneck 6 63322 Rödermark Gründungsjahr: 2008 Anzahl der Beschäftigten: 4 Wahlgruppe VII: Informationstechnologie, Telekommunikation In dieser Wahlgruppe sind 3 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Horn, Peter Jahrgang: 1968 Inhaber Peter Horn Systemhaus Horn Eibenstr. 6 63322 Rödermark Gründungsjahr: 1989 Anzahl der Beschäftigten: 3 Kanja, Christian Jahrgang: 1970 Vorstandsmitglied glueckkanja AG Kaiserstr. 39 63065 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2001 Anzahl der Beschäftigten: 153 Kurz, Christian Jahrgang: 1982 pers. haftender Gesellschafter Christian Kurz u. Aleksander Skrinjar GbR ASCKY webdesign + development Freigasse 6 63303 Dreieich Gründungsjahr: 2002 Anzahl der Beschäftigten: 3 Thomin-Schäfer, Bärbel Jahrgang: 1960 Geschäftsführerin abass GmbH Moselstr. 11 63225 Langen (Hessen) Gründungsjahr: 1993 Anzahl der Beschäftigten: 35 5 Wilhelm, Dietmar Jahrgang: 1962 Prokurist WilliSoft GmbH & Co. KG Lange Str. 52 B 63110 Rodgau Gründungsjahr: 2008 Anzahl der Beschäftigten: 4 „Ich wähle mit! Weil eine starke und demokratisch legitimierte IHK wichtig ist.“ Hans-Jörg André, Musikhaus André, Offenbach am Main 24 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 Wahlgruppe VIII: Hotel- und Gaststättengewerbe In dieser Wahlgruppe sind 3 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Baake, Robert Jahrgang: 1991 pers. haftender Gesellschafter Mark Baake u. Robert Baake Mein SchlossHotel Frankfurter Str. 9 63150 Heusenstamm Gründungsjahr: 2020 Anzahl der Beschäftigten: 27 Gensert, Johann Jahrgang: 1964 Inhaber Johann Gensert Hotel Odenwaldblick Bulauweg 27 63322 Rödermark Gründungsjahr: 1957 Anzahl der Beschäftigten: 7 Herr, Jürgen Jahrgang: 1968 Geschäftsführer Germanican Fine Food GmbH Konrad-Kappler-Str. 5 63110 Rodgau Gründungsjahr: 2013 Anzahl der Beschäftigten: 18 Karakus, Haci-Ahmet Jahrgang: 1963 Geschäftsführer Hotel Hausen Wolfer GmbH Raiffeisenstr. 3 63179 Obertshausen Gründungsjahr: 2018 Anzahl der Beschäftigten: 9 Wahlgruppe IX: Verkehr, Logistik, Post In dieser Wahlgruppe sind 3 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Bonifer, Andreas Jahrgang: 1955 Geschäftsführer Andreas Bonifer Spedition- und Verkehrsunternehmen GmbH & Co. KG Seligenstädter Str. 127–137 63073 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1939 Anzahl der Beschäftigten: 1.500 Gergin, Ufuk Jahrgang: 1963 Vorstandsmitglied Taxi-Funk Offenbach am Main eingetragene Genossenschaft Daimlerstr. 1 63071 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1975 Anzahl der Beschäftigten: 6 Maas, Hans-Georg Jahrgang: 1955 Inhaber Edi-Trans Hans-Georg Maas Distribution und Spedition Lämmerspieler Weg 81 63075 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1981 Anzahl der Beschäftigten: 30 Maatz, Andreas Jahrgang: 1962 Geschäftsführer kvgOF Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH Masayaplatz 1 63128 Dietzenbach Gründungsjahr: 1992 Anzahl der Beschäftigten: 25 5 6 Tunc, Rukiye Jahrgang: 1981 Prokuristin Tunc Trans GmbH Paradiesgasse 2 63512 Hainburg Gründungsjahr: 1989 Wernig, Dr. Thomas Jahrgang: 1983 Geschäftsführer Agotrans Logistik GmbH Behringstr. 1 63110 Rodgau Gründungsjahr: 2003 Anzahl der Beschäftigten: 100 25Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 Wahlgruppe X: Kommunikation, Medien, Kultur In dieser Wahlgruppe sind 2 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Franzen, Sven Lothar Jahrgang: 1989 Geschäftsführer TIGER MARKETING Group GmbH Haus der Wirtschaft, 10. OG Berliner Str. 116 63065 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2005 Anzahl der Beschäftigten: 6 Krebs, Tim Jahrgang: 1973 Geschäftsführer clickraum GmbH Wilhelm-Umbach-Str. 14 63225 Langen (Hessen) Gründungsjahr: 2010 Anzahl der Beschäftigten: 1 Pérez Ayuso, Elena Jahrgang: 1965 Geschäftsführerin Resultate Institut für Marktforschung und Marketingberatung GmbH Friedhofstr. 135 L 63263 Neu-Isenburg Gründungsjahr: 1993 Anzahl der Beschäftigten: 3 Schurig, Jörg Jens Inhaber Jörg Jens Schurig socializing events. Rhein-Main Dietzenbacher Str. 123 63069 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2013 Anzahl der Beschäftigten: 1 5 Wolf, Anna Jahrgang: 1983 Inhaberin Anna Wolf Wolf Marketing Im Mittelfeld 4–6 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 2018 Anzahl der Beschäftigten: 1 Wahlgruppe XI: Unternehmensberatung, Architektur- und Ingenieurbüros In dieser Wahlgruppe sind 2 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Ackermann, Dr.-Ing. Jörg Jahrgang: 1969 Geschäftsführer ag|engineering GmbH & Co. KG Robert-Bosch-Str. 9 63225 Langen (Hessen) Gründungsjahr: 2008 Daume, Sebastian Jahrgang: 1982 Geschäftsführer YNEO GmbH Frankfurter Str. 110 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2020 Anzahl der Beschäftigten: 5 Fleckenstein, Konrad Jahrgang: 1968 Geschäftsführer Fleckenstein & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH Bahnhofstr. 40 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 1996 Anzahl der Beschäftigten: 14 Hänel, Christoph Jahrgang: 1980 Geschäftsführer SCS Schüllermann Consulting GmbH Robert-Bosch-Str. 5 63303 Dreieich Gründungsjahr: 1987 Anzahl der Beschäftigten: 2 » 26 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 5 6 7 8 Kehm, Michael Jahrgang: 1973 Geschäftsführer Wegner & Partner GmbH Agentur für Absatzmarketing Frankfurter Str. 111 b 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1995 Anzahl der Beschäftigten: 30 King, Dr. Hanna Jahrgang: 1983 Geschäftsführerin Dreiwert Consulting GmbH Otto-Hahn-Str. 36 63303 Dreieich Gründungsjahr: 2022 Anzahl der Beschäftigten: 3 Mayer, Friedrich Paul Jahrgang: 1961 Inhaber Friedrich Paul Mayer Unternehmensberatung Talstr. 4 63128 Dietzenbach Gründungsjahr: 1991 Pfeiffer, Ingrid Jahrgang: 1966 pers. haftende Gesellschafterin Ingrid Pfeiffer & Jörg Pfeiffer GbR jiP-Impulse Unternehmerberater Kreuzstr. 18 63165 Mühlheim am Main Gründungsjahr: 2023 9 Weitz, Monika Angela Jahrgang: 1961 Inhaberin Monika Angela Weitz Unternehmensbaum® Unterneh- mensberatung Schulstr. 29 63110 Rodgau Gründungsjahr: 2002 Anzahl der Beschäftigten: 3 Wahlgruppe XII: Bildung, Freizeit, Gesundheit, Büroservice In dieser Wahlgruppe sind 3 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Albrecht, Bernd Jahrgang: 1960 Geschäftsführer Berufsakademie Rhein-Main GmbH Am Schwimmbad 3 63322 Rödermark Gründungsjahr: 2002 Anzahl der Beschäftigten: 45 Missalla, Dr. Adalbert Horst Jahrgang: 1955 Geschäftsführer Ortho-Klinik Rhein-Main GmbH Frankfurter Str. 108 63067 Offenbach am Main Gründungsjahr: 2004 Anzahl der Beschäftigten: 65 Suhr, Friedrich Jürgen Jahrgang: 1955 Geschäftsführer Suhr Punkt GmbH Friedensallee 40 63263 Neu-Isenburg Gründungsjahr: 1994 Anzahl der Beschäftigten: 1 Wiegand, Alisha Jahrgang: 1989 Inhaberin Alisha Wiegand Alisha Coaching Adolph-Kolping-Str. 5 63128 Dietzenbach Gründungsjahr: 2021 „Wählen heißt mitbestimmen, nicht wählen heißt bestimmt werden. Wir sind die Wirtschaft, nicht die Politik!“ Frank Bartenstein, BWS Sicherheitsdienste Harlass-Roth Bartenstein GmbH, Offenbach am Main 27Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 Wahlgruppe XIII: Sicherheit, Personalvermittlung, sonstige Dienstleistungen In dieser Wahlgruppe sind 3 Vollversammlungsmitglieder zu wählen. 1 2 3 4 Haydar, Sirri Jahrgang: 1972 Geschäftsführer HS Dienstleistungen GmbH Industriestr. 12 63533 Mainhausen Gründungsjahr: 1997 Anzahl der Beschäftigten: 300 Kappe, Arnd Hinrich Jahrgang: 1966 Geschäftsführer Messe Offenbach GmbH Kaiserstr. 108–112 63065 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1950 Anzahl der Beschäftigten: 10 Reimelt, Violetta Jahrgang: 1957 Geschäftsführerin Viva FamilienService GmbH Hohe Str. 21 63322 Rödermark Gründungsjahr: 2005 Anzahl der Beschäftigten: 22 Rotolo, Gaetano Jahrgang: 1976 Inhaber Gaetano Rotolo Ninos Gartenpflege Offenbacher Landstr. 38 63500 Seligenstadt Gründungsjahr: 2023 5 Stenger, Sven Jahrgang: 1978 Geschäftsführer Stenger Garten- und Landschafts-Service Gesellschaft mit beschränkter Haftung Hanauer Str. 409 63075 Offenbach am Main Gründungsjahr: 1948 Anzahl der Beschäftigten: 45 „Die Stimme zur Vollversamm- lungswahl verleiht meinem Unternehmen und der Wirtschaft eine Stimme gegenüber der Politik. Wer nicht wählt gibt das Steuer teilweise aus der Hand. (gilt nicht nur für die IHK-Wahl;-)“ Rainer Weihe, Seippel & Weihe Kommunikationsberatung GmbH, Offenbach am Main 28 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA IHK- WAHL 2024 Erläuterungen zu der Wahl Die Wahl erfolgt als Briefwahl oder als elektroni- sche Wahl nach den Bestimmungen der Wahl- ordnung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main vom 8. Dezember 2022. Die Wahlfrist endet am 20. Februar 2024, 12:00 Uhr. Im Falle der Briefwahl müssen die Wahl- unterlagen also spätestens um 12:00 Uhr am 20. Februar 2024 in der IHK Offenbach am Main, Frankfurter Straße 90, 63067 Offenbach am Main, eingegangen sein. Die Onlinewahl- möglichkeit endet ebenfalls am 20. Februar 2024, um 12:00 Uhr. Danach ist ein Einloggen in das Wahlsystem nicht mehr möglich. Briefwahlunterlagen, die nach dem 20. Feb- ruar 2024, 12:00 Uhr, bei der IHK Offenbach am Main eingehen, sind ungültig. Ungültig sind auch Stimmzettel, die Zusätze, Strei- chungen oder Vorbehalte aufweisen oder die die Absicht des Wahlberechtigten nicht klar erkennen lassen. Die Wahlberechtigten werden hiermit auf- gerufen, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Jedes wahlberechtigte Unternehmen erhält die Wahlunterlagen für die Briefwahl oder Onlinewahl per Post. Die Versendung der Unterlagen erfolgt Mitte Januar 2024. Im Falle der Onlinewahl wird der Wähler nach seiner Anmeldung in wenigen Schritten durch die Wahl geführt. Das Onlinewahlsystem ist frei- geschaltet ab dem 18. Januar 2024, 00:00 Uhr. Im Falle der Briefwahl und auch der Online- wahl kennzeichnet der bzw. die Wahlberech- tigte die von ihr bzw. ihm gewählten Kandida- ten dadurch, dass er bzw. sie deren Namen auf dem Stimmzettel ankreuzt bzw. markiert. Für eine gültige Wahl dürfen höchstens so viele Bewerber angekreuzt/markiert werden, wie in der Wahlgruppe zu wählen sind. Die Zahl der Bewerber, die auf dem Stimmzettel höchstens angekreuzt/markiert werden dürfen, ist auf dem Stimmzettel vermerkt. Der Stimmzettel ist ungültig, wenn kein Bewerber angekreuzt wurde oder mehr als die genannte Zahl der Bewerber. Im Falle der Briefwahl ist der Stimm- zettel in einem verschlossenen neutralen Umschlag mit dem Kennzeichen „IHK-Wahl“ und dem Wahlschein, aus welchem sich die Berechtigung zur Ausübung des Wahlrechts ergibt, an den Wahlausschuss der IHK Offen- bach am Main zurückzusenden. Die rechtzeitig bei der IHK Offenbach am Main eingegangenen Wahlumschläge werden erfasst und nach Prüfung der Wahlberechtigung unverzüglich ungeöffnet in die Wahlurne gelegt. Mehrere in einem Umschlag enthaltene Stimmzettel gelten als ein Stimmzettel, wenn ihre Kennzeichnung gleichlautend oder nur einer von ihnen gekennzeichnet ist, anderen- falls zählen sie als ungültiger Stimmzettel. Über die Gültigkeit der abgegebenen Stim- men und über alle sich bei der Wahlhandlung und bei der Ermittlung des Wahlergebnisses sich ergebenden Anstände entscheidet der Wahlausschuss. Ungültig sind auch Stimmzettel, die nicht in einem verschlossenen Wahlumschlag ein- gehen. Rücksendeumschläge, die lediglich den Wahlumschlag, nicht jedoch den Wahlschein enthalten, werden zurückgewiesen. Das gilt auch, falls der Wahlschein im Wahlumschlag versendet wurde und nicht vollständig aus- gefüllt ist. Die Auszählung der per Briefwahl eingegange- nen Stimmzettel findet statt am 21. Februar 2024 ab 13:00 Uhr. Die Ergebnisse der Onlinewahl sind vom Wahlausschuss bereits vor der Auszählung der Briefwahlstimmen am 21. Februar 2024 abge- rufen worden und liegen damit bereits vor. In einem ersten Schritt wird geprüft werden, ob ein Unternehmen sowohl an der Onlinewahl als auch der Briefwahl teilgenommen hat. Nach der Wahlordnung geht die Onlinewahl vor, so dass die entsprechenden Briefwahl- unterlagen aussortiert werden, wenn eine Onlinewahl erfolgte. Die Ergebnisse der Onlinewahl und der Briefwahl werden in der Folge zusammengeführt. Gewählt sind in den einzelnen Wahlgruppen die Kandidaten, welche die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, welches ein Mitglied des Wahlausschusses zieht; das Gleiche gilt für die Reihenfolge der Nachfolgemitglieder bei Stimmengleichheit. Unverzüglich nach Abschluss der Wahl stellt der Wahlausschuss das vorläufige Wahlergeb- nis fest, fertigt über den Wahlablauf eine Niederschrift an und macht die Namen der gewählten Bewerber bekannt. Einsprüche gegen die Feststellung des Wahl- ergebnisses müssen innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses schriftlich beim Wahlausschuss eingegangen sein. Der Einspruch ist auf die Wahl inner- halb der Wahlgruppe des Wahlberechtigten beschränkt. Über Einsprüche gegen die Feststellung des Wahlergebnisses entscheidet der Wahlausschuss. Gegen die Entscheidung des Wahlausschusses kann innerhalb eines Monats Widerspruch erhoben werden. Soweit der Wahlausschuss dem Widerspruch nicht abhilft, entscheidet die Vollversammlung der IHK Offenbach am Main. Einsprüche gegen die Feststellung des Wahl- ergebnisses und Widersprüche gegen die Entscheidung des Wahlausschusses sind zu begründen. Sie können nur auf einen Verstoß gegen wesentliche Wahlvorschriften gestützt werden, durch die das Wahlergebnis beein- flusst werden kann. Gründe können nur bis zum Ablauf der Widerspruchsfrist vorgetragen werden. In einem Wahlprüfungsverfahren einschließlich eines gerichtlichen Verfahrens werden nur die bis zum Ablauf der Wider- spruchsfrist vorgetragenen Gründe berück- sichtigt. Für Zuschriften an den Wahlausschuss bitten wir Sie, folgende Kontaktdaten zu verwenden: IHK Offenbach am Main Wahlausschuss Frankfurter Str. 90, 63067 Offenbach am Main Fax: 069 8207-229 E-Mail: wahlausschuss@offenbach.ihk.de Offenbach am Main, den 12. Oktober 2023 Der Wahlausschuss der IHK Offenbach am Main Dr. Bernd Hennecke Vorsitzender 29Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 TITELTHEMA Präventionsprogramm für Logistik-Unternehmen Vorbeugen statt Ausfall Wenn Berufskraftfahrer ausfallen, geraten ihre Arbeitgeber in Bedrängnis. Um das zu vermeiden, hat die MPU-Akademie Offenbach das Präventionsprogramm „Vorbeugen statt Ausfall“ entwickelt. Im Interview nennt Geschäftsführer Gunnar Hoyer Details. Der Psychologe Gunnar Hoyer ist Geschäftsführer der 2013 gegrün- deten MPU-Akademie. Mit seinem Spezialisten-Team unterstützt er Menschen bei der Vorbereitung auf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU). Ein neues Programm der MPU-Akademie bietet beständige Lösungen für die besonderen Herausforderungen der Logistikbranche an. Es geht darum, Unzufriedenheit, Ausfallzeiten, riskantes Fahrverhalten und Unfälle zu vermeiden. Herr Hoyer, was ist so speziell an der Situation der Berufskraftfah- rer, dass Sie sie in den Fokus eines eigenen Präventionsprogramms gerückt haben? Berufskraftfahrer sind das Rückgrat der Logistikbranche. Ihr Verlust, sei es durch Fluktuation oder Führerscheinentzug, kann für Unterneh- men dramatische Folgen haben. Wir haben beobachtet, wie gerade Lkw-Fahrer und Paketzusteller verzweifelt zu uns kamen, nachdem sie ihre Fahrerlaubnis verloren hatten. In kleineren Unternehmen, wo eine interne Versetzung oft nicht möglich ist, führt dies fast immer zu einem Jobverlust. Unser Ziel ist es, dieses Risiko zu minimieren. Welche Branchen oder Unternehmen möchten Sie mit diesem Programm erreichen? Unser Programm richtet sich an eine breite Palette von Unternehmen, von kleinen Subunternehmen im Paketdienst bis zu mittelständischen Logistikunternehmen. Die Herausforderungen, wie Termindruck oder Kommunikationsmängel, sind in allen Betriebsgrößen ähnlich. Durch unsere verkehrspsychologische Arbeit mit den Fahrern, unzählige Gespräche und Analysen haben wir einen guten Einblick in die Prob- leme der Logistikbranche erhalten. Berufskraftfahrer stehen unter hoher Belastung. Fo to : A do be S to ck - lit tle w ol f1 98 9 30 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 RATGEBER Neben einem falschen Sicherheitsgefühl der Fahrer sind oft die Arbeitsbedingungen, der Termindruck, suboptimale Gebietsaufteilung oder unzureichende Verständigung zwischen Disposition und Fahrern ursächlich für Verkehrsverstöße. Hier sehen wir als Verkehrspsycho- logen und Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologen gute Optimierungsmöglichkeiten für Unternehmer und Fahrer. Wie sind Sie und Ihr Team für diese spezielle Aufgabe qualifiziert? Unsere Expertise basiert auf tiefgehenden Einblicken in die Logistik- branche und langjähriger Erfahrung in der Verkehrspsychologie. Bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) haben wir an präventiven Sicherheitskonzepten für den industriellen Bereich geforscht. Dieses Wissen kann ausgezeichnet auf die Logistikbranche übertragen werden. Ferner bin ich selbst auch Unternehmer und habe daher einen geschärften Blick auf die wirtschaftlichen Ziele eines Unternehmens. Die Kombination aus diesem unternehmerischen Blickwinkel, der Verkehrs- und Arbeitspsychologie birgt ein erheb- liches Potenzial und ermöglicht umfassende Veränderungsansätze für unsere Kunden. Können Sie uns Ihren methodischen Ansatz näher erläutern? Bei umfassenden Veränderungsprozessen ist es wichtig, alle Betrof- fenen mit ins Boot zu holen. Zuerst führen wir eine Ist-Analyse mit verschiedenen Gruppen durch – von den Fahrern bis zur Geschäftsfüh- rung. Gemeinsam erarbeiten wir, wo die Probleme im Einzelnen genau liegen (zum Beispiel Termindruck, Routenplanung, Kommunikation). Basierend darauf entwickeln wir individuelle Maßnahmen, die auf Realisierbarkeit geprüft und dann umgesetzt werden. Dieser Prozess wird kontinuierlich evaluiert und angepasst. Welchen zeitlichen und finanziellen Aufwand sollten interessierte Unternehmen einkalkulieren? Der Aufwand variiert je nach Betriebsgröße und Bedarf. Wir bieten alles, von eintägigen Seminaren bis zu einer langfristigen Begleitung im Veränderungsprozess an. Die Kosten richten sich nach dem Umfang der jeweiligen Maßnahmen. Wann sehen Sie das Ziel Ihres Präventionsprogramms als erreicht an und wie geht es danach weiter? Das Ziel ist erreicht, wenn die vorab definierten Kennzahlen stimmen, sei es in Bezug auf Pünktlichkeit oder auf die Reduzierung von Ver- kehrsverstößen. Die langfristige Stabilisierung der Veränderungen ist jedoch entscheidend, weshalb uns eine kontinuierliche Begleitung und Evaluierung besonders am Herzen liegt. Die MPU-Akademie Offen- bach zeigt mit „Vorbeugen statt Ausfall“, dass proaktive Ansätze und tiefgreifendes Branchenverständnis Schlüsselkomponenten für den Erfolg in der Logistik sind. Mit einer Mischung aus Verkehrspsychologie und betrieblicher Praxis bietet das Programm Unternehmen nicht nur eine Absicherung, sondern auch die Möglichkeit zu einer wichtigen Veränderung. Die Fragen stellte Birgit Arens, IHK Offenbach am Main Kontakt Gunnar Hoyer Telefon 069 34873291 info@mpu-akademie.eu https://mpu-akademie.eu Übertragung der Aufgabe der Ausstellung von Carnets auf die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar Die Vollversammlung der IHK Offenbach am Main hat in ihrer Sitzung vom 21. Sep- tember 2023 folgenden Beschluss in Sachen Ausstellung von Carnets gefasst: Die Vollversammlung der IHK Offenbach am Main stimmt der Übertragung der gesetzlichen Aufgabe der Ausstellung von Carnets auf die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar zu und ermächtigt ihre Präsidentin und ihren Hauptgeschäftsführer, mit der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar eine entsprechende Vereinbarung zu schließen. Offenbach am Main, den 12. Oktober 2023 Kirsten Schoder-Steinmüller Markus Weinbrenner Präsidentin Hauptgeschäftsführer Genehmigung des Beschlusses durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit Schreiben vom 3. November 2023 Ausfertigung: Offenbach am Main, den 9. November 2023 Kirsten Schoder-Steinmüller Markus Weinbrenner Präsidentin Hauptgeschäftsführer 31Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 RATGEBER | BEKANNTMACHUNG BEKANNTMACHUNG Wirtschaftssatzung der IHK Offenbach am Main – Geschäftsjahr 2024 Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main hat am 7. Dezember 2023 gemäß den §§ 3 und 4 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) vom 18.12.1956 (BGBI. I S. 920), zuletzt geändert durch Art. 1 des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 7. August 2021 (BGBl. I S. 3306), und der Beitragsordnung vom 4. Dezember 2007, zuletzt geändert durch Beschluss der Vollversammlung vom 15. März 2018, folgende Wirt- schaftssatzung für das Geschäftsjahr 2024 (1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024) beschlossen: I. Wirtschaftsplan Der Wirtschaftsplan wird wie folgt verabschiedet: 1. im Erfolgsplan mit Erträgen in Höhe von 10.801.000 EUR – davon Erträgen aus Beiträgen und Umlagen in Höhe von 8.730.000 EUR – davon Erträgen aus Gebühren in Höhe von 1.033.800 EUR – davon Erträgen aus Entgelten in Höhe von 575.100 EUR – davon sonstigen betrieblichen Erträgen 462.100 EUR – im Erfolgsplan mit Aufwendungen in Höhe von –12.799.900 EUR – davon Materialaufwand in Höhe von –1.014.700 EUR – davon Personalaufwand in Höhe von –6.414.500 EUR – davon Abschreibungen in Höhe von –440.000 EUR – davon sonstiger betrieblicher Aufwand –4.930.700 EUR mit einem Finanzergebnis in Höhe von –246.500,00 EUR Sonstige Steuern –73.200 EUR mit einem voraussichtlichen Ergebnisvortrag in Höhe von 3.205.900 EUR mit einem Saldo der Rücklagenveränderungen in Höhe von 887.300 EUR 2. im Finanzplan mit Investitionseinzahlungen in Höhe von 0 EUR Investitionsauszahlungen in Höhe von –500.000 EUR II. Beitrag 1. Unternehmen, die im Handels- oder Genossenschaftsregister eingetragen sind, sind Kaufleute im Sinne dieser Wirtschaftssatzung. Natürliche Personen und Personengesellschaften, die nicht im Handels- oder Genossenschaftsregister eingetragen sind, und eingetragene Vereine, wenn nach Art oder Umfang ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb nicht erforderlich ist, sind vom Beitrag freigestellt, soweit ihr Gewerbeertrag nach dem Gewerbesteuer- gesetz oder, soweit für das Bemessungsjahr ein Gewerbesteuermessbetrag nicht festgesetzt wird, ihr nach dem Einkommensteuergesetz ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 € nicht übersteigt. Nicht in einem der vorgenannten Register eingetragene natürliche Personen, die ihr Gewerbe nach dem 31. Dezember 2003 angezeigt und in den letzten fünf Wirt- schaftsjahren vor ihrer Betriebseröffnung weder Einkünfte aus Land- und Forst- wirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erzielt haben, noch an einer Kapitalgesellschaft mittelbar oder unmittelbar zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, sind für das Geschäftsjahr der IHK, in dem die Betriebseröffnung erfolgt, und für das darauf folgende Jahr von der Umlage und vom Grundbeitrag sowie für das dritte und vierte Jahr von der Umlage befreit, wenn ihr Gewerbe- ertrag, hilfsweise der Gewinn aus Gewerbebetrieb, 25.000 € nicht übersteigt. 2. Als Grundbeiträge sind zu erheben von 2.1 Nichtkaufleuten a) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 25.000 €, soweit nicht die Befreiung nach Ziffer II. 1 eingreift 50,00 € b) mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 25.000 € 70,00 € 2.2 Kaufleuten mit einem Verlust oder mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 37.000 € 220,00 € 2.3 Kaufleuten mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, ab 37.001 € 330,00 € 2.4 allen IHK-Mitgliedern, die nicht nach Ziffer II.1. vom Beitrag befreit sind und ein Kriterium der zwei nachfolgenden Kriterien erfüllen: – mehr als 500.000.000 € Bilanzsumme – mehr als 50.000.000 € Umsatz – auch wenn sie sonst nach Ziffer II. 2.1 – 2.3 zu veranlagen wären –500,00 € 2.5 Kapitalgesellschaften, die nach Ziffer II. 2.2. – 2.4. zum Grundbeitrag veranlagt werden und deren Tätigkeit sich in der Komplementärfunktion in einer ebenfalls der IHK Offenbach zugehörigen Personenhandelsgesellschaft erschöpft, wird der Grundbeitrag auf Antrag um 25 % ermäßigt. 2.6 Gesellschaften mit Verwaltungssitz im Bezirk der IHK Offenbach, deren sämtliche Anteile von einem im Handelsregister eingetragenen Unternehmen gehalten werden, das seinen Verwaltungssitz im Bezirk der IHK Offenbach hat, wird der Grundbeitrag auf Antrag ebenfalls um 25 % ermäßigt. 3. Als Umlagen sind zu erheben 0,26 % des Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von 15.340 € für das Unter- nehmen zu kürzen. 4. Soweit der Grundbeitrag nach II. 2.4. und die Umlage nach Ziffer II.3. sich zusam- men auf weniger als 5.000,00 € belaufen, beträgt der Beitrag 5.000,00 €. 5. Die Beitragserhebung für das Jahr 2024 erfolgt ebenfalls wieder mit einer Voraus- zahlung in Höhe von 100 %. 6. Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb für das Bemes- sungsjahr nicht bekannt ist, wird eine Vorauszahlung des Grundbeitrages und der Umlage auf der Grundlage des letzten der IHK vorliegenden Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb erhoben. Soweit der IHK bisher keine Daten bekannt sind, erfolgt bei Kaufleuten zunächst eine vorläufige Veranlagung mit dem jeweiligen Grundbeitrag in der untersten Staffel. III. Kredite 1. Investitionskredite Für Investitionen können Kredite in Höhe von 0,00 Euro aufgenommen werden. 2. Kassenkredite Zur Aufrechterhaltung der ordnungsgemäßen Kassenwirtschaft dürfen Kassenkre- dite bis zur Höhe von 0,00 Euro aufgenommen werden. IV. Gesamtdeckungsprinzip, Deckungsfähigkeit Alle Erträge dienen, soweit nichts anderes bestimmt ist, zur Deckung aller Aufwen- dungen (Gesamtdeckungsprinzip). Zweckgebundene Mehrerträge sind nur für damit verbundene Mehraufwendungen zu verwenden. Personalaufwand und alle übrigen Aufwendungen sind insgesamt gegenseitig deckungsfähig. Investitionsausgaben werden ebenfalls für gegenseitig deckungsfähig erklärt. Die vorstehende Wirtschaftssatzung wird hiermit ausgefertigt und im Mitteilungsblatt „Offenbacher Wirtschaft“, Heft Januar/Februar 2024 sowie im Internet veröffentlicht. Offenbach am Main, den 7. Dezember 2023 Kirsten Schoder-Steinmüller Markus Weinbrenner Präsidentin Hauptgeschäftsführer 32 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BEKANNTMACHUNG Beträge in T€ Plan 2024 Ist 2022Erfolgsplan für das Jahr 2024 Plan 2023Kontengr. 9.235,4 8.135,0 8.730,01. Erträge aus IHK-Beiträgen 50 1.416,4 875,0 1.055,0davon - Erträge IHK-Beiträge Vorjahre 500 167,3 175,0 200,0- Grundbeiträge Vorjahre 50000 1.249,0 700,0 855,0- Umlagen Vorjahre 50010 7.819,0 7.260,0 7.675,0- Erträge IHK-Beiträge lfd. Jahr 501 3.063,3 2.770,0 2.850,0- Grundbeiträge lfd. Jahr 50100 4.755,7 4.490,0 4.825,0- Umlagen lfd. Jahr 50110 1.096,2 1.020,7 1.033,82. Erträge aus Gebühren 51 812,7 752,2 780,0davon - Erträge aus Gebühren Berufsbildung 510 51,1 68,0 72,5- Erträge aus Gebühren Weiterbildung 512 232,3 200,5 181,3- Erträge aus sonstigen Gebühren 513 520,8 680,3 575,13. Erträge aus Entgelten 52 0,0 0,0 0,04. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen 530 0,0 0,0 0,05. Andere aktivierte Eigenleistungen 532 853,5 439,8 462,16. Sonstige betriebliche Erträge 54 44,4 31,9 30,5- davon: Erträge aus öffentlichen Zuwendungen 541 77,4 13,1 8,8- davon: Erträge aus Erstattungen 542 0,0 0,0 0,0- davon: Erträge aus Abführung an gesonderte Wirtschaftspläne 59001 11.705,8 10.275,8 10.801,0Betriebserträge -834,4-993,7-1.014,77. Materialaufwand 60-61 -142,4-183,0-179,2a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und für bezogene Waren 60 -692,0-810,7-835,5b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 61 -5.726,9-6.058,1-6.414,58. Personalaufwand 62,64 -4.248,6-4.509,0-4.882,2a) Gehälter 62 -1.478,4-1.549,1-1.532,3b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 64 -369,2-420,0-440,09. Abschreibungen 65 -369,2-420,0-440,0a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 650-656 0,0 0,0 0,0b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens , soweit diese die in der IHK üblichen Abschreibungen überschreiten (Haus der Wirtschaft) 657+658 -3.122,4-5.418,8-4.930,710. Sonstige betriebliche Aufwendungen 66-69 0,0 0,0 0,0- davon: Zuführungen an gesonderte Wirtschaftspläne 79000 -10.052,9-12.890,6-12.799,9Betriebsaufwand 1.652,9-2.614,8-1.998,9Betriebsergebnis 0,0 0,0 0,011. Erträge aus Beteiligungen 55 20,6 0,0 0,012. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 56 -31,3 3,5 3,513. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57 0,1 0,0 0,0- davon: Erträge aus Abzinsung 579 -36,7 0,0 0,0- davon: Verwahrkosten 579 0,0 0,0 0,014. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 74 -224,9-250,0-250,015. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 75 -224,9-250,0-250,0- davon: Aufwendungen aus Aufzinsung 759 -235,5-246,5-246,5Finanzergebnis Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -2.245,4 -2.861,3 1.417,4 0,0 0,0 0,016. Außerordentliche Erträge 58 0,0 0,0 0,017. Außerordentliche Aufwendungen 76 0,0 0,0 0,018. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 77 -73,4-73,4-73,219. Sonstige Steuern 70 26.10.2023 Seite 1 von 2Friedrich Rixecker 14:30:30 Plan 2024 Ist 2022Erfolgsplan für das Jahr 2024 Plan 2023Kontengr. 20. Jahresergebnis (+ Jahresüberschuss / - Jahresfehlbetrag) -2.318,6 -2.934,7 1.343,9 1.677,4 971,9 3.205,921 Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr 1.750,7 1.962,8 2.613,022. Entnahmen aus Rücklagen 500,0 1.306,8 1.500,0a) aus der Ausgleichsrücklage 80410 1.250,7 656,0 1.113,0b) aus anderen Rücklagen 80412 -811,0 0,0-3.500,323. Einstellungen in Rücklagen 0,0 0,0 0,0a) in die Ausgleichsrücklage 80400 -811,0 0,0-3.500,3b) in andere Rücklagen 80402 24. Bilanzergebnis (+ Bilanzüberschuss / - Bilanzfehlbetrag) 0,0 0,0 3.961,0 26.10.2023 Seite 2 von 2Friedrich Rixecker 14:30:30 33Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 1 VerlagsSpecial | Banken – Partner der Wirtschaft Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de 1/2 2024 Die perfekte Unternehmensnachfolge In Hessen gibt es eine lebendige Szene für Gründungen und Unternehmensnachfolgen – andererseits drohen erfolgver- sprechende Vorhaben zu scheitern, weil ihnen die benötigten Sicherheiten für eine Finanzierung durch eine Bank oder Spar- kasse fehlen. Genau an dieser Stelle kommt die Bürgschafts- bank ins Spiel und ersetzt diese Sicherheiten – damit die bes- ten Ideen des Landes auch die beste Finanzierung bekommen. Mit einer Bürgschaft oder Garantie der Bürgschaftsbank werden viele Investitionen erst ermöglicht, zudem werden Finanzierun- gen deutlich preiswerter, da die Bürgschaft der BB-H aus Sicht der Hausbanken eine erstklassige Sicherheit darstellt. In jeder Hinsicht immer bedeutsamer wird das Thema Unterneh- mensnachfolge. Und so ein Kauf eines funktionierenden Unter- nehmens mit Betriebsausstattung, Material und Kundenstamm ist eben in der Regel teurer als eine Neugründung. Wohl dem, der gut gespart hat – alle anderen finanzieren ihr Vor- haben. Da Banken und Sparkassen für die Vergabe eines Kredits Sicherheiten benötigen, droht an dieser Stelle mancher Grün- dertraum zu platzen. Denn die Hausbanken stellen die Frage nach Sicherheiten – über die viele Nachfolger am Anfang ihres Berufslebens eben nicht verfügen. Ein Unternehmen, bei dem die Nachfolger überzeugt haben, ist die Bühler & Sell GmbH aus Offenbach, ein mehr als 100 Jahre alter Betrieb im Elektromaschinenbau. Im Plan bei der Übernahme 2017 stand ein jährliches Umsatzwachstum von zehn Prozent. Dieser wurde seither merklich übertroffen. Die Nachfolge lief mus- tergültig ab: Der Übergeber konnte loslassen, die Übernehmer ka- men aus dem Unternehmen selbst, die Commerzbank Offenbach als Hausbank begleitete das Vorhaben professionell und wohl- wollend, die Bürgschaftsbank Hessen besicherte den Kaufpreis. Infos und Ansprechpartner bei der Bürgschaftsbank unter bb-h.de Sicherheiten für Ihren Erfolg • Selbständigkeit • Betriebsübernahme • Auftrags-Vorfinanzierung • Unternehmensvergrößerung Eine Bürgschaft sichert den Bankkredit für Ihr Vorhaben. Sprechen Sie mit uns. www.bb-h.de Tel. (0611) 1507-0 Banken – Partner der Wirtschaft S Wie werden wir erfolgreich nachhaltig und nachhaltig erfolgreich? 1 VerlagsSpecial | Banken – Partner der Wirtschaft Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de 1/2 2024 Die perfekte Unternehmensnachfolge In Hessen gibt es eine lebendige Szene für Gründungen und Unternehmensnachfolgen – andererseits drohen erfolgver- sprechende Vorhaben zu scheitern, weil ihnen die benötigten Sicherheiten für eine Finanzierung durch eine Bank oder Spar- kasse fehlen. Genau an dieser Stelle kommt die Bürgschafts- bank ins Spiel und ersetzt diese Sicherheiten – damit die bes- ten Ideen des Landes auch die beste Finanzierung bekommen. Mit einer Bürgschaft oder Garantie der Bürgschaftsbank werden viele Investitionen erst ermöglicht, zudem werden Finanzierun- gen deutlich preiswerter, da die Bürgschaft der BB-H aus Sicht der Hausbanken eine erstklassige Sicherheit darstellt. In jeder Hinsicht immer bedeutsamer wird das Thema Unterneh- mensnachfolge. Und so ein Kauf eines funktionierenden Unter- nehmens mit Betriebsausstattung, Material und Kundenstamm ist eben in der Regel teurer als eine Neugründung. Wohl dem, der gut gespart hat – alle anderen finanzieren ihr Vor- haben. Da Banken und Sparkassen für die Vergabe eines Kredits Sicherheiten benötigen, droht an dieser Stelle mancher Grün- dertraum zu platzen. Denn die Hausbanken stellen die Frage nach Sicherheiten – über die viele Nachfolger am Anfang ihres Berufslebens eben nicht verfügen. Ein Unternehmen, bei dem die Nachfolger überzeugt haben, ist die Bühler & Sell GmbH aus Offenbach, ein mehr als 100 Jahre alter Betrieb im Elektromaschinenbau. Im Plan bei der Übernahme 2017 stand ein jährliches Umsatzwachstum von zehn Prozent. Dieser wurde seither merklich übertroffen. Die Nachfolge lief mus- tergültig ab: Der Übergeber konnte loslassen, die Übernehmer ka- men aus dem Unternehmen selbst, die Commerzbank Offenbach als Hausbank begleitete das Vorhaben professionell und wohl- wollend, die Bürgschaftsbank Hessen besicherte den Kaufpreis. Infos und Ansprechpartner bei der Bürgschaftsbank unter bb-h.de Sicherheiten für Ihren Erfolg • Selbständigkeit • Betriebsübernahme • Auftrags-Vorfinanzierung • Unternehmensvergrößerung Eine Bürgschaft sichert den Bankkredit für Ihr Vorhaben. Sprechen Sie mit uns. www.bb-h.de Tel. (0611) 1507-0 Banken – Partner der Wirtschaft S Wie werden wir erfolgreich nachhaltig und nachhaltig erfolgreich? S Wie werden wir erfolgreich nachhaltig und nachhaltig erfolgreich? 3 VerlagsSpecial | Banken – Partner der Wirtschaft Finanzierung im Mittelstand Ein Kaleidoskop der Möglichkeiten Der Mittelstand ist das Rückgrat der Wirtschaft, und seine Finanzierungskraft ist ein zentraler Pfeiler für nachhaltiges Wachstum und Innovation. In diesem Kontext erscheint die Finanzierungslandschaft kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) als ein facettenreiches Spektrum, das weit über den traditionellen Kreditrahmen hinausgeht. Die Bedeutung von Liquidität für Unternehmenserfolg und Überlebensfähigkeit ist unbestritten. In der Unternehmenspra- xis scheint diese grundlegende Erkenntnis jedoch nicht immer Beachtung zu finden. Insolvenzverwalter bestätigen: Finanzie- rungsprobleme und mangelnde Planung sind häufige Ursachen für Unternehmensinsolvenzen im Mittelstand. Das Spannungs- feld zwischen dem Wunsch nach unternehmerischer Unabhän- gigkeit und der Finanzierung aus Eigenmitteln und den Markter- fordernissen, die spezifische Geschäftsmodelle und Wachstum voraussetzen, ist komplex. Die Finanzierungssituation im Mittelstand KMU stehen oft vor der Herausforderung, ihre Wachstumsam- bitionen mit angemessenen Finanzierungsquellen zu unter- mauern. Besonders in Hessen beobachtet man eine Vielzahl an Förderprogrammen, die von finanzieller Unterstützung bis hin zu Zuschüssen für die Digitalisierung reichen. Diese Maßnahmen spiegeln die dynamische Natur des Mittelstands wider, der bestrebt ist, durch Diversifikation und Innovation zu wachsen. Diversifizierte Finanzierungsquellen Mittelständische Unternehmen können heute aus einem rei- chen Portfolio an Finanzierungsmöglichkeiten schöpfen: Innenfinanzierung Diese Form der Finanzierung ist besonders für ertragsstarke Unternehmen attraktiv. Durch die Thesaurierung von Gewinnen oder die Nutzung von Rückstellungen kann ein Unternehmen seine Unabhängigkeit von externen Kapitalgebern bewahren. Diese Methode ist allerdings für neu gegründete oder defizitäre Unternehmen weniger geeignet. Bankdarlehen Sie bleiben ein beliebtes Instrument, insbesondere wegen ihrer Flexibilität in Bezug auf Laufzeiten und Konditionen. Während Kontokorrentkredite kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrü- cken, bieten langfristige Darlehen die Möglichkeit, größere In- vestitionen zu tätigen. Fo to : i St oc k / na th ap ha t 4 | VerlagsSpecialBanken – Partner der Wirtschaft www.vrbanking.de/mitgliedschaft VR Bank Dreieich-Offenbach eG Paul Stork, DietzenbachIch bin Mitglied.sich kümmert.Weil meine Bank Tel. 06103 95-3000 kontakt@vrbanking.de Private Equity Immer mehr KMU wenden sich dieser Form der Finanzierung zu. Hierbei wird Eigenkapital von privaten oder institutionellen Investoren bereitgestellt, oft mit dem Ziel, die Beteiligung nach einigen Jahren gewinnbringend zu veräußern. Gesellschafterdarlehen Diese Option ist besonders für Kapitalgesellschaften relevant, bei denen Gesellschafter zusätzliche Liquidität bereitstellen können, ohne ihre Eigenkapitalstrukturen zu verändern. Leasing Es bietet eine attraktive Alternative zur direkten Anschaffung von Wirtschaftsgütern. Durch Leasing verbessern Unterneh- men ihre Liquidität und Eigenkapitalquote, indem sie hohe An- fangsinvestitionen vermeiden. Anleihen Eine zunehmend beliebte Option für KMU mit stabilen Ge- schäftsmodellen und soliden Finanzkennzahlen. Sie ermögli- chen es Unternehmen, Kapital über den Markt zu beschaffen, erfordern jedoch einen beträchtlichen Finanzierungsbedarf und Zugang zum Kapitalmarkt. Factoring Durch den Verkauf von Forderungen können Unternehmen ihre Liquidität schnell verbessern. Diese Option ist besonders nützlich für Unternehmen, die raschen Zugang zu Bargeld be- nötigen und das Risiko von Forderungsausfällen minimieren wollen. Die Finanzierung im Mittelstand zeichnet sich durch eine be- eindruckende Vielfalt aus. Dieses Spektrum reicht von traditi- onellen Bankdarlehen bis hin zu innovativeren Methoden wie Private Equity und Factoring. Entscheidend ist, dass jedes Un- ternehmen die für seine individuellen Bedürfnisse und Ziele am besten geeignete Finanzierungsmethode findet. In einer sich ständig wandelnden Wirtschaftslandschaft ist die Fähigkeit, sich flexibel und strategisch zu finanzieren, für den Mittelstand wichtiger denn je. Fo to : i St oc k / na th ap ha t 5 VerlagsSpecial | Banken – Partner der Wirtschaft Sparkasse Offenbach Perfekt vernetzt, nachhaltig und investitionsstark So unterstützt die Sparkasse Langen-Seligenstadt Unternehmen im Wandel Herausforderungen gibt es für Unternehmen derzeit mehr als genug. Aber wie steht es um Lösungen? Max Eckhardt, Leiter Firmenkunden der Sparkasse Langen-Seligenstadt (SLS), berichtet von drängenden Fragen der regionalen Wirtschaft, welche Unterstützung geboten wird und welche Finanzthemen in Zukunft relevanter werden. Herr Eckhardt, welche Herausforderungen sind es, die Unternehmen im Kreis Offenbach am meisten beschäftigen? Der Fachkräftemangel und die Arbeitgeberattraktivität sind akute Themen. Viele Firmen würden gerne mehr Personal ein- stellen und arbeiten intensiv daran, wie das besser gelingt. Aber auch die Inflation, die Transformation der Wirtschaft und die Planungsunsicherheit bei langfristigen Investitionen treiben viele um. Wie unterstützen Sie die Firmen dabei, ihre Herausforderungen zu meistern? Ausgangspunkt ist für uns immer der intensive Austausch mit un- seren Kundinnen und Kunden, damit wir genau wissen, was sie bewegt und um sie optimal zu unterstützen. Um attraktive und passgenaue Angebote zu machen, arbeiten wir auch mit starken Partnern wie der KfW oder der Deutschen Leasing zusammen. So entstehen, zum Beispiel zur Mitarbeiterbindung, Angebote, die weit über „klassische“ Themen wie die betriebliche Altersvorsorge oder Krankenversicherung hinaus gehen. Elementar ist auch die Bereitstellung von Finanzierungen. 2022 war diesbezüglich für uns ein Rekordjahr. Und 2023 haben wir festgestellt, dass sich unsere Kunden und Kundinnen insbesondere mit Transformationsfinan- zierungen beschäftigt haben. Hier stehen wir gerne mit unserer Finanzierungsexpertise zu Verfügung. Wird das Thema „nachhaltige Transformation“ weiter an Bedeutung gewinnen? Aus meiner Sicht definitiv. Die Notwendigkeit, sich als Unter- nehmen weiterzuentwickeln, wird noch stärker spürbar wer- den. Klimaneutralität und Digitalisierung sind hierbei zentrale Stichworte. Nachhaltigkeitsgesichtspunkte spielen für viele mittlerweile auch eine größere Rolle, da damit ESG-Ziele der eigenen Kundschaft verknüpft sind. Das heißt, Ziele, die in Zu- sammenhang mit der Umwelt (Environment), der Gesellschaft (Social) oder verantwortungsvoller Unternehmensführung (Governance) stehen. Um das optimal umzusetzen, stehen wir unsere Kunden und Kundinnen mit qualifizierter Beratung und Experten für ent- sprechende Förderprogramme zur Seite, können auf ein sehr großes Netzwerk an Spezialisten unserer Partner zurückgreifen und bieten so optimale Lösungen an. Für Sie ist damit ja auch eine stetige Weiterentwicklung verbunden. Wir haben uns ganz intensiv auf verschiedenen Ebenen weiter- entwickelt: In Bezug auf die genannten Themen, aber auch in Be- zug auf den Wunsch nach zeit- und ortsunabhängiger Betreuung und danach, noch mehr direkt online erledigen zu können. Das werden wir noch weiter verstärken und freuen uns sehr darauf, innovativ und mit viel Energie den Weg in die Zukunft mit unse- ren Kunden und Kundinnen gemeinsam zu gehen. Vielen Dank für das Gespräch. Das Gespräch führte ein Redakteur des Verlags. Max Eckhardt leitet seit dem 1. 1. 2024 das Firmenkundengeschäft der SLS. Sie haben Fragen? Business-Center Telefon 0 61 82 / 92 52 70 00 E-Mail bc@sls-direkt.de www.sls-direkt.de/businesscenter Sparkasse OffenbachSparkasse Offenbach IHK. Die Weiterbildung Seminare und Workshops Fit für die Ausbildereignungs prüfung Dieser Lehrgang bereitet Sie optimal auf die schriftliche und praktische Prüfung vor. Er gibt Ihnen hilfreiche Tipps für Ihre zukünftige Rolle als Ausbilder mit auf den Weg. Teilzeit-Lehrgang www.offenbach.ihk.de/ E13890/ Online-Lehrgang in Kooperation mit didaris www.offenbach.ihk.de/E13820/ Lieferantenerklärungen – Bedeutung, Regeln, Konsequenzen Als innergemeinschaftliches Nachweispapier über den Status der Ware, aber auch für nationale Handelsgeschäfte ist die Lieferan- tenerklärung in Zeiten des globalen Handels nahezu unabdingbar. Das Seminar bringt sowohl den Ausstellern als auch den Nutzern dieser Papiere deren Bedeutung näher. Anschaulich werden die zu beachtenden Regeln und Formvorschriften dargestellt. Auch die Risiken und Folgen von Falschaus- stellungen werden gezeigt. www.offenbach.ihk.de/E13835/ Wirtschaftsfachwirt (IHK) Der Geprüfte Wirtschaftsfachwirt ist nicht nur auf einen speziellen Wirtschaftszweig ausgerichtet, sondern kann als echter „All- rounder“ in Unternehmen unterschiedlichster Branchen Führungsaufgaben wahrnehmen. Die Teilnehmer erwerben vertiefte betriebs- wirtschaftliche, rechtliche, steuerliche und fachübergreifende Qualifikationen. www.offenbach.ihk.de/E13858/ * U.-Std. = Unterrichtsstundenwww.ihkof.de/weiterbildung Alle Weiterbildungsangebote der IHK Offenbach am Main: AUSBILDER 15.01. – 24.04.2024 | IHK-Prüfungslehrgang „Ausbildung der Ausbilder (IHK)“ – Teilzeit, 90 U.-Std. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 550 Euro 19.02. – 29.04.2024 | IHK-Prüfungslehrgang „Ausbildung der Ausbilder (IHK)“ – online in Kooperation mit didaris, 60 U.-Std. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 600 Euro 11. – 15.03.2024 | Bildungsurlaub: Bildungswoche mit Ausbilderthemen, 1 Woche. 899 Euro AUßENWIRTSCHAFT – IHK-EXPORTAKADEMIE 08.02.2024 | IHK-Webinar „Lieferantenerklärungen – Bedeutung, Regeln, Konsequenzen“, Volker Martin, 1 Tag. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249 Euro 05.03. – 25.06.2024 | IHK-Zertifikatslehrgang „Exportmanager/-in (IHK)“ – online in Kooperation mit didaris, 84 U.-Std. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.672,27 Euro 06.03.2024 | IHK-Seminar „Import – Der Elektronische Zolltarif“, Christian Köhnlein, 1 Tag. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249 Euro AZUBI 15.01. – 21.02.2024 | Rechnungswesen für Auszubildende – online in Kooperation mit didaris, 36 U.-Std.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 390 Euro BETRIEBSWIRTSCHAFT & RECHNUNGSWESEN 01.03.2024 – 18.10.2025 | IHK-Prüfungslehrgang „Wirtschaftsfachwirt/-in (IHK)“, 660 U.-Std.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.990 Euro 06.03. – 22.05.2024 | IHK-Zertifikatslehrgang „GmbH-Geschäftsführung (IHK)“ – online in Kooperation mit didaris, 64 U.-Std. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.490 Euro BEWACHUNG & SICHERHEIT 27.02. – 13.03.2024 | IHK-Zertifikatslehrgang „Fachkraft für Video-Sicherheitstechnik (IHK)“ in Kooperation mit VIDEOR E. Hartig GmbH | 60 U.-Std. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2.200 Euro IMMOBILIENMANAGEMENT 27. – 28.02.2024 | IHK-Seminar „WEG-Verwaltung Teil 1: Grundlagen der WEG-Verwaltung“, Uwe Effenberger, 2 Tage. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 449 Euro 11.03.2024 | IHK-Seminar „WEG-Verwaltung Teil 2: WEG-Buchhaltung und Jahres abrechnung“, Uwe Effenberger, 1 Tag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 249 Euro MARKETING & VERTRIEB 16.02. – 26.04.2024 | IHK-Zertifikatslehrgang „Social Media Manager/-in (IHK)“ – online in Kooperation mit der DTP AKADEMIE RheinMain GmbH, 80 U.-Std.. . . . . 1.960 Euro Kontakt Sandy Wagner Telefon 069 8207-344 wagner@offenbach.ihk.de www.ihkof.de/anmelden 40 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG Das kann dein Ausbildungsplatz werden Nacht der Ausbildung erstmals in Rödermark Zur „Nacht der Ausbildung 2023“ in Rödermark hatten die städtische Wirtschaftsförderung und die IHK Offenbach am Main im November in ganz unterschiedliche Unternehmen und städtische Einrichtungen eingeladen. Die Teil- nehmerinnen und Teilnehmer lernten die Arbeitsstätten kennen und informierten sich zu Ausbildungsmöglichkeiten. Mit kostenlosen Pendelbussen konnten die Interessentinnen und Interessenten ihre Favo- riten unter den insgesamt zehn Betrieben zügig ansteuern. Das waren: das Badehaus, die Kita an der Rodau, das Rathaus Ober- Roden sowie die Unternehmen Zeppelin Systems, Hans E. Winkelmann GmbH, Incoe International Europe, Ulma Construction, Schmoll Maschinen, Videor E. Hartig und Adi- con, Gesellschaft für Bauwerksabdichtungen. Weiterführende Schulen in Dietzenbach, Rod- gau und Münster sowie die Oswald-von-Nell- Breuning-Schule in Rödermark hatten insbeson- dere ihre Abschlussklassen des Jahres 2024 auf das Info-Angebot aufmerksam gemacht. Berufsorientierung im realen Arbeitsumfeld IHK-Vizepräsidentin Violetta Reimelt zeigte sich begeistert von der guten Resonanz: „In der Stadt Offenbach bewährt sich das IHK- Veranstaltungsformat ‚Nacht der Ausbildung‘ schon länger. In Rödermark feiert es jetzt erfolgreich Premiere. Die Unternehmensver- treter und die Jugendlichen begegnen sich im realen Arbeitsumfeld und tauschen sich sehr konkret aus. Ausbilderinnen und Aus- bilder können den Fachkräften von morgen erklären, welche Aufgaben und Chancen mit bestimmten Berufen verbunden sind und vielleicht sogar sagen: ‚Das kann dein Aus- bildungsplatz werden!‘“ Bürgermeister Jörg Rotter freut sich, dass die IHK für die Nacht der Ausbildung Rödermark als erste Kommune im Kreis ausgewählt hat: „Wir engagieren uns als Stadt schon seit vielen Jahren sehr intensiv, wenn es an der Nahtstelle von Schule und Beruf darum geht, Kontakte zu knüpfen und Anschubhilfe zu geben. Die IHK würdigt es jetzt mit der ‚Nacht der Ausbildung‘ – das ist ein tolles Signal.“ Für die IHK Offenbach am Main ist die Nacht der Ausbildung ein wichtiger Baustein ihres umfangreichen Berufsorientierungsangebots. Zur dualen Ausbildung informiert und wirbt die IHK-Organisation derzeit auch mit der deutschlandweiten Kampagne ‚Jetzt##kön- nenlernen – Ausbildung macht mehr aus uns‘. Denn eins ist unumstritten: Die duale Ausbil- dung ist ein entscheidendes Werkzeug gegen den rasant zunehmenden Fachkräftemangel.“ Auch die Stadt Rödermark präsentierte und bewarb ihre Ausbildungsangebote während der Nacht der Ausbildung. Kontakt Alexander Krebs Telefon 069 8207-331 E-Mail krebs@offenbach.ihk.de Fo to : I H K 41Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG Zahlen zum Ausbildungsmarkt Weniger Bewerbungen und weniger Ausbildungsplätze Die Agentur für Arbeit Offenbach, die IHK Offenbach am Main und die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main präsentierten die Bilanz zum Ausbildungsmarkt 2022/23 während einer Pressekonferenz zusammen mit dem Dietzenbacher Bürgermeister Dr. Dieter Lang in der EAB – Elektroanlagenbau GmbH Rhein/Main in Dietzenbach. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Offenbach gab es im Berichtsjahr 2022/23 weniger Bewerbungen und weniger Ausbildungsstellen als im Vorjahreszeitraum. 3.192 Bewerberinnen und Bewerber waren gemel- det. Das entspricht 74 Personen oder 2,3 Prozent weniger als 2021/22. Insgesamt 131 Jugendliche waren zum Berichtsjahresende unversorgt. Im gleichen Zeitraum wurden 1.948 Ausbildungsstellen gemeldet, also 156 oder 7,4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 193 Ausbildungsstellen blieben zum Ende des Ausbildungsjahres unbesetzt. „Auch wenn im Offenbacher Agenturbezirk die Zahl der Bewerberin- nen und Bewerber die der offenen Ausbildungsstellen übersteigt, heißt dies nicht, dass viele Ausbildungsplatzsuchende leer ausgehen wür- den. Denn auch in den angrenzenden Agenturbezirken, wie beispiels- weise Frankfurt oder Darmstadt, gibt es viele Angebote für interessierte Jugendliche“, erklärte Thomas Iser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenbach. „Wir dürfen nicht nachlassen in dem Bemühen, die Jugendlichen und ihre Eltern davon zu überzeugen, dass eine duale Ausbildung ein hochwertiger und chancenreicher Ein- Im Anschluss an die Pressekonferenz zur Situation des Ausbildungsmarkts in der Region trafen Dietzenbachs Bürgermeister Dr. Dieter Lang (l.), Kai Schenkel (3. v. l.), Ausbildungsberater bei der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, und Thomas Iser (2. v. r.), Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Offenbach, Auszubildende in der EAB-Lehrwerkstatt. Fo to : A re ns / I H K 42 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG ihkof.de/weiterbildung BESSER.WEITER.BILDUNG. IHK Offenbach am Main stieg in die Berufswelt ist“, sagte Iser. Betrieben empfiehlt er, auch den Jugendlichen eine Chance zu geben, die auf den ersten Blick nicht überzeugen. Die Agentur für Arbeit biete Betrieben und Auszubildenden Unterstützung an. Berufsbilder zukunftsfähig gestalten! IHK-Vizepräsident Hans-Joachim Giegerich berichtete, dass in diesem Ausbildungsjahr bei der IHK Offenbach am Main 1.351 Ausbildungsverträge abgeschlossen wurden. Das entspricht einem Minus von 7,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Der Fachkräftemangel wirkt sich bereits negativ auf die Unternehmen aus und bremst die wirtschaftliche Entwicklung. Das wird die Unternehmen bei allen anderen Herausforderungen zukünftig in ihrer Existenz belasten. Die duale Ausbildung ist für die Unternehmen ein entscheidendes Instrument, dem Fach- kräftemangel entgegen- zuwirken. Gleichzeitig bietet sie Jugendlichen optimale Karrieremöglichkeiten für den beruflichen Lebensweg“, hob Giegerich hervor. Daher müsse die berufliche Bildung mit allen Akteuren weiter gestärkt werden. Dazu gehöre, dass die berufliche Orientierung in den Schulen verbessert, Lehrkräfte unter- stützt, Berufspraktika ausgeweitet und Unternehmen in die Berufsorientierung einbezogen werden. Er forderte: „Die Berufsbilder müssen zukunftsfähig aufgestellt wer- den, um die neuen Herausforderungen in der Arbeitswelt zu meistern. Nur dann bleibt Ausbildung für alle Beteilig- ten attraktiv.“ Die bundesweite IHK-Ausbildungskampagne „Jetzt#könnenlernen“ zahle genau darauf ein. Ihr Ziel sei es, ein neues Bewusstsein für das Thema Ausbildung zu schaffen – bei Jugendlichen, Eltern, Schulen und Unter- nehmen. „Das Handwerk ist als wichtiger Wirtschaftssektor auch in Offenbach auf junge Fachkräfte angewiesen, um fit für die Zukunft zu sein“, ergänzt Kai Schenkel, Ausbildungsbera- ter bei der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Das Handwerk biete nicht nur Berufe, sondern Berufungen, etwa für Menschen, die sich zum Beispiel im Sanitär-Hei- zung-Klima-Gewerk für mehr Nachhaltigkeit einsetzen wollen. Gute Ausbildungs- und Arbeitsangebote in Dietzenbach Dietzenbachs Bürgermeister Dr. Dieter Lang betonte: „Die Nachwuchsförderung liegt uns am Herzen – nicht nur in der Stadtverwaltung, wo wir momentan rund 70 Auszubil- dende, Praktikantinnen, Praktikanten und FSJler beschäf- tigen, sondern auch in unserer Kreisstadt mit den ansässi- gen Firmen, die gute Ausbildungsangebote machen. Auch nach ihrer Ausbildung können junge Menschen in Dietzenbach von einem stetig wachsenden Angebot an Unternehmen und damit auch Arbeitsplätzen profitieren sowie von einer sehr guten Infrastruktur und einem attraktiven Standort in der Metropolregion Frankfurt- Rhein-Main.“ Die Gastgeberin der Pres- sekonferenz, die EAB Elektroanlagenbau GmbH Rhein/ Main, ist ein innovatives, expandierendes Unternehmen im Bereich Elektrotechnik. Sie gehört zur in zwölf Ländern agierenden Elevion Group mit Sitz in Jena, die sich zu Europas führenden Anbietern für End-to-End-Lösungen zur Dekarbonisierung und Erhöhung der Energieeffizienz zählt. Aktuell werden bei EAB in Dietzenbach 60 junge Menschen ausgebildet. In der EAB-Lehrwerkstatt tausch- ten sich die Gäste mit Auszubildenden und Ausbildern des Unternehmens aus. www.offenbach.ihk.de/ausbildung-weiterbildung www.eab-rhein-main.de Die duale Ausbildung ist für die Unter- nehmen ein entscheidendes Instrument, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 43Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG Fit für die Bewerbung Profis gaben Starthilfe Zu „Fit für die Bewerbung“ kamen am 23. November 2023 75 Schülerinnen und Schüler aus den Schulabgangsklassen der Mathilden-, Geschwister-Scholl-, Ernst-Reuter- und Schillerschule in die IHK. Das Patenschaftsmodell Offen- bach (PMO) veranstaltet den jährlichen Beratungstag mit der Deutschen Bank und der IHK Offenbach am Main. Wie eine echte Bewer- bungssituation – Nicolas Wagner von der Deutschen Bank im Gespräch mit einer Schülerin. Fo to : H an s- Jü rg en H er rm an n/ O ffe nb ac h Dieses Mal beantworteten 15 Personalverantwort- liche der Deutschen Bank die Fragen der Jugendli- chen und probten mit ihnen den „Ernstfall Vor- stellungsgespräch“. Fünf Mitmach-Stationen boten außerdem Wissenswertes zur Ausbildungsplatzsu- che, zur Vor- und Nachbereitung von Bewerbungs- gesprächen, zum Stärken- und Schwächenprofil, dem Dresscode für Bewerbungsgespräche sowie zum richtigen Telefonieren. „Das Bewerbungsgespräch mit den Bankern hat mir gezeigt, dass ich nicht schüchtern sein muss. Ich kann ich selbst sein und komme gut rüber. Das hilft mir bei der Planung meines Berufswunsches Architekt, der sich nach meinem Praktikum in einem Architekturbüro verfestigt hat“, sagte der 15-jährige Luciano, und die gleichaltrige Mariam bestätigt: „Der Beratungstag ist eine gute Erfahrung. Wir ler- nen, wie wir uns beim Vorstellungsgespräch ausdrü- cken können, das ist eine gute Lernübung.“ Sie weiß jetzt auch, was sie werden will: „Mein Traumberuf ist Auszubildende für Büromanagement.“ Auch der 16-jährigen Filiz hat es gefallen: „Der Tag hat mir echt vieles beigebracht. Ich wurde sehr nett und höflich beraten. Ich habe mehr zu meinen Stärken und Schwächen erfahren, was ich sehr gut fand. Den Beratungstag würde ich jeder Klassenkameradin weiterempfehlen.“ Perspektiven zeigen und Türen öffnen: Seit 2005 begleiten ehrenamtliche Paten junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben. Jörg Meyer hat das Patenschaftsmodell Offenbach (PMO) zusammen mit der evangelischen Pfarrerin Anja Harzke initiiert. Aktuell ist der Evangelische Verein für Jugend und Sozialarbeit Frankfurt e. V. Kooperationspartner des beim Jugendamt angesiedelten Projekts. www.patenschaftsmodell-of.de 44 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG tillmann-verpackungen.de Kathrin Hildebrand Geschäftsführerin 0800-TILLMANN MIT SICHERHEIT GUT VERPACKT – DANK ÜBER 70 JAHREN ERFAHRUNG. Neustart der Rotarischen Berufsinformation geglückt Erstmals nach Corona fand im November 2023 wieder die Rotarische Berufsinformation in der IHK Offenbach am Main statt. Zirka 250 Schülerinnen und Schüler aus Oberstufen- klassen der Schulen in der Region konnten sich in Gesprä- chen mit Spezialisten zu unterschiedlichsten beruflichen Werdegängen unterhalten. Hinter der Rotarischen Berufs- information stehen die fünf Rotary Clubs in Stadt und Kreis Offenbach. Diesmal boten etwa 90 Experten wie Ärzte, Lehrer, Journalisten, Ingenieure oder Marketingspezialisten und Institutionen, darunter die Bundeswehr, die Berufsakademie Rödermark oder die Kreishandwerkerschaft, jungen Men- schen Informationen zu Studiengängen und Ausbildungen, besonderen Anforderungen und Karriereaussichten. Fo to : A re ns / I H K 45Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG Beste Aus- und Weiterbildungsabsolventen der IHK Offenbach am Main geehrt „Genau die Fachkräfte, die unsere Wirtschaft braucht“ Am Dienstag, 21. November 2023, ehrte die IHK Offenbach am Main die besten Absolventen der IHK-Ausbildungsabschlussprüfungen 2023 und ihre Ausbildungsbetriebe sowie die besten Absolventen einer IHK-Weiterbildung. Drei Ausgezeichnete haben hessenweit Spitzen-Ergebnisse erreicht. Einer von ihnen hat deutschlandweit die beste Prüfung in seinem Beruf abgelegt. IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller berichtete, dass an den zurückliegenden Prüfungen im Jahr 2023 insgesamt 1.275 Auszu- bildende teilgenommen haben. 80 Prozent davon haben auf Anhieb bestanden. 43 Prüflinge haben ihre Ausbildung mit einer glatten „Eins“ im Gesamtergebnis abgeschlossen. Schoder-Steinmüller hob besonders die hessenweit besten Leistungen des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Josias Buchenroth, DB Services, Frankfurt, der Automobilkauffrau Tabea Auffermann, Autohaus Best GmbH, Mühlheim, und des Maschi- nen- und Anlagenführers Cedric Schuman, Friedrich Henkel Feinme- V. l. n. r.: Auszeichnung der drei Spitzen-Absolventen: IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner, Tabea Auffermann, Autohaus Best, Mühlheim, IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Stein- müller, Josias Buchenroth, DB Services, Frankfurt, und Cedric Schuman, Friedrich Henkel Feinmechanik KG, Rodgau. Fo to : S om m er /IH K 46 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG chanik KG, Rodgau, hervor. Buchenroth ist gleichzeitig der „Bun- desbeste“ in seinem Beruf und wurde deshalb am 11. Dezember 2023 noch einmal im Beisein von Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger von der DIHK in Berlin in der DIHK in Berlin ausgezeichnet. Praxisbezug fördert Entwicklung Die drei Spitzen-Absolventen sprachen über ihre Motivatio- nen und Pläne: Für Tabea Auffermann kam nach dem Abi kein Studium infrage: „Ehrlich gesagt fand ich keins, was mich interessiert hat, und ich wollte sowieso arbeiten gehen. Das Thema Auto hat mir schon immer Spaß gemacht, so bin ich auf den Ausbildungsberuf gekommen.“ Sie schnupperte in unter- schiedliche Bereiche im Autohaus Best hinein. Jetzt arbeitet sie im Backoffice der Großkunden-Abteilung. „Ich habe mich für das Weiterbildungsstipendium beworben. Damit würde ich dann gerne meinen Wirtschaftsfachwirt machen“, nennt sie ihr nächstes berufliches Ziel. Josias Buchenroth hat die abwechslungsreiche Arbeit, die War- tung und Instandhaltung von unterschiedlich großen Anlagen bei DB Services sehr gefallen. „Ich durfte mich viel selber aus- probieren und hatte dennoch eine gute Absicherung von dem Gesellen, mit dem ich unterwegs war“, lobt er die Betreuung während seiner Ausbildung. Cedric Schumann war schon immer sehr an Mechanik interes- siert. In der dualen Ausbildung bei Friedrich Henkel Feinmecha- nik sah er die Chance, sich zu entwickeln. Das hat sich bestätigt: „Mir wurde sehr praxisorientiert das Einmaleins des Stanzens und Umformens von Grund auf vermittelt. Ich konnte mich unter der Anleitung meines Ausbilders entwickeln und so meine optimale Leistung erbringen“, sagt er. Er arbeite nun eigenstän- dig und eigenverantwortlich an verschiedenen Stanzautomaten, Exzenter- und Einlegepressen. Eine Weiterbildung, zum Beispiel zum Maschinenbau-Techniker, will er in den nächsten Jahren anstreben. Die drei Absolventen einer IHK-Weiterbildung, die im Rahmen der Feier geehrt wurden, haben ihre Ausbildereignungsprüfung mit der Note „Eins“ bestanden. Duale Ausbildung aktiv bewerben Die IHK-Präsidentin rief die frischgebackenen Nachwuchs- fachkräfte dazu auf, für die duale Ausbildung zu werben: „Sie beweisen, wie gut das Erfolgsmodell duale Ausbildung funk- tioniert. Sie sind genau die Fachkräfte, die unsere Wirtschaft braucht, und von denen täglich in der Zeitung steht, dass es viel zu wenige davon gibt. Erzählen Sie anderen von Ihrer dualen Ausbildung und Ihrem grandiosen Einstieg ins Berufsleben!“ An die Ausbildungsbetriebe appellierte Sie, weiter Ausbildungs- plätze anzubieten, sich damit eigenen Fachkräftenachwuchs zu sichern und generell dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Sie bot ihnen an, sich an der IHK-Ausbildungskampagne zu beteiligen, mit der die IHK-Organisation derzeit deutschlandweit anhand authentischer Azubis ein neues „Lebensgefühl Ausbil- dung“ vermittelt. Mit Witz und wortgewandt führten die beiden Planet-Radio- Moderatoren Sarah Hautsch und Patrick Groß durch das Pro- gramm des Abends, den die Party-Band Doctor Blond musika- lisch gestaltete. www.offenbach.ihk.de/ausbildung-weiterbildung Sie beweisen, wie gut das Erfolgs modell duale Ausbildung funktioniert. mail@wolfsystem.de www.wolfsystem.de PRODUKTION MONTAGE PLANUNG Industrie | Gewerbe | Stahlbau Wolf System GmbH 94486 Osterhofen 09932 37-0 47Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 BILDUNG ZEIT FÜR GÄSTE STATT FÜR FORMULARE ihkof.de/wahlihkof.de/wahl IHK-Wahl_Anzeigen_OWi_210x280mm.indd 1IHK-Wahl_Anzeigen_OWi_210x280mm.indd 1 01.11.2023 16:18:0601.11.2023 16:18:06 Neu in der Profildatenbank des Enterprise Europe Network (EEN) Auf direktem Weg zu internationalen Geschäftspartnerschaften Der EEN-Online-Marktplatz listet mehr als 10.000 Firmenprofile und lässt sich nach Suchbegriffen und Regionen filtern. 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They offer also other range of products and technical assistance in order to help clients to find out the best option for their needs. Request more information: BOUA20231103017 A POLISH FILM COMPANY IS LOOKING FOR PARTNERS FROM THE FILM INDUSTRY A Polish film company with several years of international expe- rience in the production of both feature films and documentaries is looking for foreign partners from the film, production and distri- bution industries. The company is qualified to prepare sustaina- ble development plans. Request more information: BOPL20231102006 SCHAFFEN SIE AUS ALTEN WERTEN NEUE MÖGLICHKEITEN Ankauf von: Schmuck I Gold I Silber Uhren I Münzen I Barren I Bestecke I Zinn Porzellan I Figuren I Antiquitäten Seit 20 Jahren ihr Experte vor Ort! Holger Honig I Heusenstammer Straße 3 I 63179 Obertshausen Mo-Fr: 10.00 - 13.00 Uhr I 15.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung Tel. 0 6104 9 531315 I www.goldhaus-obertshausen.de Anz. Goldhaus IHK 90x57mm 10.2022.indd 1Anz. Goldhaus IHK 90x57mm 10.2022.indd 1 20.10.22 10:2420.10.22 10:24 A+ GmbH │ 63811 Stockstadt │ E-Mail: info@aplus.it │ www.aplus.it Ihr Vorteil: Alles aus einer Hand Rufen Sie uns gleich an (06027) 40 39 50 Wir kümmern uns um Ihre IT! www.aplus.it/ ueber-uns 49Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NETZWERKE NETZWERKE Auf zu neuen Horizonten WJ Offenbach auf Twinning-Touren Im Oktober und November 2023 überschritten die WJ Offenbach internationale Grenzen und waren unterwegs in Sachen Twinning. Fo to : W J O ffe nb ac h Unter Twinning verstehen die WJ die Partnerschaft zwischen ihren Kreis-, Landes- oder Bundesverbänden. Twinnings entstehen aus dem beiderseitigen Wunsch, über den eigenen WJ-Tellerrand zu blicken und Freundschaften aufzubauen. Dies geschieht durch gegenseitige Besuche, den Austausch von Erfahrungen, Hilfe bei Problemen sowie das Erleben von Kultur- oder Wirtschaftsprojekten. WJ-Hessen-Twinning in Wisconsin Mirko Braun und Thomas Krüdewagen repräsentierten die WJ Offenbach beim Hessen-Twinning in Wisconsin, USA. An zehn Tagen erlebten sie inspirierende Events und intensiven Austausch – von einem Besuch des Oktober- festes in La Crosse über Home-Staying auf Washington Island bis hin zu Besichtigungen eines Gerichts und der Kohler Company in Sheboygan. Die Reise war geprägt von Kultur-Vielfalt und Einblicken in die US-amerikanische Geschäftswelt. Bald Twinning in Finnland In Finnland wurde der Grundstein für eine vielver- sprechende Partnerschaft gelegt. Eine Delegation der WJ Offenbach, initiiert von Mirko Braun, knüpfte erste Kontakte mit dem WJ-Kreis Riihimäki-Hyvinkää (Rii-Hy). Ein Besuch bei dem weltweit agierenden Enzymherstel- ler Roal Oy bildete den Auftakt zu einem bereichernden Austausch. Bei einem Brunch im Haus eines Senatoren- paares in Monni und beim Besuch im Eisenbahnmuseum in Riihimäki zeigten sich finnische Gastfreundschaft und Technikbegeisterung. Finnische Kultur erlebten die Offen- bacher Wirtschaftsjunioren bei einem Sauna-Event. Mehr zu den WJ Offenbach Den WJ Offenbach folgen und wissen, was für junge Führungskräfte wichtig ist LinkedIn: www.linkedin.com/company/wj-offenbach/ Instagram: www.instagram.com/wjoffenbach/ Facebook: www.facebook.com/wjoff/ Wirtschaftsjunioren in Chicago. V. l. n. r.: Imad Alhawas von den WJ Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern mit Mirko Braun und Thomas Krüdewagen von den WJ Offenbach. 50 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NETZWERKE VIDEO – Safety – Guard – Tower Baustellenüberwachung Sichern Sie Ihr Eigentum Unkomplizierte Sofortmontage einer mobilen Einbruchmeldeanlage jederzeit möglich. Dem Ernstfall einen Schritt voraus • Schnelle und professionelle Sicherung Ihres Objektes innerhalb von 48 Stunden • Kostengünstig mieten Wir beraten Sie gerne individuell in allen Fragen rund um Ihre Sicherheit. Besuchen Sie unser Sicherheitscenter. Heinrich-Krumm-Straße 9 63073 Offenbach www.bws-offenbach.de Telefon: 069/888 145 Mehr berufliche Chancen eröffnen Wirtschaftsjunioren setzten ein Zeichen für Inklusion Den internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen nahmen Mitglieder der WJ Offenbach am Main zum Anlass, um Menschen zu beschenken und über Inklusion in Unternehmen zu diskutieren. Unter anderem besuchten Mitglieder der WJ Offenbach die Werkstätten Hainbachtal. Fo to : W JIn Zusammenarbeit mit der Firma Wunderle verteilten die WJ Offenbach in der Vorweih- nachtszeit 822 „Wundertüten“ in einer Wohn- anlage der Behindertenhilfe in Stadt und Kreis Offenbach e. V. sowie in den Werkstätten Hainbachtal. Sie nutzten die Gelegenheit für einen Austausch zu den Inklusionsmöglich- keiten für Mitarbeitende mit Behinderungen. Die von den WJ Offenbach verschenkten „Wundertüten“ werden selbst von Menschen mit Behinderungen produziert. Aktuell leben 9,4 Prozent der Menschen in Deutschland mit einer Behinderung. Nur drei Prozent von ihnen kamen mit einer solchen zur Welt. Trotz gesetzlicher Vorgaben für Unternehmen in Deutschland mit mehr als 20 Mitarbeitenden besetzt mehr als jedes vierte von ihnen keinen Arbeitsplatz mit schwerbehinderten Arbeitnehmenden. Grund dafür ist oft Unsicherheit: Aufgrund fehlender Erfahrungen wissen viele Betriebe nicht, wo sie mit Inklusion ansetzen sollen. Die WJ Offenbach möchten durch einen direkten Austausch mit den Betroffe- nen Abhilfe schaffen und Betrieben den Zugang zum Thema erleichtern. Die Initiatoren Jennifer Gehrke und Gino Scalinci erklärten anlässlich der Aktion: „Wir freuen uns, dass wir in der Vorweihnachtszeit so vielen Menschen eine Freude machen und gleich- zeitig auf dieses wichtige, in der Öffentlichkeit unterrepräsentierte Thema aufmerksam machen können.“ Der Dachverband der WJ Deutschland begleitete die Woche vom 27. November bis zum 3. Dezember 2023, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen. Damit hebt der Verband die Bedeutung von Vorbildern hervor und fördert den Erfahrungsaustausch als einen Vorteil des Netzwerks. www.wj-offenbach.de 51Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 Frisch vereidigt Am 20. November 2023 hat Kirsten Schoder-Steinmül- ler, Präsidentin der IHK Offenbach am Main, Dr.-Ing. Sebastian Schula, SGS Schütz Goldschmidt Schneider Ingenieurdienstleistungen im Bauwesen GmbH, Heu- senstamm, als öffentlich bestellten Sachverständigen für den Bereich „Glas im Bauwesen“ vereidigt. Fo to : H as se l/I H K Experten mit ausgewiesenem Know-how Aktuelles aus dem Sachverständigenwesen Bei den folgenden Sachverständigen wurde die öffentliche Bestellung erneuert: ❙ Dr.-Ing. Klaus Petry, Ingenieurbüro Dr. Petry & Partner mbB, Offenbach am Main, Bestellungsgebiet „Beleuchtungs- technik“ ❙ Dipl.-Ing. (FH) Klaus Meister, Dietzenbach, Bestellungsgebiet „Kraftfahrzeugschäden und -bewertung“ ❙ Dipl.-Ing. (FH) Siegfried Sieber, Dietzen- bach, Bestellungsgebiet „Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken“ ❙ Jörg Drewes, Hainburg, Bestellungsgebiet „Oldtimer und Klassiker“ ❙ Dipl.-Ing. Werner Thiel, Ing.-Büro Komp, Langen (Hessen), Bestellungsgebiet „Kraft- fahrzeugschäden und -bewertung“ ❙ Dipl.-Ing. (FH) Alexander Rebel, TGA Sach- verständige Rebel & Pielke GbR, Röder- mark, Bestellungsgebiet „Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik, Sanitärtech- nik“ ❙ Dr. techn. David Konlechner, Hainburg, Bestellungsgebiet „Verfahrenstechnische Anlagen in der chemischen Industrie (aus- genommen Bewertung)“ ❙ Dipl.-Ing. (FH) Jörg Weber, Egelsbach, Bestellungsgebiet „Überprüfung von Ver- dunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern“ ❙ Die öffentliche Bestellung von Dipl.-Ing. Jürgen Dönges, Offenbach am Main, ist am 19.10.2023 erloschen. ❙ Die öffentliche Bestellung von Dipl.- Ing. Willi Millitzer, Seligenstadt, ist am 25.10.2023 erloschen. Geprüftes Wissen Die Bezeichnungen „Sachverständiger“ und „Gutachter“ sind in Deutschland recht- lich nicht geschützt. Deshalb sind sie kein Indiz für die tatsächliche Sachkunde einer Person. Anders verhält es sich mit Sachver- ständigen, die nach § 36 Gewerbeordnung öffentlich bestellt sind. Durch die öffentliche Bestellung werden Gerichten, Unternehmen und Verbrauchern besonders zuverlässige, unparteiische und erfahrene Personen zur Verfügung gestellt. Diese Experten haben auf einem bestimmten Sachgebiet Kenntnisse und Fähigkeiten nachgewiesen, die weit über dem Durchschnitt liegen. Sachverständige für wirtschaftliche und technische Bereiche werden durch die IHKs öffentlich bestellt und vereidigt. IHK-Sachverstän diger werden? Wenn Sie bereits gutachterlich tätig sind, können Sie sich unter bestimmten Voraus- setzungen öffentlich bestellen und vereidigen lassen. Sprechen Sie uns hierzu gerne an! www.svv.ihk.de Kontakt Thomas Maier Telefon 069 8207-224 maier@offenbach.ihk.de 52 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NETZWERKE Offenbach gemeinsam weiterentwickeln Masterplan wirkt und greift weiter Zum Tag des Masterplans kamen 100 Offenbacherinnen und Offenbacher auf Einladung des IHK-nahen Vereins Offenbach offensiv und der Stadt Offenbach im November in die Alte Schlosserei der Energie versorgung Offenbach. Sie diskutierten die Umsetzung des Masterplans und Offenbachs Entwicklung. Das Planungsbüro AS+P Albert Speer + Partner GmbH, Frankfurt, hatte die Situation der Stadt und den Fortschritt der Masterplan-Maßnah- men im Vorfeld analysiert, und Stefan Kornmann von AS+P präsen- tierte die Ergebnisse: Die Einwohnerzahl von Offenbach ist von 2015 bis 2020 sowohl dank Zuzug als auch durch natürliches Wachstum auf 131.000 gestiegen. Das Durchschnittsalter liegt drei Jahre niedriger als in Hessen. Zwischen 2015 und 2020 wurden 3.750 neue Wohnungen gebaut. Die wirtschaftliche Entwicklung hat sich verzögert, könnte aber im Zusammenhang mit dem Quartier 4.0 und dem Innovations- campus gesteigert werden. Seit 2010 hat sich die Finanzsituation Offenbachs verbessert. Weil die zur Verfügung stehenden Flächen weitgehend genutzt sind, richtet sich der Fokus auf die Innenentwick- lung und Qualifizierung von Flächen. 78 Prozent der Schlüsselprojekte des Masterplans sind realisiert oder geplant. Die Kampagne, die Offenbach als „Soul OF Hessen“ zeigt, soll Offenbachs Image als junge, hippe, kreative, dynamische Stadt festigen. Aus den Gesprächen wurde deutlich, dass neben der Umsetzung der Schlüsselprojekte Themen wie Klimaschutz, Verkehr, Wohnraum, Lebensqualität und ein Fokus auf die Innenstadt und die Digitalisie- rung immer wichtiger werden. www.offenbach-offensiv.de Produktion 4.0 meets Produktdesign Netzwerke trafen sich bei MATO in Mühlheim Im November 2023 bekamen die Unternehmen aus dem Cross-Innovation- und dem Design-to- Business-Netzwerk der IHK Offenbach am Main Einblicke in die MATO GmbH & Co. KG in Mühlheim. Hans-Christian Richter, Geschäftsführer, Daniel Weidner, Geschäfts- bereichsleiter, und Michael Mentz, Werksleiter bei MATO, sowie Frank Zebner, Professor für Industrial Design an der HfG Offenbach, führten die Gäste durch das Unternehmen und die Veranstaltung. MATO zählt sich zu den Weltmarktführern für Förderbandverbinder. Großes Interesse bestand an der Plug-and-play-Lösung zur Digitali- sierung von Maschinen. Professor Zebner erklärte, wie MATO seine Produktpalette mit Hilfe von Produktdesignexperten neu aufgestellt hat. Unter anderem beschrieb er die Entwicklungsschritte des Logo- Relaunchs. Die MATO-Repräsentanten erläuterten darüber hinaus Produktionsoptimierungen mit Hilfe von innovativer Sensorik. www.mato.de www.offenbach.ihk.de/innovation-umwelt Einblicke und Austausch vor Ort im Unternehmen. Fo to : A rn dt /IH K 53Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 NETZWERKE VORSCHAU 03–04 Offenbacher WIRTSCHAFT Das Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 3–4 | 2024 Auf Zusatzzeichen und Binnengroßbuchstaben verzichten wir, weil diese die Barrierefreiheit, den Lesefluss und die Auffindbarkeit durch Suchma- schinen beeinträchtigen. Derzeit gibt es in Deutschland keine einheitlichen Regeln für eine geschlechtergerechte Sprache. In der IHK Offenbach am Main nehmen wir an der Diskussion zum Thema teil und entwickeln auch im Netzwerk der deutschlandweiten IHK-Organi- sation weitere praxisnahe, akzeptable Lösungen dazu. Sie haben Fragen, Hinweise oder Anregungen zur geschlechterneutralen Sprache? Dann schreiben Sie uns: redaktion@offenbach.ihk.de Vollbeilage Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main Ausgabedatum 1. Januar 2024 Titelbild IHK Offenbach am Main Das Magazin wird auf umweltfreundlichem FSC®-Papier klimaneutral gedruckt. Designkonzept, Gestaltung, Titelbild, Verlag und Druck Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, 60386 Frankfurt www.zarbock.de Verlagsleitung: Ralf Zarbock Anzeigendisposition Anette Kostrzewa Tel. 069 420903-75 anette.kostrzewa@zarbock.de Anzeigenpreisliste Gültig ab 1. November 2023 Mediadaten www.offenbach.ihk.de/P460 IMPRESSUM Herausgeber Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Postfach 10 08 53 63008 Offenbach am Main Frankfurter Straße 90 63067 Offenbach am Main Tel. 069 8207-0 | Fax -199 redaktion@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de Verantwortlich Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main Redaktion redaktion@offenbach.ihk.de Birgit Arens (Chefredakteurin) Tel. 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr ( jeweils am 1. des Monats) Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der IHK-Mitgliedschaft und kann jederzeit per Hinweis an den Herausgeber beendet oder wieder aufgenommen werden. Wir nutzen in der IHK Offenbach am Main eine Sprache, die gerecht ist und niemanden bevorzugt oder benachteiligt, jeden anspricht und nieman- den ausschließt. Unsere Sprache respektiert die aktuellen Recht- schreibregeln und ist gleichzeitig verständlich, eindeutig und gut lesbar. Da wir im Sinne der Gleichbehandlung immer alle Geschlechter mei- nen, verwenden wir zum Beispiel Doppelnennun- gen, geschlechterneutrale Begriffe, Pluralformen, Funktionsbezeichnungen oder abwechselnd die männliche und die weibliche Form. Wenn gele- gentlich nur eine Form genannt wird, um bessere Lesbarkeit zu erreichen oder weil es übergeordne- te Vorgaben erzwingen (z. B. Prüfungsordnungen), gilt diese im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter und Personengruppen. Mit dieser Vorgehensweise beabsichtigen wir keinerlei Wertung. Titelthema | Gute Ideen für eine starke Region Anzeigenschluss für die Ausgabe März/April 2024 ist der 8. Februar 2024. Redaktionsschluss für die Ausgabe Mai/Juni 2024 ist der 01. April 2024. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich die Themen aus aktuellen Anlässen ändern können. NAME OF PASSENGER IHRE ZUGANGSDATEN ERHALTEN SIE DURCH ANMELDUNG UNTER DEM GENANNTEN LINK. NAME OF PASSENGER GATE boarding time www.ihkof.de/boarding 14:00 24A 24A IHK-ID No. IHK-ID No. DATE DATE SEAT SEAT SIE IHK 24-03-05 24-03-05 Virtuelles IHK-Boarding Infos für (neue) IHK-Mitglieder Einsteigen, zuhören und durchstarten, heißt es am 5. März 2024, um 14:00 Uhr, wenn die IHK Offenbach am Main ihre neuen Mitglieder begrüßt. Beim IHK-Boarding geben Mitglieder aus dem IHK-Team Einblicke in ihre Arbeit und die vielfältigen Angebote und Benefits für Mitgliedsunternehmen. Die Teil- nehmer erfahren Wissenswertes über individuelle Beratungen, Weiterbildungen, Veranstaltungen und die Möglichkeiten, in den IHK-Netzwerken aktiv mitzuwirken. Alle Fragen werden im Chat zum Boarding beantwortet. www.ihkof.de/boarding Fo to : I H K 54 Offenbacher Wirtschaft Januar/Februar 2024 VERANSTALTUNGEN Business to Business Ihr direkter Kontakt zum Marktplatz: 0 69/42 09 03-75 oder per E-Mail verlag@zarbock.de Sicherheit Mobile Einbruchmeldeanlage Zur Miete und Kauf Sofortmontage jederzeit 24h-Service BWS Sicherheitsdienste GmbH Tel. 0 69 / 88 81 45 Mobile Einbruchmeldeanlage Zur Miete und Kauf Sofortmontage jederzeit www.bws-offenbach.de Sicherheitsdienst Datenschutzbeauftragter www.all-in-media.com Lagertechnik Zeitarbeit Koch & Benedict GmbH Personal-Service. Ihr zuverlässiger Partner bei Personalbedarf. Tel. 08 00/2 04 01 00 (kostenfrei) www.kochundbenedict.de Kamine Immobilien NEUE PERSPEKTIVEN ERÖFFNEN adler-immobilien.de Tel. 069. 955 22 555 Wir bieten kostenfreie, innovative Be- wertungskonzepte für Wohnimmobilien durch unsere Dekra-Sachverständigen. 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(0 60 71) 9 88 10 · Fax (0 60 71) 51 61 Internet: www.draht-weissbaecker.de Email: draht@weissbaecker.de · Draht- und Gitterzäune · Tore · Schiebetore · Drehkreuze · Türen · Schranken · Gabionen · Pfosten · Sicherheitszäune · Mobile Bauzäune · Alu-Zäune · sämtliche Drahtgeflechte · Alu-Toranlagen · Rankanlagen · auch Privatverkauf Zäune · Gitter · tore Zäune EINFACH KLIMAFREUNDLICH FÜR ALLE. Energie ganzheitlich denken – das geht mit ENTEGA. Unsere Ökoenergie, Solaranlagen und E-Mobilitätslösungen helfen Ihnen, CO2 einzusparen. Und unsere Glasfasernetze bringen Ihnen außerdem noch ultraschnelles Internet ins Haus. Alle weiteren Infos auf entega.de nachhaltıg EN354061_Sternchenkampagne_2023_IHK_Anzeigen_210x280_47L.indd 1EN354061_Sternchenkampagne_2023_IHK_Anzeigen_210x280_47L.indd 1 08.08.23 11:3508.08.23 11:35
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