Seit dem 20. Oktober 2025 gilt die Verordnung (EU) 2025/2083 – auch bekannt als „CBAM-Vereinfachungen“ – und bringt zahlreiche Änderungen im Rahmen des EU-Mechanismus zur CO₂-Grenzanpassung (CBAM) mit sich. Ziel ist es, die Bürokratie für Unternehmen zu verringern und gleichzeitig die Umweltwirksamkeit des CBAM zu sichern. Kernpunkt ist die Einführung einer De-minimis-Ausnahme: Unternehmen, die in den Jahren 2025 und 2026 weniger als 50 Tonnen CBAM-Waren jährlich importieren (ausgenommen Wasserstoff und Strom), sind vollständig von der Berichtspflicht befreit. Für größere Importeure gilt ab 2026 eine Zulassungspflicht als „Zugelassener CBAM-Anmelder“, wobei der Antrag bis spätestens 31. März 2026 gestellt werden muss. Neu ist auch der sogenannte Einzelmasse-basierte Schwellenwert (EbS), der für 2025 und 2026 ebenfalls bei 50 Tonnen liegt. Wird dieser Wert überschritten, greift die CBAM-Pflicht rückwirkend für das gesamte Jahr. Der Handel mit CBAM-Zertifikaten beginnt am 1. Februar 2027 über die zentrale Plattform CCP. Für Importe aus 2026 müssen bereits im Jahr 2027 Zertifikate eingereicht werden. Bei der Emissionsberechnung gelten EU-Vorprodukte künftig als emissionsfrei. Nachweislich gezahlte CO₂-Preise entlang der Lieferkette können angerechnet werden; andernfalls sollen länderspezifische Standardwerte eingeführt werden. Sanktionen orientieren sich weiterhin am EU-Emissionshandel (ca. 135 € pro nicht gemeldeter Tonne CO₂). Bei Importen ohne Zulassung drohen erhöhte Strafzahlungen – bis zum Fünffachen. Milderungen sind möglich, etwa bei geringfügiger Überschreitung oder extern verursachten Fehlern. Fazit: Die neue Verordnung schafft mehr Klarheit und Planbarkeit. Unternehmen sollten prüfen, ob ihre Produkte unter CBAM fallen, wie hoch ihre Importmengen sind und ob eine Zulassung als CBAM-Anmelder erforderlich ist. Für kleinere Importeure bedeutet die Reform eine spürbare Entlastung – für alle anderen beginnt die konkrete Vorbereitung auf den Zertifikatehandel ab 2027.
Inhalt Bedeutung verifizierter Emissionsdaten im CBAM und Abgrenzung zu Standardwerten Wann lohnt sich die Ermittlung und Verifizierung tatsächlicher Emissionen? Einfluss von Herkunftsland, Standardwerten Besonderheiten mehrstufiger Lieferketten Der richtige Zeitpunkt für Pre-Verifizierung und finale Verifizierung Anforderungen an Produzten: erforderliche Nachweise und typischer Ablauf einer CBAM-Verifizierung Wer darf CBAM-Emissionen verifizieren? Verfügbarkeit von Verifizierern als mögliches Bottleneck und frühzeitige Kapazitätsplanung Ihr Mehrwert: Sie erfahren, wie Sie beurteilen können, ob sich die Ermittlung und Verifizierung tatsächlicher Emissionen wirtschaftlich lohnt, wann der richtige Zeitpunkt für den Verifizierungsprozess ist und welche Daten und Unterlagen hierfür vorbereitet werden müssen. Zudem erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über Ablauf, Zeitbedarf und Anforderungen an CBAM-Verifizierer und können notwendige Verifizierungskapazitäten frühzeitig einplanen. Durch das Webinar führen Sie Dr. Hanna King und Dr. Silke Klinge, Geschäftsführerinnen der Dreiwert Consulting GmbH.
Grundlagen und Funktionsweise von CBAM-Zertifikaten Fristen, Meldepflichten und Abgabe von Zertifikaten Zusammenhang zwischen Emissionsdaten und Zertifikatsbedarf, Ermittlung des erforderlichen Zertifikatsbestands Erwerb und Verwaltung von CBAM-Zertifikaten über die vorgesehenen Systeme Kaufstrategien, Kosten- und Liquiditätsplanung, Rückstellungen Ihr Mehrwert: Sie erhalten einen Überblick über die Anforderungen an das CBAM-Zertifikatsmanagement und erfahren, wie Sie Prozesse, Verantwortlichkeiten und Kosten frühzeitig planen, um die neuen Verpflichtungen sicher und effizient zu erfüllen. Durch das Webinar führen Sie Dr. Hanna King und Dr. Silke Klinge, Geschäftsführerinnen der Dreiwert Consulting GmbH.
Kompendium: Grundzüge des Produktrechts Inhalt 1. Verwendung 2. Anforderungen 3. Zeitpunkt 4. Produktsicherheit 5. CE-Kennzeichnung 6. Verbraucherprodukte 7. Weitere Vorschriften 8. Relevante Rechtsgebiete zurück zum Anfang Peter Sülzen Nachhaltigkeit + 49 69 8207–244 E-Mail schreiben Download Bitkom-Leitfaden "Neun Schritte zur CE-Kennzeichnung" für Hersteller und Importeure von elektrischen und elektronischen Produkten
Peter Sülzen Nachhaltigkeit + 49 69 8207–244 E-Mail schreiben
Das Europäische Parlament hat am 16. Dezember 2025 mit großer Mehrheit der im Trilog im Rahmen des Omnibus-I-Pakets erzielten Einigung zur Abschwächung und Vereinfachung der Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) zugestimmt. Nach der noch ausstehenden formalen Annahme durch den Rat kann die Richtlinie im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden. Die wichtigsten Änderungen im Überblick: Engerer Anwendungsbereich: Erfasst werden künftig Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und über 1,5 Mrd. Euro weltweitem Nettoumsatz. Für Franchise-Unternehmen gelten ebenfalls höhere Schwellenwerte als ursprünglich angedacht: In den Anwendungsbereich fallen Unternehmen, deren Lizenzgebühren 75 Mio. Euro übersteigen und deren weltweiter Nettoumsatz mehr als 275 Mio. Euro beträgt. Drittstaatenunternehmen sind bei entsprechenden in der EU erwirtschafteten Umsätzen betroffen. Risikobasierter Ansatz für Sorgfaltspflichten entlang der Wertschöpfungskette: Sorgfaltspflichten sollen über die gesamte Wertschöpfungskette hinaus ausgeübt und nicht auf direkte Geschäftspartner beschränkt werden, sind jedoch risikobasiert auszugestalten. Unternehmen müssen nur dort aktiv werden, wo tatsächliche oder potenzielle negative Auswirkungen festgestellt werden. Risiken können nach Schwere und Eintrittswahrscheinlichkeit priorisiert und nacheinander adressiert werden. Für die abstrakte Risikoanalyse ist ausschließlich auf verfügbare Informationen abzustellen. Zusätzliche Informationen von direkten oder indirekten Geschäftspartnern sind im Rahmen der vertieften Risikoanalyse nur dann einzuholen, wenn diese notwendig sind und nicht anderweitig beschafft werden können. Aussetzung von Geschäftsbeziehungen: Die Pflicht zur Beendigung von Geschäftsbeziehungen unter bestimmten Umständen entfällt. stattdessen ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Aussetzung vorgesehen. Begrenzung der Einbeziehung von Stakeholdern: Konsultationen zur Informationssammlung sowie zu Präventions- und Abhilfemaßnahmen sollen sich auf direkt betroffene Stakeholder beschränken. Keine verpflichtenden Klimaschutzpläne: Unternehmen sollen im Rahmen der CSDDD nicht mehr zur Verabschiedung und Umsetzung von Klimaschutzplänen verpflichtet werden. Die Vorgabe entfällt vollständig. Streichung des spezifischen, EU-weiten Haftungsregimes: Auf ein spezifisches, EU-weiter Haftungsregime soll verzichtet werden. Entsprechende Vorgaben wurden gestrichen. Absenkung der maximalen Höhe von Geldbußen: Die maximale Höhe von Geldbußen wird auf drei statt fünf Prozent des Nettoumsatzes von Unternehmen begrenzt. Die Mitgliedstaaten sind aufgefordert, die Vorgaben bis zum 26. Juli 2028 in nationales Recht umsetzen. Für Unternehmen kommen die Vorschriften ab dem 26. Juli 2029 zur Anwendung. Die Berichtspflichten für Unternehmen greifen jedoch erst ab dem Geschäftsjahr, welches zum oder nach dem 1. Januar 2030 beginnt.
Denise Eckert International + 49 69 8207-245 E-Mail schreiben Annemarie Cieszko International +49 69 8207-243 E-Mail schreiben Weiterführende Links IHK Darmstadt Rhein Main Neckar Allianz Trade Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (Bafa) International Chamber of Commerce (CCI)
Einführung in ChatGPT: Wie das KI-Tool funktioniert und welchen Nutzen es im Unternehmenskontext bringt Content-Erstellung mit ChatGPT: Texte für Website, Newsletter, Social Media & mehr – schnell, konsistent und zielgerichtet Effizientere Abläufe: Einsatzmöglichkeiten zur Prozessoptimierung und im Projektmanagement von Aufgaben wie E-Mail-Beantwortung, Ressourcenplanung oder Dokumentation Weitere Tools: ChatGPT im Zusammenspiel mit weiteren KI-Tools Rechtliche Aspekte: Rechtliche und ethische Aspekte beim Einsatz von KI im Marketing Best Practices & Prompts: Konkrete Beispiele und Eingabebefehle für typische Unternehmensszenarien In diesem Webinar erfahren Sie, wie Sie ChatGPT gezielt und sinnvoll im Unternehmensalltag einsetzen. Sie lernen, wie Sie Marketingtexte in Sekunden generieren, E-Mails vorbereiten, Social-Media-Posts formulieren, Routineaufgaben automatisieren und Ressourcen planen – ganz ohne technisches Vorwissen. Anhand praxisnaher Beispiele und konkreter Eingabebefehle (Prompts) erhalten Sie sofort anwendbares Wissen für Ihr Unternehmen. Schneller bessere Inhalte: Nutzen Sie ChatGPT zur einfachen Erstellung von professionellen Texten für Marketing und Kommunikation Zeit sparen durch Automatisierung: Entlasten Sie Ihr Team von wiederkehrenden Aufgaben – mit intelligenten ChatGPT-Workflows Praxisnah & direkt umsetzbar: Sie erhalten konkrete Prompts, die Sie sofort in Ihrem Unternehmen einsetzen können Das Webinar richtet sich an Unternehmer*innen, Marketingverantwortliche, Teamleitungen und alle, die ChatGPT als Werkzeug kennenlernen und gezielt in ihrem Arbeitsalltag einsetzen möchten. Ideal für Einsteiger, die den praktischen Nutzen von KI verstehen und anwenden wollen – ohne technisches Vorwissen, aber mit großem Potenzial für Effizienz und Kreativität.
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