Wirtschaftsstandort Wirtschaftsstandort Heusenstamm Heusenstamm Nachrichten IHK-Jahresempfang – Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung erhöhen | Ratgeber EU-Taxonomie – kein Geld mehr von der Bank? | Netzwerke WJ-Landeskonferenz – Partner der jungen Wirtschaft 7–8 | 2023 Eine Perle im Kreis Offenbach Kennerinnen und Kennern müssen wir nichts über die Vorzüge Heusenstamms als Wirtschaftsstandort und Heimat erzählen – die wissen längst Bescheid. Als Perle im Kreis Offenbach liegen wir im Herzen der Metropolregion Rhein- Main. Erstmals 1211 urkundlich erwähnt, leben heute rund 19.000 Menschen in Heusenstamm und Rembrücken. Wir sind stolz auf unsere herrlich über- schaubare Altstadt und unsere historischen Schätze, wie unser Renaissance- Schloss, die Barockkirche St. Cäcilia und den in Erinnerung an den Kaiser besuch im Jahr 1764 errichteten Torbau. Wir investieren viel in eine zeitgemäße, urbane Infrastruktur sowie den Aus- bau und Betrieb unserer Einrichtungen: Unsere zentrale Lage ist unschlag- bar und die moderne Stadtmobilität (Autobahnanschluss, S-Bahn, Hopper sowie Bus- und Fahrradnetz) top. Das Angebot, von den Kindereinrichtungen, Schulen, Sport- und Freizeitanlagen bis zum Kulturprogramm, ist für eine Stadt unserer Größe beachtlich. Unsere größten Skills sind aber die kurzen Wege und guten Vernetzungen am Ort und in die Region. Bei allem, was wir tun, wollen wir Ermöglicher für gute Geschäfte am Standort sein. Täglich arbeiten wir an der Vernetzung von Handel, Ehrenamt und Stadtentwicklung. Eine Stadt kann nur so stark sein wie ihre Unternehmen, wie ihre Wirtschaft. In Heusenstamm ist mit Firmen des Klein- und Mittelstands das Rückgrat der Republik zu Hause, und als Verwaltung sind wir heilfroh, mit dem Gewerbeverein einen verlässlichen und engagierten Partner zu haben. Vieles in unserem Stadtleben findet nur statt, wenn es Unternehmerinnen und Unternehmer gibt, die erfolgreich arbeiten und Angebote schaffen. Sie mögen es konkret? Wir haben eine lange Geschichte in der Telekommunikation und sind dabei, die Stadt zu einem schnell erreichbaren und leuchtenden Tech-Standort in der Region auszubauen. Wir nehmen am Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“ teil. Das übergeordnete Ziel ist es, die Innenstadt rund um die Frankfurter Straße als attraktives, gut erreichbares Einkaufsviertel mit ansprechendem Ambiente zu stärken und fit für die Zukunft zu machen. Positive Entwicklungen gibt es zudem am Campus Heusenstamm und beim Glasfaserausbau. Und wir sind auf dem Weg zur Smart City – um nur einige der aktuellen Projekte zu nennen. Eine fesselnde Lektüre wünscht Ihnen Fo to : D ie te r R oo se n Steffen Ball Bürgermeister der Stadt Heusenstamm EDITORIAL 3Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA WIRTSCHAFTS- STANDORT HEUSENSTAMM 18 Die Schlossstadt Heusenstamm ist beliebt zum Leben und Arbeiten. Auch Gewerbetreibende schätzen ihre gute Infrastruktur und ihren besonderen Charme. NACHRICHTEN 5 Wirken Sie mit! 6 Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung erhöhen 8 Unternehmen in der Region Offenbach atmen vorsichtig auf 9 Kurz notiert 10 Menschen und Wirtschaft 12 Arbeitsjubiläen 13 Jetzt Unternehmen übernehmen oder einsteigen! 14 Musik liegt in der Luft der Offenbacher Innenstadt 15 MATO und agotrans Logistik unter den Besten 16 Transformations-Perspektiven TITELTHEMA 18 Der erste Anlaufpunkt für Unternehmen in Heusenstamm 22 Es lohnt sich, „Die Alte Linde“ wiederzuentdecken 26 Gute Ideen für die Frankfurter Straße 29 „Zu Hause im Leben“… 30 Fast 100 Jahre alt und offen für Innovationen 32 Ein besonderer Mikrokosmos 34 Hinter jeder Glastür eine eigene Welt 36 Unterstützung für den Wandel in Heusenstamms Wirtschaft 38 Ein ganzer Standort im Dienst der Kunden 40 Mein Schlosshotel & MaRo RATGEBER 42 Kein Geld mehr von der Bank? 43 Online sicher und erfolgreich 44 Wie gesund ist die Arbeit von zu Hause? 45 Nachfolgefinanzierung in Zeiten der Zinswende 46 Gesetz zur Arbeitszeiterfassung wird kommen 47 VERLAGS-SPEZIAL BEKANNTMACHUNGEN 52 Erste öffentliche Bekanntmachung des Wahlausschusses über die Neuwahl der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Wahlperiode vom 1. April 2024 bis 31. März 2029 BILDUNG 54 IHK. Die Weiterbildung NETZWERKE 55 CIN-Mitglieder in der Frankfurt UAS 56 Partner der jungen Wirtschaft 57 Mittelständler im Wettbewerb um Fachkräfte VERANSTALTUNGEN 57 Main Matsuri kommt nach Offenbach 58 Kunst privat! Fo to : D in ke lb or g/ St ad t H eu se ns ta m m 4 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 INHALT Kontakt Dr. Martin Gegenwart Telefon 069 8207-221 gegenwart@offenbach.ihk.de IHR LOGISTIK- UND TRANSPORTDIENSTLEISTER WELTWEIT www.agotrans.de agotrans Logistik GmbH Behringstraße 1 6 3110 Rodgau Tel. : +49 (0) 6106 - 28 38 - 0 · info@agotrans.de IHK-Wahl 2024 – Zusammen Zukunft Wirken Sie mit! Vom 18. Januar 2024 bis zum 20. Februar 2024 wird die Vollversammlung der IHK Offenbach am Main neu gewählt. Als Vertretungsberechtigte oder Vertretungsberechtigter eines Unter- nehmens sind Sie wahlberechtigt und entscheiden mit, wer gewählt wird. Wahlberechtigte wählen die Vollversammlungsmitglieder in den jeweiligen Wahlgruppen. Um zu prüfen, ob die IHK-zugehörigen Unternehmen der richtigen Wahlgruppe zugeordnet sind, haben wir Sie Ende Juni 2023 angeschrieben und mitgeteilt, welcher Wahlgruppe Sie vorläufig zugeordnet sind. Teilen Sie uns unter www.ihkof.de/wahl mit, wenn Sie sich vom Gegenstand des Unternehmens her einer anderen Wahlgruppe zugehörig sehen. Wir klären die Wahlgruppe dann gemeinsam mit Ihnen. Mit den eventuell aktualisierten Daten werden die Unternehmen in die Wählerliste aufgenommen. Die Wählerlisten liegen in der Zeit vom 7. August 2023 bis zum 22. August 2023 zur Einsicht aus. Auch dann besteht noch die Möglich- keit, einen Antrag auf Zuordnung zu einer anderen Wahlgruppe zu stellen. Als Vertretungsberechtigte oder Vertretungsberechtigter eines IHK- Mitglieds haben Sie jedoch nicht nur die Möglichkeit zu wählen, sondern auch in Ihrer Wahlgruppe zu kandidieren und in der IHK- Vollversammlung mitzuarbeiten. Jetzt kandidieren! Sie ziehen eine Kandidatur für die IHK-Wahl 2024 in Betracht? Wir freuen uns auf Sie! Die Frist, um Wahlvorschläge einzureichen, endet am 2. Oktober 2023. Sprechen Sie direkt Dr. Martin Gegenwart an, der Sie gern zur IHK-Wahl 2024 und Ihrer Wählbarkeit informiert. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der 1. Bekanntmachung des Wahlausschusses über die Neuwahl der Vollversammlung der IHK Offenbach am Main für die Periode vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2029 (Seite 52 dieser Offenbacher Wirtschaft oder unter www.offenbach.ihk.de/N1541/). Alle Infos zur IHK-Wahl www.ihkof.de/wahl IHK- WAHL 2024 5Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 IHK-Jahresempfang mit hessischer Digitalministerin Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung erhöhen Zum IHK-Jahresempfang am 12. Juni 2023 konnte die IHK Offenbach am Main rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft der Region in der IHK begrüßen. Im Fokus stand das Thema „Digitalisierung“ mit den Herausforderungen und Perspektiven für die Unternehmen. Gastrednerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, stellte die Digitalstrategie der hessischen Landesregierung „Wo Zukunft zuhause ist“ vor. „Die Digitalstrategie der hessischen Landes- regierung ist unser Fahrplan für den digitalen Fortschritt in unserem Bundesland. Wir haben umfangreiche Projekte und Programme, um digitale Entwicklungen zu fördern und zu unterstützen. So konnten wir bis Ende 2022 über 120 abgeschlossene Maßnahmen finan- zieren, das neue KI-Innovationslabor festigt unser Markenzeichen ‚KI Made in Hessen‘, der Netzausbau schreitet in Hessen dynamisch Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Minis- terin für Digitale Strategie und Entwicklung, zu Gast in der IHK. 6 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Fo to s: G eo rg F ot o O ffe nb ac h un d IH K voran. Die digitale Transformation im Mittel- stand fördern wir mit dem DIGI-Zuschuss und unterstützen mit Digitalisierungsberatung. Dabei ist das Ziel immer, dass die Digitali- sierung dem Menschen dient – und nicht umgekehrt“, sagte die Ministerin. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Wein- brenner fasste in der Begrüßung die aktuelle Lage so zusammen: „Die Herausforderungen, mit denen wir uns in der Region konfrontiert sehen, sind nicht leichter geworden. Die weiterhin schwierige geopolitische Gesamt- lage mit den Krisenherden in der Welt hemmt unsere Aktivitäten im internationalen Waren- und Dienstleistungsaustausch. Die Engpässe bei Arbeits- und Fachkräften, der hohe Kostendruck und schwierige Finan- zierungsbedingungen bremsen zudem die Wirtschaftsentwicklung.“ Die Unternehmerin- nen und Unternehmer leisteten einen großen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Krisen. „Dazu gehören das Engagement, den Wandel des Unternehmens hin zu nachhaltigem Wirtschaften zu gestalten, die Kreativität, das eigene Geschäftsmodell neu zu konzipieren, und der Mut, in unsicherem Fahrwasser und ohne Planungssicherheit neue Wege zu gehen. Das zeichnet das unternehmerische Handeln aus“, erklärte Weinbrenner. Unternehmen brauchten Handlungs- spielräume und Zeit, um Innovationen zu entwickeln. Diese stärkten von innen heraus die Wettbewerbsposition jedes einzelnen Unternehmens und damit den gesamten Wirtschaftsstandort. „Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Schlüssel für diese Innovationen. Sie werden gebraucht, um Lösungen für die ökologische Transformation zu bekommen. Und wir brauchen sie, um unseren Wohlstand zu erhalten“, hob Wein- brenner hervor. Um weitreichende Digitali- sierungsprojekte voranzutreiben, brauche es verbesserte Rahmenbedingungen. An die Landesregierung adressierte die IHK die Forderungen der Unternehmen. Wein- brenner skizzierte: „Höchste Priorität für die Wirtschaft hat der Ausbau einer leistungs- fähigen Breitbandinfrastruktur. Die Landesre- gierung hat in den letzten Jahren den Ausbau der digitalen Infrastruktur vorangetrieben. Eine gute digitale Infrastruktur braucht es nicht nur am Standort des Unternehmens, sondern auch bei mobilem Arbeiten zu Hause.“ Die Unternehmen wünschten sich mehr Unterstützung und leichteren Zugang zu öffentlichen Fördermitteln. Ohne geeignete Fachkräfte werde die Transformation nicht gelingen. Digitale Kompetenzen seien das A und O der Zukunft. Sie müssten als feste Bestandteile im Bildungs- und Ausbildungs- system integriert werden. Weinbrenner rief die Unternehmen auf, die von der IHK koordinierten Netzwerke zum Austausch, zur Beratung und zur Entwicklung von Handlungsoptionen zu nutzen. Innovatio- nen könnten vor allem durch Vernetzung der Unternehmen entstehen. Mehr Impressionen vom IHK-Jahresempfang: www.offenbach.ihk.de/P5840 7Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN IHK-Konjunkturklimaindex steigt leicht Unternehmen in der Region Offenbach atmen vorsichtig auf Die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Offenbach am Main zeigt, dass sich die Stimmung der regionalen Wirtschaft leicht aufhellt. Der IHK-Konjunkturklimaindex steigt zum zweiten Mal in Folge und erreicht 103,4 Punkte. Damit entspannt sich die konjunkturelle Situation nach dem Einbruch im Herbst 2022 langsam. Trotzdem liegt die Bewertung unter dem langjährigen Durchschnitt. Ähnlich wie Anfang des Jahres schätzen 27 Prozent der Befragten ihre jetzige Geschäftslage als „gut“ ein, 17 Prozent bezeichnen sie als „schlecht“. Verbessert haben sich die Einschätzungen zur zukünf- tigen Geschäftsentwicklung. 21 Prozent der Befragungsteilnehmer rechnen mit einem Aufwärtstrend. Allerdings sind 24 Prozent nach wie vor pessimistisch. Der Saldo ist weiter negativ. Der Blick auf wichtige Indikatoren zeigt: Die Investitionsbereitschaft bleibt schwach. Es sind weniger zusätzliche Einstellungen geplant. Die Exporterwartungen liegen etwas höher. Im verarbeitenden Gewerbe und im Großhandel verbes- sern sich die Erwartungen auf ein Niveau, das weiter niedrig ist. Der Einzelhandel geht von schwachen Umsatzzahlen aus. Die Dienstleistungs- unternehmen sind weitestgehend positiv gestimmt. 60 80 140 160 40 3 | 2 01 3 1 | 2 01 4 2 | 2 01 3 2 | 2 01 4 3 | 2 01 4 1 | 2 01 5 2 | 2 01 5 3 | 2 01 5 1 | 2 01 6 2 | 2 01 6 3 | 2 01 6 1 | 2 01 7 2 | 2 01 7 3 | 2 01 7 1 | 2 01 8 2 | 2 01 8 3 | 2 01 8 1 | 2 01 9 2 | 2 01 9 3 | 2 01 9 1 | 2 02 0 2 | 2 02 0 3 | 2 02 0 1 | 2 02 1 2 | 2 02 1 3 | 2 02 1 1 | 2 02 2 2 | 2 02 2 3 | 2 02 2 1 | 2 02 3 2 | 2 02 3 -40 -20 -60 40 60 20 Geschäslage IHK-Konjunkturklimaindex Geschäserwartung Konjunkturklima Region Offenbach Frühsommer 2023 100 -2,9 Klimaindex neutral = 100 10,1 103,4 0 Gr af ik : I H K Politisches Mikromanagement erdrückt die Unternehmen und schränkt ihren Innovationsspielraum ein. 8 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Fünf Stellschrauben für die Politik Auch wenn die Region von einer großen Krise verschont wurde, kann von Optimis- mus keine Rede sein. Ein hoher Kostendruck und ungünstige Finanzierungsbedingungen hemmen die Entwicklung der Wirtschaft. Von der Landesregierung, die im Herbst gewählt wird, erwarten die Unternehmen, dass sie eine sichere und bezahlbare Energiever- sorgung garantiert. Fast genauso wichtig sind ihnen Reformen im Bildungswesen und die Digitalisierung der Berufsschulen. 94 Prozent der Teilnehmenden erachten die Energie- versorgung als wichtig bis sehr wichtig. Eine sichere Energieversorgung heißt neben dem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien auch die Ertüchtigung von Leitungs- netzen, den Aufbau von Speicherkapazitäten und die Grundlastsicherung. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbren- ner erklärt: „Die ökologische Transformation lässt sich nicht erzwingen. Es funktioniert nicht, den Unternehmen vorzuschreiben, wo und wie sie investieren sollen. Dafür ist die Komplexität zu groß und keine Kosteneffizi- enz gewährleistet. Wir brauchen ein Marktde- sign, das auf Preismechanismen setzt und die tatsächlichen Kosten – auch die ökologischen – einbezieht. Politisches Mikromanagement erdrückt die Unternehmen und schränkt ihren Innovationsspielraum ein. Die Wirtschafts- politik muss sich auf fünf Stellschrauben fokussieren: Abgaben und Steuern reduzieren, Bürokratiebelastung abbauen, eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversor- gung gewährleisten, gute Bildung anbieten, eine moderne, leistungsstarke Infrastruktur bereitstellen.“ Alle Details zum IHK-Konjunkturbericht: www.ihkof.de/konjunktur ❙ CloudHQ wird Nachbar des Innovationscampus OFFENBACH. Der Rechenzentrumsbetreiber CloudHQ hat das Gelände der Lackfabrik Schramm in der Kettelerstraße, nahe dem Offenbacher Innovationscampus gekauft und plant, dort einen Rechenzentrums- komplex zu errichten. CloudHQ baut bereits ein Data Center am Lämmer- spieler Weg. Das Rechenzentrum auf dem Schramm-Areal soll laut der Geschäftsführung Klimaschutzaspekte beispielhaft berücksichtigen, unter anderem durch ein geschlossenes Kühlsystem, Photovoltaikanlagen und Begrünung. Seine Abwärme wird die Energieversorgung Offenbach (EVO) voraussichtlich für Fernwärme nutzen. https://cloudhq.com ❙ Nachhaltigere Lederchemie OBERTSHAUSEN. Die Picard Lederwaren GmbH und Co. KG hat sich mit weiteren Akteuren der Lederbranche an einem Forschungsprojekt der Hochschule Darmstadt beteiligt, um ein Leitbild für eine nachhaltigere Lederchemie zu entwickeln. Das Ziel ist, konkrete Kriterien für die Leder- industrie bereitzustellen sowie die Prozesse und Produkte der Akteure hinsichtlich Nachhaltigkeit zu überprüfen und weiterzuentwickeln. www.picard-fashion.com ❙ CO2-Fußabdruck berechnet RODGAU/NEU-ISENBURG. Die Seufert Gesellschaft für transparente Verpackungen mbH, Rodgau, und der Corporate-Payment-Spezialist AirPlus, Neu-Isenburg, zeigen ihre CO2-Fußabdrücke. Für Seufert hat die natureOffice GmbH auf Grundlage der Standards des „Greenhouse Gas (GHG) Protocols“ die CO2-Bilanz berechnet. Die Ergebnisse zeigt die Firmen-Website. Um Ressourcen zu schonen und Energien effizient zu nutzen, setzt Seufert unter anderem auf Photovoltaik und eine eigene Kreislaufwirtschaft für Produktionsabfälle. Der Corporate-Payment-Spezi- alist AirPlus International ist für 2022 mit dem Impact-Label der internatio- nalen Klimaschutzorganisation myclimate zertifiziert. Es soll bestätigen, dass alle CO2-Emissionen des Unternehmens berechnet sind und AirPlus in Klimaschutzprojekte investiert, die nachweislich Treibhausgase redu- zieren. Um den CO2-Fußabdruck in der Zentrale zu verringern, wurde der Papierverbrauch reduziert und auf Ökostrom umgestellt. Mitarbeitenden werden kostengünstige Alternativen zum motorisierten Individualverkehr angeboten. Bei der Angebotsanfrage achtet AirPlus stärker auf ein umwelt- schonendes Verhalten der Lieferanten. www.seufert.com www.airplus.com Kurz notiert 9Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Menschen und WirtschaftMenschen und Wirtschaft ❙ Aktuelles zu Handelsrichtern DARMSTADT. Der Präsident des Landgerichts Darmstadt hat die Amtszeiten folgender Handelsrichter, jeweils vorgeschlagen durch die IHK Offenbach am Main, um weitere fünf Jahre verlängert: Olaf Michael Mayer, geschäftsführender Gesellschafter der L-U-T Luft- und Umwelt- technik GmbH, Offenbach am Main (ab 15.07.2023), Sven Hesselbach, Mainz (ab 01.07.2023). ❙ Abschied nach fast 40 Jahren EPPERTSHAUSEN. Stephan Simon hat sich nach knapp 40 Jahren bei der Jacobs GmbH in den Ruhestand verabschiedet. Seit seinem Eintritt ins Unternehmen habe Simon ihn immer begleitet, sagt Geschäftsführer Michael Jacobs, und auch Sofie Müller, die die dritte Generation repräsentiert, sehr unterstützt. www.jacobsgmbh.com ❙ In den VDB-Vorstand gewählt BERLIN/FRANKFURT. Sven Volkert, Geschäftsführer der Bürg- schaftsbank Hessen (BB-H), ist in den Vorstand des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken (VDB) gewählt worden. Er wird damit auf Bundesebene für die kommenden drei Jahre gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern die Interessen aller deutschen Bürgschaftsbanken vertreten. In der BB-H wird ihm ab dem 1. August 2023 Udo Theuerkorn zur Seite stehen, der am 1. Juni 2023 von der Rheingauer Volksbank gekommen ist. Theuerkorn wird insbesondere die Bereiche Bestandsgeschäft, Risikomanagement, IT, Rechnungs- wesen und Personal steuern. www.bb-h.de Fo to s: B B- H F ot o: K öh l ❙ Ein Kenner für das Kundenmanagement RÖDERMARK. „Ich habe mich für Köhl entschieden, weil das Unternehmen gerade auch in den aktuellen Krisenzeiten bereit ist, in neue Produkte, aber auch in innovative Unternehmensprozesse zu investieren“, sagt Frank Blaszyk (Foto), der als Key-Account-Manager bei dem Sitzmöbelhersteller eingestiegen ist. Der gebürtige Wuppertaler blickt auf eine 30-jährige berufliche Laufbahn in der Büro- und Sitzmöbelbranche zurück. „Gemeinsam mit der neuen Geschäftsführung und Vertriebsleitung sehe ich sehr gute Perspektiven für das Projekt- und Objektgeschäft“, ist Blaszyk sicher. Firmenchef Ingolf Matthée erklärt, mit der Entschei- dung setze das Unternehmen auf die langjährige Erfahrung eines Kenners und fühle sich gut gerüstet für kommende Aufgaben. www.koehl.com Sven Volkert Udo Theuerkorn 10 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Fo to : A N W R GR O U P Fo to : W ei te rb ild un g H es se n e. V. ❙ Veränderungen im ANWR-Vorstand MAINHAUSEN. Fritz Terbuyken, Vorstandsmitglied der ANWR GROUP, hat den Aufsichtsrat um Aufhebung seines noch laufenden Vertrages gebeten und das Unternehmen nach 15 Jahren Vorstandstätigkeit verlassen. Er hat seine Aufgaben an Tobias Eichmeier übergeben und steht der Unternehmensgruppe noch bis Jahresende beratend zur Verfügung. Zum 1. Juli 2023 hat der Aufsichtsrat der internationalen Handelskooperation Martina Novotny (Foto) als Chief Digital Officer in den Vorstand berufen. Sie war zuletzt als CEO bei der C&A Mode GmbH für das digitale und stationäre Geschäft in Deutschland verantwortlich. Im Vorstand der ANWR GROUP wird sie vor allem die Weiterentwicklung der digitalen Handelslösungen sowie die Informationstechnologie verantworten. Dazu wird sie innerhalb des Vorstands die Zuständigkeit für die Gesellschaften ANWR Media (schuhe.de), EBG Data (Warenwirtschaft IPOS) und ANWR Data (Datenmanagement) übernehmen. Als ausgewiesene Einzelhandelsexpertin wird Martina Novotny auch die Vorstandsverantwortung für die Schuh Mücke Gruppe wahrnehmen. www.anwr-group.com ❙ Neuer Vorstand für Weiterbildung Hessen e.V. FRANKFURT. Weiterbildung Hessen e.V. hat den langjährigen Vorstandsvorsitzenden Claus Kapelke verabschiedet und einen neuen Vorstand gewählt. Seit 2005 hatte Kapelke den Verein maßgeblich geprägt und sich für die berufliche Weiterbildung in Hessen eingesetzt. Folgende Personen gehören nun dem Vorstand an: Holger Fischer, Inhaber der confidos Akademie, Gießen, Gunter Geiger, Leiter der Katholischen Akademie Bistum Fulda, Andreas Haberl, Geschäftsführer der Handwerkskammer Wiesbaden, Carsten Koehnen, Leiter der Kreis- Volkshochschule Hochtaunus, Ute Müller-Steck, Geschäftsführerin der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V., Frankfurt, Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt, Nora Schrimpf, Geschäftsführerin von Arbeit und Leben Hes- sen, Oberursel, Barbara Wagner, Geschäftsführerin des Zentrums für Weiterbildung gGmbH, Kai Weber, Geschäftsführer des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e.V.. Die Mitgliederversammlung bestätigte Prof. Dr. Lothar Jordan und Friedrich Rixecker als Rechnungsprüfer sowie den Vorsitzenden der Schiedsstelle Dr. Wolfgang Lindstaedt. In der konstituierenden Vorstandssitzung wurden Andreas Haberl zum Vorstandsvorsitzenden und Barbara Wagner sowie Dr. Brigitte Scheu- erle zu seinen Stellvertreterinnen gewählt. www.weiterbildunghessen.de 11Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Arbeitsjubiläen Schöne Anerkennung für Jubilare Ihre langjährigen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter verdienen zu ihren Arbeitsjubiläen besondere Auszeichnungen. Deshalb stellt Ihnen die IHK Offenbach am Main personalisierte Urkunden zur Verfügung, auf Wunsch kombiniert mit einer Veröffentlichung hier im IHK-Magazin „Offenbacher Wirtschaft“. Wenn Sie auf diese Weise zeigen möchten, wie sehr Sie die Zusammenarbeit mit den Jubilaren schätzen, teilen Sie uns bitte folgende Informationen mit: ❙ Name des Jubilars ❙ Jubiläumsdatum ❙ genaue Firmierung des Unternehmens (entsprechend Eintragung in Handelsregister bzw. Gewerbeanmeldung) Die Kosten für eine gerahmte Urkunde betragen 40,00 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Alle Details unter www.offenbach.ihk.de/P2863/ Kontakt IHK-Kundenzentrum Telefon 069 8207-0 | Fax -149 service@offenbach.ihk.de 40 Jahre Karl Böhm Röder-Präzision GmbH Stefan Hüber MKU-Chemie GmbH 30 Jahre Annette Hauff Hohmann & Sohn GmbH 25 Jahre Mareike Bartsch Röder-Präzision GmbH Evangelos Kokkonis GEFINAL Blech- und Stahlbau GmbH Rachid Karroua Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH Axel Musielak Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Frank Sieweck Röder-Präzision GmbH 20 Jahre Lalya Amor Chanty Spitzenfabrik GmbH & Co. KG Murat Mert Yukatel GmbH Geraldine Möller MKU-Chemie GmbH Thi Tuyet Phuong Phan Chanty Spitzenfabrik GmbH & Co. KG Andrea Zimmer Imtradex Hör- und Sprechsysteme GmbH 15 Jahre Nenad Rankovic GEFINAL Blech- und Stahlbau GmbH Vera Gross abakus-fiscal Steuerberatungs- gesellschaft mbH Alexander Ruf GEFINAL Blech- und Stahlbau GmbH 10 Jahre Melanie Sacharow Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Monika Schirholz abakus-fiscal Steuerberatungs- gesellschaft mbH Thomas Weiland Ratiolab GmbH Christian Woitok Arno Arnold GmbH 12 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Nexxt-change-Offerten aus der Region Jetzt Unternehmen übernehmen oder einsteigen! Für die Unternehmensnachfolgebörse nexxt-change liegen uns die folgenden Angebote zur Firmenübernahme vor. Falls Sie an einer Kontaktaufnahme interessiert sind, bitten wir um Ihre schriftliche Nachricht. Die Vermittlung rein finanzieller Beteiligungen, zum Beispiel stiller Teilhaberschaften, sowie die Vermittlung durch Dritte oder Immobilien- vermittlung sind ausgeschlossen. Angebote OF-04/23-A Spezialgroßhandel mit Auslieferungslager für klimatechnisches Zubehör sucht Nachfolge OF-05/23-A Bauchemie für Fachhandel mit breit auf- gestelltem Onlinehandel OF-06/23-A Unternehmen im Bereich Beauty mit eigener Marke und Onlineshop abzugeben. OF-07/23-A autoreifen24.net – Online-Reifenhandel exklusiv für Business-Kunden mit Firmensitz in Dreieich (Kreis Offenbach) sucht neuen Teilhaber und Geschäftsführer. OF-08/23-A Nachfolger für IT-Einzelunternehmen gesucht. 16 Jahre am Markt, Beratung, Computer- Reparaturen, Verkauf von Hard- und Software, Fernwartungen, Planung und Installation von IT-Systemen. Ausführliche Informationen zu allen aufge- führten Inseraten: www.nexxt-change.org Kontakt Thorsten Witt Telefon 069 8207-142, witt@offenbach.ihk.de 13Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN „Spiel mich!“, ist eine Initiative, die schon vielerorts zum Musizieren ermutigt und 2022 Offenbach erobert hat. Die Instrumente ste- hen dieses Jahr vor der Apotheke zum Löwen (Frankfurter Straße 35) und dem Modehaus M. Schneider (Frankfurter Straße 7). Die Idee hinter dem Projekt: Menschen aller Altersgruppen und unabhängig vom Können dürfen ihr musikalisches Talent erproben oder unter Beweis stellen. Ob erfahrene Pianistin, Hobbymusiker oder Neuling – alle sind eingeladen, ihre Musik mit anderen zu teilen und die Stadt mit Klang zu erfüllen. Die Aktion soll Menschen durch Musik verbinden und zur Interaktion anregen. Aber vor allem soll sie neue Akteure und Energie in die Stadtmitte bringen, sie attraktiver und lebendiger machen und Anlass zum Verweilen geben. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner ist begeistert davon: „Diese Initiative verleiht Offenbach eine neue Dimension der Kreativi- tät und des musikalischen Austauschs. Offen- bach ist für seine kulturelle Vielfalt bekannt, und ‚Spiel mich!‘ trägt dazu bei, diese weiter zu stärken. Ich lade alle Besucherinnen und Besucher der Innenstadt herzlich ein, auf den Klavieren zu spielen oder einfach nur zuzuhören und sich von der Musik verzaubern zu lassen.“ „Schüler aus zwei Klassen der Beethoven- schule haben die Klaviere am 1. Juni 2023 künstlerisch gestaltet, damit sie im Straßen- bild auffallen und echte Hingucker sind. Die Klaviere sind eine wunderbare Ergänzung zum kulturellen Leben der Stadt und wir hoffen, dass die Offenbacher Bürgerinnen und Bürger diese Gelegenheit nutzen und gemeinsam eine einzigartige musikalische Atmosphäre schaffen“, freut sich Hans-Jörg André vom Musikhaus André. www.ihkof.de/spielmich VIDEO – Safety – Guard – Tower Baustellenüberwachung Sichern Sie Ihr Eigentum Unkomplizierte Sofortmontage einer mobilen Einbruchmeldeanlage jederzeit möglich. Dem Ernstfall einen Schritt voraus • Schnelle und professionelle Sicherung Ihres Objektes innerhalb von 48 Stunden • Kostengünstig mieten Wir beraten Sie gerne individuell in allen Fragen rund um Ihre Sicherheit. Besuchen Sie unser Sicherheitscenter. Heinrich-Krumm-Straße 9 63073 Offenbach www.bws-offenbach.de Telefon: 069/888 145 „Spiel mich! – Klaviere in Offenbach“ geht in die zweite Runde Musik liegt in der Luft der Offenbacher Innenstadt Dank einer Kooperation des Musikhauses André, der IHK Offenbach am Main sowie weiterer engagierter Institutionen und Unternehmen stehen bis zum 31. August 2023 wieder Klaviere zum freien Spielen in der Offenbacher Innenstadt bereit. Schüler und Schülerinnen gaben beim Auftakt am 1. Juni 2023 erste musikalische Kostproben. Fo to : I H K O ffe nb ac h am M ai n 14 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Für Hessischen Exportpreis 2023 nominiert MATO und agotrans Logistik unter den Besten Neun von 39 Bewerbern sind für den Hessischen Exportpreis nominiert, davon zwei Unternehmen aus der Region. Die Auszeichnung vergeben die hessischen IHKs gemeinsam mit den hessischen Handwerkskammern und dem Land Hessen. Am 12. Juli 2023 zeichnet Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir die Sieger aus. MATO aus Mühlheim ist in der Kategorie „Industrie“ nominiert. Das Unternehmen zählt sich zu den Weltmarktführern für Förderband- verbindesysteme, die unter anderem in der Rohstoffgewinnung, Landwirt- schaft, Logistik und vielen industriel- len Bereichen weltweit eingesetzt werden. Darüber hinaus stellt es Schmiergeräte zum Handling von Schmierstoffen her. Der Exportanteil liegt bei stolzen 78 Prozent. Bald zu erfolgreich für den Preis? „Als mittelständisches Unternehmen mit 170 Mitarbeitern am Standort Mühlheim global acht eigene Tochtergesellschaften zu haben und in über 60 Länder zu exportieren, darauf kann unsere gesamte Mann- schaft stolz sein. Dies ist eine großartige Leistung, die wir kontinuier- lich strategisch verfolgt haben, um letztendlich unsere Arbeitsplätze in Deutschland weiter zu sichern und unseren Kunden auch zukünftig Qualitätsprodukte auf höchstem technischen Niveau zu liefern. Es war höchste Zeit, dass wir uns um den Hessischen Exportpreis bewerben. Wer weiß, vielleicht überschreiten wir bald die Vorgaben dafür!“, meint Geschäftsführer Hans-Christian Richter. Weltweit bestens vernetzt In der Kategorie „Handel und Dienstleistungen“ ist agotrans Logistik ein Favorit. Das inhabergeführte Familienunternehmen aus Rodgau ist ein weltweit tätiger Logistikdienstleister. Ob Komplettladung oder Teilpartie, Umschlag oder Lagerung – um schnelle Lösungen anbieten zu können, hat agotrans Logistik die ONLINE-Systemlogistik mitentwickelt. Es handelt sich hierbei um ein „Hub and Spoke“-System, das mit 96 Partnern in 42 Ländern nach- weislich den ökologischen Fußabdruck reduziert. „Wir transportieren Güter auf der Straße in nahezu alle europäischen Länder, mit Fokus auf Großbritannien, Italien, Benelux und Osteuropa, sowie weltweit im Bereich Seefracht. Wir verstehen den Hessischen Exportpreis als besondere Wertschätzung unseres Engagements. Mit unserer Bewerbung möchten wir in erster Linie die zuverlässige und gewissenhafte Arbeit unserer Mitarbeitenden würdigen und als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden“, erklärt Geschäfts- führer Dr. Thomas Wernig. www.hessischer-exportpreis.de MIT SICHERHEIT GUT VERPACKT – DANK 70 JAHREN ERFAHRUNG. tillmann-verpackungen.de Kathrin Hildebrand Geschäftsführerin 0800-TILLMANN 15Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN SCHAFFEN SIE AUS ALTEN WERTEN NEUE MÖGLICHKEITEN Ankauf von: Schmuck I Gold I Silber Uhren I Münzen I Barren I Bestecke I Zinn Porzellan I Figuren I Antiquitäten Seit 20 Jahren ihr Experte vor Ort! Holger Honig I Heusenstammer Straße 3 I 63179 Obertshausen Mo-Fr: 10.00 - 13.00 Uhr I 15.00 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung Tel. 0 6104 9 531315 I www.goldhaus-obertshausen.de Anz. Goldhaus IHK 90x57mm 10.2022.indd 1Anz. Goldhaus IHK 90x57mm 10.2022.indd 1 20.10.22 10:2420.10.22 10:24 COCON 2023 - weitere Convention geplant Transformations-Perspektiven 4.031 Teilnehmerinnen und Teilnehmer tauschten sich auf der Copetri Convention im Offenbacher Fredenhagen zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft aus und fanden Impulse für nachhaltige Veränderungen in ihren Unternehmen. Das Motto 2023 lautete „Bridging Perspectives in Challenging Times“. Copetri-Co-Gründer Ralf Hocke erklärte die Idee dahinter: „Die Arbeit an der Zukunftsfähigkeit unserer Wirt- schaft ist aktuell besonders anspruchsvoll. Wir glauben, dass wir in der Analyse zu uns ehrlich sein, aber auch positiv nach vorne schauen sollten. Auf der COCON vermitteln wir Wissen und Lösungen, zeigen aber auch anhand von Best Practices, wie die nötige Transformation gelingen kann. Es gibt Grund, optimistisch zu sein.“ IHK-Innovationsberater Dr. Sven Saage zeigte sich begeistert: „Hier trifft man viele Menschen, die nicht nur über Change im Unternehmen reden, sondern ihn vorleben und andere damit inspirieren.“ Die nächste COCON wird am 14. und 15. Mai 2024 in Offenbach stattfinden. Die Veranstalter planen, das Programm und den Expo-Bereich deutlich zu erweitern. www.copetri.com Auf dem Programm der COCON 2023 standen rund 230 Programmpunkte und 275 Speakerinnen und Speaker. Über 150 Lösungsanbieter und Partner, davon mehr als 100 vor Ort, schlugen mit ihren Angeboten die Brücke zu konkreten Umsetzungen. Fo to : C op et ri Ihre Unternehmensnachrichten im IHK-Magazin Wir berichten in der Offenbacher Wirtschaft über Ihr Unternehmen. Senden Sie uns Ihre Nachrichten an: redaktion@offenbach.ihk.de Offenbacher WIRTSCHAFTDas Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 9-10 | 2023 Durchdacht digital Draht-Weissbäcker KG Steinstr. 46 - 48, 64807 Dieburg Tel. (0 60 71) 9 88 10 · Fax (0 60 71) 51 61 Internet: www.draht-weissbaecker.de Email: draht@weissbaecker.de · Draht- und Gitterzäune · Tore · Schiebetore · Drehkreuze · Türen · Schranken · Gabionen · Pfosten · Sicherheitszäune · Mobile Bauzäune · Alu-Zäune · sämtliche Drahtgeflechte · Alu-Toranlagen · Rankanlagen · auch Privatverkauf Zäune · Gitter · tore 16 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN 17Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NACHRICHTEN Schalten Sie jetzt Ihre Anzeige in der Offenbacher Wirtschaft! Wir beraten Sie gern. Kontakt: Anette Kostrzewa | Telefon 0 69/42 09 03-75 | verlag@zarbock.de MEISTER DER ENTSCHEIDUNG 1,7 Mio Leserinnen und Leser der IHK-Zeitschrien haben im Vergleich zum übrigen Mittelstand besonders hohe Entscheidungskompetenz in den Investitionsfeldern Immobilienkauf und -miete, Hard- und Soware, Postdienste und Finanzplanung sowie bei den Themen zur Nachhaltigkeit. Mehr dazu auf: www.rem-studie.de Heusenstamm überzeugt unter anderem durch eine gute Infrastruktur, gut erhaltene historische Bauten und viel Grün. „STETS EIN OFFENES OHR FÜR SÄMTLICHE ANLIEGEN DER GEWERBETREIBENDEN“ Der erste Anlaufpunkt für Unternehmen in Heusenstamm Juliane Prokasky setzt sich für die Unternehmen in ihrer Heimatstadt ein, nachdem sie zuvor in Frankfurts Wirtschaftsförderung tätig war. Im Interview erklärt sie, wie sie dabei vorgeht und wo sie Heusenstamms Zukunftschancen sieht. 18 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Sie sind seit gut einem Jahr Wirtschaftsförderin der Stadt Heusenstamm. Was hat Sie motiviert, diese Aufgabe anzunehmen, und wie fühlen Sie sich mit der Stadt verbunden? Meine Erfahrungen und mein Wissen, welches ich in den Jahren zuvor bei der Wirtschaftsförde- rung in Frankfurt sammeln konnte, wollte ich unbedingt in meiner Heimatstadt Heusenstamm einbringen. Durch Familie und Freunde sowie das Vereinsleben in der Stadt fühle ich mich sehr verbunden mit Heusenstamm. Von Heusenstamm als Kleinstadt versprach ich mir die Mög- lichkeit, einen engen Kontakt zu zahlreichen Unternehmen halten zu können, eine vertraute Umgebung und kurze Entscheidungswege, wenn es darum geht, etwas bewegen zu können. Welche Besonderheiten hat Heusenstamm als Wirtschaftsstandort? Die Lage von Heusenstamm ist nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt ideal. Auch die ortsansässigen Unternehmen profitieren von einer ausgezeichneten Infra- struktur mit direkter Autobahnanbindung sowie sehr kurzen Entfernungen zum Flughafen und Hauptbahnhof Frankfurt am Main. Trotz guter Verkehrsanbindung ist Heusenstamm umgeben von herrlicher Natur. In Heusenstamm sind die Unternehmen untereinander und auch die Stadtverwaltung durch diverse Networking-Veranstaltungen sehr gut miteinander vernetzt, was einen großen Mehrwert bietet. Mit welchen Anliegen kommen die Gewerbetreibenden vorwiegend zu Ihnen? Als Wirtschaftsförderin habe ich stets ein offenes Ohr für sämtliche Anliegen der Gewerbetrei- benden. Eines der großen Themen ist jedoch oft, durch welche Aktionen mehr Kundenfrequenz in die Einkaufslagen der Gewerbetreibenden gebracht werden kann. Diese Aktionen planen wir gemeinsam und setzen sie anschließend um. Worauf setzen Sie bei Ihrer Arbeit für die schon ansässigen Unternehmen und für neue Firmen, die am Standort interessiert sind? Für mich steht an oberster Stelle die ständige Erreichbarkeit für die Unternehmen. Ich möchte der erste Anlaufpunkt in der Stadtverwaltung für sie sein und ihnen bei Fragen und Anliegen zur Seite stehen. Auch die Vernetzung der Unternehmen möchte ich durch Networking-Veranstal- tungen weiter fördern. Bei ansiedlungsinteressierten Unternehmen setze ich vor allem auf die neuen Projektentwicklungen in unserer Stadt, die ein hohes Potenzial für neue Gewerbeflächen bergen.Fo to : S ta dt H eu se ns ta m m 19Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Gewerbeflächen sind knapp und begehrt. Im Bericht der Wirtschaftsförderung für 2022 wurde ein Flächenkataster angekündigt. Wie weit ist es gediehen und was versprechen Sie sich davon? In puncto Flächenkataster bin ich gemeinsam mit meiner Kollegin gerade dabei zu erörtern, welches System für die Stadt Heusenstamm am geeignetsten ist. Ziel ist es, ein System zu finden, welches bei möglichst geringem Aufwand der Datenpflege möglichst aktuell ist, so dass Suchanfrage und vakante Fläche möglichst einfach und schnell miteinander vereint werden können. Heusenstamm soll eine Smart City werden, also eine digital vernetzte, fortschrittliche und nachhaltige Stadt. Rückt dieses Ziel schon näher und wie werden Unternehmen davon profitieren? Heusenstamm ist auf dem besten Weg, eine Smart City zu werden. Gemeinsam mit der Leiterin der IT habe ich mir im Rahmen eines Workshops in den letzten Monaten ein umfangreiches Wissen zur Smart City-Thematik aneignen können, so dass nun die ersten Smart-City-Maßnah- men noch in diesem Jahr umgesetzt werden können. Smart City verbessert die Lebens- und Aufenthaltsqualität einer Stadt. Gestartet ist beispielsweise bereits der Glasfaserausbau. Hiervon profitieren die Unternehmen besonders. Den Einzelhandel hat die Pandemie hart getroffen. Außerdem kämpft er mit Onlinekonkurrenz und Fachkräftemangel. Die Gastronomie hat ähnliche Schwierigkeiten. Wenn die Geschäfte schließen, veröden die Innenstädte. Wo sehen Sie Heusenstamms größte Chancen, eine bessere Entwicklung zu nehmen? Die Haupteinkaufsstraße der Stadt steht derzeit im Fokus eines Beteiligungsformats. Gemein- sam mit der „Projekt:Stadt“ der Nassauischen Heimstätte wird unter Einbeziehung sämtlicher Innenstadtakteure wie Gewerbetreibende, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Konsumie- rende erörtert, welche Maßnahmen die Aufenthaltsqualität in der Haupteinkaufsstraße steigern können. Dabei werden besonders die Punkte Verkehr, Dritte Räume: (Anmerk. der Redaktion: Ort neben Zuhause und Arbeitsort, an dem sich Menschen entspannen, soziale Kontakte pflegen und austauschen können.) sowie Klima betrachtet. Das gegenseitige Unterstützen, Wissenteilen und Mitanpacken ist eine wichtige Grundlage in unserer schnelllebigen Gesellschaft. Die Wirt- schaftsförderung wird immer mehr zu einer wissensbasierten Dienstleistung, die sich den sich verändernden gesellschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen flexibel anpassen muss. Gemeinsam mit Unternehmen und der Stadt setze ich alles daran, dass der Wirtschafts- standort Heusenstamm der Veränderungsgeschwindigkeit des Marktes gewachsen ist. Auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit freue ich mich sehr. Die Fragen stellte Birgit Arens, IHK Offenbach am Main Kontakt Juliane Prokasky Telefon 06104 / 607-1013 juliane.prokasky@heusenstamm.de www.heusenstamm.de 20 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA 21Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA GEMEINSAM MIT IHREM BETRIEB! Unter dem Motto Jetzt #könnenlernen startet die erste bundes weite Azubi-Kampagne der IHKs – eine echte Mitmachkampagne auch für Ihren Betrieb. Seien Sie dabei und nutzen Sie Botschaften und Motive, die ein neues „Lebens gefühl Ausbildung“ nach außen tragen. Die Werbe mittel werden Teil eines Kommunikationspakets speziell für Betriebe sein und können auf Ihren digitalen Kanälen oder direkt bei Ihnen vor Ort platziert werden. Gemeinsam zeigen wir dem ganzen Land und speziell der jungen Generation: Ausbildung macht mehr aus uns. Sprechen Sie unsere Aus- bildungsberater direkt an. Alle Informationen zur Kampagne und zum Mitmachen finden Sie unter: ihkof.de/azubikampagne. Ausbildung macht mehr aus uns 210x280_IHK_M2_Motiv_Leona.indd 1210x280_IHK_M2_Motiv_Leona.indd 1 31.03.2023 11:53:2231.03.2023 11:53:22 Viele Ideen, starkes Engagement und gutes Zusammenspiel Es lohnt sich, „Die Alte Linde“ wiederzuentdecken Im Centrum Alte Linde tut sich einiges: Geschäftsleute laden zu Veranstaltungen ein. Der Markt am Samstag bringt Leben. Neue Läden öffnen. Die Stadt hat ein Flohmarktkonzept entwickelt. Die Läden des Einkaufszentrums umgeben einen offenen Platz, der an diesem Maimorgen noch verlassen liegt. Die Bäumchen tragen frisches Grün. Aus der zukünftigen Biobäckerei dringen Hämmern und das Kreischen einer Säge. Jessica und Nicolai Stanke freuen sich darauf, dort mit vier Mitarbeitenden zu starten. „Mein Mann ist seit zehn Jahren Bäckermeister. Sein Ziel war immer ein eigenes Geschäft. Ich werde ihn im Backoffice und im Verkauf unterstützen“, berichtet die Gründerin. Eine Biobäckerei, die sie mit Partnern in Augsburg aufgebaut haben, laufe weiter gut. Ihre dort gesammelten Erfahrungen sollen jetzt in den eigenen Betrieb einfließen. „Wir werden hier in Tagesschicht backen, und zwar handgemachte Eigenkreationen, immer auch saisonale und vegane. Vor allem verarbeiten wir Sauerteig, der bis zu 48 Stunden ruhen kann und dadurch auch für empfindliche Menschen bekömmlich wird. Unsere Produkte werden überzeugen“, ist Nicolai Stanke sicher. Geplant sind regionale Kooperationen mit Restaurants und Läden. Die Rohstoffe will Stanke aus der Nähe beziehen, am liebsten direkt von Erzeugern. „Kunden und Team werden sich hier wohlfühlen. Die Arbeitswege sind kurz. Der ganze Laden ist transparent gestaltet“, schwärmt die Bäckersfrau. Inzwischen haben sie die Bäckerei eröffnet. Im Innen- und Außenbereich laden Sitzgelegenheiten zum Bleiben ein. Jessica und Nicolai Stanke verwirklichen ihren Traum von der eigenen Biobäckerei im Centrum Alte Linde. www.stanke-handwerk.de 22 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Konzerte bringen Besucher Die neuen Nachbarn sind sehr willkommen. Thomas Drews von Tom’s Whisky verkauft hochwertige Spirituosen, Zigarren, besondere Schokoladen und Fudges. „Die Alte Linde muss wieder in die Köpfe der Heusenstammer kommen“, sagt er. Deshalb organisiert er Ver- anstaltungen wie Konzerte, Kunstausstellungen und Verkostungen. Kürzlich war sein „Day of the Open Bottles“ gut besucht. „Ich mache das nicht nur für mich, sondern für alle Gewerbetreibenden hier“, stellt er klar. Er regt die anderen Geschäftsleute an, sich zu beteiligen und die Gäste zum Beispiel mit Speisen und Getränken zu bewirten. „Dem Einzelhandel ging es schon vor der Pandemie nicht gut. Die Coronapolitik hat sein Sterben beschleunigt. Die kleinen Läden verschwinden. Der Onlinehandel könnte höher besteuert werden als der stationäre, damit die Händler vor Ort eine Chance haben“, schlägt Drews vor. Dorothea Groß stimmt ihm zu. „Ich bin die Dienstälteste hier“, scherzt die Chefin des Modespiegels. Dieses Jahr feiert sie 40-jähri- ges Jubiläum mit der Boutique und erinnert sich an Zeiten, in denen das Centrum sehr gut besucht war. „Das Warenangebot in der Alten Linde müsste wieder interessanter werden“, findet sie. „Ich versuche hochwertigere Mode anzubieten und habe neue Marken im Sorti- ment. Das kommt bei den Kundinnen an. Mein Laden könnte eine Renovierung gebrauchen. Aber das erwarte ich nicht von meinem Vermieter. Er kommt mir schon mit der Miete entgegen.“ Zu hohe Mieten seien schuld an manchem Leerstand. „Der große, früher von Rewe genutzte Laden war einem ernsthaften Interessenten zu teuer“, berichtet Drews. Zu dieser Immobilie hat Wirtschaftsförderin Juliane Prokasky gute Nachrichten: „Über die Fläche wird gerade verhan- delt und die Stadt ist eingebunden. Noch kann ich keinen Namen nennen. Aber eine Drogerie zieht nicht ein“, verrät sie. Thomas Drews von Tom’s Whisky setzt mit Konzerten und anderen Veranstaltungen entschei- dende Impulse, damit der Standort stärker wahrgenommen wird. www.tomswhisky.de Fo to : D in ke lb or g/ St ad t H eu se ns ta m m Im Centrum Alte Linde gab es einige Veränderungen wie die Eröffnung der Biobäckerei Stanke mit dem Terrassencafé oberhalb des Platzes. Außerdem engagieren sich die Gewerbetreibenden und die Stadt, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Auch nach Jahrzehnten in der Alten Linde ist Doro- thea Groß offen für neue Ideen und wählt für ihre Kundinnen Mode aus, die nicht überall zu haben ist. 23Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Autorin Birgit Arens Telefon 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Auf die Drogerie hatte nicht nur Tiina Schivelbusch gehofft. Sie unterhält seit 1995 einen florierenden Versandhandel für Islandwolle, Strickwaren und Wolldecken – vor allem im DACH-Raum. Seit zwei Jahren hat sie einen Laden in der Alten Linde. „Ich beziehe die Wolle direkt aus Island. Es ist kein Großhändler im Spiel. Einmal habe ich in einem Jahr fast vier Tonnen Wolle verkauft“, sagt sie und berichtet: „In der Pandemie wurde zwar bestellt, aber es gab Lieferschwierig- keiten.“ Fast habe sie „hingeschmissen“. Seit 2022 laufen die Geschäfte wieder besser. Samstags, wenn Markt ist, präsentiert sie Waren vor dem Laden. Sie bietet Tee und Sitzgelegenheiten an. Damit sie genau weiß, wohin sie Stühle stellen darf, bespricht die Geschäftsfrau mit der Wirtschaftsförderin, wo die Feuerwehrzufahrt verläuft. Die Vorschriften dazu hatten vor allem die Platzierungsmöglichkeiten der Stände auf dem Wochenmarkt eingeschränkt und wurden überarbeitet. Davon wird auch das Eiscafé profitieren, dessen Eröffnung in einem weiteren Ladenlokal erwartet wird. Zusammenspiel für die Zukunft Regelmäßig treffen sich Gewerbetreibende, Eigentümerinnen und Eigentümer zum Austausch mit dem Bürgermeister und der Wirt- schaftsförderung. Gemeinsam sammelt man Ideen und Wünsche. Mehr Aufenthaltsqualität für das Centrum Alte Linde ist das Ziel. Vorschläge zur schöneren Gestaltung des Platzes gingen an den Bauhof und den Fachdienst Umwelt. Die Gebühren für die Nutzung der städtischen Werbetafeln wurden gesenkt. Kostenfreies, städtisches WLAN steht in Aussicht. Außerdem bewirbt der offizielle Heusen- stammer Kulturkalender die Veranstaltungen im Centrum Alte Linde. Aus dem Händlerkreis und von der Wirtschaftsförderung kam der Wunsch, einen Flohmarkt zu etablieren. Die Stadt hat die Anregung aufgegriffen, ein Konzept entwickelt und will als Veranstalterin fungieren. Für Juliane Prokasky steht fest: „Ein gelungenes Zusam- menspiel der Händlerinnen und Händler mit der Wirtschaftsförderung ist wichtig, damit wieder mehr Kundinnen und Kunden das Centrum Alte Linde für sich entdecken.“ „Ich mag die Menschen in Heusenstamm. Sie sind aufgeschlossen“, sagt Tiina Schivelbusch, die es genießt, wenn vor allem am Samstag viele Besucherinnen und Be- sucher kommen und einige bei ihr Station machen. www.islandwolle.de Samstags ist Wochenmarkt im Centrum Alte Linde. Fo to s: A re ns /IH K 24 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Weil Grün mehr als nur eine Farbe für uns ist – ZARBOCK, die klimaneutrale Druckerei Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG team@zarbock.de · www.zarbock.de www.blauer-engel.de/uz195 AR1 ihre Anregungen einbringen. Die Nassauische Heimstätte unterstützt die Stadt bei diesem Prozess. „Erste Ergebnisse erwarten wir für September“, erklärt Prokasky. Hier kommt die Laufkundschaft Silkes Blummelädsche hat im Februar 2023 eröffnet. Silke Winter macht „alles, von der Braut- bis zur Trauerfloristik“ und gibt Fachaus- künfte. „Ich habe in einer Gärtnerei gelernt und darf auch ausbilden“, berichtete sie. Bis vor zehn Jahren führte sie ein Geschäft in einer Heusenstammer Seitenstraße. Nach der Geburt ihres zweiten Kindes Damit die Innenstadt noch anziehender wird und bleibt Gute Ideen für die Frankfurter Straße Heusenstamms Einkaufsmeile, die Frankfurter Straße, bietet unterschiedlichste Geschäfte und gastronomische Angebote. Sie ist gut frequentiert. Um sie noch attraktiver zu gestalten, gibt die Landesregierung 180.000 Euro aus dem Förderprogramm „Zukunft Innenstadt“. Mehr Grün, neue Sitzbänke, schönere Plätze – dafür können die Finanzmittel zum Beispiel eingesetzt werden. Sie ermöglichen aber auch ein aktives Leerstandsmanagement, so dass für freie Flächen neue Ideen entwickelt und diese schneller vermarktet werden können. Der Wirtschaftsförderung geht es darum, die Frankfurter Straße als attraktive Einkaufsstraße mit urbanem Ambiente und vorbildhafter Verkehrslage zu stärken und sie fit für die Zukunft zu machen. Die in der Stadt vorhandene Kaufkraft soll vor Ort gebunden, die Nahversor- gung und der Branchenmix sollen weiter verbessert werden. „Wir arbeiten an einer übergeordneten Strategie für das Gebiet rund um die Frankfurter Straße“, sagt Wirtschaftsförderin Juliane Prokasky. Auch die klimatischen Bedin- gungen, die Mobilitätswende und die Digitalisierung werden einfließen. Während mehrerer Präsenz- und Onlineveranstal- tungen können Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibende Wir arbeiten an einer übergeordneten Strategie für das Gebiet rund um die Frankfurter Straße 26 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA pausierte sie. „Die Lage auf der Haupteinkaufsstraße ist besser als früher in der Erzberger Straße. Da mussten die Leute erst einmal wis- sen, dass es den Laden gibt. Auf der Frankfurter Straße ist immer was los. Leute sehen sich die Pflanzen an, die ich draußen ausstelle, und schauen rein. Viele frühere Kundinnen und Kunden kommen wieder“, freut sie sich. Sicher werde die Parksituation gelegentlich kritisiert, aber wirklich problematisch sei sie nicht. Von der Idee, die Straße zu verschönern, ist sie angetan. „Wenn die Stadt Kübel mit Pflanzen auf- stellt, kann ich eine Patenschaft übernehmen“, sagt sie. Unabhängig davon will sie selbst Liegestühle aufstellen, damit die Lust zum Verweilen steigt. Es geht kaum besser Uwe Scholz und sein Sohn Felix, beide Optikermeister, sind mit ihrem Unternehmen Schönert Optik GmbH von ihrer ursprünglichen Ladenfläche ein Haus weitergezogen. Die Fläche, auf der sie ihre Dienstleistungen, Brillen, Kontaktlinsen und Zubehör anbieten, ist nun doppelt so groß. Sie haben in modernes Ladendesign und barriere- freie Geschäftsräume investiert. Ihr Vermieter hat sie dabei tatkräftig unterstützt. Das hat sich gelohnt. „Wir haben einen Riesenzuwachs an Kundschaft, auch von außerhalb. Vor allem viele junge Leute kommen. Der Standort ist kaum zu verbessern. Die Frankfurter Straße ist auf dem aufsteigenden Ast“, ist Uwe Scholz überzeugt. Selbst die Arbeiten am Neubau gegenüber haben seine Geschäfte nicht beeinträchtigt. „Die Baustellenfahrzeuge haben teilweise Parkplätze blockiert, und die Kundinnen und Kunden mögen es bequem. Aber es gab keinen Umsatzrückgang.“ Jetzt ist er gespannt, wer den Laden im Erdgeschoss übernimmt, wenn das Haus auf der gegenüberliegenden Straßenseite fertiggestellt ist. „Es könnte auf der Frankfurter Straße noch mehr draußen stattfinden“, wünscht er sich und hofft, dass im Beteiligungsprozess zur weiteren Belebung der Straße Lösungen entwickelt werden, die allen Gewerbetreibenden entgegenkommen. „Die Leute sollen hier gerne schlendern. Aber eine Verkehrsberuhigung wäre schlecht“, meint er. Silke Winter freut sich, dass ihr Blummelädsche gut angenommen wird, und will dazu beitragen, dass die Frankfurter Straße noch einladender wird. Uwe und Felix Scholz sehen im Standort viel Potenzial und haben in ein größeres, modernes Ladengeschäft investiert. www.schoenert-optik.de Fo to s: A re ns /IH K Viele Geschäftsleute auf der Frankfurter Straße schätzen die Lage und bringen sich in den Verbesserungsprozess ein, den die Stadt vorantreibt. 27Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Das richtige Geschäft muss folgen „Ich habe vor 60 Jahren angefangen, hier im Hof Geschirr zu verkau- fen“, erzählt Irmgard Kämmerer. Inzwischen bietet sie ein breites Sorti- ment an Haushaltswaren und Geschenkartikeln, wie es kaum noch zu finden ist – von der Pfanne übers Weinglas bis zur Ersatzdichtung für die Espresso-Maschine. Ihr Sohn Horst führt an derselben Adresse einen Betrieb für Klimatechnik. Die Seniorchefin glaubt nicht, dass sie einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin für ihr Geschäft finden wird. Interesse an den Gewerberäumen ist aber vorhanden. „Ich hatte schon drei Anfragen. Aber es ist uns wichtig, dass ein passender Mieter hier einzieht“, erklärt die Eigentümerin, die eine gute Mischung auf der Frankfurter Straße im Blick behält. Mehr Grün, mehr Charme Auch das TUI-Reisebüro wurde umfassend renoviert – gemäß dem TUI-Store-Konzept. Großformatige Reisemotive in leuchtenden Farben schmücken den hellen Geschäftsraum. Vasiliki Magklogianni leitet das Büro und arbeitet dort mit vier Reiseverkäuferinnen. „Es ist jetzt ein ganz anderes Arbeiten und alle, die hereinkommen, finden es wunderbar. Den Menschen ist Urlaub sehr wichtig und der Zulauf im Büro ist der Beweis dafür – wir haben Gott sei Dank sehr gut zu tun. Unsere Kundin- nen und Kunden schätzen uns als Ansprechpartnerinnen. Wir beraten, überprüfen, vergleichen, achten auf jedes Buchungsdetail und helfen bei Schwierigkeiten. Entsprechend gut werden wir bewertet. Das ist wichtig“, sagt sie. Das Reisebüro ist seit über 30 Jahren in der Frankfurter Straße angesiedelt. Bäume oder Begrünung würden ihr mehr Charme verleihen, meint die Büroleiterin. Zugunsten der schöneren Atmosphäre seien ein paar Parkplätze zu verschmerzen. Tagsüber herrsche daran ohnehin kein Mangel. Genau wie die Einzelhändler im Centrum Alte Linde vermisst sie eine Drogerie in Heusenstamm. Kein wildes Parken! Die Gaststätte „Zur Stadt Offenbach“ wird in Heusenstamm nach dem Spitznamen der früheren, begnadeten Köchin „Katja“ genannt. Sie war die Mutter von Mechthild Grasmück und Franz Löw, die das Haus in der vierten Generation führen und auch in der Küche für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. „Zum Glück sind uns unsere Mitarbei- ter, die teilweise schon lange bei uns arbeiten, in der Pandemie treu geblieben. Die Gäste sind wiedergekommen. Aber es ist nicht mehr so wie früher. Sie essen und trinken, bleiben aber eher selten länger sitzen. Deshalb haben wir die Öffnungszeiten geändert“, berichtet Grasmücks Tochter Sandra Gilmer. Problematisch seien die hohen Energiepreise. „Es ist nicht einfach, die ganzen Kosten zu stemmen. Aber wir machen das Beste aus allem, um unsere Tradition weiterzu- führen.“ Die Lage der Gaststätte gegenüber dem historischen Torbogen sei ideal. Allerdings störe, dass einige Autofahrer die Bürgersteige „wild zuparken“. „Ich fände es großartig, wenn es wieder mehr Attraktionen wie das frühere Frankfurterstraßenfest gäbe. Das war immer ein sehr schönes Fest und die Frankfurter Straße machte mal wieder auf sich aufmerksam“, erinnert sie sich. Pandemie, Fachkräftemangel, Preissteigerungen – das Traditionsgasthaus „Zur Stadt Offenbach“ trotzt allen Schwierigkeiten in der Gastronomie. www.zurstadtoffenbach.de Die Geschäfte laufen wieder gut im TUI-Reisebüro, das Vasiliki Magklogianni leitet. Sie findet, dass zusätzliche Pflanzen die Frankfurter Straße aufwerten würden. www.tui.com/reisebuero Welches Gewerbe auf ihr Haushaltswarengeschäft folgt, will Hauseigentümerin Irmgard Kämmerer mit Bedacht entscheiden. www.kaemmerer-heusenstamm.de Autorin Birgit Arens Telefon 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de 28 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Autorin Birgit Arens Telefon 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Autorin Martina Hartmann Telefon 06104 9692850 martina@echt-hartmann.de www.echt-hartmann.de Standortfaktor Kulturangebot „Zu Hause im Leben“… … ist das Motto unserer Heimatstadt Heusenstamm. Hier erleben wir, Echt Hartmann, zusammen mit unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ganz besondere Kulturkonzepte. Nicht zuletzt durch den Wettbewerb um Neu- bürger und Fachkräfte in fast allen Branchen ist Heusenstamm als Wirtschaftsstandort und Lebenszentrum gefordert, den Menschen im Rahmen der Work-Life-Balance neben Arbeitsangeboten auch Freizeitprogramme anzubieten. Es gilt, sowohl alteingesessenen als auch neue Bürgerinnen und Bürgern der Stadt „Mehrwerte zu bieten“, damit sie Heusenstamm langfristig als lebenswerte Heimat empfinden. Neben den Hard Facts einer Stadt, wie Wohnraum, Arbeitsplätzen oder Kita- und Schulangeboten, spielen hier- bei Kultur- und Freizeitangebote eine wichtige Rolle. Sie machen im Standortwettbewerb der Städte im Kreis und darüber hinaus den entscheidenden Unterschied. Kultur als nachhaltiges Erlebnis funktioniert insbesondere durch abwechslungsreiche Programme auf der Bühne, aber ebenso durch ein außergewöhnliches Ambiente. Das Schloss in Heusenstamm bietet hierzu mit der Open-Air-Bühne im Innenhof eine besondere Spielstätte für Konzerte, Comedy, Kabarett- und Theaterveranstaltungen. Die Kulturkonzepte der Agentur Echt Hartmann zeichnen sich durch kulturelle Eigenproduktionen mit Lokalkolorit und eine individuelle Programmgestaltung aus. Die Selbstvermarktung, technische Umsetzung und professionelle Durchführung sind dabei selbstverständlich. In enger Abstimmung mit dem Kulturamt der Stadt Heusenstamm, das verantwortlich für die Infrastruktur ist, werden alle Veranstaltungen unter dem Slogan „Heusenstammer Sommer“ zusammen- geführt. In der Außendarstellung ist so ein umfassendes Kulturprogramm entstanden, das Termine von Vereinen, Privatinitiativen und professionellen Kulturanbietern integriert und Kultur von Mai bis September zelebriert. Echt Hartmann ist es ein wichtiges Anliegen, dass aus dem „Zu Hause im Leben“ ein Erleben wird. Fo to : E ch t H ar tm an n Martina Hartmann, Geschäftsführerin der Agentur Echt Hartmann, entwickelt Kultur- programme für Städte und Gemeinden. 29Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Herth+Buss durchlebt weitreichende Transformationen Fast 100 Jahre alt und offen für Innovationen Die Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen. Der Markenlieferant für perfekte Reparaturlösungen im Independent Automotive Aftermarket (IAM) wurde 1925 in Langen gegründet und hat seinen Stammsitz seit 1967 in Heusenstamm. Der IAM ist der freie Reparaturmarkt für Fahr- zeuge, bei dem Ersatzteile verschiedener Hersteller angeboten werden, die nicht zur Originalausrüstung des Fahrzeugs gehören. Aktuell arbeiten 300 Menschen bei Herth+Buss, die sich in Produktmanage- ment, Vertrieb, Logistik und Marketing engagieren. Wichtige Kunden sind Teilegroß- händler weltweit und diverse Industriekun- den. Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von über 100 Millionen Euro pro Jahr – 55 Prozent in Deutschland und 45 Prozent im Export. Herausfordernde Zeiten Wie die gesamte Branche befindet sich Herth+Buss in einer Transformation auf mehreren Ebenen, insbesondere hinsichtlich Digitalisierung, Elektrifizierung, Klimaneutrali- tät und des demografischen Wandels. Wegen des Fachkräftemangels in den Werkstätten entwickelt das Unternehmen derzeit mit einem Partner technische Lehrgänge zu Diagnose, Messtechnik, Fahrassistenzsyste- men (ADAS) und Hochvolt-Anwendungen. Außerdem hat es ein neues Geschäftsfeld eröffnet, das professionelle Fahrzeugdiagno- sen per Fernzugriff durch Herth+Buss-Fach- kräfte ermöglicht. So können monatlich 100 Autos remote (ferngesteuert) fahrbereit gemacht werden. Weiterhin verkauft das Unternehmen Kalibrierstände für die sichere und saubere Mobilität aller Marken. Diese sind für die Reparatur von Fahrzeugen mit Fahrer- assistenzsystemen (FAS) notwendig. Wurde Holger und Ralf Drewing sind die Geschäftsführer der Herth+Buss Fahrzeugteile GmbH & Co. KG. Fo to : H er th +B us s 30 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Kontakt Julia Kittel Telefon: 06104-608317 info@herthundbuss.com https://herthundbuss.com ein solches Fahrzeug repariert, müssen die Assistenzsysteme neu eingestellt werden. Eine weitere Herausforderung ist die Geset- zeslage, die den Zugang zu Fahrzeugdaten im freien Reparaturmarkt bestimmt. „Es gibt bestimmte Daten, auf die nur die Fahrzeug- hersteller Zugriff haben. Den freien Werkstätten bleibt der Zugriff ver- wehrt. Gewisse Fehler können also nur die Hersteller beheben. Hier bedarf es einer sektorspezifischen Regelung aus Brüssel, zusätzlich zum europäischen Data Act“, fordert Geschäftsführer Holger Drewing. Heusenstamm liegt gut „Die Nähe von Heusenstamm zum Flughafen ist für uns als Teilespezialist sehr vorteilhaft. Die Lage zwischen Großstadt und Land ermöglicht uns den Zugang zu einer Vielzahl an Fachkräften. Allerdings wird das Wohnen immer teurer, was für viele Mitarbeitende zum Problem werden kann“, erklärt Holger Drewing. Die Nähe von Heusenstamm zum Flughafen ist für uns als Teilespezialist sehr vorteilhaft. 31Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA STANDORTVORTEIL GLASFASER. D eu ts ch e G la sf as er B us in es s G m b H · A m K uh m 3 1 · 4 6 32 5 B or ke n D G B _2 37 0 _0 deutsche-glasfaser.de/business Jetzt für Glasfaser entscheiden!Glasfaser für Ihr Unternehmen. Wir bieten Geschäftskunden symmetrische Internetprodukte auf Basis von reinen Glasfaser-Leitungen – gemeinsam Großes gestalten. DGB_2370_0_AZ_Standortvorteil_IHK_Offenbacher_Wirtschaft_216x142_RZ.indd 1DGB_2370_0_AZ_Standortvorteil_IHK_Offenbacher_Wirtschaft_216x142_RZ.indd 1 11.04.22 15:3311.04.22 15:33 Hotel, Kita, Schule, Wohnraum und unterschiedliche Unternehmen Ein besonderer Mikrokosmos Mitten im Grünen, nahe der Heusenstammer Innenstadt, stand ein großer Gebäudekomplex lange leer. 2022 hat die Allegron Group aus Bad Ems das einstige Schulungszentrum der Telekom gekauft und erweckt es zu neuem Leben. Die Allegron Group ist eine 1991 gegründete, inhabergeführte und deutschlandweit tätige Immobiliengesellschaft. Sie ist auf die exklusive Neugestaltung und Betreuung von wohnwirtschaftlichen und gewerblichen Bestandsimmobilien spezialisiert. Geschäftsführer Bernd Dillmann berichtet, welches Potenzial er im Campus Heusen- stamm sieht und wie weit das Projekt gediehen ist. Viele Unternehmen arbeiten schon am Campus Heusenstamm. Gleichzeitig sind noch Sanierungs- und Umbauarbeiten im Gang. Wer sind Ihre Mieter? Der Campus ist zu fast 100 Prozent vertraglich vermietet. Wir haben ihn unter vollem Risiko gekauft. Der ursprüngliche Bebauungsplan ließ nur eine Büronutzung zu. Das ist bei dieser Immobilie mit rund 50.000 Qua- dratmetern völlig illusorisch. 2.000 oder 3.000 Quadratmeter kann man als Büros vermieten. Um den Rest anders nutzen zu können, musste der Bebauungsplan geändert werden. Das dauert in Deutschland sonst zwi- schen einem und vier Jahren. Wir haben es mit Bürgermeister Ball und den Bewilligungsgremien in Stadt und Kreis in neun Monaten geschafft. Im Hochhaus entsteht vom Erdgeschoss bis in den vierten Stock ein Hotel mit 132 Zimmern. In den Etagen fünf bis zehn wird die Caritas Senioren 140 Wohnungen für betreutes Wohnen anbieten. Im zwölften bis 14. Stock sind Büros. Der Gebäudeteil unterhalb des Hochhauses, der einem Flugzeughangar ähnelt, ist ideal für Büronutzer mit Bedarf an Showrooms oder großflächigen, hellen Räumen. Zwei „Würfel“ im Flachdachbereich hat der Arbeiter Samariter Bund (ASB) vollständig für eine Kita mit sieben Gruppen und die internationale Erasmus-Grund- schule gemietet. In einem weiteren Gebäude richtet die Caritas ein vollstationäres Pflegeheim mit 87 Plätzen ein sowie eine Großküche, die Caritas-Einrichtungen im ganzen Umland und am Standort versorgt. Auf den begrünten Flachdachbauten errichten wir 42 kleine Einfamilienhäu- ser mit Gartenanteilen. Die Mieter werden in die Baumspitzen hinein- gucken. Das wird das Sahnehäubchen für den Campus. Wann sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein? Der gesamte Campus wird im Frühjahr 2024 vollständig umgebaut, vermietet und bezogen sein. Fo to s: A lle gr on G ro up Viel Raum für Unternehmen und Institutionen – der Campus Heusenstamm. 32 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Der Campus Heusenstamm galt als problematische Immobilie. Was hat Sie bewogen, das Objekt dennoch zu entwickeln? Es ist natürlich erstaunlich, dass eine Firma aus Bad Ems ein solches Objekt entwickeln darf. Dass in Frankfurt und Offenbach, wo es viele Immobilienspezialisten gibt, keiner bereit war, das zu machen, spricht dafür, dass die Immobilie als schwierig angesehen wird. Aber genau das ist immer unser Geschäftsmodell. Wir kaufen – wie gesagt – mit vollem Risiko, mit der Zuversicht, dass wir das hinbekommen. Das geht nur mit entsprechender Erfahrung. Und warum Heusenstamm? Weil wir in zehn Minuten in Offenbach, in 20 Minuten in Frankfurt und dazu im Grünen sind. Weil wir die S-Bahn direkt auf dem Gelände haben. Das sind wichtige Voraussetzungen, und natürlich kaufen wir Objekte nur, wenn sie günstig sind. All das ist bei dem schönen Campus zusammengekommen. Was bedeutet der zu neuem Leben erweckte Campus Heusenstamm für die Stadt und die Region? Einmal hat Heusenstamm vermieden, dass hier ein Lost Place mit allen negativen Begleiterscheinungen entsteht. Zum anderen hat die Stadt die Chance genutzt, einen Magneten mitzugestalten, an dem Kitaplätze und eine internationale Schule mit Renommee geschaffen werden. Bürgermeister Ball hat oft gesagt, dass er sich ein weiteres Hotel wünscht. Das bekommt Heusenstamm jetzt. Hier entsteht ein besonderer Mikrokosmos. Das hat zum Beispiel die Caritas überzeugt, einen Mietvertrag über 20 Jahre abzuschließen. Hier sind alte Menschen noch ins reale Leben eingebunden. Sie sehen Eltern, die ihre Kinder zur Kita bringen, einen Hotelgast mit seinem Koffer oder die Mitarbeiterin eines Unternehmens, die ins Büro geht. Ein solches Mehrgenerationenviertel ist ein Riesengewinn für Heusenstamm. Ist die Allegron Group offen für weitere Objekte dieser Art? Jederzeit! Wir haben uns auch schon in Dreieich oder Rüsselsheim engagiert. Wobei, so etwas Großes wie den Campus gibt es nicht alle Tage. Die Fragen stellte Birgit Arens, IHK Offenbach am Main https://campusheusenstamm.de www.allegron.de A3 . 1 L3117 L3001 L3117 L3117 GEWERBEGEBIET SÜD GEWERBEGEBIET OST 1 GEWERBEGEBIET OST 2 GEWERBEGEBIET OST 3 CAMPUS HEUSENSTAMM PROJEKTENTWICKLUNG BRÜCKENBAUHOF PROJEKTENTWICKLUNG FERNMELDEZEUGAMT Reichlich Platz für gute Ideen! Interesse, Fragen, Ideen? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Magistrat der Stadt Heusenstamm Im Herrngarten 1 | 63150 Heusenstamm Juliane Prokasky / Wirtschaftsförderung T: 06104 607-1013 | wirtschaft@heusenstamm.de | heusenstamm.de Bernd Dillmann ist der Geschäftsführer der Allegron Group, die bestehende Immobilien neu gestaltet und betreut. 33Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Ideal für Austausch und neue Arbeitsweisen Hinter jeder Glastür eine eigene Welt Ein Merkmal des Campus Heusenstamm ist die Vielfalt an unterschiedlichen Unternehmen, die dort zusammentreffen. In den Gebäuden gibt es Flächen für völlig unterschiedliche Ansprü- che. Viele Mieter haben sich schon eingerichtet und die Arbeit aufgenommen. Wie sie zukünftig neben- und miteinander arbeiten und voneinander profitieren, wird spannend. Yoga mit Fernblick Aus den Fenstern des Yogastudios im 12. Stock schweift der Blick über dichte Baumwipfel bis zum Horizont. Anfang des Jahres hat Yogalehrerin Sophia Jäger die hellen Räume bezogen. „Es ist eine ganz eigene Atmosphäre im Yogastudio. Yoga in einer Turnhalle oder im Fitnessstudio zu machen ist völlig anders. Es geht nicht nur um Sport, sondern darum, zu entschleunigen, zu sich zu finden und einen Ort der Ruhe zu haben“, sagt die gebürtige Heusenstammerin. Sie will einen ansprechenden Gemeinschaftsort für die Menschen in der Stadt etablieren und setzt ganz auf Präsenz. „Durch das Zusammen- sein entsteht eine schöne Energie. Außerdem gehe ich gerne zu den Schülerinnen und Schülern und richte sie aus“, erklärt sie. Sie hat weitere Yogalehrerinnen ins Boot geholt. „Wir bieten unterschiedliche Yoga-Stile wie Hatha Yoga, Vinyasa Yoga oder Orthopädisches Yoga und haben zum Beispiel Kurse für Männer, Mütter oder Menschen, die sich in ihrer Mittagspause bewegen möchten. Derzeit testen wir, welche Angebote und Uhrzeiten am besten angenommen werden.“ Auch Workshops oder Outdoor-Yoga sind bereits geplant. Die Vielfalt am Standort fasziniert sie: „Hinter jeder Glastür liegt eine eigene Welt. Aber natürlich ist auch die Lage unvergleichlich – ruhig, gut erreichbar und vor allem mitten im Grünen.“ www.rheinmainyoga.de Speziallösungen für die Medizintechnik 2021 ist die Reinhard Feinmechanik GmbH in eines der Flachdach- gebäude gezogen. Helmut Reinhard und sein vierköpfiges Team sind darauf spezialisiert, Problemlösungen für die Medizintechnik zu finden. „Mit einem Pharmaunternehmen haben wir eine künst- liche Herzklappe entwickelt. Unsere Präzisionswerkzeuge nutzen Ärzte beispielsweise, um Kreuzbänder zu rekonstruieren. Sie sind im engen Austausch mit Orthopäden entstanden. Unsere Stärke ist, dass wir interdisziplinär tätig sind und uns intensiv in unterschied- liche Themen einarbeiten“, erklärt er. Der Maschinenbauingenieur hat sich 1985 mit einer Firmenübernahme in Offenbach selbstständig gemacht und war von 1993 bis zum Umzug nach Heusenstamm in Dietzenbach ansässig. Inzwischen hat er das Unternehmen umstruk- turiert und lässt extern fertigen. „Hier haben wir einen ruhigen Standort mit guter Infrastruktur“, lobt der Unternehmer den Campus Heusenstamm. „Wir haben im Medizintechnik-Bereich noch einiges vor“, steht für ihn fest. www.reinhard-feinmechanik.de Lebenswerte Arbeitswelten Seit Januar 2022 arbeitet Lena Schmidtke in der Dependance des Kreativ Büros Rödermark, das Geschäftsräume plant und einrichtet. „Vom Rohbau bis zum fertigen Objekt, vom Bodenbelag bis zu hoch- wertigen Büromöbeln und Deko beraten und gestalten wir. Wir berück- sichtigen dabei unter anderem Akustik, Beleuchtung, Raumklima und Nachhaltigkeit“, erklärt sie. „Darauf legen die Kunden gerade hier in den Gebäuden großen Wert.“ Für das Softwarebüro Zauner GmbH & Co. KG hat ihr Team im Campus unter anderem ein weitläufiges Groß- raumbüro mit Empfang, Arbeitsplätzen und Pausenbereich ausgestat- tet. Obwohl es keine Türen gibt, stören sich die Mitarbeiterinnen und Wer zu Sophia Jäger ins Yogastudio Rheinmainyoga kommt, genießt einen grandiosen Ausblick. Fo to s: A re ns /IH K 34 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA www.ballcom.de Wir kommunizieren für Sie. In der Region UND der Medienlandschaft. Mit Herz, Humor und Versta nd. 230607_Ballcom_IHK_Anzeige_210x94mm.indd 1230607_Ballcom_IHK_Anzeige_210x94mm.indd 1 12.06.23 17:1112.06.23 17:11 Mitarbeiter nicht, denn schalldämmende Böden, Decken, Raumteiler und Dekorationselemente schlucken Geräusche bestmöglich. „Wir haben auch den Kontakt zu dem Klimaanlagenhersteller hergestellt, der im Campus eingezogen ist. Hier ist viel Kollaboration möglich. Ich freue mich darauf, wenn alle Mieter da sind. Das wird eine tolle Gemeinschaft“, ist sie überzeugt. www.kreativ-buero-gmbh.de „Das Richtige für uns“ „Eine neue Büroräumlichkeit zu suchen, war eine relativ spontane Idee. Unser altes Büro hat viel symbolisiert, das nicht mehr zu uns als Unternehmen gepasst hat: niedrige Decken, wenig Luft nach oben, wenig Bewegungsfreiraum, ‚Einzelkämpfer‘ in kleinen Einzelbüros“, sagt Gerhard Mairhofer, Geschäftsführer des Softwarebüros Zauner. Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren gegründet und hilft Kunden mit seinen Softwarelösungen, die Effizienz ihrer Fuhrparks zu steigern. „Das weitläufige Gelände in Kombination mit dem offenen Grundriss des Büros und den großen Fensterflächen hat sich schnell als das Richtige für uns herausgestellt. Im September 2022 haben wir es hochoffiziell eröffnet. Die gute Erreichbarkeit aus Frankfurt erleichtert uns die Suche nach Fachkräften. Das Areal wissen wir sehr zu schätzen: Ob es darum geht, eine Besprechung auf die Terrasse zu verlegen oder bei einem Thema einfach einen Spaziergang im Park zu machen – der Campus gibt uns neue Arbeitsmöglichkeiten. Außerdem ist unser neuer Standort optimal für Firmenfeiern. Zu Weihnachten haben wir uns einen Foodtruck auf die Terrasse bestellt. Das Büro soll ein Ort werden, an dem sich Menschen treffen, austauschen, gemeinsam Lösungen für Probleme finden und gerne zur Arbeit kommen – gerade nach der langen Zeit im Homeoffice. Wir wünschen uns, dass sich weitere Unternehmen für den Campus entscheiden. Wer weiß, was wir voneinander lernen. Auch hier glauben wir, dass Austausch viel bewegen kann“, erklärt er. https://zauner.software Lena Schmidtke hat ihr Büro im Campus und betreut dort Kunden wie das Softwarebüro Zauner. Autorin Birgit Arens Telefon 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de 35Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA www.ballcom.de Wir kommunizieren für Sie. In der Region UND der Medienlandschaft. Mit Herz, Humor und Versta nd. 230607_Ballcom_IHK_Anzeige_210x94mm.indd 1230607_Ballcom_IHK_Anzeige_210x94mm.indd 1 12.06.23 17:1112.06.23 17:11 Kundennähe und Partner entscheidend für passgenaue SLS-Angebote Unterstützung für den Wandel in Heusenstamms Wirtschaft Herausforderungen gibt es für Unternehmen derzeit mehr als genug, auch in Heusenstamm. Die Sparkasse Langen-Seligenstadt findet mit ihnen Lösungen dafür. Carsten Gerbig, SLS-Firmen- und Unternehmenskundenberater, berichtet von den drängendsten Fragen der regionalen Wirtschaft, welche Unterstützung geboten wird und welche Themen im Finanz- bereich in Zukunft relevanter werden. Herr Gerbig, welche Herausforderungen sind es, die Unternehmen in Heusenstamm derzeit am meisten beschäftigen? Aus meiner Sicht sind es insbesondere der Fachkräftemangel und die Arbeitgeberattraktivität. Viele Heusenstammer Firmen würden gerne mehr Personal einstellen und arbeiten intensiv daran, wie das besser gelingt. Aber auch die Energiebeschaffungskosten, die Inflation im All- gemeinen und die Planungsunsicherheit bei langfristigen Investitionen treiben viele um. Carsten Gerbig, Firmen- und Unternehmenskundenberater der Sparkasse Langen-Se- ligenstadt, spricht über aktuelle Herausforderungen für Heusenstammer Unternehmen. Fo to : S LS Wie unterstützt die SLS die Firmen dabei, diese Herausforderungen zu meistern? Ausgangspunkt ist für uns, immer in sehr gutem Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden zu stehen, damit wir wissen, was sie gerade bewegt, und um sie optimal zu unterstützen. Dazu arbeiten wir auch mit starken Partnern wie der KfW oder der Deutschen Leasing zusammen. So entstehen sehr interessante Angebote: zur Mitarbeiter- bindung und Steigerung der Attraktivität von Unternehmen unter anderem solche, die neben „klassischen“ Themen wie der betrieb- lichen Altersvorsorge oder Krankenversicherung beispielsweise auch Lebensarbeitszeitkonten für die Mitarbeiter beinhalten. Wie haben die Unternehmen am Standort Heusenstamm nach Ihren Beobachtungen die krisenhaften letzten Jahre überstanden? Welche Rolle spielte die SLS hierbei? Die meisten Heusenstammer Unternehmen, mit denen wir im Austausch sind, haben die letzten Jahre sehr gut überstanden. Viele haben ein professionelles Krisenmanagement betrieben, waren gut mit Kapital ausgestattet und haben viele clevere Entscheidungen getroffen. Natürlich gibt es auch solche, die sich komplett neu erfinden mussten – aber auch das erfolgreich geschafft haben. Wir sind aktiv auf die Betriebe zugegangen und konnten sie schnell mit verschiedenen Fördermitteln und Hilfen unterstützen. Letztlich hat sich aber gezeigt, dass diese Gelder gar nicht so stark abgerufen wurden. Ein Rekordergebnis haben wir 2022 allerdings bei der Bereit- stellung von Finanzierungen für den Mittelstand erreicht. Wie haben sich die Bedürfnisse der Unternehmen in den letzten Jahren entwickelt? Einerseits sind viele neue Themen hinzugekommen oder haben deutlich an Relevanz gewonnen und mit ihnen die Nachfrage nach kompetenter Beratung und neuen Angeboten. Andererseits hat sich auch der Wunsch nach einer zeit- und ortsunabhängigen Betreuung verstärkt und danach, Produkte direkt online abzuschließen. Den Onlinebereich haben wir deshalb verstärkt und werden ihn weiter ausbauen. 36 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Wie ist die SLS in Heusenstamm aufgestellt und warum? Wir haben in Heusenstamm Geschäftsbeziehungen, die bereits lange bestehen, und sind mit dem Standort nicht nur durch unsere Filiale und Kundenberater stark verbunden, sondern auch durch unser regionales Engagement, das für uns als Sparkasse große Bedeutung hat. Daher unterstützen und fördern wir beispielsweise Vereine und gemeinnützige Institutionen sehr aktiv. Welche Zukunftsthemen im Finanzbereich werden vermehrt an Bedeutung gewinnen? Die Notwendigkeit, sich als Unternehmen weiterzuentwickeln, wird an vielen Stellen noch spürbarer werden. Neben der Arbeitgeberattrak- tivität sind Klimaneutralität oder Digitalisierung zentrale Stichworte sowie deren Finanzierung. Und auch diesbezüglich spielen immer häufiger Nachhaltigkeitsgesichtspunkte eine Rolle, da damit vermehrt ESG-Ziele (Environment/Umwelt, Social/gesellschaftliche Aspekte, Governance/verantwortungsvolle Unternehmensführung) der eigenen Kundschaft verknüpft sind. Unser Ziel ist es, Unternehmen optimal dabei zu unterstützen, ihre individuellen Transformationsprozesse umzusetzen. Dazu stehen wir mit Experten zur Verfügung, können auf ein großes Netzwerk an Spezialisten unserer Partner zurückgreifen und so passgenaue Lösungen finden. Die Fragen stellte Birgit Arens, IHK Offenbach am Main Kontakt Business-Center der Sparkasse Langen-Seligenstadt Telefon 06182 925 2700 bc@sls-direkt.de www.sls-direkt.de/businesscenter 37Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Heusenstamm ist ein wichtiges Drehkreuz für BMI Ein ganzer Standort im Dienst der Kunden Mehr als 250 Mitarbeitende aus 18 Nationen sind am BMI-Standort in Heusenstamm beschäftigt. Als einer von über 20 Standorten bundesweit ist er der vielfältigste und internationalste von allen. Denn in Heusenstamm befinden sich nicht nur das Stammwerk von BMI in Deutschland, sondern auch eine Aluminiumgießerei, ein Technologiezentrum, die BMI Akademie und unser größtes Kundenservice-Center in Deutschland. Rudolf H. Braas, der Unternehmensgründer, setzte 1953 seine Idee der maschinellen Produktion von Betondachpfannen um und errichtete das erste Braas Dachsteinwerk in Heusenstamm. Damit legte er den Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Unternehmens (heute BMI), aber auch der „Frankfurter Pfanne“ – eines Dachsteins, der um die Welt ging. Heute fertigen mehr als 60 Mitarbeitende Flächensteine der Marke Braas mit so klingenden Namen wie Frankfurter Pfanne, Taunus Pfanne und Harzer Pfanne für den deutschen Markt. Zukunftsorientiert – das Technologiezentrum Egal, ob ein neuer Dachstein oder Dachziegel für Deutschland oder die Welt: Die Forschung und Entwicklung dafür läuft im Technical Center in Heusenstamm, in dem rund 80 Mitarbeitende forschen und neue Produkte entwickeln, testen und validieren. So können wir am Stand- ort alle Klima- und Wetterbedingungen simulieren, denen ein Dach ausgesetzt sein kann. Beispielsweise im Windtunnel oder im eigenen Brandlabor. Gleichzeitig werden auch die weltweiten Produktions- standorte und die rund 15.000 Produkte des Unternehmens von hier aus technisch betreut. Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind die großen Treiber der Innovation bei BMI. Vom Gründach, den integrier- ten Solarflächen, einer ressourcenschonenden Produktion bis hin zu Recyclingverfahren wird hier für die Zukunft auf dem Dach geforscht. Neue Maßstäbe – die BMI Akademie BMI stärkt gerade den eigenen Standort Heusenstamm mit einem Erweiterungsbau der Akademie, dem unternehmenseigenen Ausbil- dungs- und Trainingszentrum. Mit einem Investitionsvolumen von über fünf Mio. Euro wird das Schulungszentrum ab Herbst 2023 in Betrieb gehen und neben den Schulungen der deutschen, aber auch ausländischen Kunden außerdem für interne Schulungen der BMI Gruppe weltweit zur Verfügung stehen. Auf teilweise zwei Etagen wird die BMI Akademie mit einer Gesamtnutzfläche von 1.750 Quadrat- metern genügend Platz für alle Arten von Trainings sowie für Großver- anstaltungen mit bis zu 300 Teilnehmern haben. Jährlich trainieren wir cirka 1.000 Teilnehmende aus der Bedachungsbranche mit noch viel Luft nach oben. Klein, aber fein – die Aluminiumgießerei Aktuell arbeiten rund 50 Kollegen und Kolleginnen in der Gießerei von BMI am Standort. Dort werden im Druckgussverfahren die sogenann- ten Aluminium-Pallets für unsere Produktion gefertigt. Das sind die Formen, aus denen unsere verschiedenen Dachstein-Formate, wie die Frankfurter Pfanne, entstehen. Aktuell hat die Gießerei rund 270 For- men für Pallets vorrätig und fertigt ausschließlich auf Bestellung der Die „Frankfurter Pfanne“ auf dem Dach – ein Schmuckstück in vielen Farben und Oberflächen, produziert am Standort Heusenstamm. Sie ist bekannt unter dem Markennamen Braas, der dieses Jahr sein 70-jähriges Jubiläum feiert. Fo to s: B M I 38 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Autorin Dagmar Bohm Telefon 06171 61 2707 dagmar.bohm@bmigroup.com www.bmigroup.com/de BMI-eigenen Werke weltweit. So kommen die Pallets für rund 70 BMI Dachsteinwerke in Europa, der Türkei sowie in Asien und Südafrika aus Heusenstamm. Kundenservice der Marke Braas Unser Kundenservice für die Marke Braas ist ebenfalls in Heusen- stamm am Start. Hier laufen bei circa 45 Mitarbeitenden täglich mehrere Hundert Kundenanfragen rund um unsere Produkte und Services zusammen. So werden dort jährlich rund 200.000 Kunden- bestellungen erfasst. Die daraus resultierenden bundesweiten Lieferungen werden von zwölf Mitarbeitenden in unserer zentralen Transportdisposition, die ebenfalls in Heusenstamm ansässig ist, geplant. Insgesamt ist der Standort Heusenstamm nicht nur für BMI, sondern auch als Arbeitgeber für die Region von Bedeutung. Aufgrund seiner Lage und Anbindung ist Heusenstamm für BMI ein Drehkreuz für seine Produkte, als Schulungszentrum, aber auch als Technologiestandort wichtig. Eine besondere Herausforderung ist vor allem die Suche nach Fachkräften und Nachwuchs für diesen vielfältigen BMI-Standort. Der Fachkräftemangel macht auch vor unserem Bereich keinen Halt. Der Wirtschaftsstandort Dreieich – Basis für Ihren Erfolg Magistrat der Stadt Dreieich · Wirtschaftsförderung · Hauptstr. 45 · 63303 Dreieich · Tel: +49 (0) 6103 - 601-681 · E-Mail: wirtschaft@dreieich.de · www.dreieich.de Dreieich liegt zentral in der Region Frankfurt Rhein-Main: in nur 15 Minuten erreichen Sie den Flughafen und die Frankfurter Innenstadt. Mehrere Autobahnanschlüsse, Busse und Bahnen bieten ideale Verkehrsanbindungen. Die erstklassigen Bildungs- und Betreuungsangebote umfassen sämtliche Schultypen sowie das Haus des Lebenslangen Lernens mit angeschlossener Internationaler Schule. Die Immobilienpreise und Steuerhebesätze sind günstiger als in den Großstädten. Attraktive Gewerbegebiete bieten ein breites Spektrum an Flächen und Immobilien. Kontaktieren Sie uns. Wir liefern Ihnen gute Argumente und weitere Informationen. Glänzende Aussichten. w o o g @ w o o g -d es ig n .d e 39Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Den Start hatten sich Robert und Mark Baake natürlich anders vorgestellt. Ihre Mutter über- gab ihnen den Familienbetrieb am 1. Januar 2020. Nach der Renovierung sollten das Mein Schlosshotel und das Restaurant MaRo am 16. März eröffnen. Dann kamen der Lockdown und zwei komplizierte Pandemiejahre. „Fünf Azubis sollten anfangen. Alle sind gegangen, weil sie in systemrelevante Betriebe wechseln konnten“, berichtet Hotelfachmann Robert Baake. „Seit April 2022 haben wir durchgehend geöff- net. Das Restaurant war sofort wieder voll und die Geschäftsreisenden kamen zurück. 2022 war das erfolgreichste Jahr im Mein Schlosshotel überhaupt. In den Osterferien 2023 war es zum ersten Mal etwas ruhiger. Für dieses Jahr sind wir schon für 47 Hochzeiten gebucht. Es sind nur noch ein, zwei Termine für Veranstaltungen frei. Es geht voran, auch personalmäßig“, sagt er erleichtert. „Mit den zwei neuen Azubis, die im August anfangen, kommen wir auf acht Auszubildende.“ Insge- samt zählen 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbei- ter zum Team. Natürlich sei die Personalsuche in der Branche schwierig. Aber entscheidend sei auch der Umgang miteinander, ein rauer Ton in der Küche nicht mehr zeitgemäß: „Die Generation der heutigen Köche verschafft sich Autorität durch Leistung. Mein Bruder ist besonnen und schafft dadurch eine positive Atmosphäre. Er gibt sein Wissen sehr gern weiter. Wir bilden selbst aus und arbeiten eng miteinander zusammen. Unsere Azubis dürfen sich entwickeln, sich ausprobieren. Sie sind gut drauf, haben Ideen, Lust zu lernen und sich weiterzuentwickeln.“ Mehr Flexibilität in der schulischen Einteilung der Unterrichtsblöcke wünscht sich Robert Baake. Zwei Brüder, ein Ziel Nürnberg, Hamburg, Zürich – waren Robert Baakes berufliche Stationen. Er hat sein Metier in sehr guten Häusern und an der Hotelfachschule in Hamburg gelernt. Nach Heusenstamm zurückzukommen, wo er auf- gewachsen ist, war nicht sein Ziel. Aber sein jüngerer Bruder Mark, der in einem Sterne- restaurant zum Koch ausgebildet wurde, hatte zwischenzeitlich in außergewöhnlichen Küchen im In- und Ausland Berufserfahrung gesammelt. „Es passt einfach. Ohne einander hätten wir das nicht gemacht. Jeder hat seinen Aufgabenbereich und wir haben die gleiche Richtung im Blick. Unser Anspruch ist es, herausragende Gastgeber zu sein. Das Restaurant soll jung, dynamisch, modern sein, von Casual bis Fine Dining. Das gibt es in einigen Läden in Frankfurt und im Kreis. Wir kombinieren es mit dem, was wir uns erarbei- tet haben. Mein Bruder bringt zum Beispiel seine Erfahrungen aus Asien ein. Ein Koch mit seinem Werdegang ist in einem Vorort selten zu finden“, stellt er fest. Für das Hotel ist der Fokus klar auf Geschäfts- reisende ausgerichtet. „Diese Gäste ver- bringen wenig Zeit im Zimmer. Für sie sind Sauberkeit und Bequemlichkeit am wichtig sten. Deshalb haben wir alle Betten mit neuen Matratzen und Toppern ausgestattet und die Räume komplett renoviert“, berichtet der Birgit Arens hat bei Mein Schlosshotel & MaRo reingeschaut 40 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Mark und Robert Baake führen das Mein Schlosshotel mit dem Restaurant MaRo in Heusenstamm. Sie sind herzliche Gastgeber – und ein bisschen mehr. 31-Jährige. Das Frühstück wird in einer Misch- form aus Buffet und à la Carte angeboten. „Eierspeisen bereiten wir frisch nach Wunsch zu. Auf der Schale der gekochten Eier lächelt den Gästen ein Smiley entgegen. Sie sollen sich wohlfühlen und wir wollen den kürzesten Draht zu ihnen haben.“ Herausragen(d) Was in Hotel und Restaurant aufgetischt wird, beziehen die Brüder möglichst aus der Region. „Kartoffel, Salate, Gemüse und Eier kaufen wir beim Bauern im Ort, die Wurst beim Metzger auf der Frankfurter Straße. Auch Exotisches wie eine Teriyaki-Sauce wird selbst zubereitet“, erklärt Robert Baake. Die angebotenen Speisen wechseln saisonal. Auf der Weinkarte stehen neben einem eigens fürs MaRo gelabelten weißen Rheinhessen weitere gute Tropfen aus Deutschland, Europa und der Neuen Welt. Wer’s hochprozentig mag, kann zum Beispiel einen Heusenstammer Gin verkosten. Einfach nur besonders gute Gastgeber sein? Ist das Ziel der ambitionierten Brüder wirklich so bescheiden? „Wir wollen das beste Restau- rant im Kreis werden“, gibt Robert Baake zu und ergänzt: „Wenn wir es nicht schon sind.“ www.meinschlosshotel.de Fo to : A re ns /IH K Robert (l.) und Mark Baake sind nach Lehr- und Robert (l.) und Mark Baake sind nach Lehr- und Arbeitsjahren nach Heusenstamm zurückgekehrt. Ihr Arbeitsjahren nach Heusenstamm zurückgekehrt. Ihr Haus, das Mein Schlosshotel, hat 35 Zimmer, darunter Haus, das Mein Schlosshotel, hat 35 Zimmer, darunter zwei Suiten, vier Tagungsräume, einen Bankettsaal, ein zwei Suiten, vier Tagungsräume, einen Bankettsaal, ein Frühstücksrestaurant und das Restaurant MaRo. Frühstücksrestaurant und das Restaurant MaRo. 41Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 TITELTHEMA Erst Anforderungen erfüllen, dann Finanzierung aushandeln Kein Geld mehr von der Bank? Finanzierungen hängen immer stärker davon ab, ob Unternehmen ihre Nachhaltigkeit nachweisen können. Die Tragödie „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe ist bis heute eines der bedeu- tendsten Werke der deutschsprachigen Litera- tur. Zahlreiche Sätze und Redewendungen aus diesem Werk haben Einzug in unseren Sprachgebrauch gefunden. Aus einer kleinen, harmlos scheinenden Frage wurde sogar ein eigener Gattungsbegriff. In der Szene in „Marthens Garten“ fragt Mar- garete, auch Gretchen genannt, die Haupt- figur Heinrich Faust: „Nun sag, wie hast duʼs mit der Religion?“ (Goethe, Faust I, 3415), Eine unangenehme Frage für den Faust, da er ja einerseits einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, andererseits aber weiß, dass Gretchen sehr gläubig ist und folglich sein künftiges Liebesglück von der Antwort abhängt. Er windet sich und sucht Ausflüchte. Die Szene beschreibt sehr schön, was auch heute noch unter einer sogenannten Gretchenfrage verstanden wird, nämlich, laut Duden, eine „unangenehme, oft peinliche und zugleich für eine bestimmte Entscheidung wesentliche Frage [die in einer schwierigen Situation gestellt wird]“. Szenenwechsel Der Geschäftsführer der Heinrich Faust GmbH sitzt vor seinem langjährigen Kundenbetreuer der Greta-Bank. Er braucht dringend eine Finanzierung, um eine defekte Maschine zu ersetzen, damit laufende Aufträge abge- arbeitet werden können. „Bevor ich dir ein Finanzierungsangebot unterbreiten kann“, fragt der Kundenbetreuer, „sag, wie hast duʼs mit der Nachhaltigkeit?“ Fiktionaler Unsinn? „Nein“, sagt Cliff Holl- mann, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Sparkasse Hanau: „Die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten spielt heute schon bei der Unternehmensfinanzierung eine Rolle und diese Rolle wird eine immer größere wer- den.“ Genau das ist das Ziel der sogenannten EU-Taxonomie (Verordnung (EU) 2020/852). Sie definiert, was nachhaltige Investitionen sind, und verpflichtet die Finanzmarkt- akteure, über ihren Anteil an nachhaltigen Investitionen in ihrem Portfolio zu berichten. Vereinfacht ausgedrückt: Die Politik zwingt die Finanzmarktakteure zu mehr Nachhaltig- keit, was nur dann gelingt, wenn diese wiederum ihre Kunden zu mehr Nachhaltigkeit bewegen können. Aus Unternehmens- sicht: Nachhaltigkeit durch die Hintertür, übrigens nicht nur für produzie- rende, sondern für alle Unternehmen! Natürlich ist die Sparkasse Hanau da nicht allein. Wie ein Erfahrungsaustausch der Ver- treter von Banken und Sparkassen im Bezirk der IHK Offenbach am Main am 11. Mai 2023 gezeigt hat, hat die Umsetzung der EU-Taxo- nomie bei allen Finanzmarktakteuren oberste Priorität. Das bedeutet für Unternehmen: Egal bei welchem Finanzinstitut, irgendwann wird die Frage kommen: „Wie hast duʼs mit der Nachhaltigkeit?“ Gretchenfrage vermeiden Nun könnte man ja clever sein und denken: Wenn die Nachhaltigkeit durch die Hintertür kommt, gehe ich halt vorn raus! Aber sie steht auch vorn: Mit dem Lieferkettensorgfalts pflichtengesetz, den Vorschriften zur Nach- haltigkeitsberichterstattung, mit unzähligen Vorschriften zu Energie- und Ressourcenver- brauch oder steigenden Anforderungen an Produkte, wie etwa das jüngst beschlossene „Recht auf Reparatur“, stehen genug Nachhaltigkeitsanforderungen, welche die Unternehmen direkt betreffen, unmittelbar vor der Tür. Die Frage „Wie hast du‘s mit der Nachhaltig- keit“ ist also grundlegend – zuerst vielleicht nur für eine bestimmte Entscheidung, letzt- endlich aber für die gesamte Zukunft jedes einzelnen Unternehmens. Zur Gretchenfrage wird sie nur bei schlechter Vorbereitung. Weiß der Geschäftsführer der Heinrich Faust GmbH schon vor dem Bankgespräch, wie nachhaltig sein Unternehmen ist, dann wird ihm im Bankgespräch kein Unbehagen entstehen. Übrigens muss er dafür nicht dem Teufel oder einem Berater seine Seele verkaufen. Mit „ecocockpit“ stellt das Land Hessen ein kostenloses Tool zur CO2-Bilanzierung zur Verfügung. Er muss sich nur auf den Weg machen. Jetzt! Kontakt Peter Sülzen Telefon 069 8207-244 suelzen@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de/innovation-umwelt sag, wie hast du’s mit der Nachhaltigkeit? 42 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 RATGEBER BIEG Hessen Online sicher und erfolgreich Das BIEG Hessen ist das Online-Marketing-Beratungszentrum der IHKs Offenbach am Main, Frankfurt und Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. Die BIEG-Experten informieren und beraten mittelständische Unternehmen während Präsenzveranstaltungen, in Webinaren und Experten-Gesprächen. Antworten auf viele Fragen und Checklisten zum Download gibt es auf der BIEG-Website. 5. Juli 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr LinkedIn: Ihr Weg zum Hingucker-Profil! LinkedIn boomt. Experten und Expertinnen aller Branchen nutzen die Plattform, um mit ihren Themen sichtbar zu werden und neue Kontakte, Kundinnen und Kunden zu gewinnen. Ob Unternehmen, Selbstständig oder Führungskraft – das Business-Netzwerk bietet enormes Potenzial und ist die wichtigste Plattform im B2B-Bereich. Wer sich von der Masse abheben will, nutzt dieses Potenzial und präsentiert ein Hingucker-Profil mit eigenem Content. Im Livestream mit der LinkedIn-Trainerin Janine Drephal erfahren die Teilnehmer des Seminars, ❙ warum es wichtig ist, das eigene Profil zu optimieren, um als Experte oder Expertin wahrgenommen zu werden ❙ wie sie interessante neue Kontakten für ihr Netzwerk finden ❙ welche fünf Schritte grundlegend sind, um mit dem eigenen (Unternehmens-) Thema sichtbar zu werden. 19. Juli 2023, 15:00 bis 16:30 Uhr Live-SEO-Check SEO-Ranking-Faktoren anschaulich und verständlich kennenlernen? Willkommen im Live-SEO-Check! Hier gibt es keine trockene Theorie, sondern Praxis pur. Der SEO-Experte und Agenturgründer Christian Basler zeigt anhand von Teilnehmerwebseiten, wie die Stellschrauben für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung richtig justiert werden. Jetzt auf der BIEG-Website anmelden! Die Teilnahme an den Online-Seminaren ist für Mitglieder der IHK Offenbach am Main kostenlos. Wer angemeldet ist, erhält den Link zum Livestream recht- zeitig vor Seminarbeginn per E-Mail. www.bieg-hessen.de Wenn Sie an einer (möglichen) Live-Überprüfung Ihrer Website interessiert sind, schreiben Sie bitte eine separate Mail an info@bieg-hessen.de. Fo to : A do be S to ck - Ti er ne y 43Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 RATGEBER Fo to : A do be S to ck - ne m an fo to @ gm ai l.c om Fo to : G an ym ed Digitaler Wandel mit realen Problemen Wie gesund ist die Arbeit von zu Hause? Die Pandemie birgt wertvolle Erkenntnisse über Gesundheitsrisiken im Homeoffice. Das Homeoffice ist grundsätzlich eine positive Entwicklung, doch während der Pandemie erhobene Studien zeigen interessante und teils unerwartete Analogien mit möglichen Gesundheitsgefährdungen auf. Arbeitsver- dichtung, Stress, soziale Isolation, Monotonie und Bewegungsmangel haben sich in den vergangenen Jahren weiter verschärft. Der Anstieg psychischer Diagnosen wie Burn-out und Depressionen hat 2021 – im zweiten Jahr der Pandemie – einen kräftigen Zuwachs erhalten. Ein Zufall? Vieles spricht dafür, dass Einsamkeit und übermäßige Bild- schirmzeit solche Phänomene mitbedingen. Dass Schlafstörungen deutlich zugenommen haben, kommt gar nicht so überraschend: Die ständige Verfügbarkeit der Arbeitsmittel und die dauerhafte Erreichbarkeit zu Hause haben eine Entgrenzung von Beruf und Privatem zur Folge. Es ist erwiesen, dass Beschäftigte im Homeoffice einen anderen Biorhythmus haben, deutlich später einschlafen und aufwachen. Ferner nahm während der Pandemie euro- paweit auch die körperliche Aktivität, gemes- sen an der täglichen Schrittzahl, signifikant ab. Eng verbunden mit dem Bewegungs- mangel sind Zivilisationskrankheiten des 21. Jahrhunderts wie Fettleibigkeit, Herzinfarkt, Schlaganfall, Fettlebererkrankung, Diabetes und mittelbar auch Krebserkrankungen. Es obliegt vor allem den Betriebsärzten, hier einen präventiven Ansatz zu vermitteln. Denn: Wer bewusst lebt, der arbeitet auch gesünder. Arbeit im Homeoffice kann gut und förderlich sein, birgt aber auch neuartige Gefahren. Der Arbeitgeber muss einerseits ein Minimum an Ergonomie zur Verfügung stellen, auch wenn die Handhabe weniger klar geregelt ist als im „guten alten Büro“. Andererseits können psychische und physische Gefährdungen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge adressiert werden. Leider ist der Zugang zum Betriebsarzt von zu Hause nur begrenzt möglich. Es ist eine Ironie des Schicksals, dass gerade zu dieser Zeit tele- medizinische Beratungen Marktreife erlangen. Um Gesundheitsrisiken für ihre Fachkräfte zu erkennen und zu bewerten, sollten Arbeitge- ber auf betriebsärztliche Expertise zurück- greifen. Die arbeitsmedizinische Vorsorge bei Bildschirmarbeit muss auch im Homeoffice angeboten werden. Autor Dr. med. Philip Ferstl, MHBA redaktion@ganymed-gmbh.com Telefon 06074-69459-32 www.ganymed-gmbh.com 44 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 RATGEBER Wettbewerbsvorteil Wissen Fo to : G ab al . D ei n Ve rla g Mit dem Wechsel in der Unter- nehmensleitung droht der Verlust von Know-how, Arbeitsabläufen und essenziellen Kontakten. Die Aufarbeitung und Neusortierung verbraucht wertvolle Zeit. Das soll der Leitfaden vermeiden, den Christian Schuchardt, Projektreferent für Unternehmensnachfolge bei der IHK Potsdam, entwickelt hat. Der Ratgeber hilft, wichtiges Wissen zu bewahren und weiterzugeben: Unternehmens- nachfolge in KMU, Wissen bewahren, Change anstoßen, Zukunft gestalten, 192 Seiten, gebunden, ISBN 978-3- 96739-140-4, 32,00 Euro. So funktionieren stille Beteiligungen Nachfolgefinanzierung in Zeiten der Zinswende Die Nachfolgethematik stellt derzeit zweifellos eine der größten Herausforderungen im Mittelstand dar. Zum Kandidatenmangel kommt nun noch die Zinswende hinzu: Kredite werden teurer und seltener, Unternehmensübergaben somit schwerer zu finanzieren. Hier können stille Beteiligungen helfen. Neben dem bereitgestellten Kapital selbst kön- nen stille Beteiligungen Finanzierungslücken auf eine weitere Weise schließen: Sie werden bilanziell zum wirtschaftlichen Eigenkapital des Zielunternehmens gezählt und verbessern so dessen Rating. Die Folge ist ein erleichter- ter Zugang zu Krediten, auch in der aktuellen Situation. Zudem werden die Anteilsverhältnisse im Unter- nehmen nicht beeinflusst. Unternehmerinnen und Unternehmer behalten die volle Kontrolle darüber, wer zum Gesellschafterkreis gehört, und müssen keine neuen mitbestimmenden Personen ins Unternehmen holen. Auch muss kein Druck zu schnellen Erträgen befürchtet werden, da stille Beteiligungen in der Regel eine Laufzeit von zehn Jahren haben und erste Tilgungsraten erst ab dem siebten Jahr zu erbringen sind. Optimalerweise kommt der zukünftige Eigentümer, nachdem er ein geeignetes Zielunternehmen gefunden hat, mit einem Businessplan auf die Beteiligungsgesellschaft zu. Sie prüft daraufhin die Realisierbarkeit. Im Weiteren wird die konkrete Beteiligung beantragt, wobei eine geeignete Finanzie- rungsstruktur am besten gemeinsam mit der (Haus-)Bank erarbeitet wird, denn jede Strukturierung erfordert ein ausgewogenes Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital. In der Regel wird der Kaufpreis zu 50 Prozent mit Fremdkapital finanziert, die andere Hälfte setzt sich aus dem stillen Beteiligungskapital, dem Eigenkapital des Käufers und gegebe- nenfalls einem Verkäuferdarlehen zusammen. Anschließend werden die notwendigen Unterlagen zusammengetragen. Auf die Due Diligence, die sorgfältige Prüfung und Analyse des Unternehmens, folgen seitens der Beteiligungsgesellschaft dann im Idealfall Autoren Dr. Steffen Huth Lena Lang BMH Beteiligungs- Managementgesellschaft Hessen www.bmh-hessen.deFo to s: B M H Investitionsbewilligung, Vertragsunterzeich- nung und Auszahlung der stillen Beteiligung. Bei der Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen kann diese je nach Ausgestaltung und Fonds bis zu fünf Millionen Euro betragen. Für Käuferin wie Verkäufer ist die Unternehmens- nachfolge in einer unsicheren Zeit, wie wir sie aktuell erleben, herausfordernd. Gerade wenn es um den Ver- kauf des Lebenswerks geht, sollte Sicherheit den Vorrang vor der Kaufpreismaximierung haben. Derzeit sehen sich viele Investoren nach guten Einstiegsgelegenheiten um, weil sie ihr unternehmerisches Betätigungsfeld erweitern wollen. Hier bietet sich die Chance für neue Kontaktpunkte. Autor Dr. med. Philip Ferstl, MHBA redaktion@ganymed-gmbh.com Telefon 06074-69459-32 www.ganymed-gmbh.com Mehr Infos und Beratung unter: www.ihkof.de/nachfolge 45Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 RATGEBER Jetzt schon mit der Vorbereitung beginnen Gesetz zur Arbeitszeiterfassung wird kommen Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat 2022 festgestellt, dass Arbeitgeber ein Arbeitszeiterfassungssystem einführen müssen, das Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit erfasst. Eine EuGH-Entscheidung von 2019 hat – basierend auf der EU- Arbeitszeitrichtlinie – schon eine Verpflichtung zur Arbeitszeit erfassung angenommen. Das BAG stützt seine Annahme einer schon heute bestehenden Verpflichtung überraschenderweise auf das Arbeitsschutzgesetz (§ 3 Abs. 2 S. 1) anstatt auf das Arbeitszeitgesetz. Das Bundesministerium für Arbeit (BMAS) kündigte eine „praktikable gesetzliche Regelung“ an. Am 18. April 2023 wurde ein Referentenent- wurf dazu vorgelegt, der nun beraten wird. Dieser sieht vor: 1. Form Grundsätzlich soll die tägliche Arbeitszeit elektronisch erfasst werden. Dies soll auch mit einem Tabellenkalkulations- programm wie Excel möglich sein. Eine andere Erfassung ist in Unternehmen mit weniger als zehn Arbeitnehmern zulässig oder wenn dies ein Tarifvertrag oder eine darauf basierende Betriebsvereinbarung erlaubt. Arbeitgeber müssen die Arbeitszeit- nachweise mindestens zwei Jahre aufbewahren und sie bei Kontrollen oder auf Verlangen den Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. 2. Wer zeichnet auf? Die Arbeitgeber sind für die Zeiterfassung zuständig. Sie können die Pflicht zwar an Mitarbeitende delegieren, behalten aber die Endverant- wortung. Zeichnen Mitarbeitende selbst auf, sollen Arbeitgeber auf die Kontrolle der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit verzichten können, sofern sichergestellt ist, dass Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz bekannt werden. So soll Vertrauensarbeitszeit weiter möglich bleiben. 3. Zeitpunkt Die Arbeitszeit ist am Tag der Arbeitsleistung aufzuzeichnen. Durch Tarifvertrag oder eine darauf basierende Betriebsvereinbarung kann vereinbart werden, dass die Aufzeichnung spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Tags erfolgen kann. 4. Übergangszeitraum und Ausnahmen Der Entwurf sieht eine nach Unternehmensgröße zeitlich gestaffelte Übergangsregelung für die Einführung eines elektronischen Systems vor. Grundsätzlich ist die Arbeitszeit aller Mitarbeitenden – mit Aus- nahme „leitender Angestellter“ im Sinne des BetrVG – zu erfassen. Tarifvertrags- und gegebenenfalls Betriebsparteien können bestimmte Arbeitnehmergruppen ausnehmen, sofern deren Arbeitszeit wegen besonderer Merkmale der Tätigkeit nicht gemessen oder nicht im Voraus selbst festgelegt werden kann. 5. Sanktionen Ein Verstoß gegen die Pflicht zur Arbeitserfassung kann ein Bußgeld von bis zu 30.000 Euro nach sich ziehen und Unternehmen droht die Einziehung von Gewinnen, die durch Verstöße gegen das Arbeitszeit- gesetz erzielt wurden. Fazit Der Entwurf wird im Laufe der Beratungen vermutlich noch angepasst. Insbesondere erscheint es als nicht ausgewogen, Abweichungen nur bei tarifvertraglicher Einigung vorzu- sehen. Nicht tarifgebundene Unternehmen werden benachteiligt. Den- noch sollten Unternehmen jetzt schon ihre derzeitige Praxis prüfen, um die Veränderungen vorzubereiten. Autoren Dr. Christian Bloth christian.bloth@kallan-legal.de www.kallan-legal.de Jonas Anders jonas.anders@kallan-legal.de Bußgeld von bis zu 30.000 Euro 46 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 RATGEBER Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsthema wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de Impressum: Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, Sontraer Straße 6, 60386 Frankfurt am Main, Telefon 0 69/42 09 03-75 Die Textbeiträge in diesem Verlagsspecial wurden von den werbenden Unternehmen verfasst.www.zarbock.de Foto: adobestock – Denis Rozhnovsky 7/8 2023 Mobilität Urlaub mit dem E-Auto: Gut geplant ist halb gelungen Klimaschonend, dazu preisgünstig: Wer mit gutem Gewissen und finanzschonend verreisen möchte, entscheidet sich ak- tuell oft für das Elektro-Auto. In der Tat ist das inzwischen eine gute Variante, denn während das Ladenetz vor einigen Jahren sehr überschaubar war, ist diese Hürde inzwischen deutlich kleiner geworden. Dennoch gibt es beim Reisen im Stromer einige notwendige Vorbereitungen zu treffen. Experten des Versicherers ARAG nennen die wichtigsten Punkte. 1,08 Millionen zugelassene Elektroautos gibt es laut Statista aktuell in Deutschland. Wie viele davon in diesem Sommer auf deutschen oder sogar europäischen Autobahnen unterwegs sein werden, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass die Fah- rer vor dem Verlassen bekannter Gefilde gut beraten sind, ein paar Vorkehrungen zu treffen. Vor allem das Laden des Fahr- zeugs sollte gut überlegt sein. Der Tipp der ARAG Experten: Schon bei der Auswahl des Feriendomizils sollten verfügbare Ladepunkte eine wichtige Rolle spielen, denn aktuell schaffen reine Elektrofahrzeug eine Strecke von rund 500 Kilometern. Viele Hotels, Campingplätze oder Ferienhäuser sind bereits mit Ladestationen oder Wallboxen ausgestattet. Zudem gibt es zahlreiche kostenfreie, öffentliche Ladestationen, etwa auf Parkplätzen großer Supermärkte oder Einkaufszentren. Für die Freischaltung der Ladesäule ist allerdings trotzdem meist eine Karte oder App erforderlich. Egal, ob in Deutschland oder dem europäischen Ausland: Man ist gut beraten, eine entsprechende App auf dem Smartpho- ne zu haben, die Ladepunkte und deren Verfügbarkeit anzeigt. Dabei haben laut ARAG Experten in der Regel die Apps der Automobilhersteller die Nase vorn. Oft bieten sie eine eigene Navigationshilfe an, außerdem geht es um Art der Stecker, La- deleistung und Preisangaben. Aber auch andere Anbieter wie zum Beispiel Goingelectric, Chargemap oder A Better Routepla- ner sind zuverlässig. Noch wichtiger als im Inland ist eine solche App für das Ausland, denn sie kann auch zur Freischaltung der Ladestation dienen, ebenso wie zum Bezahlen. Auf die zu Hause bewährte RFID- 2 VerlagsSpecial | Mobilität Urlaub mit dem E-Auto: Gut geplant ist halb gelungen Klimaschonend, dazu preisgünstig: Wer mit gutem Gewissen und finanzschonend verreisen möchte, entscheidet sich ak- tuell oft für das Elektro-Auto. In der Tat ist das inzwischen eine gute Variante, denn während das Ladenetz vor einigen Jahren sehr überschaubar war, ist diese Hürde inzwischen deutlich kleiner geworden. Dennoch gibt es beim Reisen im Stromer einige notwendige Vorbereitungen zu treffen. Experten des Versicherers ARAG nennen die wichtigsten Punkte. 1,08 Millionen zugelassene Elektroautos gibt es laut Statista aktuell in Deutschland. Wie viele davon in diesem Sommer auf deutschen oder sogar europäischen Autobahnen unterwegs sein werden, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass die Fah- rer vor dem Verlassen bekannter Gefilde gut beraten sind, ein paar Vorkehrungen zu treffen. Vor allem das Laden des Fahr- zeugs sollte gut überlegt sein. Der Tipp der ARAG Experten: Schon bei der Auswahl des Feriendomizils sollten verfügbare Ladepunkte eine wichtige Rolle spielen, denn aktuell schaffen reine Elektrofahrzeug eine Strecke von rund 500 Kilometern. Viele Hotels, Campingplätze oder Ferienhäuser sind bereits mit Ladestationen oder Wallboxen ausgestattet. Zudem gibt es zahlreiche kostenfreie, öffentliche Ladestationen, etwa auf Parkplätzen großer Supermärkte oder Einkaufszentren. Für die Freischaltung der Ladesäule ist allerdings trotzdem meist eine Karte oder App erforderlich. Egal, ob in Deutschland oder dem europäischen Ausland: Man ist gut beraten, eine entsprechende App auf dem Smartpho- ne zu haben, die Ladepunkte und deren Verfügbarkeit anzeigt. Dabei haben laut ARAG Experten in der Regel die Apps der Automobilhersteller die Nase vorn. Oft bieten sie eine eigene Navigationshilfe an, außerdem geht es um Art der Stecker, La- deleistung und Preisangaben. Aber auch andere Anbieter wie zum Beispiel Goingelectric, Chargemap oder A Better Routepla- ner sind zuverlässig. Noch wichtiger als im Inland ist eine solche App für das Ausland, denn sie kann auch zur Freischaltung der Ladestation dienen, ebenso wie zum Bezahlen. Auf die zu Hause bewährte RFID- 2 VerlagsSpecial | Mobilität Karte (Radio Frequency Identification) sollte man sich dort eher nicht verlassen. Dennoch kann eine Ladekarte auch eine gute Lösung sein. Die ARAG Experten raten dann allerdings dazu, sich bereits von zu Hause um die Karte eines Anbieters aus dem entsprechenden Land zu kümmern – so vermeidet man mögliche Roamingkosten und hat mehr Sicherheit, dass vor Ort alles funktioniert. Freischaltung und Bezahlung sind alternativ auch über auf den Säulen angebrachte QR-Codes möglich; diese führen dann auf eine Website mit Bezahlfunk- tion. Girocard oder Kreditkarte sind aktuell noch keine verbrei- tete Lösung, daher warnen die ARAG Experten davor, sich darauf zu verlassen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat zwar angekündigt, dass sich dies ab 1. Juli ändern soll, aber zunächst geht es dabei um neue Ladesäulen, die dann mit Kartenzahlfunktion ausgestattet sind, während bestehende nicht nachgerüstet werden. Ap- ropos Mangel: In Ost- und Südosteuropa lässt das Ladenetz insgesamt noch zu wünschen übrig. Insbesondere Bulgarien, Kroatien, Rumänien, Polen und Griechenland haben bei der Anzahl der Elektrostationen noch viel Luft nach oben. Dort gilt es umso mehr, lieber zu früh als zu spät nachzuladen. Denn wenn an einer Säule mal etwas nicht klappt, sollte der Akku es noch hergeben, eine Station weiterzufahren. Und sollte es doch einmal nicht geklappt haben und man ist gestrandet? Die ARAG Experten empfehlen immer als erste Wahl den Anruf beim Hersteller – diese bieten in der Regel einen Notservice. Aber auch Pannendienste und der Kfz-Schutzbrief sind eine Lösung. Entweder kann der Ret- ter dann vor Ort nachladen oder er bringt das leergefahrene Auto zur nächsten Station. Wer langsamer und damit energiesparend fährt, sucht sel- tener eine Ladestation. Zeit ist überhaupt etwas, von dem E-Auto-Fahrer mehr einplanen sollten. Denn auch das Laden der Batterie dauert deutlich länger als eine Tankfüllung. Aber die Zeit kann eben auch als sinnvolle Pause dienen und somit auch der Sicherheit. Weitere Informationen unter www.arag.de 3 | VerlagsSpecialMobilität E-Mobilität: Geht es mit Ladesäulen jetzt voran? Einer der wesentlichen Gründe für die Entscheidung gegen einen Stromer ist bei vielen Kundinnen und Kunden nach wie vor die unzureichende Versorgung mit Lademöglichkeiten. Doch hier soll es nach dem Willen der EU bald steil aufwärts gehen. Das Ziel: Alle 60 Kilometer eine Ladestation Bis 2026 sollen alle EU-Staaten an viel befahrenen Verkehrsadern mindestens alle 60 Kilometer Ladestationen aufstellen. Das hat das Europäische Parlament in diesem Frühjahr beschlossen. Um die Nutzung der E-Mobilität wirklich attraktiv zu machen, kommt es nach Ansicht vieler Experten aber darauf an, dass darunter möglichst viele Schnell- und Ultraschnellladestationen sind. „Dies ermöglicht, die Batterie eines E-Pkw in gut einer Viertel- stunde zu 80 Prozent zu laden“, schreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland in einem Fachbeitrag. Das komme, so die Mobili- tätsexperten, dem Tanken von Sprit in zeitlicher Hinsicht schon ziemlich nah. Für Lkw und Busse sehen die EU-Pläne vor, dass bis 2028 auf 50 Prozent der Hauptverkehrswege in Europa alle 120 Kilometer Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 2.800 kW in Betrieb sein sollen. Die Ausstattung auf Lkw-Parkplätzen soll dabei ent- scheidend verbessert werden – ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem ökologisch ausgerichteten Warenfernverkehr. So profitieren Unternehmen und Umwelt Vor allem für Unternehmen mit eigenem Fuhrpark ist darüber hinaus eine aktuelle Studie von Geotab interessant, einem in- ternationalen Anbieter von vernetzten Transportlösungen. Darin wurden die Betriebskosten von elektrisch angetriebenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit den Kosten für die entsprechenden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verglichen. „Den Daten zu- folge können Flottenmanager über einen Zeitraum von sieben Jahren mit durchschnittlichen Einsparungen von 9508,47 Euro rechnen“, melden die „Elektroauto-News“ in ihrer Online-Aus- gabe. Für die Umwelt bringt die Umstellung auf E-Antrieb eine Senkung von durchschnittlich fünf Tonnen CO2-Emissionen pro Fahrzeug. Und auch im Service-Bereich soll sich einiges tun: So will die EU- Kommission bis 2027 eine Datenbank anbieten, mit der Nutzer sich unterwegs jederzeit über die Lage, Verfügbarkeit und Warte- zeiten an Ladestationen auf dem Laufenden halten können. Fazit: Werden jetzt die richtigen Weichen gestellt, ist die E-Mobilität auf einem guten Weg. 4 VerlagsSpecial | Mobilität Autohaus Milzetti GmbH Mainzer Str. 46 | 63303 Dreieich-Offenthal Tel: 06074 / 8425-0 info@autohausmilzetti.de www.autohausmilzetti.de ServiceService Service MiLZETTiAUTOHAUS OFFEN FÜR NEUE ABENTEUER DER FIAT PANDA HYBRID Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. 1 Ein Leasingangebot der Ford Bank GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln, für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenab- kommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z. B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an. Ist der Leasing- nehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein Widerrufsrecht.2 Gilt für einen Ford Ranger 2,0 l EcoBlue Doppelkabine XL 125 kW (170PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, Vierradantrieb, 265,- netto (€ 315,35 brutto) monatliche Leasingrate, € 0,- netto Leasing-Sonderzahlung, (€ 0,- brutto) bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 km Gesamtlaufleistung. Leasingrate auf Basis eines Fahrzeugpreises von € 36.290,- netto(€ 43.185,10), zzgl. € 1.100,- netto (€ 1.309,- brutto) Frachtkosten und €399,- netto (€ 474,81 brutto) Logistikpauschale. Am Riederbruch 8 • 60386 Frankfurt Tel: 069 / 420987-88 Frankfurterstr. 150 • 63303 Dreieich Tel: 06103 / 5060-23 An der Brückengrube 16 • 63452 Hanau Tel: 06181 / 901199 EMIL FREY HESSENGARAGE Autohaus Hessengarage GmbH www.hessengarage.de FORD RANGER XL Der neue Ford Ranger Kühlergrill, in Schwarz, 4 Stahlräder 7 J x 16, Park-Pilot-System hinten, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. intelligentem Geschwindigkeitsbegrenzer, Audiosystem 20 Ford SYNC 4A mit Applink Monatliche Ford Business Lease-Rate € 265,- netto 1,2 ( € 315,35 brutto) E-Mobilität: Geht es mit Ladesäulen jetzt voran? Einer der wesentlichen Gründe für die Entscheidung gegen einen Stromer ist bei vielen Kundinnen und Kunden nach wie vor die unzureichende Versorgung mit Lademöglichkeiten. Doch hier soll es nach dem Willen der EU bald steil aufwärts gehen. Das Ziel: Alle 60 Kilometer eine Ladestation Bis 2026 sollen alle EU-Staaten an viel befahrenen Verkehrsadern mindestens alle 60 Kilometer Ladestationen aufstellen. Das hat das Europäische Parlament in diesem Frühjahr beschlossen. Um die Nutzung der E-Mobilität wirklich attraktiv zu machen, kommt es nach Ansicht vieler Experten aber darauf an, dass darunter möglichst viele Schnell- und Ultraschnellladestationen sind. „Dies ermöglicht, die Batterie eines E-Pkw in gut einer Viertel- stunde zu 80 Prozent zu laden“, schreibt das Redaktionsnetzwerk Deutschland in einem Fachbeitrag. Das komme, so die Mobili- tätsexperten, dem Tanken von Sprit in zeitlicher Hinsicht schon ziemlich nah. Für Lkw und Busse sehen die EU-Pläne vor, dass bis 2028 auf 50 Prozent der Hauptverkehrswege in Europa alle 120 Kilometer Ladestationen mit einer Leistung von bis zu 2.800 kW in Betrieb sein sollen. Die Ausstattung auf Lkw-Parkplätzen soll dabei ent- scheidend verbessert werden – ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem ökologisch ausgerichteten Warenfernverkehr. So profitieren Unternehmen und Umwelt Vor allem für Unternehmen mit eigenem Fuhrpark ist darüber hinaus eine aktuelle Studie von Geotab interessant, einem in- ternationalen Anbieter von vernetzten Transportlösungen. Darin wurden die Betriebskosten von elektrisch angetriebenen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen mit den Kosten für die entsprechenden Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor verglichen. „Den Daten zu- folge können Flottenmanager über einen Zeitraum von sieben Jahren mit durchschnittlichen Einsparungen von 9508,47 Euro rechnen“, melden die „Elektroauto-News“ in ihrer Online-Aus- gabe. Für die Umwelt bringt die Umstellung auf E-Antrieb eine Senkung von durchschnittlich fünf Tonnen CO2-Emissionen pro Fahrzeug. Und auch im Service-Bereich soll sich einiges tun: So will die EU- Kommission bis 2027 eine Datenbank anbieten, mit der Nutzer sich unterwegs jederzeit über die Lage, Verfügbarkeit und Warte- zeiten an Ladestationen auf dem Laufenden halten können. Fazit: Werden jetzt die richtigen Weichen gestellt, ist die E-Mobilität auf einem guten Weg. 4 VerlagsSpecial | Mobilität Autohaus Milzetti GmbH Mainzer Str. 46 | 63303 Dreieich-Offenthal Tel: 06074 / 8425-0 info@autohausmilzetti.de www.autohausmilzetti.de ServiceService Service MiLZETTiAUTOHAUS OFFEN FÜR NEUE ABENTEUER DER FIAT PANDA HYBRID Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. 1 Ein Leasingangebot der Ford Bank GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln, für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenab- kommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z. B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an. Ist der Leasing- nehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein Widerrufsrecht.2 Gilt für einen Ford Ranger 2,0 l EcoBlue Doppelkabine XL 125 kW (170PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, Vierradantrieb, 265,- netto (€ 315,35 brutto) monatliche Leasingrate, € 0,- netto Leasing-Sonderzahlung, (€ 0,- brutto) bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 km Gesamtlaufleistung. Leasingrate auf Basis eines Fahrzeugpreises von € 36.290,- netto(€ 43.185,10), zzgl. € 1.100,- netto (€ 1.309,- brutto) Frachtkosten und €399,- netto (€ 474,81 brutto) Logistikpauschale. Am Riederbruch 8 • 60386 Frankfurt Tel: 069 / 420987-88 Frankfurterstr. 150 • 63303 Dreieich Tel: 06103 / 5060-23 An der Brückengrube 16 • 63452 Hanau Tel: 06181 / 901199 EMIL FREY HESSENGARAGE Autohaus Hessengarage GmbH www.hessengarage.de FORD RANGER XL Der neue Ford Ranger Kühlergrill, in Schwarz, 4 Stahlräder 7 J x 16, Park-Pilot-System hinten, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. intelligentem Geschwindigkeitsbegrenzer, Audiosystem 20 Ford SYNC 4A mit Applink Monatliche Ford Business Lease-Rate € 265,- netto 1,2 ( € 315,35 brutto) 5 | VerlagsSpecialMobilität Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes. 1 Ein Leasingangebot der Ford Bank GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln, für Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenab- kommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer wie z. B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). Bitte sprechen Sie uns für weitere Details an. Ist der Leasing- nehmer Verbraucher, besteht nach Vertragsschluss ein Widerrufsrecht.2 Gilt für einen Ford Ranger 2,0 l EcoBlue Doppelkabine XL 125 kW (170PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, Vierradantrieb, 265,- netto (€ 315,35 brutto) monatliche Leasingrate, € 0,- netto Leasing-Sonderzahlung, (€ 0,- brutto) bei 48 Monaten Laufzeit und 40.000 km Gesamtlaufleistung. Leasingrate auf Basis eines Fahrzeugpreises von € 36.290,- netto(€ 43.185,10), zzgl. € 1.100,- netto (€ 1.309,- brutto) Frachtkosten und €399,- netto (€ 474,81 brutto) Logistikpauschale. Am Riederbruch 8 • 60386 Frankfurt Tel: 069 / 420987-88 Frankfurterstr. 150 • 63303 Dreieich Tel: 06103 / 5060-23 An der Brückengrube 16 • 63452 Hanau Tel: 06181 / 901199 EMIL FREY HESSENGARAGE Autohaus Hessengarage GmbH www.hessengarage.de FORD RANGER XL Der neue Ford Ranger Kühlergrill, in Schwarz, 4 Stahlräder 7 J x 16, Park-Pilot-System hinten, Geschwindigkeitsregelanlage inkl. intelligentem Geschwindigkeitsbegrenzer, Audiosystem 20 Ford SYNC 4A mit Applink Monatliche Ford Business Lease-Rate € 265,- netto 1,2 ( € 315,35 brutto) BEKANNTMACHUNG Die aktuelle Wahlperiode der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main endet am 31. März 2024. Der von der Vollversammlung der IHK Offenbach am Main am 9. März 2023 gemäß § 8 Absatz 1 Satz 1 Wahlordnung der IHK Offenbach am Main gewählte Wahl- ausschuss hat sich am 16. Mai 2023 konstituiert und Dr. Bernd Hennecke zum Vorsitzenden gewählt. In den Wahlausschuss sind folgende zehn Personen von der Vollversammlung gewählt worden: • Diehl, Ursula, 65835 Liederbach a. T. • Drewing, Holger, 63150 Heusenstamm • Gurnik, Dr. Joachim, 63322 Rödermark • Hennecke, Dr. Bernd, 63067 Offenbach am Main • Löhlein, Frank, 63322 Rödermark • Schlitt, Manfred, 63179 Obertshausen • Schmalenbach, Gert, 63110 Rodgau • Schreiber, Dr. Ralf, 63322 Rödermark • Siebert, Jörg, 63073 Offenbach am Main • Stamoulaki, Dimitra, 63065 Offenbach am Main Der Wahlausschuss macht zur Neuwahl Folgendes bekannt: 1. Gemäß § 1 Absatz 1 Satz 2 Wahlordnung der IHK Offenbach am Main sind 57 Mitglieder der Vollversammlung in unmittelbarer Wahl zu wählen. Zum Zwecke der Wahl werden die IHK-Zugehörigen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Besonderheiten des IHK-Bezirks sowie der gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Gewerbegruppen in 13 Wahlgruppen eingeteilt, § 7 Wahlordnung der IHK Offenbach am Main: I. Industrie, Forschung und Entwicklung, Umwelt II. Großhandel, Handelsvertreter III. Einzelhandel, Apotheken IV. Kreditinstitute, Versicherungen V. Finanzdienstleistungen, Versicherungsvermittler, Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaften VI. Immobilienwirtschaft VII. Informationstechnologie, Telekommunikation VIII. Hotel- und Gaststättengewerbe IX. Verkehr, Logistik, Post X. Kommunikation, Medien, Kultur XI. Unternehmensberatung, Architektur- und Ingenieurbüros XII. Bildung, Freizeit, Gesundheit, Büroservice XIII. Sicherheit, Personalvermittlung, sonstige Dienstleistungen Die Wahlberechtigten wählen in ihrer Wahlgruppe jeweils die folgende Anzahl von Mitgliedern der Vollversammlung: Unter den in der Wahlgruppe I gewählten 11 Vollversammlungsmitgliedern müssen sich mindestens je drei Unternehmensvertreter aus Stadt und Kreis Offenbach befinden und in Wahlgruppe III von den sieben gewählten Mitgliedern mindestens je zwei Unternehmensvertreter aus Stadt und Kreis Offenbach. 2. Die Wahl erfolgt als Briefwahl oder in elektronischer Form nach den Bestim- mungen der Wahlordnung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main vom 8. Dezember 2022, genehmigt am 30. Januar 2023 vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, ausgefertigt am 10. Februar 2023 und bekannt gemacht in dem Mitteilungsblatt der IHK Offenbach am Main, der Offen- bacher Wirtschaft, in Heft März/April 2023. Die Wahlordnung der IHK Offenbach am Main kann jederzeit im Internet unter https://www.offenbach.ihk.de/ueber-uns/unsere-aufgaben/rechtsgrundlagen-der- ihk/ eingesehen werden oder auch bei der IHK Offenbach am Main angefordert werden. Die Wahlberechtigten haben die Wahl, ob sie schriftlich (Briefwahl) oder in elektroni- scher Form (elektronische Wahl) wählen. Die Wahlberechtigten erhalten von der IHK ihre Wahlunterlagen für die Briefwahl und ihre Zugangsdaten zum Wahlportal für die elektronische Wahl. Die IHK versendet an alle Wahlberechtigten außerdem Informa- tionen zur Durchführung der Wahl mit dem Hinweis, dass der/die Wahlberechtigte seine/ihre Stimme nur einmal abgeben soll, entweder in der elektronischen Form oder per Briefwahl. Für den Fall, dass die Stimme in der elektronischen Form und per Briefwahl abgegeben wird, zählt die elektronisch abgegebene Stimme. 3. Die Wählerlisten, wie für jede der 13 Wahlgruppen aufgestellt, können in der Zeit vom 7. August 2023 bis 22. August 2023 werktags außer samstags jeweils von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr (freitags bis 15.00 Uhr) in der IHK Offenbach am Main, Frankfurter Str. 90, 63067 Offenbach am Main, 3. Stock, Zimmer 309, eingesehen werden, vgl. § 9 Absatz 3 Wahlordnung. 4. Wahlberechtigte, die wegen ihrer verschiedenen Tätigkeiten mehreren Wahlgrup- pen angehören könnten, werden vom Wahlausschuss einer Wahlgruppe zugeordnet. Wahlberechtigte können nur in einer Wahlgruppe wählen und kandidieren. Anträge auf Aufnahme in eine Wahlgruppe oder auf Zuordnung zu einer anderen Wahlgruppe können bis zum 29. August 2023 gestellt werden, per Mail an wahlausschuss@ offenbach.ihk.de oder schriftlich an den Wahlausschuss der IHK Offenbach am Main, Frankfurter Straße 90, 63067 Offenbach. Einsprüche gegen Entscheidungen zu Anträgen auf Zuordnung zu einer anderen Wahlgruppe sind bis zum 5. September 2023 schriftlich beim Wahlausschuss der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main, Frankfurter Str. 90, 63067 Offen- bach am Main oder per Mail an wahlausschuss@offenbach.ihk.de einzureichen. 5. Der Wahlausschuss fordert die Wahlberechtigten auf, in der Zeit vom 12. September 2023 bis 2. Oktober 2023 für ihre Wahlgruppe Wahlvorschläge bei ihm einzureichen. 6. Die Wahlvorschläge sind mit Familiennamen, Vornamen, Geburtsnamen, Beruf oder Stellung, Bezeichnung des IHK-zugehörigen Unternehmens und dessen Anschrift aufzuführen. Außerdem ist eine Erklärung jedes Bewerbers beizufügen, dass er zur Annahme der Wahl bereit ist, und dass ihm keine Tatsachen bekannt sind, die seine Wählbarkeit nach der Wahlordnung der Industrie- und Handelskam- mer Offenbach am Main ausschließen. 7. Wählbar sind nach § 5 Wahlordnung der IHK Offenbach am Main natürliche Personen, die am Wahltag (= letzter Tag der Wahlfrist) volljährig, das IHK-Wahlrecht auszuüben berechtigt und entweder selbst IHK-Zugehörige oder allein oder zusam- men mit anderen zur gesetzlichen Vertretung einer IHK-zugehörigen juristischen Person, Handelsgesellschaft oder Personenmehrheit befugt sind. Wählbar sind auch die in das Handelsregister eingetragenen Prokuristen und besonders bestellte Bevollmächtigte von IHK-Zugehörigen. 8. Wahlberechtigt sind die IHK-Zugehörigen, § 3 Absatz 1 Wahlordnung der IHK Offenbach am Main. Jeder IHK-Zugehörige kann sein Wahlrecht nur einmal ausüben. Ausgeübt wird das Wahlrecht für IHK-zugehörige natürliche Personen von Erste öffentliche Bekanntmachung des Wahlausschusses über die Neuwahl der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Wahlperiode vom 1. April 2024 bis 31. März 2029 Wahlgruppen I II III IV V VI VII VIII IX X XI XII XIII Gesamt Mitglieder pro Wahlgruppe 11 10 7 2 5 3 3 3 3 2 2 3 3 57 52 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 BEKANNTMACHUNG diesen selbst, falls Vormundschaft, Pflegschaft oder Betreuung besteht, durch den gesetzlichen Vertreter, für juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, Handelsgesellschaften und nicht rechtsfähige Personenmehrheiten durch eine Person, die allein oder zusammen mit anderen zur gesetzlichen Vertretung befugt ist. Das Wahlrecht kann auch durch einen im Handelsregister eingetragenen Prokuristen ausgeübt werden. Für IHK-Zugehörige, deren Wohnsitz oder Sitz nicht im IHK-Bezirk gelegen ist, kann das Wahlrecht durch einen Wahlbevollmächtigten ausgeübt werden. Dies gilt jedoch nur, soweit nicht eine im IHK-Bezirk gelegene Zweignieder- lassung, Betriebsstätte oder Verkaufsstelle von einem gesetzlichen Vertreter oder einem im Handelsregister eingetragenen Prokuristen geleitet wird. Das Wahlrecht kann jedoch nicht von Personen ausgeübt werden, bei denen das Wahlrecht nach § 3 Absatz 3 Wahlordnung der IHK Offenbach am Main ruht. 9. Die Wahl der Mitglieder beginnt nach Versendung der Wahlunterlagen ab dem 18. Januar 2024, 00:00 Uhr, und läuft bis zum 20. Februar 2024, 12:00 Uhr (Wahlfrist). Stimmzettel müssen also bis spätestens 20. Februar 2024, 12:00 Uhr, bei der IHK eingegangen sein. Die elektronische Wahlmöglichkeit endet ebenfalls am 20. Februar 2024, 12:00 Uhr. 10. Vordrucke für Wahlvorschläge sowie für die Erklärung der Bewerber sind in der IHK Offenbach am Main, Geschäftsbereich Recht und Steuern, Frankfurter Str. 90, 63067 Offenbach am Main, Tel. 069 8207-223, wahlausschuss@offenbach.ihk.de, erhältlich. 11. Schriftverkehr, der im Zusammenhang mit der Neuwahl der IHK-Vollversamm- lung geführt wird, ist zu richten an den Wahlausschuss der Industrie- und Handels- kammer Offenbach am Main, Frankfurter Str. 90, 63067 Offenbach am Main, Fax 069 8207-229 oder an wahlausschuss@offenbach.ihk.de . Alle Bekanntmachungen des Wahlausschusses erfolgen auf der Homepage der IHK Offenbach am Main unter www.offenbach.ihk.de. Offenbach am Main, den 16. Mai 2023 Der Wahlausschuss der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main gez. Dr. Bernd Hennecke Vorsitzender Alles klar im Online- Marketing? Kostenfreie und neutrale Online-Marketing-Beratung www.bieg-hessen.de Frankfurt am Main Fulda Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern Offenbach am Main Wiesbaden BIEG Hessen ist eine Serviceeinrichtung der Industrie- und Handelskammern: 53Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 ihkof.de/weiterbildung BESSER.WEITER.BILDUNG. IHK Offenbach am Main Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung Vollzeit-Lehrgang. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14.08.2023 – 28.08.2023 (80 U.-Std.) | 729,00 Euro Teilzeit-Lehrgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.09.2023 – 21.10.2023 (90 U.-Std.) | 729,00 Euro Vollzeit-Block-Lehrgang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 05.10.2023 – 21.10.2023 (60 U.-Std.) | 729,00 Euro Kurzlehrgang f. Wirtschaftsfachwirte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28.10.2023 – 04.11.2023 (28 U.-Std.) | 350,00 Euro Außenwirtschaft – IHK-Exportakademie IHK-Zertifikatslehrgang „Exportmanager“ – Live-Onlinetraining . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.10.2023 – 08.02.2024 (84 U.-Std.) | 1.700,00 Euro Betriebswirtschaft & Rechnungswesen IHK-Prüfungslehrgang „Wirtschaftsfachwirt“ – Präsenz berufsbegleitend . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 01.09.2023 – 24.02.2025 (660 U.-Std.) | 3.900,00 Euro IHK-Prüfungslehrgang „Wirtschaftsfachwirt“ – Intensiv-Onlinetraining . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11.09.2023 – 30.11.2024 (434 U.-Std.) | 3.290,00 Euro IHK-Prüfungslehrgang „Bilanzbuchhalter“ – Onlinetraining . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.10.2023 – 14.03.2025 (563 U.-Std.) | 3.950,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Fachkraft für Buchführung“ – Live-Onlinetraining . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23.10.2023 – 22.01.2024 (80 U.-Std.) | 1.050,00 Euro Marketing & Vertrieb IHK-Zertifikatslehrgang „Social Media Manager“ (Halb-Tageskurs/online). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.07.2023 – 27.07.2023 (80 U.-Std.) | 1.650,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Social Media Manager“ (Halb-Tageskurs/online). . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.07.2023 – 27.07.2023 (80 U.-Std.) | 1.650,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Social Media Manager“ – Präsenz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 09.10.2023 – 08.12.2023 (80 U.-Std.) | 1.960,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Social Media Manager“ – E-Learning. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13.10.2023 – 08.12.2023 (80 U.-Std.) | 1.960,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Online Marketing Manager“ – Präsenz. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.10.2023 – 15.12.2023 (80 U.-Std.) | 1.960,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Online Marketing Manager“ – E-Learning . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.10.2023 – 15.12.2023 (80 U.-Std.) | 1.960,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Producer/-in für Interaktive Web-Animationen“ – E-Learning . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20.10.2023 – 15.12.2023 (80 U.-Std.) | 2.300,00 Euro Personalmanagement & -führung IHK-Zertifikatslehrgang „Training für Trainer“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 04. – 08.09.2023 + 14. – 15.09.2023 (70 U.-Std.) | 1.499,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Betrieblicher Datenschutzbeauftragter“ – Live-Onlinetraining. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18.09. – 06.12.2023 (57 U.-Std.) | 1.350,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Personalfachkraft“ – Onlinetraining . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21.09. – 14.12.2023 (99 U.-Std.) | 1.350,00 Euro IHK-Zertifikatslehrgang „Team- und Projektmanager“ – E-Learning . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16.10.2023 – 02.11.2023 (80 U.-Std.) | 2.240,00 Euro Büromanagement IHK-Zertifikatslehrgang „Professionell arbeiten mit MS Office“ – Live-Onlinetraining. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .04.10. – 18.12.2023 (60 U.-Std.) | 1.050,00 Euro IHK. Die Weiterbildung Prüfungs- und Zertifikatslehrgänge im 2. Halbjahr 2023 * U.-std. = Unterrichtsstunden Unser gesamtes Weiterbildungsprogramm finden Sie unter www.ihkof.de/weiterbildung Kontakt Eugenia Schell Telefon 069 8207-332 E-Mail weiterbildung@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de 54 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 BILDUNG Fo to : I H K Unternehmen und Wissenschaft im Austausch CIN-Mitglieder in der Frankfurt UAS Wie setzen wir Wasserstoff in naher Zukunft ein? Wie werden Solarzellen mit digitalen Entwurfstools besser in Gebäudehüllen integriert? Welche Technologien helfen, Gebäude effizienter und für den Menschen angenehmer zu machen? Dazu informierten sich Mitglieder des Cross Innovation Netzwerks in der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Anwendungsnahe Forschung ist das Markenzeichen der Frankfurt UAS, die von Anfang an Partnerin des Cross Innovation Netzwerks (CIN) von IHK und Kreis Offen- bach ist. Gerade in Zeiten starker Veränderungen ist die Zusammenarbeit mit der Hochschule spannend. Sie reicht vom Austausch über wissenschaftliche Arbeiten bis zu gemeinsamen Entwicklungsprojekten. Die Transferstelle House of Science vermittelt Unternehmen Kontakte zu Professorinnen und Wissenschaftlern und informiert zu den Kooperationsmöglichkeiten. Beim CIN-Besuch berichtete Prof. Enno Wagner vom Labor für Brennstoffzellen- technik zur Wasserstofftechnologie. Das Wasserstoff-Fahrrad im Labor bleibe wohl Testobjekt. Zur Wärmeversorgung von Gebäuden könne Wasserstoff aber bereits einen effizienten Beitrag leisten. Prof. Timo Carl vom Fachbereich Digitales Entwerfen und Konstruieren zeigte die Ergebnisse des Projektes „Adaptive Sun Skins“. Erforscht wurde, wie Formen datenbasiert optimiert werden können, um zum Beispiel in Plexiglas laminierte Solarzellen bestmöglich in Gebäudehüllen zu integrieren. Das „Tiny Studio Lab“ von Prof. Volker Ritter ermöglicht es, das Zusammenspiel verschiedenster Technologien für die Heizung und Lüftung von Gebäuden zu untersuchen. Ob Tausch der Gebäudehülle, Wärmepumpe, Solar-, Fußboden- oder Deckenheizung – alles lässt sich erproben. Neben der Effizienz wird dabei auch das Wohlbefinden der Menschen geprüft. Die Frankfurt AUS ist Partnerin des CIN und gab Einblick in aktuelle Forschungsfelder. CIN – Inspiration und neue Ideen Im Cross Innovation Netzwerk knüpfen Fach- und Führungskräfte aus der Region Offenbach persönliche Kontakte, lernen voneinander und erhalten – nicht zuletzt – Inspiration und neue Ideen. Kontakt Frank Irmscher Telefon 069 8207-342 irmscher@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de/P4672 55Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NETZWERKE NETZWERKE WJ-Landeskonferenz 2024 in Offenbach Partner der jungen Wirtschaft Nutzen Sie die Landeskonferenz 2024 in Hessen als Plattform zur Vorstellung Ihres Unternehmens! Kommen Sie mit den Talenten der jungen Wirtschaft in Kontakt. Unter dem Motto „weaOffenbach“ lauten die Ziele der Konferenz: Wirtschaft stärken, Verantwortung leben und mit Talenten vernetzen. Die Wirtschaftsjunioren (WJ) sind Deutschlands größter Wirtschaftsverband für Unternehme- rinnen, Unternehmer und Führungskräfte unter 40 Jahren. Hinter den Unternehmen stecken 290 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr, 10.000 Mitglieder und mehr als 35.000 Ausbildungsplätze. Die Landeskonferenz ist das zentrale Jahresereignis für die rund 3.000 hessischen Wirtschaftsjunioren. Dort treffen sich zahlreiche Wirtschafts- junioren aus Hessen, Deutschland und der Welt. Ihr Vorteil – ein Gewinn für alle Nutzen Sie die Landeskonferenz 2024 als „Accelerator“, um Talente zu gewinnen und Ihre Produkte zu platzieren. Begegnen Sie aufstreben- den Fach- und Führungskräften sowie finanzstarken Zielgruppen. Werden Sie Partner der jungen Wirtschaft: • Marken- oder Namenspartnerschaft für die Gala • Produktplatzierung • Sachsponsoring • Programmbeiträge • Exklusive Partnerschaft https://lako2024.de/ Kontakte Sven Franzen Konferenzdirektor LAKO2024 franzen@lako2024.de Andreas Buhle Ansprechpartner für Sponsoren buhle@lako2024.de Gr af ik : W J Die WJ persönlich kennenlernen WJ-Kalender Juli / August 2023 18.07.2023 WJ meets Junior Club des deutsch-fran- zösischen Wirtschaftsclubs in Hessen 23.07.2023 Schifffahrt nach Aschaffenburg mit Stadt- führung für Fördermitglieder, Senatorin- nen und Senatoren 12.08.2023 WJ auf dem Lichterfest Offenbach 24.08.2023 WJ-Stammtisch mit Networking im Biergarten Weitere Informationen und Anmeldung: www.wj-offenbach.de Den WJ Offenbach folgen und wissen, was für junge Führungskräfte wichtig ist LinkedIn www.linkedin.com/ company/wj-offenbach/ Instagram www.instagram.com/ wjoffenbach/ Facebook www.facebook.com/wjoff/ 56 Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 M A I N M A T S U R I Kiki Radicke, Head of People & Culture bei Adacor, berichtete, wie es der mittel- ständische Anbieter von Cloud-Services am Arbeitsmarkt mit Großunternehmen der Branche aufnimmt: „Das geht. Das Potenzial ist wirklich groß.“ Viele, vor allem weibliche IT-Fachkräfte arbeiteten nach der Geburt von Kindern oft in Teilzeit. Wenn 2,5 Millionen Eltern in Teilzeit nur eine Wochenstunde mehr arbeiteten, könne die 71.000 Voll- zeitstellen entsprechende Arbeit geleistet werden. Adacor biete flexible Arbeitsbedingungen. Weiterbildung und individuelle Entwicklungs- wege seien Schlüssel, um Mitarbeitende in allen Lebensphasen als Arbeitgeber partner- schaftlich zu begleiten. Adacor erreiche damit eine hohe Bindung ans Unternehmen. www.offenbach.ihk.de/innovation-umwelt Andreas Bachmann und Kiki Radicke (stehend) von Adacor Hosting waren Gastgeber des IHK-Netzwerktags. Fo to : L üt te ke /IH K Japanfestival im August Main Matsuri kommt nach Offenbach Vom 18. bis 20. August 2023 findet das japanische Sommerfestival Main Matsuri erstmals im Büsing Palais in Offenbach am Main statt. Offizieller Start ist am 18. August 2023 um 17:00 Uhr. Im Anschluss lädt die IHK Offenbach am Main um 18:00 Uhr zum exklusiven Wirtschaftsempfang KAI KÔ ein. Das Main Matsuri eröffnet Einblicke in die japanische Kultur und Lebensart. Es bietet ein farbenfrohes Programm und die Gelegenheit, interessanten Menschen zu begegnen. Eine touristische Attraktion, die den Tourismus fördert und zur lokalen Stärkung der Wirt- schaft beiträgt. Japanischen Unternehmen ermöglicht das Main Matsuri Markteintritte. Sie können ihre Kultur und ihre Marken einem breiten Publikum näherbringen und finden eine Platt- form zur geschäftlichen Zusammenarbeit. Das Main Matsuri schafft Win-win-Situationen für die Stadt Offenbach und die japanischen Unternehmen. Im Rhein-Main-Gebiet sind über 200 japa- nische Unternehmen ansässig. Gleichzeitig bauen hessische Unternehmen ihre Geschäfte in Japan aus. Das Freihandelsabkommen zwi- schen der EU und Japan stärkt die wirtschaft- lichen Beziehungen. Die Stadt Offenbach und die japanische Stadt Kawagoe verbindet seit über 40 Jahren eine Partnerschaft. Mit dem deutsch-japanischen Austauschprogramm für Wirtschaftspraktikanten fördern die IHK Offenbach am Main und ihre Partner-IHK in Kawagoe die persönliche Entwicklung junger Menschen. Mehr als 30 Studenten haben bereits davon profitiert. www.main-matsuri.com www.ihkof.de/kaiko Kontakt Brigitte Appiah Telefon 069 8207-255 appiah@offenbach.ihk.de IHK-Netzwerktag 2023 bei Adacor Hosting Mittelständler im Wettbewerb um Fachkräfte Um den Fachkräftemangel ging es beim diesjährigen IHK-Netzwerktag. Gastgeber war Adacor Hosting in Offenbach-Kaiserlei. Fach- und Führungskräfte von rund 60 Firmen aus dem Cross Innovation Netzwerk, dem hessenweiten Design-to-Business-Netzwerk sowie dem IHK-Expertenrat Innovation & Design nahmen daran teil. 57Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 NETZWERKE | VERANSTALTUNGEN Ausgabedatum 3. Juli 2023 Titelbild IHK Das Magazin wird auf umweltfreundlichem FSC®-Papier klimaneutral gedruckt. Designkonzept, Gestaltung, Titelbild, Verlag und Druck Druck- und Verlagshaus Zarbock GmbH & Co. KG, 60386 Frankfurt www.zarbock.de Verlagsleitung: Ralf Zarbock Anzeigendisposition Anette Kostrzewa Tel. 069 420903-75 anette.kostrzewa@zarbock.de Anzeigenpreisliste Gültig seit 1. November 2022 Mediadaten www.offenbach.ihk.de/P460 IMPRESSUM Herausgeber Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Postfach 10 08 53 63008 Offenbach am Main Frankfurter Straße 90 63067 Offenbach am Main Tel. 069 8207-0 | Fax -199 redaktion@offenbach.ihk.de www.offenbach.ihk.de Verantwortlich Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der IHK Offenbach am Main Redaktion redaktion@offenbach.ihk.de Birgit Arens (Chefredakteurin) Tel. 069 8207-248 arens@offenbach.ihk.de Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr ( jeweils am 1. des Monats) Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der IHK-Mitgliedschaft und kann jederzeit per Hinweis an den Herausgeber beendet oder wieder aufgenommen werden. Wir nutzen in der IHK Offenbach am Main eine Sprache, die gerecht ist und niemanden bevorzugt oder benachteiligt, jeden anspricht und nieman- den ausschließt. Unsere Sprache respektiert die aktuellen Recht- schreibregeln und ist gleichzeitig verständlich, eindeutig und gut lesbar. Da wir im Sinne der Gleichbehandlung immer alle Geschlechter mei- nen, verwenden wir zum Beispiel Doppelnennun- gen, geschlechterneutrale Begriffe, Pluralformen, Funktionsbezeichnungen oder abwechselnd die männliche und die weibliche Form. Wenn gele- gentlich nur eine Form genannt wird, um bessere Lesbarkeit zu erreichen oder weil es übergeordne- te Vorgaben erzwingen (z. B. Prüfungsordnungen), gilt diese im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter und Personengruppen. Mit dieser Vorgehensweise beabsichtigen wir keinerlei Wertung. Auf Zusatzzeichen und Binnengroßbuchstaben verzichten wir, weil diese die Barrierefreiheit, den Lesefluss und die Auffindbarkeit durch Suchma- schinen beeinträchtigen. Derzeit gibt es in Deutschland keine einheitlichen Regeln für eine geschlechtergerechte Sprache. In der IHK Offenbach am Main nehmen wir an der Diskussion zum Thema teil und entwickeln auch im Netzwerk der deutschlandweiten IHK-Organi- sation weitere praxisnahe, akzeptable Lösungen dazu. Sie haben Fragen, Hinweise oder Anregungen zur geschlechterneutralen Sprache? Dann schreiben Sie uns: redaktion@offenbach.ihk.de VORSCHAU 9-10 Offenbacher WIRTSCHAFT Das Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 9-10 | 2023 Durchdacht digital Titelthema | Durchdacht digital Anzeigenschluss für die Ausgabe September/Oktober 2023 ist der 11. August 2023. Redaktionsschluss für die Ausgabe November/Dezember 2023 ist der 02. Oktober 2023. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich die Themen aus aktuellen Anlässen ändern können. Unternehmen und Institutionen zeigen ihre Sammlungen Kunst privat! Vom 20. bis 24. September 2023 findet die Aktionswoche Kunst privat! in Hessen statt und ermöglicht überraschende Entdeckungen. Unternehmen und Institutionen laden zu Führungen durch ihre Kunst- sammlungen ein. Die Geschäftsstelle Kreativwirtschaft der Hessen Agentur koordiniert die Veranstaltung im Auf- trag des hessischen Wirtschaftsminis- teriums. Dort erhalten Unternehmen und Institutionen, die sich beteiligen möchten, Auskunft. Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Besucherinnen und Besucher ab Mitte August 2023 im Internet. Susanne Stöck Telefon 0611 95017-8329 E-Mail susanne.stoeck@hessen-agentur.de www.kunstprivat.net 58 VERANSTALTUNGEN Offenbacher Wirtschaft Juli/August 2023 Business to Business Ihr direkter Kontakt zum Marktplatz: 0 69/42 09 03-75 oder per E-Mail verlag@zarbock.de PRÄSENTATIONSMAPPENPräsentationsmappen Sicherheit Mobile Einbruchmeldeanlage Zur Miete und Kauf Sofortmontage jederzeit 24h-Service BWS Sicherheitsdienste GmbH Tel. 0 69 / 88 81 45 Mobile Einbruchmeldeanlage Zur Miete und Kauf Sofortmontage jederzeit www.bws-offenbach.de Sicherheitsdienst Mit einer Anzeige in der Offenbacher Wirtschaft erreichen Sie 20.000 Entscheider in Stadt und Kreis Offenbach. Wir beraten Sie gerne: Marion Stumpp 069/42 09 03 51 marion.stumpp@zarbock.de Offenbacher WIRTSCHA FT Das Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 3-4 | 2023 Ressourcen im Blick Offenbacher WIRTSCHAFTDas Magazin der Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main für die Region 5-6 | 2023 Dreamteam Apartmenthotels Apartments-Seligenstadt.de Die preiswerte Hotelalternative Eine Nacht oder ein ganzes Jahr Preisanfrage 06182-827120 Datenschutzbeauftragter www.all-in-media.com Datenschutzbeauftragter www.all-in-media.com LagertechnikLagertechnik Zeitarbeit Koch & Benedict GmbH Personal-Service. Ihr zuverlässiger Partner bei Personalbedarf. Tel. 08 00/2 04 01 00 (kostenfrei) www.kochundbenedict.de Zeitarbeit Koch & Benedict GmbH Personal-Service. Ihr zuverlässiger Partner bei Personalbedarf. 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