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IHK fordert Planungs- und Entscheidungsbeschleunigung


[Offenbach, 9. März 2026] Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main setzt sich für eine Beschleunigung der Verkehrsinfrastrukturprojekte in der Region ein. Wichtige Projekte, wie der Ausbau der B 486 zwischen Langen und der A5, die Verlängerung der Regionaltangente West (RTW) bis Langen und der Radschnellweg von Darmstadt nach Frankfurt, kommen aus Sicht der regionalen Wirtschaft viel zu langsam voran.

Die Wirtschaft in der Region braucht eine leistungsfähige Infrastruktur.

Die Wirtschaft in der Region braucht eine zuverlässig funktionierende Infrastruktur.

IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller betont: „Seit vielen Jahren setzen wir uns für die Verlängerung der RTW bis Langen ein, mit guten Argumenten. Bisher haben wir weder von der RTW-Planungsgesellschaft noch vom hessischen Verkehrsministerium ein klares Bekenntnis zu dieser sinnvollen Maßnahme erhalten. Das zeigt, dass nicht immer nur das Planungsrecht Projekte verzögert, sondern auch die politischen Entscheidungsprozesse erhebliches Beschleunigungspotenzial haben.“

Staus und Zugausfälle in der gesamten Region zeigen aus Sicht der IHK Offenbach am Main, dass die Verkehrsinfrastruktur sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene stark überlastet ist. In einer Region mit einer wachsenden Bevölkerung und steigenden Arbeitsplatzzahlen müssen schnell die Mobilitätsangebote ausgebaut werden. „Wir müssen auf allen Ebenen ansetzen, damit Verkehrsprojekte nicht automatisch zu Generationenprojekten werden. Auf Bundesebene wird aktuell das Infrastruktur-Zukunftsgesetz diskutiert. Der vorliegende Entwurf nutzt aus Sicht der Wirtschaft noch nicht alle Potenziale. Positiv ist aber, dass damit zum Beispiel der Ausbau der A 3 zwischen Offenbach und Hanau zukünftig schneller genehmigt werden könnte. Voraussetzung ist aber auch, dass die politischen Entscheidungsprozesse im gleichen Maße beschleunigt werden“, unterstreicht die IHK-Präsidentin.

Ob Radschnellweg, RTW-Verlängerung oder Ausbau der A 3, die Wirtschaft in der Region braucht eine leistungsfähige Infrastruktur und das nicht in ein paar Jahren oder Jahrzehnten, sondern so schnell wie möglich.
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