Public Private Partnership (PPP)

Unternehmen, die ein längerfristiges Engagement in einem Entwicklungsland planen und gleichzeitig an einer Kooperation mit der deutschen Entwicklungszusammenarbeit interessiert sind, finden im PPP-Programm des BMZ eine interessante Fördermöglichkeit.

Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft sind Projekte, die betriebswirtschaftliche Interessen deutscher Unternehmen mit entwicklungspolitischen Zielen der Bundesregierung verknüpfen.

Ziel ist es, private und öffentliche Aktivitäten in Entwicklungs- und Reformländern so miteinander zu verknüpfen, dass beide Partner ihre Ziele besser, schneller und kostengünstiger erreichen.

Projektvorschläge können im Rahmen eines sog. Ideenwettbewerbs eingereicht werden, der mehrmals pro Jahr von den drei Durchführungsorganisationen DEG, GIZ und sequa ausgeschrieben wird (s. weiterführende Links). In den Wettbewerben sind sektorspezifische Themen vorgegeben, die regelmäßig neu festgelegt und den drei Durchführungsorganisationen zugeordnet werden. Darüber hinaus können Unternehmen in einem offenen Innovationswettbewerb eigene Impulse setzen - unabhängig von den  Themenschwerpunkten.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können deutsche und europäische Unternehmen der Privatwirtschaft mit über zehn Beschäftigten und einem Umsatz von über 1. Mio. Euro, die seit mindestens drei Jahren erfolgreich am Markt sind.

Welche Projekte werden gefördert?

Gefördert werden Projekte, die entwicklungspolitisch relevant und betriebswirtschaftlich rentabel sind. Das Vorhaben muss außerhalb des unternehmerischen Kerngeschäfts liegen und darf noch nicht begonnen haben.

Was beinhaltet die Förderung?

Finanziert werden bis zu 50 Prozent der Kosten eines PPP-Projektes (maximal 200.000 Euro) in Entwicklungsländern weltweit. Die Unternehmen werden zudem bei der Planung und Umsetzung der Projekte begleitet und durch länderspezifisches Know-how sowie mit Kontakten zu Regierungen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen unterstützt.

Die Teilnahmeunterlagen sowie weitere Details zu den Ideenwettbewerben erhalten Sie auf der Programm-Webseite oder direkt bei den Durchführungsorganisationen (s. weiterführende Links).

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 Mirjam Schwan

Mirjam Schwan

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+49 69 8207-251

schwan@offenbach.ihk.de Meine Kompetenzen sind

Politikberatung, Beratung zu Ländern und Auslandsmarkterschließung, Internationale Projekte und Delegationen, Grundsatzfragen im Bereich Innovation, Kreativwirtschaft, Umwelt und Energie/Energieeffizienz

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