Energie

Energieauditpflicht

Am 6. März 2015 hat der Bundesrat den Gesetzentwurf zur Teilumsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie 2012/24/EU beschlossen, mit der Konsequenz, dass alle Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) nach der EU-Definition darstellen, zur Durchführung eines Energieaudits nach der DIN EN 16247 bis zum 05. Dezember 2015 verpflichtet sind. Diese Pflicht trifft zudem auch Organisationen, kommunale Einrichtungen, Krankenhäuser und Institutionen, wie Banken und Versicherungen.

So eindeutig scheinbar die KMU-Kriterien der EU sind, können dennoch auch kleine und mittelgroße Unternehmen unter die Auditpflicht fallen, wenn sie beispielsweise ein Partner- oder verbundenes Unternehmen sind. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, empfehlen wir allen Unternehmen, sich intensiv mit der KMU-Definition der EU auseinanderzusetzen.

Hilfestellung bei der Einordnung des eigenen Unternehmens gibt es (in englischer Sprache) auf der » Internetseite der Europäischen Kommission.

DIHK-Faktenpapier

DIHK-Faktenpapier "Netzausbau: Achillesferse der Energiewende"

Einmal wöchentlich veröffentlicht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, als Dachorganisation der IHKs in Deutschland, Daten, Fakten und Argumente zu einem aktuellen Thema.

Nachfolgend finden Sie das Faktenpapier zum Netzausbau als pdf-Dokument zum Herunterladen.
Die Stromerzeugung in Deutschland soll 2050 zu 80 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Dieses politische Ziel darf nicht zulasten der Versorgungssicherheit und der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen gehen. Für die Zukunft besteht deshalb die Herausforderung darin, den aus Wind, Sonne und Biomasse erzeugten Strom zu möglichst geringen Kosten in das Stromsystem zu integrieren.

Netzengpässe stellen dafür die größte Hürde dar. Der als notwendig festgestellte Ausbau- und Verstärkungsbedarf im Übertragungsnetz – also bei den "Stromautobahnen" – beträgt rund 8.000 km. Die Umsetzung geht nur schleppend voran und droht zur Achillesferse der Energiewende zu werden.

Strompreis-Umlagen-Rechner

Was kosten im Jahr 2015 die Aufschläge und Umlagen auf den Strompreis bei jedem einzelnen Stromverbraucher?

Das können Unternehmen und Bürger mit dem gerade aktualisierten Strompreis-Umlagen-Rechner der IHK Lippe schnell und einfach berechnen. Dazu muss nur der Jahresstromverbrauch eingegeben werden. Das Excel-Tool erlaubt auch den Vergleich mit den Kosten im Jahr 2013. Unternehmen des produzierenden Gewerbes können zusätzlich ihren Stromkostenanteil an der Bruttowertschöpfung bzw. am Umsatz eingeben und so prüfen, ob Ermäßigungen der Umlagen möglich sind und wie hoch sie ausfallen.

Der Strompreis-Umlagen-Rechner berücksichtigt die neue Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV und die Regelungen der EEG-Umlage sowie den Kraft-Wärme-Kopplungs-Aufschlag, die „Offshore-Haftungs-Umlage“ und die „§ 19-Umlage“, die jeweils nach Verbrauch gestaffelt sind.

Ansprechpartner

 Peter Sülzen

Peter Sülzen

Referent

+ 49 69 8207–244

suelzen@offenbach.ihk.de Meine Kompetenzen sind

Umweltrecht, Energie, Nachhaltigkeit, Arbeitsschutz, Normen/Zertifikate, Produktanforderungen, Gesundheitswirtschaft, Gefahrgut

Der perfekte Einstieg!

Geförderte Erstberatung im Stadtgebiet Offenbach

Mit dem Wegfall der sogenannten "Impulsgespräche Energieeffizienz" gibt es zum Thema Energieeffizienz leider keine flächendeckende Förderung von Erstberatungen mehr. Dabei war diese Erstberatung der optimale Ausgangspunkt für Unternehmen, sich strukturiert mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Ein vergleichbares Angebot gibt es nun nur noch für Unternehmen im Stadtgebiet Offenbach. Im Rahmen des Offenbacher Klimaschutzkonzeptes bietet die Stadt, in Partnerschaft auch mit der IHK Offenbach am Main, eine kostenlose Erstberatung für Unternehmen.

Informieren Sie sich über die "Firmen-zu-Firmenberatung" auf der Homepage der » Klimaschutzaktion in Offenbach.

 

 


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