KompAKI - Kompetenzzentrum für Arbeit und Künstliche Intelligenz im Rhein-Main-Gebiet

Die Arbeitsforschung befasst sich in der Regel mit den Auswirkungen einer Technologie auf die Arbeitswelt, sobald die Technologie entwickelt und eingeführt wurde. Diese zeitliche Diskrepanz zwischen der Entwicklung neuer Technologien und der Arbeitsforschung lässt sich derzeit auch im Zusammenhang mit Entwicklungen unter dem Sammelbegriff „Künstliche Intelligenz" (KI) beobachten. Gerade aufgrund des Veränderungspotentials von KI für die Arbeitswelt ist hier jedoch eine enge Verzahnung von KI-Entwicklung und Arbeitsforschung wünschenswert, insbesondere hinsichtlich der menschengerechten Gestaltung von KI-Anwendungen und einer entsprechenden Integration in Arbeitssysteme.

Das Kompetenzzentrum Arbeit und KI (KompAKI) setzt hier an, indem KI-Entwicklung und Arbeitsforschung gemeinsam neue Potenziale für menschenzentrierte KI-Anwendung und deren Geschäftsmodelle erschließen, neue Ansätze der kooperativen KI erforschen, mit denen Anwender die KI transparenter und einfacher nutzen können, und auch neue Methoden zur Bewertung der Arbeit in KI-gestützten Arbeitssystemen entwickeln.

Die Erkenntnisse aus den oben genannten Themenfeldern werden in Pilotprojekten mit Partnerunternehmen validiert und damit an den Bedürfnissen der regionalen Arbeitswelt ausgerichtet. Die Pilotprojekte sind an der Schnittstelle zwischen Softwareentwicklung und Fertigung angesiedelt und befassen sich mit Anwendungsfällen im Produktionsbereich.

Was passiert mit den Ergebnissen von KompAKI?

Alle Ergebnisse von KompAKI werden in geeigneten Formaten in die unternehmerische Praxis und Arbeitswelt sowie in die universitäre Lehre transferiert. Beispiele hierfür sind Workshops/ Webinare, Fachgespräche und frei zugängliche Methoden, wie beispielsweise Checklisten. Des Weiteren wird eine Austauschplattform mit Unterstützung der IHK Darmstadt aufgebaut, sodass Unternehmen, welche KI einführen möchten, geeignete KI Anbieter finden können. Weitere Unterstützung bei den Transfermaßnahmen erhält KompAKI hierbei von den assoziierten Partnern: RKW Hessen, IG Metall, Hessenmetall sowie dem Hessischen Ministerium für Arbeit und Soziales und dem Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum finden Sie unter: https://kompaki.de