IHK-Ratgeber "Wärme in Hessen"

Die politischen Ziele der so genannten Energiewende sind ambitioniert. So soll der Endenergieverbrauch in Hessen bis zum Jahr 2050 zu 100 % aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Gleichzeitig soll ebenfalls bis 2050 der Energieverbrauch für Wärme um 80 % gegenüber 2008 reduziert werden. Um diese hohen Ziele zu erreichen, braucht es einerseits einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien im Wärmesektor. Ihr Anteil lag 2012 bundesweit erst bei 9,1 %. Zugleich müssen gewaltige Einspar- und Effizienzanstrengungen unternommen werden. Angesichts der niedrigen Modernisierungs- und noch niedrigeren Neubauquote im Gebäudebestand von jeweils unter 1 % pro Jahr in Deutschland und der Tatsache, dass zwei von drei Heizungsanlagen in Deutschland derzeit nicht dem aktuellsten Stand der Technik entsprechen, sind die Potenziale sehr hoch.

Doch wie sollen diese Potenziale gehoben werden, wenn man umfassende Informationen nur in der einschlägigen Fachliteratur findet? Mangels einer kompakten Übersicht haben die Industrie- und Handelskammern in Hessen die Studie "Wärme in Hessen" in Auftrag gegeben, die genau dieses bieten soll.

Im ersten Teil erläutert die Studie die vorhandenen statistischen Daten zur Wärmeinfrastruktur, Wärmeerzeugung und dem Wärmeverbrauch.

Im zweiten Teil der Studie werden die wichtigsten Technologien zur Wärmeerzeugung im industriellen Maßstab in kurzen, kompakten und einheitlichen Faktenblättern vorgestellt. Es werden die standardmäßig vorkommenden Warm- und Brauchwasserkessel, Dampfkessel, Wärmepumpen sowie KWK-Anlagen betrachtet. Des Weiteren wird aber auch die Einbindung von erneuerbaren Energien in Form von Solarthermie, Geothermie oder die Nutzung eines Fernwärmenetzes betrachtet. Ebenfalls wird Power-2-Heat als ein Verbindungsglied zwischen dem Wärme- und Strommarkt berücksichtigt. Zudem werden gegenwärtige Wärmerückgewinnungssysteme und die Nutzung von Wärme zur Kälteerzeugung betrachtet.

Das Kapitel „Wärmetechnologien in der Praxis“ soll schließlich eine Anleitung bieten, wie die eigene Wärmeversorgung analysiert werden kann. Es wird gezeigt, welche Daten für eine Erfassung der Wärmeversorgung notwendig sind, woher das Unternehmen diese Daten bekommt und wie mit diesen Daten die eigene Wärmeversorgung bewertet werden kann. Zusätzlich sind einige typische Energieeffizienzmaßnahmen, welche oft durch wenig Aufwand viel Energie einsparen können, aufgelistet.

Nachfolgend können Sie sich die komplette IHK-Studie "Wärme in Hessen", die einzelnen Faktenbücher zu den Wärmetechnologien und das Kapitel "Wärmetechnologie in der Praxis" als Hilfe für die eigene Ist-Analyse herunterladen:

IHK-Ratgeber "Wärme in Hessen" (komplett)


Faktenbuch Dampfkessel


Faktenbuch Warm- und Brauchwasserkessel


Faktenbuch Wärmepumpe


Faktenbuch Kraft-Wärme-Kopplung


Faktenbuch Nah- und Fernwärme


Faktenbuch Geothermie


Faktenbuch Solarthermie


Faktenbuch Power-to-Heat


Faktenbuch Wärmerückgewinnung


Faktenbuch Kälteerzeugung in Kombination mit Wärmeerzeugungssystemen


Bestandsaufnahme im eigenen Unternehmen

Hinweis zum Ausdruck der Faktenblätter

Die pdf-Dokumente der einzelnen Faktenblätter und der Bestandsaufnahme sind so formatiert, dass die erste Seite, die Umschlagsseite, als DIN A3 festgelegt wurde, die folgenden Seiten jeweils in DIN A4. Bitte beachten Sie dies beim Ausdruck.

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 Sülzen Peter

Peter Sülzen

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