IHK-Infobrief | 04.11.2019

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die Konjunktur ist weiterhin auf Talfahrt und die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze steigt weiter an - ein trüber Start in den November, könnte man meinen.Trotzdem kein Grund pessimistisch zu sein, denn laut aktuellen Steuerschätzungen bleibt der Staat auch weiterhin finanzpolitisch handlungsfähig. 

Wie wäre es daher ganz gegen den Strom zu schwimmen und gerade jetzt den Traum von Selbstständigkeit zu verwirklichen? Natürlich nicht ohne Netz und doppelten Boden. Gründen Sie einfach im Nebenerwerb - wir zeigen Ihnen wie! Eine sehr feine Sache für all jene, die kein volles Risiko eingehen wollen.

Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche!

Ihr Redaktionsteam der IHK Offenbach am Main

Gründung im Nebenerwerb als solide Alternative

Wie wird die Geschäftsidee ein Erfolg? Ist eine Gründung im Nebenerwerb gleich von vorhinein zum Scheitern verurteilt, weil man es nicht richtig macht? Die Alternative „klein anfangen“ wird heutzutage von vielen Gründern genutzt, weil z. B. gerade am Anfang das Einkommen weiter gesichert werden muss oder noch kein Markt für die geplante Idee vorhanden ist.

Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze steigt weiter

Mit 1.392 neuen Ausbildungsverträgen verzeichnete die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main im aktuellen Ausbildungsjahr ein leichtes Minus gegenüber dem Vorjahr (-1,0 Prozent). Bei konstanten Bewerberzahlen bei der Agentur für Arbeit Offenbach ist die Menge der unbesetzt gebliebenen Ausbildungsplätzen von 155 (2018) auf 235 gestiegen (plus 52 Prozent). Gleichzeitig wurden von den Unternehmen 8,5 Prozent mehr Ausbildungsstellen angeboten.

Konjunktur auf Talfahrt

Im aktuellen Konjunkturbericht des DIHKs sind die Antworten von bundesweit 28.000 Unternehmen zusammengefasst. Seit der Finanzkrise 2008/2009 wurde nicht mehr eine derart pessimistische Einschätzung über die künftige konjunkturelle Lage abgegeben. Insgesamt erwartet der DIHK für 2019 ein BIP-Wachstum von 0,4 Prozent,

Die Geschäftslage der Unternehmen trübt sich das dritte Mal in Folge deutlich ein. Der außenwirtschaftliche Gegenwind trifft nunmehr die Breite der Industrie. Die Abkühlung hinterlässt mittlerweile auch sichtbare Spuren bei industrienahen Dienstleistern und Großhändlern. Die im Herbst saisonübliche Lageaufhellung im Bau fällt in diesem Jahr auffallend schwach aus. Konsumnahe Branchen wie der Einzelhandel und der Tourismus profitieren weiterhin von der stabilen Binnennachfrage.

DIHK-Thema der Woche

Steuerschätzung: Trotz Konjunkturschwäche bleibt der Staat finanzpolitisch handlungsfähig

Der Arbeitskreis "Steuerschätzungen" geht davon aus, dass die Steuereinnahmen hierzulande von 2018 bis 2024 jährlich um gut 26 Milliarden Euro steigen. Damit kann der Fiskus trotz eines langsameren Wachstums die Rahmenbedingungen für die Unternehmen in Deutschland verbessern. Der DIHK mahnt, dringende Maßnahmen wie Infrastrukturausbau, Bürokratieabbau und Steuerentlastungen rasch auf den Weg zu bringen – um so die Konjunktur zu stärken und langfristig eine stabile Entwicklung der Steuereinnahmen zu sichern.

Neue Bedingungen für Dialogpost: Ab 2020 nur noch Versand von Werbebriefen zulässig

Die Deutsche Post ändert zum 1. Januar 2020 ihre AGB. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Kunden Dialogpost-Produkte nur noch für den Versand von Werbung nutzen. Sendungen mit allgemeinen oder persönlichen Informationen, die keine Werbung sind, dürfen künftig nicht mehr mit Dialogpost, sondern nur noch als Brief bzw. als Postkarte versandt werden. Hintergrund ist ein rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichts Köln, demzufolge die reine Inhaltsgleichheit von Briefen nicht ausreicht, um die vergünstigten Dialogpost-Tarife in Anspruch zu nehmen.

DIN-Normen und Schwellenwerte mit hoher bürokratischer Belastung gesucht

Der Dachverband der IHKs (DIHK) setzt sich auf EU- und Bundesebene intensiv für den Abbau von Bürokratie für Unternehmen ein. Jetzt sind Vorschläge seitens der Politik gefordert, die wir addressieren möchten: Welche DIN-Normen verursachen bei Ihnen im Unternehmen besonders große Belastungen und warum? Welche Schwellenwerte (z. B. Arbeitnehmerpauschalbetrag, Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter) sollten angehoben werden?

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldung bis zum 14.11.2019 an Judith Müller (mueller(at)offenbach.ihk.de).

Newsletter Offenbach auf Dr@ht

Monatlich tickert der Newsletter Offenbach auf Dr@ht Aktuelles rund um IT-Themen, wie Telekommunikation, Datenschutz, Breitband und die jeweils aktuelle Rechtslage. Wir liefern Ihnen zudem Informationen über Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen und Ausschreibungen. (Link öffnet PDF Datei)

07.11.2019 - „Beschwerden als Chance- Sachlich argumentieren bei Reklamationen“

Lernen Sie auf Beschwerden gelassen zu reagieren und professionell damit umzugehen.

15.11.2019 - „Aktuelles Reisekosten- und Bewirtungsrecht“

Lernen Sie die Systematik der Reisekosten in der Abrechnungspraxis zu verankern, um die bestehenden und neuen Regelungen auch umsatzsteuerrechtlich ohne Nachteil für ihr Unternehmen umzusetzen.

21.11.2019 - „Auszubildende in schwierigen Situationen beraten und unterstützen“

Ausbilder und Ausbildungsbeauftragte lernen Methoden und Techniken der Konfliktlösung kennen und erarbeiten Lösungsmöglichkeiten für die Ausbildungspraxis.

Offenbacher Wirtschaft Ausgabe November 2019

Nicht vergessen: Die neue Ausgabe der Offenbacher Wirtschaft mit dem Titelthema: "Daten nutzen - Daten schützen"

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Viktoria Schaab
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