Corona-Überbrückungshilfe für Unternehmen

Finanzielle Hilfe für Unternehmen in der Corona-Krise

Inhaltsverzeichnis

Können Sie eine der Corona-Finanzhilfen in Anspruch nehmen? Hier erfahren Sie, ob Sie antragsberechtigt sind und was zu beachten ist.
Mit einem Klick auf die Überschrift oder auf Weitere Informationen, gelangen Sie direkt zum Thema. 

Corona-Überbrückungshilfe 2 (September bis Dezember 2020)

Anträge für die Überbrückungshilfe 2 können noch bis zum 31. März gestellt werden. 
Neu: Ab dem 24. Februar bis einschließlich 31. Mai 2021 können Änderungsanträge gestellt werden.

Corona-Überbrückungshilfe 3 und Neustarthilfe für Soloselbständige (November 2020 bis Juni 2021)

Für die Überbrückungshilfe 3 gelten leicht geänderte Bedingungen. Neu ist die Neustarthilfe für Soloselbständige und Kapitalgesellschaften. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstler und Kulturschaffenden, Rechnung getragen werden. Anträge sind jetzt möglich. 

Weitere Informationen zur Corona-Überbrückungshilfe 3

Außerordentliche Wirtschaftshilfe für November und Dezember

Die November- und Dezemberhilfe richtet sich ausschließlich an Unternehmen, die direkt oder indirekt von den Schließungen in den Monaten November und Dezember 2020 betroffen sind. 

Weitere Informationen zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe

Sie suchen weitere finanzielle Unterstützung für Ihr Unternehmen?

Größere Betriebe mit über 50 Beschäftigten können über die Hausbank Kredite zum Beispiel der KfW aus dem Bundesprogramm in Anspruch nehmen. Von Seiten des Landes Hessens stehen darüber hinaus auch Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank oder Mikrokredite über die WI-Bank zur Verfügung. Zu weiteren Möglichkeiten beraten wir Sie gerne!

Mehr über Finanzhilfen erfahren


Corona-Überbrückungshilfe 3 (November 2020 bis Juni 2021)

Die Überbrückungshilfe 3 kann jetzt beantragt werden. Sie wird als Vorschuss durch den Bund ausgezahlt, auch wenn die konkreten Umsatzeinbußen während der Laufzeit Dezember 2020 bis Juni 2021 bei Antragstellung noch nicht feststehen.

Wer kann die Überbrückungshilfe 3 beantragen?

  • Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler im Haupterwerb mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 750 Millionen Euro

Der Zugang zur Überbrückungshilfe 3 wurde deutlich vereinfacht: 

  • alle Unternehmen mit mehr als 30 Prozent Umsatzeinbruch im Vergleich zum Vorjahr können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten
  • keine Differenzierung mehr nach unterschiedliche Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit
  • Von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie sowie Unternehmen der Pyrotechnikbranche, des Großhandels und der Reisebranche sind auch dann antragsberechtigt, wenn sie im Jahr 2020 einen Umsatz von mehr als 750 Mio. Euro erzielt haben
  • Unternehmen, die November- und/oder Dezemberhilfe erhalten, sind entsprechend für November und/oder Dezember für die Überbrückungshilfe III nicht antragsberechtigt

Wie kann ich die Corona-Überbrückungshilfe beantragen?

Wie kann ich die Corona-Überbrückungshilfe beantragen?

Anträge sind möglich seit dem 10. Februar.

Sie sollen aber wie bisher bei der Überbrückungshilfe II und den außerordentlichen Wirtschaftshilfen elektronisch durch prüfende Dritte (das heißt Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Buchprüfer oder Rechtsanwälte) über die Überbrückungshilfe-Plattform gestellt werden können: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Soloselbstständige, die Neustarthilfe (einmalig maximal 7.500 Euro) beantragen, können bereits auf der Plattform Anträge stellen und dazu das von der Steuererklärung bekannte ELSTER-Zertifikat nutzen.

Wie hoch ist die maximale Förderhöhe?

Wie hoch ist die maximale Förderhöhe?

  • die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten
  • die maximale monatliche Fördersumme beträgt 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen, sofern beihilferechtlich zulässig
  • der Katalog erstattungsfähiger Kosten wird erweitert um bauliche Modernisierungs-, Renovierungs-, oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro.
  • Marketing- und Werbekosten sind in Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahre 2019 förderfähig
  • Abschreibungen von Wirtschaftsgütern werden bis zu 50 Prozent als förderfähige Kosten anerkannt
  • Unternehmen der Veranstaltungs- und Kulturbranche können für den Zeitraum März bis Dezember 2020 Ausfallkosten geltend machen

Die Höhe der Fördersumme liegt bei:

  • bis zu 100 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 %
  • bis zu 60 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 % und ≤ 70 %
  • bis zu 40 % der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 % und < 50 %

Die Berechnung wird weiterhin jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 30 % gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe für diesen Monat.

Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020 gegründet worden sind, Soloselbständige oder selbständige Angehörige der freien Berufe, die ihre selbständige oder freiberufliche Tätigkeit zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020 aufgenommen haben, können als Vergleichsumsatz wahlweise den durchschnittlichen monatlichen Umsatz des Jahres 2019 heranziehen, den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz in den Monaten Juni bis September 2020 in Ansatz bringen. Alternativ können diese Unternehmen bei der Ermittlung des notwendigen Referenzumsatzes auf den monatlichen Durchschnittswert des geschätzten Jahresumsatzes 2020, der bei der erstmaligen steuerlichen Erfassung beim zuständigen Finanzamt im „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ angegeben wurde, abstellen. 

Welche Kosten sind förderfähig?

Welche Kosten sind förderfähig?

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 anfallende, betriebliche Fixkosten. Zu den Kosten, die erstattet werden können, zählen insbesondere:

  • Mieten und Pachten,
  • Finanzierungskosten,
  • Abschreibungen bis zu einer Höhe von 50 Prozent,
  • bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen für Hygienemaßnahmen bis zu 20.000 Euro,
  • Marketing- und Werbekosten.

Eine genauere Aufstellung finden Sie hier im Infoportal der Bundesministerien.

NEU: Eigenkapitalzuschuss

  • Anspruchsberechtigt sind Unternehmen mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in mindestens drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021.
  • Der neue Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung beträgt bis zu 40 Prozent des Betrags, den ein Unternehmen für die förderfähigen Fixkosten nach Nr. 1 bis 11 erstattet bekommt (vgl. FAQ zur Überbrückungshilfe III). Der Eigenkapitalzuschuss ist gestaffelt und steigt an, je länger Unternehmen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erlitten haben. Gezahlt wird er ab dem dritten Monat des Umsatzeinbruchs und beträgt in diesem Monat 25 Prozent. Im vierten Monat mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent erhöht sich der Zuschlag auf 35 Prozent; bei fünf oder mehr Monaten erhöht er sich noch einmal auf 40 Prozent pro Monat. Für die einzelnen Monate ergeben sich somit folgende Fördersätze:
  • Monate mit Umsatzeinbruch ≥ 50 ProzentHöhe des Zuschlags
    1. und 2. MonatKein Zuschlag
    3. Monat25 Prozent
    4. Monat35 Prozent
    5. und jeder weitere Monat40 Prozent
  • Beispiel: Ein Unternehmen erleidet in den Monaten Januar, Februar und März 2021 einen Umsatzeinbruch von 55 Prozent. Das Unternehmen hat jeden Monat 10.000 Euro betriebliche Fixkosten aus Mietverpflichtungen, Zinsaufwendungen und Ausgaben für Elektrizität, Wasser und Heizung und beantragt dafür die Überbrückungshilfe III. Das Unternehmen erhält eine reguläre Förderung aus der Überbrückungshilfe III in Höhe von jeweils 6.000 Euro für Januar, Februar und März (60 Prozent von 10.000 Euro). Es erhält für den Monat März zusätzlich einen Eigenkapitalzuschuss in Höhe von 1.500 Euro (25 Prozent von 6.000 Euro).
  • Der neue Eigenkapitalzuschuss wird zusätzlich zur regulären Förderung der Überbrückungshilfe III gewährt.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Infoseite des BMWI

Wann wird die Überbrückungshilfe 3 ausgezahlt?

Wann wird die Überbrückungshilfe 3 ausgezahlt?

  • Abschlagszahlungen werden seit Februar geleistet
  • die regulären Auszahlungen durch die Bundesländer sind im März gestartet

Was ist die "Neustarthilfe"?

Was ist die "Neustarthilfe"?

Die Überbrückungshilfe 3 umfasst die sogenannte "Neustarthilfe"Antragsberechtigt sind Soloselbständige, die ansonsten im Rahmen der Überbrückungshilfen keine Fixkosten geltend machen können. Sie müssen ihr Einkommen zu mindestens 51 Prozent aus selbständiger Tätigkeit erzielen.

  • Die Betriebskostenpauschale beträgt einmalig 25 Prozent des siebenmonatigen Referenzumsatzes, maximal aber 7.500 Euro. Um den Referenzumsatz 2019 zu bestimmen, wird der durchschnittliche monatliche Umsatz des Jahres 2019 zugrunde gelegt. Betroffene, die ihre selbständige Tätigkeit nach dem 1. Oktober 2019 begonnen haben und daher keine Jahresumsätze für 2019 vorweisen können, können als Referenzmonatsumsatz entweder den durchschnittlichen Monatsumsatz der beiden Vorkrisenmonate Januar und Februar 2020 oder den durchschnittlichen Monatsumsatz des 3. Quartals 2020 (1. Juli bis 30. September 2020) wählen. Auf Leistungen der Grundsicherung und ähnliche Leistungen ist die Neustarthilfe aufgrund ihrer Zweckbindung nicht anzurechnen.
  • Ebenso antragsberechtigt sind Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschaftern, die bis zu zu 30.000 Euro erhalten können. Anträge können ab Mitte April direkt gestellt werden. Die Auszahlung der Neustarthilfe erfolgt in der Regel wenige Tage nach Antragstellung.

Anträge können einmalig bis zum 31. August 2021 gestellt werden.

Für weitere Informationen beraten wir Sie gerne.

Weitere Informationen finden Sie unter den Fragen und Antworten auf der Website der Bundesregierung.

Welche Sonderregelungen gelten für den Einzelhandel?

Welche Sonderregelungen gelten für den Einzelhandel?

Für den Einzelhandel wurden Möglichkeiten für eine Abschreibung von Saisonware geschaffen. Diese wurden mittlerweile konkretisiert und mit Beispielen genauer erläutert.

Die aktuellsten Informationen finden Sie auf dieser Seite.

Abgrenzung Dezemberhilfe - Corona-Überbrückungshilfe 3

Die Überbrückungshilfe 3 überschneidet sich in ihrem Förderzeitraum mit der Dezemberhilfe. Die Dezemberhilfe deckt den ganzen Dezember ab – antragsberechtigt sind hierfür aber nur solche Branchen, die bereits im November geschlossen wurden. Der Einzelhandel und andere Branchen, die erst auf Grundlage späterer Beschlüsse schließen mussten, fallen unter die Überbrückungshilfe 3.  


Außerordentliche Wirtschaftshilfe für November und Dezember

Die sogenannte außerordentliche Wirtschaftshilfe richtet sich ausschließlich an Unternehmen, die direkt oder indirekt von den Schließungen in den Monaten November und Dezember 2020 betroffen sind. 

Unternehmen, die von den temporären Schließungen betroffen sind, erhalten eine außerordentliche Wirtschaftshilfe. Dabei handelt es sich um eine einmalige Kostenpauschale von 75 % des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter.

Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie auf dieser Seite der Bundesministerien.

Wer ist antragsberechtigt?

  • grundsätzlich Unternehmen aller Größen (auch öffentliche und gemeinnützige), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb
  • Direkt Betroffene im November: Unternehmen und Soloselbständige, die aufgrund der auf Grundlage des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hiervon nicht umfasst sind regionale Schließungen von Branchen und Einrichtungen, die nicht in diesem Beschluss genannt werden.
  • Direkt Betroffene im Dezember: Unternehmen und Soloselbständige, die aufgrund der auf Grundlage des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb bereits im November einstellen mussten und auf Grundlage der Beschlüsse von Bund und Ländern vom 25. November 2020 und vom 2. Dezember 2020 auch im Dezember noch von diesen Schließungen betroffen waren. Hiervon nicht umfasst sind regionale Schließungen von Branchen oder Einrichtungen, die nicht in diesen Beschlüssen genannt werden, sowie Schließungen auf Grundlage späterer Beschlüsse (zum Beispiel der Bund-Länder Beschluss vom 13. Dezember 2020).
  • Indirekt Betroffene: Unternehmen und Soloselbständige, die nachweislich und regelmäßig mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den oben genannten Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.
  • Über Dritte Betroffene: Unternehmen und Soloselbständige, die regelmäßig mindestens 80 Prozent ihrer Umsätze durch Lieferungen und Leistungen im Auftrag direkt von den Maßnahmen betroffener Unternehmen über Dritte (zum Beispiel Veranstaltungsagenturen) erzielen. Diese Antragsteller müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie im November 2020 beziehungsweise im Dezember 2020 wegen der Schließungsverordnungen auf der Grundlage der Ziffern 5 bis 8 des Beschlusses von Bund und Ländern vom 28. Oktober 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 80 Prozent gegenüber dem Vergleichsumsatz erleiden (für den Dezember in Verbindung mit den Beschlüssen von Bund und Ländern vom 25. November 2020 und 2. Dezember 2020).

Wie hoch ist die maximale Förderhöhe?

Die Höhe der Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe beträgt 75 Prozent des jeweiligen Vergleichsumsatzes und wird anteilig für jeden Tag im November beziehungsweise Dezember 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown im Sinne der November- beziehungsweise Dezemberhilfe direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war.

Vergleichsumsatz ist grundsätzlich der Netto-Umsatz im November beziehungsweise Dezember 2019. Dies gilt sowohl für direkt betroffene Unternehmen, als auch für indirekt und über Dritte betroffene Unternehmen sowie „Mischbetriebe“. Im Falle von Soloselbständigen kann als Vergleichsumsatz alternativ der durchschnittliche Netto-Monatsumsatz im Jahr 2019 zugrunde gelegt werden (einheitlich für November- und Dezemberhilfe).

Beispielrechnungen und detailliertere Regelungen finden Sie auf der Seite der Bundesministerien.

Wie kann ich November- und Dezemberhilfe beantragen?

  • Ein Antrag auf Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe kann ausschließlich in digitaler Form über das Internet-Portal des Bundes gestellt werden: antragslogin.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

  • Die Antragstellung für die Dezemberhilfe wird voraussichtlich ab Anfang Januar 2021 möglich sein.

    Der Antrag ist grundsätzlich durch einen prüfenden Dritten, in der Regel Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater, im Namen des Antragsstellers einzureichen. Auf der Basis der bei der Antragstellung gemachten Angaben erfolgt die Auszahlung der Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe. Im Nachgang erfolgt gleichfalls über einen prüfenden Dritten eine Schlussabrechnung über die tatsächlichen Umsätze und anzurechnenden Leistungen. Gegebenenfalls zu viel gezahlte Hilfen sind zurückzuzahlen.

Wann wird die außerordentliche Wirtschaftshilfe ausgezahlt?

  • Die Novemberhilfe ist mittlerweile nach Angaben des Bundeswirtschaftsministerium nahezu vollständig ausgezahlt. Bei der Dezemberhilfe ist aktuell (Mitte März) noch ein erheblicher Anteil der Anträge nicht ausgezahlt.
  • Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.

Anrechnung erhaltener Leistungen

Andere Leistungen für den Förderzeitraum wie Überbrückungshilfe oder Kurzarbeitergeld werden angerechnet.

Anrechnung Lieferdienste

Umsätze von mehr als 25 Prozent werden auf die Umsatzerstattung angerechnet (damit es keine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichs-Umsatzes gibt).

Für Restaurants wird die Umsatzerstattung auf 75 Prozent der Umsätze im Vergleichszeitraum 2019 mit vollem Mehrwertsteuersatz begrenzt. Damit werden Außerhausverkaufsumsätze mit reduziertem Mehrwertsteuersatz herausgerechnet. Im Gegenzug werden die Außerhausverkaufsumsätze während der Schließungen von der Umsatzanrechnung ausgenommen, um eine Ausweitung dieses Geschäfts zu begünstigen.

Sie suchen weitere finanzielle Unterstützung für Ihr Unternehmen?

Größere Betriebe mit über 50 Beschäftigten können über die Hausbank Kredite zum Beispiel der KfW aus dem Bundesprogramm in Anspruch nehmen. Von Seiten des Landes Hessens stehen darüber hinaus auch Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank oder Mikrokredite über die WI-Bank zur Verfügung. Zu weiteren Möglichkeiten beraten wir Sie gerne: Finanzhilfen

Sie haben Fragen?

Wir sind für Sie da:

E-Mail: corona(at)offenbach.ihk.de

Telefon: +49 69 / 8207 - 0

Mo. - Do.: 08:00 - 17:00
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