Coronavirus - Soforthilfe für Unternehmen

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein Soforthilfsprogramm aufgelegt. Hiermit sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden. Mit dieser Hilfe sollen hessische Unternehmen wirtschaftlich unterstützt und Arbeitsplätze gesichert werden. Existenzgefährdete Unternehmen, Selbstständige, Soloselbstständige und Angehörige freier Berufe erhalten einen einmaligen Zuschuss, um die wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Krise zu mindern. Das Soforthilfsprogramm des Landes setzt auf das Programm des Bundes für Kleinstunternehmen und Soloselbständige auf und ergänzt dieses.

Zum Antrag Corona-Soforthilfe für Unternehmen

In drei Schritten zu Ihrer Corona-Soforthilfe für Unternehmen:

1. Schritt: Ausfüllhilfe lesen
Anleitung und Ausfüllhilfe als PDF

2. Schritt: FAQ der Landesregierung lesen
Wichtige Fragen und Antworten zur Corona-Soforthilfe

3. Schritt: Dokumente bereitlegen und Link zum Antrag öffnen
Bitte lesen Sie erst die Ausfüllhilfe und die FAQ!
Antragsformular Corona-Soforthilfe

Video-Anleitung - So füllen Sie den Antrag auf Corona-Soforthilfe aus

Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Antrag auf Corona-Soforthilfe für Unternehmen stellen? Unser Webinar führt Sie Schritt für Schritt durch den Antrag und den Antragsweg. Dabei werden wichtige Fragen direkt beantwortet.
 

Was ist die Corona-Soforthilfe für Unternehmen?

Die Corona-Soforthilfe ist ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Förderung ist für Unternehmen gedacht, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in eine existenzbedrohende Lage oder massive Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. 
Die Soforthilfe ist für die laufenden Betriebsausgaben gedacht, wie beispielsweise: Büromiete, Leasingraten von Kraftfahrzeugen oder Maschinen, Hardware, Software, betriebliche Versicherungen, Telekommunikation, usw.
Wichtige Änderung: Am 3. April hat das hessische Wirtschaftsministerium überraschend angekündigt, dass Unternehmen keine Personalausgaben bei der Berechnung ihres Liquiditätsengpasses berücksichtigen können.
Die Corona-Soforthilfe soll Insolvenzen und den Verlust von Arbeitsplätzen verhindern bei gesunden Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind. 
Die Soforthilfe kann nicht zum Finanzieren des privaten Lebensunterhaltes genutzt werden.

Video-FAQ zur Corona-Soforthilfe

Wer kann eine Soforthilfe beantragen?

Förderberechtigt sind Selbstständige - auch Angehörige freier Berufe und Künstler - Kleinstunternehmen, kleine oder mittlere Unternehmen - mit Ausnahme der Primärerzeugung auch der Landwirtschaft - mit bis zu 50 Beschäftigten. Die Anzahl der Beschäftigten wird in Vollzeitäquivalenten gerechnet. Minijobber und Teilzeitkräfte müssen Antragsteller demnach anteilig einbeziehen. Der Hauptsitz des Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson muss in Hessen sein.

Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:

  •  Mitarbeiter bis 20 Stunden = Faktor 0,5
  •  Mitarbeiter bis 30 Stunden = Faktor 0,75
  •  Mitarbeiter über 30 Stunden = Faktor 1
  •  Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = Faktor 0,3

Wie hoch ist die Soforthilfe?

Die Soforthilfe ist als Festbetrag gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt inklusive der Bundesförderung für drei Monate:

  • bis zu 5 Beschäftigte: 10.000 Euro
  • bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro
  • bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro

Die aufgrund der Corona-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage ist durch Eidesstattliche Versicherung zu bestätigen. Das Regierungspräsidium behält sich eine Überprüfung der Angaben im Antragsformular und der wirtschaftlichen Verhältnisse vor. Die Obergrenze für die Höhe der Förderung ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses. In diesem Fall legt die Bewilligungsbehörde einen geringeren Festbetrag fest. Mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie zustehende Versicherungsleistungen aus Absicherung von Betriebsunterbrechungen oder Betriebsausfall werden auf den vorgesehenen Zuschuss angerechnet. Unabhängig davon ist eine Kumulierung mit sonstigen staatlichen oder EU-Hilfen zum Ausgleich der COVID-19-Pandemie ausgelösten Liquiditätsengpässe im Rahmen der beihilferechtlichen Vorgaben möglich.

Wie kann ich Corona-Soforthilfe beantragen?

Bis zum 31. Mai können Anträge beim Regierungspräsidium Kassel gestellt werden. Für den Antrag auf Soforthilfe müssen Sie einige Unterlagen und Informationen wie etwa Ihre Steuernummer und Ihre Bankverbindung bereithalten. Außerdem müssen Sie Dokumente ausschließlich im PDF-Format hochladen.

Nutzen Sie die Anleitung „Ausfüllhilfe zum Corona-Soforthilfe-Antrag“. Bitte schauen Sie zuerst dort hinein, bevor Sie den Antrags-Dialog starten. In der Anleitung finden Sie auch den Link zum Online-Antrag. Es ist wichtig, dass Sie diese Reihenfolge beachten. Am Ende der Anleitung finden Sie eine Checkliste. Überprüfen Sie damit, ob Sie Informationen und Dokumente vorliegen haben, die Sie für den Antrag auf Soforthilfe benötigen.

Zum Antrag Corona-Soforthilfe für Unternehmen

In drei Schritten zu Ihrer Corona-Soforthilfe für Unternehmen:

1. Schritt: Ausfüllhilfe lesen
Anleitung und Ausfüllhilfe als PDF

2. Schritt: FAQ der Landesregierung lesen
Wichtige Fragen und Antworten zur Corona-Soforthilfe

3. Schritt: Dokumente bereitlegen und Link zum Antrag öffnen
Bitte lesen Sie erst die Ausfüllhilfe und die FAQ!
Antragsformular Corona-Soforthilfe


Sie suchen weitere finanzielle Unterstützung für Ihr Unternehmen?

Größere Betriebe mit über 50 Beschäftigten können über die Hausbank Kredite zum Beispiel der KfW aus dem Bundesprogramm in Anspruch nehmen. Von Seiten des Landes Hessens stehen darüber hinaus auch Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank oder Mikrokredite über die WI-Bank zur Verfügung. Über weitere Möglichkeiten beraten wir Sie gerne: Finanzhilfen

IHK-Hotline Soforthilfe

Bei Fragen zur Soforthilfe für Unternehmer kontaktieren Sie unser Team unter:

E-Mail: soforthilfe(at)offenbach.ihk.de

Telefon: +49 69 8207-400

Bitte haben Sie Verständnis, dass Sie uns in der jetzigen Situation nicht immer sofort direkt telefonisch erreichen. Wir wissen um die Dringlichkeit Ihrer Anliegen und geben unser Bestes, um alle Fragen schnellstmöglich zu beantworten. Versuchen Sie es erneut telefonisch oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

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