Finanzielle Förderprogramme und Hilfen für Unternehmen

Alle Zuschüsse, Kredite und Hilfen auf einen Blick

Spüren auch Sie die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die deutsche Wirtschaft? Kämpfen Sie mit Umsatzeinbrüchen und Liquiditätsengpässen? Ist es Ihnen kaum noch möglich Ihre betrieblichen Fixkosten zu decken?

Für genau diese Fälle werden unterschiedliche finanzielle Hilfen angeboten. Ob Zuschuss oder Kredit – wir besprechen mit Ihnen Ihre Möglichkeiten und beraten Sie umfassend. Gemeinsam finden wir die richtige Lösung für Ihr Problem. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Antragstellung.

 

Überbrückungshilfe

Nachfolgeprogramm der Corona-Soforthilfe

Die Überbrückungshilfe ist eine Liqudidätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen, Selbstständige sowie gemeinnützige Organisationen, die infolge der Corona-Pandemie weiterhin von starken Umsatzeinbrüchen betroffen sind. Sie wird gewährt für Fixkosten in den Monaten Juni bis August 2020 und kann ab sofort beantragt werden.

Alle Informationen zu Förderung und Antrag


Hessen-Mikroliquidität

Förderprogramm der WIBank

Seit dem 3. April 2020 gibt es den Direktkredit „Hessen-Mikroliquidität“. Dieses Darlehen kann ergänzend zur "Soforthilfe" von hessischen Kleinunternehmen beansprucht werden, die aufgrund der Corona-Krise eine finanzielle Überbrückung für diesen Zeitraum benötigen.

Antragsberechtigt sind Sie als:

  • natürliche Person, die unternehmerisch tätig ist, sowie
  • Angehörige/r der Freien Berufe
  • Unternehmen mit maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten

    Das steckt im Direktkredit "Hessen-Mikroliquidität":

    • Darlehen zur kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen Ihres Unternehmens
    • In der Höhe von 3.000 € bis maximal 35.000 €
    • Laufzeit beträgt sieben Jahre bei zwei tilgungsfreien Jahren
    • Tilgung erfolgt monatlich vom Beginn des dritten bis zum Ende des siebten Jahres
    • Zinssatz liegt bei 0,75 % pro Jahr
    • Antrag direkt bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
    • Es müssen keine Sicherheiten aufzeigt werden
    • Keine Gebühren oder weitere Kosten

    Das wird finanziert:

    • Alle Betriebsmittel für die Aufrechterhaltung Ihrer Tätigkeit bzw. die Überbrückung des Zeitraumes bis zur Wiederaufnahme derselben
    • Die Finanzierungsmittel des Darlehens dürfen ausschließlich zu diesem Zweck verwendet werden
    • Liquiditätsbedarf, der auch unabhängig von der Corona-Krise entstanden wäre, kann mit diesem Darlehen nicht finanziert werden

    Zum Antrag Hessen-Mikroliquidität und weitere Informationen

    Die Anträge stellen Sie direkt über das Onlineportal der WIBank.
    Bitte beachten Sie: 
    Das Antragsverfahren läuft komplett online. Damit dies reibungslos funktioniert, lesen Sie bitte das Merkblatt "Mein Weg zum Darlehen "Hessen-Mikroliquidität“. Bereiten Sie danach alle notwendigen Unterlagen vor. Erst dann sollten Sie den Antrag online einreichen. Dies verhindert, dass der Antragsprozess abbricht. Am Ende des Merkblattes finden Sie den Link zum Onlineportal. 

    Rufen Sie uns an, wir prüfen gemeinsam mit Ihnen den Antrag, bevor Sie ihn hochladen. Nachbesserungen am Antrag sind später nicht mehr möglich!

    Ihre Ansprechpartner in der IHK Offenbach am Main:

    Sonja Stein
    Telefon: +49 8207-253

    Ulrike Henschel
    Telefon: +49 69 8207-146

    Dr. Sven Saage
    Telefon: + 49 69 8207-404

    Holger Winkler
    Telefon: +49 69 8207-226

    Bernd Eckmann
    Telefon: +49 69 8207-141

    Oder stellen Sie Ihre Fragen per Mail an: Mikroliquiditaet(at)offenbach.ihk.de.

    Das passiert nach dem Einreichen Ihres Antrags:

    Sobald Sie Ihren vollständigen Antrag eingereicht haben, prüfen wir Ihren Antrag. Die Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main ist Kooperationspartner der WIBank für Unternehmen aus Stadt und Kreis Offenbach. Nachdem wir Ihren Antrag geprüft haben, geben wir diesen an die WIBank weiter. Diese prüft Ihren Antrag erneut und zahlt den Kredit an Sie aus. 

     


    Hilfsgelder und Zuschüsse für Reisebusunternehmen

    Anträge ab 24.07.2020

    Die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geratenen Reisebusunternehmen können ab dem 24.07.2020 Hilfsgelder in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen. Die Reisebusunternehmen waren durch das Verbot von Reisebusreisen, auf das sich Bund und Länder am 16.03.2020 verständigt hatten, bereits zu einem frühen Zeitpunkt von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Seit März gab es keine touristischen Reisen, keine Vereinsfahrten, keine oder nur reduzierte Schülerverkehre. Die Fixkosten aber sind weitergelaufen. Mit dem nun aufgelegten Programm des Bundesverkehrsministeriums werden die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten, die zwischen dem 17.03.2020 und dem 30.06.2020 angefallen sind, finanziert. 

    Ausgleichbar sind sogenannte Vorhaltekosten. Das sind fortlaufende Tilgungs- oder Leasingraten für die Anschaffung der Reisebusse vor der Corona-Pandemie sowie „Vorleistungskosten“ z.B. für Reisekataloge oder Werbeanzeigen. Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen gewährt.

    Berücksichtigt werden neue oder gebrauchte Busse mit der Schadstoffklasse Euro V oder besser. Der Höchstbetrag liegt bei 26.334 Euro pro Bus. Doppelförderungen sind mit Blick auf andere COVID-19-bedingte Unterstützungsleistungen ausgeschlossen. Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG).

    Anträge können elektronisch bis zum 30.09.2020 beim BAG gestellt werden. Die Antragsformulare können ab dem 24.07.2020 auf der Internetseite des BAG heruntergeladen werden: www.bag.bund.de.

    Soforthilfe für Unternehmen

    Anträgen für das Corona-Soforthilfsprogramm Hessen 2020 sind nicht mehr möglich. In der Region Offenbach wurden 12.185 Anträge gestellt und rund 79,8 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt.

    Für weitere Informationen können Sie sich an das Regierungspräsidium Kassel  oder an uns wenden über 069 8207-400 oder soforthilfe(at)offenbach.ihk.de.

     


    ​​​​​​​Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen (Kredit)

    Förderprogramm der WIBank

    Für kleine und mittlere Unternehmen, gewerblich tätige Sozialunternehmen (mit Gewinnerzielungsabsicht), freibruflich Tätige sowie am Markt tätige Sozialunternehmen in Rechtsform einer gGmbH, bietet die WIBank Liquiditätshilfen an. Hierzu müssen Sie weniger als 250 Mitarbeiter haben und höchstens 50 Millionen Euro Umsatz. Existenzgründer können an diesem Programm nicht teilnehmen.
    Die Liquiditätshilfen können zwischen 5.000 - 200.000 Euro betragen und werden von der Hausbank um mindestens 20 % aufgestockt. Für das Förderdarlehnen benötigen Sie keine banküblichen Sicherheiten. 

      Übersicht zu den Liquiditätshilfen für kleine und mittlere Unternehmen in Hessen

      • Darlehensbetrag: Zwischen 5.000 und 200.000 Euro. Keine banküblichen Sicherheiten notwendig (Nachrangdarlehnen)
      • Laufzeit: Zwei Jahre mit endfälliger Tilgung oder 5 Jahre Ratentilgung (zwei Tilgungsfreijahre)
      • Kondition: 1,00  Prozent p. a.
        (Stand: August 2020)

       

      Zur Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen

      Die nötigen Formulare und Informationen bekommen Sie auf der Webseite der WIBank: Liquiditätshilfe für kleine und mittlere Unternehmen

      KfW Schnellkredit für den Mittelstand

      Der Schnellkredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) ist für mittelständische Unternehmen gedacht, die eine schnelle Liquiditäthilfe brauchen.
      Mit dem Schnelldarlehnen finanzieren Sie Ihre laufenden Betriebskosten oder Ihre Investitionen. Den KfW-Schnellkredit beantragen Sie bei Ihrer Hausbank. Abgesichert wird der Kredit zu 100 % durch die KfW. Dies erhöht Ihre Chance auf eine Zusage, durch Ihre Hausbank. Eine weitere Besicherung ist nicht nötig. 

      Die Fakten zum KfW-Schnellkredit in der Übersicht:

      Wo wird der Antrag gestellt?

      • Bei Ihrer Hausbank

      Vorraussetzungen

      • mehr als 10 Mitarbeiter
      • mindestens seit 01.01.2019 am Markt aktiv
      • waren zum 31.12.2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten
      • haben in 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn erwirtschaftet

      Darlehensbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019

      • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten max. 500.000 Euro
      • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten max. 800.000 Euro

      Konditionen

      • Zinssatz: 3 % p.a.
      • Laufzeit: 10 Jahre
      • Rückzahlung: Tilgung in Raten, vorzeitige Rückzahlungen ohne Vorfälligkeitskosten
      • Die Bank erhält eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100 % durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes.
      • Die Kreditbewilligung erfolgt ohne weitere Kreditrisikoprüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

      So kommen Sie zu Ihrem KfW-Schnellkredit

      Das Programm ist befristet bis zum 31.12.2020. Den Antrag stellen Sie direkt bei Ihrer Hausbank Die KfW bietet weitere Infromationen und ein Formular zur Vorbereitung an.
      Zur Webseite der KfW: KfW-Schnellkredit - Informationen und Formular zur Vorbereitung


      Bürgschaften bis 2,5 Millionen Euro

      Angebot der Bürgschaftsbank Hessen

      Dieses Angebot gilt für kleine und mittelständische Unternehmen, Freiberufler sowie für Existenzgründer. Die Bürgschaftsbank steht bereit, um Ihre Kredite für Investitionen und Betriebsmittel abzusichern. Die Bürgschaftsbank bürgt bei Ihrer Hausbank, wenn Sie ein erfolgsversprechendes Unternehmenskonzept haben, aber keine ausreichenden banküblichen Sicherheiten.
      Wenn Sie Aufgrund der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind und einen Kredit benötigen, sichert die Bürgschaftsbank Hessen maximal 80 Prozent Ihres Kredits, für Investitionen und Betriebsmittel ab. Ihr Unternehmen und Ihr Geschäftsmodell sollten, bereits vor Ausbruch der Krise wirtschaftlich tragfähig gewesen sein.

      So kommen Sie zu Ihrer Bürgschaft

      Antrag: Über die Hausbank, als klassische Bürgschaft oder direkt über die Bürgschaftsbank, als Bürgschaft ohne Bank
      Wenn es schnell gehen muss: Express-Bürgschaften sichern Kredite bis zu 312.500 Euro zu 80 % ab und werden binnen 72 Stunden entschieden.

      Ihre Fragen beantwortet die Bürgschaftsbank Hessen (www.bb-h.de) per Telefon  +49 611 150777 oder per Mail info(at)bb-h.de.

      Landesbürgschaften ab 2,5 Millionen Euro

      Bürgschaften der WIBank

      Wenn Sie einen höheren Kreditbedarf haben, der nicht durch die Bürgschaftsbank bedient werden kann, vergibt das Land Hessen Landesbürgschaften. Diese werden  über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, in Kooperation mit Ihrer Hausbank beantragt und vergeben. Diese soll Ihre Investitonen absicher, als finanzielle Liquiditätsengpässen überbrücken.

      Zur Bürgschaft des Landes Hessen ab 2,5 Millionen Euro

      Förderberatungen bietet die WIBank direkt an unter: +49 611 774-7333

      Hier gelangen Sie zu den Infromationen für Landesbürgschaften ab 2,5 Millionen Euro:
      Informationen zu den Konditionen für Landesbürgschaften erhalten Sie auf der Website der WIBank.



      Förderung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6

      Zuschuss der WIBank

      Gefördert wird die Erstellung von Sanierungsgutachten gemäß IDW S6. Antragsberechtigt sind Unternehmen und Freiberufler, deren Hausbank ein Sanierungsgutachten gemäß IDW S6 fordert und die von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind. Der Zuschuss beträgt 50 % der Kosten des Gutachtens, maximal jedoch 10.000 Euro.
      Weitere Informationen erhalten Sie bei der WIBank: Förderung von Sanierungsgutachten.

       


      Weitere KfW Förderprogramme zur Corona-Krise

      Corona-Hilfe der KfW

      Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet weitere Corona-Hilfen an. Auf der Corona-Webseite der KfW finden Sie weitere Förderprogramme.
      Bitte beachten Sie: Für viele Förderkredite gilt das Hausbankverfahren. Das bedeutet, Sie stellen den Kreditantrag bei Ihrer Hausbank und nicht bei der Förderbank.

      Zu den Förderprogrammen der KfW: KfW-Corona-Hilfe

      Weiterführende Informationen erhalten Sie unter der kostenfreien KfW-Servicenummer: +49 800 539 9000.

      Ansprechpartner

       Henschel Ulrike

      Ulrike Henschel

      Unternehmensförderung

      + 49 69 8207-146

      E-Mail schreiben

      Ansprechpartner

       Stein Sonja

      Sonja Stein

      International

      +49 69 8207-253

      E-Mail schreiben

      Ansprechpartner

       Eckmann Bernd

      Bernd Eckmann

      Unternehmensförderung

      +49 69 8207-141

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      Ansprechpartner

       Winkler Holger

      Holger Winkler

      Unternehmensförderung

      + 49 69 8207-226

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      Ansprechpartner

      Dr. Saage Sven

      Dr. Sven Saage

      Innovation

      + 49 69 8207-404

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