Coronavirus: Auslandsinformationen, Warenverkehr und Dienstreisen

Welche Einschränkungen gelten im Ex- und Import für den Warenverkehr? Welche Dokumente sind mitzuführen bei einer Einreise? Wir informieren Sie zu den aktuell geltenden Corona-Maßnahmen weltweit.

Diese Themen finden Sie hier:

In den jeweiligen Themen finden Sie eine detailierte Übersicht.

Aktuelle Informationen

Die Pflicht einer 14-tägigen Quarantäne fällt ab 25. Mai 2020 für Personen weg, die aus einem EU- oder Schengenstaat, aus Großbritannien oder Nordirland nach Hessen einreisen. Schweizer Einreisebeschränkungen werden seit 11.Mai 2020 schrittweise gelockert. Ihre Lieferkette ist unterbrochen? Die IHK-Organisation sammelt coronabedingte Hemmnisse im Binnenmarkt und in Drittstaaten. Die Türkei erläßt Maßnahmen im Zoll- und Transportbereich. In Frankreich können auch deutsche Unternehmen ohne dortige Betriebsstätte Kurzarbeitergeld beantragen. China und Russland haben ihre Grenzen für Ausländer nun weitestgehend geschlossen. Auch in Polen wurden die Vorschriften zum Grenzübertritt verschärft. Exportgeschäfte können zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen auch innerhalb der EU und in bestimmten OECD-Ländern mit staatlichen Exportkreditgarantien abgesichert werden. (Stand 20. Mai 2020)

Inhaltsverzeichnis - Auslandsinformationen

Springen Sie direkt zu Ihrem Thema


Informationen der AHK

Webinare International

Aktuelle Webinar-Termine für Ihr Auslandsgeschäft aktualisieren wir laufend » auf unserer Website im Überblick.

Springen Sie direkt zu den Terminen in den Regionen.


AHK Webinar-Serie "Navigator"

Was müssen im Ausland engagierte Unternehmen in der Corona-Krise wissen? Eine neue kostenfreie Webinar-Reihe bietet einen Überblick über aktuelle Maßnahmen der jeweiligen Regierungen zur Unterstützung von lokalen Betrieben.

Die Experten der Deutsche Auslandshandelskammern (AHKs) vor Ort informieren komprimiert über aktuelle Fragestellungen wie Lieferketten, Reise-Möglichkeiten von Mitarbeitern, Angebote zur Kurzarbeit, Steuerstundung, Cash-Support etc. In den jeweils 45min langen Webinaren geben die AHKs einen Überblick über aktuelle Maßnahmen der jeweiligen Regierungen zur Unterstützung von lokalen Unternehmen. Während des Webinars gibt es die Möglichkeit, Fragen an den AHK-Experten zu richten.

Der Input aus den vergangenen Terminen ist zum Teil noch abrufbar und hier verlinkt. 

Neue Termine der Serie stellen wir hier fortlaufend ein, sowie unter Webinare International.

  • Europa
  • Amerika
  • Asien
  • Middle East & Afrika

Coronavirus: Warenverkehr im Import und Export

Die Corona-Krise hält Europa und viele weitere Länder in Atem. Informieren Sie sich, ob der freie Warenverkehr in Zeiten des Coronas weiterhin gewährleistet ist.

Störungen im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr

Die IHK-Organisation sammelt aktuell coronabedingte Störungen im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr. Schildern Sie uns Ihre Hemmnisse, wir geben diese gerne an die Politik zwecks Lösungsfindung. 
» Weitere Informationen​​​​​​​

Schutzschirm für Warenverkehr und Lieferketten

Um Lieferketten, Exporte und den Warenverkehr deutscher Unternehmen auch in der Corona-Krise aufrechtzuerhalten, spannt die Bundesregierung einen milliardenschweren Schutzschirm: Der Staat übernimmt im laufenden Jahr Garantien für Warenkreditversicherer von bis zu 30 Milliarden Euro. Lesen Sie mehr in unserem Newsbeitrag.

Einfuhr medizinischer Ausrüstung aus Nicht-EU-Ländern von Zöllen und Mehrwertsteuer befreit

Als Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus hat die Europäische Kommission am 3. April 2020 beschlossen, den Anträgen der Mitgliedstaaten und des Vereinigten Königreichs auf eine vorübergehende Befreiung der Einfuhr von Medizinprodukten und Schutzausrüstungen durch staatliche Organisationen oder anerkannten Organisationen der Wohlfahrtspflege aus Drittländern von Zöllen und Mehrwertsteuer stattzugeben. Dadurch wird die Belieferung von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten mit der dringend benötigten medizinischen Ausrüstung finanziell erleichtert.

Die Maßnahme betrifft Masken und Schutzausrüstung sowie Testkits, Beatmungsgeräte und andere medizinische Ausrüstung. Sie gilt für einen Zeitraum von 6 Monaten, kann jedoch noch weiter verlängert werden. 

Weitere Informationen dazu stehen auf der Homepage der Kommission.

Nacht-Anlieferverbot für Lebensmittelmärkte ausgesetzt

Das Hessische Umweltministerium informiert, dass die aufgrund des Lärmschutzes der Anwohner bestehenden Verbote der Anlieferung von Lebensmittelmärkten in der Nacht derzeit aufgehoben ist. Die als Auflagen in den Baugenehmigungen verankerten Verbote stellen sicher, dass die zulässigen Immissionsrichtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm) in der Nacht (22.00 bis 6.00 Uhr) eingehalten werden.

Um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln während der Corona-Pandemie sicherzustellen, ist ein Aussetzen des Anlieferverbots sinnvoll. In der Zeit vom 25. März bis zum 30. April 2020 ist daher die Anlieferung in der Nacht grundsätzlich zulässig. Ein auf den Einzelfall bezogener Antrag ist nicht erforderlich.

Lebensmitteleinzelhandelsunternehmen sind jedoch angehalten, geeignete Maßnahmen und Regelungen zu treffen, damit das Verhalten der eingesetzten Spediteure und Fahrer die Nachtruhe der Anlieger nicht mehr als unvermeidbar stört. In einer entsprechenden Betriebsanweisung ist darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um eine Ausnahmesituation handelt. Insbesondere "verhaltensbezogene Immissionen", wie z.B. unnötige Unterhaltungen im Freien oder das Laufenlassen der Fahrzeugmotoren während der Entladung, sind weiterhin zu vermeiden. 


EU-Leitlinien für Grenzkontrollen

Die Europäische Kommission hat am 16.03.2020 anlässlich der Corona-Krise Leitlinien zu Kontrollen an den Binnengrenzen vorgelegt. Im Fokus steht dabei der Schutz der Gesundheit der EU-Bürger sowie die Verfügbarkeit von Waren und essentiellen Dienstleistungen.

Laut EU-Kommission sollten Kontrollmaßnahmen nicht zu einer Störung der Lieferketten führen. Die Mitgliedstaaten sollten für den Güterverkehr prioritäre Fahrspuren (z.B. über „grüne Fahrspuren“) ausweisen.
Ebenso ist die sichere Bewegungsmöglichkeit von Transportarbeitern, einschließlich Lastwagen- und Zugfahrern, Piloten und Flugzeugbesatzungen, ein Schlüsselfaktor, um eine angemessene Bewegungsmöglichkeit von Gütern und wichtigem Personal zu gewährleisten. Trotz dieser Maßnahmen kann es an den Grenzübergängen zu Wartezeiten und Staus kommen. Einen Überblick der aktuellen Staumeldungen finden Sie unter Truck Border Crossing Times.

Für Waren, die sich rechtmäßig im EU-Binnenmarkt bewegen, sollten keine zusätzlichen Zertifizierungen vorgeschrieben werden. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit gibt es keine Hinweise darauf, dass Lebensmittel eine Quelle oder eine Übertragungsquelle für COVID-19 sind.


Ausfuhrverbot von Schutzausrüstung und diesbezüglicher Ausnahmeregelungen

Seit 4. März 2020 ist der Export und die Verbringung von medizinischer Schutzausrüstung verboten.  Verbringungen dieser Produkt innerhalb der EU sind inzwischen wieder möglich, Drittlandsausfuhr bleibt genehmigungspflichtig. Weitere Informationen und Ausnahmen erhalten Sie in unserem Newsbeitrag.

Am 1. April 2020 hat die Europäische Kommission eine FAQ-Liste hierzu veröffentlicht.


Zollabwicklung

In den örtlichen Zollstellen bestehen Konzepte zur Aufrechterhaltung der Zollabfertigung, so dass auch bei Ausfallszenarien einzelner Standorte eine Abfertigungsmöglichkeit grundsätzlich gewährleistet wird. Ebenso wie die IHKs treffen jedoch auch die Zollstellen Vorbereitungen, den Kundenverkehr und den physischen Dokumentenverkehr auf ein vertretbares Risiko zu beschränken. Bislang sind laut Generalzolldirektion (GZD) noch keine Zollstellen komplett geschlossen (Stand 17.03.2020). Aber der Zoll bereitet sich ebenfalls auf alle Eventualitäten vor. Wir informieren Sie umgehend, sollte die Abfertigung in konkreten Fällen eingeschränkt werden.

Die Einreisebeschränkungen in Europa haben gravierende Auswirkungen auf den Waren- und Dienstleistungsverkehr. Schlangen an den EU-Grenzen sorgen für Verzögerung der Transportketten. Der Status ändert sich derzeit stündlich. Eine hunderprozentige Aussage kann hier leider nicht getroffen werden. Gern können Sie uns telefonisch oder per Mail kontaktieren.

Dänemark: LKWs kommen weiter problemlos über die Grenze. Das Vorzeigen des Frachtbriefs reicht aus, um passieren zu können.


Länderinformationen zum Warenverkehr in Zeiten von Corona

Informationen der Europäische Kommission

Die Europäische Kommission bietet auf Ihrer Internetseite eine Übersicht der der EU-weiten Beschränkungen im Warenverkehr.

Eine aktuelle Übersicht (Stand 25.05.2020) zum Warenverkehr in 39 Ländern können Sie dem Merkblatt der Handelskammer Bozen entnehmen.

Wo derzeit temporäre Grenzkontrollen durchgeführt werden finden Sie ebenfalls auf der Internetseiten der Europäischen Kommission.

Frankreich

Folgende Sicherheitsmaßnahmen sind für die LKW-Fahrer zu beachten:

  • Ausreichender Vorrat an Wasser und Seife sowie mit Einweghandtüchern oder Desinfektionsmittel
  • Aushändigung und Unterzeichnung der Transportdokumente ohne Kontakt zwischen den Personen
  • Lieferung muss an den vom Kunden bezeichneten und auf dem Transportdokument angegebenen Ort erfolgen
  • Bei Hauslieferungen müssen die Fahrer nach Rücksprache mit dem Empfänger oder seinem Vertreter die Pakete mit alternativen Methoden an der Tür abliefern, um die Zustellung ohne Unterschrift des Empfängers zu bestätigen;
  • Vom Empfänger oder seinem Vertreter kann keine Unterschrift auf einem Dokument oder einem anderen Träger verlangt werden;
  • Die Lieferung gilt als vertragskonform, es sei denn, die Beanstandung wird (auch auf elektronischem Wege), spätestens bei Ablauf der vertraglich vereinbarten Frist oder, falls keine vertragliche Vereinbarung besteht, spätestens am ersten Werktag nach der Übergabe der Ware bis 12 Uhr mittags geltend gemacht.

Italien

Nach vorliegenden Informationen soll der Warenaustausch/Warenverkehr weiterhin möglich sein.

Bis zum 02.06.2020 müssen LKW Fahrer von Unternehmen, die nicht in Italien ihren Rechtssitz haben, eine » Eigenerklärung ausfüllen. Aus rechtlichen Gründen muss diese auf Italienisch ausgefüllt werden. Die » Ausfüllanleitung unterstützt beim Ausfüllen.

Weiterhin muss mit Sondermaßnahmen zum besonderen Schutz des Fahrers (muss in Kabine verbleiben, Fieber wird gemessen usw.) gerechnet werden. 

Für LKW-Fahrer gelten besondere Schutzmaßnahmen:

  1. nicht aussteigen
  2. Schutzhandschuhe
  3. mindestens 1,5 Meter zu anderen Personen beim Be- und Entladen
  4. Dokumente (z. B. Transportdokumente) sollten digital übermittelt werden

Niederlande

  1. Bislang läuft der Warenhandel ungehindert, auch in stark betroffene Länder wie Italien und Spanien. Aktuelle Informationen bietet die niederländische Regierung » online.

Österreich

Die Durchreise durch Österreich ist ohne Zwischenstopps möglich, sofern die Ausreise sichergestellt ist. Der Güterverkehr und der gewerbliche Verkehr (keine Personenbeförderung) sind möglich. LKW-Fahrer und Betriebspersonal verpflichten sich bei Einreise auf Anordnung der Gesundheitsbehörde einer medizinischen Überprüfung auf das Coronavirus zu unterziehen.


Übergangsfristen für Gefahrgutbescheinigungen

Gefahrgutfahrer und Gefahrgutbeauftragte müssen rechtzeitig vor Ablauf ihrer Bescheinigungen an Auffrischungsschulungen teilnehmen, damit die diese verlängert werden und die Betroffenen weiter ihrer Tätigkeit nachgehen können. Da derzeit Schulungen und Prüfungen aufgrund von Corona nicht stattfinden und daher möglicherweise Bescheinigungen auslaufen, bevor eine Schulung besucht und damit eine Verlängerung beantragt werden kann, hat das Bundesverkehrsministerium Übergangsvorschriften veröffentlich, die in der Multilateralen Vereinbarung M 324 festgehalten sind.

Abweichend von den Vorschriften des ersten Unterabsatzes des Absatzes 8.2.2.8.2 ADR bleiben alle Bescheinigungen über die Fahrzeugführerschulung, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. November 2020 endet, bis zum 30. November 2020 gültig. Die Bescheinigungen müssen erneuert werden, wenn der Fahrzeugführer vor dem 1. Dezember 2020 die Teilnahme an einer Auffrischungsschulung gemäß Unterabschnitt 8.2.2.5 ADR nachweist und eine Prüfung gemäß Unterabschnitt 8.2.2.7 ADR bestanden hat.

Abweichend von den Vorschriften des Absatzes 1.8.3.16.1 ADR bleiben alle Schulungsbescheinigungen für Gefahrgutbeauftragte, deren Geltungsdauer zwischen dem 1. März 2020 und dem 1. November 2020 endet, bis zum 30. November 2020 gültig.

Diese Regelungen treten sofort in Kraft, auch wenn die offizielle Bekanntmachung noch einige Wochen dauern wird. Die Bundesländer und die Kontrollbehörden sind jedoch bereits unterrichtet.

Ansprechpartner
Peter Sülzen


Abfalltransporte und Ethanol-Beschaffung

Das Bundesumweltministerium teilt im Zuge von Grenzschließungen auf Anfrage mit, dass zu exportierende Abfälle als Waren eingestuft werden und somit unter die Warenverkehrsfreiheit der EU fallen. Andere EU-Mitgliedstaaten wie Polen und Dänemark haben offenbar zur Zeit gleiche Regelungen.

Bei der Beschaffung von Ethanol für Desinfektionsmittel für Apothekendienst und Pharmahandel bestehen offenbar Schwierigkeiten in der Lieferkette, obwohl von der Bundesregierung eine Freigabe erteilt wurde, damit Apotheken unversteuerten, unvergällten Alkohol nutzen können.

Hintergrund der Schwierigkeiten sind offenbar u. a. die teilweise fehlende Koordination in der Lieferkette sowie die nötige Abfüllung von Bioethanol in entsprechende Eisenbahnwaggons.


Coronavirus: Dienstreisen

Inhaltsverzeichnis

Springen Sie direkt zu Ihrem Thema

Länderinformationen

Europa

Viele Länder Europas schotten sich ab. Folgende Länder haben Einreisebeschränkungen verhängt: Dänemark, Deutschland (Bayern seit 16.03.2020 Notstand), Estland, Frankreich, Kroatien, Italien, Litauen und Lettland, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Schweiz, Slowakei, Türkei, Zypern.

Frankreich hat seine Einreisebestimmungen verschärft. Ab sofort müssen Reisende, die auf französisches Territorium einreisen möchten, eine Bescheinigung vorweisen, die die Notwendigkeit der Einreise begründet. Lesen Sie mehr in unserem Newsbeitrag.

Seit 10. März 2020 gilt Italien als Sperrzone. Dennoch sind Einreisen für bestimmte Zwecke weiterhin möglich. Mit Gesetzesdekret vom 10. April 2020 hat Italien neue Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen des Coronavirus erlassen. Diese Sonderregelungen finden vorerst bis zum 3. Mai 2020 Anwendung. Einreisende müssen demnach eine 14-tägige Quarantäne einhalten und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Dienstreisen sind weiterhin möglich. Für Entsendungen, die nicht länger als 72 Stunden (bzw. weitere 48 Stunden bei gerechtfertigter Verlängerung) andauern, muss die 14-tägige Quarantäne nicht eingehalten werden. Hierbei sind jedoch Meldepflichten einzuhalten. Welche Pflichten bei Dienstreisen einzuhalten sind und welche Ausnahmeregelungen gelten, informiert Sie das Merkblatt Arbeitnehmerentsendung nach Italien der AHK Italien.

Ungarn hat die Grenzen für Geschäftsreisende aus sechs Ländern wieder geöffnet. Demnach dürfen Geschäftsreisende aus Deutschland, Österreich, Polen, Slowakische Republik, Tschechische Republik und Südkorea  zu Geschäftszwecken wieder einreisen.

Selbständige Dienstleistungserbringer oder entsandte Arbeitnehmende, die in die Schweiz einreisen wollen, müssen eine Meldebestätigung vorweisen. Die Meldepflicht gilt auch für Personen, welche für einen kurzfristen Stellenantritt in die Schweiz einreisen wollen. Die Meldebestätigung ist für alle Branchen und Erwerbstätigkeiten ab dem ersten Tag erforderlich. Die Regelung der acht meldefreien Tage findet keine Anwendung. Es muss in jedem Fall eine Meldung gemäss dem Meldeverfahren vor der Einreise erfolgt und bestätigt worden sein. Schweizer Einreisebeschränkungen werden seit 11.Mai 2020 schrittweise gelockert. Neue Meldungen für grenzüberschreitende Dienstleistungen werden wieder gemäß den üblichen Vorgaben des FZA (Freizügigkeitsabkommens) bearbeitet, sofern sich die Dienstleistungserbringung auf einen schriftlichen Vertrag stützt, der vor dem 25. März 2020 abgeschlossen wurde. Die detaillierten Schweizer Einreisebeschränkungen finden Sie hier auf der Webseite des Schweizer Staatssekretariats für Migration (SEM).

Weltweit

Zahlreiche Länder haben ebenfalls Einreisebeschränkungen verhängt. Diese reichen von totalem Einreiseverbot bis zu Temperaturmessmethoden und 14-tätiger Quarantäne.

China hat mit Wirkung ab 28. März 2020 einen Einreisestopp für Ausländer verhängt, die im Besitz von aktuell gültigen Visa oder Aufenthaltsgenehmigungen sind. 

Aktuelle Informationen zu den Reisehinweisen aufgrund Corona finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes.

Die IHK München bietet einen Ratgeber Corona-Virus: Dienstreisen, Arbeitsausfall und Arbeitsschutz an.


Grenzübergänge nach Deutschland

Keine Quarantäne für Rückkehrer aus EU-Staaten

Ab 25. Mai 2020 entfällt die Pflicht einer 14-tägigen Quarantäne für Personen, die aus einem EU- oder Schengenstaat, aus Großbritannien oder Nordirland nach Hessen einreisen. Wer allerdings aus einer Region einreist, in der es in den sieben Tagen zuvor mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben hat, der muss doch in Quarantäne. Einreisende und Rückkehrer aus Drittstaaten müssen weiter in Quarantäne, es sei denn, sie können nachweisen, dass sie nicht mit Corona infiziert sind oder sie kommen aus einem Land, für das das RKI ausdrücklich die Entbehrlichkeit von Schutzmaßnahmen erklärt hat. Weitere Informationen in unserem Newsbeitrag.

Einreisebeschränkungen

Nach wie vor dürfen deutsche Staatsbürger einreisen. Für alle anderen gilt ein Einreiseverbot, sofern nicht ein triftiger Reisegrund vorliegt. Darunter fallen z. B. ärztliche Behandlung, familiärer Todesfall, grenzüberschreitender Warenverkehr, Berufspendler. Die triften Gründe müssen anhand bestimmter Dokumente wie Arbeitsvertrag, Frachtbrief nachgewiesen werden.

Grenzübergangsstellen

Der Grenzübertritt an den Landgrenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und der Schweiz ist nur noch an bestimmten Grenzübergangsstellen möglich. Die Liste der noch offenen Grenzübergangsstellen finden Sie hier.

Sicherheitsmaßnahmen für LKW-Fahrer

Um die eigene Sicherheit zu gewährleisten sollten Lkw-Fahrer nicht aussteigen und mit Schutzausrüstung wie Einweghandschuhen ausgestattet sein. Beim Be- und Entladen der Waren sollte der Fahrer einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen wahren. Transportpapiere und andere Dokumente sollten digital übermittelt werden.


Verwandte Seiten

Webinare International

Ansprechpartner

 Schubert-Kester Silvia

Silvia Schubert-Kester

International

+ 49 69 8207-252

E-Mail schreiben

Ansprechpartner

 Appiah Brigitte

Brigitte Appiah

International

+49 69 8207-255

E-Mail schreiben

Ansprechpartner

 Keuerleber Milena

Milena Keuerleber

International

+49 69 8207-254

E-Mail schreiben

Ansprechpartner

 Sülzen Peter

Peter Sülzen

Nachhaltigkeit

+ 49 69 8207–244

E-Mail schreiben