Coronavirus: Dienstreisen, Warenverkehr und Auslandsinformationen

Welche Einschränkungen gelten im Ex- und Import für den Warenverkehr? Welche Dokumente sind mitzuführen bei einer Einreise? Wir informieren Sie zu den aktuell geltenden Corona-Maßnahmen weltweit.

Gesund bleiben und Menschen schützen

Regeln für die Stadt Offenbach

Interaktive Karte „Wege aus der Coronakrise“

Die interaktive Karte „Wege aus der Coronakrise“ der Germany Trade & Invest GmbH (GTAI) zeigt aktuelle Lageeinschätzungen der Auslandsexpertinnen und -experten zu rund 100 Ländern. Gerne stellen wir IHKs Ihnen auf Anfrage die Merkblätter der GTAI vollständig zur Verfügung. Bitte nehmen Sie dazu mit uns Kontakt auf s. Ansprechpartner.

Mitarbeiterentsendung - Rückreise nach Deutschland/Hessen

Personen, die aus einem Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet nach Hessen einreisen, müssen Test-, Melde- und Quarantänepflichten beachten. Das RKI veröffentlicht und aktualisiert auf seiner Webseite die Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete. Deutschland und viele andere Länder haben die Einreisebeschränkungen und -bestimmungen verschärft. Bei Dienstreisen ins Ausland und der EU sollten Sie sich vorab über die Einreisebestimmungen des Ziellandes informieren. Aber auch bei der Rückreise nach Deutschland bzw. des jeweiligen Bundeslandes sind die Test-, Melde- und Quarantänepflichten zu beachten.

Hessen hat folgende Einreisebestimmungen: 

Einreiseanmeldung

Personen, die aus einem Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiet nach Hessen einreisen, müssen sich vor ihrer Einreise unter https://einreiseanmeldung.de registrieren. Die Web-Anwendung „Digitale Einreiseanmeldung“ (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Diese Bestätigung ist elektronisch oder schriftlich mitzuführen und auf Verlangen (z. B. Grenzbehörde) vorzulegen. Dies gilt auch für Personen, die beruflich bedingt grenzüberschreitend Personen, Waren oder Güter auf Straße, Schiene, Schiff oder Flugzeug transportieren und aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet einreisen. 

Test- und Nachweispflicht

Für Einreisende aus einem Risikogebiet besteht seit dem 14. Januar 2021 die Pflicht, sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise einem PCR- oder Antigen-Test zu unterziehen. Das negative Testergebnis müssen Sie spätestens 48 Stunden nach Einreise und bis zu 10 Tage nach Einreise vorlegen können. Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen bereits zum Zeitpunkt der Einreise einen negativen Coronatest mitführen, der auf Anforderung der zuständigen Behörde vorzulegen ist.
Als Nachweis gelten ein ärztliches Zeugnis oder ein Testergebnis mit negativem Ergebnis einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Dieser kann in Papierform oder als elektronisches Dokument vorgelegt werden, in deutscher englischer oder französischer Sprache und darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen worden sein.

Mit der neuen Verordnung der Bundesregierung müssen nun auch Einreisende aus Risikogebieten, die per Luftverkehr in die Bundesrepublik einreisen, sich vor Abflug testen lassen und das negative Testergebnis dem Beförderer vorlegen.

Quarantäne

Bei Einreise aus Risiko- oder Hochinzidenzgebieten gilt eine Quarantänepflicht von 10 Tagen. Diese können durch ein negatives Corona-Testergebnis verkürzt werden. Ein Test darf jedoch erst ab dem 5. Tag nach Einreise erfolgen. Bei Einreisen aus Virusvariantengebieten ist eine Quarantäne von 14 Tagen verpflichtend, ein “Freitesten” ist  nicht  möglich.

Sie sind von dieser Verpflichtung ausgenommen, wenn Sie ohne Zwischenaufenthalt durch das Risikogebiet durchgereist sind oder lediglich zur Durchreise in die Bundesrepublik einreisen. 

​​​​​​​Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Neu ab 8. Mai: Ausnahmen von der Quarantänepflicht gelten für vollständig Geimpfte und Genesene

Ausnahmen gelten auch für berufliche Tätigkeiten. Personen, die sich weniger als 72 Stunden in einem "normalen" Risikogebiet aufgehalten und dabei angemessene Schutz-und Hygienekonzepte eingehalten haben und:

  • deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich ist (Bei längeren Aufenthalten  negatives Testergebnis erforderlich),
  • die beruflich bedingt Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug grenzüberschreitend transportieren (bei längeren Aufenthalten negatives Testergebnis erforderlich).
  • die sich zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Bei Aufenthalten bis zu 5 Tagen ist außerdem ein negatives Testergebnis erforderlich.

Die zwingende Notwendigkeit ist durch den Arbeitgeber oder Auftraggeber zu bescheinigen. 

Der Test muss in den 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen und auf Verlangen dem Gesundheitsamt vorgelegt werden. Weiterhin sind Sie nur dann von der Quarantänepflicht ausgenommen, sofern Sie keine Symptome aufweisen.

Bitte beachten Sie auch hier die Registrierungspflicht!

Ausnahmen von der Test- und Nachweispflicht bei Einreise aus einem Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet bestehen für Personen, die berufsbedingt Personen, Waren oder Güter transportieren, mit Aufenthalt unter 72 Stunden unter Einhaltung angemessener Schutz- und Hygienekonzepte.

Übersicht wichtigster hessischer Quarantäneregeln für Risikogebiete, Hochinzidenzgebiete (Stand 28.01.2021)

Alle Ausnahmen gelten nur solange die dort genannten Personen keine Symptome aufweisen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der dafür jeweils aktuellen Kriterien des Robert Koch-Instituts hinweisen.

Die Ausnahmen gelten nicht, wenn sich Einreisende in den letzten 10 Tagen in einem ausgewiesenen Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben!

Alle Informationen zu Quarantäneausnahmen finden Sie auf der Seite der Hessischen Landesregierung

Hinweis:  Bitte beachten Sie, dass die elektronische Einreiseanmeldung nicht zwischen private und berufliche Reisen unterscheidet. Dadurch erhalten Sie bei Überschreitung der 24-Stunden automatisch eine Information zur Quarantäneverpflichtung. In diesem Fall müssen Sie sich mit Ihrem Gesundheitsamt - am Besten per Mail - in Verbindung setzen. Danach erhalten Sie einen Link, wo Sie - je nach Ausnahme von der Quarantäne - den negativen PCR-Test und die Unternehmenserklärung hochladen müssen. Dies und die Zeit bis zur Aufhebung sollten Sie grundsätzlich mit einplanen.


Bestimmungen des Empfangslandes

Die Website “Re-open EU” der EU-Kommission wird laufend aktualisiert und informiert über Reisen und Urlaub in der Europäischen Union u.a. zu:

  • Verkehrsmitteln
  • Reisebeschränkungen 
  • Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit (Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken).

In Ländern außerhalb Europas bestehen weiterhin Beschränkungen für die Einreise aus Deutschland. Insbesondere bei der Dienstleistungserbringung im Ausland ist im Vorfeld zu prüfen, ob eine Einreise möglich ist. Dabei ist auch die arbeitgeberseitige Fürsorgepflicht zu beachten.

Informationen zu den Regelungen in Staaten, in denen es weiterhin Beschränkungen für die Einreise aus Deutschland gibt, finden Sie bei folgenden Quellen:

Informationen für das Transportgewerbe

Die aktuellen Einschränkungen und Quarantäneanordnungen treffen auch das Transportgewerbe. Um die Versorgung und den Warenverkehr aber auch weiterhin zu ermöglichen, gibt es einige Ausnahmeregelungen. 

Aktuelle Änderungen im Fahrpersonalrecht und im Berufskraftfahrer-Qualifikationsrecht des Bundesamtes für Güterkraftverkehr (BAG)

Nationale und internationale Corona-Vorschriften für Transportunternehmen des Bundesverbands Spedition und Logistik (DSLV)

Übersicht der Ausnahmeregelungen für Transportpersonal in Quarantäneverordnungen der Bundesländer

Coronavirus: Internationaler Warenverkehr

Die Corona-Krise hält Europa und viele weitere Länder in Atem.

In den meisten EU-Mitgliedstaaten ist seit dem 15. Mai 2020 freies Reisen ohne Grenzkontrollen und Beschränkungen der Freizügigkeit wieder möglich.

Der Grenzübertritt kann an allen Übergängen erfolgen, stichprobenartige Kontrollen sind aber weiterhin möglich. Wartezeiten sind daher nicht auszuschließen. Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die aktuellen Staumeldungen an den Grenzen.


Informationen der AHK


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