Coronavirus: Dienstreisen, Warenverkehr und Auslandsinformationen

Welche Einschränkungen gelten im Ex- und Import für den Warenverkehr? Welche Dokumente sind mitzuführen bei einer Einreise? Wir informieren Sie zu den aktuell geltenden Corona-Maßnahmen weltweit.

Coronavirus: Dienstreisen

Informationen für Einreisende aus dem Vereinigten Königreich von Großbritannien, Nordirland und der Republik Südafrika

Aufgrund der Mutation des Coronavirus hat die Bundesregierung seit dem 22. Dezember 2020 ein generelles Beförderungsverbot für Reisende aus dem Vereinigten Königreich von Großbritannien, Nordirland und der Republik Südafrika in die Bundesrepublik Deutschland verhängt. Betroffen sind die Beförderung per Flugzeug, Schiff, Bus und Bahn. Das Beförderungsverbot gilt zunächst bis zum 20. Januar 2021.

Seit dem 1. Januar 2021 dürfen Personen aus den genannten Gebieten mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in Deutschland wieder befördert werden. Entsprechende Flüge sind dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat vorher mitzuteilen und genehmigen zu lassen.

Coronatest: Einreisende aus diesen Staaten sowie Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor Einreise dort aufgehalten haben, müssen sich auf das Coronavirus SARS-CoV-2 testen lassen, und das Testergebnis in deutscher oder englischer Sprache dem zuständigen Gesundheitsamt vorlegen. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein bzw. muss bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden.

Einreisende aus der Republik Irland

Flüge aus der Republik Irland in die Bundesrepublik Deutschland dürfen nur stattfinden, wenn der Luftfahrzeugbetreiber sicherstellt, dass nur Reisende befördert werden, die ein negatives Testergebnis in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen können. Dieser ist auf Papier oder elektronisch in deutscher oder englischer Sprache mitzuführen. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor dem Abflug vorgenommen worden sein. Der zugrundeliegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts, die auf seiner Internetseite unter https://www.rki.de/tests veröffentlicht sind, erfüllen.

Reisende unter sechs Jahren sind von dem Erfordernis der Erbringung des Nachweises ausgenommen.

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 21. Januar 2021.

Die bestehende Quarantänepflicht bei Einreisen aus Risikogebieten bleibt bestehen.

Aktuelle Informationen (Stand: 14.01.2021)

Berufliche Reisen

Personen, die aus einem Risikogebiet nach Hessen einreisen müssen sich vor ihrer Einreise unter https://einreiseanmeldung.de registrieren. Die Web-Anwendung „Digitale Einreiseanmeldung“ (DEA) ersetzt die Aussteigekarte in Papierform. Diese Bestätigung ist elektronisch oder schriftlich mitzuführen und auf Verlangen (z. B. Grenzbehörde) vorzulegen.

Seit dem 8. November 2020 gilt eine Quarantänepflicht von 10 Tagen. Diese können durch ein negatives Corona-Testergebnis verkürzt werden. Ein Test darf jedoch erst ab dem 5. Tag nach Einreise erfolgen.

Sie sind von dieser Verpflichtung ausgenommen, wenn Sie ohne Zwischenaufenthalt durch das Risikogebiet durchgereist sind oder lediglich zur Durchreise in die Bundesrepublik einreisen. Nicht meldepflichtig sind Aufenthalte bis zu 24 Stunden im Grenzverkehr mit Nachbarstaaten, sowie der berufliche grenzüberschreitende Transport von Personen, Waren oder Gütern.

Ausnahmen von der Quarantänepflicht

Ausnahmen gelten für berufliche Tätigkeiten für Personen, die sich weniger als 72 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten und dabei angemessene Schutz-und Hygienekonzepte eingehalten haben:

Personen,

  • deren Tätigkeit für die Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens dringend erforderlich ist; bei längeren Aufenthalten ist ein negatives Testergebnis erforderlich,
  • die beruflich bedingt Personen, Waren oder Güter auf der Straße, der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug grenzüberschreitend transportieren (bei längeren Aufenthalten ist ein negatives Testergebnis erforderlich).
  • die sich zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Bei Aufenthalten bis zu 5 Tagen, ist außerdem ein negatives Testergebnis erforderlich.

Der Test muss in den 48 Stunden vor der Einreise vorgenommen und auf Verlangen dem Gesundheitsamt vorgelegt werden. Weiterhin sind Sie nur dann von der Quarantänepflicht ausgenommen, sofern Sie keine Symptome aufweisen.

Nachdem viele Länder ihre Grenzen schlossen und Geschäftsreisende teilweise gar nicht oder unter großen Einschränkungen ins Land reisen durften, wird nun, besonders in den europäischen Ländern, stark gelockert.

Die Website “Re-open EU” der EU-Kommission wird laufend aktualisiert und informiert über Reisen und Urlaub in der Europäischen Union u.a. zu:

  • Verkehrsmitteln
  • Reisebeschränkungen 
  • Regeln zum Schutz der öffentlichen Gesundheit (Abstandsregeln und Tragen von Gesichtsmasken).

In Ländern außerhalb Europas bestehen weiterhin Beschränkungen für die Einreise aus Deutschland. Insbesondere bei der Dienstleistungserbringung im Ausland ist im Vorfeld zu prüfen, ob eine Einreise möglich ist. Dabei ist auch die arbeitgeberseitige Fürsorgepflicht zu beachten.

Informationen zu den Regelungen in Staaten, in denen es weiterhin Beschränkungen für die Einreise aus Deutschland gibt, finden Sie bei folgenden Quellen:


Coronavirus: Internationaler Warenverkehr

Die Corona-Krise hält Europa und viele weitere Länder in Atem.

In den meisten EU-Mitgliedstaaten ist seit dem 15. Mai 2020 freies Reisen ohne Grenzkontrollen und Beschränkungen der Freizügigkeit wieder möglich.

Der Grenzübertritt kann an allen Übergängen erfolgen, stichprobenartige Kontrollen sind aber weiterhin möglich. Wartezeiten sind daher nicht auszuschließen. Die folgende Übersicht gibt einen Überblick über die aktuellen Staumeldungen an den Grenzen.


Informationen der AHK


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