Schweiz verschärft Einreisebestimmungen


Meldepflicht für die Dienstleistungserbringung schon ab dem 1. Tag

Coronavirus biohazard sign against the Swiss flag. Restricted border crossing or quarantine in Switzerland. Conceptual 3D rendering

Eine Meldepflicht für selbstständige Dienstleistungserbringer und entsandte Mitarbeiter der EU, die in die Schweiz einreisen wollen, besteht ab dem 1. Tag unabhängig von der Branche und Art der Erwerbstätigkeit. Ohne Meldebestätigung wird Dienstleistungserbringern aus der EU die Einreise in die Schweiz verweigert. Die Regelung der acht freien Tage findet derzeit keine Anwendung mehr. Es muss in jedem Fall die Meldung vor der Einreise nach dem Meldeverfahren erfolgt und bestätigt worden sein.

Es werden nur noch Meldebestätigungen für Dienstleistungserbringer (Selbstständige/ Entsandte Mitarbeiter) aus der EU erteilt, wenn der Einsatz im "überwiegend öffentlichen Interesse" der Schweiz laut COVID-19- Verordnung 2 liegt.

Personen, die einen gewerblichen Warentransport ausführen und einen Warenlieferschein besitzen, können in die Schweiz einreisen. 

Damit der reibungslose Warenverkehr sichergestellt wird, werden sogenannten “Green Lanes”, vorranginge Fahrspuren für den Warentransport, an bestimmten Grenzübergängen eingeführt. Sie können von LKW genutzt werden, die folgende Waren transportieren:

  • Medizinische Güter
  • Lebensmittel inklusive Getreide, Futter und Düngemittel
  • Güter des Bereichs Mineralöls/ Brennstoffe
  • Brief und Paketpost gemäß Weltpostvertrag

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat eine Übersicht der Grenzübergänge veröffentlicht.