Quo vadis, Auslandsgeschäft?


(17.11.2022) Betriebe im Ausland trotzen dem Abwärtsstrudel der Weltkonjunktur.

Die international aktiven Unternehmen spüren in nahezu jedem Winkel der Erde große Herausforderungen in ihrem geschäftlichen Umfeld. Doch immerhin sind die wirtschaftlichen Perspektiven in vielen Regionen nicht so pessimistisch wie in Europa und Deutschland, das zeigt der aktuelle AHK World Business Outlook.

Die Befragung von mehr als 3.100 im Ausland aktiven deutschen Unternehmen verdeutlicht: Die Weltwirtschaft steht aus Sicht der internationalen deutschen Betriebe vor einem frostigen Winter. Hauptgründe sind die ökonomischen Konsequenzen des russischen Kriegs gegen die Ukraine sowie die Null-Covid-Politik Chinas.

Lage bei eingetrübten Erwartungen robust

Trotz wenig hoffnungsvoller Konjunkturerwartungen zeigen sich deutsche Unternehmen an internationalen Standorten aktuell noch robust: So melden knapp die Hälfte (45 Prozent) der Betriebe und damit ähnlich viele wie in der Vorumfrage (48 Prozent) eine gute Geschäftslage. Für ebenfalls 45 Prozent laufen die aktuellen Geschäfte immerhin befriedigend. Nur jedes zehnte Unternehmen (Frühjahr: 11 Prozent) berichtet von einer schlechten Geschäftslage.

Zum ⏩ AHK World Business Outlook 2022

 

Deutsche Unternehmen in China pessimistischer als in Asien-Pazifik

Der sich abzeichnende Abschwung der weltwirtschaftlichen Konjunktur ist auch bei den in Asien aktiven deutschen Betrieben deutlich zu spüren. Dabei entwickeln sich China und die restlichen Länder im asiatisch-pazifischen Raum durchaus unterschiedlich, wie eine Sonderauswertung des neuen AHK World Business Outlook zeigt.

Zur ⏩ Sonderauswertung Asien zum AHK World Business Outlook 2022

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