Offenbacher IHK-Delegation zu Gast bei der EZB


[Offenbach am Main, 2. Mai 2019] Eine 35-köpfige Unternehmerdelegation aus der Region Offenbach, unter Leitung von Kirsten Schoder-Steinmüller, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, war am 30. April 2019 abends zu Gast in der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Im Fokus stand das Thema „Europa vor der Wahl“.

Dr. Roland Straub (14.v.r.), Berater des EZB-Präsidenten und Koordinator des Beraterstabs des EZB-Direktoriums und sein Kollege Dr. Johannes Lindner (10.v.r.), Leiter der Abteilung „EU Institutions & Fora“ begrüßten die Delegation der IHK Offenbach am Main, unter Leitung von IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller (12.v.r.) und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner (15.v.r.) in der EZB.

Die Gruppe folgte der Einladung von Dr. Roland Straub, Berater des Präsidenten Mario Draghi und des Direktoriums der EZB und Dr. Johannes Lindner, Leiter der EZB-Abteilung „EU Institutions & Fora“ .

Die IHK-Präsidentin erklärte: „Das Ergebnis des IHK-Unternehmensbarometers ,Europa gestalten – unsere Zukunft‘ von diesem März belegt, dass deutsche Unternehmen einen klaren Mehrwert in der EU sehen.“

Binnenmarkt, gemeinsame Währung und die EU-Handelspolitik lieferten einen konkreten Nutzen für die große Mehrheit der Betriebe. „Hiervon profitieren gerade hessische Unternehmen besonders. Denn zwei Drittel ihrer Exporte gehen in europäische Länder“, verdeutlichte Schoder-Steinmüller.

Von der EU nach der Wahl am 26. Mai 2019 wünschten sich die Unternehmen laut IHK-Unternehmensbarometer die Erhöhung der Krisenfestigkeit der Währungsunion, Aktivitäten zur Fachkräftesicherung durch praxisnahe Berufsbildung sowie multilaterale Handelsregelungen im Welthandel und, dass bei neuen Regelungen die Auswirkungen auf kleine und mittelständische Unternehmen berücksichtigt und unnötige Bürokratie vermieden werden.
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