Neues Gebäudeenergiegesetz (GEG) tritt in Kraft


Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz hat die Bundesregierung ein einheitliches, abgestimmtes Regelwerk für Energieeffizienz und Klimaschutz in Gebäuden geschaffen. Das GEG führt die Vorgaben für Neu- und Bestandsbauten sowie für den Einsatz erneuerbarer Energien aus Energieeinsparungsgesetz (EnEG), Energieeinsparverordnung (EnEV) und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) zusammen.

Das GEG bedeutet für Bauherren und Eigentümer, für Planer, Energieberater und Handwerker sowie für die zuständigen Behörden eine erhebliche Vereinfachung. Dazu tragen auch neue, schlankere Bestimmungen zum Erfüllen der Vorgaben bei. Neben dem Klimaschutz ist zentrale Maßgabe des neuen Gesetzes, dass Bauen und Wohnen bezahlbar bleiben. Deshalb gilt: Die ohnehin bereits hohen energetischen Anforderungen an Neubauten und Sanierungen werden zunächst nicht weiter verschärft.

Betroffen von den Vorgaben des GEG sind auch Nichtwohngebäude der Industrie bzw. Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Mit dem GEG setzt die Bundesregierung die EU-Gebäuderichtlinie in nationales Recht um.

Das neue Gesetz ist am 1. November 2020 in Kraft getreten.
Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte des GEG finden Sie auf der Website des » Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat.