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Brigitte Lampa

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Außenwirtschafts- und Zollrecht, Export, Import, EU-Warenverkehr, Bescheinigungen und Dokumente, IHK-Zollkreis Südhessen, Messeförderung, IHK-Messekreis Südhessen

IHK-Umfrageergebnisse zum EU-Japan Abkommen veröffentlicht


Erfahrungen und Erwartungen an das EU-Japan-Abkommen

Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) zwischen der EU und Japan ist ein deutliches Signal für freien Handel und offene Märkte. Das EPA betrifft nahezu ein Drittel des globalen Bruttoinlandsprodukts und ist dadurch das größte Abkommen, das die EU je abgeschlossen hat. Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit mit den IHK Japan Desks, der Auslandshandelskammer (AHK) Japan, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Ostasiatischen Verein (OAV) eine Umfrage erstellt, um die Erwartungshaltung der Unternehmen in Deutschland gegenüber dem Abkommen abzubilden. Verbreitet wurde die Umfrage außerdem mit Unterstützung von zahlreichen Industrie- und Handelskammern in Deutschland sowie dem Enterprise Europe Network (EEN). An der Befragung von Januar bis Februar 2019 nahmen bundesweit 539 Unternehmen teil.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Unternehmen sehen das Japan-Geschäft grundsätzlich positiv
  • es bestehen jedoch etliche Hürden
  • Unternehmen fokussieren sich auf Abbau tarifärer Hemnisse
  • der Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse und die Vorteile daraus sind relativ unbekannt
  • Ursprungsregeln sind zu kompliziert und halten Unternehmen von der Nutzung ab
  • Unternehmen wünschen sich verständliche Informationen und vor allem Transparenz

Die gesamte Auswertung können Sie unten der Datei "Das EU-Japan Wirtschaftspartnerschaftsabkommen" entnehmen.

Die Ergebnisse und die daraus gezogenen Rückschlüsse sind für uns sehr hilfreich mit Blick auf die Interessenvertretung im Sinne der Wirtschaft sowie der Anpassung unseres Beratungsangebots.