IHK fordert Öffnung für Handel und Gastronomie schrittweise jetzt


[Offenbach am Main, 4. Februar 2021] Kirsten Schoder-Steinmüller, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main fordert ein klare Öffnungsperspektive für die im Lockdown geschlossenen Unternehmen.

„Es ist fünf vor zwölf für die Betriebe aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung. Ideen und verantwortungsvolle Lösungen gibt es bei den Betroffenen. Terminvereinbarungen und Einzelberatungen unter Wahrung der Hygieneregeln sind Beispiele hierfür. Einheitliche und eindeutig definierte Vorgaben sind notwendig, um den Unternehmen endlich Planungssicherheit zu geben. Eine Wettbewerbsverzerrung durch Unterschiede nach Betriebsgröße, Verkaufsfläche oder Sortiment ist nicht akzeptabel.“

Jens Odenwald, Cookhouse Planning GmbH:

„Unser Küchenstudio in Rodgau ist derzeit geschlossen. Einzelberatungen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen sollten wieder möglich sein, denn das Infektionsrisiko ist hier sehr gering. Das hilft uns als Unternehmen und auch den Kundinnen und Kunden, die Häuser oder Wohnungen einrichten wollen.“  

Schoder-Steinmüller betont: „Eine schrittweise Öffnung mit Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen sowie ergänzt durch Schnelltests, gibt den Unternehmen die jetzt dringend benötigte Bestandsperspektive. Nur dann wird es gelingen Wirtschaft und Gesundheit voranzubringen.“

Die IHK unterstützt die gemeinsam vom Hessischen Industrie- und Handelskammertag (HIHK), dem Handelsverband Hessen und dem DEHOGA Hessen entwickelte abgestufte Öffnungsstrategie.
Weitere Informationen unter www.hihk.de

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