Fitnessprogramm für die deutsche Wirtschaft - Innovationsförderung


Die Corona-Krise wirkt sich auch auf die Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten der Unternehmen aus. Das zeigen die Ergebnisse einer Online-Befragung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im April 2020. Vor allem die innovativen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) passen ihre Innovationsvorhaben der Krise an.

Man runner body with polygons on green

Ziel der Umfrage war es einen Überblick über aktuelle Schwierigkeiten kleiner und mittlerer Unternehmen bei ihren Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaktivitäten zu erhalten. Denn Innovationsförderung muss ein zentraler Baustein eines Konjunktur- und Fitnessprogramms für die deutsche Wirtschaft sein.

Rund 1.800 innovative Unternehmen haben an der Online-Befragung teilgenommen, 86 Prozent davon KMU. Der Großteil der Unternehmen wird die Laufzeit seiner Innovationsprojekte verschieben bzw. verlängern (75 Prozent), 54 Prozent unterbrechen Projekte. Während 24 Prozent der Unternehmen angeben, Projekte abzubrechen, wollen auch 21 Prozent in der Krise neue FuEuI-Aktivitäten starten. Großunternehmen passen Umfang und Fortführung ihrer Planungen dabei insgesamt stärker an als KMU. Weitere Ergebnisse finden Sie in der Präsentation direkt zum Donwnload.

Die Ergebnisse der Befragung will das BMWi nutzen, um seine innovations- und digitalpolitischen Förderprogramme und -initiativen weiter zu optimieren. Zuletzt hat das BMWi im Lichte der Corona-Krise einige Maßnahmen in seinen Förderprogrammen umgesetzt, die Verfahren entbürokratisieren, Digitalisierung unterstützen und die Teilnahme für den innovativen Mittelstand erleichtern.