EU-Singapur-Abkommen in Kraft


Das EU-Singapur Handelsabkommen ist ab 21.11.2019 für Unternehmen nutzbar.

Das EU-Singapur Handelsabkommen wurde erfolgreich ratifiziert und ist ab 21.11.2019 für Unternehmen nutzbar. Das EU-Singapur Investitionsabkommen wird separat ratifiziert und bedarf der Zustimmung aller EU-Nationalparlamente.

Mit dem EU- Singapur Freihandelsabkommen werden fast alle gegenseitigen Zölle, sowie viele nichttarifäre Handelshemmnisse schrittweise aufgehoben. Viele Produkte mit Ursprung EU können bereits zollfrei in Singapur eingeführt werden. Mit dem Abkommen werden alle verbliebenen, zollbelasteten Waren schrittweise zollfrei werden. Um diese Zollvergünstigungen zu erhalten/gewähren, muss die Ware den Ursprung EU bzw. Singapur im Sinne des Abkommens aufweisen. Dafür müssen die im Protokoll 1 gelisteten Ursprungsregeln erfüllt werden.

Als Ursprungsnachweis unter 6.000 gilt die Ursprungserklärung auf der Handelsrechnung als Präferenznachweis. Wie auch im Abkommen mit Südkorea ist auch hier die Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 nicht enthalten. Um die Ursprungserklärung bei Sendungen über 6.000 € abgeben zu können, bedarf es der Bewilligung des Ermächtigten Ausführers.

Das Abkommen ist im Amtsblatt (EU) L294 vom 14. November 2019 veröffentlicht. Damit kann Singapur in der (Langzeit-)Lieferantenerklärung in Feld 5 aufgeführt werden.