Gesundheitswirtschaft leidet unter Kosten


In der Gesundheitswirtschaft verdrängen hohe Energie- und Rohstoffpreise den Fachkräftemangel von Platz eins der Risikofaktoren. Dies zeigt der kürzlich veröffentlichte Gesundheitsreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) auf.

Mehr als 2/3 der 700 bis Mai befragten Unternehmen der Gesundheitsbranche zeigen sich besorgt hinsichtlich der jüngsten Preisentwicklung und steigenden Arbeitskosten – das sind deutlich mehr als im Vorjahr.

"[…] die Perspektiven [haben sich] deutlich eingetrübt. Die Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, der harte Lockdown in China und zusätzliche Probleme in den Lieferketten – das alles sind Faktoren, die einen ohnehin schon vom Fachkräftemangel gebeutelten Wirtschaftszweig noch zusätzlich belasten", so der DIHK-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks hinsichtlich der Entwicklungen seit der letzten Befragung.

Die Branchen seien zwar unterschiedlich hart betroffen, der Negativtrend zeige sich jedoch überall in unterschiedlichem Maße. So führen Preissteigerungen von Energie und Rohstoffen, hohe Genehmigungsanforderung und überforderte Zulassungsstellungen zu Unruhe auf dem Markt – und vor allem zu Pessimismus in der Gesundheitswirtschaft. Wenige Branchen zeigen sich optimistisch für die Zukunft – so rechnet beispielsweise nur noch knapp jeder vierte Betrieb mit einer Verbesserung der eigenen Geschäfte und viele Unternehmen haben mit Umsatzrückgängen zu kämpfen.

Ein wichtiges Anliegen für die Unternehmen wird es in naher Zukunft also sein, von politischer Seite wenig Hemmnisse und Überregulierung zu erfahren und durch aktive Erleichterung unterstützt zu werden.

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