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DIHK-Umfrage "Going International 2019" veröffentlicht


Nur noch 15 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen mit besseren Auslandsgeschäften

Die Ergebnisse der IHK-Unternehmensumfrage „Going International 2019“ liegen vor. Sie beruhen auf den Antworten von 2.100 auslandsaktiven Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Danach erwarten nur noch 15 Prozent der international tätigen Betriebe eine Verbesserung ihrer Auslandsgeschäfte. Genauso viele rechnen mit einer Verschlechterung. Damit erreicht der Erwartungssaldo aus besser- und schlechter-Bewertungen einen Nullpunkt. Das ist der niedrigste Wert seit der Finanzkrise. Vor einem Jahr hatte der Erwartungssaldo noch plus 15 Prozentpunkte betragen.

Fast jedes zweite Unternehmen registriert für seine Geschäfte in den vergangenen zwölf Monaten eine Zunahme von Handelshemmnissen im Ausland. Von den Betrieben, die einen Anstieg an Handelsbarrieren feststellen, beklagen 56 Prozent Auswirkungen von Sanktionen (und Gegensanktionen) sowie Benachteiligungen durch lokale Zertifizierungs- und Sicherheitsanforderungen. Solche handelspolitischen Schranken führen zu höheren Kosten und längeren Lieferzeiten im Auslandsgeschäft. Unter Umständen verhindern sie sogar den Abschluss von Geschäften. Vor allem in Russland, den USA, der MENA-Region und in der Türkei kämpfen die Betriebe mit derartigen Hindernissen. Die erwogene Einführung von amerikanischen Importzöllen auf europäische Autos und die zu erwartenden entsprechenden Gegenmaßnahmen der Europäischen Union (EU) bergen zudem die Gefahr einer Eskalation mit Zöllen und Gegenzöllen.

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