Digitalisierung der deutschen Wirtschaft kommt nur langsam voran


Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft kommt nur langsam voran. Auf einer Skala von 0 bis 100 haben die deutschen Unternehmen einen Digitalisierungsgrad von 54 Punkten erreicht, zeigt der Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2017, der passend zum Digital-Gipfel (früher: Nationaler IT-Gipfel) erstellt wurde.

Digitalisierung wird in Deutschland weiterhin als Instrument zur Kostensenkung gesehen, neue Geschäftsmodelle oder Produkte spielen eine weit geringere Rolle. Erstaunliche Ergebnisse bringt die Umfrage zum Einsatz von Innovationen. Danach haben nur 21 Prozent der Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe „Industrie-4.0-Projekte“ im Einsatz oder planen dies.

86 Prozent der Unternehmen fordern, dass die Breitbandförderung ausgebaut wird. Somit wird dem Thema Breitband eine größere Rolle gegeben als dem Thema Verringerung des Fachkräftemangels (63 Prozent).

Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Zukunftstechnologie 5G an vielen Orten nicht genutzt werden kann, denn die superschnellen 5G-Netze benötigen Glasfaser, um die Daten entsprechend schnell weiterleiten zu können. Gut funktionierende 5G-Netze sind aber notwendig, um zum Beispiel die Vorteile autonomen Fahrens in vollem Umfang erschließen zu können. Für diese für Deutschland so wichtige Zukunftstechnologie fehlt ab dem Jahr 2020 die notwendige Infrastruktur.

Den ausführlichen Bericht finden Sie unter https://netzoekonom.de/2017/06/12/monitoring-report-digitalisierung-der-deutschen-wirtschaft-kommt-nur-langsam-voran/

Quelle: www.netzoekonom.de