Designpreis für Inklusion vergeben


Das Projekt „LEIPS - Inklusion und Kommunikation“ hat bei einer Feststunde im Deutschen Ledermuseum den bundesweiten Designpreis (be aware) für Inklusion erhalten. Dieser wurde erstmals durch den Offenbacher design inclusion e.V. ausgelobt. Dieser setzt sich für Chancengleichheit und soziale Teilhabe mit den Mitteln des Designs ein.

Frank Zebner, design inclusion e.V., Andreas Widl von der Samson AG, Preisträger Moritz Hartstang, Oberbürgermeister Felix Schwenke und Thilo Schwer vom design inclusion e.V. (v.l.n.r.) bei der Preisverleihung.

Aus 22 Hochschulen waren Arbeiten von Studierenden für den Award eingereicht worden. Tara Monheim und Moritz Hartstang von der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd nahmen für ihr Projekt ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro entgegen. Mit ihrem Spiel LEIPS können Menschen mit verschiedenen Einschränkungen ohne Vorkenntnisse Barrieren aufgrund von Sprache und Schrift überwinden. Vier weitere Projekte wurden mit einer Anerkennung gewürdigt. Darüber hinaus erhielten 10 weitere nominierte Projekte ein Preisgeld in Höhe von je 500 Euro als Anerkennung ihres Engagements für das Thema Inklusion im Design.

Der bundesweite Designpreis für Inklusion wurde erstmals vom Verein design inclusion e.V. ausgelobt. Dank der Unterstützung der Samson AG sowie der Wöhner GmbH und privater Stifterinnen und Stifter konnten insgesamt 10.000 Euro Preisgeld vergeben werden. „Wir freuen uns, mit der erstmaligen Verleihung einen erfolgreichen Start für diesen Award und unser Anliegen des Inclusive Design umgesetzt zu haben”, sagte der Vereinsvorsitzende Frank Zebner, Professor für Design an der HfG Offenbach, anlässlich der Feierstunde im Ledermuseum. Die 64 eingereichten Arbeiten zeigten eindrucksvoll, welche Ideen und Produkte es gibt, um Menschen mit Einschränkungen einen besseren Zugang zur Lebenswelt zu schaffen, so Zebner.

Die große Resonanz an diesem erstmals ausgelobten Wettbewerb ist für den Schirmherren des Wettbewerbs, Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, ein klares Zeichen dafür, dass sich Unternehmen auf eine älter werdende und diverse Gesellschaft ausrichten müssen.

Informationen zu den nominierten Projekten finden Sie auf der Website des Vereins design inclusion e.V.

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