Attraktivität für Unternehmen und Standort steigern


[Offenbach am Main, 19. Mai 2021] Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main begrüßt den von SPD, Grünen und FDP vorgestellten Koalitionsvertrag für die Stadt Offenbach.

IHK begrüßt Ampel-Koalitionsvertrag in Offenbach

Markus Weinbrenner, IHK-Hauptgeschäftsführer betont: „Die Ampel-Koalitionäre wollen das Wachstum der Stadt gestalten und nehmen dafür den gemeinsam mit der Wirtschaft erstellten Masterplan Stadtentwicklung als Grundlage. Das begrüße ich sehr. Im Vertrag finden sich an verschiedenen Stellen die richtigen Impulse. Eine gestärkte Wirtschaftsförderung, schnellere Genehmigungsverfahren und ein verbessertes Stadtimage sollen die Attraktivität für neue, innovative Unternehmen steigern und den Standort weiterentwickeln.“
 
Positiv bewertet wird von der IHK auch die hohe Priorisierung der Umsetzung des Zukunftskonzepts Innenstadt. Die gemeinsam mit dem IHK-nahen Verein Offenbach offensiv erarbeiteten Schlüsselprojekte wie Station Mitte und Kaufhaus Kosmopolis sollen in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Weinbrenner unterstreicht: „Mit dem Zukunftskonzept haben wir eine gemeinsame Idee wie die Innenstadt in Zukunft aussehen kann. Gut ist, dass die Politik sich so klar zur Umsetzung der Maßnahmen und zum Aufbau dazu nötiger Personalressourcen in der Agentur Mitte bekennt. Auch die weiteren Punkte, wie die behutsame Weiterentwicklung des Wochenmarkts oder die Fortsetzung der Wetterwerkstatt sind gut und richtig.“

Eine wichtige Neuerung aus Sicht der IHK ist, mit einem neuen „Amt für Mobilität“ eine Koordinierungsstelle zu schaffen. „In einer wachsenden Stadt wachsen auch die Mobilitätsbedürfnisse. Deshalb müssen alle Verkehrsträger gestärkt und noch besser miteinander verknüpft werden. Wir begrüßen ausdrücklich die beschlossene Erstellung eines Masterplans Verkehr für Offenbach und die Einrichtung einer zentralen Stelle, die dieses Thema koordiniert. Wichtig ist dabei eine unvoreingenommene Abwägung von Maßnahmen und die sachorientierte Lösung von möglichen Zielkonflikten, zum Beispiel bei der Schaffung von Radwegen“, hebt Weinbrenner hervor.

"Die Koalitionäre legen einen großen Wert auf die Digitalisierung der Verwaltungsleistungen, aber auch auf die Entwicklung Offenbachs hin zu einer Smart City. Das fördert den Standort, zahlt aufs Image ein und bietet Unternehmen neue Chancen“, begrüßt Weinbrenner.

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