IHK Offenbach News www.offenbach.ihk.de/ de-de IHK OffenbachNews Tue, 22 Jan 2019 13:10:04 +0100 Tue, 22 Jan 2019 13:10:04 +0100 IHK Offenbach News news-747 Thu, 17 Jan 2019 09:11:25 +0100 HANNOVER MESSE 2019 - Mitaussteller gesucht /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/hannover-messe-2019-mitaussteller-gesucht/ Möglichkeit zur Beteiligung als Mitaussteller auf der HANNOVER MESSE Das Land Hessen bietet kurzfristig weiteren hessischen Unternehmen die Möglichkeit, an der HANNOVER MESSE vom 1.-5. April 2019 teilzunehmen.

Durch die Absage der CEBIT 2019 seitens der Deutschen Messe AG und durch das gesteigerte Interesse an der HANNOVER MESSE 2019 wird die Geschäftsstelle Digitales Hessen ihr Engagement auf der HANNOVER MESSE ausbauen. Zusätzlich zu dem bestehenden Stand organisiert die Geschäftsstelle in diesem Jahr einen zweiten Stand.

Die HANNOVER MESSE ist seit Jahrzehnten die Leitmesse der Industrie. Sie ist heute der Treffpunkt für alle, die sich über Industrie 4.0-Technologien, Digitalisierungs-Lösungen, ihre Anwendungsmöglichkeiten in der Produktion und die Veränderungen in der Wertschöpfungskette informieren möchten. Eine gute Gelegenheit, sich zu zeigen, sein Netzwerk zu pflegen und zu erweitern.

Auf der HANNOVER MESSE wird die Geschäftsstelle Digitales Hessen mit dem bewährten Standkonzept präsent sein. Mit dem Stand wird den sich beteiligenden Firmen eine hervorragende Präsentationsplattform geboten, die Funktionalität mit Qualität und Gastlichkeit verbindet.

Bewerbungsschluss ist spätestens der 25. Januar 2019.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie unter:
www.digitalstrategie-hessen.de/hannovermesse

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news-746 Mon, 14 Jan 2019 16:02:46 +0100 Zukunftskonzept Innenstadt Offenbach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/zukunftskonzept-innenstadt-offenbach/ Einladung zur Auftaktwerkstatt am 24. Januar ab 18 Uhr im City Tower Offenbach Mit einer ersten öffentlichen Werkstatt startet am Donnerstag, 24. Januar, der kooperative Erarbeitungsprozess zum Zukunftskonzept Innenstadt. Von 18 bis 21 Uhr habe Interessierte die Gelegenheit, sich zu informieren und gemeinsam neue Ideen für die Zukunft der Innenstadt zu erarbeiten.

Die Veranstaltung der Stadt Offenbach am Main und des Vereins Offenbach offensiv e. V. findet in der 30. Etage des City Towers (Berliner Straße 76) statt. Dort bieten mehrere kreative und interaktive Mitmach-Stationen die Möglichkeit, Anregungen, Bedürfnisse und Ideen einzubringen, um die Zukunft von Offenbachs Innenstadt mitzudenken. Die Ergebnisse bilden anschließend die Arbeitsgrundlage für den weiteren Planungsprozess, der im Sommer abgeschlossen sein soll.

Anwesend sein werden die Projektverantwortlichen von Stadt und IHK-Verein sowie das Team des beauftragten Planungsbüros urbanista. Sie alle geben Einblicke in das geplante Vorhaben, erläutern die Hintergründe und skizzieren den weiteren Verlauf des Prozesses. Die Diskussion und Ideensammlung an den Stationen beginnt um 18.30 Uhr. Eingeladen zur Teilnahme sind auch Interessierte, die aus Zeitgründen nicht während der gesamten Veranstaltung dabei sein können.

Das Zukunftskonzept Innenstadt ist Teil der Umsetzung der Schlüsselprojekte des Masterplan Offenbach.

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news-745 Fri, 11 Jan 2019 09:13:12 +0100 JEFTA tritt am 1. Februar 2019 in Kraft /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/jefta-tritt-am-1-februar-2019-in-kraft/ Das EU-Japan Abkommen wurde ratifiziert und ist ab 01.02.2019 für Unternehmen nutzbar.Zum Thema läuft auch eine aktuelle Umfrage. Das zwischen der EU und Japan ausgehandelte Wirtschafts-Partnerschaftsabkommen (JEFTA) wurde im » Amtsblatt der EU Nr. L 330 vom 27.12.2018 veröffentlicht und tritt am 1. Februar 2019 in Kraft. Mit Inkrafttreten von JEFTA entfallen für Ursprungserzeugnisse der EU und Japan rund 90 % der Zölle. Für bestimmte Waren bestehen sogenannte Abbaustufen, die zum vollständigen Zollabbau oder wenigstens zu Zollerleichterungen führen. Nach Auslauf verschiedener Übergangsfristen entfallen bis zu 97 % der Zölle.

JEFTA, ein Freihandelsraum mit mehr als 600 Millionen Einwohnern (ohne UK), repräsentiert aktuell ein Drittel der weltweit erbrachten Wirtschaftsleistung. Neben Zollreduzierungen wurde auch die Angleichung einiger technischer Standards vereinbart. 74.000 nach Japan exportierende EU-Unternehmen werden vom Abkommen profitieren, davon 78 % KMU.

Beim JEFTA-Abkommen gibt es keine Wertgrenze von 6000 €, es ist keine Warenverkehrsbescheinigung und kein Ermächtigter Ausführer erforderlich. Neu ist, dass in der Rechnungserklärung in codierter Form das Kriterium angegeben werden muss, durch das sich die Präferenzberechtigung begründet (vollständiges Herstellen oder wesentliche Be- oder Verarbeitung mit Positionswechsel oder Wertzuwachs).

Mit Veröffentlichung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (JEFTA) im » Amtsblatt der EU Nr. L 330 vom 27.12.2018 darf Japan mit dem Zusatz "ab Anwendbarkeit" seit 28.12.2018 bis zum 01.02.2018 in Lieferantenerklärungen genannt werden.

Das » DIHK-Hintergrundpapier gibt einen guten Überblick zum EU-Japan Freihandelsabkommen.Die wesentlichen der Ursprungsregeln hat die Generalzolldirektion im » Merkblatt EU-Japan zusammengestellt.

Mit Blick auf das Handelsvolumen wird es das größte Abkommen sein, das die EU je abgeschlossen hat. Es ist in Zeiten des weltweit zunehmenden Protektionismus ein starkes Signal für freien Warenaustausch. Eine aktuelle Umfrage dazu läuft noch bis zum 15. Februar » Jetzt teilnehmen!

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news-744 Tue, 08 Jan 2019 11:45:37 +0100 Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen betroffen /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/wettbewerbsfaehigkeit-der-unternehmen-betroffen/ [Offenbach am Main, 07. Januar 2019] „Wenn die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main die geplante Hebesatzerhöhung der Grundsteuer B in Mühlheim auf 550 Prozent sowie in anderen Kommunen kritisch hinterfragt, so geschieht dies vor dem Hintergrund, dass es unsere Aufgabe ist, das Gesamtinteresse der Unternehmen in Stadt und Kreis wahrzunehmen“, bezieht sich IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner auf Äußerungen des Mühlheimer CDU-Fraktionsvorsitzenden Marius Schwabe (Offenbach Post vom 7. Januar 2019). Und Steuererhöhungen tangierten IHK- Mitglieder ganz unmittelbar. „Diese Einmischung in eine aktuelle Diskussion ist unser Auftrag und berührt unsere Neutralität nicht. Höhere Steuern, geringere Gewinne und damit geringere Spielräume für Investitionen betreffen unmittelbar die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen“, stellt Weinbrenner klar. Dieser Wettbewerb finde nicht nur regional statt. Die Hinweise, mit Steuererhöhungen vorsichtig umzugehen, erfolgten dabei nicht nur vor Ort an die Kommunen wegen der kommunalen Steuern, sondern auch an die Bundesregierung, die ebenfalls gefordert sei, die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen im Blick zu haben und die Unternehmenssteuern zu senken. „Deutschland verliert hierdurch  an internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Bei einer Exportquote von mehr als 50 Prozent im produzierenden Gewerbe in Stadt und Kreis Offenbach betrifft dies auch etliche Unternehmen bei uns“, mahnt der IHK-Hauptgeschäftsführer.

Auch Mietpreise würden hierdurch in die Höhe getrieben. „Vermieter werden die Mehrbelastungen durch entsprechende Mietpreisanpassungen an die Mieter.  Um immer rarer werdende Fachkräfte in unsere Region zu locken, brauchen wir aber bezahlbaren Wohnraum“, verdeutlicht Weinbrenner.

Aufgabe der IHK sei es jedoch nicht, sich in die Aufstellung eines kommunalen Haushaltes mit konkreten Vorschlägen einzubringen. Das IHKGesetz setze hier klare Grenzen.

„Wir stellen fest, dass sich Mühlheim mit einem Hebesatz von 550 Prozent bei der Grundsteuer B unter Berücksichtigung der Kommunen im Kreis Offenbach im oberen Viertel befinden würde. Berücksichtigt man außerdem, dass die letzten Jahre konjunkturell eher gute Jahre waren, und die Steuereinnahmen aus Anteilen an Umsatz-und Einkommensteuer und der Gewerbesteuer trotzdem nicht ausreichend sein sollten, was ist dann für die Zukunft zu erwarten? Die Hoffnung, dass Hebesätze auch mal gesenkt würden in wirtschaftlich guten Zeiten, ist leider die große Ausnahme“, kritisiert Weinbrenner
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news-743 Mon, 07 Jan 2019 13:55:10 +0100 DIHK-Nachfolgereport 2018 veröffentlicht /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/dihk-nachfolgereport-2018-veroeffentlicht/ Die Herausforderung Unternehmensnachfolge wird stetig größer, so ein Ergebnis des neuen Nachfolgereports des DIHK. Im Jahr 2017 haben sich  6.674 Senior-Unternehmer/innen an ihre IHK gewandt, ein Rekord in der Historie des DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge seit 2007. Mit 47 Prozent hatte fast jeder zweite Unternehmer zum Zeitpunkt der Beratung noch keinen passenden Nachfolger in Sicht, ebenfalls ein neuer Höchststand. Von den beratenen potenziellen Nachfolgern hatten sogar 70 Prozent zum Zeitpunkt der Beratung noch nicht das passende Unternehmen gefunden, auch das ein neuer Rekord. 

Die IHK Offenbach am Main unterstützt ihre  Mitgliedsbetriebe beim Thema Unternehmensnachfolge.

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news-741 Wed, 02 Jan 2019 10:31:00 +0100 Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen wichtig /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/gute-wirtschaftliche-rahmenbedingungen-wichtig/ [Offenbach am Main, 2. Januar 2019] Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, kritisiert den Trend bei den Kommunen, im neuen Jahr gleich wieder an der Steuerschraube zu drehen. Weinbrenner: "Neben Mühlheim, wo eine Erhöhung der Grundsteuer B von 450 auf 550 Prozent geplant ist, sind auch Offenbach, Langen und Egelsbach Kandidaten für Erhöhungen. In Langen ist eine Erhöhung der Grundsteuer B beziehungsweise auch eine Erhöhung des Hebesatzes bei der Gewerbesteuer noch nicht vom Tisch. Ob von einer Erhöhung um 50 Punkte bei der Grundsteuer B, die langfristig auch für das Jahr 2019 noch geplant war, letztendlich Abstand genommen wird, ist offen. In der Stadt Offenbach wird eine Erhöhung der Grundsteuer B angedacht, nachdem der Haushaltsentwurf, der Steuererhöhungen nicht vorsah, kassiert wurde. In Egelsbach wird ebenfalls angedacht, den Hebesatz der Grundsteuer B von 685 auf 784 Prozent oder auch mehr zu gehen. Wir haben den Eindruck, dass bevorzugt an der Steuerschraube gedreht wird und die Einnahmeverbesserungen im Fokus stehen. Höhere Steuern bedeuten aber weniger Gewinne bei den Unternehmen und dadurch auch geringere Spielräume für Investitionen. Außerdem wirken sich Grundsteuererhöhungen direkt auf die Kosten für Wohnraum aus und verstärken den Mietpreisanstieg."

Anstatt auf schnelle Einnahmeverbesserungen zu setzen, solle lieber für einen wirtschaftlich attraktiven Standort mit guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gesetzt werden. "Nur so werden Unternehmensneuansiedelungen stattfinden, die langfristig die finanzielle Basis der Kommunen stärken", so Weinbrenner.

Auch fordert er die Einhaltung des Konnexitätsprinzips bei den kommunalen Aufgaben: "Bund und Land müssen für die an die Kommunen übertragenen Aufgaben auch die Kosten übernehmen."

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news-742 Tue, 18 Dec 2018 10:31:20 +0100 Hauseigentümer und Händler im Fokus /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/hauseigentuemer-und-haendler-im-fokus/ [Offenbach am Main, 18. Dezember 2018] Im Rahmen der Erarbeitung des Zukunftskonzepts für die Offenbacher Innenstadt kamen 40 Händler, Hauseigentümer und Immobilienmakler am 18. Dezember 2018 in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main zum „Innenstadtfrühstück“ zusammen. Zum Auftakt der Erarbeitung des „Zukunftskonzepts Innenstadt Offenbach“ luden die Stadt Offenbach am Main und der an die IHK Offenbach am Main angegliederte Verein „Offenbach offensiv“ Händler und Hauseigentümer ein, über den Strukturwandel im Handel und in der Innenstadt ins Gespräch zu kommen. „Offenbach offensiv“-Geschäftsführer Frank Achenbach betonte: „ Die Händler und Hauseigentümer sind zentrale Akteure in der Innenstadt. Ihre Expertenmeinung und Einschätzung, aber auch ihre Bereitschaft, sich einzubringen, sind Grundsteine für ein tragfähiges Konzept. Deshalb war es uns wichtig, sie sehr frühzeitig zu informieren und einzubeziehen.“

Das beauftragte Planungsbüro „urbanista“ stellte den Erarbeitungsprozess vor. Anschließend war Zeit und Raum für Diskussion und Austausch.

Bis zum Sommer soll die Erarbeitung des Zukunftskonzepts abgeschlossen und Ideen und Maßnahmen identifiziert sein, um die Offenbacher Innenstadt vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Einzelhandel zukunftsfähig aufzustellen. Das Konzept wird gemeinsam von Stadt und Verein finanziert und gesteuert, die Projektleitung liegt beim Amt für Wirtschaftsförderung. Citymanagerin Birgitt Möbus: „Eine öffentliche Auftaktveranstaltung zum Zukunftskonzept findet Ende Januar statt. Hierzu werden wir in Kürze alle Offenbacherinnen und Offenbacher herzlich einladen.“
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news-740 Thu, 13 Dec 2018 15:28:34 +0100 Neuer Gründerreport Hessen 2018 erschienen /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/neuer-gruenderreport-hessen-2018-erschienen/ Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich weiterhin dämpfend auf die Zahl der Unternehmensgründungen in Hessen aus. Dementsprechend setzte sich der seit dem Jahr 2010 anhaltende Rückgang der Gewerbeanmeldungen auch in 2017 fort. Weil gleichzeitig auch die Gewerbeabmeldungen deutlich abnahmen, konnte Hessen 2017 dennoch einen positiven Gründungssaldo ausweisen. Das berichten der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) e. V. und die Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern in ihrem gemeinsamen Gründerreport 2018.

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news-739 Tue, 11 Dec 2018 11:18:40 +0100 Unternehmen und Pendler brauchen schnell Sicherheit /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/unternehmen-und-pendler-brauchen-schnell-sicherheit/ [Offenbach am Main, 11. Dezember 2018] Zum dritten Mal hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main ihre Mitgliedsunternehmen zur Zufriedenheit mit ihrem Standort befragt. „Die Antworten müssen noch ausgewertet werden. Eins können wir aber heute schon sagen: das Thema Mobilität bewegt – im wahrsten Sinne des Wortes – die Unternehmen“, so IHK-Präsidentin Kirsten-Schoder-Steinmüller. Die Anbindung an den Flughafen und an die Fernstraßen blieben auch in diesem Jahr wieder die Standortfaktoren, die die höchsten Zufriedenheitswerte von den 30 bewerteten Standortfaktoren erzielen konnten. Für 75 Prozent der Befragten habe die Anbindung an die Fernstraße eine hohe bis sehr hohe Bedeutung. Auch die Anbindung an den ÖPNV und die S-Bahn sei für die Unternehmen wichtig: 60 Prozent gäben an, dass die Bedeutung „hoch“ oder sogar „sehr hoch“ für das eigene Unternehmen sei.

„Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung sind eng miteinander verbunden. Wir leben in einer überaus attraktiven und erfolgreichen Wirtschaftsregion. Damit das so bleibt, müssen wir alles tun, um die Mobilitätsbedürfnisse der Unternehmen und der Bevölkerung bestmöglich zu erfüllen. Wir erwarten in der nächsten Woche eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes in Kassel, die hoffentlich klärt, wie es mit möglichen Fahrverboten in Frankfurt weitergeht“, so die IHK-Präsidentin.

Um Fahrverbote in Offenbach zu vermeiden, bedürfe es weiterer Schritte. Denkverbote dürfe es dabei nicht geben. „Fahrverbote mindern die Attraktivität von Wirtschaftsstandorten: Pendler kommen nicht mehr zu ihren Arbeitsplätzen, Kunden suchen sich andere Orte zum Treffen und Einkaufen und die Belieferung der Unternehmen wird deutlich schwieriger. Wir müssen durch einen attraktiven öffentlichen Personennahverkehr gerade bei den Berufspendlern eine Verkehrsverlagerung ermöglichen. Taktverdichtung, eine bessere Verknüpfung der einzelnen ÖPNV-Träger und die Einführung einer Bahnverbindung, der bereits erwähnten Südtangente, über den Offenbacher Hauptbahnhof sind dafür wichtige Bestandteile“, erklärte Schoder-Steinmüller. Sie würden aber allein nicht ausreichen, um große Umsteigezahlen vom Auto auf den ÖPNV zu verkraften. Neue Ideen seien gefragt, bei denen sich auch die IHK einbringen werde.

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner ergänzte: „In diesem Zusammenhang begrüßen wir die finanzielle Unterstützung der Bundesregierung für die Stadt Offenbach beim Thema Luftreinhaltung. Es ist auch im Sinne unserer Mitgliedsunternehmen, wenn durch die Fördermittel die weitere Verbesserung des ÖPNV angegangen und der Verkehr durch eine optimierte Ampelsteuerung flüssiger fließen kann. Die angedachten Pförtnerampeln lehnen wir aber weiterhin ab.“

Die Freude über die Unterstützung mit knapp vier Millionen Euro sei allerdings getrübt. Viele Unternehmen seien durch die Fahrverbote stark verunsichert. Es sei für sie völlig unklar, welche Auswirkungen die Diskussionen in den verschiedenen Städten in der Region für sie haben werden. „Viele Unternehmen wissen derzeit nicht, wie sie sich bezüglich ihres Fuhrparks, ihrer Firmenwagen und den Mitarbeitern mit Diesel-Pkw, die zur Arbeit pendeln, verhalten sollen“, so Weinbrenner.

So gehe es vielen Unternehmen und Pendlern in der Region. Alleine aus Stadt und Kreis Offenbach pendelten täglich 55.354 Menschen nach Frankfurt und 4.120 nach Darmstadt. Umgekehrt pendelten 15.164 Personen aus Frankfurt und 2.653 aus Darmstadt täglich in die Region Offenbach. Viele davon führen mit dem Auto. In Offenbach fielen 35 Prozent der angemeldeten Fahrzeuge unter ein Fahrverbot.

Auch die unklare Situation bei den Hardware-Nachrüstungen müsse endlich geklärt werden. Es bedürfe Klarheit darüber, welche Fahrzeuge wann und zu welchen Kosten nachgerüstet werden und wie Automobilhersteller und Fördermittel die Betroffenen dabei unterstützen können. Das Land Hessen solle eine Stelle einrichten, bei den Informationen für betroffene Unternehmen und Bürger gebündelt zur Verfügung gestellt würden.

Von der künftigen Landesregierung fordert Schoder-Steinmüller: „Die Planungskapazitäten müssen beim Land deutlich aufgestockt werden, um mit dem Ausbau des Offenbacher Kreuzes und der Autobahn A3 zwischen Offenbach und Hanau endlich beginnen zu können. Um die Mobilität in der Region sicherzustellen, müssen auch Schienenprojekte, wie die Regionaltangente West und die Südtangente realisiert werden. Gleichzeitig muss das bestehende ÖPNV-System optimiert werden, wie zum Beispiel die Dreieichbahn. Vor dem Hintergrund drohender Fahrverbote brauchen Unternehmen und Pendler außerdem schnell Sicherheit und eine klare Perspektive, wie sie zukünftig in der Region unterwegs sein können.“
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news-738 Tue, 11 Dec 2018 11:15:53 +0100 90 Vertreter von IHK-Mitgliedsunternehmen treten an /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/90-vertreter-von-ihk-mitgliedsunternehmen-treten-an/ [Offenbach am Main, 11. Dezember 2018] 90 Vertreter von Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main kandidieren für die Wahl zur IHK-Vollversammlung im Januar 2019. „36 davon kandidieren zum ersten Mal“, erklärte IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller am Dienstag, 11. Dezember 2018 in Offenbach . Das sei ein gutes Zeichen für eine lebendige Wirtschaftsdemokratie und eine engagierte Interessensvertretung der regionalen Wirtschaft.

„Unsere Mitgliedsunternehmen in Stadt und Kreis Offenbach wählen vom 17. Januar bis 19. Februar 2019 die 57 Mitglieder ihrer Vollversammlung. Diese vertreten in den folgenden fünf Jahren die Interessen aller Branchen im IHK-Bezirk“, so die IHKPräsidentin weiter.

Mit dem Wahl-Motto „#GemeinsamEntscheiden“ bringe man zum Ausdruck: „Wir tragen gemeinsam die Verantwortung für die Gestaltung unserer Standorte und wir entscheiden über die anstehenden Fragen in unserer IHK-Vollversammlung.“

Die Wähler hätten das Recht und die Möglichkeit, die Personen zu bestimmen, die in den kommenden Jahren über ihre Belange in der IHK entscheiden werden. „Das funktioniert seit Jahrzehnten gut. Die IHK ist ein bewährter Faktor für die Sicherung des Wirtschaftsstandorts. Sie ist die Umsetzung des Anspruchs von Demokratie im Bereich der Wirtschaft. In ihr haben nur die Unternehmerinnen und Unternehmer das Sagen“, ergänzte Schoder Steinmüller.

Von den 90 Kandidaten seien 15 Frauen. Bei der letzten Wahl 2014 seien von insgesamt 98 Kandidaten 18 Frauen gewesen. 27 Kandidaten stammten aus der Stadt Offenbach. Die 13 Kommunen im Kreis Offenbach seien mit mindestens je einem Kandidaten vertreten. Der Altersdurchschnitt liege bei 52 Jahren.

Schoder-Steinmüller: „Jedes IHK-Mitglied hat, unabhängig von Firmengröße und Rechtsform, eine Stimme. Erstmals ist neben der Briefwahl auch eine Online-Wahl möglich. Die Kandidaten treten je nach Branchenzugehörigkeit in 13 unterschiedlich großen Wahlgruppen an. Damit stellen wir sicher, dass die Wirtschaftsstruktur unseres IHK-Bezirks angemessen in der Sitzverteilung der IHK-Vollversammlung abgebildet wird und möglichst alle Wirtschaftszweige in den Entscheidungen berücksichtigt werden.“
Die IHK-Vollversammlung bestimmt auf Basis der IHK-Satzung die Richtlinien der IHK-Arbeit. Sie ist für das Budget zuständig. Und Sie beschließt die wirtschaftspolitischen Positionen der IHK.

„So konnten wir beispielsweise mit unserem IHK-Positionspapier ,Selbstständige Berufsschulen‘ Impulse in die Politik senden. Denn es geht um deren Zukunftsfähigkeit. Das heißt, um Qualität, Flexibilität und neue didaktische Konzepte im Rahmen der Digitalisierung. In diesen Kontext gehört ebenso, die Attraktivität der Berufsschulen als weiteren Lernort neben den Unternehmen zu verbessern“, nennt die IHK-Präsidentin als ein Beispiel.

Die Wahlunterlagen werden ab 17. Januar 2019 versendet, die Wahl endet am 19. Februar um 12:00 Uhr. Die neue IHK-Vollversammlung tritt erstmals am 9. April 2019 zusammen. Die Liste der Kandidaten und alle weiteren Informationen zur IHK-Wahl sind auf der IHK-Webseite unter www.ihk-wahlen.de oder in der aktuellen Ausgabe unserer IHK-Zeitschrift zu finden.

Schoder-Steinmüller: „Mit der neu gewählten Vollversammlung und dem neu zu wählenden Präsidium werden wir unsere Ziele für die Zeit bis 2024 erarbeiten.“

Die Zahl der Mitgliedsbetriebe – und damit der Wahlberechtigten – sei gegenüber dem Vorjahr weiter zurückgegangen. „Zum Stichtag 4. Dezember 2018 liegt die Gesamt-Mitgliederzahl aktuell bei 37.176. Zum Jahresbeginn waren es 38.874 Unternehmen. Ein Rückgang um 1.698. Dies liegt allerdings weniger an der Konjunktur, sondern vielmehr an der Bereinigung unseres Datenmaterials im Zuge der Vorbereitungen zur IHK-Vollversammlungswahl und auch bei den Gewerbeämtern. Bei den im Handelsregister eingetragenen Unternehmen haben wir sogar einen Zuwachs um 243 Unternehmen auf insgesamt 10.966 verzeichnet“, verdeutlicht Schoder-Steinmüller.
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news-737 Mon, 10 Dec 2018 13:46:12 +0100 Bewerbung frei für den Hessischen Exportpreis 2019 /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/bewerbung-frei-fuer-den-hessischen-exportpreis-2019/ Exportschlager aus Hessen gesucht Sie sind ein mittelständisches hessisches Unternehmen und Ihre Produkte oder Dienstleistungen sind weltweit erfolgreich? Erzählen Sie uns Ihre Erfolgsgeschichte und bewerben Sie sich für den Hessischen Exportpreis 2019. Mitmachen können alle Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern in Deutschland und einem Umsatz von weniger als 50 Mio. Euro.

Der Preis wird in drei Kategorien verliehen: "Dienstleistung & Beratung", "Industrie und Großhandel" und "Handwerk". Bewerbungen sind bis zum 28. Februar 2019 möglich.

Sie möchten mehr wissen oder sich direkt bewerben?

 

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news-736 Fri, 07 Dec 2018 09:33:37 +0100 IHK brachte drei Mitgliedsunternehmen nach Helsinki /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/ihk-brachte-drei-mitgliedsunternehmen-nach-helsinki/ [Offenbach am Main, 7. Dezember 2018] Drei Unternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main haben am 4. und 5. Dezember 2018 am größten Start-up-Festival Europas „SLUSH“ in Finnlands Hauptstadt Helsinki teilgenommen. Mirjam Schwan, IHK-Geschäftsführerin International, Innovation und Umwelt gehörte ebenfalls zur insgesamt neunköpfigen Delegation, deren Reise von der IHK Offenbach am Main initiiert und vom hessischen Wirtschaftsministerium unterstützt wurde: „Bei zwei Grad Celsius Außentemperatur und wenig Tageslicht tauchten die 20.000 Teilnehmer aus insgesamt 130 Ländern, davon 3.100 Start-ups, 1.800 Investoren und 450 Vertreter internationaler, börsennotierter Unternehmen in die locker-professionelle Feldlager-Atmosphäre des ,SLUSH-Festivals‘ ein. Sie nutzten die vielfältigen Chancen, sich zu aktuellen Tech- und Innovationstrends zu informieren und mit erfolgreichen Gründern, Corporates und Investoren aus der ganzen Welt in Kontakt zu treten.“

Die teilnehmenden hessischen Start-up-Unternehmen hatten die Möglichkeit, sich neben rund 40 weiteren deutschen Start-ups auf der von der Deutsch-Finnischen Handelskammer organisierten Vorstellungsbühne potenziellen Investoren und Kooperationspartnern zu präsentieren.

Michael Kornhuber, Gründer und Geschäftsführer der Syncd GmbH, einer Agentur für digitales Design aus Neu-Isenburg, äußerte sich begeistert: „Eine Teilnahme lohnt sich nicht nur für Start-ups sondern für Unternehmen im allgemeinen. Die Energie, Aufbruchsstimmung und der Wille, positive Veränderungen zu schaffen, sind überall auf der ,SLUSH‘ zu spüren. Innerhalb von zwei Tagen kann man hier so viele Kunden und Investoren wie sonst in mehreren Wochen treffen. Zudem gibt es noch eine Vielzahl von Side Events in der ganzen Stadt, die den besonderen Reiz der ,SLUSH‘ ausmachen.“

Jürgen Lotz, Mitgründer der Mutuum Airlock aus Langen, war sofort dabei, als die IHK ihm die Möglichkeit einer Teilnahme an „SLUSH“ anbot. Über die Geschäftspartnervermittlung der ,SLUSH‘ wurde er vor Ort von Siemens eingeladen, bei deren „Innovation Challenge Digital Buildings“ sich mit Ideen vorzustellen. Für sein Unternehmen und dessen Weiterentwicklung nimmt er neue Ideen und Inspirationen mit: „Ich bin total begeistert, Teil der kleinen hessischen Delegation sein zu dürfen. Auch innerhalb der Gruppe haben sich auf der Reise für mich interessante Anknüpfungspunkte ergeben, ganz zu schweigen von den vielen innovativen Impulsen, die das Festival selbst bietet.“

Auch die Lufthansa Airplus Servicekarten GmbH aus Neu-Isenburg war vertreten.

Schwan ergänzte: „Es war höchste Zeit, dass auch das Land Hessen sich zu einer Teilnahme an der ,SLUSH‘ entschlossen hat. Vom Geist der Finnen, einfach anzufangen und Ideen umzusetzen und nicht zuerst die Gegenargumente zu sammeln, sollten auch wir uns dringend etwas abschauen. Das Festival entstand aus einer studentischen Idee, an die von Anfang auch wichtige Unternehmer geglaubt und sie gefördert haben. Im nächsten Jahr setze ich auf eine große hessische unternehmerische Beteiligung in Helsinki.“
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news-735 Thu, 06 Dec 2018 09:59:22 +0100 Zwei Super-Azubis aus der Region Offenbach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/zwei-super-azubis-aus-der-region-offenbach/ [Offenbach am Main, 6. Dezember 2018] Zum dreizehnten Mal fand am Abend des 3. Dezember 2018 in Berlin die jährliche Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Darunter auch zwei Prüflinge der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierten. Alicia Eitel, die bei Das Studio Thorsten Hegner GmbH in Neu-Isenburg zur Mediengestalterin Digital und Print ausgebildet wurde, sowie Kristin Heinze, die im Kempinski Hotel in Gravenbruch den Beruf der Hotelfachfrau erlernt hat, waren in Berlin dabei. Eitel bestand die Prüfung vergangenen Sommer mit 93 von 100 Punkten und Heinze sogar mit 97.

Insgesamt gibt es in diesem Jahr 213 Bundesbeste in 205 Ausbildungsberufen. Denn sechsmal erreichten zwei Beste im gleichen Ausbildungsberuf die exakt gleiche Punktzahl in ihren Prüfungsergebnissen. In einem Beruf gab es sogar drei Beste. Und dreimal wurde die höchstmögliche Punktzahl 100,00 erreicht. Das Bundesland mit den meisten Besten (60) ist Nordrhein-Westfalen. Es folgen Bayern mit 43 und Baden-Württemberg mit 24 Besten.

Schweitzer würdigte die Super-Azubis in seiner Eröffnungsrede: „Sie sind die bundesweit besten Azubis Deutschlands in Ihrem Ausbildungsberuf – und das bei 300.000 Prüfungsteilnehmern. Auf diese herausragende Leistung dürfen Sie stolz sein. Nutzen Sie den Rückenwind dieser Ehrung für Ihren weiteren Lebensweg.“

Wie in den vergangenen Jahren nahmen rund 1.000 Gäste an der Preisverleihung teil - neben den Eltern der Besten außerdem Vertreter der Ausbildungsbetriebe, Berufsschullehrer, Bundestagsabgeordnete sowie Präsidenten und Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern. Entertainerin Barbara Schöneberger führte durch die Veranstaltung,
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news-734 Wed, 05 Dec 2018 15:38:50 +0100 Das Fest in der Firma /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/das-fest-in-der-firma/ Weihnachtsfeiern haben in vielen Unternehmen Tradition. Damit nach der fröhlichen Festlichkeit keine Katerstimmung aufkommt, sollten die Organisatoren einige Grundregeln beachten. Ein solches Betriebsfest tut der Atmosphäre im Unternehmen und dem Gemeinschaftsgefühl gut. Es gibt aber keine Pflicht, es zu veranstalten, selbst wenn die Weihnachtsfeier in den Vorjahren regelmäßig Usus war.

Obwohl kein Rechtsanspruch auf eine Einladung besteht, sollte kein Mitarbeiter von Feiern im Unternehmen ausgeschlossen werden. Ein Ausnahmefall: Der Betrieb muss aufrechterhalten werden, weil Maschinen weiterlaufen oder eine Notfallversorgung gewährleistet sein muss.

Feiern ist freiwillig

Zur Teilnahme der Mitarbeiter gibt es keine gesetzliche Regelung. Sie feiern freiwillig, denn sie müssen nur die in ihrem Arbeitsvertrag vereinbarte Leistung erbringen. Aber wie sieht es aus, wenn das Fest in der Arbeitszeit stattfindet? Die Antwort lautet: Arbeitnehmer, die der Einladung nicht folgen, müssen arbeiten. Ist das nicht möglich, zum Beispiel weil der Betrieb zu dieser Zeit eingestellt oder geschlossen ist, haben sie nur dann frei, wenn der Arbeitgeber es erlaubt hat. Sonst verstoßen sie gegen ihre arbeitsvertraglichen Pflichten.

Kosten und Steuern

Arbeitgeber können die Kosten einer Betriebsfeier bis zu einer gewissen Grenze steuerlich geltend machen. Dies gilt nach dem Einkommensteuergesetz allerdings nur, wenn die Veranstaltung nicht außerhalb der Arbeitszeit stattfindet und sie allen Mitarbeitern offensteht.

Die Gesamtausgaben für Essen, Getränke, Bewirtung, musikalische Darbietung und Geschenke geteilt durch die Anzahl der anwesenden Teilnehmer sollten nicht mehr als 110 Euro brutto beziehungsweise 92,44 Euro netto betragen. Liegen die Ausgaben über diesem Freibetrag, kann der Arbeitgeber die Differenz pauschal mit 25 Prozent versteuern. Diese Regeln gelten jedoch nur für zwei Betriebsfeiern im Jahr.

Da eine Weihnachtsfeier normalerweise keine öffentliche Veranstaltung ist, ist dafür keine behördliche Genehmigung erforderlich. GEMA-Gebühren fallen nicht an.

Die gesetzliche Unfallversicherung deckt Unfälle auf Firmenfeiern nur bedingt ab. Voraussetzungen dafür sind: Es muss eine echte Betriebsfeier sein, zu der alle Mitarbeiter eingeladen sind und an der der Arbeitgeber oder ein leitender Angestellter teilnehmen. Ist dies erfüllt, sind Unfälle bei den Vorbereitungen, während des Fests und auf dem Hin- und Rückweg versichert.

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news-732 Fri, 30 Nov 2018 12:37:53 +0100 „Die Region ist reich an starken Traditionsunternehmen“ /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/die-region-ist-reich-an-starken-traditionsunternehmen/ [Offenbach am Main, 30. November 2018] IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller erklärte in ihrer Begrüßung: „Wir möchten andere Unternehmer mit Hilfe der ,IHK Unikate‘ als Botschafter neugierig auf unseren Standort machen. Gemeinsam wollen wir für unsere Region werben und das Image der Region Offenbach in einem helleren Licht strahlen lassen. Denn verstecken braucht sich der ,Starke Standort Region Offenbach‘ keineswegs. Viele junge, kreative, innovative Unternehmen sind hier zuhause. Die Region ist reich an starken Traditionsunternehmen. National und international bekannte Marken erobern von hier aus die Weltmärkte. Unzählige erfolgreiche Mittelständler sind in ihrer jeweiligen Branche oft führend.“

Zum dritten Mal werden Unternehmen mit dem Titel „IHK Unikat“ ausgezeichnet. Die Menschen und Macher hinter den Erfolgsgeschichten wurden auch diesmal von der Fotokünstlerin Felicitas von Lutzau, unterstützt von einem kreativen Team und Professor Klaus Hesse von der Hochschule für Gestaltung Offenbach (HfG), in einer ganz besonderen Fotoporträt-Serie festgehalten.

Die „IHK Unikate“ 2018 sind:
Beheim International Brands GmbH & Co.KG, Obertshausen, Chip One Exchange GmbH & Co. KG, Neu-Isenburg, Polygon - Produktdesign, Konstruktion, Herstellung GmbH, Heusenstamm, Rodgauer Baustoffwerke GmbH & Co KG, Rodgau, VIDEOR E. Hartig GmbH , Rödermark, WEFRA Werbeagentur GWA Frankfurt am Main R. Haack & Co. GmbH, Neu-Isenburg, Werkstätten Hainbachtal gGmbH, Offenbach.

IHK-Geschäftsführer für den Bereich Standortpolitik, Existenzgründung und Unternehmensförderung Frank Achenbach erklärte in seinem Impulsvortrag zum Thema „Ein Unikat für sich – Starker Standort Region Offenbach“: „Es gibt viele Aspekte die eine Region zu einem Unikat machen. Eine gute Verkehrsanbindung, ein hohes Fachkräftepotenzial und eine hohe Lebensqualität haben einige Regionen. Ich bin mir aber sicher, dass die Region Offenbach in diesen Bereichen besonders gut aufgestellt ist. Gleichzeitig gibt es aber auch in der Region eine große Bereitschaft, gemeinsam mit den Unternehmen, die guten Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln. Beides zusammen macht die Region Offenbach zu einem starken Standort und einem echten Unikat.“

Die Dauerausstellung kann montags bis donnerstags von 8:00 bis 17:00 und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr in der IHK Offenbach am Main besichtigt werden.
Die Exponate sind auch im Internet unter der Adresse www.ihk-unikate.de zu sehen.
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news-731 Thu, 29 Nov 2018 14:41:41 +0100 Breitband Sonderförderprogramm für Gewerbegebiete gestartet /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/breitband-sonderfoerderprogramm-fuer-gewerbegebiete-gestartet/ Kommunen können nun unter vereinfachten Voraussetzungen ihre Gewerbe- und Industriegebiete mit finanziellen Mitteln des Bundes mit Glasfaserleitungen (1 GB/s) versorgen, soweit kein marktgetriebener Ausbau möglich ist. Der „Sonderaufruf“ des Bundesverkehrsministeriums vom 15.11.2018 ermöglicht die Bezuschussung bis zu einer Million Euro pro Gebiet, womit mindestens 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben erstattet werden.

Das Land Hessen kann die Vorhaben aus seinem Breitbandförderprogramm ergänzen. Unternehmer in Gewebegebieten, die entsprechenden Bedarf haben, weisen direkt ihre Kommune hierauf hin.

Die Details zum Förderaufruf können Sie hier einsehen.

 

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news-730 Thu, 29 Nov 2018 09:35:21 +0100 Verpackungsgesetz: Irreführendes Schreiben von Amazon /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/verpackungsgesetz-irrefuehrendes-schreiben-von-amazon/ Schreiben von Amazon zum Verpackungsgesetz kann zu Fehlinterpretationen führen. Online-Händler, deren Waren direkt von Amazon in Amazon-Kartons versandt werden, wurden nach Informationen der IHK kürzlich von Amazon angeschrieben. Mit dem Schreiben bestätigt Amazon diesen Händlern, dass die Transportverpackungen von Amazon ordnungsgemäß registriert und lizensiert wurden. Das ist juristisch absolut in Ordnung, verleitet jedoch offensichtlich viele Online-Händler zu der irrigen Annahme, dass dies die komplette Verpackung, also auch die Verkaufsverpackung, umfasst.
Richtig ist: Amazon lizensiert nur den eigenen Karton. Für die Verkaufsverpackung ist weiterhin der Erstinverkehrbringer registrierungs- und systembeteiligungspflichtig.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der IHK.

Gerne beraten wir Sie auch persönlich.

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news-729 Wed, 28 Nov 2018 16:58:22 +0100 EU und UK einigen sich auf Brexit /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/eu-und-uk-einigen-sich-auf-brexit/ Am 25. November 2018 stimmten die Regierungschefs der EU 27 dem Entwurf eines Brexit-Austrittsabkommens samt Übergangsphase und politischer Erklärung zu den zukünftigen Beziehungen zu. Da die Abstimmung im britischen Parlament noch bevorsteht, ist ein ungeregelter Brexit noch nicht vom Tisch. Klar ist: Am 30.03.2019 tritt das UK aus der EU aus. Ersteinschätzung Brexit-Austrittsabkommen

 

Am 25. November 2018 stimmten die Regierungschefs der EU 27 dem Entwurf eines Brexit-Austrittsabkommens samt Übergangsphase und politischer Erklärung zu den zukünftigen Beziehungen zu. Da die Abstimmung im britischen Parlament noch bevorsteht, ist ein ungeregelter Brexit noch nicht vom Tisch. Klar ist: Am 30.03.2019 tritt das UK aus der EU aus. Die Abstimmungsregeln erfordern eine qualifizierte Mehrheit der EU-Staaten ohne das Vereinigte Königreich, d. h. 72 Prozent der EU-Staaten, die 65 Prozent der Bevölkerung der 27 Mitgliedstaaten repräsentieren. Zuvor muss das Europäische Parlament mit einfacher Mehrheit zustimmen. Auch die britischen Abgeordneten stimmen dabei mit ab. Das Vereinigte Königreich wird dann die Vereinbarung entsprechend seiner Verfassungsvorgaben ratifizieren.

1. Wesentliche Punkte des Austrittsabkommens:

Übergangsphase
• In einer Übergangsphase bis Ende 2020 bleibt der Status quo der wirtschaftlichen Beziehungen vorerst erhalten. Eine einmalige Verlängerungsmöglichkeit bis Ende 2022 ist vorgesehen.
• In dieser Phase gilt das gesamte EU-Recht auch in UK weiter. UK ist damit weiter Bestandteil der Zollunion und des Binnenmarktes (mit allen 4 Freiheiten). Alle Änderungen des EU-Rechts müssen von UK übernommen werden.
• Der Europäische Gerichtshof ist weiter zuständig.
• UK ist weiter an die Freihandelsabkommen der EU gebunden.
 

Zollunion
• Im Anschluss an die Übergangsphase folgt die Mitgliedschaft des UK in der Zollunion, vergleichbar mit der Konstellation EU und Türkei.
• Nordirland soll zudem einen Sonderstatus im EU-Binnenmarkt erhalten, den sogenannten Backstop.
• Dies gilt so lange, bis dauerhafte künftige Beziehungen zwischen der EU und dem UK ausgehandelt wurden. Hier scheint ein umfassendes Freihandelsabkommen als die wahrscheinlichste Variante.
Rechte der EU-Bürger in UK
• Alle Bürger der EU, die im Vereinigten Königreich leben sowie ihre Familienangehörigen, können unter den gleichen Bedingungen dort weiterleben, arbeiten oder studieren wie bisher. Gleiches gilt für UK-Bürger in der EU.
• Das Austrittabkommen garantiert, dass EU-Bürger, die vor Ablauf der Übergangsfrist in UK leben (und umgekehrt), diese Rechte weiter behalten werden.

Auf dem Markt befindliche Güter
• Güter, die in der EU oder in UK vor dem Ende der Übergansphase in Umlauf gebracht wurden, können weiter frei auf und zwischen diesen beiden Märkten zirkulieren, bis sie den Endverbraucher erreichen, ohne zusätzliche Anforderungen erfüllen zu müssen.
• Ausnahme: lebende Tiere und Tierprodukte

Im Transport befindliche Güter aus Zollperspektive
• Zoll und Mehrwertsteuer: Alle Güter, deren Transport vor dem Austritt von UK aus der Zollunion begannen, können auch unter den gleichen EU-Rechten fortgesetzt werden.
• Nach Ablauf der Übergansfrist gilt EU-Mehrwertsteuerrecht für grenzüberschreitende Transaktionen weiter, wenn die Transaktion nach Mehrwertsteuerrecht vorher begann.

Schutz von Rechten des geistigen Eigentums
• Alle EU-Schutzrechte des geistigen Eigentums werden in UK weiter Gültigkeit behalten. Sie werden automatisch und kostenlos in nationale UK-Schutzrechte umgewandelt.
• Geografische Schutzrechte (Parmaschinken, Champagner) aus der EU gelten weiter auch in UK, bis im Rahmen der Verhandlungen über die zukünftigen Beziehungen etwas anderes vereinbart wird.

Fortsetzung der Kooperation im Zivil- und Handelsrecht
• EU-Recht zu grenzüberschreitenden zivilrechtlichen Streitigkeiten gilt weiter für juristische Verfahren, die bereits vor Ende der Übergangsphase anhängig sind.
• Gleiches gilt für die Anerkennung und Durchsetzung von Gerichtsurteilen.

Datenschutz
• Vor Ende der Übergansphase transferierte Daten müssen von UK weiter nach den Regelungen des EU-Datenschutzes behandelt werden, bis die EU anerkennt, dass UK ein Regime mit gleichwertigen Schutzstandards geschaffen hat.

2. Politische Erklärung zu den zukünftigen EU-UK Beziehungen

Die politische Erklärung beinhaltet auf 26 Seiten Absichtserklärungen beider Seiten für eine langfristige Beziehung zwischen der EU und UK
Ziele
• Schaffung einer Freihandelszone (womöglich ein umfassendes Freihandelsabkommen)
• Güter: Keine Zölle, Gebühren oder Mengenbeschränkungen
• Dienstleistungen: Liberalisierung deutlich über WTO Level hinaus
• Ankerkennung von beruflichen Qualifikationen
• Freier Zahlungsverkehr
• Schutz des geistigen Eigentums über intern. Vereinbarungen hinaus
• Sowie eine langfristige Sicherheitspartnerschaft

3. DIHK-Kurzbewertung Austrittsabkommen

• Der Vertrag regelt zunächst einmal, dass wirtschaftlich fast alles so bleibt, wie es ist. Das heißt, da ist zunächst einmal eine gute Brücke geschlagen.
• Mit der Zustimmung des Kabinetts zum Ausstiegsabkommen hat die britische Regierung zumindest den ersten Schritt in Richtung eines geregelten Brexit gemacht. Dafür war es auch allerhöchste Eisenbahn.
• Für ein Aufatmen ist es leider noch zu früh. Im nächsten Schritt muss die britische Regierung eine Mehrheit im eigenen Parlament finden. Nur dann kann die für die Wirtschaft so wichtige Übergangsphase tatsächlich in Kraft treten.
• Für die Unternehmen ist es allerhöchste Zeit zu wissen, worauf sie sich vorbereiten müssen. Der Brexit wird zwar so oder so zu hohen Kosten für die Unternehmen führen, sei es wegen drohender Zölle oder zusätzlicher Brexit-Bürokratie. Ein ungeregelter Brexit wäre allerdings ein Desaster.
• Der DIHK rät dringend, sich etwa mit Hilfe unserer Online-Brexit-Checkliste (bisher über 16.000 Klicks) auf die möglichen Folgen des Brexit vorzubereiten.

4. Wirtschaftsbeziehungen zwischen UK und Deutschland

• Das Vereinigte Königreich ist Deutschlands fünftwichtigster Handelspartner (2017: Export und Import: 122 Mrd. Euro). UK ist der fünftwichtigste Exportmarkt Deutschlands (2016 war es noch der drittwichtigste), etwa 750.000 Arbeitsplätze in Deutschland hängen vom Export nach Großbritannien ab.
• In Großbritannien wurden bis heute Produktion und Betriebe von deutscher Seite im Wert von 140 Milliarden Euro aufgebaut.
• Britische Unternehmen haben in Deutschland 1.400 Niederlassungen und beschäftigen ca. 240.000 Mitarbeiter. Deutsche Unternehmen haben in Großbritannien 2.500 Niederlassungen und beschäftigen ca. 400.000 Mitarbeiter.
• Seit Januar 2018 sind die Ausfuhren nach UK um fast 4% zurückgegangen (vgl. zum Vorjahreszeitraum). Zum Vergleich: Die deutschen Exporte in die EU sind im selben Zeitraum deutlich gestiegen.
• DIHK erwartet Wirtschaftswachstum im Vereinigten Königreich von nur noch 1,5 % in 2018 (2017: 1,7 %).
• DIHK rechnet für Unternehmen mit bis zu 10 Millionen zusätzlichen Zollanmeldungen und über 200 Mio. Euro zusätzlichen Kosten für die Zollbürokratie.
• Allein der deutschen Automobilindustrie drohen 2 Mrd. Euro Zölle jährlich bei einem No-Deal.


5. Aktivitäten

Auf unserer Brexit-Homepage finden Sie

• den Link zum Online-Tool der Brexit-Checkliste (bisher über 16.000 Mal aufgerufen!) der Brexit-Checkliste, welches anhand von 18 Punkten wesentliche Themen auflistet, die Unternehmen zur Vorbereitung auf den Brexit beachten sollten
• ein Brexit-Glossar des DIHK: Der Brexit von A-Z erklärt
• aktuelle Ausgaben des monatlichen Brexit-Newsletters
• die Ergebnisse des Brexit-Surveys 2018 „Auswirkungen des Brexit“ (Befragung von 1.000 Unternehmen mit Geschäftsbeziehungen zu UK).

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news-728 Wed, 21 Nov 2018 10:49:15 +0100 Verpackungsgesetz: Keine Unterscheidung mehr nach B2B und B2C /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/verpackungsgesetz-keine-unterscheidung-mehr-nach-b2b-und-b2c/ Die derzeit noch geübte Praxis, in jedem einzelnen Fall zu entscheiden, ob Verpackungen im B2B- oder B2C-Bereich anfallen, wird mit dem neuen Verpackungsgesetz ersetzt werden durch eine generellere Sichtweise. Mit dem neuen Gesetz ändert sich künftig auch die Auslegung des Gesetzestextes - was für das eine oder andere Unternehmen gravierende Folgen haben könnte. Derzeit ist es noch geübte Praxis, in jedem einzelnen Fall zu entscheiden, ob Verpackungen im gewerblichen Bereich (B2B) oder bei privaten Endverbrauchern und diesem gleichgestellten Anfallstellen (B2C) anfallen. Nach der alten Verpackungsverordnung sind nur die B2C-Verpackungen systembeteiligungspflichtig. Das führt mitunter in der Praxis beispielsweise dazu, dass Unternehmen, deren Verpackungen zu 70 Prozent im gewerblichen Bereich und nur zu 30 Prozent beim privaten Endverbraucher anfallen (und die dieses auch dokumentarisch belegen können!), bisher eben nur die 30 Prozent ihrem Dualen System melden. 

Dies wird künftig nicht mehr akzeptiert werden, da die zuständige Zentrale Stelle Verpackungsregister in ihrer Auslegung des Gesetzestextes sehr stark auf den im Gesetzestext mehrfach verwendeten Begriff "typischerweise" abhebt. Was das bedeutet, erläutern wir auf unserer aktualisierten Internetseite zum Verpackungsgesetz.

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news-727 Tue, 20 Nov 2018 15:02:59 +0100 Cross Innovation Netzwerk tauscht sich zu neuen Geschäftsmodellen aus /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/cross-innovation-netzwerk-tauscht-sich-zu-neuen-geschaeftsmodellen-aus/ Am 8. November trafen sich die Unternehmer des Cross Innovation Netzwerk bei der S&P Schäffer & Peters GmbH in Mühlheim am Main, um sich über neue Geschäftsmodelle auszutauschen. Geschäftsführer Kai Peters stellte in seinen Räumen den Teilnehmern des Cross Innovation Netzwerks vor, wie er den digitalen Wandel in den letzten Jahren aktiv vorangetrieben hat. 

Das Familienunternehmen, das seit vielen Jahren Drucke für renommierte Kunden bundesweit fertigt, hat mit dem Farbenökosystem colourcourage ein zweites Standbein aufgebaut. Den Teilnehmern wurde eindrucksvoll gezeigt, wie durch die vorhandenen Kompetenzen und die aktive Zusammenarbeit mit Partnern neue Geschäftsmodelle gefunden werden können. Im Anschluss brachten die Teilnehmer in gemeinsamen Diskussionen Erfahrungen aus ihren Branchen ein.

Das Cross Innovation Netzwerk bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine Plattform, um sich branchenübergreifend auszutauschen und voneinander zu lernen. 

 

 

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news-710 Thu, 15 Nov 2018 15:04:00 +0100 Update: Warnung vor der DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/update-warnung-vor-der-daz-datenschutzauskunft-zentrale/ Aktuell sind betrügerische Fax-Mitteilungen der „DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale” im Umlauf. Die sogenannte DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale, Lehnitzstrasse 11, 16515 Oranienburg, verschickt "eilige Fax-Mitteilungen". Es wird suggeriert, dass zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen aus der EU-DSGVO Angaben zu Unternehmensdaten dringend über eine EU-weit zentrale Fax-Stelle erfasst werden müssten. Mit Bestätigung der aktuellen Unternehmensdaten und Unterschrift wird ein "Leistungspaket Basisdatenschutz" für 149 Euro erworben sowie ein jährlicher Beitrag  von 498 Euro für eine dreijährige Mindestlaufzeit vereinbart.

Die Masche ist bekannt. Unseriöse Anbieter erwecken den Eindruck, dass  eine öffentliche Stelle der Absender ist. Tatsächlich wird aber erst mit der Rücksendung solcher Schreiben ein überteuerter Vertrag über unnütze Leistungen privater Anbieter geschlossen. Die IHK Offenbach am Main warnt davor, auf derartige Angebote einzugehen.

Mittlerweile werden diejenigen, die das Formular unterzeichnet haben, von der DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale mit einer Rechnung aus Malta zur Kasse gebeten. Betroffene sollten nicht zahlen, sondern ein Anfechtungsschreiben (siehe Mustererklärung) verfassen.

Informationen zum Datenschutz erhalten Mitgliedsunternehmen kostenlos bei der IHK Offenbach am Main.

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news-725 Wed, 14 Nov 2018 10:35:03 +0100 110 Fachleute halfen 500 Schülern bei der Berufsorientierung /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/110-fachleute-halfen-500-schuelern-bei-der-berufsorientierung/ [Offenbach am Main, 14. November 2018] Rund 500 Schüler kamen am 13. November 2018 zur Berufsinformation der Rotary Clubs Dreieich-Neu-Isenburg, Offenbach-Stadt, Offenbach-Dreieich, Offenbach-Einhard, Rodgau und Rotaract Offenbach in die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main. 110 Profis aus unterschiedlichsten Branchen standen bereit, um ihnen Auskunft über ihre Berufe und Ausbildungswege zu geben. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner wies in seiner Begrüßung darauf hin, „dass das Thema Fachkräftesicherung eines der drängendsten Themen der Wirtschaft ist. Dies belegt die aktuelle IHK-Konjunkturumfrage, in der die Unternehmen aus der Region Offenbach die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften als größtes Risiko für sich sehen. Der Engpass spitzt sich immer weiter zu. 44 Prozent der Unternehmen können offene Stellen längerfristig nicht besetzen. 22 Prozent suchen erfolglos nach Arbeitskräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Jeweils 43 Prozent suchen vergeblich nach Personen mit dualer Berufsausbildung oder einem Fachwirt/Meister. Gleichzeitig werden 2025 laut IHK-Fachkräftemonitor in der Region Offenbach 8.600 Fachkräfte fehlen, allein 7.000 mit einer beruflichen Ausbildung.“

Abiturienten sollten eine betriebliche Ausbildung bei der Berufswahl in Erwägung ziehen, denn die Karriere- und Verdienstmöglichkeiten seien oft gleich, teilweise sogar besser als mit einem Studium. Es gebe spannende KombiModelle, die berufliche Aus- und Weiterbildung verbänden, wie zum Beispiel die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und die Weiterbildung zum Fachwirt. Gleichzeitig sei es wichtig, dass diejenigen, die sich für ein Studium entscheiden, sich richtig informieren, damit der passende Studiengang gefunden wird und Studienabbrüche vermieden werden.
„Die berufliche Orientierung in den Gymnasien muss ausgebaut und vor allem das Thema Berufsausbildung in den Blick genommen werden“, forderte daher Weinbrenner.
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news-724 Mon, 12 Nov 2018 09:21:15 +0100 Interesse am Masterplan weiter groß /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/interesse-am-masterplan-weiter-gross/ Zum dritten Mal fand am 7.11.2018 die Veranstaltung „Masterplan Offenbach: Dialog“ statt. Über 160 Interessierte informierten sich über den Stand der Umsetzung der Schlüsselprojekte. Der Offenbacher Masterplan wurde im Jahr 2016 von den Stadtverordneten und den Mitgliedern des Vereins Offenbach offensiv beschlossen. Zehn Schlüsselprojekte hat der Masterplan als Prioritäten festgelegt, darunter auch die Aufwertung der Innenstadt. Aktuell in den Startlöchern steht die Erarbeitung eines Zukunftskonzepts für das Offenbacher Zentrum. Das Hamburger Büro urbanista wird Stadt und Verein im Prozess beraten und hat am Veranstaltungsabend mit ersten Thesen getestet, wie die Offenbacherinnen und Offenbacher sich die Innenstadt in 25 Jahren vorstellen können.

Weitere Themen des Abends waren die Entwicklungen im Hafen Offenbach, die Erarbeitung eines Stadtteilentwicklungskonzepts für das Nordend, die Möglichkeit der Schaffung eines nachhaltigen Wohngebiets in Waldhof-West und die aktuellen Projekte im Bereich Stadtgrün. Nach kurzen Infovorträgen wurde diskutiert. Die Veranstaltung möchte den Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Verein, Offenbacher Unternehmen und Bürgern stärken und über aktuelle Entwicklungen informieren. Auch für 2019 ist wieder ein Dialog in Planung.

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news-723 Wed, 07 Nov 2018 09:36:04 +0100 Kandidaten für Vollversammlungswahl stehen fest /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/kandidaten-fuer-vollversammlungswahl-stehen-fest/ [Offenbach am Main, 7. November 2018] 90 Vertreter von Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main kandidieren für die Wahl zur IHK-Vollversammlung im Januar 2019. „36 davon kandidieren zum ersten Mal“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner bei Bekanntmachung der Kandidatenliste. Von den 90 Kandidaten sind 15 Frauen. Bei der letzten Wahl 2014 waren von insgesamt 98 Kandidaten 18 Frauen. „27 Kandidaten stammen aus der Stadt Offenbach. Die 13 Kommunen im Kreis Offenbach sind mit mindestens je einem Kandidaten vertreten. Der Altersdurchschnitt liegt bei 52 Jahren“, so Weinbrenner weiter.

Jedes der 40.000 IHK-Mitglieder hat, unabhängig von Firmengröße und Rechtsform, eine Stimme. Erstmals ist neben der Briefwahl auch eine Online-Wahl möglich. Die Kandidaten treten je nach Branchenzugehörigkeit in 13 unterschiedlich großen Wahlgruppen an. „Damit stellen wir sicher, dass die Wirtschaftsstruktur unseres IHK-Bezirk angemessen in der Sitzverteilung der IHK-Vollversammlung abgebildet wird und möglichst alle Wirtschaftszweige in den Entscheidungen berücksichtigt werden“, sagte Weinbrenner.

Die Wahlunterlagen werden ab 17. Januar 2019 versendet, die Wahl endet am 19. Februar um 12:00 Uhr. Die neue IHK-Vollversammlung tritt erstmals im 9. April 2019 zusammen. Die Liste der Kandidaten und alle weiteren Informationen zur IHK-Wahl sind zu finden auf der IHK-Webseite unter www.ihk-wahlen.de.
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news-656 Tue, 06 Nov 2018 10:44:00 +0100 IHK-Wahl 2019 - Gemeinsam für den Starken Standort Region Offenbach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/ihk-wahl-2019-gemeinsam-fuer-den-starken-standort-region-offenbach/ Die IHK-Vollversammlung als das regionale „Parlament der Wirtschaft“ ist das oberste Gremium der IHK Offenbach am Main. Sie bestimmt die Richtlinien der IHK-Arbeit und beschließt über alle Fragen, die für die Mitgliedsunternehmen aus Stadt und Kreis Offenbach oder die Arbeit der IHK von grundsätzlicher Bedeutung sind. Die aktuelle fünfjährige Wahlperiode der Vollversammlung der IHK Offenbach am Main endet im März 2019. Die 57 Mitglieder der IHK-Vollversammlung werden im Januar und Februar 2019 neu gewählt. Die Vorbereitungen für diese IHK-Wahl 2019 sind bereits angelaufen. Die Wahlordnung sieht nun erstmalig vor, dass eine Stimmabgabe nicht nur per Brief, sondern auch online möglich ist. Die IHK Offenbach am Main erwartet, dass viele Wahlberechtigte davon Gebrauch machen werden.

Die Wahlunterlagen werden ab 17. Januar 2019 versendet, die Wahl endet am 19. Februar um 12:00 Uhr. Die neue IHK-Vollversammlung tritt erstmals im 9. April 2019 zusammen. Die Liste der Kandidaten und alle weiteren Informationen zur IHK-Wahl sind zu finden auf der IHK-Webseite unter » www.ihk-wahlen.de.

» Wahlordnung (PDF)

» Erste öffentliche Wahlbekanntmachung (PDF)

» Zweite öffentliche Wahlbekanntmachung (PDF)

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news-722 Tue, 06 Nov 2018 09:31:07 +0100 Duale Berufsausbildung Exportschlager in den USA /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/duale-berufsausbildung-exportschlager-in-den-usa/ [Offenbach am Main, 6. November 2018] Kurz vor den US-Kongresswahlen hat Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, mit einer Delegation von Vertretern aus Unternehmen, weiteren IHKs und des Bundeswirtschaftsministeriums, unter Leitung von Dr. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Städte Washington und Atlanta besucht. „Ziel war es, mit Vertretern des US-Handelsministeriums und amerikanischen sowie deutschen Unternehmen vor Ort die Auswirkungen der aktuellen US-Handelspolitik zu erörtern“, so Weinbrenner.

In Washington traf die Wirtschaftsdelegation im Handelsministerium Under Secretary for International Trade (Staatssekretär für Außenhandel) Gilbert B. Kaplan, der erst im März 2018 von Präsident Donald Trump berufen wurde. Die Erwartung an deutsche Unternehmen sei, dass sie noch mehr in den USA in Produktion und Produktionstiefe investieren. Man erkenne die bisherigen Investitionen insbesondere der Autohersteller und Zulieferer an, erhoffe sich aber weitere Anstrengungen.

„Anerkannt wird die Ausbildungsleistung deutscher Unternehmen in den USA. Nach deutschem Vorbild wird nicht nur bei VW oder BMW dual ausgebildet, sondern vermehrt auch in kleineren Niederlassungen deutscher sowie in amerikanischen Unternehmen“, so Weinbrenner. Seit drei Jahren organisiere die Auslandshandelskammer (AHK) USA Süd in Atlanta gemeinsam mit einer „High School“ sowie „Technical Colleges“ und Unternehmen eine duale Ausbildung zum Industriemechaniker nach deutschem Vorbild und Lehrplan. Weinbrenner: „16- bis 18-jährige Schüler gehen je zur Hälfte in den Betrieb und in eine technische High School. Sie erwerben am Ende ihr „High School“-Diplom und zugleich ein klassisches Ausbildungszeugnis. Um diese Art der dualen Berufsausbildung überhaupt zu ermöglichen, musste der Bundesstaat Georgia für die Beschäftigung Minderjähriger in Unternehmen das Gesetz ändern und eine Ausnahmemöglichkeit zulassen. Die Nachfrage seitens der Unternehmen und der jungen Menschen steigt stetig. Derzeit gibt es mehr Bewerbungen als freie Plätze. Ein gutes Zeichen, dass die AHK in Atlanta hier eine Marktlücke entdeckt hat.“

Auch die Regierung erkenne, wie wichtig es sei, Arbeitskräfte qualitativ gut und für die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes auszubilden. „Staatssekretär Kaplan ließ sich im Gespräch mit den Delegationsteilnehmern die duale Berufsausbildung genau erklären. Die Kombination zweier Lernorte sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ausbildung, ermöglichen erst eine breite, praxisrelevante Ausbildung. Klar ist, der Aufbau einer industriellen Fertigung gelingt nur mit Fachkräften. Und deutsche Unternehmen können hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Daher macht es keinen Sinn, deutsche Unternehmen in den USA mit Strafzöllen auf Einfuhren von Teilen aus Europa zu belasten oder anderweitig das Leben durch Handelskonflikte zu erschweren. Diese Botschaft kam an“, ist sich Weinbrenner sicher.
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news-721 Wed, 31 Oct 2018 12:50:00 +0100 Neue japanische Generalkonsulin besuchte IHK /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/neue-japanische-generalkonsulin-besuchte-ihk/ [Offenbach am Main, 10. Oktober 2018] Die neue japanische Generalkonsulin in Frankfurt Setsuko Kawahara besuchte am 9. Oktober 2018 die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main zu einem Gedankenaustausch. IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller erklärte: „Die Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands mit Japan sind traditionell sehr eng und gerade im Rhein-Main-Gebiet haben zahlreiche japanische Unternehmen ihren Sitz, so auch in der Region Offenbach, wo unter anderem das europäische Hauptquartier von Fuji Electric sowie die Unternehmen SMC Pneumatik, Honda Research und Kubota ihren Sitz haben.“

Kawahara hob die gemeinsamen Herausforderungen Deutschlands und Japans hervor: „Gerade vor dem Hintergrund des Handelsstreits zwischen China und den USA ist es wichtig, sich gemeinsam stark für Freihandel und Demokratie zu positionieren.“
 
„Im Zuge des jüngst abgeschlossenen Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan dürften die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan sich in der Zukunft weiter positiv entwickeln. Zu den genauen Inhalten und Vorteilen des neuen Freihandelsabkommens mit Japan einigten wir uns darauf, 2019 gemeinsam eine Informationsveranstaltung für Unternehmen anzubieten“, so Schoder-Steinmüller.
Zoll- und Handelsfragen seien das eine, die interkulturellen Besonderheiten Japans sollten jedoch ebenfalls nicht aus dem Blickfeld geraten. Ein gegenseitiges Verständnis könne die wirtschaftlichen Beziehungen nur fördern.  

In diesem Zusammenhang stellte Schoder-Steinmüller die IHK-Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft Offenbach-Kawagoe vor, „zu denen auch eine seit über 15 Jahren bestehende Partnerschaft der Handelskammern mit einem lebendigen Austauschprogramm für junge Erwachsene beider Städte gehört.“

Seit über 25 Jahren profitiere jedes Jahr je ein Studierender aus Kawagoe und  Offenbach von einem dreimonatigen Stipendium für ein Unternehmenspraktikum und einem Aufenthalt in einer Gastfamilie im jeweils anderen Land. Gefördert werde der Austausch über die Offenbacher Stiftung für Berufsbildung. „Das Programm leistet einen aktiven Beitrag zur Förderung der sprachlichen und interkulturellen Verständigung und bietet den beteiligten Unternehmen die Chance, potenzielle künftige Fachkräfte im Rahmen eines Praktikums kennenzulernen sowie ihre Kontakte zu Japan weiter auszubauen“, verdeutlichte die IHK-Präsidentin.
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news-720 Tue, 30 Oct 2018 15:09:55 +0100 Frankreich: Unternehmen im Fokus /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/frankreich-unternehmen-im-fokus/ Der französische Markt hat unter Macron mit einer unternehmensfreundlichen Ausrichtung einen Kulturwandel vollzogen. Neue Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Firmen genauer zu beleuchten war Thema des Roundtables Frankreich ‚Business à la carte‘ am 22. Oktober 2018 in der IHK Offenbach am Main. Heute sind 78% der deutschen Unternehmen mit den Ergebnissen ihrer Geschäftsaktivitäten in Frankreich zufrieden, gegen 55% in 2016, präsentierte Jörn Bousselmi, Hauptgeschäftsführer AHK Frankreich, die Ergebnisse einer Studie der AHK Frankreich zu Geschäftslage und Erwartungen deutscher Unternehmen in Frankreich 2018-2022. 63% würden wieder in Frankreich investieren. Jürgen Hagenlocher, Vorsitzender des IHK-Expertenrats Internationale Märkte und Geschäftsführer der Videor E. Hartig GmbH gab Einblicke in das Frankreich-Geschäft. Für hessische Unternehmen ist Frankreich mit einem Export von 4,82 Milliarden nach Warenwert in 2017 der wichtigste europäische Absatzmarkt.

Der Standort Frankreich wird mit Macrons Reformprogramm attraktiver und bietet mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt hinsichtlich Tarifabkommen, dem Personalvertretungsrecht sowie der Sicherung des Arbeitsverhältnisses. Unternehmen werden steuerlich entlastet mit dem Ziel, die Steuerlast auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau abzusenken. Neue Marktchancen bestehen auch beim Ausbau der Metrolinien im Großraum Paris mit 200 Streckenkilometern und 68 neuen Stationen, sowie als sichtbarstes Projekt die Olympischen Spiele 2024.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Anknüpfungspunkte und strategische Fragen zur Deutsch-Französischen Zusammenarbeit. Auch konkrete Anliegen der Unternehmen kamen zur Sprache z.B. zur Mitarbeiterentsendung, die eine stärkere Einbindung der Wirtschaft bedarf.

Den Wirtschaftstag Frankreich organisierte die IHK Offenbach am Main in Kooperation mit der AHK Frankreich, dem Club des Affaires de la Hesse und dem Enterprise Europe Network.

 

Mehr zum Thema

Sie haben Interesse am französischen Markt? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir unterstützen Sie bei der internationalen Markterschließung.

Gerne halten wir Sie auch in unserem monatlichen Newsletter International auf dem Laufenden zu spannenden Veranstaltungen & News zum Thema International.

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news-719 Mon, 29 Oct 2018 13:22:47 +0100 Neue Geschäftsmodelle - einfach mal gemacht - in der IHK Offenbach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/neue-geschaeftsmodelle-einfach-mal-gemacht-in-der-ihk-offenbach/ Neue Geschäftsmodelle systematisch zu entdecken und auszuarbeiten, dies stand im Fokus der Veranstaltung am 25. Oktober 2018 "Neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter" in der IHK Offenbach. Am Ende präsentierten die Teilnehmer ihre gemeinsam produzierten Ideen. Zunächst wurden den Teilnehmern aktuelle Entwicklungen im Kontext von Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen aufgezeigt. Mit zahlreichen Beispielen für funktionierende Geschäftsmodelle inspirierten die Experten Claus Hilger, Prof. Thomas Clauß von der Philips-Universität Marburg und Nils Arnold, CEO der Adtance GmbH & Co. KG die Teilnehmer dazu, selbst einmal kreativ zu werden.

Mit Unterstützung von Michael Geiss, CEO der Iconstorm GmbH und Prof. Clauß arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen konkret an neuen innovativen Geschäftsmodellen. Anhand von Busines Model Canvases wurden schon in kurzer Zeit kreative Vorschläge erarbeitet und den anderen Teilnehmern in einem Pitch vorgestellt. Die Teilnehmer waren selbst überrascht davon, wie einfach und schnell sie neue Ideen ausarbeiten konnten.

Das Feedback der Teilnehmer hat uns darin bestätigt, zukünftig weitere Veranstaltungen zu diesem Thema anzubieten.

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news-718 Mon, 29 Oct 2018 09:09:50 +0100 „Schnelle Koalitionsverhandlungen wichtig“ /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/schnelle-koalitionsverhandlungen-wichtig/ [Offenbach am Main, 29. Oktober 2018] Die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main Kirsten Schoder-Steinmüller zum Wahlausgang in Hessen: „Nun sind schnelle Koalitionsverhandlungen wichtig, um rasch eine stabile Regierung zu bekommen. Der Wirtschaft geht es zwar gut, aber die Risiken nehmen zu. Daher brauchen die Unternehmen gute Rahmenbedingungen. Hierzu gehört vor allem Mobilität. Gerade in der Region Offenbach, die von ihrer Lage in Deutschland und der guten Verkehrsinfrastruktur profitiert, ist es wichtig, dass der Verkehr rollt. Das gilt sowohl in Bezug auf Logistik und Wirtschaftsverkehr, als auch auf die Pendlerströme. Die Region Offenbach ist ein starker Logistikstandort. Eine leistungsfähige Logistik ist Voraussetzung für das Wirtschaftswachstum anderer Branchen. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Die Planungskapazitäten müssen beim Land deutlich aufgestockt werden, um mit dem Ausbau des Offenbacher Kreuzes und der Autobahn A3 zwischen Offenbach und Hanau endlich beginnen zu können. Um die Mobilität in der Region sicherzustellen, müssen auch Schienenprojekte, wie die Regionaltangente West und die Südtangente realisiert werden. Gleichzeitig muss das bestehende ÖPNV-System optimiert werden, wie zum Beispiel die Dreieichbahn. Vor dem Hintergrund drohender Fahrverbote brauchen Unternehmen und Pendler außerdem schnell Sicherheit und eine klare Perspektive, wie sie zukünftig in der Region unterwegs sein können.“
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