IHK Offenbach News www.offenbach.ihk.de/ de-de IHK OffenbachNews Tue, 21 May 2019 08:32:51 +0200 Tue, 21 May 2019 08:32:51 +0200 IHK Offenbach News news-801 Mon, 20 May 2019 15:41:30 +0200 gamesmatch@gamescom - Internationale B2B-Meetings /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/gamesmatchgamescom-internationale-b2b-meetings/ Das Enterprise Europe Network organisiert internationale B2B-Meetings auf der gamescom vom 20.-22. August 2019. Die kostenfreie Kooperationsbörse gamesmatch@gamescom für Aussteller und Besucher auf der weltweit größten Fachmesse für Video- und Computerspiele bietet eine gute Gelegenheit, um internationale Kontakte aufzubauen. gamescom2019 - the world’s largest trade fair for video and computer games!
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Milena Keuerleber, IHK Offenbach am Main, International, +49 69 8207-254, keuerleber(at)offenbach.ihk.de

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news-800 Tue, 14 May 2019 12:23:13 +0200 Die Dynamik lässt nach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/die-dynamik-laesst-nach/ [Offenbach am Main, 14. Mai 2019] Zum Frühsommer 2019 kühlt sich die konjunkturelle Stimmung laut aktueller Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main in der Region Offenbach ab. Nicht nur die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage, sondern auch die schwächere Einschätzung von Export, Beschäftigung und Investitionen lassen Rückschlüsse auf eine verhaltene wirtschaftliche Entwicklung im Verlaufe des Jahres zu. „Positiv hervorzuheben ist, dass der hohe Beschäftigungsstand und steigende Löhne das Konsumklima begünstigen und somit der strukturell schwächelnde Einzelhandel zur Mitte des Jahres wieder etwas an Boden gewinnen kann“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner.

Insbesondere aber die „weiter schwelenden Handelskonflikte und der in der Ausgestaltung immer noch unklare Brexit“, stellten große Herausforderungen für international tätige Unternehmen dar. „Weder zwischen China und den USA, noch zwischen der EU und den USA sind weitere Eskalationen im Handelsstreit ausgeschlossen. Insgesamt wird das außenwirtschaftliche Umfeld zunehmend unkalkulierbar“, verdeutlicht Weinbrenner.

Ob dies bereits die Vorzeichen einer anstehenden Rezession seien oder es sich nur eine kleine konjunkturelle Atempause vom Aufwärtstrend handele, lasse sich nicht abschließend beurteilen. „Zwei grundsätzliche Aspekte zur Stärkung der wirtschaftlichen Entwicklung lassen sich jedoch herausstellen. Erstens, die Wirtschaft braucht ein starkes Europa, geprägt durch freie Märkte, Wettbewerb und politische Stabilität. Auf globale Herausforderungen braucht es gemeinsame europäische Antworten, um die verbindenden Werte und wirtschaftlichen Interessen zu verteidigen. Zweitens, eine Erhöhung der Qualität als Wirtschaftsstandort mit attraktiven Rahmenbedingungen für Unternehmen“, so Weinbrenner.
Dazu gehöre, neben einer leistungsfähigen Infrastruktur und der Reduktion von Bürokratie, auch ein geeignetes Umfeld für mehr private Investitionen. „Zum Beispiel durch eine Reduktion der Steuerbelastung oder Möglichkeiten zur technologieoffenen steuerlichen Forschungsförderung, um Impulse für Innovationen zu setzen“, erläutert Weinbrenner.

Die kompletten IHK-Konjunkturumfrageergebnisse sind unter www.ihkof.de/konjunktur abrufbar.
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news-799 Fri, 10 May 2019 14:05:01 +0200 „Offenbacher Bürger und Unternehmen zahlen dafür doppelt“ /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/offenbacher-buerger-und-unternehmen-zahlen-dafuer-doppelt/ Offenbach am Main, 10. Mai 2019. Mit Skepsis reagiert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main auf die von der Stadt Offenbach präsentierten Aktivitäten zur Luftreinhaltung. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner betont: „Luftreinhaltung ist wichtig. Sie muss aber in einem vernünftigen Verhältnis stehen. Das sehen wir angesichts von geplanten 15 Millionen Euro Investitionskosten in die Umsetzung des ,Masterplans NOx‘ nicht mehr gegeben. Trotz Fördermitteln wird dies die Stadt 7,6 Millionen Euro kosten. Angesichts der aktuellen Grundsteuererhöhung ist dies für uns nicht akzeptabel.“

Vieles sei aus Sicht der IHK noch unklar. Mit einer Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes versuche der Bund Kommunen mit geringen Grenzwertüberschreitungen von der Verpflichtung zur Einführung von Fahrverboten für Dieselfahrzeuge zu befreien. Dies alleine würde bereits ein Diesel-Fahrverbot in Offenbach verhindern. Ein Gericht in Baden-Württemberg habe dies allerdings kürzlich in Frage gestellt. Zudem sei für die Klage der Deutschen Umwelthilfe zu Offenbach noch kein Termin angesetzt.

Weinbrenner: „Die Stadt Offenbach versucht nun Fakten zu schaffen, bevor klar ist, ob das Schreckgespenst des Diesel-Fahrverbots überhaupt noch realistisch ist. Aus Mobilitätsgesichtspunkten sprechen wir uns deutlich für eine Verkehrsverflüssigung aus. Die Chance sollte Offenbach nutzen. Die Pförtnerampeln lehnen wir aber weiterhin ab. Hier sollen künstlich Staus erzeugt werden, in denen alle stehen – Dieselfahrzeuge genauso wie Benziner und Elektroautos.“

Über drei Millionen Euro werde diese Maßnahme allein kosten, zusammen mit dauerhaftem, zusätzlichen Personalbedarf. „Offenbacher Bürger und Unternehmen zahlen für solche Maßnahmen doppelt. Zum einen über die Grundsteuer und zum anderen über den Zeitverlust in künstlich produzierten Staus am Stadtrand. Deshalb sollte sich die Stadt auf die Maßnahmen konzentrieren, die die Mobilität der Bürger und Beschäftigten verbessern und die Entwicklungen auf Bundes- und Landesebene im Blick behalten“, unterstreicht Weinbrenner abschließend.
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news-798 Tue, 07 May 2019 16:07:00 +0200 Europaministerin Puttrich trifft Offenbacher Unternehmer /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/europaministerin-puttrich-trifft-offenbacher-unternehmer/ Im Vorfeld der Europa-Wahl trafen sich Unternehmensvertreter aus Stadt und Kreis Offenbach mit Staatsministerin Lucia Puttrich bei der Schoder GmbH in Langen. Nach einer Führung durch das Werk diskutierten die Teilnehmer mit der Ministerin angeregt über die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Europa im internationalen Umfeld, über bürokratische Hürden im innereuropäischen Handel und die Zukunft von Europa.

Einig waren sich die Teilnehmer über die Wichtigkeit der kommenden Wahl. Auch der Hessische Industrie- und Handelskammertag unterstützt unter dem Motto "Europa lebt von unserer Stimme - und Hessens Wirtschaft lebt von Europa!" hessische Unternehmen mit Materialien zum Wahlaufruf der Belegschaft.

 

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news-797 Tue, 07 May 2019 11:24:14 +0200 Drei innovative Projekte für IHK-Designpreis nominiert /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/drei-innovative-projekte-fuer-ihk-designpreis-nominiert-1/ Offenbach am Main, 7. Mai 2019. Die IHK Offenbach am Main lobt 2019 zum fünften Mal den Design to Business Förderpreis für Studierende im Fachbereich Design der HfG Offenbach aus. Den Gewinner wählt das Publikum während einer Live-Abstimmung im Rahmen der Design to Business Konferenz am 23. Mai 2019 im Capitol in Offenbach. Die IHK Offenbach am Main lobt 2019 zum fünften Mal den Design to Business Förderpreis für Studierende im Fachbereich Design der HfG Offenbach aus. Den Gewinner wählt das Publikum während einer Live-Abstimmung im Rahmen der Design to Business Konferenz am 23. Mai 2019 im Capitol in Offenbach.
Die Jury, bestehend aus Ulrike Wernig-Pohlenz, HDW Partner GmbH aus Offenbach, Thomas Köhl vom Sitzmöbelhersteller Köhl GmbH aus Rödermark sowie dem Gewinner des vergangenen Preises Diplomdesigner Nils Mayer, hat aus einer Rekordzahl von 17 eingereichten Produkten eine Vorauswahl getroffen:
•    Flex-POC – ein In-Vitro-Diagnosegerät von Christian Bax.
•    Luftfracht Transportsystem – ein variables System für Frachtcontainer von Shana Puid.
•    Holomesh – ein modulares Boden-, Decken- und Wandsystem für Daten, Energie, Klima und Wasser von Hui Wang.
„Die nominierten Projekte zeichnen sich in diesem Jahr durch eine besonders große Innovationshöhe aus. Sie verbinden auf faszinierende Weise Designmethoden und aktuelle Technologien zu völlig neuen Lösungen. Viele der eingereichten Ideen greifen relevante Zukunftsthemen wie E-Health oder Mobilität auf“, fasst Ulrike Wernig-Pohlenz die Eindrücke der Jury zusammen. Wirtschaftlichkeit und Industrialität sind die Auswahlkriterien des Preises, der mit 2.500 Euro dotiert ist.
Weitere Information zu den nominierten Projekten und zum Programm der Jahreskonferenz unter: www.design-to-business.de/designpreis
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news-796 Thu, 02 May 2019 16:51:06 +0200 Digital-Zuschuss Hessen startet in neue Förderphase - jetzt bewerben /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/digital-zuschuss-hessen-startet-in-neue-foerderphase-jetzt-bewerben/ Insgesamt 5 Millionen Euro wird das Land Unternehmen für die Förderung von Maßnahmen zur Digitalisierung zur Verfügung stellen. Interessierte Unternehmen sollten sich schleunigst bewerben! Nachdem die Fördergelder im letzten Jahr schnell aufgebraucht waren, wurden neue Gelder bereitgestellt, um insbesondere kleinere Unternehmen ´finanziell zu unterstützen.

Der erste Förderaufruf startet am 13.05.2019. Ein zweiter Förderaufruf ist für Ende Juni geplant. Ein dritter für Ende August.  Die genauen Termine werden frühzeitig veröffentlicht. Bei dem ersten Förderaufruf sollen zunächst Mittel in Höhe von 2 Millionen Euro eingesetzt werden.

Der Zuschuss beträgt weiterhin bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben und ist auf eine maximale Förderhöhe von 10.000 Euro begrenzt. Eine Förderung kann ab zuwendungsfähigen Sachausgaben in Höhe von 4.000 Euro erfolgen. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie freie Berufe mit einer Betriebsstätte in Hessen.

Unternehmen, deren Anträge fristgerecht und vollständig eingegangen sind, sollen möglichst innerhalb von 4 Wochen Rückmeldung zur Förderung Ihres Vorhabens erhalten. Die Projekte müssen dann innerhalb einer vorgegebenen Frist umgesetzt und die Verwendungsnachweise bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) eingereicht werden.

Das Merkblatt mit den Förderbedingungen und einer Übersicht über die förderfähigen Maßnahmen wurde überarbeitet und muss vor Antragstellung zur Kenntnis genommen werden.

Die Anmeldung ist ab dem 13.05.2019 10:00 Uhr auf folgender Webseite möglich:

https://www.wibank.de/wibank/digital-zuschuss/digital-zuschuss/460940

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news-795 Thu, 02 May 2019 14:58:53 +0200 Hessischer Tourismuspreis 2019 /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/hessischer-tourismuspreis-2019/ Bewerben Sie sich bis zum 30. Juni für die Auszeichnung Tourismusorganisationen, Tourismusorte, Hotels, Gastronomie und alle anderen touristischen Einrichtungen können sich ab sofort um den Hessischen Tourismuspreis 2019 bewerben. Ausgezeichnet werden Projekte aus den drei Kategorien Touristische Innovationen, Digitale Produkte und Marketing oder Nachhaltigkeit. Der Hessische Industrie- und Handelskammertag e.V. (HIHK) unterstützt den Wettbewerb, der dieses Jahr zum 7. Mal stattfindet. 

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert,  innovative Projekte aus den letzten zwei Jahren können eingereicht werden. Die Preisverleihung erfolgt am 16. Oktober 2019 in Bad Soden-Salmünster. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2019. Weitere Informationen zur Bewerbung finden Sie unter folgendem Link: https://www.hessen.tourismusnetzwerk.info/inhalte/der-hessische-tourismuspreis/.

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news-794 Thu, 02 May 2019 12:34:20 +0200 EU-Vietnam-Abkommen /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/eu-vietnam-abkommen/ Mit 33% der EU-Ausfuhren profitieren vor allem deutsche Unternehmen vom Abkommen. Im Sommer 2015 endeten die Verhandlungen zum EU-Vietnam Freihandelsabkommen. Derzeit liegt das Abkommen dem Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament zur Ratifizierung vor. Das EU-Vietnam-Freihandelsabkommen soll voraussichtlich Ende 2019/Anfang 2020 in Kraft treten.

99% der Zölle werden durch das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam abgebaut. Direkt mit Inkrafttreten verpflichtet sich Vietnam 65% der Zölle abzuschaffen. Für alle weiteren Erzeugnisse werden die Zölle über einen Zeitraum von 10 Jahren schrittweise abgebaut.

Mit Inkrafttreten können fast alle Maschinenerzeugnisse zollfrei in Vietnam eingeführt werden. Nach fünf Jahren folgen die weiteren Maschinenerzeugnisse. Fast 70% der Chemieerzeugnisse sind sofort zollfrei, der Rest folgt nach 3,5 bzw. 7 Jahren. Bei etwa der Hälfte der EU-Ausfuhren von Arzneimitteln werden die Zölle sofort abgeschafft. Die Zölle auf Krafträder mit Motoren mit einem Hubraum von mehr als 150 ccm sowie auch Autoteile werden nach sieben Jahren und auf PKW nach 10 Jahren vollständig abgabaut. 84% der Zölle schafft die EU mit Inkrafttreten des Abkommens für vietnamesische Ursprungswaren ab. Die restlichen Zölle werden innerhalb von sieben Jahren abgebaut. Sowohl für die EU als auch für Vietnam bestehen für sensible Agrarerzeugnisse Zollkontingente.

Voraussetzung für eine zollfreie Einfuhr ist, dass es sich um Ursprungserzeugnisse des Vertragspartnerstaates handelt. Die Ursprungsregeln können dem Ursprungsprotokoll ab Seite 63 entnommen werden.

Als Ursprungsnachweis kann die Ursprungserklärung bis zu einem Warenwert von 6.000 € auf einem Handelspapier abgegeben werden. Ab 6.000 € ist wieder die bekannte Warenverkehrsbescheinigung EUR.1 zu verwenden. Als Verfahrenserleichterung kann der "Ermächtigter Ausführer" verwendet bzw. beim Hauptzollamt beantragt werden. Der Ermächtigte Ausführer darf die Ursprungserklärung auch über einem Wert von 6.000 € abgeben.

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news-793 Thu, 02 May 2019 09:54:50 +0200 Offenbacher IHK-Delegation zu Gast bei de EZB /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/offenbacher-ihk-delegation-zu-gast-bei-de-ezb/ [Offenbach am Main, 2. Mai 2019] Eine 35-köpfige Unternehmerdelegation aus der Region Offenbach, unter Leitung von Kirsten Schoder-Steinmüller, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, war am 30. April 2019 abends zu Gast in der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt. Im Fokus stand das Thema „Europa vor der Wahl“. Die Gruppe folgte der Einladung von Dr. Roland Straub, Berater des Präsidenten Mario Draghi und des Direktoriums der EZB und Dr. Johannes Lindner, Leiter der EZB-Abteilung „EU Institutions & Fora“ .

Die IHK-Präsidentin erklärte: „Das Ergebnis des IHK-Unternehmensbarometers ,Europa gestalten – unsere Zukunft‘ von diesem März belegt, dass deutsche Unternehmen einen klaren Mehrwert in der EU sehen.“

Binnenmarkt, gemeinsame Währung und die EU-Handelspolitik lieferten einen konkreten Nutzen für die große Mehrheit der Betriebe. „Hiervon profitieren gerade hessische Unternehmen besonders. Denn zwei Drittel ihrer Exporte gehen in europäische Länder“, verdeutlichte Schoder-Steinmüller.

Von der EU nach der Wahl am 26. Mai 2019 wünschten sich die Unternehmen laut IHK-Unternehmensbarometer die Erhöhung der Krisenfestigkeit der Währungsunion, Aktivitäten zur Fachkräftesicherung durch praxisnahe Berufsbildung sowie multilaterale Handelsregelungen im Welthandel und, dass bei neuen Regelungen die Auswirkungen auf kleine und mittelständische Unternehmen berücksichtigt und unnötige Bürokratie vermieden werden.
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news-792 Thu, 25 Apr 2019 12:08:29 +0200 Ein Viertel der Unternehmen braucht künftig mehr Fläche /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/ein-viertel-der-unternehmen-braucht-kuenftig-mehr-flaeche/ [Offenbach am Main, 25. April 2019] 82 Prozent der Unternehmen vor Ort bewerten die Region Offenbach als Wirtschaftsstandort positiv. Dies ergab die aktuelle Standortbefragung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main bei ihren Mitgliedsunternehmen. „In Noten ausgedrückt, würde der Region eine 2,6 vergeben werden, was der gleichen Note von 2016 entspricht. Auch die Bandbreite der Zufriedenheitswerte für die 14 einzelnen Kommunen bewegt sich wieder zwischen 2,1 bis 3,1“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. Zwei Drittel der Unternehmen gaben an, dass sie sich heute wieder für ihren Standort entscheiden würden.

Die größte Dynamik sei in der Stadt Offenbach auszumachen. „82 Prozent sind der Meinung, die Standortbedingungen haben sich hier verbessert, 18 Prozent sehen Verschlechterungen. 2016 gaben nur 68 Prozent an, Verbesserungen zu sehen, 32 Prozent verschlechterte Standortbedingungen. Bei der Breitbandanbindung erreicht Offenbach im regionalen Vergleich den besten Wert. Das Image der Stadt hat sich von der Note 4,1 auf  3,4 deutlich gesteigert“, so Weinbrenner.

Weniger Grund zur Freude gibt es in Stadt und Kreis bei dem Thema Fläche. Die Zufriedenheit mit der Verfügbarkeit von Wohn- und Gewerbeflächenangeboten sowie mit den Miet-/Kaufpreisen von Gewerbeimmobilien/-flächen ist laut Umfrage seit 2014 leicht zurückgegangen.
„Rund ein Viertel aller Unternehmen plant in den nächsten drei Jahren Erweiterungen oder Veränderungen, für die zusätzliche Flächen notwendig sind. Die Hälfte der Unternehmen würde den eigenen Standort verlagern, wenn diese Flächen nicht vor Ort gefunden werden. Um Unternehmen weiterhin am Standort zu halten, sind adäquate Flächen für deren Wachstum unabdingbar. Flächenentwicklung und
revitalisierung müssen stärker in den Fokus rücken. Flächenpotenziale müssen strategisch genutzt und Räume für die Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen geschaffen werden“, fordert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Auch wenn die Wohnungsmarktsituation angespannt sei, dürfe die Politik ihren Fokus nicht ausschließlich auf die Bereitstellung von Wohnbauflächen legen.

Gleichwohl sei ein attraktives Wohnumfeld für die Anziehungskraft der Region für Fachkräfte von hoher Bedeutung. Dieser Umstand spiegle sich in der Einschätzung über die Wohn- und Umfeld-Qualität wider. Sie werde im Schnitt unter allen Faktoren als drittbedeutendster genannt. 86 Prozent schätzen die Bedeutung als eher hoch bis sehr hoch ein. Weinbrenner: „Vor allem die kleineren Kommunen Mainhausen, Hainburg und Seligenstadt schneiden bei den Zufriedenheitswerten gut ab.“

Dabei sei die Standortattraktivität maßgeblich durch das infrastrukturelle Angebot der Kommune vor Ort geprägt. Etwa durch passende Betreuungs-, Freizeit-, Einkaufsmöglichkeiten und bedarfsgerechte Mobilitätsangebote. „Bei Gastronomie- und Hotelangeboten sowie Tagungsmöglichkeiten brillieren Neu-Isenburg und Offenbach mit den höchsten Zufriedenheitswerten“, hob Weinbrenner hervor.

Die Anbindung an das Fernstraßennetz und an den Flughafen sind die am besten bewerteten Standortfaktoren. Auch die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr erreicht mit 2,7 insgesamt einen eher hohen Zufriedenheitswert. „Die Zufriedenheit zwischen den einzelnen Kommunen variiert aber stark. Die Unternehmen im Osten des Kreises Offenbach wünschen sich eine bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr“, so Weinbrenner.

Die Breitbandanbindung bleibt das bedeutsamste der 30 Standortkriterien. „Zwar haben die Zufriedenheitswerte sich von 3,7 bei der vorherigen Umfrage auf aktuell 3,3 verbessert, dennoch ist die Differenz zwischen der Bedeutung und der Zufriedenheit die größte unter allen Standortfaktoren“, verdeutlicht Weinbrenner.

Das Thema bleibe präsent, da der Bedarf der Unternehmen weiter ansteige. Weinbrenner: „Der Anteil derer, die 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und mehr benötigen, ist seit der letzten Umfrage um rund 20 Prozentpunkte auf zwei Drittel der Befragten gestiegen. Knapp 40 Prozent der Befragten geben an, Bandbreiten von über 200 Mbit/s zu benötigen. Nur ein glasfaserbasierter Ausbau kann den Bedarf künftig decken.“
Von den Telekommunikationsunternehmen erwartet Weinbrenner „marktgerechte Angebote für die Unternehmen und die Region Offenbach bei ihren Ausbauaktivitäten in den Blick zu nehmen.“
Die Kommunen könnten „aktivierend und stimulierend auf den Markt einwirken, um vor Ort mehr Transparenz und Wettbewerb zu erreichen.“
Den Unternehmen empfiehlt Weinbrenner, dass „sie aktiv nach passenden Angeboten suchen und in die eigene Infrastruktur investieren.“

Zum dritten Mal hat die IHK Offenbach am Main rund 13.000 Mitgliedsunternehmen zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Kommunen befragt. 952 Unternehmen haben an der Umfrage teilgenommen. Die Teilnahmequote beträgt 7,4 Prozent. Die komplette Studie steht unter www.ihkof.de/stu bereit.
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news-791 Wed, 17 Apr 2019 12:23:21 +0200 Chancen für einen Straßenbahnring untersuchen /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/chancen-fuer-einen-strassenbahnring-untersuchen/ [Offenbach am Main, 17. April 2019] Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) Offenbach am Main und Frankfurt am Main sehen in der aktuellen politischen Diskussion über die Verlängerung der Straßenbahnlinie 16 von Oberrad über das Offenbacher Stadtgebiet bis nach Fechenheim eine Chance. Frank Achenbach, Geschäftsführer der IHK Offenbach am Main, betont: „Aktuell diskutieren viele Akteure in der Region über einen Schienenring rund um Frankfurt. Eine einzige Tangentialverbindung wird jedoch nicht ausreichen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Perspektivisch wird die Region mehrere Tangentialverbindungen brauchen. Die Straßenbahn zwischen Oberrad, Offenbach und Fechenheim kann dabei der innerste Ring sein, der die S-Bahn und die Straßen in diesem Bereich entlastet.“ Für Offenbach ist die Verbindung aus verschiedenen Gründen interessant: Seine Attraktivität soll mit dem „Zukunftskonzept für die Innenstadt“, das Stadt und Wirtschaft aktuell erarbeiten, erheblich zunehmen. Die Straßenbahn würde das Einzugsgebiet für die City erweitern und auch der neue, boomende Stadtteil im Hafen könnte von der Anbindung profitieren.
Dr. Alexander Theiss, Geschäftsführer der IHK Frankfurt, hebt hervor: „Auch für die Frankfurter Stadtteile Fechenheim und Oberrad wäre eine verbesserte Anbindung aufwertend. Sie erweitert die Optionen für Pendler und entlastet das bestehende Netz. Eine leistungsfähige Straßenbahn zwischen Frankfurt und Offenbach wird die Attraktivität des ÖPNV deutlich erhöhen und kann für viele Verbindungen eine echte Alternative zum Auto sein.“
Aus Sicht der beiden IHKs ist es nun wichtig das Projekt weiter zu konkretisieren. Achenbach unterstreicht: „Aktuell ist die Verlängerung der Linie 16 noch eine Idee. In einer Machbarkeitsstudie muss geprüft werden, ob sie baulich und wirtschaftlich realisierbar ist.“ Sein Appell an die Politik lautet: „Wenn sich die Idee als tragfähig erweist, sollten alle Beteiligten das Projekt engagiert in Angriff nehmen.“
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news-790 Wed, 17 Apr 2019 09:42:00 +0200 Mitwirkungspflicht bei Neubewertung zollrechtlicher Bewilligung /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/mitwirkungspflicht-bei-neubewertung-zollrechtlicher-bewilligung/ [Offenbach am Main, 17. April 2019] Für eine erfolgreiche Neubewertung ist die zeitgerechte Mitwirkung der Bewilligungsinhaber notwendig. Der im Mai 2016 in Kraft getretene Unionszollkodex (UZK) sieht vor, dass Unternehmen, die von zollrechtlichen Vereinfachungen profitieren, von der Zollverwaltung neu geprüft werden. Der Zoll muss prüfen, ob die Unternehmen die im UZK festgeschriebenen Voraussetzungen zur Nutzung zollrechtlicher Bewilligungen erfüllen.

Bis zum Stichtag 1. Mai 2019 soll die Neubewertung zollrechtlicher Bewilligungen gemäß den Kriterien des Unionszollkodex (UZK) abgeschlossen sein. Die Generalzolldirektion (GZD) erinnert noch einmal an die Mitwirkungspflicht der Unternehmen bei der Neubewertung. Die Überprüfung der Bewilligungskriterien erfolgt ungeachtet der Anzahl der betroffenen Bewilligungen in Bezug auf jeden Wirtschaftsbeteiligten nur einmal.

Unternehmen, die über zollrechtliche Bewilligungen verfügen, müssen nicht selbst aktiv werden, sondern werden von ihrem zuständigen Hauptzollamt angeschrieben. Dabei erhält jedes Unternehmen nur ein Anschreiben, unabhängig davon, ob es über eine oder mehrere Bewilligungen verfügt. Mit den Anschreiben, die die Hauptzollämter seit Mitte März 2017 verschickt haben, informieren sie die betroffenen Unternehmen über den Ablauf der Neubewertung, die Mitwirkungspflichten sowie alle Unterlagen, die einzureichen sind. Unternehmen, die noch nicht geantwortet haben, sollten dies jetzt tun.

Die Bewilligungsinhaber werden über den erfolgreichen Abschluss der Neubewertung mittels Schreiben bzw. Übersendung einer Bewilligungsausfertigung informiert. Ergibt die Prüfung, dass die Bewilligungsvoraussetzungen nach Maßgabe des UZK nicht vorliegen, wird im Rahmen des rechtlichen Gehörs der Widerruf der Bewilligung angekündigt.

Verwahrlager und befristete besondere Verfahren: Die GZD informiert ebenfalls, dass im Rahmen der schrittweisen Anpassung an das neue Unionszollrecht für Verwahrungslager die Regelung getroffen worden war, diese als "Bestandsbewilligungen" zu Konditionen des alten Zollrechts zu behandeln. Diese Verwahrungslager unterliegen selbstverständlich auch der Neubewertung und müssen gemäß den Konditionen des neuen Zollrechts neu beantragt werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind eine Vielzahl an Anträgen für bestehende Verwahrungslager sowie Anträge auf befristete besondere Verfahren (z. B. Aktive/Passive Veredelung, Vorübergehende Verwendung) und jeweils entsprechende Gesamtsicherheiten noch nicht eingegangen. Betroffene Unternehmen sollten sich umgehend an das zuständige Hauptzollamt wenden.

Weitere Informationen des Zolls zur Neubewertung zollrechtlicher Bewilligungen

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news-789 Fri, 12 Apr 2019 14:03:54 +0200 Gründungswerkstatt Hessen - Clever Gründen mit Expertenwissen /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/gruendungswerkstatt-hessen-clever-gruenden-mit-expertenwissen/ Die Gründungswerkstatt Hessen unterstützt Sie persönlich bei der Planung und Umsetzung Ihrer Unternehmensgründung – neutral, vertraulich und kostenfrei. news-788 Fri, 12 Apr 2019 10:47:52 +0200 49 Auszubildende und fünf Weiterbildungsabsolventen geehrt /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/49-auszubildende-und-fuenf-weiterbildungsabsolventen-geehrt/ [Offenbach am Main, 12. April 2019) Während der Bestenehrung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main am 11. April 2019 zeichneten IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller und IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner 49 Auszubildende und vier Weiterbildungsabsolventen der IHK-Winterprüfungen aus. Unterstützt wurden sie von Festredner Prof. Dr. Martin-Niels Däfler, Hochschullehrer für Kommunikation an der Hochschule für Ökonomie und Management in Frankfurt.

Schoder-Steinmüller berichtete: „88 Prozent der insgesamt 596 Prüflinge haben bestanden, 17 von ihnen mit einer glatten „1“ als Gesamtergebnis. Weitere 32 haben mit einer „2“ als Beste in ihrem jeweiligen Beruf abgeschlossen. In den Metall- und Elektroberufen haben durchschnittlich 96 Prozent der Prüflinge bestanden und damit auch im landes- und bundesweiten Vergleich hervorragende Ergebnisse erzielt.“

An die ausgezeichneten Absolventen gewandt sagte Schoder-Steinmüller: „Ich gratuliere Ihnen – aber auch Ihren Ausbildungsbetrieben und den Berufsschulen – ganz herzlich zu den hervorragenden Leistungen. Mein Dank gilt auch und besonders den 850 ehrenamtlichen Prüfern, von denen ich weiß, dass sie viel Zeit – auch Freizeit – und Herzblut investieren.“

Um wieder mehr junge Leute für eine duale Berufsausbildung zu begeistern, appellierte die IHK-Präsidentin an die Absolventen: „Erzählen Sie anderen, wie toll es ist, so erfolgreich zu sein, erzählen Sie, warum Sie sich für eine Ausbildung entschieden haben und erzählen Sie, welche beruflichen Möglichkeiten Ihnen offen stehen“.  Schoder-Steinmüller berichtete, dass ein Großteil der Schulabgänger ein Studium anstrebe. Allerdings breche jeder Dritte das begonnene Studium wieder ab.

Prof. Dr. Martin-Niels Däfler macht in seiner Rede „Früher war die Zukunft auch besser“ deutlich, dass die durch die Digitalisierung hervorgerufenen Veränderungen in der Berufswelt nicht negativ gesehen werden sollten. Er rät den Gästen dazu, optimistisch in die Zukunft zu blicken.
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news-787 Thu, 11 Apr 2019 08:33:11 +0200 IHK-Umfrageergebnisse zum EU-Japan Abkommen veröffentlicht /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/ihk-umfrageergebnisse-zum-eu-japan-abkommen-veroeffentlicht/ Erfahrungen und Erwartungen an das EU-Japan-Abkommen Das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (EPA) zwischen der EU und Japan ist ein deutliches Signal für freien Handel und offene Märkte. Das EPA betrifft nahezu ein Drittel des globalen Bruttoinlandsprodukts und ist dadurch das größte Abkommen, das die EU je abgeschlossen hat. Aus diesem Grund wurde in Zusammenarbeit mit den IHK Japan Desks, der Auslandshandelskammer (AHK) Japan, dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Ostasiatischen Verein (OAV) eine Umfrage erstellt, um die Erwartungshaltung der Unternehmen in Deutschland gegenüber dem Abkommen abzubilden. Verbreitet wurde die Umfrage außerdem mit Unterstützung von zahlreichen Industrie- und Handelskammern in Deutschland sowie dem Enterprise Europe Network (EEN). An der Befragung von Januar bis Februar 2019 nahmen bundesweit 539 Unternehmen teil.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Unternehmen sehen das Japan-Geschäft grundsätzlich positiv
  • es bestehen jedoch etliche Hürden
  • Unternehmen fokussieren sich auf Abbau tarifärer Hemnisse
  • der Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse und die Vorteile daraus sind relativ unbekannt
  • Ursprungsregeln sind zu kompliziert und halten Unternehmen von der Nutzung ab
  • Unternehmen wünschen sich verständliche Informationen und vor allem Transparenz

Die gesamte Auswertung können Sie unten der Datei "Das EU-Japan Wirtschaftspartnerschaftsabkommen" entnehmen.

Die Ergebnisse und die daraus gezogenen Rückschlüsse sind für uns sehr hilfreich mit Blick auf die Interessenvertretung im Sinne der Wirtschaft sowie der Anpassung unseres Beratungsangebots.

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news-786 Wed, 10 Apr 2019 11:55:24 +0200 Vollversammlung hat IHK-Präsidium gewählt /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/vollversammlung-hat-ihk-praesidium-gewaehlt/ [Offenbach am Main, 10. April 2019] Bei der ersten und konstituierenden Sitzung der neu gewählten Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, am 9. April 2019, wurde Amtsinhaberin Kirsten Schoder-Steinmüller wieder zur IHK-Präsidentin gewählt. Die Geschäftsführerin der Schoder GmbH in Langen war einzige Kandidatin für das Präsidentenamt. „Ich bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit der neuen Vollversammlung“, so die Wiedergewählte.

Die sechs Vizepräsidenten wurden ebenfalls in geheimer Wahl bestimmt. Neu ins Präsidium wurde Violetta Reimelt, Geschäftsführerin der Viva Familienservice GmbH, Rödermark, gewählt. Die bisherige Vizepräsidentin Helma Fischer, Steinmetz´sche Buchhandlung, Offenbach, hatte nicht mehr für die Vollversammlung kandidiert und ist ausgeschieden. Ansonsten wurde bei den Vizepräsidenten auf Bewährtes gesetzt. Die verbliebenen fünf Amtsinhaber dürfen sich auf weitere fünf Jahre ehrenamtliche IHK-Arbeit freuen: Hans-Joachim Giegerich (Giegerich & Partner GmbH, Dreieich), Robert Glaab (Glaabsbräu GmbH & Co. KG, Seligenstadt), Jürgen Hagenlocher (Videor E. Hartig GmbH, Rödermark), Wolf Matthias Mang (Arno Arnold GmbH, Obertshausen) und Alexander Heberer (Wiener Feinbäckerei Heberer GmbH, Mühlheim). Schoder-Steinmüller ernannte Mang erneut zum ersten Vizepräsidenten und damit zu ihrem direkten Stellvertreter.

Die Wahl hatte Jörg Siebert geleitet (Offenbacher Etikettenfabrik Joachim Siebert, Offenbach).

IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner zu dem Ergebnis: „Die Mitglieder des Präsidiums spiegeln die Vielfalt unseres IHK-Bezirks wider. Sie decken verschiedene Branchen und wirtschaftliche Erfahrungsbereiche ab. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.“
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news-785 Tue, 09 Apr 2019 09:56:54 +0200 Bremsen lösen für Infrastrukturausbau und Gewerbeansiedlung /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/bremsen-loesen-fuer-infrastrukturausbau-und-gewerbeansiedlung/ Ob neue Autobahnbrücke oder zusätzliche Produktionshalle – Planen und Bauen dauert in Deutschland viel zu lange. Ob neue Autobahnbrücke oder zusätzliche Produktionshalle – Planen und Bauen dauert in Deutschland viel zu lange. Manchmal nicht nur Monate, sondern Jahre oder Jahrzehnte. Deshalb hat der DIHK zehn Vorschläge zur Beschleunigung aus Sicht der Wirtschaft formuliert.

Beschleunigung von Plan- und Genehmigungsverfahren

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news-784 Mon, 08 Apr 2019 12:01:16 +0200 Zukunft der Innenstadt im Fokus /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/zukunft-der-innenstadt-im-fokus/ Mitmachwerkstatt lockt rund 100 Besucher an Zur von der Stadt Offenbach am Main und dem an die IHK angegliederten Verein Offenbach offensiv veranstalteten Mitmachwerkstatt zum Zukunftskonzept Innenstadt kamen am Samstag, den 6. April 2019 rund 100 Interessierte in den City Tower.

Bei der insgesamt zweiten Veranstaltung dieser Art wurden die bisher entwickelten Ideen vorgestellt. Den aktuellen Stand konnten die Besucher kommentieren und weitere Vorschläge einbringen. Ziel des Konzepts ist es, eine Perspektive für die Offenbacher Innenstadt vor dem Hintergrund der aktuellen Umwälzungen im Handel aufzuzeigen. Die vorgestellten Projektideen reichen von Konzepten zur temporären Zwischennutzung von Ladenlokalen, über die Ausrichtung eines Festivals für "Stadtmacher" bis hin zum Bau einer urbanen Sonnenterasse. Bis Ende Mai werden die Projekte nun weiter verdichtet, in verschiedenen Gremien der Stadt und des Vereins diskutiert und in einem Konzept zusammengefasst.

Weitere Informationen zum Zukunftskonzept Innenstadt Offenbach finden Sie auf der Website der Stadt Offenbach am Main.

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news-783 Fri, 05 Apr 2019 13:05:32 +0200 Europa ist der Garant für unseren Wohlstand /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/europa-ist-der-garant-fuer-unseren-wohlstand/ [Offenbach am Main, 5. April 2019] Auf dem Weltwirtschaftstag 2019 des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin am 4. April 2019 diskutierte die Offenbacher IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller mit Unternehmerinnen und Unternehmern über die Rolle Europas in der Welt. „Die Europäische Union ist der Garant für den Wohlstand in unserem Land und für den Frieden in Europa. Die politische Stabilität und die Integrität des Binnenmarktes sind Grundlagen für den Erfolg unserer Wirtschaft“, sagte sie vor rund 450 Teilnehmern. In ihrer Funktion als Geschäftsführerin eines mittelständischen Familienunternehmens in Langen hob sie die Bedeutung Europas hervor: „Ich sehe die Schoder GmbH als ein europäisches Unternehmen. Denn wir sind sehr stark auf westeuropäischen Märkten engagiert, aber als Automobilzulieferer auch in Mittel- und Osteuropa aktiv.“

Die IHK-Präsidentin unterstrich, wie wichtig gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen sind, um im „Elefantenrennen“ zwischen den USA und China nicht unter die Räder zu kommen. „Der Ausbau der Breitband-Infrastruktur und der 5G-Netze muss vorankommen. Auch bürokratische Hürden – etwa die Entsenderichtlinie – müssen wieder abgebaut werden. Die in diesem Zusammenhang erforderliche A 1- Bescheinigung bei Geschäftsreisen in andere EU-Staaten gehört ersatzlos gestrichen“, forderte Schoder-Steinmüller. Gleichzeitig mahnte sie, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen: „Wir haben die Kompetenz und das Know-how, neue Technologien, Anwendungen und Services mit künstlicher Intelligenz zu entwickeln. Dann bleiben wir international weiterhin wettbewerbsfähig.“

Die IHK-Präsidentin lobte die Auslandshandelskammern (AHKs) als zentrales Instrument zur Förderung der Außenwirtschaft: „Wir feiern heute 125 Jahre AHK-Netzwerk, ein Jubiläum um das uns die ganze Welt beneidet!“
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news-782 Thu, 04 Apr 2019 09:20:52 +0200 Nur Südtangente hilft beim Nadelöhr S-Bahn-Tunnel Frankfurt /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/nur-suedtangente-hilft-beim-nadeloehr-s-bahn-tunnel-frankfurt/ [Offenbach am Main, 4. April 2019] Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main nimmt die vom Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) angekündigte Taktverdichtung auf allen S-Bahn-Linien wohlwollend zur Kenntnis. „Das wird allein aber nicht reichen, um unsere Verkehrsprobleme zu lösen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner. In den Hauptverkehrszeiten sei auf den S-Bahn-Linien in der Region Offenbach die Taktfrequenz bereits ausgereizt. Hier gebe es aber die Kapazitätsengpässe.

„Das Nadelöhr ist und bleibt der Frankfurter S-Bahn-Tunnel. Hier helfen nur zusätzliche Tangentialverbindungen, wie zum Beispiel die Südtangente. Für diese gibt es noch unterschiedliche Vorstellungen und Ideen, die möglichst bald weiter konkretisiert werden müssen“, erklärt Weinbrenner.

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news-781 Wed, 03 Apr 2019 17:08:15 +0200 Cross Innovation Netzwerk lernt von FlexLink Systems GmbH in Offenbach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/cross-innovation-netzwerk-lernt-von-flexlink-systems-gmbh-in-offenbach/ Am 2. April trafen sich Unternehmer des Cross Innovation Netzwerk bei der FlexLinkSystems GmbH in Offenbach am Main, um sich über Innovationen und agiles Arbeiten auszutauschen. Der Leiter der Geschäftsfeldentwicklung Stefan Deuser erklärte den Teilnehmern eindrucksvoll, wie sie innovative Fördersysteme konzipieren und diese auch umsetzen.

Ebenso Thema war, vor welchen Herausforderungen die Digitalisierung FlexLink stellt und wie sie diesen begegnen.

Das Cross Innovation Netzwerk bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine Plattform, um sich branchenübergreifend auszutauschen und voneinander zu lernen. 

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news-780 Mon, 01 Apr 2019 11:14:19 +0200 Netzwerk Zoll@work - EU-Japan-Abkommen (EPA/JEFTA) /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/netzwerk-zollwork-eu-japan-abkommen-epajefta/ Netzwerk Zoll@work zu Gast bei Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG in Langen Die Schaeffler Gruppe ist ein international tätiger Automobil- und Industriezulieferer. Zu ihren Produkten gehören Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen.

Nach einer kurzen Unternehmenspräsentation führte Alexander Liss die Netzwerkteilnehmer - in grünen und pinken Westen - durch die Lagerhallen. Am Ende der Führung konnte die Gruppe noch einen Blick in die extra eingerichtete Halle werfen, in der die Gabelstaplerfahrer regelmäßig Schulungen und Übungen durchführen.

Im Fokus des Treffens stand das neue EU-Japan-Abkommen (EPA/JEFTA). Mit in Kraft treten des Abkommens zum 1. Februar 2019 entfallen für Ursprungserzeugnisse der EU und Japan rund 90 % der Zölle. Für bestimmte Waren bestehen sogenannte Abbaustufen, die zum vollständigen Zollabbau oder wenigstens zu Zollerleichterungen führen. Nach Ablauf verschiedener Übergangsfristen entfallen bis zu 97 % der Zölle.

Sven-Boris Brunner, Geschäftsführer der Exportwirtschaft ICS GmbH in Frankfurt informierte über die Inhalte des Abkommens und gab einen guten Einblick in die Ursprungsregeln.

Im Anschluss des Vortrags bestand wieder die Gelegenheit für interessante Gespräche mit den anderen Teilnehmern und dem Referenten.

Suchen auch Sie den Austausch mit „Gleichgesinnten“? Dann bietet Ihnen das Netzwerk eine gewinnbringende Plattform.

Weitere Informationen zum Netzwerk Zoll@work unter www.ihkof.de/zollnetzwerk

 

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news-779 Mon, 01 Apr 2019 09:05:58 +0200 Entsendegesetz Italien /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/entsendegesetz-italien/ Verschärfung der Sanktionen zum 01.01.2019 Ab dem 01.01.2019 wurden die vom italienischen Entsendegesetz vorgesehenen Sanktionen für die Verletzung der entsprechenden Verpflichtungen um 20% erhöht.

Das italienische Entsendegesetz (GvD Nr. 136/2016) verpflichtet ausländische Unternehmen, die Arbeitnehmer nach Italien entsenden,

  • zur Registrierung auf dem Internetportal des italienischen Arbeitsministeriums,
  • zur Meldung der einzelnen Entsendungen,
  • zur Aufbewahrung der Unterlagen während der Entsendung und für zwei Jahre nach deren Beendigung (auch in italienischer Sprache),
  • zur Benennung von zwei Ansprechpartner in Italien sowie
  • zur Einhaltung bestimmter Arbeitsbedingungen des italienischen Rechts.

Die Deutsch-Italienische Handelskammer (AHK) stellt eine zunehmende Sensibilität der Behörden fest, die auch durch die Veröffentlichung des italienischen Haushaltsgesetzes bestätigt wurde. Statistiken über die Häufigkeit der Kontrollen im Rahmen des italienischen Entsendegesetzes stehen zur Zeit noch nicht zur Verfügung.

Das Merkblatt Arbeitnehmerentsendung nach Italien gibt Ihnen einen ersten Einblick über die einzuhaltenden Pflichten.

Die AHK Italien unterstützt bei der Registrierung auf dem Internetportal des italienischen Arbeitsministeriums, bei der Meldung der Entsendung sowie bei der vorgeschriebenen Übersetzung der notwendigen Unterlagen und steht für die Ernennung als Ansprechpartner zur Verfügung.

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news-778 Fri, 29 Mar 2019 09:49:27 +0100 Jetzt bewerben – Hessischer Gründerpreis /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/jetzt-bewerben-hessischer-gruenderpreis/ Junge hessische Unternehmen und Existenzgründer, die nicht länger als fünf Jahre auf dem Markt sind können sich jährlich für den Hessischen Gründerpreis bewerben. Am 27. März 2019 erfolgte der Startschuss für die Bewerbungsfrist um den Hessischen Gründerpreis 2019. Der Hessische Gründerpreis wird in vier Kategorien verliehen. 2002 von der KIZ gGmbH in Offenbach gegründet, wird er vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie mit europäischen Mitteln aus dem Fonds für regionale Entwicklung EFRE gefördert. 2019 findet der Hessische Gründerpreis in Wetzlar statt. Schirmherr ist der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

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news-777 Mon, 18 Mar 2019 09:07:40 +0100 DIHK-Umfrage "Going International 2019" veröffentlicht /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/dihk-umfrage-going-international-2019-veroeffentlicht/ Nur noch 15 Prozent der deutschen Unternehmen rechnen mit besseren Auslandsgeschäften Die Ergebnisse der IHK-Unternehmensumfrage „Going International 2019“ liegen vor. Sie beruhen auf den Antworten von 2.100 auslandsaktiven Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Danach erwarten nur noch 15 Prozent der international tätigen Betriebe eine Verbesserung ihrer Auslandsgeschäfte. Genauso viele rechnen mit einer Verschlechterung. Damit erreicht der Erwartungssaldo aus besser- und schlechter-Bewertungen einen Nullpunkt. Das ist der niedrigste Wert seit der Finanzkrise. Vor einem Jahr hatte der Erwartungssaldo noch plus 15 Prozentpunkte betragen.

Fast jedes zweite Unternehmen registriert für seine Geschäfte in den vergangenen zwölf Monaten eine Zunahme von Handelshemmnissen im Ausland. Von den Betrieben, die einen Anstieg an Handelsbarrieren feststellen, beklagen 56 Prozent Auswirkungen von Sanktionen (und Gegensanktionen) sowie Benachteiligungen durch lokale Zertifizierungs- und Sicherheitsanforderungen. Solche handelspolitischen Schranken führen zu höheren Kosten und längeren Lieferzeiten im Auslandsgeschäft. Unter Umständen verhindern sie sogar den Abschluss von Geschäften. Vor allem in Russland, den USA, der MENA-Region und in der Türkei kämpfen die Betriebe mit derartigen Hindernissen. Die erwogene Einführung von amerikanischen Importzöllen auf europäische Autos und die zu erwartenden entsprechenden Gegenmaßnahmen der Europäischen Union (EU) bergen zudem die Gefahr einer Eskalation mit Zöllen und Gegenzöllen.

» Going International 2019

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news-776 Fri, 15 Mar 2019 10:04:50 +0100 Silberne IHK-Verdienstmedaille an Helma Fischer vergeben /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/silberne-ihk-verdienstmedaille-an-helma-fischer-vergeben/ [Offenbach am Main, 15. März 2019] Helma Fischer, Geschäftsführerin der Steinmetz´schen Buchhandlung in Offenbach, wurde von Kirsten Schoder-Steinmüller, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, im Rahmen des IHK-Jahresempfangs am 14. März 2019 in Offenbach vor 550 Gästen für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement und besondere Verdienste um die Wirtschaft in Stadt und Kreis Offenbach mit der IHK-Verdienstmedaille in Silber geehrt. In ihrer Laudatio erklärte  Schoder-Steinmüller: „Helma Fischer und die Steinmetz´sche Buchhandlung sind für viele Besucher der Offenbacher Innenstadt ein wichtiger Anlaufpunkt. Sei es um sich beraten zu lassen, ein bestelltes Buch abzuholen oder einfach nur immer wieder das neu und individuell gestaltete Schaufenster zu bewundern.“

Sie habe die Entwicklung der Offenbacher Innenstadt hautnah mitverfolgt und ihre unternehmerische Expertise in vielfältiger Weise insbesondere über die IHK-Gremien eingebracht. „Davon alleine fast 20 Jahre als Mitglied der IHK-Vollversammlung und Vizepräsidentin der IHK Offenbach am Main. Davor war sie seit 1977 Mitglied bei den Offenbacher Wirtschaftsjunioren sowie 1986 und 1987 deren Präsidentin. Ihr besonderes Engagement galt der Stärkung des Einzelhandels mit Ideen und der Umsetzung von zukunftsorientierten Konzepten. Dazu gehörte auch die Entwicklung der Rahmenbedingungen am Standort bis hin zur Initiative und Mitwirkung an der Innenstadt der Zukunft. Dabei waren ihr die Auseinandersetzung mit allen relevanten Akteuren und die Kooperation zu gemeinsamen Lösungen besonders wichtig“, so Schoder-Steinmüller.  

Seit 1. Mai 2000 ist Helma Fischer durchgängig Vorsitzende des Ausschusses Einzelhandel und Stadtmarketing sowie dessen Nachfolgegremium Expertenrat Einzelhandel. Hierbei sei ihr der Austausch zwischen Einzelhändlern in Stadt und Kreis besonders wichtig gewesen.
„Sie hat aber auch mitgewirkt und gestaltet. Etwa mit ihrem Engagement bei verschiedenen Konzepten für die Innenstadt, wie zum Beispiel 2008. Da galt es ein integriertes Handlungskonzept für die Innenstadt zu erarbeiten. Oder beim Aufbau des Karree Offenbach. Nicht zuletzt auch ganz aktuell bei der Konzeption des Zukunftskonzepts für die Offenbacher Innenstadt“, verdeutlichte die IHK-Präsidentin.

Auf Bundesebene habe sie sich ebenfalls engagiert. „Als langjähriges Mitglied des DIHK-Handelsausschusses hat sie Erkenntnisse aus der Region Offenbach nach Berlin mitgenommen und neue Ideen und Ansätze mitgebracht. Sie war von 1980 bis 2015 als ehrenamtliche Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Buchhändler und von 1992 bis 2018 darüber hinaus ehrenamtlich als Handelsrichterin tätig“, so Schoder-Steinmüller.
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news-775 Fri, 15 Mar 2019 09:59:14 +0100 Wie die junge Generation die Wirtschaft verändert /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/wie-die-junge-generation-die-wirtschaft-veraendert/ [Offenbach am Main, 15. März 2019] Der Jahresempfang 2019 der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, am 14. März 2019 in der Messe Offenbach, stand unter dem Motto „Wirtschaftsfaktor Mensch“. Als Festredner sprach vor 550 Gästen Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, Bildungsexperte und Jugendforscher an der Hertie School of Governance in Berlin, zum Thema „X, Y, Z – Wie die junge Generation die Wirtschaft verändert“. Hurrelmann erklärte: „Jede Generation hat ihre Stärken und Schwächen. So ist es auch bei der heutigen jüngsten Generation, die in einer politisch und ökologisch unsicheren, voll digitalisierten Welt groß geworden ist. Sie ist in der Lage, viele Dinge auf einmal zu tun. Aber es fehlt ihr oft an der nötigen Ausdauer und Konzentration. Die Unternehmen tun gut daran, die jungen Leute ernst zu nehmen und ihnen einen festen Platz zur persönlichen Entfaltung anzubieten. Nur auf dieser Basis ist es möglich, sie für das Unternehmen zu interessieren und zur Mitarbeit zu gewinnen.“

IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller erklärte in ihrer Begrüßung: „Aus- und Weiterbildung werden wichtiger denn je werden.“ Was passiere, wenn dies vernachlässigt werde, zeige ein EU-weites Beispiel. „Trotz hoher Arbeits- und vor allem hoher Jugendarbeitslosigkeit in etlichen EU-Ländern, nehmen Fachkräfteengpässe innerhalb der EU zu. Aus meiner Sicht liegt das ganz stark daran, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung in vielen EU-Ländern entweder keinen großen Stellenwert besitzt oder nicht praxisnah genug ist. Sie müsste reformiert werden. Denn sie orientiert sich nicht genügend an den konkreten Bedarfen der Unternehmen. Mangelnde Durchlässigkeit zur und von der Hochschule macht den beruflichen Bildungsweg auch wenig attraktiv. So gibt es in der EU nur rund 3,2 Millionen Auszubildende. Dem stehen etwa 20 Millionen Hochschulstudierende gegenüber. Hier läuft etwas gewaltig am Bedarf vorbei.“

Ziel müsse sein, die berufliche Bildung auch europaweit für leistungsstarke Schulabgänger zu einem attraktiven Bildungsweg mit guten Karrierechancen auszugestalten. „Die berufliche Bildung muss eine attraktive  Alternative zum Hochschulstudium sein,“ fordert die IHK-Präsidentin und ergänzt: „Berufliche Bildung  ist für uns als IHK natürlich eine Kernkompetenz. Standardisierte Modelle in der beruflichen Bildung werden zukünftig den Bedürfnissen, sowohl der Unternehmen, als auch der potenziellen Fachkräfte nicht mehr gerecht. Die hohen Qualitätskriterien in der Aus- und Weiterbildung gilt es aufrecht zu erhalten. Aber die Wege dahin müssen vielfältiger werden. Aus Perspektive der Wirtschaft muss der Rahmen für individuelle und flexible Lösungen geschaffen werden.“
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news-773 Wed, 13 Mar 2019 08:24:26 +0100 IHK fordert Machbarkeitsstudie /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/ihk-fordert-machbarkeitsstudie/ [Offenbach am Main, 13. März 2019] Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main fordert die Städte Frankfurt und Offenbach auf, die Idee einer Straßenbahnverbindung von Oberrad über die Offenbacher Innenstadt nach Fechenheim zu konkretisieren und die Umsetzbarkeit zu überprüfen.
IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner betont: „Immer wieder taucht diese Idee auf, zuletzt in einem Interview mit dem Frankfurter Verkehrsdezernenten Klaus Oesterling. Nun muss schnell klar werden, ob diese Verbindung genügend Fahrgastpotenzial hätte und ob sie realisierbar ist. Eine fundierte Machbarkeitsstudie sollte erstellt werden.“

Die IHK begrüße es sehr, dass der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in der Metropolregion endlich auf der politischen Agenda stehe. Nun gehe es darum, die vielen Projektideen schnellst möglich zu konkretisieren und den Ideen auch konkrete Maßnahmen folgen zu lassen.

Weinbrenner hebt hervor: „Den Menschen in den südlichen Stadtteilen von Frankfurt die Möglichkeit zu geben mit der Straßenbahn über Offenbach nach Fechenheim zu fahren und somit eine Ringverbindung der Straßenbahnen zu ermöglichen, erscheint interessant. Nun muss konkret geklärt werden, wo die Trasse verlaufen könnte, ob die Carl-Ulrich-Brücke dafür geeignet ist und vor allem wer dieses Projekt mitfinanzieren kann.“
Wenn diese Fragen positiv beantwortet werden können, werde sich die IHK für dieses Projekt auf allen Ebenen einsetzen. Wenn nicht, sollten sich alle Beteiligten anderen, erfolgversprechenderen Projekten zuwenden. Weinbrenner abschließend: „Wir leben in einer wachsenden Region. Nur durch die Stärkung aller Verkehrsträger lassen sich auch in Zukunft die Mobilitätsbedürfnisse der Bürger und Unternehmen befriedigen.“
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news-772 Tue, 12 Mar 2019 10:39:15 +0100 DIHK-Umfrage zur EU-DSGVO /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/dihk-umfrage-zur-eu-dsgvo/ Unternehmensumfrage zur EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) Die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat im vergangenen Jahr viel Unruhe bei den Unternehmen erzeugt. Ihre Umsetzung war und ist für viele Unternehmen mit erheblichem Kostenaufwand verbunden. Für das Jahr 2020 steht erstmals der Bericht der EU-Kommission zu der DSGVO an. Die IHK-Organisation will sich an der Diskussion über die Inhalte und die Umsetzung der DSGVO beteiligen. Dafür benötigt sie „O-Töne“ aus den Unternehmen, Ihre praxisnahen Erfahrungen. Es geht z. B. um Fragen zu Umsetzung, Aufwand und Abmahnung, Aspekte sowie eventuelle Verbesserungen bzw. Erleichterungen.

Eine Gesamtauswertung ohne personenbezogene Daten nimmt der DIHK als Grundlage für seine Stellungnahme gegenüber Politik und Verwaltung. Daher bitten wir Sie, sich an der Umfrage zur DSGVO zu beteiligen, die bis zum 05.04.2019 aktiviert ist. Sie ermöglichen dem DIHK damit, ein Positionspapier zu verfassen, das praxisnahe Aspekte aufgreift. Das Papier wird an die EU-Kommission und Bundesministerien sowie an die Politik sowohl in Brüssel als auch in Berlin gesandt werden.

Es sind maximal 18 Fragen, die Beantwortung kostet etwa 10 Minuten Zeit. Für Ihre Zeit und Unterstützung danken wir Ihnen sehr!

» Umfrage zur EU-Datenschutz-Grundverordnung

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news-771 Mon, 11 Mar 2019 11:03:21 +0100 Baufachmesse „The Big 5 Show 2019“ in Dubai /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/baufachmesse-the-big-5-show-2019-in-dubai/ Präsentieren Sie sich auf einem geförderten Firmengemeinschaftsstand auf der BIG 5 - die mit Abstand größte und wichtigste Baufachmesse im Mittleren Osten. Vom 25. bis 28. November 2019 wird im Dubai International Convention & Exhibition Centre zum 40. Mal die jährlich statt findende Fachmesse „The BIG 5  – International Building & Construction Show“ durchgeführt. Die Branchenschwerpunkte liegen in den Sektoren Bautechnik und Baumaschinen, Baustoffe, Wassertechnik, Reinigung, Entsorgung, Sanitärwirtschaft, Klima-, Kälte- und Lüftungstechnik sowie kommunale Dienstleistungen und Innenausbau.

2.200 Unternehmen aus 66 Ländern präsentierten 2018 fast 69.000 Besuchern die neusten Produkte und Technologien der Bauwirtschaft. Das Einzugsgebiet umfasst neben der gesamten Golfregion und Nordafrika auch den indischen Subkontinent, Subsahara-Afrika und die zentralasiatischen Gebiete.

Der ermäßigte Teilnahmebeitrag von nur 395 Euro/qm gilt bei einer Mindestfläche von 9 qm für Unternehmen mit bis zu 75 Mio. Euro Jahresumsatz, erstmals wird auch eine Beteiligung in Form eines Informationsstandes von 2 qm zum Pauschalpreis von 1.185 Euro angeboten. Beide Optionen beinhalten eine Reihe von kostenlosen Service- und Infrastrukturleistungen.

Diese umfassen

  • Vorbereitungs-Workshop zur erfolgreichen Kommunikation mit arabischen Geschäftspartnern
  • konzeptionelle Planung und einheitliche Rahmengestaltung des Messestandes
  • Unterstützung bei der Besucherakquisition durch einen gemeinsamen Flyer der hessischen Aussteller
  • Hessen-Networking-Abend
  • Loungebereich mit Versorgung durch ein Standcatering
  • Betreuung vor Ort
  • finanzielle Förderung des Rücktransports der Exponate.

Anmeldeschuss ist der 18. April 2019.

 

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