IHK Offenbach News www.offenbach.ihk.de/ de-de IHK OffenbachNews Sun, 18 Nov 2018 19:21:44 +0100 Sun, 18 Nov 2018 19:21:44 +0100 IHK Offenbach News news-710 Thu, 15 Nov 2018 15:04:00 +0100 Update: Warnung vor der DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/update-warnung-vor-der-daz-datenschutzauskunft-zentrale/ Aktuell sind betrügerische Fax-Mitteilungen der „DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale” im Umlauf. Die sogenannte DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale, Lehnitzstrasse 11, 16515 Oranienburg, verschickt "eilige Fax-Mitteilungen". Es wird suggeriert, dass zur Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen aus der EU-DSGVO Angaben zu Unternehmensdaten dringend über eine EU-weit zentrale Fax-Stelle erfasst werden müssten. Mit Bestätigung der aktuellen Unternehmensdaten und Unterschrift wird ein "Leistungspaket Basisdatenschutz" für 149 Euro erworben sowie ein jährlicher Beitrag  von 498 Euro für eine dreijährige Mindestlaufzeit vereinbart.

Die Masche ist bekannt. Unseriöse Anbieter erwecken den Eindruck, dass  eine öffentliche Stelle der Absender ist. Tatsächlich wird aber erst mit der Rücksendung solcher Schreiben ein überteuerter Vertrag über unnütze Leistungen privater Anbieter geschlossen. Die IHK Offenbach am Main warnt davor, auf derartige Angebote einzugehen.

Mittlerweile werden diejenigen, die das Formular unterzeichnet haben, von der DAZ Datenschutzauskunft-Zentrale mit einer Rechnung aus Malta zur Kasse gebeten. Betroffene sollten nicht zahlen, sondern ein Anfechtungsschreiben (siehe Mustererklärung) verfassen.

Informationen zum Datenschutz erhalten Mitgliedsunternehmen kostenlos bei der IHK Offenbach am Main.

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news-726 Wed, 14 Nov 2018 12:26:32 +0100 360-Grad Feedback für Einzelhändler /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/360-grad-feedback-fuer-einzelhaendler/ Ein einstündiges, individuelles und kostenfreies Beratungsangebot. Der nächste Beratungstag findet am 27. November statt. Durch die IHK und ihre Netzwerkpartner bieten sich vielfältige Unterstützungen, die jeder Einzelhändler nutzen kann. In individuellen Gesprächen werfen wir einen Rundumblick auf ihre jeweilige Situation. Etwa: Gibt es Fragen zum Internet? Ist die Werbung noch zeitgemäß? Lässt sich die Präsentation am Standort verbessern? Wird mehr Unterstützung vor Ort durch die Gemeinde oder Stadt gewünscht? Egal, ob Sie als Einzelhändler solche Fragen beschäftigen oder ähnliche, wir hören Ihnen zu und suchen gemeinsam mit Ihnen nach neuen Perspektiven.

Der nächste Beratungstag findet am 27. November 2018 in der IHK Offenbach am Main statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

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news-725 Wed, 14 Nov 2018 10:35:03 +0100 110 Fachleute halfen 500 Schülern bei der Berufsorientierung /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/110-fachleute-halfen-500-schuelern-bei-der-berufsorientierung/ [Offenbach am Main, 14. November 2018] Rund 500 Schüler kamen am 13. November 2018 zur Berufsinformation der Rotary Clubs Dreieich-Neu-Isenburg, Offenbach-Stadt, Offenbach-Dreieich, Offenbach-Einhard, Rodgau und Rotaract Offenbach in die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main. 110 Profis aus unterschiedlichsten Branchen standen bereit, um ihnen Auskunft über ihre Berufe und Ausbildungswege zu geben. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner wies in seiner Begrüßung darauf hin, „dass das Thema Fachkräftesicherung eines der drängendsten Themen der Wirtschaft ist. Dies belegt die aktuelle IHK-Konjunkturumfrage, in der die Unternehmen aus der Region Offenbach die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften als größtes Risiko für sich sehen. Der Engpass spitzt sich immer weiter zu. 44 Prozent der Unternehmen können offene Stellen längerfristig nicht besetzen. 22 Prozent suchen erfolglos nach Arbeitskräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Jeweils 43 Prozent suchen vergeblich nach Personen mit dualer Berufsausbildung oder einem Fachwirt/Meister. Gleichzeitig werden 2025 laut IHK-Fachkräftemonitor in der Region Offenbach 8.600 Fachkräfte fehlen, allein 7.000 mit einer beruflichen Ausbildung.“

Abiturienten sollten eine betriebliche Ausbildung bei der Berufswahl in Erwägung ziehen, denn die Karriere- und Verdienstmöglichkeiten seien oft gleich, teilweise sogar besser als mit einem Studium. Es gebe spannende KombiModelle, die berufliche Aus- und Weiterbildung verbänden, wie zum Beispiel die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und die Weiterbildung zum Fachwirt. Gleichzeitig sei es wichtig, dass diejenigen, die sich für ein Studium entscheiden, sich richtig informieren, damit der passende Studiengang gefunden wird und Studienabbrüche vermieden werden.
„Die berufliche Orientierung in den Gymnasien muss ausgebaut und vor allem das Thema Berufsausbildung in den Blick genommen werden“, forderte daher Weinbrenner.
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news-724 Mon, 12 Nov 2018 09:21:15 +0100 Interesse am Masterplan weiter groß /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/interesse-am-masterplan-weiter-gross/ Zum dritten Mal fand am 7.11.2018 die Veranstaltung „Masterplan Offenbach: Dialog“ statt. Über 160 Interessierte informierten sich über den Stand der Umsetzung der Schlüsselprojekte. Der Offenbacher Masterplan wurde im Jahr 2016 von den Stadtverordneten und den Mitgliedern des Vereins Offenbach offensiv beschlossen. Zehn Schlüsselprojekte hat der Masterplan als Prioritäten festgelegt, darunter auch die Aufwertung der Innenstadt. Aktuell in den Startlöchern steht die Erarbeitung eines Zukunftskonzepts für das Offenbacher Zentrum. Das Hamburger Büro urbanista wird Stadt und Verein im Prozess beraten und hat am Veranstaltungsabend mit ersten Thesen getestet, wie die Offenbacherinnen und Offenbacher sich die Innenstadt in 25 Jahren vorstellen können.

Weitere Themen des Abends waren die Entwicklungen im Hafen Offenbach, die Erarbeitung eines Stadtteilentwicklungskonzepts für das Nordend, die Möglichkeit der Schaffung eines nachhaltigen Wohngebiets in Waldhof-West und die aktuellen Projekte im Bereich Stadtgrün. Nach kurzen Infovorträgen wurde diskutiert. Die Veranstaltung möchte den Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Verein, Offenbacher Unternehmen und Bürgern stärken und über aktuelle Entwicklungen informieren. Auch für 2019 ist wieder ein Dialog in Planung.

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news-723 Wed, 07 Nov 2018 09:36:04 +0100 Kandidaten für Vollversammlungswahl stehen fest /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/kandidaten-fuer-vollversammlungswahl-stehen-fest/ [Offenbach am Main, 7. November 2018] 90 Vertreter von Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main kandidieren für die Wahl zur IHK-Vollversammlung im Januar 2019. „36 davon kandidieren zum ersten Mal“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner bei Bekanntmachung der Kandidatenliste. Von den 90 Kandidaten sind 15 Frauen. Bei der letzten Wahl 2014 waren von insgesamt 98 Kandidaten 18 Frauen. „27 Kandidaten stammen aus der Stadt Offenbach. Die 13 Kommunen im Kreis Offenbach sind mit mindestens je einem Kandidaten vertreten. Der Altersdurchschnitt liegt bei 52 Jahren“, so Weinbrenner weiter.

Jedes der 40.000 IHK-Mitglieder hat, unabhängig von Firmengröße und Rechtsform, eine Stimme. Erstmals ist neben der Briefwahl auch eine Online-Wahl möglich. Die Kandidaten treten je nach Branchenzugehörigkeit in 13 unterschiedlich großen Wahlgruppen an. „Damit stellen wir sicher, dass die Wirtschaftsstruktur unseres IHK-Bezirk angemessen in der Sitzverteilung der IHK-Vollversammlung abgebildet wird und möglichst alle Wirtschaftszweige in den Entscheidungen berücksichtigt werden“, sagte Weinbrenner.

Die Wahlunterlagen werden ab 17. Januar 2019 versendet, die Wahl endet am 19. Februar um 12:00 Uhr. Die neue IHK-Vollversammlung tritt erstmals im 9. April 2019 zusammen. Die Liste der Kandidaten und alle weiteren Informationen zur IHK-Wahl sind zu finden auf der IHK-Webseite unter www.ihk-wahlen.de.
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news-656 Tue, 06 Nov 2018 10:44:00 +0100 IHK-Wahl 2019 - Gemeinsam für den Starken Standort Region Offenbach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/ihk-wahl-2019-gemeinsam-fuer-den-starken-standort-region-offenbach/ Die IHK-Vollversammlung als das regionale „Parlament der Wirtschaft“ ist das oberste Gremium der IHK Offenbach am Main. Sie bestimmt die Richtlinien der IHK-Arbeit und beschließt über alle Fragen, die für die Mitgliedsunternehmen aus Stadt und Kreis Offenbach oder die Arbeit der IHK von grundsätzlicher Bedeutung sind. Die aktuelle fünfjährige Wahlperiode der Vollversammlung der IHK Offenbach am Main endet im März 2019. Die 57 Mitglieder der IHK-Vollversammlung werden im Januar und Februar 2019 neu gewählt. Die Vorbereitungen für diese IHK-Wahl 2019 sind bereits angelaufen. Die Wahlordnung sieht nun erstmalig vor, dass eine Stimmabgabe nicht nur per Brief, sondern auch online möglich ist. Die IHK Offenbach am Main erwartet, dass viele Wahlberechtigte davon Gebrauch machen werden.

Die Wahlunterlagen werden ab 17. Januar 2019 versendet, die Wahl endet am 19. Februar um 12:00 Uhr. Die neue IHK-Vollversammlung tritt erstmals im 9. April 2019 zusammen. Die Liste der Kandidaten und alle weiteren Informationen zur IHK-Wahl sind zu finden auf der IHK-Webseite unter » www.ihk-wahlen.de.

» Wahlordnung (PDF)

» Erste öffentliche Wahlbekanntmachung (PDF)

» Zweite öffentliche Wahlbekanntmachung (PDF)

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news-722 Tue, 06 Nov 2018 09:31:07 +0100 Duale Berufsausbildung Exportschlager in den USA /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/duale-berufsausbildung-exportschlager-in-den-usa/ [Offenbach am Main, 6. November 2018] Kurz vor den US-Kongresswahlen hat Markus Weinbrenner, Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, mit einer Delegation von Vertretern aus Unternehmen, weiteren IHKs und des Bundeswirtschaftsministeriums, unter Leitung von Dr. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Städte Washington und Atlanta besucht. „Ziel war es, mit Vertretern des US-Handelsministeriums und amerikanischen sowie deutschen Unternehmen vor Ort die Auswirkungen der aktuellen US-Handelspolitik zu erörtern“, so Weinbrenner.

In Washington traf die Wirtschaftsdelegation im Handelsministerium Under Secretary for International Trade (Staatssekretär für Außenhandel) Gilbert B. Kaplan, der erst im März 2018 von Präsident Donald Trump berufen wurde. Die Erwartung an deutsche Unternehmen sei, dass sie noch mehr in den USA in Produktion und Produktionstiefe investieren. Man erkenne die bisherigen Investitionen insbesondere der Autohersteller und Zulieferer an, erhoffe sich aber weitere Anstrengungen.

„Anerkannt wird die Ausbildungsleistung deutscher Unternehmen in den USA. Nach deutschem Vorbild wird nicht nur bei VW oder BMW dual ausgebildet, sondern vermehrt auch in kleineren Niederlassungen deutscher sowie in amerikanischen Unternehmen“, so Weinbrenner. Seit drei Jahren organisiere die Auslandshandelskammer (AHK) USA Süd in Atlanta gemeinsam mit einer „High School“ sowie „Technical Colleges“ und Unternehmen eine duale Ausbildung zum Industriemechaniker nach deutschem Vorbild und Lehrplan. Weinbrenner: „16- bis 18-jährige Schüler gehen je zur Hälfte in den Betrieb und in eine technische High School. Sie erwerben am Ende ihr „High School“-Diplom und zugleich ein klassisches Ausbildungszeugnis. Um diese Art der dualen Berufsausbildung überhaupt zu ermöglichen, musste der Bundesstaat Georgia für die Beschäftigung Minderjähriger in Unternehmen das Gesetz ändern und eine Ausnahmemöglichkeit zulassen. Die Nachfrage seitens der Unternehmen und der jungen Menschen steigt stetig. Derzeit gibt es mehr Bewerbungen als freie Plätze. Ein gutes Zeichen, dass die AHK in Atlanta hier eine Marktlücke entdeckt hat.“

Auch die Regierung erkenne, wie wichtig es sei, Arbeitskräfte qualitativ gut und für die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes auszubilden. „Staatssekretär Kaplan ließ sich im Gespräch mit den Delegationsteilnehmern die duale Berufsausbildung genau erklären. Die Kombination zweier Lernorte sowie die Verknüpfung von Theorie und Praxis in der Ausbildung, ermöglichen erst eine breite, praxisrelevante Ausbildung. Klar ist, der Aufbau einer industriellen Fertigung gelingt nur mit Fachkräften. Und deutsche Unternehmen können hier einen wesentlichen Beitrag leisten. Daher macht es keinen Sinn, deutsche Unternehmen in den USA mit Strafzöllen auf Einfuhren von Teilen aus Europa zu belasten oder anderweitig das Leben durch Handelskonflikte zu erschweren. Diese Botschaft kam an“, ist sich Weinbrenner sicher.
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news-717 Mon, 05 Nov 2018 10:36:00 +0100 Einladung „Masterplan Offenbach: Dialog“ /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/einladung-masterplan-offenbach-dialog/ Veranstaltung am 7. November im Offenbacher Rathaus Der Offenbacher Masterplan bildet die Richtschnur für die Stadtentwicklung der kommenden 15 Jahre. Seit seiner Fertigstellung im Februar 2016 wurde die Umsetzung vieler Projekte angestoßen und vorangetrieben.

Der Verein Offenbach offensiv lädt Sie gemeinsam mit der Stadt Offenbach herzlich zur Veranstaltung "Masterplan Offenbach: Dialog" ein, die dieses Jahr am 7. November, 18 Uhr im Rathaus Offenbach stattfindet. Nach kurzen Vorträge zu aktuellen Projekten des Masterplans sind Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen geplant. Urbanista, das Begleitbüro für die Erarbeitung des Zukunftskonzepts für die Innenstadt, wird einen ersten Ausblick auf den Erarbeitungsprozess geben.

Das Ende der Veranstaltung ist gegen 20 Uhr vorgesehen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

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news-721 Wed, 31 Oct 2018 12:50:00 +0100 Neue japanische Generalkonsulin besuchte IHK /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/neue-japanische-generalkonsulin-besuchte-ihk/ [Offenbach am Main, 10. Oktober 2018] Die neue japanische Generalkonsulin in Frankfurt Setsuko Kawahara besuchte am 9. Oktober 2018 die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main zu einem Gedankenaustausch. IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller erklärte: „Die Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands mit Japan sind traditionell sehr eng und gerade im Rhein-Main-Gebiet haben zahlreiche japanische Unternehmen ihren Sitz, so auch in der Region Offenbach, wo unter anderem das europäische Hauptquartier von Fuji Electric sowie die Unternehmen SMC Pneumatik, Honda Research und Kubota ihren Sitz haben.“

Kawahara hob die gemeinsamen Herausforderungen Deutschlands und Japans hervor: „Gerade vor dem Hintergrund des Handelsstreits zwischen China und den USA ist es wichtig, sich gemeinsam stark für Freihandel und Demokratie zu positionieren.“
 
„Im Zuge des jüngst abgeschlossenen Freihandelsabkommens zwischen der EU und Japan dürften die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Japan sich in der Zukunft weiter positiv entwickeln. Zu den genauen Inhalten und Vorteilen des neuen Freihandelsabkommens mit Japan einigten wir uns darauf, 2019 gemeinsam eine Informationsveranstaltung für Unternehmen anzubieten“, so Schoder-Steinmüller.
Zoll- und Handelsfragen seien das eine, die interkulturellen Besonderheiten Japans sollten jedoch ebenfalls nicht aus dem Blickfeld geraten. Ein gegenseitiges Verständnis könne die wirtschaftlichen Beziehungen nur fördern.  

In diesem Zusammenhang stellte Schoder-Steinmüller die IHK-Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft Offenbach-Kawagoe vor, „zu denen auch eine seit über 15 Jahren bestehende Partnerschaft der Handelskammern mit einem lebendigen Austauschprogramm für junge Erwachsene beider Städte gehört.“

Seit über 25 Jahren profitiere jedes Jahr je ein Studierender aus Kawagoe und  Offenbach von einem dreimonatigen Stipendium für ein Unternehmenspraktikum und einem Aufenthalt in einer Gastfamilie im jeweils anderen Land. Gefördert werde der Austausch über die Offenbacher Stiftung für Berufsbildung. „Das Programm leistet einen aktiven Beitrag zur Förderung der sprachlichen und interkulturellen Verständigung und bietet den beteiligten Unternehmen die Chance, potenzielle künftige Fachkräfte im Rahmen eines Praktikums kennenzulernen sowie ihre Kontakte zu Japan weiter auszubauen“, verdeutlichte die IHK-Präsidentin.
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news-720 Tue, 30 Oct 2018 15:09:55 +0100 Frankreich: Unternehmen im Fokus /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/frankreich-unternehmen-im-fokus/ Der französische Markt hat unter Macron mit einer unternehmensfreundlichen Ausrichtung einen Kulturwandel vollzogen. Neue Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Firmen genauer zu beleuchten war Thema des Roundtables Frankreich ‚Business à la carte‘ am 22. Oktober 2018 in der IHK Offenbach am Main. Heute sind 78% der deutschen Unternehmen mit den Ergebnissen ihrer Geschäftsaktivitäten in Frankreich zufrieden, gegen 55% in 2016, präsentierte Jörn Bousselmi, Hauptgeschäftsführer AHK Frankreich, die Ergebnisse einer Studie der AHK Frankreich zu Geschäftslage und Erwartungen deutscher Unternehmen in Frankreich 2018-2022. 63% würden wieder in Frankreich investieren. Jürgen Hagenlocher, Vorsitzender des IHK-Expertenrats Internationale Märkte und Geschäftsführer der Videor E. Hartig GmbH gab Einblicke in das Frankreich-Geschäft. Für hessische Unternehmen ist Frankreich mit einem Export von 4,82 Milliarden nach Warenwert in 2017 der wichtigste europäische Absatzmarkt.

Der Standort Frankreich wird mit Macrons Reformprogramm attraktiver und bietet mehr Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt hinsichtlich Tarifabkommen, dem Personalvertretungsrecht sowie der Sicherung des Arbeitsverhältnisses. Unternehmen werden steuerlich entlastet mit dem Ziel, die Steuerlast auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau abzusenken. Neue Marktchancen bestehen auch beim Ausbau der Metrolinien im Großraum Paris mit 200 Streckenkilometern und 68 neuen Stationen, sowie als sichtbarstes Projekt die Olympischen Spiele 2024.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen Anknüpfungspunkte und strategische Fragen zur Deutsch-Französischen Zusammenarbeit. Auch konkrete Anliegen der Unternehmen kamen zur Sprache z.B. zur Mitarbeiterentsendung, die eine stärkere Einbindung der Wirtschaft bedarf.

Den Wirtschaftstag Frankreich organisierte die IHK Offenbach am Main in Kooperation mit der AHK Frankreich, dem Club des Affaires de la Hesse und dem Enterprise Europe Network.

 

Mehr zum Thema

Sie haben Interesse am französischen Markt? Kontaktieren Sie uns gerne. Wir unterstützen Sie bei der internationalen Markterschließung.

Gerne halten wir Sie auch in unserem monatlichen Newsletter International auf dem Laufenden zu spannenden Veranstaltungen & News zum Thema International.

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news-719 Mon, 29 Oct 2018 13:22:47 +0100 Neue Geschäftsmodelle - einfach mal gemacht - in der IHK Offenbach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/neue-geschaeftsmodelle-einfach-mal-gemacht-in-der-ihk-offenbach/ Neue Geschäftsmodelle systematisch zu entdecken und auszuarbeiten, dies stand im Fokus der Veranstaltung am 25. Oktober 2018 "Neue Geschäftsmodelle im digitalen Zeitalter" in der IHK Offenbach. Am Ende präsentierten die Teilnehmer ihre gemeinsam produzierten Ideen. Zunächst wurden den Teilnehmern aktuelle Entwicklungen im Kontext von Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen aufgezeigt. Mit zahlreichen Beispielen für funktionierende Geschäftsmodelle inspirierten die Experten Claus Hilger, Prof. Thomas Clauß von der Philips-Universität Marburg und Nils Arnold, CEO der Adtance GmbH & Co. KG die Teilnehmer dazu, selbst einmal kreativ zu werden.

Mit Unterstützung von Michael Geiss, CEO der Iconstorm GmbH und Prof. Clauß arbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen konkret an neuen innovativen Geschäftsmodellen. Anhand von Busines Model Canvases wurden schon in kurzer Zeit kreative Vorschläge erarbeitet und den anderen Teilnehmern in einem Pitch vorgestellt. Die Teilnehmer waren selbst überrascht davon, wie einfach und schnell sie neue Ideen ausarbeiten konnten.

Das Feedback der Teilnehmer hat uns darin bestätigt, zukünftig weitere Veranstaltungen zu diesem Thema anzubieten.

Wenn Sie Interesse an weiteren spannenden Veranstaltungen & News zum Thema Innovationen haben, melden Sie sich für unseren Newsletter Innovationsnachrichten an, in dem wir Sie monatlich auf dem Laufenden halten.

 

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news-718 Mon, 29 Oct 2018 09:09:50 +0100 „Schnelle Koalitionsverhandlungen wichtig“ /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/schnelle-koalitionsverhandlungen-wichtig/ [Offenbach am Main, 29. Oktober 2018] Die Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main Kirsten Schoder-Steinmüller zum Wahlausgang in Hessen: „Nun sind schnelle Koalitionsverhandlungen wichtig, um rasch eine stabile Regierung zu bekommen. Der Wirtschaft geht es zwar gut, aber die Risiken nehmen zu. Daher brauchen die Unternehmen gute Rahmenbedingungen. Hierzu gehört vor allem Mobilität. Gerade in der Region Offenbach, die von ihrer Lage in Deutschland und der guten Verkehrsinfrastruktur profitiert, ist es wichtig, dass der Verkehr rollt. Das gilt sowohl in Bezug auf Logistik und Wirtschaftsverkehr, als auch auf die Pendlerströme. Die Region Offenbach ist ein starker Logistikstandort. Eine leistungsfähige Logistik ist Voraussetzung für das Wirtschaftswachstum anderer Branchen. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Die Planungskapazitäten müssen beim Land deutlich aufgestockt werden, um mit dem Ausbau des Offenbacher Kreuzes und der Autobahn A3 zwischen Offenbach und Hanau endlich beginnen zu können. Um die Mobilität in der Region sicherzustellen, müssen auch Schienenprojekte, wie die Regionaltangente West und die Südtangente realisiert werden. Gleichzeitig muss das bestehende ÖPNV-System optimiert werden, wie zum Beispiel die Dreieichbahn. Vor dem Hintergrund drohender Fahrverbote brauchen Unternehmen und Pendler außerdem schnell Sicherheit und eine klare Perspektive, wie sie zukünftig in der Region unterwegs sein können.“
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news-716 Tue, 23 Oct 2018 09:40:56 +0200 Vier Tage vor der Wahl – Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/vier-tage-vor-der-wahl-diskussionsveranstaltung-zur-landtagswahl/ Die Wirtschaft fragt, die Politik antwortet: Vier Tage vor der hessischen Landtagswahl wollen wir den sechs Parteien, die sich am 28.10.2018 um politische Mandate bewerben, noch einmal aus Sicht der Unternehmen auf den Zahn fühlen. Gerne laden wir Sie ein zu „Vier Tage vor der Wahl“, Diskussionsveranstaltung zur Landtagswahl Hessen am 24. Oktober 2018 um 18:00 Uhr in der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden, Wilhelmstraße 24-26,  65183 Wiesbaden. Auf dem Podium diskutieren Michael Boddenberg (CDU), Norbert Schmitt (SPD), Mathias Wagner (Bündnis 90/Die Grünen), René Rock (FDP), Ulrich Wilken (Die Linke) sowie Klaus Gagel (AfD).

Bitte melden Sie sich unter www.hihk.de/anmeldung an.

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news-715 Fri, 19 Oct 2018 09:56:26 +0200 Für zwei der Besten geht es zum Bundespräsidenten /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/fuer-zwei-der-besten-geht-es-zum-bundespraesidenten/ [Offenbach am Main, 19. Oktober 2018] Während der Bestenehrung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main am 18. Oktober 2018, zeichneten IHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller und IHK-Vize-Präsident Hans-Joachim Giegerich 68 Auszubildende und fünf Weiterbildungsabsolventen der IHK-Sommerprüfungen 2018 aus. Schoder-Steinmüller erklärte: „An der zurückliegenden Sommerprüfung haben 967 Auszubildende teilgenommen und 85 Prozent haben auf Anhieb bestanden. Die Absolventen der gewerblich-technischen Berufe haben dabei das Gesamtergebnis mit einer Bestehensquote von 92 Prozent spürbar positiv beeinflusst.“ Bei den Kaufleuten habe sie bei 83 Prozent gelegen.

„31 Prüflinge haben mit einer glatten ,1‘ im Gesamtergebnis abgeschlossen. Darunter finden sich auch fünf Absolventen mit den hessenweit besten Ergebnissen in ihrem Beruf: Stephanie Eickmann, Chemielaborantin von der Biotest AG, Maxine Hohmann, Kauffrau für Dialogmarketing von der Soluvia Billing GmbH und Violette Terre, Medienkauffrau Digital und Print vom Pressehaus Bintz Verlag GmbH & Co. KG. Zwei weitere Landesssieger haben sich sogar für die Bundesbestenehrung am 3. Dezember 2018 in Berlin platziert, wo sie im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgezeichnet werden. Es sind Alicia Eitel, die bei Das Studio Thorsten Hegner GmbH in Neu-Isenburg zur Mediengestalterin Digital und Print ausgebildet wurde, sowie Kristin Heinze, die im Kempinski Hotel in Gravenbruch den Beruf der Hotelfachfrau erlernt hat“, freut sich die IHK-Präsidentin.

Weitere 37 Absolventen haben mit einer „2“ als Beste in ihrem jeweiligen Beruf abgeschlossen. Die fünf besten Absolventen einer Weiterbildung haben ihre Ausbilderprüfung mit einer glatten „1“ geschafft.
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news-714 Thu, 18 Oct 2018 16:10:44 +0200 Netzwerk Zoll@work trifft sich in Rödermark /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/netzwerk-zollwork-trifft-sich-in-roedermark/ Das Netzwerk Zoll@work traf sich im September 2018 auf Einladung von Herrn Thorsten Schrod bei MKU-Chemie GmbH in Rödermark. Das Unternehmen ist ein mittelständischer, inhabergeführter Hersteller hochwertiger Spezialschmierstoffe für die verarbeitende Industrie. Nach einer Unternehmenspräsentation war Themenschwerpunkt die EG-Dual-Use-Verordnung, welche ein zentraler Baustein der Exportkontrolle ist.

Nach § 1 Außenwirtschaftsgesetz ist der Außenwirtschaftsverkehr (Gütern, Dienstleistungen und Kapital sowie Auslandswerten und Gold) grundsätzlich frei. Er unterliegt den Einschränkungen, die dieses Gesetz enthält oder die durch Rechtsverordnungen auf Grund dieses Gesetzes vorgeschrieben werden. In Kurzform: Erlaubt ist, was nicht verboten ist.

Aus diesem Grund müssen international agierende Unternehmen prüfen, ob Ihr Geschäft erlaubt, genehmigungspflichtig oder sogar verboten ist. Bei der EG-Dual-Use-Verordnung handelt es sich um Güter mit doppeltem Verwendungszweck, die sowohl militärisch als auch zivil eingesetzt werden können. Unternehmen müssen also prüfen, ob ihre Produkte (Güter, Software, Technologien) von den Güterlisten erfasst sind, um sicherzustellen, dass keine ungenehmigte Ausfuhr stattfindet.

Rechtsanwalt Dr. Ulrich Möllenhoff von der Kanzlei Möllenhoff (siehe Bild oben) informierte über die Durchführung der Güterlistenprüfung, die Nutzung des Umschlüsselungsverzeichnisses und die Umsetzung dieser Thematik im Unternehmen.

Im Anschluss diskutierten Teilnehmer und Referent über die Hürden und die Herausforderungen in der Praxis.

Das nächste Treffen findet am 27. November 2018 beim Hauptzollamt in Darmstadt statt.

Das Netzwerk Zoll@work bietet Mitarbeitern aus der Export- und Importabteilung eine Plattform zum Austausch über zoll- und steuerrechtliche Themen.
Suchen auch Sie den Austausch mit „Gleichgesinnten“? Dann bietet Ihnen das Netzwerk eine gewinnbringende Plattform.

Weitere Informationen zum Netzwerk Zoll@work unter www.ihkof.de/zollnetzwerk

 

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news-713 Fri, 12 Oct 2018 14:05:22 +0200 WIBank weitet Gründungsfinanzierung mit „Hessen-MikroCrowd“ aus /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/wibank-weitet-gruendungsfinanzierung-mit-hessen-mikrocrowd-aus/ Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) hat das Förderprodukt „Hessen-MikroCrowd“ im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums ins Leben gerufen Das Förderprodukt „Hessen-MikroCrowd“ ist eine Kombination aus Mikrodarlehen und Crowdfunding. Damit haben Hessens Gründerinnen und Gründer ab sofort weitere Möglichkeiten, ihre Geschäftsidee erfolgreich auf den Markt zu bringen. Kooperationspartner der WIBank ist die Startnext GmbH, eine online-basierte Crowdfunding-Plattform für Ideen, Projekte und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf der Gründer, Erfinder und Kreative ihre Ideen vorstellen und sie mit der Unterstützung von vielen Menschen (=der Crowd) finanzieren können.

Schafft es die Gründerin oder der Gründer im Rahmen von Hessen-MikroCrowd, über die Crowd ein vordefiniertes Fundingziel von mindestens 5.000 Euro zu erreichen, besteht Anspruch auf das Hessen-Mikrodarlehen über maximal 25.000 Euro.

 

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news-712 Fri, 12 Oct 2018 10:32:39 +0200 Was tun die Parteien für die hessische Kreativwirtschaft? Melden Sie sich an für den 17. Oktober und fragen Sie nach /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/was-tun-die-parteien-fuer-die-hessische-kreativwirtschaft-melden-sie-sich-an-fuer-den-17-oktober-und/ Im Herbst 2018 stehen in Hessen Landtagswahlen an. Welchen Stellenwert nimmt die Kreativwirtschaft in den Programmen der hessischen Parteien ein? Beim MedienMittwoch am 17. Oktober stehen Vertreter der Parteien Rede und Antwort: Wie halten sie es mit der Kreativwirtschaft und den Kreativen! Und Sie können als Teilnehmer dabei sein, der Eintritt ist kostenlos. Was tun die Parteien für die hessische Kreativwirtschaft in der kommenden Legislaturperiode?

Folgende Vertreter der Parteien werden am 17. Oktober 2018 beim MedienMittwoch Rede und Antwort zu stehen:

  • MdL Clemens Reif, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, CDU-Fraktion im Hessischen Landtag
  • MdL Kaya Kinkel, Sprecherin für Wirtschaft, Jugend, Lesben- und Schwulenpolitik in der Grünen Landtagsfraktion Hessen
  • MdL Tobias Eckert, Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion Hessen
  • MdL Stefan Müller, Sprecher für Recht, Justizvollzug und Petitionen, FDP-Fraktion im Hessischen Landtag
  • MdL Dr. Ulrich Wilken, Sprecher für Medienpolitik, Rechtspolitik, Datenschutz, DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag

Melden Sie sich an unter https://www.eventbrite.de/e/wahlprufsteine-zur-kreativwirtschaft-in-hessen-tickets-42122966928

Datum und Uhrzeit 
Mi. 17. Oktober 2018
19:00 Uhr – 22:00 Uhr MESZ
 
Veranstaltungsort
IHK Wiesbaden
Wilhelmstr. 24-26
65183 Wiesbaden

Es moderiert Ingrid Scheithauer.

MedienMittwoch-Gäste im Überblick

WAHLPRÜFSTEINE  & die Antworten der Parteien zum Nachlesen.

Details zur Veranstaltung

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news-711 Tue, 09 Oct 2018 10:24:35 +0200 Stimmungskiller Protektionismus und Fachkräftemangel /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/stimmungskiller-protektionismus-und-fachkraeftemangel/ [Offenbach am Main, 9. Oktober 2018] Lange lief die Konjunktur rund in der Region Offenbach. Nun kühlt sich die konjunkturelle Stimmung zum Herbst erneut ab. Der Konjunkturklimaindex der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main, der Lage und Erwartung zusammenfassend darstellt, sinkt um 8,6 Punkte auf einen Stand von 113,4 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage bleibt allerdings auf einem stabilen Niveau. Weiterhin ist mit zwölf Prozent nur ein geringer Anteil der Unternehmen unzufrieden. „Treiber der Konjunktur bleiben die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und die rege Investitionstätigkeit der Wirtschaft, die durch niedrige Zinsen begünstigt wird. Dass die Stimmung sich trotzdem eintrübt, liegt an zwei Faktoren, die von den Unternehmen als größte Risiken für die eigene Geschäftsentwicklung gesehen werden und sich dämpfend auf die Zukunftsaussichten sowie die Exporterwartungen aus wirken: Der zunehmende internationale Protektionismus sowie der Fachkräftemangel“, verdeutlicht IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner.

Für 46 Prozent der befragten Unternehmen seien die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein Hauptrisiko für das eigene Unternehmen. Konkret werden dabei am häufigsten die drohenden Einschränkungen im Freihandel benannt. „Das internationale handelspolitische Klima verschlechtert sich zunehmend durch die protektionistische Politik seitens der USA. Und auch ein drohender ,harter Brexit‘ stellt eine hohe Gefahr für die exportorientierte Wirtschaft dar“, erklärt Weinbrenner.

Das genannte Top-Risiko ist mit 55 Prozent der Fachkräftemangel. „Zum Vergleich: In den Jahren 2010 bis 2014 lag der Anteil bei 20 bis 30 Prozent. Der Engpass spitzt sich immer weiter zu. 44 Prozent der Unternehmen können offene Stellen längerfristig nicht besetzen. 22 Prozent suchen erfolglos nach Arbeitskräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Jeweils 43 Prozent suchen vergeblich nach Personen mit dualer Berufsausbildung oder einem Fachwirt/Meister. 40 Prozent findet keine Mitarbeiter mit (Fach-)Hochschulabschluss“, so der IHK-Hauptgeschäftsführer. Die genannten Gründe sind einfach: 70 Prozent geben an, dass es schlichtweg keine Bewerber gäbe. Bei 72 Prozent haben die vorhandenen Bewerber zu geringe oder unpassende Qualifikationen.

Für Weinbrenner ist klar: „Das inländische Arbeitskräftepotenzial muss besser erschlossen werden, indem die berufliche Aus- und Weiterbildung gestärkt und attraktiver wird. Arbeitnehmern gilt es verbesserte Anreize und Möglichkeiten zu bieten, um von Teilzeit auf Vollzeit zu wechseln. Dazu gehört unter anderem eine entsprechende Kinderbetreuungsinfrastruktur in allen Kommunen. Zum anderen benötigen wir ausländische Fachkräfte. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU gilt es aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus ist der Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten zu verbessern. Ohne weitere Automation von Arbeitsabläufen durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz wird der Mangel an Fachkräften kaum auszugleichen sein.“

Die kompletten IHK-Konjunkturumfrageergebnisse sind unter www.ihkof.de/konjunktur abrufbar.
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news-709 Mon, 08 Oct 2018 11:08:20 +0200 formnext 2018 International Matchmaking Event /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/formnext-2018-international-matchmaking-event/ An der Messe formnext in Frankfurt am Main bietet das Enterprise Europe Network am 14. November 2018 eine kostenfreie internationale Kooperationsbörse – eine gute Gelegenheit in vorab vereinbarten Gesprächen zeit- und kosteneffizient neue Kontakte aufzubauen. Auf der formnext treffen sich jährlich der hochspezialisierte Werkzeug- und Formenbau, die additiven Fertigungstechnologien sowie renommierte und innovative Unternehmen aus den Bereichen Design- & Produktentwicklung, Qualitätsmanagement- & Messtechnik und Werkstoff- & Komponentenbau.

formnext 2018 International Matchmaking Event
14. November 2018, 10:30-18:00 Uhr
Raum Entente, Halle 4.C, formnext der Messe Frankfurt am Main

Nutzen Sie die Gelegenheit und treffen Sie potentielle Geschäftspartner während voraus geplanter 25-minütiger Gespräche. Die Teilnahme an der Kooperationsbörse ist kostenfrei; die benötigte Messeintrittskarte stellen wir Ihnen zur Verfügung.

So geht’s:

1.    Registrieren Sie sich bis zum 11. November 2018 auf https://formnext2018.b2match.io
Bitte geben Sie bei der Registrierung als Support Office ‚IHK Offenbach‘ an
2.    Erstellen Sie Ihr Profil und konkrete Angebote und Gesuche
3.    Werfen Sie einen Blick auf die Profile anderer Teilnehmer im Online-Katalog und schicken Sie interessanten Partnern eine Einladung für ein persönliches Gespräch
4.    Wir terminieren Ihre Gespräche und erstellen Ihren persönlichen Zeitplan
5.    Am 14. November 2018 lernen Sie Ihre Gesprächspartner auf der Kooperationsbörse der formnext persönlich kennen

Bei Fragen steht Ihnen Milena Keuerleber, Referentin International IHK Offenbach, (069-8207-254, keuerleber(at)offenbach.ihk.de) gern zur Verfügung.

 

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news-708 Tue, 02 Oct 2018 17:50:17 +0200 Unseriöses Angebot /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/unserioeses-angebot/ Unterstützung bei der Beantragung von Lizenzen für die Einfuhr von Nahrungsmitteln nach Israel In den vergangenen Wochen hat die Firma „NORLAND SYSTEM LTD.“ zahlreiche Betriebe aus der Nahrungsmittelindustrie angeschrieben und kostenpflichtige Unterstützung bei der Beantragung von Lizenzen für die Einfuhr von Nahrungsmitteln nach Israel angeboten. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Angebot unseriös.

Das Unternehmen „Norland Systems Ltd.“ gibt gegenüber den angeschriebenen Unternehmen an, deutsche Nahrungsmittelprodukte in Israel vertreiben zu wollen und die erforderliche Registrierung beim israelischen Gesundheitsministerium durch einen Dienstleister in der Ukraine vornehmen lassen zu können. Dabei verweist „Norland Systems Ltd.“ u. a. auf:

  • seine Registrierung im offiziellen Handelsregister in Israel
  • seine Mitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer Haifa
  • seine Website

Nach Auskunft der AHK Israel ist für den Import von Nahrungsmitteln nach Israel zwar tatsächlich eine Produktregistrierung bzw. eine Importlizenz beim israelischen Gesundheitsministerium zu beantragen. Diese kann aber nur von einer in Israel registrierten Firma und nicht, wie im vorliegenden Fall behauptet, durch einen ausländischen (ukrainischen) Dienstleister beantragt werden.

Weiterhin liegen die Kosten für eine solche Registrierung bei ungefähr 120 Euro. Die Kosten der von „Norland Systems Ltd.“ vermittelten Registrierung liegen dagegen um ein Vielfaches höher.

Bei weiteren Fragen rund um das Thema Importlizenzen für die Nahrungsmitteleinfuhr steht Ihnen bei der AHK Israel Herr Michel Weinberg gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer (AHK Israel)
E-Mail: info(at)ahkisrael.co.il
Telefon: +972 3 680 6800

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news-707 Fri, 28 Sep 2018 14:20:43 +0200 Saudi-Arabien - Erneuter Aufschub für die Zertifizierungspflicht bestimmter Kunststoffprodukte /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/saudi-arabien-erneuter-aufschub-fuer-die-zertifizierungspflicht-bestimmter-kunststoffprodukte/ Anwendung der Vorschriften zur oxo-biologischen Zertifizierung und Markierung von Kunststoffprodukten verschoben. Saudi-Arabien führt zurzeit schrittweise ein Zertifizierungs- und Markierungssystem für bestimmte Kunststoffprodukte ein, die oxo-biologisch abbaubar sein müssen.

Inzwischen hat die saudi-arabische Organisation für Standards, Metrologie und Qualität (SASO) den Beginn der 2. Phase der Umsetzung auf den 1. Februar 2019 verschoben. Dieser war ursprünglich für den 1. August 2018 vorgesehen. Zudem sind einige Kunststoffprodukte, die ursprünglich bereits in der 1. Phase (ab dem 12. Dezember 2017) einer Zertifizierungs- und Markierungspflicht unterliegen sollten, nun erst für die 2. Phase vorgesehen. Dies gilt insbesondere auch für Stretch Film und Shrink Film Rolls.

Die oxo-biologischen Zertifizierungsbestimmungen erstrecken sich sowohl auf Waren, die als eigenständiges Produkt unter den auf der SASO-Website genannten HS-Nummern eingeführt werden als auch auf Kunststoffprodukte, die lediglich aus Transportgründen zur Umschließung/Verpackung der eigentlich zu importierenden Hauptwareverwendet werden.

Die Anwendung der Zertifizierungspflicht auch auf Umverpackungen der eigentlich einzuführenden Waren sieht der DIHK kritisch. Die oxo-biologisch abbaubaren Verpackungsmaterialien bieten beim Transport zahlreicher hochwertiger Waren (bspw. Maschinen, Elektrotechnik, Messtechnik) keinen ausreichenden Korrosionsschutz bzw. mechanischen Schutz. Daher steht der DIHK gemeinsam mit der Delegation der deutschen Wirtschaft in Riad in regelmäßigem Austausch mit dem Bundeswirtschaftsministerium und der EU-Kommission. 

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news-706 Tue, 25 Sep 2018 09:31:03 +0200 Unsere Mischung macht's /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/unsere-mischung-machts/ Bewerbung für den "Ab in die Mitte!" Landeswettbewerb ab sofort möglich Als Initiator unterstützt der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) die Innenstadt-Offensive und ruft gemeinsam mit dem Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Einreichen von neuen Projektideen für den Wettbewerb 2019 auf. Ziel ist die Stärkung der hessischen Innenstädte, das Motto lautet "Unsere Mischung macht's".

Sie haben eine Projektidee und wollen aktiv für Ihre Mitte werden? Bis zum 6. Februar 2019 haben interessierte Städte, Gemeinden und Privatinitiativen wieder Zeit, sich zu bewerben. Die Preisträger werden voraussichtlich im April 2019 bekannt gegeben.

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news-705 Mon, 24 Sep 2018 10:33:21 +0200 Azubis werben bei Schülern für Berufsausbildung /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/azubis-werben-bei-schuelern-fuer-berufsausbildung/ [Offenbach am Main, 24. September 2018] Mit der Initiative IHK-Ausbildungsbotschafter will die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main bei Schülern für die Berufsausbildung werben. Andrea Gutermuth hat am 15. August 2018 die Koordination der Initiative der IHK-Ausbildungsbotschafter übernommen. Bisher wurden 35 Auszubildende zu IHK-Ausbildungsbotschaftern geschult. Bis Jahresende sollen noch 20 dazu kommen. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner: „Viele Schüler haben am Ende der Schule keinen konkreten, beziehungsweise realistischen Berufswunsch und ziehen die aussichtsreichen Perspektiven einer dualen Berufsausbildung zu selten in Betracht. Das wollen wir mit den IHK-Ausbildungsbotschaftern ändern.“

Von dem Konzept, Auszubildende werben in Schulen für die Berufsausbildung, ist Gutermuth überzeugt. „Die Ausbildungsbotschafter sind Repräsentanten ihrer Ausbildung. Sie berichten einer Klasse von ihrem Berufsalltag und ihrem persönlichen Werdegang. Dadurch erhalten die Schüler einen praxisnahen Eindruck von der Ausbildung und können überlegen, ob dieser Beruf für sie interessant ist. Sie geben direkte und authentische Einblicke in ihre Ausbildungsberufe. Schüler erhalten somit umfassende Informationen über die Berufsausbildung, die Vielfalt der Berufswelt, den Ablauf von Bewerbung und Auswahlverfahren sowie über Karrieremöglichkeiten. Wer könnte die Schüler besser erreichen als Gleichaltrige?“

Ausbildungsbotschafter zu sein, ist ein Ehrenamt. „Auszubildende profitieren sehr von dieser Initiative. Man lernt, sich zu präsentieren und frei zu sprechen. Bei Personalverantwortlichen kommt ein solches Engagement immer sehr gut an. Vor allem stärken die Auszubildenden in der kostenlosen Schulung ihre persönlichen und fachlichen Kompetenzen, etwa in Sachen Präsentationstechnik“, so Gutermuth.

Ziel sei es, weitere Auszubildende zu qualifizieren und einen Pool von bis 200 Ausbildungsbotschaftern bis Ende 2019 aufzubauen. Damit könne das Angebot in die gesamte Region Offenbach getragen werden.

Bisher fanden vier Einsätze in vier Schulen mit je zwei bis drei IHK-Ausbildungsbotschaftern statt. Und zwar in der Friedrich-Ebert-Schule in Mühlheim, der Merianschule in Seligenstadt, der Marienschule in Offenbach und in der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule in Rödermark. Ein weiterer Einsatz ist für den 7. November 2018 mit drei Botschaftern wieder in der Mühlheimer Friedrich-Ebert-Schule geplant.

Auch die Ausbildungsunternehmen profitierten von den „Botschaftern“, da sie auf diese Weise gezielt Werbung für ihre Ausbildungsberufe machen könnten. „Dabei stärken sie die Motivation ihrer Auszubildenden und können sich direkt in den Schulen als attraktiver Arbeitgeber präsentieren“, so Gutermuth.

Informationen über die Initiative gibt es unter: www.erfolg-durch-ausbildung.de. Dort sind alle Schulungstermine veröffentlicht. Die Anmeldung kann direkt erfolgen.

Andrea Gutermuth ist telefonisch (069) 8207-321 und per E-Mail
gutermuth@offenbach.ihk.de zu erreichen.
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news-704 Fri, 21 Sep 2018 14:15:44 +0200 DIHK-Außenwirtschaftsreport 2018: Belastung durch Handelshemmnisse erreicht neue Dimension /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/dihk-aussenwirtschaftsreport-2018-belastung-durch-handelshemmnisse-erreicht-neue-dimension/ Die globale Handels- und Sanktionspolitik belastet deutsche Betriebe zunehmend, entsprechend steigt auch ihr Beratungsbedarf. Das zeigt der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) veröffentlichte Außenwirtschaftsreport 2018. Durch die jüngsten globalen Entwicklungen in der Handels- und Sanktionspolitik erreicht die Belastung durch zusätzliche Handelshemmnisse eine neue Dimension und der Informationsbedarf der Unternehmen steigt. Die Zahl der Beratungen, mit denen die Industrie- und Handelskammern (IHKs) den Unternehmen bei Fragen zum Zoll- und Außenwirtschaftsrecht weiterhelfen, ist im vergangenen Jahr auf mehr als 413.000 gestiegen – ein neuer Rekord.

"Die globale Handels- und Sanktionspolitik treibt die Belastungen für die international agierenden deutschen Unternehmen in immer neue, traurige Dimensionen", berichtete DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Denn neue Zölle zwischen USA und der EU, der Handelskonflikt zwischen USA und China, US-Sanktionen gegen Iran und Russland sowie der bevorstehende Brexit sorgten für Verunsicherung.

Schweitzer: "Die IHK-Organisation unterstützt die Unternehmen im Umgang mit alten und neuen Hürden beim Handel und setzt sich gleichzeitig für den Abbau von Handelshemmnissen und für eine regelbasierte internationale Handelsordnung ein."

Mehr Infos zu dem breiten Spektrum an Services, mit denen die IHKs die Unternehmen im Auslandsgeschäft unterstützen, können Sie dem "DIHK-Außenwirtschaftsreport 2018" entnehmen und unser Team International der IHK Offenbach am Main gerne kontaktieren.

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news-703 Thu, 20 Sep 2018 11:35:12 +0200 Pendlerregion Offenbach nicht lahmlegen /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/pendlerregion-offenbach-nicht-lahmlegen/ [Offenbach am Main, 20. September 2018] Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main begrüßt die Ankündigung des Landes gegen das Urteil zu Dieselfahrverboten in Frankfurt Rechtsmittel einzulegen. IHK-Hauptgeschäftsführer Markus Weinbrenner betont: „Wir leben in einer Pendlerregion. Fast 56.000 Menschen pendeln täglich aus Stadt und Kreis Offenbach nach Frankfurt. Ein Fahrverbot in Frankfurt für einen Teil der Fahrzeuge würde viele Menschen betreffen, die dann nicht mehr zu ihren Arbeitsplätzen kommen.“ Es sei richtig, das Urteil beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel überprüfen zu lassen, denn das Urteil zu Frankfurt habe auch Auswirkungen auf das noch anstehende Gerichtsverfahren zu Offenbach.

Weinbrenner zitiert aus der jüngst vorgestellten IHK- Stau- und Pendlerstudie für die Metropolregion: „Nur knapp ein Drittel der 47.412 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen in der Stadt Offenbach wohnen auch hier, 32.689 Menschen pendeln ein. Die meisten Personen wohnen in Frankfurt (5.545), in Mühlheim am Main (2.277), in Rodgau (1.643), Obertshausen (1.502) und Hanau (1.489). “ Wir haben vielfältige Pendlerbeziehungen in der Region, nicht alle fahren nach Frankfurt. 67.599 Personen pendeln in die Städte im Kreis Offenbach und 83.368 Personen auch hinaus. Deshalb ist der Erhalt der Mobilität für die Wirtschaft in der Region essentiell. Ein Fahrverbot in einigen Städten in der Region wird erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft haben“.
Um abzuschätzen welche Wirkungen zu befürchten sind, habe die IHK die offiziellen Zahlen ausgewertet. Zu Jahresbeginn 2018 seien in der Stadt Offenbach 55.311 Pkw angemeldet,  19.368 (35 Prozent) davon seien dieselbetrieben. Lediglich zwei Prozent des Pkw-Bestands fahre derzeit mit Gas, als Hybrid oder elektrisch. Von den Diesel-Pkws erfüllen zurzeit 63 Prozent die Euronorm 5 und 6. Ein Fahrverbot, wie es in Frankfurt  vom Gericht gefordert wurde, Diesel-Pkw von Euro 1 bis 5 und Benzin-Pkw mit Euro 1 und 2, würde 36 Prozent des Pkw-Bestandes in Offenbach betreffen.

„Das zeigt die Dimension der Herausforderung, die auf die gesamte Region zurollt: Starke Pendlerströme kreuz und quer in der Region. Ein hoher Anteil an möglicherweise betroffenen Fahrzeugen. Alternativen, wie zum Beispiel der Ausbau des ÖPNV,  sind nur mittel- bis langfristig umzusetzen“ hebt Weinbrenner hervor. Deshalb sei es so wichtig sich für eine schnelle Klärung der Situation einzusetzen. Weinbrenner: „Unternehmen und Pendler brauchen schnell Sicherheit und eine klare Perspektive, wie sie zukünftig in der Region unterwegs sein können.“
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news-702 Wed, 19 Sep 2018 13:00:05 +0200 150 Schüler begeben sich in die „Höhle des Löwen“ /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/150-schueler-begeben-sich-in-die-hoehle-des-loewen/ [Offenbach am Main, 19. September 2018] Für Fachoberschüler der Jahrgangsstufe zwölf der Theodor-Heuss-Schule – Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Gesundheit (THS) – in Offenbach stehen wieder Businesspläne auf dem Stundenplan. Für das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main unterstützte „Projekt Unternehmensgründung“ fiel heute (19. September 2018) in der THS der Startschuss. Dass das Projektformat an die erfolgreiche TV-Show „Höhle des Löwen“ angelehnt ist, daraus macht IHK-Referent für den Bereich Existenzgründung und Unternehmensförderung Bernd Eckmann keinen Hehl: „Am Ende müssen die Businesspläne vor einer Jury aus Unternehmern und IHK-Fachleuten vorgestellt werden und Bestand haben.“ Ganz so „gegrillt“ wie im Fernsehen würden die Schüler von den Juroren allerdings nicht. „Dafür fließt das Ergebnis in die Schulnote ein. Von dem Projekt werden wieder wichtige Impulse für  die Schule und damit für die beteiligten Schülerinnen und Schüler ausgehen“, ergänzt THS-Projektleiter und Lehrer für Politik, Wirtschaft und Mathematik Hanno Schäfers.

Maren Peitzmeyer, Geschäftsführerin der Fitness Palast Sportstudio GmbH & Co.KG, Heusenstamm sowie Fabian Rusko, Jamal Barrajjal und Timo Bauer, Geschäftsführer der baruba Immobilienmanagement GmbH, Neu-Isenburg berichteten von ihren Erfahrungen mit der Selbstständigkeit, um den Schülern durch ihre authentischen Beispiele eine Vorstellung davon zu vermitteln, was es bedeutet, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Die vier Unternehmer werden auch am Projektende am 31. Januar 2019 in der IHK als Juroren fungieren.

Eckmann und sein Kollege Holger Winkler hielten einen Impulsvortrag zum Businessplan. Eckmann: „Die theoretischen Grundlagen vermittelte der bisherige Schulunterricht. Im weiteren Verlauf des Schuljahrs wird jetzt in Schülerteams an den Businessplänen gefeilt. So lernen die Schüler ihr fachliches Wissen konkret anzuwenden und bekommen dadurch eine Ahnung davon, was es bedeutet ein mittelständischer Unternehmer zu sein. Auf diese Weise wird ihnen klar, dass es gerade einzelne Akteure sind, eben Unternehmer,  die das Wirtschaftsleben bestimmen und gestalten.“

Der Schulleiter der THS Horst Schad freut sich „über das innovative Projekt und über die kontinuierliche Kooperation mit der IHK, welche ein ganz wichtiger Beitrag auch im Rahmen des Schulleitbildes an der THS ist.“
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news-700 Tue, 18 Sep 2018 09:25:39 +0200 Hervorragende Perspektive für Personalbeschaffung /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/hervorragende-perspektive-fuer-personalbeschaffung/ [Offenbach am Main, 18. September 2018] Das von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main betreute „Cross Innovation Netzwerk“ traf sich jüngst in der Berufsakademie (BA) Rhein-Main in Rödermark. Im Fokus stand das Thema Personalgewinnung. IHK-Geschäftsführerin Innovation und Umwelt Mirjam Schwan erklärte: Die Unternehmen sehen erhebliche Probleme, dass sie eingehende Aufträge auf Grund der Personalengpässe nicht mehr zufriedenstellend erfüllen können. Insbesondere für den Mittelstand ergeben sich immer weniger Möglichkeiten der externen Personalbeschaffung.“ Mit der BA Rhein-Main habe sich für viele Unternehmen eine hervorragende Perspektive der Personalbeschaffung und Ausbildung ergeben.

Akademieleiter Bernd Albrecht verdeutlichte: „Viele junge Menschen suchen nach dualen Studiengängen und werden über die Kanäle der Berufsakademie in die Unternehmen geführt. Seit Start der BA im Jahre 2003 wurden über 1.000 Nachwuchskräfte in den heimischen Mittelstand gebracht. Über 90 Prozent sind heute noch dort  in Fach- und Führungsaufgaben beschäftigt. Jammern bringt nichts, handeln ist gefragt. Das Angebot der BA steht und die Unternehmen sind herzlich willkommen.“

Sandra Willige, Abteilungsdirektorin der Commerzbank AG, berichtete in ihrem Vortrag über moderne Raumkonzepte, die dem Anspruch an neue Arbeitsformen gerecht werden. „Digitalisierung, agile Methoden, Fintechs, Blockchain, Scrum und Arbeit 4.0, vieles wurde durch den Vortrag von Frau Willige deutlicher und den Teilnehmern bewusster“, so Schwan.
Das „Cross Innovation Netzwerk“ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Plattform, um sich branchenübergreifend auszutauschen und voneinander zu lernen. Es ist aus dem Wirtschaftsförderungskonzept für den Kreis entstanden, einer Initiative des Kreises Offenbach, der IHK Offenbach am Main, der Handwerkskammer und der Kommunen mit dem Ziel, die Unternehmen in der Region besser zu vernetzen.

Weitere Informationen zum Netzwerk unter www.standortplus.de.
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news-701 Tue, 18 Sep 2018 09:01:11 +0200 Innovative Startups an den Ungarn Tagen in Düsseldorf 2018 /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/innovative-startups-an-den-ungarn-tagen-in-duesseldorf-2018/ Treffen Sie innovative, ungarische Startups beim Round Table Pitch & Business Lunch an den „Ungarn Tagen in Düsseldorf 2018“ am Donnerstag, den 27. September 2018 um 13:00 – 16:00 Uhr im Wirtschaftsclub Düsseldorf. Der Generalkonsul von Ungarn, Herr Balázs Szegner, lädt Sie mit der freundlichen Unterstützung von NRW. Invest und der Digitalen Stadt Düsseldorf recht herzlich zu folgendem Side-Event der Ungarn Tage in Düsseldorf 2018 ein.

Round Table Pitch & Business Lunch

am Donnerstag, den 27. September 2018, 13:00-16:00 Uhr

im Wirtschaftsklub Düsseldorf.

 

  •  Kurze interaktive Pitches über aktuelle Kooperationsangebote und NRW-Erfahrungen innovativer Startups aus Ungarn - Schwerpunkt „Smart City & Mobility“
  •  Networking Lunch und International Business Development im Bereich Startup-Kooperation und Digitalisierung
  •  Potential und Angebot der Digitalen Partnerschaft zwischen Digitale Stadt Düsseldorf e.V. und Wirtschaftsförderung Budapest

Geschlossene Veranstaltung. Im Hinblick auf die begrenzte Teilnehmerzahl bitten wir um verbindliche Anmeldung bis zum 20. September 2018 per Mail unter trade.dus(at)mfa.gov.hu

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung anbei.

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news-699 Mon, 17 Sep 2018 18:25:40 +0200 Verpackungsgesetz /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/verpackungsgesetz/ Neuerungen ab 1. Januar 2019 - Jetzt vorbereiten! Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz (VerpackG) in Kraft. Es löst die bis dahin geltende Verpackungsverordnung (VerpackV) vollumfänglich ab. Viele der bisherigen Pflichten bleiben bestehen. Es kommen aber neue Verpflichtungen und ein neuer Akteur hinzu.
Weitere Informationen auf unserer Homepage.

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news-697 Fri, 14 Sep 2018 11:53:45 +0200 Cross Innovation Netzwerk trifft sich in der Berufsakademie RheinMain Rödermark /aktuelles/detail-ansicht/artikel/detail/News/cross-innovation-netzwerk-trifft-sich-in-der-berufsakademie-rheinmain-roedermark/ Das Thema Personalgewinnung & Fachkräfte stand im Mittelpunkt des Treffens des Cross Innovation Netzwerks, das am 13. September in der BerufsAkademie Rhein-Main stattfand. In den Räumen der BerufsAkademie Rhein-Main in Rödermark trafen sich am 13. September insgesamt 25 Teilnehmer des Cross Innovation Netzwerks, um über die Themen Personalgewinnung & Fachkräfte zu diskutieren. Die Themen Digitalisierung und Fachkräftemangel sind spürbar die dringendsten Themen, die die Teilnehmer des Cross Innovation Netzwerks interessieren, wie IHK Geschäftsführerin International, Innovation und Umwelt Mirjam Schwan bemerkt: "Wir spüren in den letzten Jahren deutlich, dass Unternehmen den Bedarf haben, sich untereinander auszutauschen. Die steigende Komplexität durch die Digitalisierung und der Fachkräftemangel betreffen alle Unternehmen. Das Netzwerk unterstützt die Unternehmen dabei, diese Herausforderungen gemeinsam mit anderen Unternehmen bewältigen zu können".

Der Geschäftsführer der BerufsAkademie, Bernd Albrecht stellte zusammen mit seinem Team die Akademie und das Duale Studium vor und berichtete über die personellen Herausforderungen der Unternehmen. Anschließend referierte Frau Willig von der Commerzbank AG über New Work und die Arbeitsplatzgestaltung in ihrem Unternehmen und zeigte anschaulich, dass diese maßgeblich die Innovationskultur beeinflusst. Beim gemeinsamen Abendessen ergab sich dann die Möglichkeit, weiter zu netzwerken. Es zeigte sich, dass das Thema Fachkräftegewinnung weiterhin eine sehr hohe Bedeutung für kleine und mittlere Unternehmen hat. 

Das Cross Innovation Netzwerk bietet kleinen und mittleren Unternehmen eine Plattform, um sich branchenübergreifend auszutauschen und voneinander zu lernen. Es ist aus dem Wirtschaftsförderungskonzept entstanden, einer Initiative des Kreises Offenbach, der IHK Offenbach am Main, der Handwerkskammer und der Kommunen mit dem Ziel, die Unternehmen in der Region besser zu vernetzen.

Weitere Informationen zum Netzwerk unter http://www.standortplus.de/Standort-Plus/Cross-Innovation-Netzwerk und unter Cross Innovation.

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