Nachhaltigkeit

Die noch heute gültige Definition des Begriffes „Nachhaltigkeit“ stammt aus dem Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung aus dem Jahre 1987, häufig auch nach der Vorsitzenden dieser Kommission „Brundtland-Bericht“ genannt. Nach diesem bedeutet Nachhaltigkeit, dass die gegenwärtige Generation ihre Bedürfnisse befriedigt, ohne die Fähigkeit der zukünftigen Generation zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können.

Dieser lapidare Satz stellt eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Als wichtiger Teil dieser Gesellschaft werden auch Unternehmen immer häufiger mit der Frage konfrontiert, welchen Beitrag sie zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.

Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur eine kommunikative Aufgabe. Viel mehr sind mit ihr organisatorische und konzeptionelle Anforderungen an die Unternehmen verbunden. Verantwortlichkeiten, Organisation, Prozesse und Methoden müssen neu definiert, Einzelmaßnahmen zusammengeführt und dies alles in die bestehende Unternehmensstrategie integriert werden.

CSR - Corporate Social Responsibility

Die Methode oder das Konzept, mit dem Nachhaltigkeit im Unternehmen verankert wird, ist CSR – Corporate Social Responsibility. Der 4. Aktionsplan der Bundesregierung vom Oktober 2010 definiert CSR als „ein integriertes Unternehmenskonzept, das alle sozialen, ökologischen und ökonomischen Beiträge des Unternehmens zur freiwilligen Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung beinhaltet, die über die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen hinausgehen und die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern einbeziehen“. CSR steht demnach für verantwortliches unternehmerisches Handeln im eigentlichen Kerngeschäft.

Der Bezug zum Kerngeschäft macht deutlich, dass Nachhaltigkeit und CSR nicht „Gutmenschentum“ oder Philanthropie bedeuten, sondern es darum geht, dass das Engagement für die Gesellschaft oder die Umwelt zugleich auch dem eigenen Unternehmenswohl dient.

Ansprechpartner

 Peter Sülzen

Peter Sülzen

Referent

+ 49 69 8207–244

suelzen@offenbach.ihk.de Meine Kompetenzen sind

Umweltrecht, Energie, Nachhaltigkeit, Arbeitsschutz, Normen/Zertifikate, Produktanforderungen, Gesundheitswirtschaft, Gefahrgut

6. Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige

Der Marktplatz "Gute Geschäfte" ist eine sehr gute Möglichkeit im Rahmen der unternehmerischen Nachhaltigkeitsstrategie soziales Engagement mit dem eigenen Kerngeschäft zu verbinden.

Beim 6. Marktplatz am 13. Oktober 2016 in der IHK Offenbach am Main wurden 50 Vereinbarungen zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen geschlossen. Ein phantastischer Erfolg!
Wir wünschen allen Beteiligten viel Spaß bei der Umsetzung der verabredeten Projekte.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Marktplatzes.

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Rechnungslegungsrichtlinie: Berichtspflicht für nicht-finanzielle Informationen

Das Europäische Parlament hat im April 2014 die Verpflichtung bestimmter Unternehmen zur Offenlegung nicht-finanzieller Informationen und verfolgter Diversitätsstrategien beschlossen.

Indirekt betroffen sind auch kleine und mittelgroße Unternehmen, sofern sie Teil der Lieferkette der direkt betroffenen Unternehmen sind.

Detaillierte Informationen haben wir für Sie zusammengestellt unter dem Stichwort » Rechnungslegungsrichtlinie.