Energieeffizienz

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Am Ende des Arbeitstages das Licht und die elektrische Geräte auszuschalten, die Heizung zu drosseln und die Fenster zu schließen, das ist schon einmal ein guter Anfang. Wirksames und spürbares Energie- und Kostensparen geht aber viel weiter. Hierbei müssen alle betrieblichen Energiedaten berücksichtigt werden, sowohl die Leistungs- und Verbrauchsdaten der Produktionsanlagen, alle Heizungs-, Kälte-, Klima- und Druckluftanlagen, Strom- und Wasserverbrauch, die Gebäudesubstanz, die Wärmedämmung, die Energielieferverträge und vieles mehr - und das nicht nur zufällig und punktuell, sondern systematisch und das ganze Unternehmen betrachtend. Genau das macht ein Energiemanagementsystem.

Den Vorteilen des systematischen Herangehens steht zunächst ein Aufwand gegenüber, denn schon die Ist-Analyse erfordern einen personellen und zeitlichen Aufwand und damit letztlich Kosten. Ebenfalls mit Kosten verbunden wäre es, wenn man externe Fachleute in den Prozess einbindet, auch wenn diese Kosten zum Teil über Förderprogramme reduziert werden können, oder wenn eigener Mitarbeiter beispielsweise zum Energiemanager (IHK) weitergebildet werden sollen. Schon aus Kostengründen kann die Einführung eines Energiemanagementsystems nur eine strategische Entscheidung sein, die von der Unternehmensleitung getroffen werden muss.

Das betriebliche Energiemanagement – ob am Ende zertifiziert oder nicht – folgt dem klassischen 4-Schritt eines jeden Managementsystems, nämlich Planung, Durchführung, Überprüfung und Optimierung. Folglich beginnt der Prozess immer bei der Planung. 

Ein Energiemanagementsystem kann, muss aber nicht zertifiziert sein, es sei denn, es gibt entsprechende Anforderungen kunden- oder lieferantenseitig oder aus gesetzlichen Bestimmungen heraus, wie etwa bei der Reduzierung der so genannten EEG-Umlage.

IHK-Ratgeber "Wärme in Hessen"

Im öffentlichen Diskurs über die beschlossene Energiewende wird meist nur über das Thema Strom gesprochen. Dabei macht der Stromsektor nur rund ein Fünftel des Endenergieverbrauchs in Deutschland aus. Etwa ein Drittel wird als Kraftstoff verbraucht, während mehr als die Hälfte für Prozess- und Raumwärme verbraucht wird. Gleichwohl steht der Wärmesektor nicht im Fokus der Diskussion, obwohl allen Akteuren längst klar ist, dass die Energiewende ohne entscheidende Veränderungen im Wärmesektor nicht gelingen kann.

Der IHK-Ratgeber "Wärme in Hessen" hat das Ziel, den Unternehmen in Hessen eine Handreichung zu geben, um die großen Potenziale im Wärmesektor zu heben. Die Studie soll ein praxistauglicher Leitfaden sein, der den Unternehmen helfen soll, über neue und effiziente Technologien für ihre Wärmeerzeugung nachzudenken oder bestehende Systeme zu optimieren.

Weitere Informationen finden Sie unter » IHK-Ratgeber "Wärme in Hessen".

Ansprechpartner

 Peter Sülzen

Peter Sülzen

Referent

+ 49 69 8207–244

suelzen@offenbach.ihk.de Meine Kompetenzen sind

Umweltrecht, Energie, Nachhaltigkeit, Arbeitsschutz, Normen/Zertifikate, Produktanforderungen, Gesundheitswirtschaft, Gefahrgut

Der perfekte Einstieg!

Geförderte Erstberatung im Stadtgebiet Offenbach

Mit dem Wegfall der sogenannten "Impulsgespräche Energieeffizienz" gibt es zum Thema Energieeffizienz leider keine flächendeckende Förderung von Erstberatungen mehr. Dabei war diese Erstberatung der optimale Ausgangspunkt für Unternehmen, sich strukturiert mit diesem Thema auseinander zu setzen.

Ein vergleichbares Angebot gibt es nun nur noch für Unternehmen im Stadtgebiet Offenbach. Im Rahmen des Offenbacher Klimaschutzkonzeptes bietet die Stadt, in Partnerschaft auch mit der IHK Offenbach am Main, eine kostenlose Erstberatung für Unternehmen.

Informieren Sie sich über die "Firmen-zu-Firmenberatung" auf der Homepage der » Klimaschutzaktion in Offenbach.

 

 

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