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IHK-Fachkräftemonitor

Das IHK-Fachkräftemonitoring stellt eine interaktive Webanwendung dar, mit der sich regionale Fachkräfteengpässe in Hessen sowie in den an diesem Projekt beteiligten IHK-Regionen anschaulich visualisieren und vergleichen lassen.

Der IHK-Fachkräftemonitor betrachtet das Angebot und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt separat voneinander. Somit können beide Seiten des Arbeitsmarktes in der Vergangenheit, Gegenwart sowie Zukunft abgebildet und verglichen werden.

Verwendetes Datenmaterial

  • Daten aus amtlichen Statistiken

Arbeitsangebot

  • Daten zu Ausbildungs- und Studienabsolventen
  • Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
  • Daten zu ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten
  • Daten zu Arbeitslosen

Arbeitsnachfrage

  • Ergebnisse der Konjunkturumfragen der hessischen IHKs

Hierbei werden dreimal jährlich jeweils 8.500 Mitgliedsunternehmen der gewerblichen Wirtschaft der IHKs befragt (Rücklauf von einem Drittel).

Der IHK-Fachkräftemonitor dient als Instrument zur Ermittlung von Fachkräftebedarfen

  • für akademische und nichtakademische Fachkräfte
  • für diverse Branchen bzw. Wirtschaftszweige
  • für Hessen sowie die IHK-Bezirke Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Offenbach am Main
  • für die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft (Prognose)

Aktuelles Szenario in Offenbach

2030 fehlen in Offenbach über 21.000 Fachkräfte

Der IHK-Fachkräftemonitor zeigt, dass es in Stadt und Kreis Offenbach bis zum Jahr 2030 zu einem jährlichen Fachkräftemangel von über 1.100 Akademikern kommen könnte. Besonders gesucht sind Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Ingenieure. Der nicht-akademische Mangel an technisch qualifizierten Fachkräften ist jedoch wesentlich gravierender. Bis zum Jahr 2030 könnten in Offenbach 5.100 technische Fachkräfte jährlich fehlen. Das Angebot an Fachkräften in kaufmännischen Berufen wird die Nachfrage in den kommenden vier Jahren nicht vollständig decken. Bis zum Jahr 2030 könnten in Offenbach 14.800 Fachkräfte im kaufmännischen Bereich fehlen.

Der größte durchschnittliche relative Mangel an kaufmännischen Fachkräften wird bis 2030 in Berufen der Unternehmensführung und –Organisation, in den Berufen Recht und Verwaltung und in den Einkaufs- und Vertriebsberufen bestehen, außerdem bei den technischen Fachkräften im Bereich der Technischen Forschungs-, Entwicklungs-, Konstruktions- und Produktionssteuerungsberufen beziehungsweise in den Mathematik-, Biologie-, Chemie- und Physik-, Geologie-, Geografie- und Umweltschutzberufen. Und bei den Helferberufen im Bereich der Erziehungsberufe sowie in den Land-, Tier- und Forstwirtschaftsberufen, Gartenbauberufen und Floristik.

Bereits im Jahr 2015 könnten in Offenbach bereits 600 Akademiker und 5.000 beruflich qualifizierte Fachkräfte fehlen.

Der bevorstehende Fachkräftemangel, insbesondere in den nicht-akademischen Berufen, stellt die Betriebe in Stadt und Kreis Offenbach vor große Herausforderungen.

 

Fragen Sie Ihre IHK

Friedrich Rixecker
Geschäftsführer
Aus- und Weiterbildung
Tel.
+ 49 69 8207–311

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