Europa

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Bildung ist der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit Europas: Zwei der Kernziele von Europa 2020 betreffen deshalb zu Recht die Bildung: Die Senkung der Quote frühzeitiger Schul- und Ausbildungsabbrecher auf unter 10 Prozent und die Steigerung der Hochschulabsolventen bzw. Personen mit gleichwertigem Abschluss von derzeit ca. 31 auf 40 Prozent.  

Die Qualifikation der Jugend hinkt allerdings hinterher: In der Bildung hat Europa große Probleme: Fast ein Viertel der 15-Jährigen verfügt nur über geringe Lesekompetenz. Jeder siebte 18- bis 24-Jährige hat entweder keinen Schulabschluss oder nur einen Abschluss der Sekundarstufe I und ist somit ungenügend für die Anforderungen des Arbeitsmarktes qualifiziert. Die europäische Wirtschaft benötigt aber gut ausgebildete Fachkräfte, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Deutschland als größte Volkswirtschaft in der EU muss hierbei zum Motor werden.

Deshalb müssen folgende Leitlinien das wirtschaftspolitische Handeln bestimmen: Berufsbildung muss auf Beschäftigungsfähigkeit zielen: Praxiserfahrung muss in sämtliche Berufsbildungssysteme integriert werden. Die EU-Mitgliedstaaten müssen die nationalen Abschlüsse nach gemeinsamen Prinzipien im Europäischen Qualifikationsrahmen abbilden. Nur so können Gleichwertigkeiten der betrieblichen Aus- und Weiterbildung gegenüber schulischer und hochschulischer Bildung sichtbar gemacht und die Bildungssysteme durchlässiger gestaltet werden.

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 Friedrich Rixecker

Friedrich Rixecker

Geschäftsführer

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rixecker@offenbach.ihk.de Meine Kompetenzen sind

Berufsausbildung, Weiterbildung