Ausbildungsberufe

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Der Ausbildungsmarkt sowie die Veränderungen und Neuerungen in der Berufelandschaft unterliegen einem stetigen, oft rasanten Wandel. Auch deshalb ist es besonders wichtig, sich frühzeitig mit dem Eintritt ins Berufsleben auseinander zu setzen. Noch immer konzentrieren sich zu viele Jugendliche auf einige wenige Modeberufe und übersehen dabei, dass in weniger bekannten Berufen ebenfalls attraktive Ausbildungsplätze angeboten werden. Dadurch werden Chancen verschenkt!

Eine qualifizierte Berufsausbildung in einem in der Wirtschaft begehrten Beruf schafft ein solides Fundament für die Zukunft. Die breite Vielfalt der rund 360 anerkannten Ausbildungsberufe, von denen 120 in rund 1.200 Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistung durch die  Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main betreut werden, eröffnet zudem zahlreiche Möglichkeiten der späteren beruflichen Weiterbildung.

Neue und Neugeordnete Berufe

Fertigungsmechaniker

Neuordnung "Fertigungsmechaniker"

Mit der Modernisierung der dreijährigen Ausbildung zum "Fertigungsmechaniker/-in" wird die alte Verordnung von 1997 abgelöst. Damit können Entwicklungen, wie die stetig wachsende Bedeutung von Prozessorientierung in der Fertigung, Qualitätssicherung sowie technologische Fortschritte in der Fertigung und Montage von industriellen Serienerzeugnissen besser berücksichtigt werden.

  • Prüfung: gestreckte Abschlussprüfung mit Teil 1 und Teil 2
  • Teil 1: Herstellen einer funktionsfähigen Baugruppe, sowie darauf bezogene schriftliche Aufgaben
  • Teil 2: Prüfungsbereiche
    • Schriftlich
      • Auftrags- und Funktionsanalyse
      • Montagetechnik
      • Wirtschafts- und Sozialkunde
    • Praktisch
      • Variante 1 - betrieblicher Auftrag
      • Variante 2 - Arbeitsaufgabe, überregional erstellt (PAL)

Kaufmann/ -frau für Büromanagement

Einer der größten Berufe der dualen Berufsausbildung mit ca. 90.000 Ausbildungsverhältnissen wird grundlegend modernisiert. Statt der Ausbildung der Bürokaufleute, der Kaufleute für Bürokommunikation und der Fachangestellten für Bürokommunikation entsteht ein einheitlicher neuer, dreijähriger Ausbildungsberuf mit der Berufsbezeichnung "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement".

Der neue Beruf gliedert sich in Kern- und Wahlqualifikationen. Die Kernqualifikationen Büro- und Geschäftsprozesse werden durch mindestens zwei Wahlqualifikationen mit einer Dauer von jeweils fünf Monaten ergänzt.

Es werden 10 Wahlqualifikationen zur Auswahl stehen, von denen zwei dem öffentlichem Dienst vorbehalten sind. Die Wahlqualifikationen sollen den Auszubildenden auf seine zukünftige Tätigkeit in einer bestimmten Abteilung des Unternehmens vorbereiten.

Nicht gewählte Wahlqualifikationen sollen grundsätzlich auch als Zusatzqualifikation vermittelt und geprüft werden können.

Die Abschlussprüfung wird künftig "gestreckt", das heißt in zwei Teilen erfolgen. Der erste Teil der Abschlussprüfung wird nach 18 Monaten, also nach der Hälfte der Ausbildungszeit, abgenommen.

Den Auszubildenden im neuen Ausbildungsberuf "Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement" soll folgende berufliche Handlungsfähigkeit vermittelt werden:

  • Organisieren, Koordinieren und Durchführen bürowirtschaftlicher und projektbezogener Abläufe
  • Bearbeiten kaufmännischer Vorgänge
  • Kooperieren und Kommunizieren mit internen und externen Partnern
  • Anwenden von Informations-, Kommunikations- und Buchungssystemen unter Einhaltung von Datenschutz und -sicherheit
  • Recherchieren, Aufbereiten, Präsentieren und Sichern von Informationen
  • Gestalten, Dokumentieren und Pflegen von Kundenbeziehungen
  • Unterstützen und Dokumentieren personalwirtschaftlicher Aufgaben
  • Bearbeiten von Beschaffungsvorgängen
  • Aufbereiten und Präsentieren von Kennzahlen
  • Durchführen qualitätssichernder Maßnahmen
  • Marketing
  • Kommunizieren in einer Fremdsprache

Der neue Ausbildungsberuf wird am 1. August 2014 in Kraft treten. 

Fachkraft für Metalltechnik

Mit dem Ausbildungsbeginn 2013 werden der neue Ausbildungsberuf "Fachkraft für Metalltechnik" und der neugeordnete Ausbildungsberuf "Fertigungsmechaniker" erlassen.

Die Ausbildungszeit zur Fachkraft für Metalltechnik beträgt zwei Jahre. Die Ausbildung erfolgt an den betrieblichen Lernorten und der Berufsschule.

Der Beruf "Fachkraft für Metalltechnik" löst dabei elf Altberufe ab. Einige dieser abgelösten Berufe existieren bereits weit vor Inkrafttreten des Berufsbildungsgesetzes. Der mit Abstand teilnahmestärkste der abgelösten Berufe ist der Teilezurichter.

Der Beruf wird in folgenden vier Fachrichtungen ausgebildet:

  • Montagetechnik
  • Konstruktionstechnik
  • Zerspanungstechnik sowie
  • Umform- und Drahttechnik

Eine zeitliche Anrechnung auf ausgewählte industrielle Ausbildungsberufe kann erfolgen. Die Prüfung wird in der konventionellen Form  der Zwischen- und Abschlussprüfung durchgeführt. Im ersten Ausbildungsjahr stehen metalltechnische Kernqualifikationen im Vordergrund der Ausbildung. In den Fachrichtungen wird dann auf die unterschiedlichen Anforderungen aus den bestehenden Berufen Bezug genommen.

Basisinformationen Kaufmann/ -frau für Büromanagement


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Erwerb von Schulabschlüssen während der dualen Berufsausbildung


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Ansprechpartner

 Alexander Krebs

Alexander Krebs

Ausbildungsberater

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krebs@offenbach.ihk.de Meine Kompetenzen sind

Beratung: Duale Berufsausbildung und Duales Studium; Zuständigkeitsbereich: Langen, Egelsbach, Dreieich und Neu-Isenburg

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Wolfgang Potoczny

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potoczny@offenbach.ihk.de Meine Kompetenzen sind

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 Bernd Wiegand

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