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IHK-Fachkräftemonitor

Das IHK-Fachkräftemonitoring stellt eine interaktive Webanwendung dar, mit der sich regionale Fachkräfteengpässe in Hessen sowie in den an diesem Projekt beteiligten IHK-Regionen anschaulich visualisieren und vergleichen lassen.

Der IHK-Fachkräftemonitor betrachtet das Angebot und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt separat voneinander. Somit können beide Seiten des Arbeitsmarktes in der Vergangenheit, Gegenwart sowie Zukunft abgebildet und verglichen werden.

Verwendetes Datenmaterial

  • Daten aus amtlichen Statistiken

Arbeitsangebot

  • Daten zu Ausbildungs- und Studienabsolventen
  • Daten zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten
  • Daten zu ausschließlich geringfügig entlohnt Beschäftigten
  • Daten zu Arbeitslosen

Arbeitsnachfrage

  • Ergebnisse der Konjunkturumfragen der hessischen IHKs

Hierbei werden dreimal jährlich jeweils 8.500 Mitgliedsunternehmen der gewerblichen Wirtschaft der IHKs befragt (Rücklauf von einem Drittel).

Der IHK-Fachkräftemonitor dient als Instrument zur Ermittlung von Fachkräftebedarfen

  • für akademische und nichtakademische Fachkräfte
  • für diverse Branchen bzw. Wirtschaftszweige
  • für Hessen sowie die IHK-Bezirke Darmstadt, Frankfurt am Main, Fulda, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern und Offenbach am Main
  • für die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft (Prognose)

Aktuelles Szenario in Offenbach

Über 11.000 Fachkräfte in Offenbach gesucht

Der IHK-Fachkräftemonitor zeigt, dass es in Stadt und Kreis Offenbach bis zum Jahr 2015 zu einem jährlichen Fachkräftemangel von über 1.100 Akademikern kommen könnte. Besonders gesucht sind Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Ingenieure. Der nicht-akademische Mangel an technisch qualifizierten Fachkräften ist jedoch wesentlich gravierender. Bis zum Jahr 2015 könnten in Offenbach 3.100 technische Fachkräfte jährlich fehlen. Das Angebot an Fachkräften in kaufmännischen Berufen wird die Nachfrage in den kommenden vier Jahren nicht vollständig decken. Der größte durchschnittliche relative Mangel an kaufmännischen Fachkräften wird von 2012 bis 2015 in den Einkaufs- und Vertriebsberufen beziehungsweise im Rechnungswesen bestehen, außerdem bei den technischen Fachkräften im Bereich der Mechatronik beziehungsweise in Bauplanungs- und Architekturberufen und bei den Helferberufen im Bereich der Erziehungsberufe sowie der Feinwerk- und Werkzeugtechnik. Insgesamt zeichnet sich ab, dass im Jahr 2015 voraussichtlich über 5.000 und im Jahr 2025 über 11.000 Fachkräfte fehlen werden.

Der bevorstehende Fachkräftemangel, insbesondere in den nicht-akademischen Berufen, stellt die Betriebe in Stadt und Kreis Offenbach vor große Herausforderungen.

 

Fragen Sie Ihre IHK

Friedrich Rixecker
Geschäftsführer
Aus- und Weiterbildung
Tel.
+ 49 69 8207–311

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